0/0

Lucia di Lammermoor

Oper in drei Akten von Gaetano Donizetti (1797-1848)
Libretto von Salvatore Cammarano
nach «The Bride of Lammermoor» von Sir Walter Scott

Musikalische Leitung Nello Santi Inszenierung Damiano Michieletto Bühnenbild Paolo Fantin Kostüme Carla Teti Lichtgestaltung Martin Gebhardt Choreinstudierung Janko Kastelic
Lord Enrico Ashton
Lucia Ashton
Nina Minasyan
Venera Gimadieva (26 Feb / 05, 10 Mär)
Sir Edgardo di Ravenswood
Lord Arturo Buklaw
Raimondo Bidebent

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 3 Std. inkl. Pause nach ca. 1 Std. 35 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Unterstützt von der Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung

Termine & Tickets

Februar 2019

Fr

22

Feb
19.00

Lucia di Lammermoor

Oper von Gaetano Donizetti, Wiederaufnahme
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Freitag-Abo B

Di

26

Feb
19.00

Lucia di Lammermoor

Oper von Gaetano Donizetti
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Dienstag-Abo B, Wahl-Abo

Do

28

Feb
20.00

Lucia di Lammermoor

Oper von Gaetano Donizetti
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Belcanto-Abo

März 2019

Di

05

Mär
19.00

Lucia di Lammermoor

Oper von Gaetano Donizetti
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Dienstag-Abo D

So

10

Mär
14.00

Lucia di Lammermoor

Oper von Gaetano Donizetti
Preise H
AMAG Volksvorstellung

Do

14

Mär
19.00

Lucia di Lammermoor

Oper von Gaetano Donizetti
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Italienische Oper-Abo

Di

19

Mär
19.00

Lucia di Lammermoor

Oper von Gaetano Donizetti
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Dienstag-Abo A

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Lucia di Lammermoor

Kurzgefasst

Lucia di Lammermoor

Fotogalerie

 

Szenenbilder «Lucia di Lammermoor»

Programmbuch

Lucia di Lammermoor

Synopsis

Lucia di Lammermoor

Synopsis

Lucia di Lammermoor

Biografien


Nello Santi, Musikalische Leitung

Nello Santi

Nello Santi, in Italien geboren, debütierte 1951 mit Rigoletto am Teatro Verdi, Padua, und legte damit den Grundstein für seine Karriere. 2001 feierte er sein 50-jähriges Dirigierjubiläum. Seit seinem ersten Dirigat 1958 am Zürcher Opernhaus ist er diesem Haus verbunden geblieben. Für seine Verdienste wurde er mit der Hans Georg Nägeli-Medaille, dem STAB-Preis 2001 und vom italienischen Staat mit dem Titel «Cavaliere» geehrt. Schon früh führte ihn seine Karriere an die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Pariser Opéra, das Teatro Colón Buenos Aires, nach San Francisco, an die Staatsopern von Wien, Hamburg und München, das Teatro La Fenice in Venedig und in die Arena di Verona, wo er 1995 sein 25-jähriges Jubiläum feierte. 1962 gab er sein Debüt an der Metropolitan Opera New York und wurde dort für mehr als 30 Jahre zu einer der prägenden Dirigentenpersönlichkeiten. Zahlreiche Opernmitschnitte sind auf DVD erschienen (I due foscari aus Neapel und Andrea Chénier aus der Wiener Staatsoper). Zehn Jahre lang war er Chefdirigent des Radio-Sinfonieorchesters Basel. Er konzertiert regelmässig mit dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem NHK Sinfonieorchester Tokio, dem London Philharmonic Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo. 2005 war Nello Santi Principal Conductor des bedeutenden Pacific Music Festival von Sapporo. Weitere Verpflichtungen führten ihn in nach Palermo, Tokio und Barcelona. Sein traditionsbewusstes Dirigieren in der Nachfolge Toscaninis, de Sabatas oder Furtwänglers macht Nello Santi zu einem der weltweit gefragtesten Konzert- und Operndirigenten.

Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019


Damiano Michieletto, Inszenierung

Damiano Michieletto

Damiano Michieletto studierte in Mailand Regie und wurde bald von den führenden Opernhäusern und Festivals der Welt eingeladen wie etwa La Fenice in Venedig (Mozart/Da Ponte-Zyklus), der Mailänder Scala (Verdis Un ballo in maschera), den Opernhäusern in Palermo (Martinůs The Greek Passion), Madrid (Donizettis L’elisir d’amore), Theater an der Wien (u.a. Idomeneo, Rossinis Otello) und Tokio (Mozarts Così fan tutte) sowie von den Salzburger Festspielen (Puccinis La bohème; Verdis Falstaff) und dem Rossini Festival Pesaro (La scala di seta). Am Opernhaus Zürich inszenierte er neben Verdis Luisa Miller und Il corsaro auch Donizettis Poliuto. 2015/16 erfolgten u.a. Mascagnis Cavalleria rusticana und Leoncavallos Pagliacci am Covent Garden in London, Massenets Cendrillon an der Komischen Oper in Berlin und Rossinis La donna del Lago in Pesaro. 2016/2017 inszenierte er u.a. die Uraufführung Acqua granda von F. Perocco in Venedig, Saint-Saëns’ Samson et Dalila in Paris, Mascagnis Cavalleria rusticana und Leoncavallos Pagliacci in Sydney, Rigoletto in Amsterdam, Rossinis Il viaggio a Reims in Kopenhagen und Rom sowie Mozarts Die Zauberflöte in Florenz. Unlängst entstand Berlioz’ La damnation de Faust in Rom, es folgen A Midsummer Night’s Dream am Theater an der Wien sowie Donizettis Don Pasquale in Paris. 2008 wurde er mit dem Franco Abbiati Award ausgezeichnet. Damiano Michieletto ist auch erfolgreicher Theaterregisseur. Am Opernhaus Zürich war zuletzt seine Inszenierung von Rossinis La scala di seta zu sehen.

Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019


Paolo Fantin, Bühnenbild

Paolo Fantin

Paolo Fantin, geboren in Castelfranco (Italien), studierte Bühnenbild an der Accademia di belle arti in Venedig. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Damiano Michieletto, mit dem er 2005 mit Le nozze di Figaro Finalist beim Internationalen Wettbewerb für Regie und Bühnengestaltung «Ring Award» in Graz war. Mit Damiano Michieletto entstanden ausserdem u.a. Brittens Kinderoper The Little Sweep in Sizilien, Marco Tutinos La bella e la bestia in Modena, La gazza ladra und Sigismondo beim Rossini Opera Festival in Pesaro, Madama Butterfly am Teatro Regio in Turin und Don Giovanni am Teatro La Fenice. Für Don Giovanni, Sigismondo und Madama Butterfly erhielt Paolo Fantin gemeinsam mit Carla Teti den Premio Franco Abbiati 2011 für bestes Bühnenbild und Kostüme. Am Opernhaus Zürich entstanden Lucia di Lammermoor, Il corsaro, Luisa Miller und Poliuto. Weitere Projekte mit Michieletto waren u.a. Roméo et Juliette sowie ein Mozart/Da Ponte-Zyklus am Teatro La Fenice, La scala di seta in Pesaro, Il barbiere di Siviglia in Genf, L’elisir d’amore in Madrid und Brüssel, Così fan tutte in Tokio, Martinůs The Greek Passion in Palermo, Un ballo in maschera an der Mailänder Scala, Idomeneo und Otello am Theater an der Wien, La bohème und Falstaff in Salzburg, Il viaggio a Reims in Amsterdam und Guillaume Tell am Royal Opera House in London. Jüngste Projekte mit Damiano Michieletto waren Die lustige Witwe und die Uraufführung von Filippo Peroccos Aquagranda in Venedig, La Damnation de Faust am Teatro dell’Opera in Rom, Rigoletto an De Nationale Opera in Amsterdam, Die Zauberflöte in Florenz, Samson et Dalila an der Opéra National de Paris, La donna del lago in Pesaro und Cendrillon an der Komischen Oper in Berlin.

Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019


Carla Teti, Kostüme

Carla Teti

Carla Teti wuchs in Rom auf und studierte an der dortigen Accademia di Belle Arti. Als Kostümbildnerin hat sie an namhaften italienischen und internationalen Theatern gearbeitet, u. a. für Cavalleria rusticana, Suor Angelica und La rondine mit dem Regisseur Luca De Fusco, Eugen Onegin mit Yuri Alexandrov, Nabucco mit Graziano Gregori in der Arena di Verona, Ascanio in Alba mit Franco Ripa di Meana an der Mailänder Scala und Boris Godunow mit Andrei Konchalovsky in Turin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Daniele Abbado, für den sie die Kostüme zu Pollicino, Marino Faliero, Il re pastore, Jeanne d’Arc au bûcher, The Flood und Ravels L’Enfant et les Sortilèges, Die Zauberflöte unter Claudio Abbado, Genoveva, Madama Butterfly, Ermione, Falstaff, Patto di sangue, A Midsummer Night’s Dream, Cyrano de Bergerac und Don Carlo (Wiener Staatsoper) entwarf. Seit 2004 arbeitet sie kontinuierlich mit Damiano Michieletto zusammen. Zu den gemeinsamen Produktionen zählen u. a. La gazza ladra beim Rossini Opera Festival in Pesaro, Madama Butterfly in Turin, Lucia di Lammermoor, Il corsaro, Luisa Miller und Poliuto in Zürich, Roméo et Juliette, ein Mozart/Da Ponte-Zyklus sowie The Rake’s Progress am Teatro La Fenice, La bohème und Falstaff bei den Salzburger Festspielen sowie Idomeneo und Otello am Theater an der Wien. In jüngster Zeit zeichnete Carla Teti für die Kostüme in Michielettos Inszenierungen von Samson et Dalila (Pariser Oper), Il viaggio a Reims (Königliche Oper Kopenhagen), Aquagranda (Uraufführung), Die Zauberflöte und Die lustige Witwe an der Fenice und La Damnation de Faust am Teatro dell’Opera in Rom veranwortlich. Geplant sind u.a. Semele mit Daniele Abbado an der Komischen Oper in Berlin und La Damnation de Faust mit Damiano Michieletto im Palau de les Arts in Valencia. 2011 wurde Carla Teti mit dem Premio Abbiati und mit dem Opera Award als beste Kostümbildnerin ausgezeichnet.

Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019


Martin Gebhardt, Lichtgestaltung

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der bei­den Compagnien führten ihn an re­nom­mierte Theater in Eu­ro­pa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenie­run­gen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Da­miano Mi­chie­letto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Mit Christoph Mar­tha­ler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims zusammen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zu­sam­men­arbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (Anna Karenina, Woyzeck, Der Sandmann, Sonett, Leonce und Lena, Paysage obscure). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, Douglas Lee und Edward Clug.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019 Winterreise18, 21, 27 Okt; 01, 02, 10, 17, 23 Nov; 02 Dez 2018 Kreationen23, 24, 25 Okt 2018; 26 Mai 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019 Giselle12, 14 Apr; 03, 11, 16, 17, 30 Mai 2019 Nussknacker und Mausekönig15, 26, 29 Dez 2018; 01 Jan 2019


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Okt; 03 Nov 2018 Hänsel und Gretel22, 25 Nov; 12, 13, 15, 23, 26, 30 Dez 2018; 18, 20, 27 Jan; 17 Feb; 24 Mär; 20, 22, 25 Apr 2019 Les Pêcheurs de perles22 Dez 2018; 26, 29 Jan; 01 Feb 2019 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Roman Burdenko, Lord Enrico Ashton

