Opernhaus Zürich

Verehrtes Publikum,

was leistet Kunst? Was gibt sie dem Menschen? Und wie ermöglicht man sie so, dass sie ihren selbstgestellten Ansprüchen genügt und gleichzeitig die Menschen erreicht?

Solche grundsätzlichen Fragen beschäftigen jeden Verantwortlichen einer Kunstinstitution. Aber die Antworten können immer nur so vielfältig ausfallen, wie die weit über 300 Veranstaltungen, die eine Saison am Opernhaus Zürich umfasst. Dessen sind wir uns bewusst, wenn wir Ihnen das Programm der Spielzeit 2019/20 vorstellen, und dieser fluktuierenden, sich immer wieder anders einlösenden Kraft der Kunst versuchen wir Saison für Saison mit unserem Angebot Rechnung zu tragen. Für die einen erwächst die erfüllende Kunsterfahrung aus der Begegnung mit singulären Bühnenkünstlerinnen und -künstlern. Für sie wird zweifellos Christoph Willibald Glucks Oper Iphigénie en Tauride ein Höhepunkt der Saison werden, denn in ihr ist Cecilia Bartoli endlich wieder in einer Neuproduktion am Opernhaus Zürich zu erleben. Andere lassen sich von der reflektierten Schönheit berühren, für die der Ausnahmechoreograf William Forsythe steht. Ihm ist exklusiv ein dreiteiliger Ballettabend mit zentralen Werken seines Schaffens gewidmet. Wiederum andere wollen sich von neuen Werken und aussergewöhnlichen Geschichten herausfordern lassen. Ihnen sei unsere Saisoneröffnung mit Leoš Janáčeks Oper Die Sache Makropulos ans Herz gelegt, in deren Zentrum das surreale Schicksal der 336-jährigen, zum Leben verdammten Sängerin Emilia Marty steht. Oder Helmut Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, das zu den bedeutendsten Musiktheaterwerken der jüngeren Moderne gehört: Für den 83-jährigen deutschen Komponisten hat künstlerisches Schöpfen mit dem Bedürfnis des Menschen zu tun, an seine Grenzen zu gehen und über seinen Horizont hinauszublicken. Diesen Anspruch hat er in seinem einzigen Musiktheaterwerk auf ebenso radikale wie sinnlich überwältigende Weise eingelöst. Lachenmann nennt sein Mädchen ein «Wahrnehmungsspektakel, bei dem sich das Ohr mit dem Auge und allen daran gebundenen Imaginationsformen verbindet». Wir präsentieren diese Komposition mit Kultcharakter als Schweizerische Erstaufführung und als Produktion des Balletts Zürich zum ersten Mal überhaupt in einer choreografierten Interpretation.

Zu den besonderen Momenten der Saison 2019/20 wird es gewiss auch gehören, wenn sich der Vorhang auf der Hauptbühne zu einer Uraufführung hebt: Wir haben bei dem jungen Schweizer Komponisten Stefan Wirth eine neue Oper in Auftrag gegeben – Girl with a Pearl Earring. Der Stoff kreist um die holländische Malerikone Jan Vermeer und sein berühmtestes Gemälde und lebt von den grossen Emotionen einer introspektiven Geschichte. Die Besetzung bringt unter anderem ein Wiedersehen mit dem Bariton Thomas Hampson in der Rolle des Vermeer.

Wir sind ausserdem sehr froh, mit Arabella seit längerer Zeit wieder eine Oper von Richard Strauss in einer Neuproduktion präsentieren zu können, setzen unseren programmatischen Schwerpunkt im Barockrepertoire mit einer szenischen Realisierung von Händels Oratorium Belshazzar fort und halten mit Emmerich Kálmáns Operette Die Csárdásfürstin an unserem Vorhaben fest, die unterhaltenden Formen des Musiktheaters dem Repertoire neu zu erschliessen. Fast schon unnötig zu erwähnen, dass wir auch in dieser Saison mit hochkarätig besetzten Wiederaufnahmen alles dafür getan haben, dass grundsätzlich jeder Abend im Opernhaus zu einem aussergewöhnlichen Kunsterlebnis wird.

Wir danken dem Kanton Zürich sowie den zahlreichen Sponsoren, Gönnern und Förderern und unseren beiden Partnern Credit Suisse und UBS für ihre grosszügige Unterstützung und wünschen all unseren Gästen eine spannende Spielzeit 2019/20.

Andreas Homoki, Intendant
Fabio Luisi, Generalmusikdirektor
Christian Spuck, Ballettdirektor
Christian Berner, Kaufmännischer Direktor


Intendanz

Direktorium des Opernhauses Zürich
Intendant Andreas Homoki
Kaufmännischer Direktor Christian Berner
Generalmusikdirektor Fabio Luisi
Ballettdirektor Christian Spuck
Operndirektor Michael Fichtenholz
Direktorin für Marketing, PR & Sales Sabine Turner
Chefdramaturg Claus Spahn
Technischer Direktor Sebastian Bogatu

Intendanz
Intendant Andreas Homoki
Persönliche Assistentin des Intendanten Marissa Domeisen

Operndirektion

Operndirektion
Operndirektor Michael Fichtenholz
Chefdisponent Adrian Gosteli
Referentin der Operndirektion Natascha Ursuliak
Assistentin des Operndirektors Marie Wolfram-Zweig
Künstlerisches Betriebsbüro Annemarie Burnett, Katharina Heller

Musikalische Einstudierung
Studienleiter Michael Richter
Stv. Studienleiterin und Solo-Korrepetitorin Ann-Katrin Stöcker
Solo-Korrepetitorin mit Dirigierverpflichtung Carrie-Ann Matheson
Solo-Korrepetitor/innen Enrico Maria Cacciari, Andrea Del Bianco, Anna Hauner, Yulia Levin
Maestri suggeritori Heike Behrens, Vladimir Junyent, Grégory Moulin, Matthew Ottenlips

Szenische Einstudierung
Regieassistenz und Spielleitung Claudia Blersch, Arturo Gama, Stephanie Lenzen, Nina Russi, Jodok Schweizer, Ulrich Senn
Inspizient/innen Felix Bierich, Nikolas Botthof, Katharina Kühnel, Peter Warthmann
Lichtinspizient/in Manuela Dominguez-Cadisch, Pascal Schmid
Übertitel-Projektion Silva Christoff

Dramaturgie

Dramaturgie
Chefdramaturg Claus Spahn
Dramaturg/innen Beate Breidenbach, Kathrin Brunner, Fabio Dietsche, Michael Küster
Leiter Musiktheaterpädagogik Roger Lämmli
Musiktheaterpädagogin Felicitas Erb
Ballettvermittlung / Tanzpädagogin Bettina Holzhausen

Marketing

Marketing, PR & Sales
Direktorin für Marketing, PR & Sales Sabine Turner
Marketingassistentin / Webadministration Fabiana Seitz
Grafik und Medien-Design Giorgia Tschanz
Grafikerinnen Carole Bolli, Corina Farkas
Pressereferentin Bettina Auge
Pressereferentin Ballett Marion Maurer
Referentinnen Sponsoring Linda Scheidegger, Cornelia Tschirky-Müller
Eventmanagerin Meret Roth
Referentin Marketing / Social Media Marie Kirschning
Referentin CRM Monika Gugganig
Referent Marketing / CRM Alex Baumgartner
Anzeigenakquisition Michael Mix
Geschäftsstelle Freundeskreise Martina Büchi, Nora Müller
Organisation Führungen Nora Müller

Dirigentinnen und Dirigenten

Marco Armiliato

Marco Armiliato

Marco Armiliato

Marco Armiliato studierte Klavier am Pagani­ni-­Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. Seit seinem Debüt mit La bohème an der San Fran­cisco Opera und seiner Zusammenarbeit mit Luciano Pavarotti ist er ständiger Gast an den namhaften Opern­­häusern der Welt. Ei­ne enge Zusammenarbeit ver­bindet ihn mit der Metro­politan Opera in New York, wo er seit seinem Debüt 1998 schon über 360 Aufführungen geleitet hat, darunter Il trovatore, La bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, Rigoletto, Cyrano de Bergerac, La Fille du régiment, La rondine und Lucia di Lammermoor. In San Francisco dirigierte er La bohème, Madama Butterfly, Turandot, La tra­via­ta, Tosca, Aida, La favorita, Il trovatore und Cavalleria rusticana. Ausserdem dirigierte er an der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper, in der Arena di Verona, an der Pariser Opéra, am Liceu in Barcelona, an der Deutschen Oper Berlin und leitete Sinfoniekonzerte in Europa, den USA und Japan. Am Opernhaus Zürich dirigierte er in den vergangenen Jahren Tosca, La fanciulla del West, La traviata, Otello und Manon. Für die Einspielung Verismo Arias mit Renée Fleming, Jonas Kaufmann und dem Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi» wurde Marco Armiliato mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Bei den Salzburger Festspielen dirigierte er 2016 Manon Lescaut und 2019 Adriana Lecouvreur jeweils mit Anna Netrebko in der Hauptrolle. Ebenfalls im Sommer 2019 La traviata in der Arena von Verona. In der Spielzeit 2019/20 leitet er u.a. Macbeth, Turandot und La bohème an der Met in New York, La bohème, Tosca, Aida und Il trovatore in Wien sowie La bohème am ROH London.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22 Jun 2021

Joseph Bastian

Joseph Bastian

Joseph Bastian

Joseph Bastian stammt aus Frankreich und war als Bassposaunist beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks tätig und Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters. 2016 sprang er als Dirigent beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ein. Kurze Zeit darauf gewann er den Neeme Järvi Preis des Gstaad Menuhin Festivals und wurde eingeladen, das Gstaad Festival Orchestra auf Tournee mit den Pianistinnen Khatia und Gvantsa Buniatishvili zu dirigieren. Seither dirigierte er u.a. das Münchener Kammerorchester, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, die Bremer und Duisburger Philharmoniker, das Orchestre Philharmonique Royal de Liège, das Berner Symphonieorchester und das Musikkollegium Winterthur. Im Bereich Oper dirigierte er Le nozze di figaro an der Staatsoper Bourgas, arbeitete mit der Kammeroper München zusammen und dirigierte Christian Josts Kammeroper Death knocks mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Eine enge Zusammenarbeit als Assistent verbindet ihn mit Mariss Jansons, Daniel Harding und Vladimir Jurowski. 2018 gab er sein Japan-Debüt und kehrte ans Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks zurück. 2019 dirigierte er Mahlers 2. Sinfonie auf Tournee mit dem Bayerischen Landesjugendorchesters sowie Konzerte mit dem SWR Symphonieorchester und den Bamberger Symphonikern. Ebenfalls zum ersten Mal 2019 ist er beim HR-Sinfonieorchester und den Bochumer Symphonikern zu Gast und kehrt ans Pult des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des Sinfonieorchesters Basel und der Düsseldorfer Symphoniker zurück.


Gianluca Capuano

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano wurde in Mailand geboren und studierte Orgel, Komposition und Dirigieren am dortigen Konservatorium. An der Scuola Civica ebenfalls in Mailand spezialisierte er sich auf Barockmusik. Ausserdem schloss er ein Philosophiestudium ab. Als Dirigent und Solist ist er seither in ganz Europa, den USA, Russland und Japan aufgetreten. 2006 gründete er das Originalklangensemble «Il canto di Orfeo», mit dem er ein breitgefächertes Repertoire von Barockmusik aufführt; dabei arbeitet er mit einigen der besten InterpretInnen der historisch informierten Aufführungspraxis zusammen. Mit seinem Vokal-Ensemble wirkte er in den Opern Teneke von Vacchi, Hundeherz von Raskatov und Die Soldaten von Zimmermann an der Scala mit. 2016 erregte er internationale Aufmerksamkeit, als er kurzfristig als Dirigent von Norma mit Cecilia Bartoli bei der Eröffnung des Edinburgh Festivals einsprang. Der grosse Erfolg dieser Aufführung führte dazu, dass er weitere Norma-Aufführungen mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle dirigierte, u.a. in Paris (Théâtre des Champs Elysées) und Baden-Baden. Anschliessend dirigierte er Rossinis Cenerentola mit Cecilia Bartoli auf einer Europa-Tournee (Montecarlo, Dortmund, Hamburg, Amsterdam, Versailles und Luxemburg). Weitere Engagements in der letzten Zeit waren u.a. Vivaldis Catone in Utica mit dem Concerto Köln an der Kölner Oper; Händels Orlando an der Semperoper Dresden, eine Neuproduktion von Così fan tutte an der OperaLombardia (Como, Brescia and Cremona); Idomeneo beim Maggio Musicale Fiorentino; eine Neuproduktion von La clemenza di Tito in Karlsruhe; L'incoronazione di Poppea in Nantes; der Doppelabend Pigmalione (Donizetti) / Che originali! (Mayr) beim Donizetti Festival in Bergamo; Spontinis Le metamorfosi di Pasquale am Teatro La Fenice in Venedig; Gassmanns Gli uccellatori an der Kölner Oper und La finta giardiniera in Zürich. Im Sommer 2017 debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Dirigent der Neuproduktionen Ariodante und La donna del lago (beide mit Cecilia Bartoli und den Musiciens du Prince- Monaco). Seither dirigierte er ausserdem Cimarosas Il matrimonio segreto und Händels Il trionfo del tempo an der Oper Köln; das Weinachtsoratorium in Hamburg; Glucks Orfeo ed Euridice an der Oper in Rom; Alcina und Caldaras La morte di Abel mit Il canto di Orfeo bei den Salzburger Festspielen; Il matrimonio segreto an der Dutch National Opera, Guillaume Tell bei den Choregies d’Orange sowie L’elisir d’amore am Teatro Real Madrid. Pläne für die Zukunft beinhalten u.a. Händels Agrippina und Ariodante an der Scala und La Cenerentola und L'elisir d'emore an der Wiener Staatsoper. 2019 erschien bei Decca seine Manuel Garcia gewidmete CD mit Javier Camarena und Les Musiciens du Prince-Monaco, deren Chefdirigent Gianluca Capuano seit 2019 ist.


Laurence Cummings

Laurence Cummings

Laurence Cummings

Laurence Cummings, Dirigent und Cembalist, stammt aus Grossbritannien und zählt zu den interessantesten und vielseitigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis. Sein Studium an der Universität Oxford, wo er Organ Scholar am Christ Church College war, schloss er mit Auszeichnung ab. 1996-2012 war er Leiter für historische Aufführungspraxis an der Royal Academy of Music. Er ist musikalischer Berater des Londoner Handel House und seit 1999 Musikalischer Leiter des London Handel Festival, wo er u.a. Deborah, Athalia, Esther, Agrippina, Sosarme, Alexander Balus, Hercules, Samson, Riccardo Primo und Tolomeo herausbrachte. Er ist regelmässiger Gast der Casa da Música in Porto, wo er das Orquestra Barroca Casa da Música dirigiert. Seit 2012 ist er Künstlerischer Leiter der Händel-Festspiele Göttingen. An bedeutenden Spielstätten wie der English National Opera, den Opernhäusern Göteborg und Garsington und dem Glyndebourne Festival übernahm er die Musikalische Leitung von Opernproduktionen. Am Opernhaus Zürich war er bisher in Christoph Marthalers Händel-Projekt SALE und in Herbert Fritschs Inszenierung von King Arthur zu erleben. Cummings steht regelmässig am Pult von The English Concert und The Orchestra of the Age of Enlightenment und dirigiert verschiedene Orchester in ganz Europa und den USA. Zu seinen zahlreichen Einspielungen zählen u.a. die Erstaufnahme von Händels neu entdecktem Gloria mit Emma Kirkby und der Royal Academy of Music, CDs mit Musik für Cembalo solo, darunter Kompositionen von Louis und François Couperin sowie eine Einspielung von Händel Arien mit Angelika Kirchschlager und dem Kammerorchester Basel für Sony.


