Gianandrea Noseda ist seit der Spielzeit 2021/22 Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich. Zudem ist er Musikdirektor des National Symphony Orchestra und Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra. 2019 wurde er Musikdirektor des neu gegründeten Tsinandali Festivals und des georgischen Pan-Caucasian Youth Orchestra. 2007 bis 2018 amtierte Noseda als Generalmusikdirektor des Teatro Regio di Torino und hat das Opernhaus während dieser Zeit künstlerisch neu ausgerichtet. Noseda hat die wichtigsten internationalen Orchester (Berliner Philharmoniker, Chicago Symphony, Concertgebouw Orchestra, Wiener Philharmoniker) sowie an den bedeutendsten Opernhäusern (La Scala, Metropolitan Opera, Royal Opera House) und Festivals (BBC Proms, Edinburgh, Salzburg und Verbier) dirigiert. Er hat leitende Funktionen u. a. beim BBC Philharmonic (Chefdirigent), Israel Philharmonic Orchestra (Erster Gastdirigent), Mariinsky Theater (Erster Gastdirigent) und beim Stresa Festival (Künstlerischer Leiter) innegehabt. Seine Diskografie umfasst mehr als 80 CDs – einen besonderen Platz nimmt das Projekt «Musica Italiana» mit vernachlässigtem italienischem Repertoire des 20. Jahrhunderts ein. Der in Mailand geborene Noseda ist Commendatore al Merito della Repubblica Italiana und erhielt 2024 den Verdienstorden der Stadt Mailand. 2015 wurde er als «Musical America’s Conductor of the Year» geehrt, bei den International Opera Awards 2016 zum «Dirigenten des Jahres» ernannt und erhielt 2023 den Puccini-Preis. Im selben Jahr zeichneten die Oper!Awards Noseda als «Besten Dirigenten» aus, wobei insbesondere seine Interpretationen der ersten beiden «Ring»-Opern am Opernhaus Zürich hervorgehoben wurden.
Un ballo in maschera
Giuseppe Verdi
Melodramma in drei Akten
Libretto von Antonio Somma nach Eugène Scribe
Von 26. August 2026 bis 30. August 2026
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Dauer:
2 Std. 50 Min. Inkl. Pause nach ca. 1 Std. 30 Min. -
Sprache:
In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. -
Weitere Informationen:
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Gianandrea Noseda
Adele Thomas
Adele Thomas stammt aus Wales. Sie ist ist Opern- und Theaterregisseurin und übernimmt 2025 gemeinsam mit Sarah Crabtree als Joint General Director und CEO die Leitung der Welsh National Opera. Adele Thomas studierte an der Cambridge University Regie, war Stipendiatin des renommierten RTYDS Programms für Regisseur:innen und ist Absolventin des National Theatre Studio Kurses für junge Regisseur:innen. Ihr Debüt als Opernregisseurin gab sie mit Così fan tutte an der Northern Ireland Opera in Belfast. Daraufhin inszenierte sie für das Royal Opera House London Händels Berenice am Linbury Theatre; diese Inszenierung wurde für einen Olivier Award als beste Opernproduktion nominiert. Zuletzt inszenierte sie u. a. Vivaldis Bajazet am Royal Opera House London und der Irish National Opera (ebenfalls mit einem Olivier Award als beste Opernproduktion nominiert), In the Realms of Sorrow für das London Handel Festival, Semele beim Glyndebourne Festival sowie Rigoletto an der Welsh National Opera. Am Opernhaus Zürich inszenierte sie 2021 Verdis Il trovatore (Koproduktion mit dem Royal Opera House London). Als Schauspielregisseurin inszenierte sie u. a. Oresteia am Shakespeare’s Globe Theatre in London, Thomas Tallis und The Knight of the Burning Pestle am Sam Wanamaker Playhouse des Globes, Macbeth für die Bristol Tobacco Factory und The Weir für das English Touring Theatre.
