Operettengala

Arien und Duette aus Operetten von Franz Lehár, Emmerich Kálmán, Robert Stolz, Johann Strauss u.a.

Von 1. Juni 2020 bis 5. Juni 2020


Musikalische Leitung:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Der ehemalige Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich (2012-2021) ist Musikdirektor des Dallas Symphony Orchestra, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und Chefdirigent des NHK-Orchesters in Tokio. Er ist ausserdem Musikdirektor des Festivals Valle d'Itria in Apulien und Ehrendirigent des RAI National Symphony Orchestra in Turin. Zuvor hatte er wichtige Positionen bei Orchestern und Opernhäusern inne, darunter die Dresdner Staatskapelle, die Wiener Symphoniker und die Metropolitan Opera in New York. Er gastiert regelmässig u.a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchester der Mailänder Scala, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Philadelphia Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem San Francisco Symphony Orchestra und den Wiener Philharmonikern und leitet Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen, der Wiener Staatsoper u.a.. Am Opernhaus Zürich dirigierte er u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie «Rigoletto», «Fidelio», «Wozzeck», «Das Land des Lächelns» und Verdis «Messa da Requiem». Eine umfangreiche Diskografie ergänzt sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich gründete er das Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich (Orchester der Oper Zürich). Der aus Genua stammende Fabio Luisi studierte am Conservatorio Niccolò Paganini seiner Heimatstadt und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Zu seinen Auszeichnungen zählen das Österreichische Verdienstkreuz für Wissenschaft und Kunst, der italienische Cavaliere della Repubblica Italiana, der Commendatore della Stella d’Italia, der Grifo d’Oro von Genua, das dänische Ritterkreuz und eine Ehrendoktorwürde der St. Bonaventure University in New York. Abseits des Podiums ist er Komponist und Parfümhersteller, der seine Kreationen für sein eigenes Unternehmen produziert.

Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026

Besetzung


Sopran Camilla Nylund


Tenor Piotr Beczała

Camilla Nylund

Camilla Nylund, im finnischen Vaasa geboren, gehört zu den international gefragtesten lyrisch-dramatischen Sopranistinnen. Sie studierte am Salzburger Mozarteum, war 1995-1999 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und gehörte 1999-2001 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper in Dresden an. 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin ernannt, 2019 zur Österreichischen Kammersängerin. Sie erhielt 2022 den Europäischen Kulturpreis sowie den renommierten Lotte-Lehmann-Gedächtnisring; 2023 wurde ihr der Österreichische Musiktheaterpreis verliehen. Gastengagements führten sie u. a. an die Mailänder Scala, die Met, die Staatsopern in Wien, Hamburg, München und Berlin, an das New National Theatre in Tokio, die Nederlandse Opera, das Royal Opera House London, die Opéra Bastille, nach Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Zu ihren wichtigsten Partien gehören Wagners Elisabeth («Tannhäuser»), Elsa («Lohengrin»), Eva («Die Meistersinger von Nürnberg») und Senta («Der fliegende Holländer») sowie Strauss’ Marschallin («Der Rosenkavalier»), Arabella, Salome, Gräfin («Capriccio»), Ariadne und Chrysothemis («Elektra»). An der Wiener Staatsoper sang sie Marietta/Marie («Die tote Stadt»), an der Deutschen Oper am Rhein Marie («Wozzeck») und an der Berliner Staatsoper Jenůfa. Als Konzertsängerin und im Liedduo mit Helmut Deutsch war sie u. a. im Konzerthaus und der Philharmonie Berlin, im Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein und Konzerthaus, an den BBC Proms und im KKL Luzern zu hören. Am Opernhaus Zürich gab sie Rollendebüts als Isolde und Brünnhilde («Walküre», «Siegfried» und «Götterdämmerung»), zuvor war sie hier bereits als Senta im «Fliegenden Holländer» zu hören.

Liederabend Camilla Nylund1 Dez. 2025

Piotr Beczała

Piotr Beczała zählt zu den gefragtesten Tenören unserer Zeit. Seit seinem Debüt an der Met als Duca (Rigoletto) 2006, sang er dort ausserdem Lenski (Jewgeni Onegin), den Prinzen (Rusalka), Edgardo, Rodolfo, Vaudémont (Iolanta), Riccardo, Gounods Roméo, Faust, Maurizio (Adriana Lecouvreur) und Werther sowie Des Grieux (Manon). Seine Interpretation des Duca brachte ihm 2014 den Echo Klassik als Sänger des Jahres ein. An der Scala in Mailand sang er Duca, Rodolfo und Alfredo (La traviata). Bei den Salzburger Festspielen, wo er 1997 als Tamino debütierte, feierte er als Roméo, Prinz, Rodolfo und als Faust sowie in konzertanten Aufführungen von Iolanta und Werther Erfolge. Auch als Konzert- und Liedsänger ist er weltweit gefragt. Piotr Beczała, der aus Polen stammt und seit 2012 Schweizer ist, studierte an der Musikakademie in Katowice. Er war langjähriges Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Neben einer Reihe von DVDs u. a. aus dem Opernhaus Zürich umfasst seine Diskografie Soloalben wie Mein ganzes Herz, The French Collection, Salut, Verdi und Slavic. Bei den International Opera Awards 2018 wurde er zum Sänger des Jahres ausgezeichnet. 2016 debütierte er mit Lohengrin an der Seite von Anna Netrebko an der Semperoper Dresden und sang die Rolle erneut 2017 in Zürich, im Sommer 2018 bei den Bayreuther Festspielen sowie 2020 an der Wiener Staatsoper. Im Sommer 2022 gab er sein Debüt als Radamès in Aida bei den Salzburger Festspielen. In Zürich war er zuletzt als Prinz Sou-Chong in Das Land des Lächelns, als Werther, als Chevalier des Grieux in Manon, mit einem Liederabend, bei einer Operettengala und als Calàf in Turandot zu erleben.

Liederabend Piotr Beczała31 Mai 2026
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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier


Kurzgefasst

Mit dem Welthit «Dein ist mein ganzes Herz» von Franz Lehárs Operette Das Land des Lächelns riss Piotr Beczala das Zürcher Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Ohne Frage: Piotr Beczala und die Operette – das ist spätestens seit seiner Richard Tauber gewidmeten CD eine hocherfreuliche Liaison. Mit traumwandlerischer Sicherheit bewegt sich der international gefeierte Tenor im Repertoire der sogenannt «leichten Muse», das allerdings alles andere als einfach zu singen ist, nimmt man es wirklich ernst: Die Stücke erfordern perfekte Technik, Stilistik und Sprachbehandlung. Nun ist Beczala in Zürich neben seinen Auftritten als Lohengrin auch in einer Operettengala zu hören. Seine prominente Partnerin ist Camilla Nylund. Die Finnin, die zu den führenden lyrisch-dramatischen Sopranen gehört, war am Opernhaus Zürich zuletzt als Senta in Richard Wagners Fliegendem Holländer zu erleben. Gemeinsam standen die beiden Künstlerpersönlichkeiten schon oft auf der Bühne. Generalmusikdirektor Fabio Luisi, für den dieser Abend eine Herzensangelegenheit ist, dirigiert die Philharmonia Zürich. Das Programm umfasst Bekanntes und weniger Bekanntes der Operettenliteratur.

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