Paul Daniel

Paul Daniel

Paul Daniel

Paul Daniel ist Musikdirektor des Orchestre National Bordeaux Aquitaine und Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Royal Philharmonic Orchestra of Galicia. An der Opéra National de Bordeaux dirigierte er u.a. Simon Boccanegra, Les pêcheurs de perles, Il pirata, Elektra, Anna Bolena, Die Walküre sowie das Requiem von Verdi und Carmina Burana mit Julie Fuchs, David Portillo und John Brancy. Als Gastdirigent war er an Opernhäusern wie dem Royal Opera House in London (Gloriana), am La Monnaie in Brüssel (Lulu), der Opéra National de Paris für (L’Enfant et les sortilèges und Der Zwerg), an der Oper Frankfurt (Romeo und Julia auf dem Dorfe), an der Bayerischen Staatsoper München, der Semperoper Dresden (La clemenza di Tito), an der Seattle Opera (Così fan tutte), dem New National Theatre Tokyo (Werther) und der Metropolitan Opera in New York zu erleben. Er hat zudem das London Philharmonic Orchestra, das Orchestre de Paris, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Leipzig Gewandhausorchester, die New York und die Los Angeles Philharmonic dirigiert. Zahlreiche CD-Einspielungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Mit dem Orchestre National de Bordeaux Aquitaine nahm er Werke von Wagner, Mahler und Tschaikowsy auf, Elgar’s 3. Sinfonie für Naxos sowie eine DVD-Aufzeichnung von Lulu in Brüssel.


Ottavio Dantone

Ottavio Dantone

Ottavio Dantone

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet. Sein Debüt als Operndirigent gab er 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala. Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Salzburger Festspiele (Così fan tutte), an die Staatsoper in Berlin (L’italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L’arbore di Diana), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), das Teatro alla Scala (Il viaggio a Reims, Così fan tutte), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi, L’orfeo), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo, Belshazzar, Tancredi), das Glyndebourne Festival (Rinaldo), die Staatsoper Hamburg (Le nozze di Figaro) und die Opéra National de Paris (La Cenerentola). In Zürich war er bisher am Pult von La verità in cimento, Messiah, La clemenza di Tito, La scala di seta, L’incoronazione di Poppea, Le nozze di Figaro und Così fan tutte zu erleben.

L’Olimpiade01, 06, 11, 13, 15, 19, 21, 29 Nov; 02 Dez 2020

Antonino Fogliani

Antonino Fogliani

Antonino Fogliani

Antonino Fogliani ist ein international gefragter Belcanto-Dirigent aus Italien. Nach seinem Studium am Mailänder Konservatorium und an der Accademia Chigiana in Siena gab er sein vielbeachtetes Debüt beim Rossini Opera Festival in Pesaro mit Il viaggio a Reims. Es folgten weitere Dirigate in Pesaro sowie Gastengagements an den Opernhäusern von Mailand, Venedig, Rom, Neapel, am Maggio Musicale Fiorentino, beim Donizetti-Festval in Bergamo, beim Wexford Festival, in Avignon, Bregenz, an der Opéra-Comique in Paris sowie in Antwerpen, Amsterdam, Barcelona, Straßburg, Toulouse, Monte-Carlo, Oslo, Moskau (Bolshoi), Houston, Montréal und St. Gallen. 2004 debütierte er beim Rossini-Festival in Wildbad, dessen musikalische Leitung er seit 2011 inne hat. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Antonino Fogliani als Erster Gastdirigent an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf engagiert und leitete dort Aufführungen von La Cenerentola, Die Entführung aus dem Serail, Les Contes d’Hoffmann, Lucia di Lammermoor, Madama Butterfly und Pagliacci / Cavalleria rusticana. In jüngster Zeit gastierte Antonino Fogliani zudem u.a. mit Lucia di Lammermoor an der Bayerischen Staatsoper in München, mit  Aida am Grand-Théâtre de Genève, mit Don Pasquale in Florenz, dirigierte Tosca in der Arena di Verona und an der Oper Frankfurt sowie Carmen an der Semperoper Dresden und bei den Bregenzer Festspielen.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 Mai 2021

Sascha Goetzel

Sascha Goetzel

Sascha Goetzel

Sascha Goetzel, geboren in Wien, ist Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra sowie Erster Gastdirigent des Philharmonischen Orchesters Kanagawa in Japan. Er studierte zunächst Violine und war Geiger bei den Wiener Philharmonikern bevor er sich auf seine Karriere als Dirigent konzentrierte. Auf Einladung von Seiji Ozawa erhielt er ein Fellowship in Tanglewood und vervollkommnete seine Ausbildung bei Dirigenten wie Zubin Mehta und Riccardo Muti. Nach seinen Debüts mit mehreren österreichischen Orchestern absolvierte er Gastdirigate mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Berliner Symphonie Orchester, den Dresdner Philharmonikern, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg, dem Sinfonieorchester Basel, den Moskauer Symphonikern, den Orchestern von Tokio, Bordeaux, Strassburg u.a. Dabei dirigierte er ein breitgefächertes Repertoire, das auch Uraufführungen beinhaltete. Im Bereich der Oper und des Balletts leitete er Werke von Mozart über die Romantik bis hin zur Wiener Operette an Häusern wie dem St. Petersburger Mariinsky-Theater, der Wiener Staatsoper und Volksoper, der Opéra Comédie Montpellier, beim Festival Attersee Klassik sowie beim Festival de Radio France. Mehrere CD-Einspielungen dokumentieren seine Arbeit mit dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra. Darüber hinaus ist er Künstlerischer Direktor der Istanbuler Music for Peace Foundation, die Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit einer musikalischen Ausbildung bietet.


Hartmut Haenchen

Hartmut Haenchen

Hartmut Haenchen

Hartmut Haenchen, geboren in Dresden, war Chefdirigent der Niederländischen Philharmonie sowie Generalmusikdirektor der Niederländischen Oper, wo er in seiner 13-jährigen Amtszeit ein breites Opernrepertoire dirigierte; darunter Werke von Alban Berg, Georg Friedrich Händel, Modest Mussorgsky, Aribert Reimann, Giuseppe Verdi und Richard Wagner. Von 2003 bis 2008 war er Intendant der Dresdner Musikfestspiele. Er leitete zudem Klangkörper wie das Orchestre de Paris, das Orchestre Symphonique de la Monnaie Brüssel, das New Japan Philharmonic Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das SWR-Symphonieorchester und die Berliner Philharmoniker. 2016 und 2017 dirigierte er Parsifal bei den Bayreuther Festspielen; die Einspielung dieser Produktion wurde von der Deutschen Grammophon 2017 mit dem Preis «Recording of the year» ausgezeichnet. Gastdirigate führen Hartmut Haenchen in der Spielzeit 2019/20 an die Opéra National de Paris, ans Royal Opera House Covent Garden, ans Teatro Real Madrid, ans Théâtre de Genève und an die Metropolitan Opera New York. 2008 erhielt er den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und 2017 ernannte das Magazin Opernwelt ihn zum Dirigenten des Jahres. Über 135 CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.


Manfred Honeck

Manfred Honeck

Manfred Honeck

Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/09 Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra. Gastspiele führen das Orchester regelmässig in die bedeutenden Metropolen Europas und der USA sowie zu den grossen internationalen Musikfestivals. Der gebürtige Österreicher absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Seine Dirigentenlaufbahn begann er als Assistent von Claudio Abbado in Wien sowie als Leiter des Jeunesses Musicales Orchesters Wien. Anschliessend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet und erhielt dort 1993 den Europäischen Dirigentenpreis. Von 2007 bis 2011 war er Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Gastspiele im Bereich der Oper führten ihn u.a. an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin und zu den Salzburger Festspielen. Als Gastdirigent stand Manfred Honeck am Pult zahlreicher führender internationaler Klangkörper, wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, der Accademia di Santa Cecilia Rom sowie den Wiener Philharmonikern. Seine Tätigkeit in Pittsburgh wird durch zahlreiche Einspielungen umfassend dokumentiert. Die Aufnahme von Schostakowitschs Symphonie Nr. 5 wurde 2018 mit einem Grammy als «Best Orchestral Performance» ausgezeichnet. Im Auftrag des österreichischen Bundespräsidenten wurde er 2016 mit dem Berufstitel Professor gewürdigt. Die Fachjury der International Classical Music Awards zeichnete ihn 2018 als «Artist of the Year» aus.


Jakub Hrůša

Jakub Hrůša

Jakub Hrůša

Jakub Hrůša stammt aus Tschechien und ist Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, erster Gastdirigent des Londoner Philharmonia Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. Er ist regelmässig bei den bedeutendsten Orchestern auf der ganzen Welt zu Gast; eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Cleveland Orchestra, den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. 2018/19 gab er sein Debüt mit den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchestre de Paris. Er steht zudem regelmässig beim Glyndebourne Festival am Pult, wo er zuletzt Vanessa, Das schlaue Füchslein, A Midsummer Night’s Dream, Carmen, The Turn of the Screw, Don Giovanni und La bohème dirigierte und während drei Jahren musikalischer Leiter der Glyndebourne Touring Opera war. In jüngerer Zeit dirigierte er u.a. am Covent Garden in London Carmen, an der Wiener Staatsoper Die Sache Makropulos, an der Opéra National in Paris Rusalka und Die lustige Witwe und in Frankfurt Gianni Schicchi, Suor Angelica und Il tabarro. Zahlreiche CD Einspielungen dokumentieren sein musikalisches Schaffen. So spielte er u.a. mit den Bambergern Symphonikern Smetanas Má vlast, mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Concertos for Orchestra (Bartók und Kodály) sowie mit Nicola Benedetti und der Tschechischen Philharmonie die Violinkonzerte von Bruch und Tschaikowski ein.


Axel Kober

Axel Kober

Axel Kober

Axel Kober absolvierte sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik in Würzburg. Er ist seit 2009 Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg und setzt mit seinem breiten Repertoire vom Barock bis zu Uraufführungen in Oper und Ballett entscheidende Akzente. Feste Engagements hatte er zuvor an den Theatern Schwerin, Dortmund und Mannheim sowie als Musikdirektor an der Oper Leipzig, wo er auch regelmässig Sinfoniekonzerte des Gewandhausorchesters dirigierte. In Düsseldorf leitete er bisher u.a. die Premieren von Peter Grimes, Die lustige Witwe, Tristan und Isolde, Parsifal, Castor et Pollux, Dialogues des Carmélites, Falstaff, Aida, Die Frau ohne Schatten, Elektra, The Rake’s Progress und Jörg Widmanns Gesicht im Spiegel. Nach seinem Debüt bei den Bayreuther Festspielen im Sommer 2013 (Tannhäuser) kehrte er 2014 mit dem gleichen Werk und 2015 mit dem Fliegenden Holländer dorthin zurück. Neben seinen sinfonischen Tätigkeiten führten ihn Gastdirigate jüngst an die Deutsche Oper Berlin (Parsifal, Tannhäuser, Lohengrin), an die Staatsoper Hamburg (La traviata, Ariadne auf Naxos, Macbeth) und an die Semperoper Dresden (Elektra). 2016/17 debütierte Axel Kober an der Wiener Staatsoper mit Hänsel und Gretel und dirigierte an diesem Haus 2018/19 einen kompletten Ring des Nibelungen, Arabella und Hänsel und Gretel. Den Ring dirigierte er zudem auch kürzlich an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Im Herbst 2017 übernahm er zudem die Position des Chefdirigenten der Duisburger Philharmoniker. In Zürich leitete er zuletzt 2019 die Wiederaufnahme von Tannhäuser


Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Music Director des Dallas Symphony Orchestra und Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra. Von 2011 bis 2017 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Wichtige CD-Aufnahmen sind Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie die Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Cavaliere und Commendatore der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Schubert, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy), die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck) und Das Land des Lächelns (Regie: Andreas Homoki).

Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020 Brahms / Schmidt13 Dez 2020 Beethoven / Brahms10 Jan 2021 Mahler29 Mai 2021 Operettengala Camilla Nylund & Piotr Beczała11, 12 Jul 2020 Verdi-Gala22, 27, 29 Sep; 02 Okt 2020

Carrie-Ann Matheson

Carrie-Ann Matheson

Carrie-Ann Matheson

Carrie-Ann Matheson stammt aus Kanada. 2014 wurde sie von Fabio Luisi als Dirigentin und Korrepetitorin ans Opern­haus Zürich engagiert. Davor arbeitete sie als Assistenz-Di­ri­­gentin an der New Yorker Met und war als Pianistin, Souffleuse und Korrepetitorin festes Mitglied des künstlerischen Personals der Met. Sie hat Dirigenten wie Fabio Lui­si, James Levine, Daniel Baren­boim, Daniele Gatti, Yannick Nézet-Séguin, Gianandrea Noseda u. a. assistiert. Ihr Debüt als Dirigentin gab sie am Opernhaus Zürich 2015 und hat hier u.a. Mozarts La finta giardiniera, Oscar Stras­noys Fälle, Jonathan Doves Das verzau­ber­te Schwein, Jörn Arneckes Ronja Räubertochter und Glucks Iphigénie en Tauride dirigiert. Be­sonderes Anliegen ist ihr die Förderung der jungen Sängergeneration. An der Met war sie viele Jahre feste Korrepetitorin des Lindemann Young Artist De­ve­lop­ment Program. Seit 2017 leitet sie als Dirigentin regelmässig die Gala-Konzerte des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Als Liedpianistin ist sie mit berühmten Sängerinnen und Sängern aufgetreten, u. a. mit Rolando Villa­zón, Benjamin Bernheim, Jonas Kaufmann, Piotr Beczala, Joyce DiDonato, Susan Gra­ham, Barbara Bonney und Marilyn Horne. Kammermusik-Auftritte absolvierte sie mit Mitgliedern des New York Phil­harmonic, Metropolitan Opera Orchestra, Cleveland Orchestra, Montreal Symphony Orchestra und der Philharmonia Zürich. Als Korrepetitorin/Dirigentin arbeitete sie für die Salzburger Festspiele, das Seiji Ozawa Matsumoto Festival, das Lyric Opera of Chicago Ryan Opera Center, die Los Angeles Opera und das Mariinsky Atkins Young Artist Program.


