Gianandrea Noseda ist seit der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Zudem ist er Musikdirektor des National Symphony Orchestra und Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra. 2019 wurde er Musikdirektor des neu gegründeten Tsinandali Festivals und des georgischen Pan-Caucasian Youth Orchestra. 2007 bis 2018 amtierte Noseda als Generalmusikdirektor des Teatro Regio di Torino und hat das Opernhaus während dieser Zeit künstlerisch neu ausgerichtet. Noseda hat die wichtigsten internationalen Orchester (Berliner Philharmoniker, Chicago Symphony, Concertgebouw Orchestra, Wiener Philharmoniker) sowie an den bedeutendsten Opernhäusern (La Scala, Metropolitan Opera, Royal Opera House) und Festivals (BBC Proms, Edinburgh, Salzburg und Verbier) dirigiert. Er hat leitende Funktionen u. a. beim BBC Philharmonic (Chefdirigent), Israel Philharmonic Orchestra (Erster Gastdirigent), Mariinsky Theater (Erster Gastdirigent) und beim Stresa Festival (Künstlerischer Leiter) innegehabt. Seine Diskografie umfasst mehr als 80 CDs – einen besonderen Platz nimmt das Projekt «Musica Italiana» mit vernachlässigtem italienischem Repertoire des 20. Jahrhunderts ein. Der in Mailand geborene Noseda ist Commendatore al Merito della Repubblica Italiana und erhielt 2024 den Verdienstorden der Stadt Mailand. 2015 wurde er als «Musical America’s Conductor of the Year» geehrt, bei den International Opera Awards 2016 zum «Dirigenten des Jahres» ernannt und erhielt 2023 den Puccini-Preis. Im selben Jahr zeichneten die Oper!Awards Noseda als «Besten Dirigenten» aus, wobei insbesondere seine Interpretationen der ersten beiden «Ring»-Opern am Opernhaus Zürich hervorgehoben wurden.
Un ballo in maschera
Giuseppe Verdi
Melodramma in drei Akten
Libretto von Antonio Somma nach Eugène Scribe
Von 26. August 2026 bis 30. August 2026
-
Dauer:
2 Std. 50 Min. Inkl. Pause nach ca. 1 Std. 30 Min. -
Sprache:
In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. -
Weitere Informationen:
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Gianandrea Noseda
Adele Thomas
Die Regisseurin Adele Thomas stammt aus Wales. Seit 2025 ist sie gemeinsam mit Sarah Crabtree Ko-Intendantin der Welsh National Opera. Sie studierte an der Cambridge University Regie und ist Absolventin des renommierten Regional Theatre Young Directors Scheme sowie des National Theatre Studio-Kurses für junge Regisseur:innen. Ihr Debüt als Opernregisseurin gab sie 2017 mit «Così fan tutte» an der Northern Ireland Opera in Belfast. Für Händels «Berenice» an der Royal Opera in London und «Bajazet» als Koproduktion der Royal Opera und der Irish National Opera wurde Adele Thomas für einen Olivier Award nominiert. 2022 wurde sie als Regisseurin für den den International Opera Award nominiert. Zu ihren Arbeiten als Opernregisseurin zählen «Tannhäuser» (Theater Magdeburg, 2025), «Rigoletto» (Welsh National Opera, 2024), «Semele» (Glyndebourne, 2023), der Händelabend «In the Realms of Sorrow» (London Handel Festival, 2023) und «Apollo e Dafne» (Royal Opera, 2020). Als Schauspielregisseurin erarbeitete sie u. a. «Oresteia» am Shakespeare’s Globe Theatre in London, «Thomas Tallis» und «The Knight of the Burning Pestle» am Sam Wanamaker Playhouse, «Macbeth» für die Bristol Tobacco Factory und «The Weir» für das English Touring Theatre. Am Opernhaus Zürich inszenierte sie «Il trovatore» und «Un ballo in maschera».
