Rinaldo

Georg Friedrich Händel

Opera seria in drei Akten
Libretto von Giacomo Rossi
nach einem Szenario von Aaron Hill

Von 14. März 2027 bis 29. März 2027

  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Im Rahmen von Zürich Barock
    Koproduktion mit dem Théâtre des Champs-Élysées, Paris
    Matinee: 28 Feb 2027

Musikalische Leitung:
Philippe Jaroussky

Philippe Jaroussky

Philippe Jaroussky, französischer Countertenor und Dirigent, begann sein Gesangsstudium in Paris nach Studien in Violine, Klavier und Komposition an den Musikakademien von Versailles und Boulogne. Im Bereich der Barockmusik hat er sich ein breites Repertoire erarbeitet, das von Monteverdi und Luigi Rossi bis Händel und Vivaldi reicht. Darüber hinaus wirkte er in der Uraufführung von Saariahos «Only the Sound Remains» in Amsterdam und an der Opéra de Paris mit, die speziell für seine Stimme geschrieben wurde, und sang 2024 in in Dalbavies jüngster Oper «Melancholie des Widerstands» an der Staatsoper Berlin. Er arbeitet mit den führenden Ensembles der Alten Musik, darunter das Freiburger Barockorchester, Il pomo d’oro, Les Arts Florissants, Le Concert d’Astrée, L’Arpeggiata, Concerto Köln und das Ensemble Matheus. 2009 debütierte er mit einem Farinelli-Programm bei den Salzburger Pfingstfestspielen und war dort später in «Giulio Cesare» zu erleben. Zu seiner Diskografie zählen u. a. das Album «Heroes» mit Vivaldi-Opernarien, das mit einem Disque d’Or, einem Diapason d’Or, einem Choc du Monde de la Musique und einem Grammophone Award ausgezeichnet wurde, wie auch die mit dem Ensemble Artaserse eingespielten Vivaldi-Alben «Pieta» und «Virtuoso Cantatas». Bei den Victoires de la Musique wurde er 2004 als «Neuentdeckung», 2007 und 2010 als «Sänger des Jahres» ausgezeichnet; 2008 erhielt er einen Echo Klassik als «Sänger des Jahres». Seit 2021 ist Philippe Jaroussky auch als Dirigent aktiv, vor allem mit seinem 2002 gegründeten Ensemble Artaserse. 2019 wurde er von der französischen Regierung zum «Officier des Arts et des Lettres» ernannt.

Aci, Galatea e Polifemo20 / 29 März 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027
Inszenierung, Co-Bühnenbild:
Valentina Carrasco

Valentina Carrasco

Valentina Carrasco wurde in Buenos Aires geboren. Von 2000 bis 2020 arbeitete sie mit La Fura dels Baus an den grossen Shows in Barcelona, Madrid, Beirut, Shanghai, Istanbul u.a. sowie an zahlreichen Opernproduktionen. Zusammen mit Àlex Ollé inszenierte sie Ligetis «Le Grand Macabre», Francesconis «Quartett», «Tristan und Isolde», «Il trovatore», Enescus «Œdipe» und «Manon Lescaut». Ausserhalb von La Fura dels Baus inszenierte sie 2013 Wagners «Ring» in einer 7-Stunden-Fassung am Teatro Colón in Buenos Aires, der auch auf DVD veröffentlicht wurde. Zu ihren eigenen Regiearbeiten zählen u.a. «The Turn of the Screw» in Lyon, «Don Giovanni» in Perm, Resphigi’s «Dornröschen» in Strasbourg, Rihms «Proserpina» in Rom, «Die Zauberflöte» in Triest, Rachaninows «Aleko» und «Francesco da Rimini» sowie Aubers «La muette de Portici» in Kiel, «Les Vêpres siciliennes» und «Carmen» in Rom, «Gianni Schicchi» beim Puccini Festival, «Aida» und «Tosca» beim Macerata Festival, «Simon Boccanegra» beim Verdi Festival sowie «La Favorite» in Bergamo und Bordeaux. 2023 inszenierte sie John Adams’ «Nixon in China» an der Opéra de Paris, 2024 «La fanciulla del West» in Turin und «La battaglia di Legnano» beim Verdi Festival und 2025 «Lucrezia Borgia» in Rom sowie «Fidelio» an der Opéra de Bordeaux. Am Opernhaus Zürich gab sie ihr Regiedebüt mit «La forza del destino». 2026 inszeniert sie «Un ballo in maschera» beim Maggio Musicale in Florenz.