Enrique Mazzola

Enrique Mazzola

Enrique Mazzola

Enrique Mazzola ist seit 2019/20 designierter Generalmusikdirektor der Lyric Opera von Chicago. Er ist Erster ständiger Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin und war von 2012-2019 Musikdirektor des Orchestre National d’Île-de-France. 2018 wurde er in Frankreich zum «Chevalier de l’ordre des Arts et des Lettres» erklärt. Geboren in Barcelona, studierte er Geige und Klavier. Später schloss sich ein Dirigier- und Kompositionsstudium am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand an. Opernengagements führten ihn u.a. nach Glyndebourne (L’elisir d’amore, Don Pasquale, Poliuto), ans Théâtre des Champs-Elysées (Tancredi, Don Pasquale), Maggio Musicale Fiorentino (L’italiana in Algeri), New National Theatre Tokyo (Don Giovanni), Opéra du Rhin (Macbeth), Deutsche Oper Berlin (Il barbiere di Siviglia, Falstaff, Der fliegende Holländer, Le Prophète), Bolschoi-Theater (La sonnambula), Mailänder Scala (Don Pasquale), Opernhaus Zürich (Il barbiere di Siviglia, Maria Stuarda, Il turco in Italia), New Yorker Met sowie an die Festivals von Aix-en-Provence und zum Rossini Opera Festival. In der zeitgenössischen Musik dirigierte er u.a. die Uraufführung von Alberto Collas Il processo an der Scala und Arnaldo de Felices Medusa an der Bayerischen Staatsoper. Unlängst leitete er La cenerentola am Théâtre des Champs-Elysées, Don Pasquale an der Wiener Staatsoper und La Fille du régiment an der Met in New York. Im Sommer 2019 dirigierte er bei den Bregenzer Festspielen die Neuproduktion Rigoletto, bei den Salzburger Festspielen die Wiener Philharmoniker mit Orphée aux enfers sowie an der Lyric Opera Chicago Luisa Miller.

Maria Stuarda27 Sep; 07, 11, 15 Okt 2020

Ryan McAdams

Ryan McAdams

Ryan McAdams

Ryan McAdams studierte nach einem Klavierstudium an der Indiana University Dirigieren an der Juilliard School in New York. In den Jahren 2005 und 2006 besuchte er das Aspen Music Festival als Academy Dirigent bei David Zinman. Von ihm wurde er für den Glimmerglass-Aspen-Preis für Operndirigat nominiert, welchen er als erster Preisträger überhaupt gewann. 2007 wurde er von Lorin Maazel eingeladen, ihm bei Brittens The Rape of Lucretia zu assistieren. 2008 fungierte er als stellvertretender Dirigent des Aspen Music Festival und von 2007 bis 2012 war er Musikdirektor der New York Youth Symphony. Auf Einladung von James Levine und des Tanglewood Festivals war er dort 2009 Dirigierstipendiat. 2010 debütierte er mit dem Orchester des Maggio Musicale in Florenz, wohin er seither mehrfach zurückgekehrt ist. Er hat mit Künstlern wie Julian Rachlin, Mischa Maisky und Alisa Weilerstein zusammengearbeitet. Als Verfechter zeitgenössischer Musik dirigierte er Elliott Carters 103. Geburtstagsfeier in New York – ein Konzert, das in der New York Times als einer der besten Events für klassische Musik 2011 ausgezeichnet wurde. Er dirigierte zudem die Uraufführung von Jonathan Dawes Oper Cracked Orlando mit Anthony Roth Costanzo an der Italian Academy der Columbia University und die Uraufführung von William Basinskis The Disintegration Loops in New York zum 10. Jahrestag des 11. Septembers – ein weltweit im National Public Radio ausgestrahltes Konzert. In der Oper dirigierte er jüngst Carmen in Florenz und Rom, Madama Butterfly in Kansas und Les Pêcheurs de perles in Turin.


Riccardo Minasi

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Als Solist und Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina und Il Giardino Armonico zusammen. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Unlängst dirigierte er beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, NDR Radiophilharmonie, Stavanger Symphony Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Portland Baroque Orchestra und Los Angeles Chamber Orchestra sowie Opernprojekte wie Les Pêcheurs de Perles bei den Salzburger Festspielen, Iphigénie en Tauride an der Hamburgischen Staatsoper, Carmen an der Opéra National de Lyon und Rinaldo am Theater an der Wien. Jüngste Engagements umfassen u.a. Händels Alcina an der Hamburgischen Staatsoper, Projekte mit Werken von Bach und Wagner mit dem Orchestre national de Lyon sowie sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Il matrimonio segreto, das Ballett Der Sandmann, Don Giovanni, Orlando paladino sowie Die Entführung aus dem Serail. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter sein Album mit Haydn-Konzerten sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Seit September 2017 ist er Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg und «Artist in Residence» vom Ensemble Resonanz bei der Elbphilharmonie Hamburg. In der Saison 2018/19 gestaltete Riccardo Minasi am Opernhaus Zürich in enger Zusammenarbeit mit dem La Scintilla Orchester eine Reihe von vier Konzerten.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Johannes-Passion08 Mär 2021 Neapolitanische Reise11 Jul 2021 Bachs Söhne21 Dez 2020 Im galanten Stil06, 07 Dez 2020

Lars Ulrik Mortensen

Lars Ulrik Mortensen

Lars Ulrik Mortensen

Lars Ulrik Mortensen stammt aus Dänemark und studierte an der Königlichen Musikakademie in Kopenhagen und in London Cembalo. Seine umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist und als Kammermusiker führt ihn immer wieder durch ganz Europa, in die USA, nach Mexico, Südamerika und Japan. Von 1988 bis 1990 war er Cembalist beim Ensemble London Baroque, danach spielte er beim Collegium Musicum 90. Von 1996 bis 1999 war er Professor für Cembalo und Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik in München und unterrichtet mittlerweile regelmässig Meisterklassen. Seit Ende der 1990er Jahre tritt Lars Ulrik Mortensen zunehmend als Dirigent in Erscheinung. Er ist einer der ständigen Leiter des European Union Baroque Orchestra, dessen künstlerische Leitung er 2004 übernommen hat, und arbeitet als Gast mit mehreren Orchestern in Dänemark und Schweden. Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter von Concerto Copenhagen, dem einzigen auf Originalinstrumenten spielenden Orchester Dänemarks. Lars Ulrik Mortensen hat zahlreiche Schallplatten eingespielt, u.a. die Konzerte für drei und vier Cembali von J. S. Bach, das Cembalowerk von Buxtehude und Froberger und das gesamte Kammermusikwerk von Corelli. Seine Aufnahme von Bachs Goldberg-Variationen wurde mit dem französischen Diapason d'Or ausgezeichnet, die erste Gesamtaufnahme der Kammermusik von Dietrich Buxtehude, die er mit John Holloway und Jaap ter Linden vorlegte, erhielt einen dänischen Grammy, und 2001 wurde er in Cannes mit dem Classical Award als bester Solist für das Repertoire von 1600 bis 1800 ausgezeichnet.


Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda

Gianandrea Noseda ist designierter Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich ab der Spielzeit 2021/22. Gegenwärtig ist er Musikdirektor des National Symphony Orchestra (Washington, D.C.) sowie Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra und des Israel Philharmonic Orchestra, Erster Dirigent des Orquestra de Cadaqués und Künstlerischer Leiter des Stresa Festivals in Italien. Von 2007 bis 2018 war er Musikdirektor des Teatro Regio Torino, wo er mit seinen Produktionen, Tourneen und Aufnahmen international für Aufsehen sorgte. Zuvor war er ausserdem u.a. Principal Guest Conductor und damit Inhaber des für ihn geschaffenen «Victor de Sabata Chair» beim Pittsburgh Symphony Orchestra, Erster Gastdirigent der Rotterdamer Philharmoniker sowie des Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Als Gastdirigent arbeitete er u.a. mit den Berliner Philharmonikern, den Wiener  Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris und dem Orchestre National de France und folgte Einladungen an so renommierte Opernhäuser wie die Mailänder Scala, das Royal Opera House oder die Metropolitan Opera. Gianandrea Nosedas Diskografie umfasst mehr als 60 CDs; eine besondere Stellung nimmt dabei das Projekt «Musica Italiana» ein, in dessen Rahmen er das italienische Repertoire des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Der in Mailand geborene Noseda ist Cavaliere Ufficiale al Merito della Repubblica Italiana. Im Jahr 2015 wurde er als Musical America’s Conductor of the Year geehrt und bei den International Opera Awards 2016 zum Dirigenten des Jahres ernannt.

Brahms07 Feb 2021

Markus Poschner

Markus Poschner

Markus Poschner

Markus Poschner, geboren in München, ist seit 2017/18 Chefdirigent des Brucknerorchesters Linz sowie Opernchef am Landestheater Linz. Seit der Saison 2015/16 ist er Chefdirigent des Orchestra della Svizzera italiana in Lugano. Seine Einspielung der Brahms-Sinfonien mit diesem Orchester wurde mit dem Inetnational Classic Music Award 2018 ausgezeichnet. Nach dem Studium in München und Assistenzen bei Sir Roger Norrington sowie Sir Colin Davis wurde Poschner 2004 mit dem Deutschen Dirigentenpreis ausgezeichnet und wirkte ab 2006 als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. 2007–2017 war er Generalmusikdirektor in Bremen, wo er 2010 zum Honorarprofessor am Institut für Musikwissenschaft ernannt wurde. Als Erster Gastdirigent der Dresdner Philharmoniker von 2010 bis 2014 erarbeitete Markus Poschner einen Zyklus sämtlicher Beethoven-Sinfonien. Gastdirigate führten ihn u.a. zur Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, zu sämtlichen Rundfunk-Symphonieorchestern, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre National de France und zum NHK Symphony Orchestra sowie an die Opernhäuser von Hamburg, Köln, Stuttgart, Frankfurt und Paris. Mit der Staatsoper Berlin, wo Markus Poschner 2014 mit der Neuproduktion des Wagner/Jelinek-Abends Rein Gold debütierte, verbindet ihn inzwischen eine enge künstlerische Partnerschaft. Seither dirigierte er dort Tosca, Die Zauberflöte und Der fliegende Holländer. Am Opernhaus Zürich dirigierte er zuletzt Fidelio, Der fliegende Holländer und Hänsel und Gretel.

Capriccio24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Bruckner / Beethoven25 Okt 2020

Michael Richter

Michael Richter

Michael Richter

Michael Richter wurde in Wien geboren und studierte Orchesterdirigieren bei Leopold Hager sowie Korrepetition bei Konrad Leitner an der dortigen Universität für Musik und Darstellende Kunst. 2000-2003 war er als Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert und dirigierte dort u.a. Aufführungen von Le nozze di Figaro, Die Fledermaus und Prokofjews Romeo und Julia. Seit 2003 ist Michael Richter am Opernhaus Zürich engagiert, zunächst als Solokorrepetitor, seit 2012 als Studienleiter. Er hat mit namhaften Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Ingo Metzmacher, Fabio Luisi und Heinz Holliger sowie mit Sängern wie Neil Shicoff, Jonas Kaufmann und Peter Seiffert zusammengearbeitet, Konzerte als Pianist und Dirigent in verschiedenen Ländern Europas gegeben und für die Salzburger Festspiele wie auch für das Lucerne Festival gearbeitet. Am Opernhaus Zürich dirigierte er 2017/18 die Uraufführung von Xavier Dayers Der Traum von Dir auf der Studiobühne und zuletzt 2019/2020 Hänsel und Gretel.

Alice im Wunderland14, 22 Nov; 05, 10, 26, 27 Dez 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021

Peter Rundel

Peter Rundel

Peter Rundel

Peter Rundel wurde in Friedrichshafen geboren und studierte Violine bei Igor Ozim und Ramy Shevelov sowie Dirigieren bei Michael Gielen und Peter Eötvös. Von 1984 bis 1996 war er als Geiger Mitglied des Ensemble Modern, mit dem er auch als Dirigent auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblickt. Regelmässig ist er beim Klangforum Wien, dem Ensemble Musikfabrik, dem Collegium Novum Zürich, beim Ensemble intercontemporain Paris oder dem Asko|Schönberg Ensemble zu Gast. Nach Tätigkeiten als musikalischer Leiter des Königlich-Philharmonischen Orchesters von Flandern sowie der Kammerakademie Potsdam übernahm Peter Rundel 2005 die Leitung des Remix Ensemble Casa da Música in Porto. Regelmässig gastiert er ausserdem beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem DSO Berlin und den Rundfunkorchestern des WDR, NDR, des Saarländischen Rundfunks und des SWR. Internationale Gastengagements führten ihn zuletzt u.a. zum Orchestre Philharmonique de Radio France, Brussels Philharmonic, Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, Orchestra del Teatro dell’Opera Roma und zu den Wiener Symphonikern. Seine Operntätigkeit umfasst sowohl traditionelles Repertoire als auch Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters; so leitete er Uraufführungen an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, am Gran Teatre del Liceu, den Bregenzer Festspielen und den Schwetzinger Festspielen. Für seine Aufnahmen mit Musik des 20. Jahrhunderts erhielt Peter Rundel zahlreiche Preise, darunter mehrmals den Preis der deutschen Schallplattenkritik, den Grand Prix du Disque, eine Grammy-Nominierung und einen Echo Klassik.


Daniele Rustioni

Daniele Rustioni

Daniele Rustioni

Daniele Rustioni ist Chefdirigent an der Opéra National de Lyon, des Orchestra della Tos­cana und seit 2019 des Ulster Orchestra in Belfast. Er studierte in Mailand Orgel, Komposition und Kla­vier sowie Dirigieren bei Gilberto Serembe. Von 2008 bis 2009 war er Jette Parker Young Artist am Royal Opera House Covent Garden in London und assistierte dem dortigen Musikdirektor Antonio Pappano. Daniele Rustioni ist regelmässig an den international bekanntesten Opernhäusern zu Gast, da­run­ter die Bayerische Staatsoper München, das Teatro alla Scala, das Teatro Regio Torino, das Teatro La Fenice, das Royal Opera House London und die Opéra Bastille. 2017 debütierte er mit Aida an der Metropolitan Opera in New York. Als Chefdirigent in Lyon dirigierte er 2017/18 Brittens War Requiem sowie Verdis Macbeth, Don Carlos und Attila. Zu seinen weiteren Engagements in jüngerer Zeit zählen La bohème am Bolschoi-Theater Moskau, Don Giovanni am Teatro Regio Torino und Ernani am Théâtre de Champs-Elysées in Paris. Daniele Rustioni ist zudem sehr gefragt als Dirigent des sinfonischen Repertoires. Engagements führten ihn zum Bayerischen Staatsorchester nach München, zum RTE Symphony Orchestra nach Dublin und zum BBC Symphony Orchestra nach London. Zu seinen Einspielungen zählen u.a. Bellinis erste Oper Adelson e Salvini, Wolf-Ferraris Violinkonzert mit Francesca Dego und dem City of Birmingham Orchestra und sinfonisches italienisches Repertoire des 20. Jahrhunderts. 2013 wurde er mit dem International Opera Award for Best Newcomer of the Year ausgezeichnet. Am Opernhaus Zürich dirigierte er die Wiederaufnahme von Cavalleria rusticana/Pagliacci sowie zuletzt die Premiere von Puccinis Madama Butterfly.