Emma Woods
Emma Woods ist eine britische Choreografin. Sie arbeitet u. a. mit den Regisseur:innen Adele Thomas, Paul Foster, Bartlett Sher und John Wilson, den Choreografen Alistair David, Chris Gattelli und Anthony Van Laast, den Dirigenten Laurence Cummings, Sir Antonio Pappano und Christian Curnyn sowie mit Rachel Kavanagh, Sarah Travis und Steve Ridley zusammen. In jüngster Zeit war sie u. a. als Choreografin für «Tannhäuser» am Theater Magdeburg und «Rigoletto» an der Welsh National Opera sowie als Movement Director für «Junkyard» (Backstage Theatre in Peckham) und «A Comedy of Errors» (Silk Street) tätig, arbeitete als Choreografin für «Blond Eckbert»/«Acis und Galatea» an der Potsdamer Winteroper und für «Semele» am Glyndebourne Opera House und war Choreografin sowie Associate Director bei «In the Realms of Sorrow» beim London Handel Festival. Weitere Produktionen umfassen «Vinegar Tom» am Londoner Mack Theatre, «Bajazet» als Koproduktion der Irish National Opera und der Royal Opera London, «FascinatingAïda» auf UK-Tour, «Apollo e Daphne» an der Royal Opera, «Così fan tutte» an der Nevill Holt Opera und der Northern Ireland Opera in Belfast, «The King and I» im Londoner Palladium, auf UK-Tour und im Theatre Orb in Japan sowie «Berenice» an der Royal Opera und «Eyam» am Shakespeare’s Globe Theatre in London. Am Opernhaus Zürich arbeitete sie als Choreografin für «Il trovatore» und «Un ballo in maschera».
Hannah Clark
Hannah Clark ist Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie wurde an der Nottingham Trent University und der Londoner Central School of Speech and Drama in Theaterdesign ausgebildet. Im Jahr 2005 gewann sie den Linbury Biennial Prize für Bühnenbild. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören Kostüme und Ausstattungen für «The Turn of the Screw» an der Royal Opera in London, «Parsifal» am Prager Nationaltheater, «La Calisto» beim Festival d’Aix-en-Provence, «Semele» am Glyndebourne Opera House, «Mitridate, re di ponto» und «Idomeneo» an der Garsington Opera, «Il trittico» an der Scottish Opera, «In the Realms of Sorrow» beim London Handel Festival, «Berenice» am Linbury-Theater der Royal Opera sowie «Stiffelio» an der Opéra national du Rhin. Zudem arbeitete sie für «Future Cargo» und «Deadclub» mit Requardt & Rosenberg sowie für «Henry VI Rebellion» und «The Wars of the Roses» mit der Royal Shakespeare Company zusammen. Weitere Produktionen umfassen «Alcina» an der Opera North, «Così fan tutte» an der Northern Ireland Opera, «L’incoronazione di Poppea» am Opera Theatre of St Louis und «4.48 Psychosis» u. a. an der Royal Opera in London sowie in New York. Am Opernhaus Zürich entwarf sie die Kostüme für Jetske Mijnssens «Agrippina» und «Platée» sowie für Andreas Homokis «Ariadne auf Naxos».
Franck Evin
Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café-Théâtre Le Connétable und begann, sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Verbindung von Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Dort arbeitete er u. a. mit Ken Russell und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. In dieser Zeit verband ihn eine enge Zusammenarbeit mit Werner Schröter und dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u. a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort für sämtliche Neuproduktionen verantwortlich. Wichtige künstlerische Partner waren in dieser Zeit u. a. Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieito und Hans Neuenfels. 2006 wurde Franck Evin mit dem Deutschen Bühnenpreis Opus in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Von 2012 bis 2025 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung am Opernhaus Zürich. Neben seiner Tätigkeit in Zürich arbeitete er weiterhin an internationalen Produktionen, u. a. an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München und Graz, an der Opéra Bastille, am Teatro alla Scala, am Teatro La Fenice, an der Vlaamse Opera sowie bei den Bayreuther Festspielen.