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027
Co- Bühnenbild:
Elena Zamparutti
Kostüme:
Silvia Aymonino

Silvia Aymonino

Silvia Aymonino wurde in Rom geboren. Sie begann ihre Karriere bei der Sartoria Tirelli, einer Werkstatt in Rom, die auf Kostüme für Film und Theater spezialisiert ist. Von 1985 bis 1994 hatte sie die Gelegenheit, mit renommierten Kostümbildnern wie Piero Tosi, Maurizio Milenotti, Paul Brown und Pier Luigi Pizzi zu arbeiten. Anschliessend spezialisierte sie sich auf Opern und arbeitete u.a. mit Hugo de Ana und Giovanna Buzzi zusammen. Daneben arbeitete sie auch wiederholt für die grossen Zeremonien der Olympischen Spiele in Turin (2006), London (2012), Sotschi (2014), Rio (2016) und der Sommer-Universiade in Neapel (2019). 2020 wurde sie für die Kostüme zu Ferdinando Paërs «Agnese» (Teatro Regio di Torino) mit dem Franco Abbiati für die besten Kostüme ausgezeichnet. Sie arbeitet regelmässig mit Regisseur:innen wie Leo Muscato, Lorenzo Mariani, Jacopo Spirei, Valentina Carrasco, Damiano Michieletto, Luca Ronconi und Francesco Micheli. Zu ihren jüngsten Produktionen zählen u.a. «Nixon in China» (Paris), «La fanciulla del West» und «Rigoletto» (Turin), «La battaglia di Legnano» (Verdi Festival, Parma), «Tosca» und «Madama Butterfly» (Florenz), «Lucia di Lammermoor» (Genua), «La forza del destino» (Eröffnungsproduktion der Mailänder Scala 2024), «Lucrezia Borgia» (Rom) und «Attila» (Venedig).

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027
Lichtgestaltung:
Elfried Roller

Elfried Roller

Elfried Roller stammt aus Stuttgart. Schon während des Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem Privattheater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und kreierte Lichtdesigns u. a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Seit 2008 ist Elfried Roller am Opernhaus Zürich beschäftigt. Hier entstand u. a. das Licht für «La finta giardiniera» in der Regie von Tatjana Gürbaca, Donizettis «Roberto Devereux» von David Alden sowie für Sebastian Baumgartens Produktionen «Hamletmaschine», «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny», «Belshazzar», «Turandot» und «Amerika». 2023 führte ihn mit Donizettis «Anna Bolena» in der Inszenierung von David Alden ein Gastengagement an die Deutsche Oper Berlin.

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027
Dramaturgie:
Fabio Dietsche

Fabio Dietsche

Fabio Dietsche studierte Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Querflöte bei Maria Goldschmidt in Zürich und bei Karl-Heinz Schütz in Wien. Erste Erfahrungen als Dramaturg sammelte er 2012/13 bei Xavier Zuber am Konzert Theater Bern, wo er u.a. Matthias Rebstocks Inszenierung von neither (Beckett/Feldman) in der Berner Reithalle begleitete. Seit 2013 ist er Dramaturg am Opernhaus Zürich, wo er sein Studium mit der Produktionsdramaturgie von Puccinis La bohème abschloss. Hier wirkte er u.a. bei den Uraufführungen von Stefan Wirths Girl with a Pearl Earring und Leonard Evers Odyssee, an der Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm und an der Schweizerischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest mit. Er arbeitete u.a. mit Robert Carsen, Tatjana Gürbaca, Rainer Holzapfel, Andreas Homoki, Ted Huffman, Mélanie Huber, Barrie Kosky, Hans Neuenfels und Kai Anne Schuhmacher zusammen. Zurzeit studiert er berufsbegleitend Kulturmanagement an der Universität Zürich.

Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Monster's Paradise12 Apr. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027

Besetzung


Rinaldo Christophe Dumaux


Armida Jeanine De Bique


Almirena Regula Mühlemann


Argante Nahuel Di Pierro


Goffredo Paul-Antoine Bénos-Djian

Eustazio Paul Figuier

Mago Key'mon Murrah

Christophe Dumaux

Christophe Dumaux zählt zu den führenden Countertenören seiner Generation. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 2001 als Eustazio («Rinaldo») unter René Jacobs in Montpellier. Seither war er u. a. an der Metropolitan Opera New York, beim Glyndebourne Festival, an der Opéra de Paris, an der Wiener Staatsoper, dem Theater an der Wien, bei den Salzburger Festspielen, am Bolschoi-Theater in Moskau, an der Mailänder Scala und an der Oper Amsterdam zu erleben. Er ist einer der gefragtesten Händel-Interpreten. Zu seinen Paraderollen zählen u.a. die Titelpartie in «Orlando», Polinesso («Ariodante»), Tolomeo sowie die Titelpartie in «Giulio Cesare» und Nerone («Agrippina»). Zu seinem Repertoire zählen ausserdem u.a. Cavallis Eliogabalo und Giasone sowie Endimione in «La Calisto», Ottone in Monteverdis «L’incoronazione di Poppea», Farnace in Mozarts «Mitridate» und Orfeo in Glucks «Orfeo ed Euridice». Am Opernhaus Zürich war er u.a. in Christoph Marthalers Händel-Pasticcio «Sale», als Melindo in Vivaldis «La verità in cimento» sowie zuletzt als Arsamene («Serse») und Nerone («Agrippina») zu erleben. Er arbeitet regelmässig mit Dirigent:innen wie William Christie, Emmanuelle Haïm, Gianluca Capuano, Giovanni Antonini, Andrea Marcon, Ivor Bolton, Philippe Jaroussky, Ottavio Dantone, Francesco Corti und Yannick Nézet-Séguin sowie mit Regisseur:innen wie Claus Guth, David McVicar, Robert Carsen, Calixto Bieito, Barrie Kosky, David Alden, Christof Loy, Barbora Horáková und Richard Jones. Als Tolomeo ist er in DVD-Mitschnitten aus Glyndebourne, dem Theater an der Wien und von den Salzburger Festspielen zu erleben. 2020 ist ein Soloalbum mit Händel-Arien erschienen.

Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027

Jeanine De Bique

Die in Trinidad geborene Sopranistin Jeanine De Bique studierte Gesang und Klavier an der renommierten Manhattan School of Music in New York. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Partien wie Télaïre («Castor et Pollux»), Ilia («Idomeneo»), Violetta («La traviata»), die Titelpartien in «Alcina» und «L’incoronazione di Poppea», Donna Anna («Don Giovanni»), Susanna («Le nozze di Figaro»), Annio («La clemenza di Tito»), Micaëla («Carmen»), Agathe («Der Freischütz»), Helena («A Midsummer Night’s Dream») und La Folie («Platée»). Gastengagements führten sie u. a. an die Staatsoper Unter den Linden und das Konzerthaus Berlin, das Theater an der Wien, die Opéra national de Paris, das Festival d’Aix-en-Provence, die San Francisco Opera, die New Yorker Carnegie Hall und die Houston Grand Opera sowie zu den BBC Proms und den Salzburger Festspielen. Am Opernhaus Zürich sang sie 2023 Isabel in George Benjamins «Lessons in Love and Violence». Sie arbeitete mit Klangkörpern wie der Los Angeles Philharmonic, den Wiener und Rotterdamer Philharmonikern, dem Pittsburgh Symphony, London Symphony und Chicago Symphony Orchestra sowie mit Dirigent:innen wie Gustavo Dudamel, Herbert Blomstedt, Lorin Maazel, Iván Fischer, Simon Rattle, Manfred Honeck, William Christie, Raphaël Pichon und Marin Alsop. Ihr erstes Solo-Album «Mirrors» mit dem Ensemble Concerto Köln erhielt 2022 den Opus Klassik, den Diapason d’or und den Edison Award in der Kategorie Klassik, war Editor’s Choice des Gramophone Magazins und wurde vom Fono Forum gewürdigt. Jeanine De Bique wurde von der Nationalen UNESCO-Kommission von Trinidad und Tobago zur Jugendbotschafterin für den Frieden ernannt.

Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Jeanine De Bique & Concerto Köln22 März 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027

Regula Mühlemann

Regula Mühlemann wurde in Luzern geboren. Sie studierte Gesang bei Barbara Locher. Zu den Höhepunkten ihrer bisherigen Opernkarriere zählen Gilda («Rigoletto») am Mailänder Teatro alla Scala, ihr Rollen- und Hausdebüt an der Wiener Staatsoper als Adina («L’elisir d’amore») sowie weitere Partien an diesem Haus: Susanna («Le nozze di Figaro»), Blonde («Die Entführung aus dem Serail») und Adele («Die Fledermaus»). Die Susanna («Le nozze di Figaro») sang sie auch in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, und im Januar 2025 machte sie dort ihr Debüt als Sophie im «Rosenkavalier». Weitere besondere Produktionen waren ihr Rollendebüt als Ilia («Idomeneo») in konzertanten Aufführungen am Festspielhaus Baden-Baden unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock, die Gilda in Verdis «Rigoletto» am Theater Basel, Adele in Strauss’ «Die Fledermaus» am Maggio Musicale in Florenz unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, Juliette («Roméo et Juliette») am Luzerner Theater, Pamina in Mozarts «Die Zauberflöte» bei den Salzburger Festspielen 2022 sowie Marie («La fille du régiment») an der Opéra de Monte Carlo. Regula Mühlemann fühlt sich auf der Opernbühne genauso zu Hause wie auf dem Lied- und Konzertpodium. Ihr Debütalbum «Mozart Arias» gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2017. Für ihre weiteren CD-Einspielungen bei Sony Classical wurde sie dreimal mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Sie hat mit den namhaftesten DirigentInnen zusammengearbeitet und war in den renommiertesten Konzertsälen Europas zu Gast. Am Opernhaus Zürich war sie als Susanna («Le nozze di Figaro») sowie mit zwei Liederabenden zu hören.

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Europa-Tournee 2026 «Mühlemann & Noseda»21 / 28 März / 1 Apr. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro, Bass, stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort u. a. als Masetto («Don Giovanni»), Figaro, Colline («La bohème») und Guglielmo («Così fan tutte») zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele gastierte er u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Niederländischen Nationaloper, in Santiago de Chile und Buenos Aires, an der Opéra National de Bordeaux, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune sowie regelmässig an der Pariser Oper. Er sang u. a. Leporello («Don Giovanni») in Salzburg, Aix-en-Provence und Tel Aviv, Colline und Masetto am Royal Opera House in London, Osmin («Die Entführung aus dem Serail») am Théâtre des Champs-Élysées, Guglielmo beim Edinburgh Festival, die Titelpartie in «Le nozze di Figaro» an der Houston Grand Opera, Seneca («L’incoronazione di Poppea») am Gran Teatre del Liceu Barcelona, Osmin am Opernhaus Zürich und in Genf sowie Claudio («Agrippina») ebenfalls in Zürich. Jüngste Höhepunkte im Konzertbereich umfassen Händels «Messiah» und Paisiellos «Missa Defunctorum» in Salzburg, Bachs «Johannespassion» und Rossinis «Stabat Mater» in Paris, Mozarts «Requiem» in Versailles, am Théâtre des Champs-Elysées, Teatro San Carlo, Regio di Torino, in Valencia und bei den Wiener Festwochen sowie Schuberts Es-Dur-Messe mit dem Chicago Symphony Orchestra. Seine Diskografie umfasst Aufnahmen der Barockopern «Les Paladins» und «Ercole Amante» sowie Mozarts «Betulia liberata» und «Requiem». Ausserdem veröffentlichte er das Album «Anclao en Paris», das dem Tango seiner Heimatstadt Buenos Aires gewidmet ist.