Jukka-Pekka Saraste

Jukka-Pekka Saraste


Ulf Schirmer

Ulf Schirmer

Ulf Schirmer

Ulf Schirmer stammt aus Eschenhausen, Deutschland. An der Musikhochschule Hamburg studierte er bei Horst Stein, Christoph von Dohnányi und György Ligeti. Im Jahre 1980 fand er seine erste Anstellung am Mannheimer Nationaltheater. Als Assistent von Lorin Maazel kam er an die Wiener Staatsoper, wo er später als Hausdirigent zahlreiche Produktionen leitete. Von 1988-1991 war er Generalmusikdirektor in Wiesbaden und künstlerischer Direktor für die Symphoniekonzerte am Hessischen Staatstheater. Ab 1991 war er als Residenz-Dirigent an der Wiener Staatsoper tätig. Von 1995-1998 war er Chefdirigent des Dänischen Radio-Sinfonie-Orchesters und von 2006-2017 künstlerischer Leiter des Münchner Rundfunkorchesters. Seit der Spielzeit 2009/ 10 ist er Generalmusikdirektor der Oper Leipzig und seit 2011 auch ihr Intendant. Er ist regelmässiger Gast bei den Bregenzer Festspielen, an der Wiener Staatsoper, der Opéra de Paris, der Mailänder Scala, der New National Opera Tokyo, der Deutschen Oper Berlin u.a. Der Unterricht und die Nachwuchsförderung gehören zu seinen Anliegen. So kooperiert das Münchner Rundfunkorchester seit 2006 mit der Bayerischen Theaterakademie. Eine Zeit lang war Ulf Schirmer auch als ordentlicher Professor für musikalische Analyse und Musikdramaturgie an der Theaterakademie Hamburg tätig. In Zürich dirigierte er zuletzt Salome in der Spielzeit 2017/18.


Ann-Katrin Stöcker

Ann-Katrin Stöcker

Ann-Katrin Stöcker

Ann-Katrin Stöcker, geboren in Koblenz, studierte Klavier, Solorepetition sowie Dirigieren in Frankfurt und ergänzte ihre Ausbildung mit einem Studium der Korrepetition, Liedbegleitung und Kammermusik am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom. Künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem in Meisterkursen mit Helmut Deutsch, Leon Fleisher, Krzysztof Penderecki, Lothar Zagrosek und Kurt Moll. Ann-Katrin Stöcker ist mehrfach ausgezeichnete Bundespreisträgerin des Wettbewerbs «Jugend musiziert» und erhielt den Förderpreis für junge Musiker des Lions-Clubs. Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und wurde von Yehudi Menuhins «Live Music Now« gefördert. Neben einer regen Konzerttätigkeit als Solokünstlerin und Kammermusikpartnerin war sie bereits während ihres Studium als Solorepetitorin am Theater Augsburg, dem Staatstheater Braunschweig und der Oper Frankfurt engagiert. Von 2012 bis 2014 war sie am Staatstheater Braunschweig als Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung und Assistentin des Generalmusikdirektors Alexander Joel tätig. Ihr Debüt als Dirigentin gab sie 2013 mit Mozarts Die Zauberflöte und der künstlerischen Leitung der Kinder- und Jugendkonzerte am Staatstheater Braunschweig. Seit Juni 2014 ist sie am Opernhaus Zürich als Solorepetitorin und seit Beginn der Spielzeit 2016/2017 auch als stellvertretende Studienleiterin engagiert. 2018 assistierte sie Simone Young regelmässig bei Projekten mit dem Orchestre de chambre de Lausanne. Zuletzt hatte Ann-Katrin Stöcker am Opernhaus Zürich die musikalische Leitung von Gold! (2016/2017), Konrad (2018/2019) und Coraline (2019/2020) inne.

Das tapfere Schneiderlein20, 26, 27 Sep; 07, 08, 28, 29 Nov; 01, 02, 03, 06, 08 Dez 2020; 24, 30, 31 Jan 2021

Robert Trevino

Robert Trevino

Robert Trevino

Robert Trevino, geboren in den USA, ist Musikdirektor des Baskischen Nationalorchesters in San Sebastián und darüber hinaus ein gefragter Gastdirigent, der dies- und jenseits des Atlantiks mit zahlreichen renommierten Sinfonieorchestern zusammenarbeitet, etwa mit dem Cleveland Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra oder dem Leipziger Gewandhausorchester. Ab der Spielzeit 2019/20 ist er Chefdirigent des Malmö Symphony Orchestra. Internationales Aufsehen erregte Trevino 2013 auch als Operndirigent bei der Neuproduktion von Verdis Don Carlos am Moskauer Bolschoi-Theater. Vor seinem Amtsantritt beim Baskischen Nationalorchester war er Associate Conductor beim Cincinnati Symphony Orchestra (2011–2015) und bei der New York City Opera (2009 – 2011). Weitere Orchester, mit denen er in den letzten Jahren zusammenarbeitete, sind u.a. das RSO Berlin, die Sinfonieorchester des HR, SWR und NDR, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das São Paolo Symphony Orchestra, die Bamberger Symphoniker, die Dresdner Philharmonie, die Wiener Symphoniker, die Münchner Philharmoniker, das Orchestre National de France und das Tonhalle Orchester Zürich. Er hat zudem einen Exklusiv-Vertrag mit dem Indie Lable Ondine, für welches er zusammen mit dem Malmö Symphony Orchester 2020 eine Gesamtaufnahme der Beethoven-Sinfonien macht. Sein Debüt am Pult der Philharmonia Zürich gab er 2017.


Simone Young

Simone Young

Simone Young

Simone Young war von 2005 bis 2015 Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Hier dirigierte sie ein breites musikalisches Spektrum von Mozart über Verdi, Puccini, Wagner und Strauss bis zu Hindemith, Britten und Henze. Seit 2017/18 ist sie erste Gastdirigentin des Orchestre Chambre de Lausanne. Als Wagner- und Strauss-Dirigentin hat sich Simone Young schon früh einen Namen gemacht: Sie leitete komplette Ring-Zyklen an der Wiener und der Berliner Staatsoper sowie ihren eigenen Ring in Hamburg. An der Bayerischen Staatsoper dirigierte sie u.a. Elektra, Salome, Frau ohne Schatten, Ariadne auf Naxos, Die Meistersinger von Nürnberg und Die Walküre. Engagements führten die in Sydney geborene Dirigentin an weitere führende Opernhäuser der Welt, u.a. an die Opéra National de Paris, das Royal Opera House Covent Garden in London und die Metropolitan Opera New York. Neben ihrer umfangreichen Operntätigkeit ist Simone Young auch auf dem Konzertpodium international präsent. Sie arbeitete mit allen führenden Orchestern zusammen, darunter die Wiener Philharmoniker, die Berliner Philharmoniker und das London Philharmonic Orchestra. Von 1999 bis 2002 leitete sie als Chefdirigentin das Bergen Philharmonic Orchestra, von 2001 bis 2003 war sie Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera in Sydney und Melbourne. Ab 2022 wird sie Chefdirigentin des Sydney Symphony Orchestra sein. Zahlreiche CD-Einspielungen mit Simone Young liegen vor, darunter acht Bruckner-Sinfonien in der Urfassung mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Nebst vielen anderen Auszeichnungen wurde sie für ihre erste Opernsaison in Hamburg als «Dirigentin des Jahres» geehrt und ist Trägerin des Ordens «Chevalier des Arts et des Lettres» und der Goethe-Medaille.


Sängerinnen

Varduhi Abrahamyan

Varduhi Abrahamyan

Varduhi Abrahamyan

Varduhi Abrahamyan, geboren in Erevan/Armenien, studierte Gesang in ihrer Heimatstadt und in Marseille. Ihr Operndebüt gab sie in Erevan als Olga (Eugen Onegin), worauf sie von Mark Minkowski für de Fallas El amor brujo ans Théâtre du Châtelet in Paris engagiert wurde. Es folgten Engagements u.a. in Genf, Toulouse, Montpellier, Théâtre des Champs-Elysées, Marseille, Theater an der Wien (Malcolm in La donna del lago), Glyndebourne (Goffredo in Rinaldo), Valencia (Dalila in Samson et Dalila), zum Rossini Opera Festival in Pesaro (La donna del lago), in der Titelrolle von Carmen ans Moskauer Bolschoi-Theater und an die Staatsoper Hamburg sowie regelmässig an die Opéra National de Paris (Isabella in L’italiana in Algeri, Ottone in L’incoronazione di Poppea, Cornelia in Giulio Cesare, Pauline in Pique Dame, Maddalena in Rigoletto und Lydia Tchoukovskaïa in Akhmatova). Im Konzert sang Varduhi Abrahamyan u.a. Verdis Requiem unter Myung-Whun Chung, Rossinis Stabat Mater in Rom unter Nicola Luisotti sowie in der Philharmonie de Paris unter Jesús López Cobos und Wagners Wesendonck-Lieder beim Festival de la Chaise-Dieu. Die Titelrolle in Carmen hat sie in jüngster Zeit in Palermo, Paris, Atlanta, Hong Kong, Turin, München, Venedig, Barcelona und in New York gesungen. An der Opéra National de Paris sang sie 2017 Olga, Mrs. Quickly (Falstaff), Ulrica (Un ballo in maschera) und 2019 Preziosilla (La forza del destino). 2019/20 war sie zudem als Arsace (Semiramide) beim Rossini Festival in Pesaro und im Concertgebouw Amsterdam zu erleben, als Orphée in Liège sowie als Maffio Orsini (Lucrezia Borgia) in Bergamo und Emilia. In Zürich sang sie zuletzt 2016 Bradamante (Alcina) und 2018 Carmen.


Alina Adamski

Alina Adamski

Alina Adamski

Alina Adamski stammt aus Polen. Sie studierte an der Musikakademie Łódź und am Konservatorium in Rovigo. Sie war Mitglied der Opernakademie an der Oper Warschau. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie in Poznan und Warschau. Als Teilnehmerin des Young Singers Project sang sie bei den Salzburger Festspielen 2017 Frau Silberklang in Der Schauspieldirektor für Kinder. Von 2017 bis 2019 war Alina Adamski Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Hier war sie u.a. als Atala (Häuptling Abendwind), Sandrina (La finta giardiniera), Maria Bellacanta (Hexe Hillary geht in die Oper), Rumpelwicht (Ronja Räubertochter), Amanda (Le Grand Macabre) und in der Uraufführung Last Call von Michael Pelzl zu erleben. Bei den Salzburger Festspielen 2019 sang sie in Adriana Lecouvreur an der Seite von Anna Netrebko. Demnächst singt sie Gilda (Rigoletto) an der Oper Frankfurt und den Waldvogel (Siegfried) unter Vladimir Jurowski in London.


Maria Agresta

Maria Agresta

Maria Agresta

Maria Agresta studierte Gesang am Konservatorium von Salerno und wurde u.a. 2014 mit dem Premio Franco Abbiati als beste Sopranistin ausgezeichnet. Ihre internationale Karriere begann 2011 am Teatro Regio in Turin mit I vespri siciliani unter der Leitung von Gianandrea Noseda. Es folgten Norma in Tel Aviv, La bohème in der Arena di Verona, München, Turin und beim Puccini-Festival in Torre del Lago, Gemma di Vergy in Bergamo und Don Giovanni an der Mailänder Scala. 2012 war Maria Agresta an der Mailänder Scala als Mimì zu hören, 2013 als Leonora (Verdis Oberto), 2014 als Leonora in Il trovatore und 2015 als Liù in Turandot. Konzerte führten sie nach Graz, Dresden, Rom, Venedig, Neapel, Berlin und Valencia unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta und Nicola Luisotti. In jüngster Zeit sang Maria Agresta u.a. Desdemona in Zürich, Turandot an der Lyric Opera of Chicago, Norma in Turin, am Théâtre des Champs-Elysées sowie in Madrid und Violetta Valéry in London, Paris, München, Palermo und an der Deutschen Oper Berlin. Sie gab ihr Debüt an der Metropolitan Opera mit La bohème und kehrte mit Turandot und Carmen dorthin zurück. Nach ihrem Debüt am Royal Opera House Covent Garden 2014 (I due foscari) gastierte sie dort erneut als Violetta Valéry, Leonora, Desdemona und Mimì. Bei den Salzburger Festspielen 2016 sang sie Marguerite in Faust, 2017 sang sie ebendort Lucrezia Contarini in I due foscari. 2019/20 war sie als Elisabetta de Valois (Don Carlo) in Madrid und Venedig zu erleben, als Mimì in New York sowie als Leonora (Il trovatore) in Peking am National Centre for the Perfoming Arts. In Zürich sang sie zuletzt die Titelrolle in Norma.

Verdi-Gala22, 27, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020

Laura Aikin

Laura Aikin

Laura Aikin

Laura Aikin begann ihre Laufbahn als Mitglied des Ensembles der Staatsoper Berlin, wo sie in mehr als 300 Aufführungen Partien wie Lulu, die Königin der Nacht, Zerbinetta, Adele sowie die Titelrolle in Zaide sang. Als regelmässiger Gast an den weltweit führenden Opernhäusern tritt sie an der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München, der De Nederlandse Opera, der Opéra National de Paris, der Semperoper Dresden, dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, der Oper Frankfurt, der Chicago Lyric Opera, der San Francisco Opera sowie der Metropolitan Opera New York auf. 1995 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen und war dort seither u.a. als Königin der Nacht, als Badi’aet in der Uraufführung von Henzes L’Upupa und als Blondchen in Die Entführung aus dem Serail zu erleben. Als Konzertsängerin tritt Laura Aikin weltweit mit bedeutenden Orchestern wie den Berliner, Münchner und Wiener Philharmonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem WDR und SWR Sinfonieorchester sowie dem Ensemble Intercontemporain und Les Arts Florissants auf. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, William Christie, Christoph von Dohnányi, Iván Fischer, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Fabio Luisi, Kent Nagano, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Donald Runnicles und Franz Welser-Möst zusammen. Jüngst war sie als Cantatrice (Ti vedo, ti sento, mi perdo) an der Scala in Mailand, als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an der Staatsoper Hamburg, als Donna Anna an der Deutschen Oper Berlin und beim Edinburgh Festival sowie als Rosalinde (Die Fledermaus) und Helena (Orest) an der Wiener Staatsoper zu hören.