Emma Woods
Emma Woods ist eine britische Choreografin und Movement Director. Künstlerisch ist sie vor allem im Raum London und an der Südküste des Vereinigten Königreichs tätig. Sie arbeitet u. a. mit Adele Thomas, Paul Foster, Bartlett Sher, Alistair David, Laurence Cummings, Sir Antonio Pappano, Rachel Kavanagh, Chris Gattelli, John Wilson, Christian Curnyn, Sarah Travis, Anthony Van Laast und Steve Ridley zusammen. In jüngster Zeit war sie u. a. tätig als Choreografin für Rigoletto an der Welsh National Opera (Welsh Millenium Centre und UK-Tour), als Movement Director für Junkyard (Backstage Theatre, Peckham) und A Comedy Of Errors (Silk Street), als Choreografin für Blond Eckbert/Acis und Galatea (Potsdamer Winteroper), Semele (Glyndebourne Opera House) und Il trovatore (Royal Opera House, Covent Garden und Opernhaus Zürich), als Choreografin und Associate Director für In The Realms of Sorrow (London Handel Festival, StoneNest), als Movement Director für Vinegar Tom (Mack Theatre), als Associate Director für Bajazet (Irish National Opera and Royal Opera House), als Choreographin für Fascinating Aïda (UK-Tour); als Movement Director für Apollo e Daphne, 4/4 (Royal Opera House), als Movement und Associate Director für Così fan tutte (Nevill Holt Opera und NI Opera, Belfast), als Associate Choreographer von The King and I (London Palladium, UK-Tour und Theatre Orb, Japan) sowie als Movement Director für Berenice (Royal Opera House) und Eyam (Shakespeare’s Globe Theatre, London).
Hannah Clark
Hannah Clark ist Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie wurde an der Nottingham Trent University und der Londoner Central School of Speech and Drama in Theaterdesign ausgebildet. Im Jahr 2005 gewann sie den Linbury Biennial Prize für Bühnenbild. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören die Kostüme von Platée und Ariadne auf Naxos (Opernhaus Zürich), Semele (Glyndebourne Opera), Mitridate, re di ponto (Garsington Opera), Il trittico (Scottish Opera), In the Realms of Sorrow (London Handel Festival), Berenice (Royal Opera House, Linbury), Stiffelio (Opéra national du Rhin), Future Cargo und Deadclub (Requardt & Rosenberg), die Kostüme für Henry VI Rebellion und The Wars of the Roses (Royal Shakespeare Company), Alcina (Opera North), Così fan tutte (Northern Ireland Opera), Idomeneo (Garsington Opera), L’incoronazione di Poppea (Opera Theatre of St Louis), 4.48 Psychosis (Royal Opera House, Lyric Hammersmith /Prototype Festival New York). Zuvor entstanden Arbeiten für die Royal Shakespeare Company (Taming of the Shrew und Queen Anne), für die Opera North (Silent night, Un ballo in maschera, Suor Angelica, L’incoronazione di Poppea, L’Enfant et les sortilèges, Trouble in Tahiti und Osud), für Requardt & Rosenberg (Motor Show sowie The roof), für Requardt & Company (Mothers, Episode, Pequeñas Delicias, Roadkill Café und Jammy Dodgers) sowie für Shakespeare’s Globe Theatre (Eyam, Thomas Tallis, The Knight of the Pestle, The Oresteia, Othello, The Taming of the Shrew, Romeo und Julia, The God of Soho, As you like it und A Midsummer Night’s Dream).
Franck Evin
Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café-Théâtre Le Connétable und begann, sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Verbindung von Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Dort arbeitete er u. a. mit Ken Russell und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. In dieser Zeit verband ihn eine enge Zusammenarbeit mit Werner Schröter und dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u. a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort für sämtliche Neuproduktionen verantwortlich. Wichtige künstlerische Partner waren in dieser Zeit u. a. Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieito und Hans Neuenfels. 2006 wurde Franck Evin mit dem Deutschen Bühnenpreis Opus in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Von 2012 bis 2025 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung am Opernhaus Zürich. Neben seiner Tätigkeit in Zürich arbeitete er weiterhin an internationalen Produktionen, u. a. an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München und Graz, an der Opéra Bastille, am Teatro alla Scala, am Teatro La Fenice, an der Vlaamse Opera sowie bei den Bayreuther Festspielen.