Tieni Burkhalter
Tieni Burkhalter studierte Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo er sich auf Video und Videoinstallation spezialisierte. Nachdem seine Werke vorwiegend in Galerien und an Experimentalfilmfestivals gezeigt wurden, arbeitet er seit 2009 für die Bühne. Als Videoproduzent ist er eng mit dem Opernhaus Zürich verbunden. Seine Bühnenarbeit führte ihn ausserdem zu Theatern in Berlin, Hamburg, Paris, Moskau, Oslo und Savonlinna. Am Opernhaus Zürich arbeitete er mit Andreas Homoki («Der fliegende Holländer», «Das Land des Lächelns», «Das Rheingold», «Siegfried» und «Die Walküre»), Evgeny Titov («Lessons in Love and Violence» und «L’Orfeo»), Jan Philipp Gloger («Die Csárdásfürstin» und «Le nozze di Figaro»), Adele Thomas («Il trovatore»), Rainer Holzapfel («Die Odyssee»), Nina Russi («Coraline») und Kai Anne Schuhmacher («Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer»). Für das Ballett Zürich produzierte er Videos für Christian Spuck («Anna Karenina» und «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern»), Marcos Morau («Nachtträume»), Edward Clug («Faust») und Douglas Lee («A-Life»). Er war ferner am Opernfestival Savonlinna mit Philipp Himmelmann für «Aida» tätig, in Berlin mit Christian Spuck für «Madame Bovary» und wirkt seit vielen Jahren bei Dmitri Tcherniakovs Inszenierungen mit: «Pelléas et Mélisande» und «Die Sache Makropulos» am Opernhaus Zürich, «Senza Sangue/Herzog Blaubarts Burg», «Elektra» und «Salome» an der Staatsoper Hamburg, «La Fille de Neige» und «Les Troyens» an der Opéra National de Paris und «Tristan und Isolde» an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.
Klaas-Jan de Groot
Klaas-Jan de Groot ist ein niederländischer Dirigent und Chorleiter. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Chordirektor des Opernhauses Zürich. Nach seinem Studium in Den Haag und Cardiff war er von 2016 bis 2022 Assistent der Chordirektorin Ching-Lien Wu an der Niederländischen Oper in Amsterdam, wo er mit dem Opernchor mehrere Produktionen und Projekte einstudierte. Seit 2018 arbeitet er regelmässig mit dem Niederländischen Rundfunkchor (Groot Omroepkoor) zusammen. Von 2018 bis 2024 war er jährlich als Assistent von Chordirektor Eberhard Friedrich bei den Bayreuther Festspielen tätig. Er dirigierte verschiedene Konzerte und Aufführungen mit der Opera Zuid sowie mit dem Orchestra of the 18th Century und den Essener Philharmonikern. Von 2022 bis 2025 war er Chordirektor des Aalto-Theaters in Essen. Seit 2023 arbeitet er regelmässig mit dem NDR Vokalensemble in Hamburg. 2024 gab er sein Debüt beim MDR-Rundfunkchor sowie beim Rundfunkchor Berlin. Im Rahmen der Förderung von Nachwuchstalenten wurde Klaas-Jan de Groot 2021 mit dem renommierten niederländischen Dirigierpreis des Anton Kersjes-Fonds ausgezeichnet.
Fabio Dietsche
Fabio Dietsche studierte Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Querflöte bei Maria Goldschmidt in Zürich und bei Karl-Heinz Schütz in Wien. Erste Erfahrungen als Dramaturg sammelte er 2012/13 bei Xavier Zuber am Konzert Theater Bern, wo er u.a. Matthias Rebstocks Inszenierung von neither (Beckett/Feldman) in der Berner Reithalle begleitete. Seit 2013 ist er Dramaturg am Opernhaus Zürich, wo er sein Studium mit der Produktionsdramaturgie von Puccinis La bohème abschloss. Hier wirkte er u.a. bei den Uraufführungen von Stefan Wirths Girl with a Pearl Earring und Leonard Evers Odyssee, an der Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm und an der Schweizerischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest mit. Er arbeitete u.a. mit Robert Carsen, Tatjana Gürbaca, Rainer Holzapfel, Andreas Homoki, Ted Huffman, Mélanie Huber, Barrie Kosky, Hans Neuenfels und Kai Anne Schuhmacher zusammen. Zurzeit studiert er berufsbegleitend Kulturmanagement an der Universität Zürich.