Jane Archibald

Jane Archibald

Jane Archibald

Jane Archibald wurde in Nova Scotia geboren. Ihre Karriere begann im kanadischen Toronto und führte über San Francisco und Chicago nach Europa. Sie war von 2006 bis 2009 im Ensemble der Wiener Staatsoper und war dort u.a. als Eudoxie (Halévys La Juive) und Aminta in Die Schweigsamen Frau zu erleben. Zudem gastierte sie u. a. als Elvira (L’italiana in Algeri) an der San Francisco Opera, als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) an der Deutschen Oper Berlin, am Royal Opera House in London und an der Scala in Mailand, als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) in Zürich, als Olympia (Les Contes d‘Hoffmann) und als Ophélie (Hamlet) und Adele (Die Fledermaus) an der Metropolitan Opera in New York sowie am Festspielhaus Baden-Baden. An der Bayerischen Staatsoper trat sie als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und Olympia (Les Contes d‘Hoffmann) auf. 2018/19 sang sie Le Feu / La Princesse / Le Rossignol in L’Enfant et les sortilèges bei den BBC Proms und dem Lucerne Festival unter der Leitung von Sir Simon Rattle, sie gab ihr Debüt als Mathilde (Guillaume Tell) am Theater an der Wien und sang die Titelpartie in Daphne an der Oper Frankfurt. 2019/20 ist sie in Lyon als Mathilde und als Ginerva (Ariodante) in Valencia zu erleben, singt die Titelpartie in Semele mit dem Shanghai Philharmonic Orchestra in der Shanghai Symphony Hall und in Händels Messiah und Vaughan Williams’ Dona nobis pacem mit dem Spanischen Nationalorchester. In Zürich war sie zuletzt 2017 als Angelica in Orlando paladino zu hören.


Gun-Brit Barkmin

Gun-Brit Barkmin

Gun-Brit Barkmin

Gun-Brit Barkmin studierte Gesang in Rostock und Dresden und begann ihre Karriere als Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, wo sie in zahlreichen Rollen zu erleben war, darunter Ghita (Der Zwerg), Jenůfa, die Gouvernante (The Turn of the Screw) und Marie (Wozzeck). Sie ist als Interpretin vielschichtiger Figuren wie Salome, Marie (Wozzeck), Katerina Ismailowa (Lady Macbeth von Mzensk) und Emilia Marty (Die Sache Makropulos) international gefragt. Mittlerweile ist sie mehreren renommierten europäischen Opernhäusern eng verbunden, etwa der Wiener Staatsoper, wo sie als Ellen Orford (Peter Grimes) debütierte und seither u.a. als Sieglinde (Die Walküre), Chrysothemis (Elektra) und Ariadne (Ariadne auf Naxos) zu Gast war. Eine zentrale Rolle ihres Repertoires ist Strauss’ Salome, die sie in Produktionen an der Wiener Staatsoper, dem Opernhaus Zürich, dem Prager Nationaltheater, der Oper Stuttgart, dem Staatstheater Wiesbaden sowie konzertant mit dem Boston Symphony Orchestra in der New Yorker Carnegie Hall und unter Charles Dutoit sowohl in Tokio als auch beim Verbier Festival 2017 gesungen hat. Im Herbst 2016 gab Gun-Brit Barkmin an der Oper Graz ihr Rollendebüt als Isolde (Tristan und Isolde). In der Saison 2017/18 sang sie ihre erste Brünnhilde (Götterdämmerung) mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra unter Jaap van Zweden im Rahmen von deren Ring-Gesamtaufnahmeprojekt für Naxos. In den vergangenen Spielzeiten war sie u.a. als Sieglinde (Die Walküre) unter Jeffrey Tate und Cornelius Meister und als Regan (Lear) unter Franz Welser-Möst bei den Salzburger Festspielen zu erleben, als La figlia (Cardillac) unter Fabio Luisi in Florenz sowie als Eleonor (Karl V) und als Marie unter Hartmut Haenchen an der Bayerischen Staatsoper. In Zürich stand sie 2012 und 2016 als Katerina Ismailowa (Lady Macbeth von Mzensk) sowie 2015 als Marie auf der Bühne.


Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli gehört zu den Topstars im klassischen Musikbereich. Ihre neuen Bühnenrollen, Konzertpro­gram­me und CD-­Projekte werden jeweils mit grosser Spannung erwartet. Über 12 Millionen verkaufte Tonträger, über 100 Wochen in internationalen Popcharts, zahlreiche Goldene Schallplatten, Grammys, Echos und ein Bambi bezeugen den immensen Erfolg ihrer Entdeckerprojekte Vivaldi, Gluck, Salieri, Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission und Sankt Petersburg. Weit wichtiger jedoch als der kommerzielle Erfolg ist für Cecilia Bartoli, dass sie die klassische Musik einem Millionenpublikum näher bringt. Als besondere Genugtuung empfindet sie zudem die dadurch ausgelöste breite Wiederbelebung des jeweiligen Repertoires. Mit dem Orchestra La Scintilla nahm sie das Album Maria (Grammy-Nomination 2009), La son­nam­­bu­­­la, die DVDs The Barcelona Concert und Cla­ri auf; alle sind der legendären Sängerin Maria Malibran gewidmet. Ebenfalls mit La Scin­­tilla entstand die CD-Einspielung Norma, mit der Cecilia Bartoli einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere und in der Auf­führungstradition dieser Oper gesetzt hat. Ihr Bühnen­debüt mit dieser Rolle gab sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2013 und sang sie später auch beim Edinburgh Festival, am Théâtre des Champs-Élysées und in Baden-Baden. Cecilia Bartoli tritt in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas, Asiens und Australiens mit den Spitzenensembles der historischen Aufführungspraxis auf. Auf der Bühne war sie ausserdem an der New Yorker Met, Londoner Covent Garden, Mailänder Scala, Bayerischen Staatsoper sowie am Zürcher Opernhaus zu erleben. In Letz­te­rem hat sie viele ihrer Opernrollen zum ersten Mal präsentiert. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Léonnie-Sonning-Musikpreis (2010), den Herbert-von-Karajan-Preis (2012), den Swiss Award für Kultur (2013) und den Polar Music Prize (2016). Vom Fürstentum Monaco wurde sie zum «Chevalier de l’Ordre du Mérite Culturel» erklärt. 2012 wurde Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele; ihr Vertrag wurde bis 2026 verlängert. Im Sommer 2016 ist sie zudem zum ersten Mal mit dem von ihr ins Leben gerufenen und in Monaco beheimateten Orchester Les Musiciens du Prince aufgetreten. 2018 initiierte die «Cecilia Bartoli – Musikstiftung» mit der ersten CD Contrabandista des mexikanischen Tenors Javier Camarena das neue Label «Mentored by Bartoli». Hinter dem Projekt steckt der Gedanke, klassische Musik einem breiten Publikum nahezubringen und mit jungen, talentierten Musikern zusammenzuarbeiten. 2019 erschien ihre neue CD Farinelli, mit der sie sich dem Repertoire des Kastraten Farinelli widmet. Im Dezember 2019 wurde Cecilia Bartoli als erste Frau in der Geschichte dieses Opernhauses zur designierten Intendantin der Opéra de Monte-Carlo ernannt.

Alcina31 Dez 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021

Rebecca Bottone

Rebecca Bottone

Rebecca Bottone

Die englische Sopranistin Rebecca Bottone studierte an der Royal Academy of Music in London. Ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden gab sie 2008 in der Uraufführung von The Minotaur von Harrison Birtwistle und kehrte als Maid in Powder Her Face von Thomas Adès, als Semira in Artaxerces von Thomas Arne und als erste Nichte in Peter Grimes an das Haus zurück. Als Blonde in Entführung aus dem Serail war sie unter Marc Minkowski an der Scottish Opera und am Festival d’Aix-en-Provence zu erleben. Zu ihrem Repertoire gehören zudem Partien wie Amanda in Ligetis Le Grand Macabre, Titania in Brittens A Midsummer Night’s Dream, Giunia in Mozarts Lucio Silla, Yniold in Pelléas et Mélisande und Ilia in Idomeneo. Gastengagements führten sie u. a. an die English National Opera in London, die Scottish Opera in Glasgow, die Welsh National Opera in Cardiff und ans Théâtre du Châtelet in Paris. Als Konzertsängerin ist sie u.a. mit dem Scottish Chamber Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Tonhalle Orchester Zürich, der Manchester Camerata und der Academy of Ancient Music unter Dirigenten wie Stephen Bell, Mark Elder, Christopher Hogwood, Charles Mackerras und Paul McCreesh aufgetreten.


Deanna Breiwick

Deanna Breiwick

Deanna Breiwick

Deanna Breiwick, geboren in Seattle, studierte an der Juilliard School und am Mannes College of Music. Danach verkörperte sie Clizia (Händels Teseo) am Chicago Opera Theater, sang die Titelrolle in Mozarts Zaide in der Zankel Hall (Carnegie Hall) und Najade (Ariadne auf Naxos) im Tanglewood Music Center. An der Met war sie als Ariel (The Enchanted Island) sowie als Solistin in der Summer Recital Series zu hören. Am Opera Theatre of Saint Louis interpretierte sie Mabel (Pirates of Penzance) und Johanna (Sweeney Todd). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich stand Deanna Breiwick in der Spielzeit 2013/14 u.a. als Carolina (Il matrimonio segreto), Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Frauke Beeke-Hansen in Das Gespenst von Canterville auf der Bühne. Von 2014 bis 2016 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie als Elisa (Il re pastore), Marzelline (Fidelio), Papagena (Die Zauberflöte), böse Kammerjungfer (Die Gänsemagd), Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Adelaide (Das verzauberte Schwein) und in King Arthur zu erleben war. Seither war sie u.a. an der Met als La Charmeuse in Massenets Thaïs und als Blumenmädchen (Parsifal) zu hören, sang Nannetta (Falstaff) an der De Moines Metro Opera und Gilda (Rigoletto) an der Palm Beach Opera. Sie gab Konzerte mit der Seattle Symphony und sang in Mendelssohns Judas Maccabeus bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen. In Zürich war sie zuletzt als Dorothy in Der Zauberer von Oz und als Drusila in L’incoronazione di Poppea zu erleben. 2018/19 sang sie u.a. Shadow in Nico Muhlys Marnie an der Met, gab ihr Debüt am Michigan Opera Theatre als Gretel (Hänsel und Gretel) sowie ihr Rollendebüt als Adina (L’elisir d’amore) an der Opera Omaha.


Sine Bundgaard

Sine Bundgaard

Sine Bundgaard

Sine Bundgaard studierte am Konservatorium und der Akademie der Königlichen Oper Kopenhagen, wo sie 2003 ihr Debüt als Gilda in Rigoletto gab. 2006 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper München in Strauss’ Arabella als Fiakermilli. Seither ist sie auf zahlreichen internationalen Bühnen sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich zu Gast und arbeitete mit Dirigenten wie Gianandrea Noseda, Ingo Metzmacher, René Jacobs, Kent Nagano, Bertrand de Billy und Enrique Mazzola. Seit 2009 gehört sie zum Ensemble der Oper Kopenhagen, wo sie zahlreiche Rollen ihres Fachs gesungen hat; u.a. Partien wie Pamina in Die Zauberflöte, Juliette in Roméo et Juliette, Micaëla in Carmen, Nedda in I Pagliacci und Nannetta in Falstaff. Jüngst war sie zudem als Jenny in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, als Gräfin Almaviva in Le nozze di Figaro, als Silvia in Adès’ The Exterminating Angel, als Desdemona in Otello, als Liù in Turandot, als Despina in Così fan tutte und als Elettra in Idomeneo zu erleben. Gastengagements führten sie in der Titelpartie von Theodora ans Badische Staatstheater Karlsruhe sowie ans Händel Festival in Moskau. 2005 wurde ihre Debütaufnahme bei EMI mit Liedern von Strauss, Duparc, Berg und Poulenc als «Vocal CD of the Year 2005» nominiert, 2013 erhielt sie von der Königin von Dänemark für ihre Verdienste den Ritterschlag.


Sarah Castle

Sarah Castle

Sarah Castle

Sarah Castle, Mezzosopran, wurde in Neuseeland geboren und studierte am Royal Northern College of Music in Manchester. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Royal Opera House in London, wo sie 2001 als Tisbe (La Cenerentola) debütierte. Seit da war sie dort als Flosshilde und Siegrune (Der Ring des Nibelungen), als Dryade (Ariadne auf Naxos), als Page (Salome), als Mademouselle Nageville (Adirana Lecouvreur) und als Flora Bervoix (La traviata) zu hören. Als Wagnerinterpretin gastiert sie weltweit an den bedeutendsten Häusern und Festivals. Bei den Bayreuther Festspielen war sie als Wellgunde und Grimgerde im Ring des Nibelungen zu erleben, an der Bayerischen Staatsoper als Flosshilde, als Siegrune in Florenz unter der Leitung von Zubin Mehta und ebenfall als Siegrune konzertant mit bei den BBC Proms unter der Leitung von Donald Runnicles. Weitere Gastengangements führten sie an die Nationaloper Amsterdam, an die Israeli Opera, die San Francisco Opera, an die Staatsoper Stuttgart, an das Opernhaus in Sydney, ans Teatro Real in Madrid, ans Spoleto Festival und zum La Monnaie in Brüssel. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Nerone (L’incoronazione di Poppea), die Titelrolle in Händels Teseo, Teseo (Arianna in Creta), Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare), Idamante (Idomeneo), Annio (La clemenza di Tito), Smeton (Anna Bolena), Siebel (Faust), Nicklausse (Les contes d’Hoffmann) sowie die Titelrollen in La Cenerentola und Carmen. Auf der Konzertbühne sang sie u.a. in Mendelssohns Paulus mit La Chapelle Royale und Philippe Herrewghe und in Mahlers 3. Sinfonie mit Gustavo Dudamel sowie in Rezitals im Concertgebouw in Amsterdam und beim Edinburgh International Festival.


Birgitte Christensen

Birgitte Christensen

Birgitte Christensen

Birgitte Christensen stammt aus Norwegen, wo sie an der Academy of Music in Oslo Gesang studierte. Ihre Karriere begann sie als Ensemblemitglied an der Oper in Innsbruck. Engagements führten sie seither u.a. an die Staatsoper Unter den Linden, die Komische Oper Berlin, die Semperoper Dresden, die Staatsoper Stuttgart, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Nationaltheater Mannheim, das Theater an der Wien, das Teatro Municipal de Chile, das Bolschoi Theater Moskau sowie die Norwegian National Opera. Zu ihren wichtigsten Rollen zählen Donna Anna (Don Giovanni), Vitellia (La clemenza di Tito),Violetta (La traviata), Liù (Turandot), Nedda (Pagliacci), Micaëla (Carmen), Elisabetta (Don Carlo), Amelia (Un ballo in maschera) sowie die Titelrollen in Alcina, Alceste, Armina und Aida. Als Konzertsängerin ist sie an den grossen europäischen Häusern und Festivals aktiv. Birgitte Christensen singt ein breites Repertoire, das vom frühen 17. Jahrhundert bis in die Moderne reicht. Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u.a. die Partie der Rosalinde in Die Fledermaus am Moskauer Bolschoi, Glucks Alceste unter René Jacobs 2016 bei der Ruhrtriennale und Donna Anna 2017 an der Komischen Oper und 2018 in Oslo. 2019 war sie als Eva in Scarlattis Il primo omicidio an der Opéra National in Paris und im Concertgebouw Amsterdam zu erleben, sie sang Aida an der Oscarsborg Opera, in Bruckners Te deum und in Haydns Harmoniemesse mit dem Norwegian Radio Orchestra sowie in Telemanns Brockes Passion in Hamburg.