Tieni Burkhalter
Tieni Burkhalter studierte Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo er sich auf Video und Videoinstallation spezialisierte. Nachdem seine Werke vorwiegend in Galerien und an Experimentalfilmfestivals gezeigt wurden, arbeitet er seit 2009 für die Bühne. Als Videoproduzent ist er eng mit dem Opernhaus Zürich verbunden. Seine Bühnenarbeit führte ihn ausserdem zu Theatern in Berlin, Hamburg, Paris, Moskau, Oslo und Savonlinna. Am Opernhaus Zürich arbeitete er mit Andreas Homoki («Der fliegende Holländer», «Das Land des Lächelns», «Das Rheingold», «Siegfried» und «Die Walküre»), Evgeny Titov («Lessons in Love and Violence» und «L’Orfeo»), Jan Philipp Gloger («Die Csárdásfürstin» und «Le nozze di Figaro»), Adele Thomas («Il trovatore»), Rainer Holzapfel («Die Odyssee»), Nina Russi («Coraline») und Kai Anne Schuhmacher («Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer»). Für das Ballett Zürich produzierte er Videos für Christian Spuck («Anna Karenina» und «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern»), Marcos Morau («Nachtträume»), Edward Clug («Faust») und Douglas Lee («A-Life»). Er war ferner am Opernfestival Savonlinna mit Philipp Himmelmann für «Aida» tätig, in Berlin mit Christian Spuck für «Madame Bovary» und wirkt seit vielen Jahren bei Dmitri Tcherniakovs Inszenierungen mit: «Pelléas et Mélisande» und «Die Sache Makropulos» am Opernhaus Zürich, «Senza Sangue/Herzog Blaubarts Burg», «Elektra» und «Salome» an der Staatsoper Hamburg, «La Fille de Neige» und «Les Troyens» an der Opéra National de Paris und «Tristan und Isolde» an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin.
Klaas-Jan de Groot
Klaas-Jan de Groot ist ein niederländischer Dirigent und Chorleiter. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Chordirektor des Opernhauses Zürich. Nach seinem Studium in Den Haag und Cardiff war er von 2016 bis 2022 Assistent der Chordirektorin Ching-Lien Wu an der Niederländischen Oper in Amsterdam, wo er mit dem Opernchor mehrere Produktionen und Projekte einstudierte. Seit 2018 arbeitet er regelmässig mit dem Niederländischen Rundfunkchor (Groot Omroepkoor) zusammen. Von 2018 bis 2024 war er jährlich als Assistent von Chordirektor Eberhard Friedrich bei den Bayreuther Festspielen tätig. Er dirigierte verschiedene Konzerte und Aufführungen mit der Opera Zuid sowie mit dem Orchestra of the 18th Century und den Essener Philharmonikern. Von 2022 bis 2025 war er Chordirektor des Aalto-Theaters in Essen. Seit 2023 arbeitet er regelmässig mit dem NDR Vokalensemble in Hamburg. 2024 gab er sein Debüt beim MDR-Rundfunkchor sowie beim Rundfunkchor Berlin. Im Rahmen der Förderung von Nachwuchstalenten wurde Klaas-Jan de Groot 2021 mit dem renommierten niederländischen Dirigierpreis des Anton Kersjes-Fonds ausgezeichnet.
Fabio Dietsche
Fabio Dietsche studierte Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Querflöte bei Maria Goldschmidt in Zürich und bei Karl-Heinz Schütz in Wien. Erste Erfahrungen als Dramaturg sammelte er 2012/13 bei Xavier Zuber am Konzert Theater Bern, wo er u.a. Matthias Rebstocks Inszenierung von neither (Beckett/Feldman) in der Berner Reithalle begleitete. Seit 2013 ist er Dramaturg am Opernhaus Zürich, wo er sein Studium mit der Produktionsdramaturgie von Puccinis La bohème abschloss. Hier wirkte er u.a. bei den Uraufführungen von Stefan Wirths Girl with a Pearl Earring und Leonard Evers Odyssee, an der Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm und an der Schweizerischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest mit. Er arbeitete u.a. mit Robert Carsen, Tatjana Gürbaca, Rainer Holzapfel, Andreas Homoki, Ted Huffman, Mélanie Huber, Barrie Kosky, Hans Neuenfels und Kai Anne Schuhmacher zusammen. Zurzeit studiert er berufsbegleitend Kulturmanagement an der Universität Zürich.