Besetzung
Un servo d’Amelia Tautvydas Slizauskas

Tänzer:innen Jessica Falceri

Tänzer:innen Sara Peña

Tänzer:innen Sara Pennella

Tänzer:innen Sina Friedli
Tänzer:innen Evelyn Tritto

Tänzer:innen Cristian Alex Assis

Tänzer:innen Pietro Cono Genova

Tänzer:innen Roberto Tallarigo

Tänzer:innen Lukas Bisculm

Tänzer:innen Daniele Romano
Stephen Costello
Der Tenor Stephen Costello stammt aus Philadelphia und studierte an der Academy of Vocal Arts. 2007 debütierte er im Alter von 26 Jahren bei der Saisoneröffnung der Metropolitan Opera in New York. 2009 gewann er den Richard Tucker Award. Seither ist er an den bedeutendsten Opernhäusern und Festivals aufgetreten, darunter die Royal Opera in London, die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, die Opéra national de Paris, das Gran Teatre del Liceu, die Semperoper Dresden, die Bayerische Staatsoper München, die Lyric Opera of Chicago, die Hamburgische Staatsoper, die San Francisco Opera, die Washington National Opera, das Bolschoi-Theater in Moskau, die Arena di Verona sowie die Salzburger und Bregenzer Festspiele und das Glyndebourne Festival. Zu seinen jüngsten Engagements gehören u. a. Pinkerton («Madama Butterfly») am Grand Théâtre de Genève, Rodolfo («La bohème»), Herzog von Mantua («Rigoletto») und Greenhorn («Moby Dick») an der Metropolitan Opera, die Titelrolle in «Don Carlo» an der Bayerischen Staatsoper und an der Dallas Opera sowie sein Rollendebüt als Edward Fairfax Vere («Billy Budd») am Teatro Colón. Im Konzert sang er u. a. Beethovens 9. Sinfonie mit Michael Tilson Thomas und dem Houston Symphony Orchestra, gab ein Galakonzert mit Kristine Opolais in Mexiko und trat in Rezitals mit dem Pianisten Anthony Manoli auf. Am Opernhaus Zürich war er als Roméo («Roméo et Juliette») sowie in den Titelpartien von «Roberto Devereux» und «Don Carlo» zu erleben.
Piero Pretti
Der Tenor Piero Pretti studierte bei Gianni Mastino und debütierte 2006 als Rodolfo (La bohème). Es folgten Rollen wie Alfredo in La traviata am Teatro Pergolesi in Jesi und am Teatro Comunale in Treviso, die Titelrolle in Donizettis Poliuto in Sassari, Manrico in Il trovatore in Ravenna und Achille in Iphigénie en Aulide in Rom. Seither sang er in zahlreichen Produktionen an internationalen Häusern, darunter I vespri siciliani, Rigoletto, Lucia di Lammermoor und La traviata am Teatro Regio in Turin, I vespri siciliani und La traviata am Teatro di San Carlo in Neapel, Luisa Miller und Rigoletto am Teatro alla Scala in Mailand und am Teatro Regio in Parma, I due Foscari am Teatro Massimo in Palermo, Madama Butterfly an der New Zealand Opera, Un ballo in maschera und Lucia di Lammermoor an der Scala, La traviata und Il trovatore am La Fenice sowie Rossinis Stabat Mater und das Verdi-Requiem in Tokio. Weitere Stationen waren die Wiener und die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House in London, das Teatro Real in Madrid, das Théâtre des Champs Elysées in Paris, die Hamburgische Staatsoper, die Opéra de Paris, die Deutsche Oper Berlin, das Edinburgh International Festival, die Oper Frankfurt, das Teatro Comunale di Firenze und das Opernhaus Zürich (Madama Butterfly). Zu seinen jüngsten und aktuellen Engagements gehören Ariadne auf Naxos beim Festival della Valle d'Itria, Ernani, Un ballo in maschera und Simon Boccanegra beim Festival Verdi in Parma, I vespri siciliani und Der Rosenkavalier am Teatro alla Scala, Ernani im La Fenice und Palau de Les Arts in Valencia, La traviata und Mefistofele im La Fenice sowie Madama Butterfly in der Arena di Verona.
Dalibor Jenis
Der Bariton Dalibor Jenis studierte Gesang am Konservatorium in Bratislava und an der Accademia Lirica Osimo. 1990 war er dreifacher Preisträger des Gesangswettbewerbs Belvedere in Wien und wurde im Jahr darauf Ensemblemitglied am Slowakischen Nationaltheater. Sein Repertoire umfasst u. a. die grossen Baritonpartien in den Opern Bellinis, Rossinis, Mozarts und Verdis. Nabucco sang er u. a. an der Deutschen Oper Berlin, in der Arena di Verona, in Bratislava und an der Bayerischen Staatsoper München, Rigoletto am Sydney Opera House, der Oper Leipzig, der Staatsoper Stuttgart und beim Savonlinna Opera Festival und die Titelpartie in «Macbeth» am Opernhaus Zürich, dem Teatro Regio di Torino, beim Edinburgh Festival und am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. An der Mailänder Scala verkörperte er Paolo Albiani («Simon Boccanegra»), an der Wiener Staatsoper Jago («Otello»), an der Deutschen Oper Berlin Alfio und Tonio («Cavalleria rusticana» und «Pagliacci»), an der Oper in Bratislava Giorgio Germont («La traviata»), am Bolschoi-Theater in Moskau Lescaut («Manon Lescaut») und an der Bayerischen Staatsoper Marcello («La bohème»), Enrico («Lucia di Lammermoor»), Eugen Onegin sowie jüngst Rigoletto. Zudem sang er die Titelpartie in der japanischen Erstaufführung von Busonis «Doktor Faust» in Tokio und wirkte bei der Erstaufführung von Offenbachs «Die Rheinnixen» beim Festival de Radio France mit. Es liegen zahlreiche Einspielungen mit Dalibor Jenis vor, darunter «Gianni Schicchi», «Christoph Columbus», «Edgar», «Marion Delmore» sowie die DVD-Aufnahme von «Il barbiere di Siviglia» aus der Pariser Bastille-Oper.