Layla Claire

Layla Claire

Layla Claire

Layla Claire stammt aus Penticton (Kanada). Sie studierte Gesang in Montréal sowie am Curtis Institute of Music und ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. Zu ihrem Kernrepertoire zählen die grossen Sopranpartien Mozarts, darunter Donna Anna – eine Rolle, die sie in Glyndebourne und unter James Levine beim Tanglewood Festival verkörperte –, Pamina, Susanna, Fiordiligi (ebenfalls unter Levine) sowie Donna Elvira. In Europa debütierte sie mit La finta giardiniera in Aix-en-Provence, eine Produktion, die auch auf TV aufgezeichnet wurde. 2010 erhielt sie den Prix des Amis des Festivals von Aix-en-Provence für die beste Mozartinterpretation. Im Rahmen des Lindemann-Nachwuchsprogramms an der Met sang sie unter William Christie in The Enchanted Island (mit DVD-Aufzeichnung). An der Met war sie als Giannetta (L’elisir d’amore) zu hören sowie als Tebaldo (Don Carlo) unter Yannick Nézet-Séguin. Zudem verkörperte sie unter James Levine Marenka in der Verkauften Braut. Sie sang Konzerte u.a. unter J. Levine, M. Tilson Thomas, B. Haitink, Y. Nézet-Séguin und L. Langrée, gab Rezitale in der Weill Hall/Carnegie Hall, Roy Thomson Hall in Toronto sowie im Rahmen der Metropolitan Opera’s Summer Recital Series und trat gemeinsam mit Susan Graham in einem Liederabend im Metropolitan Museum of Art auf. Jüngst war sie als Donna Elvira an der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und an der Opéra Montréal, in der Titelpartie der Alcina bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe sowie als Pamina an der Met zu erleben.


Annette Dasch

Annette Dasch

Annette Dasch

Annette Dasch studierte u.a. an der Hochschule für Musik in München und zählt mittlerweile zu den international führenden Sopranistinnen. Sie gastiert regelmässig an den grossen Opernhäusern der Welt; so etwa in Mailand, New York, London, Dresden, Florenz, Madrid, Tokyo, Brüssel und Genf. 2014 wurde die gebürtige Berlinerin mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. In letzter Zeit war sie als Elsa (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen (2019) sowie in Frankfurt, Berlin, Mannheim und Wien zu erleben, sang die Titelrolle in Jenůfa in Amsterdam, Rosalinde (Die Fledermaus) an der Deutschen Oper Berlin, in Wien und München, Cordelia (Aribert Reimanns Lear) in Paris sowie im Sommer 2019 Jenny (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) beim Festival d’Aix-en-Provence. Eine Rolle, welche sie 2017 auch in Zürich verkörperte. Im Konzertbereich arbeitet Annette Dasch mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder der Akademie für Alte Musik zusammen und mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Nikolaus Harnoncourt, Fabio Luisi, Kent Nagano, Sir Roger Norrington, Helmuth Rilling, Sir Simon Rattle oder Esa-Pekka Salonen. Liederabende führen sie regelmäßig zu der Schubertiade Schwarzenberg, in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zum Concertgebouw Amsterdam und in die Wigmore Hall London. Ihre Debüt-CD Armida wurde mit dem ECHO für die beste Operneinspielung ausgezeichnet. Unter ihren zahlreichen Aufzeichnungen finden sich u.a. die Beethoven-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern unter C. Thielemann, Lohengrin mit dem RSB sowie als DVD die Lohengrin-Produktion der Bayreuther Festspiele 2011.

Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Okt 2020

Anna Devin

Anna Devin

Anna Devin

Anna Devin studierte an der Royal Irish Academy of Music, der Guildhall School of Music and Drama, im Rahmen des Britten-Pears Young Artist Program sowie am National Opera Studio und schloss ihre Ausbildung 2012 beim Jette Parker Young Artists Programme am Royal Opera House London ab. In der Spielzeit 2018/19 debütierte sie am Opernhaus Zürich als Rosane in Vivaldis La verità in cimento und sang am Teatro Real Madrid die Titelpartie in Cavallis La Calisto. Zu den weiteren Höhepunkten der jüngeren Vergangenheit zählen Pamina (Die Zauberflöte) an der Irish National Opera, Michal (Saul) beim Glyndebourne Festival, Cleopatra (Giulio Cesare) bei der Early Opera Company, Nanetta (Falstaff) und Lauretta (Gianni Schicchi) am Royal Opera House, Susanna (Le nozze di Figaro) an der Welsh National Opera und der Scottish Opera, Sophie (Werther) und Zerlina (Don Giovanni) an der Scottish Opera sowie Hirtin/Fledermaus (L'enfant et les sortilèges) an der Mailänder Scala. Auf der Konzertbühne war sie u.a. in Mahlers Vierter Sinfonie mit der St. Petersburg Philharmonic sowie in Händels Messiah mit der Royal Northern Sinfonia, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem RTE Concert Orchestra zu hören. In der Spielzeit 2019/20 ist sie u.a. als Amirena (Rinaldo) mit Glyndbourne on Tour zu hören und singt Michal (Saul) am Théâtre du Châtelet in Paris, Romilda (Xerxes) beim London Handel-Festival sowie Iphis (Jephta) an der Komischen Oper Berlin.


Ksenia Dudnikova

Ksenia Dudnikova

Ksenia Dudnikova

Ksenia Dudnikova stammt aus Andijan, Usbekistan. Ihre Gesangsausbildung absolvierte sie am Staatlichen Konservatiorium Moskau. 2011 debütierte sie am Stanislavsky und Nemirovich-Danchenko Theater in Moskau, wo sie seither regelmässig in Partien wie Marfa (Chowanschtschina), Amneris (Aida), Pauline (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin) und Lyubasha (Die Braut des Zaren) zu erleben ist. Für ihre Interpretation der Amneris (Inszenierung: Peter Stein) wurde sie 2015 für die Goldene Maske als beste Hauptdarstellerin nominiert. 2015/16 debütierte sie am Bolshoi-Theater in Moskau als Maddalena (Rigoletto), wo sie in derselben Spielzeit auch Marguerite (La Damnation de Faust) verkörperte. In der Spielzeit 2016/17 folgte ihr Hausdebüt an der Royal Opera in London als Fürstin von Bouillion (Adriana Lecouvreur) an der Seite von Angela Gheorghiu. 2018 kehrte sie als Carmen nach London zurück. Zu ihrem Repertoire gehören die Partien des Wanja (Glinkas Iwan Susanin), Frosia (Prokofjews Semyon Kotko), Dalila (Samson et Dalila), Marina (Boris Godunow), Leonor (La Favorite) sowie Verdis Requiem und Lennox Berkeleys Stabat Mater. Im Sommer 2017 trat sie als Amneris mit dem Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel auf und debütierte als Sonyetka in Lady Macbeth von Mzensk an den Salzburger Festspielen. Im Sommer 2019 sang sie Carmen an der Opéra Bastille in Paris und in der Arena von Verona, es folgten Eboli (Don Carlos) in Stuttgart sowie Pauline (Pique Dame) am Bolshoi Theater in Moskau.


Veronika Dzhioeva

Veronika Dzhioeva

Veronika Dzhioeva

Veronika Dzhioeva studierte Gesang am St. Petersburger Konservatorium bei Tamara Novichenko. Sie gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe und erhielt für ihr Debüt als Fiordiligi in Così fan tutte unter der Leitung von Teodor Currentzis in Moskau viel Aufmerksamkeit. Seitdem ist sie regelmässig zu Gast auf den drei grossen russischen Opernbühnen (Bolschoi, Mariinski und Nowosibirsk). Zu ihrem Repertoire gehören Rollen wie Aida, Tosca, Maria Stuarda, Thaïs, Gräfin (Le nozze di Figaro), Donna Elvira (Don Giovanni), Tatjana (Jewgeni Onegin), Micaëla (Carmen), Violetta (La traviata), Elisabetta (Don Carlo), Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (Il trovatore), Mimì und Musetta (La bohème) sowie Liù und Turandot. Ausserhalb Russlands ist sie u.a. als Tatjana in Jewgeni Onegin in München und beim Lucerne Festival zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk unter der Leitung von Mariss Jansons aufgetreten. Dieser hat sie daraufhin wiederholt zu verschiedenen Projekten eingeladen, darunter Mahlers 2. Sinfonie in Amsterdam und Hamburg. Ausserdem gehören die 9. Sinfonie von Beethoven, die Grosse c-Moll Messe von Mozart, Rachmaninows The Bells und Verdis Requiem zu ihrem Repertoire. Ihr USA-Debüt gab sie 2013 an der Houston Grand Opera als Donna Elvira in Don Giovanni, eine Rolle, die sie bereits 2010 im Bolschoi-Theater in einer Produktion von Dmitri Tcherniakov sang. Zu ihren kommenden Engagements zählen Leonora (Il trovatore) und Turandot an der Helsinki Opera und Aufführungen von Un ballo in maschera am Bolschoi-Theater und in Prag.


Claire de Sévigné

Claire de Sévigné

Claire de Sévigné

Claire de Sévigné, Sopranistin aus Kanada, studierte an der McGill University in Montréal und an der University of Toronto. Danach bildete sie sich weiter im «Ensemble Studio» der Canadian Opera Company. 2016 wurde sie für ihr Album mit Vivaldi-Kantaten (mit dem Aradia-Ensemble unter Kevin Mallon) für einen JUNO Award in der Kategorie «Classical Album of the Year» nominiert. Sie ist auf internationalen Bühnen wie dem Opera Theatre of St. Louis, bei den Salzburger Festspielen sowie mit der Canadian Opera Company zu hören, wo sie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Servilia (La clemenza di Tito), Despina (Così fan tutte), First Niece in Peter Grimes, Fiakermilli (Arabella) und Blonde (Die Entführung aus dem Serail) sang. Zu ihrem Repertoire gehören zudem die Partien der Constance (Dialogues des Carmélites), Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto), Cunégonde (Candide), Tytania (A Midsummer Night’s Dream) und die Titelrolle in Lucia di Lammermoor. Von 2015 bis 2017 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier u.a. in Die Gänsemagd, Die Hamletmaschine  und als Angelica in Haydns Orlando paladino zu erleben. 2016/17 debütierte sie am Opernhaus Zürich in Orest als Hermione, als Le feu, La princesse und Le rossignol in Ravels L’Enfant et les sortilèges und als Blonde; eine Rolle, welche sie auch 2017 und 2019 beim Savonlinna Festival sang. Vergangene Spielzeit war sie u.a. mit dem Concertgebouw Orchestra in Honeggers Jeanne d’Arc au Bucher zu hören sowie in einem Mozart-Konzert bei den Salzburger Festspielen unter Raphaël Pichon. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört sie zum Ensemble des Grand-Théâtre de Genève, wo sie als Phani (Les Indes galantes), Blonde, Clorinda (La Cenerentola) und L’Ange (Saint François d’Assise) zu hören ist.


Stéphanie d'Oustrac

Stéphanie d'Oustrac

Stéphanie d'Oustrac

Stéphanie d’Oustrac wurde in Rennes geboren. Nach dem Studium in Lyon wurde sie von William Christie gefördert und ist unter seinem Dirigat und Les Arts Florissants mit Partien wie Purcells Dido, Lullys Armide, Cybèle (Lullys Atys) und Irene (Händels Theodora) aufgetreten. Als Carmen war sie an der Opéra de Lille, beim Glyndebourne Festival, in Aix-en-Provence, in Dallas und am Teatro Real in Madrid zu hören. Zu den Partien, die sie an den grossen Häusern der Welt singt, gehören ausserdem Ruggiero (Alcina), Sesto (Giulio Cesare), Cherubino (Le nozze di Figaro), Idamante (Idomeneo), Dorabella (Così fan tutte), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Isolier (Le Comte Ory), Orphée (Orphée et Eurydice), Lazuli (L’Étoile), Mélisande (Pelléas et Mélisande) u.a. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marc Minkowski, Sir John Eliot Gardiner, Myung-Whun Chung, Charles Dutoit, Alan Curtis, Christopher Hogwood, Alain Altinoglu und Sir Colin Davis zusammen. In jüngerer Zeit sang sie Conceptión (L’Heure espagnole) an der Scala, Irene (Theodora) am Théâtre des Champs-Élysées und im Amsterdamer Concertgebouw, Béatrice (Béatrice et Bénédict) in Brüssel, Glyndebourne und an der Pariser Oper. Ebendort sang sie 2016 Nicklausse (Les Contes d’Hoff­mann). 2017/18 war sie als Sesto in Paris, Bremen und Genf, als Carmen in Madrid, als Rosina in Marseille und als Charlotte (Werther) an der Opéra National de Lorraine zu erleben. Am Opernhaus Zürich gab sie 2017 ihr Hausdebüt in der Titelrolle von Charpentiers Médée, sang 2018 Ottavia in L’incoronazione di Poppea und 2019 Phèdre in Hippolyte et Aricie. Unlängst sang sie Carmen in Dallas, in Madrid und an der Deutschen Oper Berlin, Ottavia bei den Salzburger Festspielen, Cassandre in Les Troyens an der Pariser Oper sowie Sesto in La clemenza d Tito in Barcelona.

Werther28 Mär; 05, 08, 16, 24 Apr 2021

Rosa Feola

Rosa Feola

Rosa Feola

Rosa Feola absolvierte ein Gesangs- und ein Klavierstudium am Conservatorio Statale Giuseppe Martucci in Salerno. 2008 wurde sie ans Opernstudio der Accademia Nazionale di Santa Cecilia bei Renata Scotto aufgenommen. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrem zweiten Preis bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2010, wo ihr auch der Zarzuela-Preis sowie der Publikumspreis verliehen wurden. Seither interpretierte sie zahlreiche Rollen, u.a. Corinna (Il viaggio a Reims) im Auditorium Parco della Musica sowie Adina (L’elisir d’amore) und Norina (Don Pasquale) am Teatro dell’Opera in Rom und an der Mailänder Scala, Susanna (Le nozze di Figaro) in Venedig, Zerlina (Don Giovanni) in Valencia und Turin, Musetta (La bohème) und Serafina (Donizettis Il campanello di notte) in Neapel, Gilda in Ravenna, Nannetta (Falstaff) in Bari, Micaëla (Carmen) an der Deutschen Oper Berlin, Inès (Mercadantes I due Figaro) bei den Salzburger Festspielen, in Madrid sowie in Buenos Aires. Dabei hat sie mit Dirigenten wie Kent Nagano, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Bruno Campanella und Christopher Hogwood zusammengearbeitet. In der Spielzeit 2017/18 sang sie u.a. Lauretta (Gianni Schicchi) und Gilda an der Bayerischen Staatsoper sowie Norina an der Scala in Mailand. In der Spielzeit 2018/19 debütiert sie als Gilda an der Metropolitan Opera New York und als Dircé (Cherubinis Médée) bei den Salzburger Festspielen, sang in Puccinis Trittico und La bohème an der Bayerischen Staatsoper und die Titelrolle von Lucia di Lammermoor am Theater Basel. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Léïla in Les Pêcheurs de perles, als Gilda und als Corinna (Il viaggio a Reims) zu erleben.