Besetzung
Un servo d’Amelia Tautvydas Slizauskas
Tänzerinnen und Tänzer Tänzerinnen und Tänzer
Stephen Costello
Stephen Costello stammt aus Philadelphia und studierte an der Academy of Vocal Arts in seiner Heimatstadt. 2007 debütierte er mit gerade 26 Jahren bei der Saisoneröffnung der Metropolitan Opera. 2009 gewann er den Richard Tucker Award. 2010 sang er die Rolle des Greenhorn in der Uraufführung von Jake Heggies Oper Moby Dick. Seither ist er an bedeutenden Opernhäusern und Festivals aufgetreten. Er sang u.a Alfredo (La traviata) in Hamburg, an der Metropolitan Opera, am Royal Opera House Covent Garden, an der Wiener Staatsoper sowie am Bolschoitheater, in der Arena di Verona und an den Münchner Opernfestspielen, Fernand (La Favorite) am Liceu Barcelona, Don José (Carmen) in Dallas, Rodolfo (La bohème) in Dresden, Hamburg, Madrid und Los Angeles, Pinkerton (Madama Butterfly) am New National Theatre in Tokio, Duca di Mantua (Rigoletto) an der Dresdner Semperoper, in Hannover, Bregenz, an der Met, an der Deutschen Oper Berlin und bei der Canadian Opera Company, Lord Percy (Anna Bolena) an der Met, Cassio (Otello) in Salzburg, Prinz (Rusalka) in Strasbourg und Des Grieux (Manon) an der Opéra de Paris. Weitere Engagements der jüngeren Zeit waren Rodolfo (La bohème) an der Metropolitan Opera und in Tokio, José (Carmen) an der Bayerischen Staatsoper und die Titelrolle in Roberto Devereux in Zürich.
Piero Pretti
Der Tenor Piero Pretti studierte bei Gianni Mastino und debütierte 2006 als Rodolfo (La bohème). Es folgten Rollen wie Alfredo in La traviata am Teatro Pergolesi in Jesi und am Teatro Comunale in Treviso, die Titelrolle in Donizettis Poliuto in Sassari, Manrico in Il trovatore in Ravenna und Achille in Iphigénie en Aulide in Rom. Seither sang er in zahlreichen Produktionen an internationalen Häusern, darunter I vespri siciliani, Rigoletto, Lucia di Lammermoor und La traviata am Teatro Regio in Turin, I vespri siciliani und La traviata am Teatro di San Carlo in Neapel, Luisa Miller und Rigoletto am Teatro alla Scala in Mailand und am Teatro Regio in Parma, I due Foscari am Teatro Massimo in Palermo, Madama Butterfly an der New Zealand Opera, Un ballo in maschera und Lucia di Lammermoor an der Scala, La traviata und Il trovatore am La Fenice sowie Rossinis Stabat Mater und das Verdi-Requiem in Tokio. Weitere Stationen waren die Wiener und die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House in London, das Teatro Real in Madrid, das Théâtre des Champs Elysées in Paris, die Hamburgische Staatsoper, die Opéra de Paris, die Deutsche Oper Berlin, das Edinburgh International Festival, die Oper Frankfurt, das Teatro Comunale di Firenze und das Opernhaus Zürich (Madama Butterfly). Zu seinen jüngsten und aktuellen Engagements gehören Ariadne auf Naxos beim Festival della Valle d'Itria, Ernani, Un ballo in maschera und Simon Boccanegra beim Festival Verdi in Parma, I vespri siciliani und Der Rosenkavalier am Teatro alla Scala, Ernani im La Fenice und Palau de Les Arts in Valencia, La traviata und Mefistofele im La Fenice sowie Madama Butterfly in der Arena di Verona.
Dalibor Jenis
Dalibor Jenis stammt aus der Slowakei und studierte am Konservatorium in Bratislava Gesang. 1990 war er dreifacher Preisträger des Gesangswettbewerbs Belvedere in Wien. Sein Repertoire umfasst die grossen Bariton-Partien in den Opern Bellinis, Rossinis, Mozarts und Verdis. Nabucco sang er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, in der Arena di Verona, an der Slowakischen Nationaloper in Bratislava und der Bayerischen Staatsoper in München. Als Rigoletto war er am Sydney Opera House, an der Oper Leipzig, der Staatsoper Stuttgart und beim Savonlinna Opera Festival zu erleben und in der Titelpartie von Macbeth in Zürich, am Teatro Regio di Torino, beim Edinburgh Festival und am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. 2018 sang er an der Scala in Mailand Paolo Albiani (Simon Boccanegra), an der Wiener Staatsoper Jago (Otello), an der Deutschen Oper Berlin Alfio und Tonio (Cavalleria rusticana und Pagliacci), an der Nationaloper in Bratislava Giorgio Germont (La traviata) und am Bolschoi-Theater in Moskau Lescaut (Manon Lescaut). Er arbeitete mit Dirigenten wie James Conlon, Asher Fisch, Daniele Gatti, Gianandrea Noseda, Renato Palumbo und Alberto Zedda zusammen. Es liegen zahlreiche CD-Einspielungen mit Dalibor Jenis vor, darunter Gianni Schicchi, Christoph Columbus, Edgar, Marion Delmore, Die Rheinnixen sowie die DVD-Aufnahme von Il barbiere di Siviglia aus der Pariser Bastille-Oper.