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027

Paul-Antoine Bénos-Djian

Der französische Countertenor Paul-Antoine Bénos-Djian zählt zu den aufregendsten jungen Gesangstalenten unserer Zeit. Er ist Absolvent des Centre de Musique Baroque de Versailles und des Conservatoire de Paris. Er ist regelmässig zu Gast an renommierten Opernhäusern, in Konzertsälen und bei Festivals in ganz Europa. Als Polinesso («Ariodante») gab er unter der Leitung von Gianluca Capuano sein Debüt am Bolschoi-Theater Moskau, als Didymus («Theodora») war er an der Seite von Joyce DiDonato, Lisette Oropesa und Michael Spyres am Theater an der Wien, am Théâtre des Champs-Élysées und an der Mailänder Scala zu erleben. Ottone («L’incoronazione di Poppea») sang er u.a. beim Festival d’Aix-en-Provence, in Rennes und in Köln. Als Ulisse in Porporas «Polifemo» war er unter Emmanuelle Haïm an der Opéra national du Rhin, an der Opéra de Lille und an der Opéra Royal de Versailles zu erleben. 2025 sang er Endimione in Cavallis «La Calisto» beim Festival d’Aix-en-Provence. Auf dem Konzertpodium war er u.a. in «Tamerlano» mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs sowie in Domènec Terradellas «Merope» mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter Francesco Corti zu hören. 2025/26 singt er die Titelpartie in «Orlando» an der Oper Lausanne, Ottone («Agrippina») an der Opéra de Rouen sowie Bachs «Matthäus-Passion» auf Tour mit Raphaël Pichon und dem Ensemble Pygmalion. 2022 erschienen CD-Einspielungen von Purcells «Royal Odes» mit Le Banquet Céleste sowie Händels «Theodora» mit Joyce DiDonato, Lisette Oropesa, Michael Spyres und Il Pomo d’Oro unter Maxim Emelyanychev.

Matthäus-Passion26 März 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027
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Orchestra La Scintilla

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 2. Konzert La Scintilla15 Dez. 2025 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 3. Konzert La Scintilla18 Mai 2026 Bezuidenhout & Minasi15 März 2026 Aci, Galatea e Polifemo20 / 29 März 2026 Johannes-Passion24 März 2026 1. Konzert La Scintilla19 Okt. 2026 2. Konzert La Scintilla21 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 3. Konzert La Scintilla26 Apr. 2027 c-Moll-Messe17 März 2027 Gringolts & Corti & Fischer11 Juli 2027

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. / 10 März 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Götterdämmerung14 März 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026

Kurzgefasst

Rinaldo soll die Stadt Jerusalem befreien. Doch der tapfere Kreuzritter gerät in das verhängnisvolle Netz der sarazenischen Zauberin Armida. Während die dabei verhandelten religiösen und politischen Konflikte bis heute umstritten bleiben, führt in Händels Oper letztlich die grenzüberschreitende Kraft der Liebe zum Frieden. Nicht nur mit so unvergesslichen Arien wie «Lascia ch’io pianga», sondern auch mit spektakulären Bühneneffekten gelang es Händel mit seinem ersten Musiktheaterwerk für London das Publikum nachhaltig für die italienische Oper zu begeistern. Am Opernhaus Zürich leitet Philippe Jaroussky ein hochkarätiges Barockensemble, mit Christophe Dumaux, Regula Mühlemann und Jeanine De Bique in den Solopartien.

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