Irène Friedli

Irène Friedli

Irène Friedli

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels L’Enfant et les sortilèges, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als Tasse und als Libelle in L’Enfant et les sortilèges, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal, als Mercédès in Carmen, als Gertrud / Knusperhexe in Hänsel und Gretel, als Annina in Der Rosenkavalier, als Clotilde in Norma und als Mutter / Andermutter in Coraline zu hören.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland14 Nov; 05, 10, 27 Dez 2020; 02, 10, 15 Jan 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021

Julie Fuchs

Julie Fuchs

Julie Fuchs

Julie Fuchs studierte Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe und wurde 2012 und 2014 bei «Les Vic­toires de la Musique Classi­que» als beste Opernsängerin ausgezeichnet. 2013 erreichte sie beim renommierten «Operalia»-Wett­bewerb den zweiten Platz. Von 2013 bis 2015 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Morgana (Alcina), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in cimento) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) zu hören war. 2015 gab sie ihr Debüt an der Pariser Oper als La Folie (Platée) und kehrte für die Urauf­füh­rung von Luca Fran­cesconis Trompe-la-mort, als Nannetta (Fal­staff) sowie für Rameaus Les Indes galantes dorthin zurück. In letzter Zeit sang sie zudem Musetta (La bohème) in München, Leïla (Les Pêcheurs de perles) am Théâtre des Champs-Elysées, die Titelrolle von La Fille du régiment bei ihrem Hausdebüt an der Wiener Staatsoper, Giunia (Lucio Silla) in Madrid sowie Comtesse (Le Comte Ory) an der Opéra Comique. In Kon­zerten war sie u.a. bei den Salzburger Festspielen (Bachs h-Moll-­Messe) und Pfingstfestspielen sowie bei den BBC-Proms (Poulencs Stabat mater) zu hören. Sie ist Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammo­phon; 2015 erschien ihre Solo-CD Yes, die der französischen Operet­te gewidmet ist, 2019 die Belcanto-CD Mademoiselle mit dem Orchestre National d’Île-de-France unter Enrique Mazzola. In Zürich war sie zu­letzt als Poppea, als Fiorilla in Il turco in Italia sowie als Norina in Don Pasquale zu erleben. Geplant sind u.a. Aspasia in Mozarts Mitridate, Re di Ponto an der Berliner Staatsoper sowie Pamina (Die Zauberflöte) an der Pariser Oper.
Auf Social Media: @juliefuchssoprano.


Angela Gheorghiu

Angela Gheorghiu

Angela Gheorghiu

Angela Gheorghiu wurde in der rumänischen Kleinstadt Adjud geboren. Sie studierte an der Musikakademie in Bukarest. Ihr Aufstieg zum internationalen Star begann mit ihrem Debüt an der Londoner Royal Opera House 1992 als Mimì in La bohème. Im selben Jahr gab sie ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York und an der Wiener Staatsoper. Am Royal Opera House Covent Garden interpretierte sie Violetta Valéry in La traviata erstmals 1994. Seitdem ist Angela Gheorghiu ständiger Gast der Opernhäuser und Festivals weltweit, so u.a. in New York, London, Paris, Salzburg, Berlin, Tokio, Rom, Seoul, Venedig, Athen, Monte Carlo, Chicago, Philadelphia, São Paulo, Los Angeles, Lissabon, Valencia, Amsterdam, Kuala Lumpur, Wien, Salzburg, Madrid, Barcelona, Valencia, Montreal, Moskau, Taipeh und Buenos Aires. Ihren ersten exklusiven Plattenvertrag unterzeichnete sie 1995. Seitdem sind zahlreiche Aufnahmen auf DVD und CD erschienen, u.a. La traviata, L’elisir d’amore, Tosca, La bohème, La rondine und diverse Solorezitals. Zu den wichtigen Auftritten ihrer umfangreichen Karriere gehören La rondine und I Pagliacci am Royal Opera House Covent Garden, Roméo et Juliette in Orange und bei den Salzburger Festspielen, Faust an der Metropolitan Opera in New York, dem Royal Opera House und der Monte Carlo Opera, Adriana Lecouvreur in London sowie Simon Boccanegra in London und New York. In der Titelpartie von Tosca ist sie regelmässig an der Metropolitan Opera, dem Royal Opera House Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper in München und an der Wiener Staatsoper zu erleben und wird diese Rolle in dieser Saison erneut an der Berliner Staatsoper und an der Dresdner Semperoper singen.


Adriana Gonzalez

Adriana Gonzalez

Adriana Gonzalez

Adriana Gonzalez, Sopran, gab ihr Operndebüt als Susanna (Le nozze di Figaro) in ihrer Heimatstadt Guatemala City, gefolgt von Fiordiligi (Così fan tutte), Gretel (Hänsel und Gretel) und Amour (Orphée et Eurydice). Nach ihrem Studium an der Universidad del Valle de Guatemala war sie von 2014 bis 2017 Mitglied des Opernstudios «Atelier Lyrique» der Opéra National de Paris, wo sie u.a. als Despina (Così fan tutte) sowie in Glucks Iphigénie en Tauride, Joanna Lees Vol Retour, Rigoletto und Rameaus Les Fêtes d’Hébé zu erleben war und 2017 mit dem Prix Lyrique du Cercle Carpeaux ausgezeichnet wurde. Unter ihren Auszeichnungen finden sich zudem u.a. ein 1. Platz bei der Otto Edelmann Singing Competition in Wien 2016, der 2. Preis bei der Francisco Viñas Singing Competition in Barcelona 2017 und den 1. Preis beim Operalia Wettbewerb 2019. Im Sommer 2017 sang sie Pamina (Die Zauberflöte) an der Oper Burg Gars in Österreich. Die Spielzeit 2017/18 begann sie mit ihrem Hausdebüt am Liceu in Barcelona als Corinna (Rossinis Il viaggio a Reims). In derselben Spielzeit war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier u.a. Berta (Il barbiere di Siviglia), Alice (Le Comte Ory), Serpetta (La finta giardiniera), Annina (La traviata) sowie in Ronja Räubertochter und Parsifal. 2018/19 sang sie an der Opéra National de Paris Giannetta (L’elisir d’amore), Rosalinde (Die Fledermaus), Brigitte (Iolanta), in Genf gab sie ihr Debüt als Micaëla und in Toulon sang sie Liù (Turandot). 2019/20 war sie als Gianetta am Teatro Real de Madrid zu erleben, als Contessa (Le nozze di Figaro) in Nancy und in konzertanten Aufführungen als Lauretta (Gianni Schichi) und Suor Genovieffa (Suor Angelica) beim Spring Festival in Tokyo.


Anna Goryachova

Anna Goryachova

Anna Goryachova

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Anschliessend studierte sie an der Accademia di Santa Cecilia in Rom bei Renata Scotto. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und trat in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie Melibea (Il viaggio a Reims) an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran, sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri und war 2015 in Rossinis Stabat mater zu hören. Ihr Debüt an der Pariser Oper gab sie 2014 als Ruggiero in Händels Alcina. 2015 war sie als Melibea an der Amsterdamer Oper zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina), Pique Dame (Polina), Il barbiere di Siviglia (Rosina), Die Meistersinger von Nürnberg (Magdalena), Rote Laterne (Yen-Er), Il viaggio a Reims (Melibea), Orlando Paladino (Alcina), La verità in cimento (Zelim) und Norma (Adalgisa) zu hören war. In der Spielzeit 2017/18 sang sie Carmen am Teatro de Real de Madrid, am Covent Garden in London sowie in der Arena von Verona und war als Sesto (La clemenza di Tito) an der Opera Vlaanderen und als Rosina beim Musikfest Bremen zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang sie u.a. Melibea am Bolshoi in Moskau, Polina am ROH London, Clara D’Almanza (Die Verlobung im Kloster) an der Staatsoper Berlin und Dulcinée (Don Quichotte) sowie in Verdis Requiem bei den Bregenzer Festspielen.


Sen Guo

Sen Guo

Sen Guo

Sen Guo wurde in Shanxi (China) geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium und am Zhou Xiao Yan Opera Center in Shanghai. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. In der Spielzeit 2001/ 02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Violetta (La traviata), Gilda (Rigoletto) und Musetta (La bo­hème) am Grand Theatre in Shanghai und Oscar (Un ballo in maschera) am Nationaltheater Peking. Als Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit 2002/03 war sie u.a. als Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Musetta, Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto) und Gilda zu erleben. In jüngerer Zeit sang sie am Opernhaus Zürich u.a. die Königin der Nacht, Giulia (La scala di seta), Clorinda (La cenerentola), Le Feu / La Princesse / La Rossignol (L’Enfant et les sortilèges) sowie das Taumännchen (Hänsel und Gretel) und war in den Kinderopern Das verzauberte Schwein und Coraline, in Don Carlo, Die Gezeichneten sowie in der konzertanten Aufführung von La sonnambula zu hören. Zudem sang sie Gilda in der Rigoletto-Produktion der Oper Schenkenberg im Sommer 2016 und Clorinda in Monte Carlo, Amsterdam und Versailles.

L’elisir d’amore18, 23, 25 Okt 2020 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021

Sandra Hamaoui

Sandra Hamaoui

Sandra Hamaoui

Sandra Hamaoui, französisch-amerikanische Sopranistin, studierte am Konservatorium San Francisco und an der Juilliard School of Music in New York. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe; u.a. war sie Finalistin bei den Metropolitan Opera National Council Auditions und gewann jeweils den ersten Preis bei den New England Regional Finals, beim West Bay Opera Leage Wettbewerb und beim Mary Trueman Gesangswettbewerb. Zudem war sie Stipendiatin der Opera Foundation, der Schuyler Foundation und vom Henry & Maria Holt Memorial Fund. Noch während ihrer Studienzeit sang sie die Titelpartie von Gounods Roméo et Juliette mit dem Canadian Vocal Arts Institute und Adina in L’Elisir d’amore mit dem San Francisco Conservatory of Music am Kennedy Center. In der Spielzeit 2017/18 war sie Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin, wo sie u.a. Annina (La traviata), Ninetta (Die Liebe zu den drei Orangen), Die Vertraute (Elektra) und Pamina sang. Im Sommer 2018 gastierte sie am Verbier Festival, wo sie in Adriana Lecouvreur und in Rigoletto zu hören war. Im selben Jahr gab sie ihr Debüt an der Opéra de Dijon in Schuberts Stabat Mater sowie in Zürich als Gretel in Hänsel und Gretel.

Capriccio24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Alice im Wunderland14 Nov; 26 Dez 2020; 10, 22, 23 Jan 2021 Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Werther28 Mär; 05, 08, 16, 24 Apr 2021

Anita Hartig

Anita Hartig

Anita Hartig

Anita Hartig, geboren in Rumänien, studierte Gesang an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Ihr Bühnendebüt gab sie als Mimì (La bohème) am dortigen Opernhaus. Von 2009 bis 2014 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie u.a. als Musetta und Mimì, Zerlina (Don Giovanni), Despina (Così fan tutte), Micaëla (Carmen), Pamina (Die Zauberflöte), Susanna (Le nozze di Figaro) und Zdenka (Arabella) zu erleben war. Die Partie der Mimì interpretierte Anita Hartig zudem am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, in Cardiff, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, an der Metropolitan Opera, der Opéra National de Paris, an der Bayerischen Staatsoper in München und an der Semperoper Dresden. Weitere Gastengagements führten sie u.a. an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona als Violetta (La traviata), an das Théâtre du Capitole in Toulouse und an die Staatsoper Hamburg in der Rolle der Marguerite (Faust) sowie erneut nach München (Susanna, Liù) und New York (Micaëla, Liù, Susanna). Jüngst gab sie ihr Debüt an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin als Mimì, sang Mimì, Antonia / Stella (Les contes d’Hoffmann), Violetta und die Gräfin Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Met in New York und Liú in einer Neuproduktion von Turandot am Gran Teatre del Liceu in Barcelona.


Evelyn Herlitzius

Evelyn Herlitzius

Evelyn Herlitzius

Evelyn Herlitzius erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Es folgten Engagements in Saarbrücken und Karlsruhe. 1997 debütierte sie an der Sächsischen Staatsoper Dresden als Leonore (Fidelio). In Dresden erarbeitete sie sich viele grosse Partien ihres Fachs wie Jenufa, Elisabeth und Venus (Tannhäuser), Sieglinde (Die Walküre), Brünnhilde (Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung), Kundry, Lady Macbeth von Mzensk und Jeanne (Die Teufel von Loudon). Die Künstlerin gastierte unter anderem an der Staatsoper Wien (Leonore, Isolde), an der Deutschen Oper Berlin (Ring-Zyklus unter Donald Runnicles, Elisabeth/Venus), De Nederlandse Opera Amsterdam (Färberin), Deutsche Staatsoper Berlin (Salome) und am Teatro alla Scala di Milano (Wozzeck/Marie, Lohengrin/Ortrud). Ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen gab sie 2002 mit der Brünnhilde und erhielt Wiedereinladungen für den Ring-Zyklus 2003 und 2004, für Kundry 2006 und 2007 und für Isolde 2015. Elektra sang sie u.a. in Zürich, Berlin, München, Barcelona und Wien. Evelyn Herlitzius arbeitete mit Dirigenten und Regisseuren wie Sir Georg Solti, Giuseppe Sinopoli, Daniele Gatti, Adam Fischer, Christian Thielemann, Fabio Luisi, Kent Nagano, Pierre Boulez, Sebastian Weigle, Simone Young, Franz Welser-Möst, Daniel Barenboim, Ingo Metzmacher, Willy Decker, Jürgen Flimm, Andreas Homoki, Harry Kupfer, Christof Loy, Peter Mussbach, Hans Neuenfels und Christoph Schlingensief zusammen. 2002 wurde Evelyn Herlitzius zur Kam­mer­­sängerin ernannt. Sie ist Trägerin des «Christel-Goltz-Preises» (1999) und des Deutschen Theaterpreises «Faust» (2006 und 2014).