George Petean
George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren und studierte Klavier, Posaune und Gesang. Sein Bühnendebüt gab er 1997 an der Oper in Cluj-Napoca als Don Giovanni. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Hariclea Darclée. 2000 gab er sein Debüt als Marcello («La bohème») am Teatro dell’Opera di Roma, 2002 bis 2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Seitdem ist er freischaffend tätig. Engagements führten ihn u. a. an das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Opéra de Paris, die Bayerische Staatsoper München, die New Yorker Met, das Gran Teatro del Liceu Barcelona, die Berliner Opernhäuser, die Semperoper Dresden, die Oper Amsterdam sowie zu den Bregenzer Festspielen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro («Il barbiere di Siviglia»), Silvio («Pagliacci»), Conte di Luna («Il trovatore»), Rodrigo, Marquis von Posa («Don Carlo»), Lord Enrico Ashton («Lucia di Lammermoor»), Giorgio Germont («La traviata»), Amonasro («Aida»), Simon Boccanegra und Rigoletto. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt u.a. als Macbeth, als Simon Boccanegra sowie als Renato («Un ballo in maschera») zu erleben. In jüngster Zeit sang er u.a. Simon Boccanegra an der Staatsoper Berlin, Conte di Luna an der Hamburgischen Staatsoper und der Staatsoper Berlin, Carlo Gérard («Andrea Chénier») an der Wiener Staatsoper sowie Marquis von Posa an der Bayerischen Staatsoper.
Elena Stikhina
Die russische Sopranistin Elena Stikhina studierte am Moskauer Konservatorium und am Galina Wischnewskaja Opera Singing Centre. Am Mariinski-Theater in St. Petersburg debütierte sie als Salome, wo sie später Ensemblemitglied wurde. 2016 gewann sie u. a. den Culturarte-Preis des Operalia-Wettbewerbs. Sie wird regelmässig an renommierte Bühnen eingeladen, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Mailänder Scala, die Opéra national de Paris, die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper München, die Salzburger Festspiele und das Royal Opera House in London. Zu ihren jüngsten Engagements zählen u. a. die Titelrolle in «Tosca» an der Oper Amsterdam, an der Wiener Staatsoper und an der Opéra de Paris. Darüber hinaus sang sie die Titelpartie in Tschaikowskis «Jungfrau von Orléans» in Amsterdam, Salome an der Lyric Opera in Chicago, in Genf und an der Mailänder Scala, Cio-Cio-San («Madama Butterfly») an der Deutschen Oper Berlin und an der New Yorker Met, Senta («Der fliegende Holländer») und Elisabetta («Don Carlo») an der Wiener Staatsoper sowie Aida am Grand Théâtre de Genève, an der Bayerischen Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen, wo sie 2019 in der Titelpartie in Cherubinis «Médée» debütiert hatte. Am Opernhaus Zürich war sie u. a. als Salome und Manon Lescaut zu erleben.