Roman Burdenko

Roman Burdenko, geboren in Barnaul/Russland, studierte an den Konservatorien in Novosibirsk und St. Petersburg. Er wurde mit zahlreichen Preisen bei internationalen Gesangswettbewerben ausgezeichnet, darunter Plácido Domingos Operalia in Peking (2012) und die International Hans Gabor Belvedere Singing Competition in Amsterdam (2013). Seit 2013 gastiert er regelmässig am Mariinski-Theater in St. Petersburg, wo er bisher u.a. als Escamillo (Carmen), Robert (Tschaikowskis Iolanta), in der Titelrolle von Eugen Onegin, als Belcore (L’elisir d’amore), Don Carlo (La forza del destino) und Conte di Luna (Rigoletto) zu erleben war. In jüngster Zeit debütierte er am Grand Théâtre de Genève (Nabucco), beim Glyndebourne Festival (Ford in Falstaff), an der Opéra de Lille (Enrico in Lucia di Lammermoor) und beim Las Palmas de Gran Canaria Opera Festival (Riccardo in Bellinis I Puritani), sang Belcore (L’elisir d’amore) an der Bayerischen Staatsoper und kehrte als Giorgio Germont (La traviata) nach Glyndebourne zurück. Zuletzt sang er Alfio (Cavalleria rusticana) und Tonio (Pagliacci) am Teatro Municipal de Santiago de Chile, Ford an der Royal Danish Opera in Kopenhagen und Graf Tomski in Pique Dame am Opernhaus Zürich, wo er bereits 2015/16 als Ford zu erleben war. In nächster Zukunft wird er u.a. Stankar (Verdis Stiffelio) in Bilbao und Dunois in einer konzertanten Version von Tschajkowskis Orleanskaya Deva in Genf singen.

Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019


Venera Gimadieva, Lucia Ashton

Venera Gimadieva

Venera Gimadieva stammt aus Russland und zählt zu den europaweit gefragtesten Koloratur-Sopranistinnen der jüngeren Generation. Ihre Ausbildung erhielt sie am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg, am Musik-College in Kasan sowie im Young Artist Programme des Bolschoi-Theaters. 2011 wurde sie Mitglied des Bolschoi und sang dort unter anderem Gilda (Rigoletto), Marfa (Die Zarenbraut), Xenia (Boris Godunow), Amina in La sonnambula (Goldene Maske 2014), Violetta (La traviata), die Titelrolle in Rimski-Korsakows Schneeglöckchen, Sirin (Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch), Königin von Schemacha (Der goldene Hahn), Serpina (La serva padrona) und Norina (Don Pasquale). Ausserhalb Russlands war sie in jüngerer Vergangenheit als Violetta am Teatro La Fenice, beim Glyndebourne Festival, an der Pariser Opéra, der Opéra de Limoges, Opéra de Reims, an der Ungarischen Staatsoper, beim Savonlinna Opera Festival, am Royal Opera House Covent Garden und zuletzt an der Dresdner Staatsoper zu erleben, trat als Elvira (I puritani) am Teatro Real in Madrid und an der Wiener Staatsoper auf und sang die Königin von Schemacha an den Opernhäusern von Brüssel, Madrid und Santa Fe. Rezitals führten sie u.a. ans Edinburgh International Festival, in die Londoner Wigmore Hall und ans Bolschoi-Theater. Als Lucia war sie bisher in Limoges, Reims, Rouen, am Opernhaus Zürich, an der Semperoper Dresden, der Bayerischen Staatsoper in München und am Teatro Real in Madrid zu hören. 2018/19 gibt Venera Gimadieva u.a. ihr Debüt an der Washington National Opera als Violetta, kehrt an die Deutsche Oper Berlin zurück als Amina und an die Semperoper Dresden als Marguerite in einer Neuproduktion von Meyerbeers Les Huguenots.