George Petean
George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren und studierte Klavier, Posaune und Gesang. Sein Bühnendebüt gab er 1997 an der Oper in Cluj-Napoca als Don Giovanni. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Hariclea Darclée. 2000 gab er sein Debüt als Marcello («La bohème») am Teatro dell’Opera di Roma, 2002 bis 2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. Seitdem ist er freischaffend tätig. Engagements führten ihn u. a. an das Royal Opera House Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Opéra de Paris, die Bayerische Staatsoper München, die New Yorker Met, das Gran Teatro del Liceu Barcelona, die Berliner Opernhäuser, die Semperoper Dresden, die Oper Amsterdam sowie zu den Bregenzer Festspielen. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro («Il barbiere di Siviglia»), Silvio («Pagliacci»), Conte di Luna («Il trovatore»), Rodrigo, Marquis von Posa («Don Carlo»), Lord Enrico Ashton («Lucia di Lammermoor»), Giorgio Germont («La traviata»), Amonasro («Aida»), Simon Boccanegra und Rigoletto. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt u.a. als Macbeth, als Simon Boccanegra sowie als Renato («Un ballo in maschera») zu erleben. In jüngster Zeit sang er u.a. Simon Boccanegra an der Staatsoper Berlin, Conte di Luna an der Hamburgischen Staatsoper und der Staatsoper Berlin, Carlo Gérard («Andrea Chénier») an der Wiener Staatsoper sowie Marquis von Posa an der Bayerischen Staatsoper.
Elena Stikhina
Die russische Sopranistinnen Elena Stikhina gehört zu den führenden Sängerinnen ihrer Generation. Sie wird regelmässig an renommierte Opernhäuser eingeladen, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Mailänder Scala, die Opéra National de Paris, die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, die Salzburger Festspiele und das Royal Opera House Covent Garden in London. 2025/26 singt sie u. a. die Titelrolle in «Tosca» an der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam, an der Wiener Staatsoper und an der Pariser Opéra. Darüber hinaus ist sie in der Titelpartie von Tschaikowskis «Jungfrau von Orléans» in Amsterdam, als Salome an der Lyric Opera in Chicago, als Cio-Cio-San («Madama Butterfly») an der Deutschen Oper Berlin und der New Yorker Met, als Senta («Der fliegende Holländer») und Elisabetta («Don Carlo») an der Wiener Staatsoper sowie als Amelia («Un ballo in maschera») am Opernhaus Zürich zu erleben. Elena Stikhina studierte am Moskauer Konservatorium und am Galina Wischnewskaja Opera Singing Centre. Nach ersten Auftritten auf der Primorski-Bühne des Marinski-Theaters in Wladiwostok debütierte sie am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg als Salome, woraufhin sie dort Ensemblemitglied wurde.
Erika Grimaldi
Erika Grimaldi, geboren in Asti, studierte Gesang und Klavier am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Turin. Sie gab ihr Bühnendebüt als Serpina in Pergolesis La serva padrona und gewann in den folgenden Jahren mehrere renommierte Wettbewerbe, darunter der «Concorso Lirico Internazionale» in Orvieto. Sie trat an Opernhäusern wie der Mailänder Scala, dem Teatro dell’Opera di Roma, dem Teatro Regio in Turin, dem Teatro di San Carlo in Neapel, der Bayerischen Staatsoper in München, der Deutschen Oper in Berlin und der San Francisco Opera auf. Zu ihren jüngsten Erfolgen gehören Mimì (La bohème), Aida und Manon Lescaut in Turin, Leonora (La forza del destino) in Bologna, Tosca als Rollendebüt in Las Palmas und anschliessend in Parma sowie beim Puccini-Festival in Torre del Lago, Lady Macbeth in Seoul, Leonora (Il trovatore) in Auckland und Desdemona (Otello) in Washington. Im Konzertbereich sang sie Verdis Messa da Requiem mit dem Czech National Symphony Orchestra in Prag, Rossinis Stabat Mater am Teatro Filarmonico in Verona, Mozarts Requiem in Granada und Beethovens 9. Sinfonie auf einer Tournee in Alicante, Madrid, Barcelona und Zaragoza. Am Opernhaus Zürich debütierte sie als Maddalena in einer konzertanten Aufführung von Andrea Chénier. Zu ihre zukünftigen Engagements gehören Contessa (Le nozze di Figaro) an der Welsh National Opera, Alice Ford (Falstaff) in Genua, Abigaille (Nabucco) in Bonn sowie ihr Rollendebüt als Cio-Cio-San (Madama Butterfly) in Santiago de Chile. In Washington wird sie ausserdem unter Gianandrea Noseda in Beethovens Missa solemnis zu hören sein.