Erika Grimaldi
Erika Grimaldi, geboren in Asti, studierte Gesang und Klavier am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Turin. Sie gab ihr Bühnendebüt als Serpina in Pergolesis La serva padrona und gewann in den folgenden Jahren mehrere renommierte Wettbewerbe, darunter der «Concorso Lirico Internazionale» in Orvieto. Sie trat an Opernhäusern wie der Mailänder Scala, dem Teatro dell’Opera di Roma, dem Teatro Regio in Turin, dem Teatro di San Carlo in Neapel, der Bayerischen Staatsoper in München, der Deutschen Oper in Berlin und der San Francisco Opera auf. Zu ihren jüngsten Erfolgen gehören Mimì (La bohème), Aida und Manon Lescaut in Turin, Leonora (La forza del destino) in Bologna, Tosca als Rollendebüt in Las Palmas und anschliessend in Parma sowie beim Puccini-Festival in Torre del Lago, Lady Macbeth in Seoul, Leonora (Il trovatore) in Auckland und Desdemona (Otello) in Washington. Im Konzertbereich sang sie Verdis Messa da Requiem mit dem Czech National Symphony Orchestra in Prag, Rossinis Stabat Mater am Teatro Filarmonico in Verona, Mozarts Requiem in Granada und Beethovens 9. Sinfonie auf einer Tournee in Alicante, Madrid, Barcelona und Zaragoza. Am Opernhaus Zürich debütierte sie als Maddalena in einer konzertanten Aufführung von Andrea Chénier. Zu ihre zukünftigen Engagements gehören Contessa (Le nozze di Figaro) an der Welsh National Opera, Alice Ford (Falstaff) in Genua, Abigaille (Nabucco) in Bonn sowie ihr Rollendebüt als Cio-Cio-San (Madama Butterfly) in Santiago de Chile. In Washington wird sie ausserdem unter Gianandrea Noseda in Beethovens Missa solemnis zu hören sein.
Yulia Matochkina
Die russische Mezzosopranistin Yulia Matochkina erhielt ihre Ausbildung am Glazunow-Konservatorium in Petrosawodsk. Von 2009 bis 2015 war sie Mitglied der Opernakademie des Mariinski-Theaters in St. Petersburg. Im Anschluss wurde sie dort festes Ensemblemitglied und gewann den Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau. Gastengagements führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München, das Teatro dell’Opera in Rom, das Teatro alla Scala in Mailand, die Royal Opera in London, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Opéra national de Paris, die Metropolitan Opera in New York, die Los Angeles Opera sowie zu den Festspielen von Edinburgh, Verbier, Baden-Baden und Salzburg. Zu ihrem Repertoire gehören u. a. die Partien Amneris («Aida»), Eboli («Don Carlo»), Brangäne («Tristan und Isolde»), Venus («Tannhäuser»), Dalila («Samson et Dalila»), Didon («Les Troyens»), Azucena («Il trovatore»), Olga («Eugen Onegin»), Santuzza («Cavalleria rusticana»), Marfa («Chowanschtschina») und die Titelrolle in «Carmen». Jüngste Engagements umfassen u. a. Venus, Azucena, Ulrica («Un ballo in maschera»), Eboli und Santuzza an der Bayerischen Staatsoper, Federica («Luisa Miller») und Ortrud («Lohengrin») in Moskau und an der Hamburgischen Staatsoper, Amneris an der Deutschen Oper Berlin sowie Azucena an der Royal Opera in London.
Agnieszka Rehlis
Agnieszka Rehlis stammt aus Polen. Sie studierte Gesang an der Karol-Lipiński-Musikakademie in Breslau. Von 1996 bis 2007 gehörte sie zum Ensemble der Oper Breslau und sang dort u. a. Fenena (Nabucco), Maddalena (Rigoletto), Siébel (Faust), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Dorabella (Così fan tutte). 2003 debütierte sie am Teatr Wielki in Warschau als Fenena, später verkörperte sie dort auch Azucena (Il trovatore), den Komponisten in Ariadne auf Naxos, Orsini (Lucrezia Borgia), Adalgisa (Norma) und Lisa in Die Passagierin von Weinberg. 2014 übernahm die Sängerin bei der Neuproduktion von Die Passagierin bei den Bregenzer Festspielen die Partie der Hannah, eine Rolle, die sie in Folge auch am Lincoln Center New York, in Houston und Chicago interpretierte. Besondere Aufmerksamkeit widmet Agnieszka Rehlis dem Schaffen Krzysztof Pendereckis, unter dessen Leitung sie in vielen seiner Kompositionen mitwirkte, so etwa im Te Deum, Credo, Polnischen Requiem sowie in seiner Siebten und Achten Sinfonie. In jüngster Zeit sang sie Amneris (Aida) u. a. in London, Warschau, Dresden, Neapel, Frankfurt und in der Arena di Verona, Brangäne (Tristan und Isolde) in Sevilla und La Cieca (La Gioconda) bei den Opernfestspielen Salzburg. Am Opernhaus Zürich war sie u. a. als Azucena (Il trovatore) und in Verdis Messa da Requiem zu erleben. In der Spielzeit 2024/25 wird sie u. a. Azucena am Royal Opera House London und an der Staatsoper Berlin sowie Amneris in Florenz und Verona singen. In Florenz singt sie 2025 in Verdis Requiem unter Leitung von Zubin Mehta.