Lucia di Lammermoor26 Feb; 05, 10 Mär 2019


Ismael Jordi, Sir Edgardo di Ravenswood

Ismael Jordi

Der im spanischen Jerez de la Frontera geborene Tenor studierte in Madrid Gesang bei Alfredo Kraus. Er wurde von der Kritik als «Spanischer Tenor des 21. Jahrhunderts» ausgezeichnet. Bevor er sich der klassischen Oper widmete, sang er zahlreiche Zarzuelas und Konzerte in seinem Heimatland. Seit 2000 übernahm Ismail Jordi Partien des leichten, lyrischen Tenorrepertoires (Mozart, Rossini, Donizetti) in spanischen Theatern und Opernhäusern, so zum Beispiel am Teatro Real Madrid. Spätere Engagements führten ihn u.a. nach Avignon (Tebaldo in I Capuleti e i Montecchi), an die Opéra Comique Paris (Wilhelm Meister in Mignon), nach Liège (Gennaro in Lucrezia Borgia und Des Grieux in Manon), ans Theater an der Wien, die Nederlandse Opera in Amsterdam sowie nach Valencia als Alfredo Germont (La traviata) und ans Royal Opera House Covent Garden als Leicester (Maria Stuarda). Auch trat der Tenor an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und an der Staatsoper Berlin in Il Barbiere di Siviglia sowie L’elisir d’amore und an der Oper Frankfurt in Anna Bolena auf. Den Edgardo in Lucia di Lammermoor sang er in bisher in Dresden, Zürich, Amsterdam, Padua und Neapel. In Donizettis Il Duca d'Alba verkörperte er Henri de Bruges an der Vlaamse Opera und in Barcelona den Carlo in Linda di Chamounix vom selben Komponisten. Geplant sind u.a. La traviata in London, Barcelona und Neapel sowie Lucrezia Borgia an der Bayerischen Staatsoper in München.

Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019


Omer Kobiljak, Lord Arturo Buklaw

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak, geboren 1994, wurde von 2008 bis 2013 von Davide Thorner am Konservatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in der Sendung Die Grössten Schweizer Hits. Seit 2010 besucht er regelmässig  Meisterkurse von Jane Thorner-Mengedoht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bereits bei den Salzburger Festspielen einen Lehrbuben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti in der Inszenierung von Stefan Herheim. Seit 2014 studiert er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er in der Rolle des Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon und im Frühjahr 2017 sang er an der Mailänder Scala in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied im IOS, wo er u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Le Comte Ory sowie in L’incoronazione di Poppea zu erleben ist.

Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019


Wenwei Zhang, Raimondo Bidebent

Wenwei Zhang

Wenwei Zhang wurde in Dalian, China, geboren. Er war 2009/10 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt und gab als Lord Rochefort in Anna Bolena sein Debüt. 2009 sang er Orosmane (Zaira) beim Festival de Radio France in Montpellier und wurde Dritter in dem von Plácido Domingo gegründeten Gesangswettbewerb Operalia. In der Spielzeit 2010/11 war er u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) in Nantes und als Ferrando (Il trovatore) an der Opéra National de Bordeaux zu hören. Ab der Spielzeit 2011/ 12 war Wenwei Zhang Ensemblemitglied der Dortmunder Oper, wo er u.a. als Daland (Der fliegende Holländer), Oroveso (Norma), Warlaam (Boris Godunow), Colline (La bohème), Ferrando (Il trovatore) und Osmin (Die Entführung aus dem Serail) zu hören war. In letzter Zeit gab er zudem sein Rollendebüt als Sarastro an der Opéra de Bordeaux, verkörperte Daland und Palémon (Massenets Thaïs) in Peking, Larkens (La fanciulla del West) an der Opéra Bastille in Paris, sang Don Basilio in Stuttgart, den Grossinquisitor (Don Carlo) an der Opéra National de Bordeaux und Varlaam (Boris Godunow) in Marseille. 2013 erhielt er den Theaterpreis «Bajazzo» der Theater- und Konzertfreunde Dortmund. In Zürich ist er seit der Spielzeit 2014/15 Ensemblemitglied und war bisher in Il barbiere di Siviglia, Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, Lucia di Lammermoor, Norma, Aida, Les Pêcheurs de Perles, Turandot, Macbeth, I Puritani, Der Freischütz, Lady Macbeth von Mzensk, Don Giovanni, Die Zauberflöte, Parsifal sowie in Luisa Miller zu erleben.