Yulia Matochkina
Yulia Matochkina gewann 2015 den Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau. Sie ist eine der führenden Solistinnen des Mariinski-Theaters in St. Petersburg und hat sich als eine der eindrucksvollsten Mezzosopranistinnen Russlands einen Namen gemacht. Am Mariinski-Theater war sie u.a. als Amneris (Aida), Eboli (Don Carlo), Principessa di Bouillon (Adriana Lecouvreur), Didon (Les Troyens), Dalila (Samson et Dalila), Venus (Tannhäuser) und Kundry (Parsifal) zu erleben. 2019 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen mit der Rolle der Federica in einer konzertanten Aufführung von Verdis Luisa Miller. Vergangene Engagements umfassen ausserdem Roméo et Juliette beim Berlioz-Festival in La Côte-Saint-André sowie Carmen und Polina (Pique Dame) am Moskauer Bolschoitheater. Sie sang Marguerite (La Damnation de Faust) beim Berlioz Festival, Venus (Tannhäuser) in Los Angeles, Carmen am Bolschoitheater, Eboli (Don Carlo) an der Deutschen Oper Berlin und am Royal Opera House Covent Garden, Maddalena (Rigoletto) an der Met in New York, Marfa (Chowanschtschina) an der Opéra de Paris, Ulrica (Un ballo in maschera) an der Mailänder Scala und Ortrud (Lohengrin) an der Deutschen Oper Berlin. Geplant sind Azucena (Il trovatore) und Venus (Tannhäuser) in München sowie Amneris (Aida) in Tokio.
Agnieszka Rehlis
Agnieszka Rehlis stammt aus Polen. Sie studierte Gesang an der Karol-Lipiński-Musikakademie in Breslau. Von 1996 bis 2007 gehörte sie zum Ensemble der Oper Breslau und sang dort u. a. Fenena (Nabucco), Maddalena (Rigoletto), Siébel (Faust), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Dorabella (Così fan tutte). 2003 debütierte sie am Teatr Wielki in Warschau als Fenena, später verkörperte sie dort auch Azucena (Il trovatore), den Komponisten in Ariadne auf Naxos, Orsini (Lucrezia Borgia), Adalgisa (Norma) und Lisa in Die Passagierin von Weinberg. 2014 übernahm die Sängerin bei der Neuproduktion von Die Passagierin bei den Bregenzer Festspielen die Partie der Hannah, eine Rolle, die sie in Folge auch am Lincoln Center New York, in Houston und Chicago interpretierte. Besondere Aufmerksamkeit widmet Agnieszka Rehlis dem Schaffen Krzysztof Pendereckis, unter dessen Leitung sie in vielen seiner Kompositionen mitwirkte, so etwa im Te Deum, Credo, Polnischen Requiem sowie in seiner Siebten und Achten Sinfonie. In jüngster Zeit sang sie Amneris (Aida) u. a. in London, Warschau, Dresden, Neapel, Frankfurt und in der Arena di Verona, Brangäne (Tristan und Isolde) in Sevilla und La Cieca (La Gioconda) bei den Opernfestspielen Salzburg. Am Opernhaus Zürich war sie u. a. als Azucena (Il trovatore) und in Verdis Messa da Requiem zu erleben. In der Spielzeit 2024/25 wird sie u. a. Azucena am Royal Opera House London und an der Staatsoper Berlin sowie Amneris in Florenz und Verona singen. In Florenz singt sie 2025 in Verdis Requiem unter Leitung von Zubin Mehta.