Rebeca Olvera
Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war von 2005 bis 2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Anschliessend wurde sie hier festes Ensemblemitglied und sang u. a. Adina («L’elisir d’amore»), Norina («Don Pasquale»), Berenice («L’occasione fa il ladro»), Giulia («La scala di seta»), Rosina (Paisiellos «Il barbiere di Siviglia»), Blonde («Die Entführung aus dem Serail»), Madame Herz («Der Schauspieldirektor»), Dorinda («Orlando»), Isolier («Le comte Ory»), Adalgisa («Norma») und Zaida («Il turco in Italia»). Dabei arbeitete sie mit Dirigent:innen wie Ralf Weikert, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang Adalgisa an der Seite von Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Élysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden, Isolier an der Opéra de Monte-Carlo, Clorinda («La Cenerentola») an der Wiener Staatsoper und Contessa di Folleville («Il viaggio a Reims») an der Royal Danish Opera. Ausserdem trat sie als Berta («Il barbiere di Siviglia») und im Galakonzert «Carmencita & Friends» bei den Salzburger Festspielen auf. In Zürich war sie zuletzt u. a. als Despina («Così fan tutte»), Musetta («La bohème»), Frasquita («Carmen»), Mi («Das Land des Lächelns»), Stasi («Die Csárdásfürstin») und Waldvöglein («Siegfried») zu hören.
Katharina Konradi
Katharina Konradi stammt aus Kirgistan. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie in Berlin und München. Nachdem sie zu Beginn ihrer Karriere drei Jahre am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden unter Vertrag gestanden hatte, gab sie 2018 ihr Debut als Ännchen (Der Freischütz) an der Hamburgischen Staatsoper und ist dem Haus seit dieser Zeit als festes Ensemblemitglied verbunden. In jüngster Zeit war sie als Woglinde (Das Rheingold) am Royal Opera House London, als Susanna (Le nozze di Figaro) an der Wiener Staatsoper, als Adele (Die Fledermaus) an der Bayerischen Staatsoper, sowie als Servilia (La clemenza di Tito) und als Adina (L’elisir d’amore) an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf diversen Konzertprojekten, die sie unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Daniel Harding, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Kent Nagano und Gustavo Dudamel gesungen hat. Sie gibt ausserdem regelmässig Liederabende, etwa bei der Schubertíada in Vilabertran, der Schubertiade in Hohenems/Schwarzenberg, der Wigmore Hall in London, dem Palau de la Musica in Barcelona oder beim Festival de Granada. Zuletzt erschienen u.a. ihre Alben Echoes (zusammen mit Catriona Morison), Solitude mit Werken von Hugo Wolf, Robert Schumann u.a. sowie Insomnia mit Liedern von Franz Schubert. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Valencienne (Die lustige Witwe) zu erleben. In der Saison 2024/25 ist sie als Adele in München zu erleben, gibt an der Hamburgischen Staatsoper ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) und singt in Beethovens 9. Sinfonie mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko.
Steffan Lloyd Owen
Steffan Lloyd Owen, Bariton, stammt aus Wales und studierte am Royal Northern College of Music in Manchester. Er erhielt zahlreiche Gesangspreise, darunter den W. Towyn Roberts Scholarship-Preis, den Blue Riband Osborne Roberts Memorial-Preis beim National Eisteddfod of Wales und den Kathleen Ferrier Bursary-Preis. 2025 ging er beim Gesangswettbewerb Josep Palet als Gewinner hervor und war Finalist bei der Paris Opera Competition. Er sang Sciarrone und den Kerkermeister in einer halbszenischen «Tosca» an der Seite von Sir Bryn Terfel und Kristine Opolais beim Llangollen International Musical Eisteddfod, Escamillo («La tragédie de Carmen») beim Buxton International Festival und Guglielmo («Così fan tutte») an der Welsh National Opera. Höhepunkte im Konzert waren u. a. Beethovens C-Dur-Messe und «Chorfantasie» mit dem BBC National Orchestra, Chorus of Wales und dem Orchester der Welsh National Opera. Seit der Spielzeit 2024/25 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier u. a. die Titelpartie in «Gianni Schicchi».