Macbeth30 Sep; 07, 14, 19 Okt 2018 Les Pêcheurs de perles22 Dez 2018; 26, 29 Jan; 01 Feb 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019


Gemma Ní Bhriain, Alisa

Gemma Ní Bhriain

Gemma Ní Bhriain wurde in Dublin geboren. Sie studierte bei Veronica Dunne an der Royal Irish Academy of Music. 2013 gewann sie den vierten Platz beim Interationalen Veronica Dunne-Gesangswettbewerb sowie den «Wil Keune Prize for a Young Singer of Real Potential» beim renommierten Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. 2014–16 war sie Mitglied des Opernstudios «Atelier Lyrique» an der Opéra National de Paris, wo sie im Rahmen von Opernstudio-Produktionen Partien wie Dorabella (Così fan tutte), Diane (Glucks Iphigénie en Tauride), Proserpina (Orfeo) sowie in den Uraufführungen von Maudit les Innocents und Vol retour sang. Auf der Hauptbühne der Opéra Bastille debütierte sie als Lehrbube (Die Meistersinger von Nürnberg). Ausserdem hat sie bisher Partien wie Mercédès (Carmen) in der National Concert Hall von Dublin, ein Mädchen (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) mit der Irish Opera Theater Company sowie Fuchs (Das schlaue Füchslein), Florence Pike (Albert Herring) und Sally (Barbers A Hand of Bridge) im Rahmen von Produktionen der Royal Irish Academy of Music gesungen. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier u.a. im Ravel-Doppelabend L’Heure espagnole /L’Enfant et les sortilèges, in Häuptling Abendwind, Die Zauberflöte und La finta giardiniera.

Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019


Jamez McCorkle, Normanno

Jamez McCorkle

Jamez McCorkle stammt aus New Orleans. Er studierte am Curtis Institute of Music in Philadephia und gewann zahlreiche Wettbewerbspreise, darunter 2013 den George London Award bei der George London Foundation Awards Competition, den Betty Allen Award der Sullivan-Stiftung und den ersten Platz bei der Brava! Opera Vocal Competition sowie 2011 den zweiten Platz beim Regionalwettbewerb (Gulf Coast Region) der Metropolitan Opera National Council Auditions. In der Spielzeit 2016/17 war er an der New Yorker Metropolitan Opera als Cover für Benvolio (Roméo et Juliette) engagiert, debütierte als Lenski (Eugen Onegin) beim Spoleto Festival in South Carolina und war am Curtis Opera Theatre als Ruggero (La rondine), James Nolan (John Adams’ Doctor Atomic) und Male Chorus (The Rape of Lucretia) zu erleben. Im Sommer 2017 sang er bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des Young Singers Project in Verdis I due Foscari. Vor seinem Studium am Curtis Institute nahm Jamez McCorkle an verschiedenen Sommerprogrammen teil, u.a. an der Internationalen Meistersinger Akademie in Nürnberg, der Akademie des Festival d’Aix-en-Provence, dem iSING! International Young Artists Festival in Beijing, der Young Artists Vocal Academy an der Houston Grand Opera und dem International Vocal Arts Institute in New York. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Jamez McCorkle Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und singt hier neben dem 1. Geharnischten (Die Zauberflöte) Nick (La fanciulla del west), 4. Knappe (Parsifal), Mastro Trabuco (La forza del destino) und Remendado (Carmen).

Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019