Rebeca Olvera
Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war von 2005 bis 2007 Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich. Anschliessend wurde sie hier festes Ensemblemitglied und sang u. a. Adina («L’elisir d’amore»), Norina («Don Pasquale»), Berenice («L’occasione fa il ladro»), Giulia («La scala di seta»), Rosina (Paisiellos «Il barbiere di Siviglia»), Blonde («Die Entführung aus dem Serail»), Madame Herz («Der Schauspieldirektor»), Dorinda («Orlando»), Isolier («Le comte Ory»), Adalgisa («Norma») und Zaida («Il turco in Italia»). Dabei arbeitete sie mit Dirigent:innen wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. 2016 sang sie Adalgisa in «Norma» neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Élysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich war sie als Despina, Musetta, Frasquita in «Carmen», Mi in «Das Land des Lächelns», Zaida in «Il turco in Italia», Komtesse Stasi in «Die Csárdásfürstin», Waldvöglein in «Siegfried» und Contessa di Folleville in «Il viaggio a Reims» zu hören – letztere Rolle sang sie auch an der Royal Danish Opera. Sie sang Isolier an der Opéra de Monte-Carlo und Clorinda («La Cenerentola») an der Wiener Staatsoper. Ausserdem trat sie als Berta («Il barbiere di Siviglia») und im Galakonzert Carmencita & Friends bei den Salzburger Festspielen auf.
Katharina Konradi
Katharina Konradi stammt aus Kirgistan. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie in Berlin und München. Nachdem sie zu Beginn ihrer Karriere drei Jahre am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden unter Vertrag gestanden hatte, gab sie 2018 ihr Debut als Ännchen (Der Freischütz) an der Hamburgischen Staatsoper und ist dem Haus seit dieser Zeit als festes Ensemblemitglied verbunden. In jüngster Zeit war sie als Woglinde (Das Rheingold) am Royal Opera House London, als Susanna (Le nozze di Figaro) an der Wiener Staatsoper, als Adele (Die Fledermaus) an der Bayerischen Staatsoper, sowie als Servilia (La clemenza di Tito) und als Adina (L’elisir d’amore) an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf diversen Konzertprojekten, die sie unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Daniel Harding, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Kent Nagano und Gustavo Dudamel gesungen hat. Sie gibt ausserdem regelmässig Liederabende, etwa bei der Schubertíada in Vilabertran, der Schubertiade in Hohenems/Schwarzenberg, der Wigmore Hall in London, dem Palau de la Musica in Barcelona oder beim Festival de Granada. Zuletzt erschienen u.a. ihre Alben Echoes (zusammen mit Catriona Morison), Solitude mit Werken von Hugo Wolf, Robert Schumann u.a. sowie Insomnia mit Liedern von Franz Schubert. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Valencienne (Die lustige Witwe) zu erleben. In der Saison 2024/25 ist sie als Adele in München zu erleben, gibt an der Hamburgischen Staatsoper ihr Debüt als Gilda (Rigoletto) und singt in Beethovens 9. Sinfonie mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko.
Steffan Lloyd Owen
Steffan Lloyd Owen, Bariton, stammt aus Wales und studierte am Royal Northern College of Music in Manchester. Er erhielt zahlreiche Gesangspreise, darunter den W. Towyn Roberts Scholarship-Preis, den Blue Riband Osborne Roberts Memorial-Preis beim National Eisteddfod of Wales und den Kathleen Ferrier Bursary-Preis. 2025 ging er beim Gesangswettbewerb Josep Palet als Gewinner hervor und war Finalist bei der Paris Opera Competition. Er sang Sciarrone und den Kerkermeister in einer halbszenischen Produktion von «Tosca» an der Seite von Sir Bryn Terfel und Kristine Opolais beim Llangollen International Musical Eisteddfod, Escamillo («La tragédie de Carmen») beim Buxton International Festival und Guglielmo («Così fan tutte») an der Welsh National Opera. Höhepunkte im Konzert waren u. a. Mozarts «Requiem» mit dem Orchestre National de Bretagne in Rennes sowie Beethovens C-Dur-Messe und «Chorfantasie» mit dem BBC National Orchestra, Chorus of Wales und dem Orchester der Welsh National Opera. Seit der Spielzeit 2024/25 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. In dieser Spielzeit ist er u. a. in «Rigoletto», «Un ballo in maschera» und «Tosca» sowie als Gianni Schicchi in einer Produktion des Internationalen Opernstudios am Theater Winterthur zu erleben.