Brent Michael Smith
Brent Michael Smith stammt aus den USA. Er studierte Gesang an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und an der University of Northern Iowa sowie Klavier am Hope College in Michigan. 2021 war er Finalist bei der Queen Sonja International Music Competition sowie 2020 Halbfinalist bei den Metropolitan Opera Council Auditions und ging als Preisträger bei weiteren internationalen Gesangswettbewerben hervor. Er erhielt zudem Stipendien der Loren L. Zachary Society und der Young Patronesses of the Opera Competition in Miami. In den USA sang er u. a. Zuniga («Carmen»), Friedrich Bhaer (Mark Adamos «Little Women») und Ashby («La fanciulla del West») an der Michigan Opera, Antonio («Le nozze di Figaro») an der Toledo Opera, Ariodante («Xerxes») beim Glimmerglass Festival, Lakai («Ariadne auf Naxos») an der Santa Fe Opera sowie Celio (Prokofjews «Die Liebe zu den drei Orangen») und Peter Quince («A Midsummer Night’s Dream») an der Opera Philadelphia. 2020/21 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Seither ist er Mitglied des Ensembles und war hier u. a. als Sparafucile («Rigoletto»), Raimondo («Lucia di Lammermoor»), Fürst Gremin («Eugen Onegin»), Frère Laurent («Roméo et Juliette»), Fafner («Das Rheingold») und Angelotti («Tosca») zu hören.
Stanislav Vorobyov
Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios und ist seit der Spielzeit 2018/19 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Er war hier u. a. als Colline («La bohème»), Alidoro («La Cenerentola»), Oberpriester («Nabucco»), Reinmar von Zweter («Tannhäuser»), Zaretsky («Eugen Onegin»), Angelotti («Tosca»), Fünfter Jude und Erster Nazarener («Salome»), Lord Rochefort («Anna Bolena»), Dottor Grenvil («La traviata»), Crébillon («La rondine»), Zuniga («Carmen»), Roberto («I vespri siciliani»), Roucher («Andrea Chénier»), Marchese Calatrava («La forza del destino») Tom («Un ballo in machera») sowie als Faust («Der feurige Engel») und Méphistophélès («La Damnation de Faust») zu erleben. Gastengagements führten ihn u. a. als Don Basilio in «Il barbiere di Siviglia», Onkel Bonzo in «Madama Butterfly» und als Il capitano/L’ispettore in Giordanos «Siberia» zu den Bregenzer Festspielen, als Nourabad in «Les Pêcheurs de perles» an die Oper Vlaandern und nach Luxemburg, als Ombra di Nino in «Semiramide» in den Concertgebouw Amsterdam sowie 2024 als Colline in «La bohème» an das Tokyo Metropolitan Theater und an das ROHM Theatre in Kyōto.
Martin Zysset
Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich und gleichzeitig Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991 fest engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u. a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile («Andrea Chénier»), Jaquino, Kudrjasch («Káťa Kabanová»), Alfred («Die Fledermaus»), Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in der «Weissen Rose» von Udo Zimmermann. Er verkörperte Simplicius in der gleichnamigen Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der «Zauberflöte», «Le nozze di Figaro», «Fidelio» und «Tannhäuser» nach San Diego. Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette «Paganini» aufgenommen. In Zürich sang er zuletzt u. a. Don Basilio («Le nozze di Figaro»), Tschekalinski («Pique Dame»), Triquet («Jewgeni Onegin»), den Obereunuchen («Das Land des Lächelns»), Goro («Madama Butterfly»), Spoletta («Tosca»), Dormont («La scala di seta»), den weissen Minister («Le Grand Macabre»), den Teufel/Erzähler («Die Geschichte vom Soldaten»), den Dritten Juden («Salome»), Schmidt («Werther»), Feri («Die Csárdásfürstin») und Don Curzio («Le nozze di Figaro»).
Tautvydas Slizauskas
Besetzung
Jessica Falceri
Besetzung
Sara Peña
Besetzung
Sara Pennella
Besetzung
Sina Friedli
Besetzung
Evelyn Tritto
Besetzung
Cristian Alex Assis
Besetzung
Pietro Cono Genova
Besetzung
Roberto Tallarigo
Besetzung
Lukas Bisculm
Besetzung
Daniele Romano
Besetzung
Orchester der Oper Zürich
Besetzung
Chor der Oper Zürich
Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.













