Kristian Bezuidenhout, in Südafrika geboren, wurde in Australien und später an der Eastman School of Music in Rochester, New York, ausgebildet. Er gewann den renommierten Fortepiano-Wettbewerb in Brügge und nahm seine internationale Karriere als Pianist auf. Bezuidenhout spielt sowohl auf dem Hammerklavier und Cembalo als auch auf dem modernen Flügel. Er trat mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Mozarteumorchester, dem Orchestre des Champs-Elysées, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra und Les Siècles unter der Leitung von Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Bernhard Haitink und Giovanni Antonini auf. Zuletzt war er auch als musikalischer Leiter zu erleben, so etwa beim Freiburger Barockorchester, das ihn 2017 an seine Spitze berief, oder bei The English Concert, dem er als Erster Gastdirigent vorstand. 2025 wurde er zum Associate Artist des Irish Chamber Orchestra ernannt. Weitere Konzerte in dieser Doppelfunktion führten ihn zur Camerata Salzburg, zum Tafelmusik Baroque Orchestra, zum Orchestra of the Eighteenth Century und zur Kammerakademie Potsdam. Er widmet sich zudem intensiv der Kammermusik, u. a. mit den Geigerinnen Isabelle Faust, Alina Ibragimova und Rachel Podger, dem Cellisten Jean-Guihen Queyras sowie den Sänger:innen Carolyn Sampson, Mark Padmore, Matthias Goerne und Anne Sofie von Otter. Kristian Bezuidenhout veröffentlichte über 30 Alben, darunter ein kompletter Zyklus von Mozarts Klaviersonaten, der mit dem Diapason d’or, dem Preis der deutschen Schallplattenkritik und dem Prix Caecilia ausgezeichnet wurde.