Brent Michael Smith
Brent Michael Smith stammt aus den USA. Er studierte Gesang an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und an der University of Northern Iowa sowie Klavier am Hope College in Michigan. Er war Finalist bei der Queen Sonja International Music Competition (2021) sowie Halbfinalist bei den Metropolitan Opera Council Auditions (2020) und ging als Preisträger bei internationalen Gesangswettbewerben hervor. Ausserdem erhielt er Stipendien der Loren L. Zachary Society und der Young Patronesses of the Opera Competition in Miami. In den USA sang er u. a. Zuniga («Carmen»), Friedrich Bhaer (Mark Adamos «Little Women») und Ashby («La fanciulla del West») an der Michigan Opera, Antonio («Le nozze di Figaro») an der Toledo Opera, Ariodante («Xerxes») beim Glimmerglass Festival, Lakai («Ariadne auf Naxos») an der Santa Fe Opera sowie Celio (Prokofjews «Die Liebe zu den drei Orangen») und Peter Quince («A Midsummer Night’s Dream») an der Opera Philadelphia. 2020/21 war er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich und wurde hier in der darauffolgenden Spielzeit in das Ensemble aufgenommen. Am Opernhaus Zürich war er seither u. a. als Sparafucile («Rigoletto»), Raimondo («Lucia di Lammermoor»), Fürst Gremin («Jewgeni Onegin»), Frère Laurent («Roméo et Juliette»), Fafner («Das Rheingold»), Cesare Angelotti («Tosca») und in «Cardillac» zu hören.
Stanislav Vorobyov
Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios und ist seit der Spielzeit 2018/19 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Er war hier u. a. als Colline («La bohème»), Alidoro («La Cenerentola»), Oberpriester («Nabucco»), Notar («Der Rosenkavalier»), Reinmar von Zweter («Tannhäuser»), Faust («Der feurige Engel»), Zaretsky («Eugen Onegin»), Cesare Angelotti («Tosca»), Fünfter Jude und 1. Nazarener («Salome»), Lord Rochefort («Anna Bolena»), Dottor Grenvil («La traviata»), Crébillon («La rondine»), Zuniga («Carmen»), Roberto («I vespri siciliani»), Roucher («Andrea Chénier»), Polizeikommissar («Der Rosenkavalier»), Marchese Calatrava («La forza del destino») Tom («Un ballo in machera»), Brühlmann («Werther») sowie als Faust («Der feurige Engel»), Goldhändler («Cardillac») und Méphistophélès («La Damnation de Faust») zu erleben. Ausserdem sang er Don Basilio («Il barbiere di Siviglia») bei den Bregenzer Festspielen, Nourabad («Les Pêcheurs de perles») an der Oper Vlaandern und in Luxemburg sowie Ombra di Nino («Semiramide») im Concertgebouw Amsterdam. Bei den Bregenzer Festspielen war er als Onkel Bonzo in «Madama Butterfly» und als Il capitano/L’ispettore in Giordanos «Siberia» zu erleben. 2024 war er zudem als Colline («La bohème») am Tokyo Metropolitan Theater und am ROHM Theatre Kyoto zu Gast.
Martin Zysset
Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich und gleichzeitig Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991 fest engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u. a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile («Andrea Chénier»), Jaquino, Kudrjasch («Káťa Kabanová»), Alfred («Die Fledermaus»), Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in der «Weissen Rose» von Udo Zimmermann. Er verkörperte Simplicius in der gleichnamigen Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der «Zauberflöte», «Le nozze di Figaro», «Fidelio» und «Tannhäuser» nach San Diego. Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette «Paganini» aufgenommen. In Zürich sang er zuletzt u. a. Don Basilio («Le nozze di Figaro»), Tschekalinski («Pique Dame»), Triquet («Jewgeni Onegin»), den Obereunuchen («Das Land des Lächelns»), Goro («Madama Butterfly»), Spoletta («Tosca»), Dormont («La scala di seta»), den weissen Minister («Le Grand Macabre»), den Teufel/Erzähler («Die Geschichte vom Soldaten»), den Dritten Juden («Salome»), Schmidt («Werther»), Feri («Die Csárdásfürstin») und Don Curzio («Le nozze di Figaro»).
Tautvydas Slizauskas
Besetzung
Tänzerinnen und Tänzer
Besetzung
Orchester der Oper Zürich
Besetzung
Chor der Oper Zürich
Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.