Martina Janková

Martina Janková

Martina Janková

Martina Janková, Schweizer Sopranistin mit tschechischen Wurzeln, war viele Jahre im Ensemble des Opernhauses Zürich engagiert. In Mozarts Da Ponte-Zyklen am Opernhaus Zürich und in Cleveland (USA) unter Leitung von Franz Welser-Möst sowie bei den Salzburger Festspielen (2013-2016), sang sie Susanna und Despina. In jüngerer Zeit debütierte sie an der Mailänder Scala als Bellezza in Händels Il trionfo del tempo e del disinganno und sang dort 2019 zudem in Mendelssohns Lobgesang. Mit Les Arts Florissants unter William Christie war sie 2016 auf einer Europa-Tournée und beim Lucerne Festival in der Hauptrolle in Mozarts Il re pastore zu erleben. Im Mai 2017 sang sie mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst Mélisande in Debussy’s Pelléas et Mélisande. Neben ihrer Arbeit auf der Opernbühne ist Martina Janková eine gefragte Konzertsängerin. Sie trat unter Dirigenten wie Ivor Bolton, Bertrand de Billy, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Ingo Metzmacher und Sir Simon Rattle auf und sang mit namhaften Orchestern wie den Berliner und Münchner Philharmonikern, der Tschechischen Philharmonie, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Budapest Festival Orchestra und dem Orchestre des Champs-Elysées. Als Liedsängerin war sie u.a. in der Londoner Wigmore Hall, beim Prager Frühling, beim Rheingau Musikfestival, beim Festival Styriarte in Graz sowie bei den Salzburger Festspielen zu hören. Ihr künstlerisches Schaffen ist auf zahlreichen CD- und DVD-Aufnahmen dokumentiert; jüngst erschien ein Album mit Liedern von B. Martinů (ausgezeichnet mit dem «Diapason d'Or 2019») und das Album Prague-Vienna Journey in Songs («Diapason d'Or 2017»).


Ania Jeruc

Ania Jeruc

Ania Jeruc

Ania Jeruc stammt aus Polen und studierte dort in Suwalki und in Breslau Gesang. Die Sopranistin ist Preisträgerin des «Gerard Arnhold Award» und wurde beim Wexford Opera Festival 2012 für ihre Interpretatation der Pamina in der Zauberflöte als beste Nachwuchssängerin ausgezeichnet. Sie sang zudem Violetta (La traviata) am selben Festival sowie beim Dorset Opera Festival und war als Fiordiligi (Così fan tutte) und Micaela (Carmen) beim London Opera Festival zu hören. Weiter Rollen ihres Repertoires umfassen u.a. Magda (La rondine), Musetta (La bohème) und Donna Elvira (Don Giovanni). Jüngst war Ania Jeruc an der Polnischen Nationaloper in Warschau als Hanna in The Haunted Manor und als Mathilde (Guillaume Tell), beides in der Regie von David Pountney, zu erleben, als Donna Elvira in Don Giovanni der English Touring Opera, als Hélène in Jérusalem (Regie: Calixto Bieto) am Theater Freiburg, als Adina (L’elisir d’amore) beim Lismore Opera Festival, als Hélène d’Egmont in Le Duc d’Albe an der Opera Vlaandern in Gent und als Giselda in I Lombardi alla prima crociata bei den Opernfestspielen in Heidenheim. Sie ist zudem regelmässig auf verschiedenen Konzertbühnen zu Gast. So war sie u.a. Solistin in Verdis Requiem beim Shaldon Festival und am Konzert Theater Bern, in Elgars The Spirit of England, in Vaughan Williams Dona Nobis Pacem, in Bachs St John Passion im Bath Abbey mit dem Bournemouth Symphony Chorus und der Southern Sinfonia und bei einem Galakonzert in der Royal Festival Hall in London mit dem Royal Philharmonic Orchestra.


Alexandra Kadurina

Alexandra Kadurina

Alexandra Kadurina

Alexandra Kadurina, Mezzosopran, stammt aus der Ukraine und studierte in ihrer Geburtsstadt Kiew an der Nationalen Musikakademie. Anschliessend wurde sie in das Young Artists Program des Moskauer Bolschoi-Theaters aufgenommen und sang dort u.a. Octavian (Der Rosenkavalier), Fjodor (Boris Godunow), Dorabella (Così fan tutte) und Cherubino (Le nozze di Figaro). Ihrem internationalen Debüt an der Opéra National de Paris in Philippe Fénelons Oper Le Cerisaie folgten Auftritte am Teatro Real in Madrid, an der Komischen Oper Berlin (La Muse/Nicklausse in Les contes d’Hoffmann) und am Grand Théâtre de Genève (Dorabella). Mit Beginn der Spielzeit 2017/18 wechselte sie ins Ensemble des Staatstheaters Karlsruhe, wo sie seither Partien wie Sesto (La clemenza di Tito), Flora Bervoix (La traviata), Ino (Semele), Smeton (Anna Bolena), die Titelpartie in Das schlaue Füchslein, Mélisande (Pelléas et Mélisande) und La Muse/Niklausse (Les contes d’Hoffmann) sang.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021

Yuko Kakuta

Yuko Kakuta

Yuko Kakuta

Yuko Kakuta stammt aus Japan. Sie studierte Gesang an der Musikhochschule ihrer Heimatstadt, an der Staatlichen Universität der Künste in Kyoto und an der Universität der Künste in Berlin. Bei den Festspielen in Aix-en-Provence debütierte sie als Hermia in Brittens A Midsummer Night’s Dream. Von 2002 bis 2006 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover, von 2006 bis 2018 gehörte sie der Staatsoper Stuttgart an. Hier sang sie u.a. Adele (Die Fledermaus), das Kind in Chaya Czernowins Kammeroper Pnima, Rosina (Il barbiere di Siviglia), Ilia (Idomeneo), Celia (Lucio Silla), Despina (Così fan tutte), Susanna (Le nozze di Figaro), Amor (Orphée et Eurydice), Musetta (La bohème), Morgana (Alcina) und Cupido (Orpheus in der Unterwelt). Sie war Solistin der zeitopern-Produktion GOT LOST mit Musik von Helmut Lachenmann und gastierte damit am Theater Bern, bei der Salzburger Biennale und an der Oper Frankfurt. In Das Mädchen mit den Schwefelhölzern war sie an der Deutschen Oper Berlin, bei der Ruhrtriennale und am Teatro Colón in Buenos Aires zu erleben. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie am Aalto-Theater in Essen und in Japan. Neben Kompositionen von Helmut Lachenmann setzt sie sich auch für weitere Komponisten des 20./21. Jahrhunderts ein, darunter Arnold Schönberg, Anton Webern, Luigi Nono, Toshio Hosokawa und Wolfgang Rihm. Mit der Pianistin Yukiko Sugawara gastierte sie in Japan und beim Lucerne Festival. In der Saison 2019/20 singt sie u.a. die Königin der Nacht am Theater Heidelberg und gastiert beim Festival «November Music» in Holland, bei «Wien Modern» und beim Tokyo Symphony Orchestra.


Anja Kampe

Anja Kampe

Anja Kampe

Anja Kampe begann ihr Studium an der Dresdner Musikhochschule «Carl Maria von Weber» und beendete es am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Turin. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe, darunter den Giovanni-Batista-Viotti-Preis von Vercelli. Ihre erste Partie auf der Opernbühne war Gretel in Hänsel und Gretel am Teatro Regio in Turin. Zahlreiche Mozart-, Rossini- und Puccini-Partien führten sie nach Italien, Frankreich und Israel. Von 1997 bis 1999 war sie Mitglied der Accademia del Teatro alla Scala. Im Sommer 2002 gab sie ihr Debüt in Bayreuth als Freia in Das Rheingold und als Gerhilde in Die Walküre. 2003 gab sie zum ersten Mal Eva in Die Meistersinger von Nürnberg (in Essen) und sang in Washington an der Seite von Plácido Domingo ihre erste Sieglinde. 2006 gab Anja Kampe beim Glyndebourne-Festival ihr Debüt als Leonore in Fidelio und sang ihre erste Ariadne am Teatro Real in Madrid. 2009 gab sie die gleiche Rolle an der Bayerischen Staatsoper. 2009 debütierte sie als Isolde in Glyndebourne, 2011 sang sie die gleiche Rolle bei der Ruhr-Triennale. 2012 sang sie die Sieglinde im neuen Ring des Nibelungen an der Bayerischen Staatsoper München, gab ihr Debüt in Rienzi in Madrid und war als Senta in Hamburg zu hören. Diese Rolle sang sie zudem in London, Zürich, Mailand, München, Brüssel, Madrid und Wien. Anja Kampe hat u.a. mit Claudio Abbado, Marc Albrecht, Daniel Barenboim, Adam Fischer, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Vladimir Jurowski und Franz Welser-Möst gearbeitet. Einige der wichtigsten Produktionen sind inzwischen als DVD erschienen, darunter Die Walküre von den Salzburger Osterfestspielen, Der fliegende Holländer aus Zürich und Parsifal der Staatsoper Berlin. Die von Valery Gergiev dirigierte Aufnahme der Walküre wurde 2013 mit dem Echo Klassik für die beste Operneinspielung des Jahres ausgezeichnet.


Julia Kleiter

Julia Kleiter

Julia Kleiter

Julia Kleiter studierte bei William Workmann in Hamburg und bei Klesie Kelly-Moog in Köln. 2004 debütierte sie als Pamina an der Opéra Bastille in Paris – eine Partie, die sie später u.a. in Madrid, Zürich, beim Edinburgh Festival, New York, München und bei den Salzburger Festspielen sang. Am Opernhaus Zürich war sie unter Nikolaus Harnoncourt neben Pamina auch als Serpetta (La finta giardiniera) und Ilia (Idomeneo) zu hören, unter Franz Welser-Möst als Sophie (Der Rosenkavalier) und Zdenka (Arabella), unter Fabio Luisi als Donna Elvira (Don Giovanni), Contessa (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte) und Lisa (Das Land des Lächelns). Weitere Rollen waren u.a. Marzelline in Fidelio in Baden-Baden und Madrid unter Claudio Abbado sowie in Paris unter Sylvain Cambreling, Fiordiligi und Emma (Schuberts Fierrabras) bei den Salzburger Festspielen, Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) in Paris unter Philippe Jordan, in Berlin unter Daniel Barenboim und 2019 in München unter Kirill Petrenko. 2016 gab sie ihr Debüt an der Mailänder Scala und 2019 am ROH London jeweils als Contessa. Sie sang Agathe (Freischütz) in Mailand und an der Semperoper Dresden sowie Ilia (Idomeneo) ebenfalls in Mailand. Unlängst war sie als Donna Anna (Don Giovanni) in einer Neuproduktion an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben und wird in der aktuellen Spielzeit in Brüssel als Marschallin (Der Rosenkavalier) debütieren. Julia Kleiter gastiert als Konzert- und Liedsängerin an allen wichtigen Musikzentren.

Capriccio24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun 2021

Hamida Kristoffersen

Hamida Kristoffersen

Hamida Kristoffersen

Hamida Kristoffersen stammt aus Norwegen. Sie absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Universität Tromsø, besuchte Meisterkurse bei Kiri Te Kanawa, Brigitte Fassbaender, Barbara Hendricks sowie Enza Ferrari und nimmt seit 2013 regelmässig Unterricht bei Patricia McGaffrey in New York. Ausgezeichnet wurde sie u.a. mit dem «Premio Verdi 2013» und einem Ingrid Bjoner-Stipendium bei der «Queen Sonja Competition». Sie war als Mimì (La bohème) und als Contessa (Le nozze di Figaro) mit der Arctic Opera und dem Arctic Philharmonic Orchestra zu erleben. Ausserdem sang sie 2014 Konzerte mit dem Norwegian Radio Orchestra und dem Oslo Philharmonic Orchestra. In der Spielzeit 2014/15 wurde Hamida Kristoffersen Mitglied im Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. als Pamina (Die Zauberflöte), Tamiri (Il re pastore), Giannetta (L’elisir d’amo­re) und An­nina (La traviata) sowie in Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. 2015 debütierte sie als Micaëla (Carmen) an der Oper Oslo und sang im Sommer 2017 Mimì (La bohème) an der Oper Hede­land in Dänemark. 2016-2019 war sie Ensemblemitglied in Zürich, wo sie u.a. als Dama (Macbeth), Berta (Il barbiere di Siviglia), Erste Dame (Die Zauberflöte), in der Uraufführung von Xavier Dayers Der Traum von Dir, als Blumenmädchen (Parsifal), Anna Kennedy (Maria Stuarda), als La Virtù (L’in­coronazione di Poppea), als Gretel und Sandmännchen (Hänsel und Gretel) sowie als Diane (Hippolyte et Aricie) auf der Bühne stand. Dabei arbeitete sie mit DirigentenInnen wie Gianandrea Noseda, Emmanuelle Haïm, Ottavio Dantone, Nello Santi, Laurence Cummings, Enrique Mazzola und Simone Young.


Aleksandra Kubas-Kruk

Aleksandra Kubas-Kruk

Aleksandra Kubas-Kruk

Aleksandra Kubas-Kruk stammt aus Polen. Die Sopranistin studierte in Breslau und Wien und gewann internationale Preise in Toulouse, Warschau, Lodz, Lviv, Treviso, Malmö und Breslau. Ihr polnisches Operndebüt gab sie als Gilda (Rigoletto) in Breslau, ihr internationales als Kunigunde (Bernsteins Candide) in Lucca, Ravenna, Livorno und Pisa. Als Ensemblemitglied der Oper Breslau sang sie u.a. die Titelrolle in Lucia di Lammermoor, Adina (L’elisir d’amore), Nanetta (Falstaff), Oscar (Un ballo in maschera), Susanna (Le nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Olympia (Les Contes d’Hoffmann), Sophie (Der Rosenkavalier) und Violetta (La traviata). Am Moskauer Bolschoi debütierte sie als Königin von Schemacha (Der Goldene Hahn von Rimsky-Korsakow), gefolgt von Engagements als Königin der Nacht (Die Zauberflöte) und Le feu, La princesse, Le rossignol (L’Enfant et les sortilèges). An der Oper Bonn gastierte sie als Lakmé, bei den Händel-Festspielen Karlsruhe als Sigismondo (Arminio) und Morgana (Alcina), in Triest als Gilda und Amina (La sonnambula), in Toulon als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) und in Neapel als Violetta. Gilda sang sie jüngst in Novara, am Teatr Wielki in Warschau, in Sassari sowie am Staatstheater Wiesbaden. 2018 war sie als Lucia (Lucia di Lammermoor) in Trieste, als Violetta (La traviata) in Neapel und Primislao (Vincis Gismondo) am Theater an der Wien zu hören sowie 2019 als Morgana (Alcina) am Staatstheater Karlsruhe.

Don Pasquale16, 20, 26 Mär; 03, 10, 18 Apr 2021

Olga Kulchynska

Olga Kulchynska

Olga Kulchynska

Olga Kulchynska wurde in Riwne (Ukraine) geboren. Sie studierte an der Tschaikowsky Musikakademie in Kiew bei Maria Stefiuk. Im dortigen Opernstudio sang sie Giannetta (L’elisir d’amore) und Contessa (Le nozze di Figaro). Olga Kulchynska ist Absolventin mehrerer Meisterkurse und Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe, u.a. des interna­tio­nalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerbs. 2015 gewann sie den renommierten Gesangswettbewerb Francesco Viñas in Barce­lo­na. In der Spielzeit 2013/14 war sie Mitglied beim Young Artist Program des Bolschoi-Theaters und debütierte 2014 am Bolschoi-Theater als Marfa in der Neuproduktion von Rimsky-Korsakows Die Zarenbraut. Im Rahmen einer Tournee sang sie die Produktion auch in kon­zer­tanten Aufführungen am Theater an der Wien und in der Avery Fisher Hall (Lincoln Center Festival). Als Ensemblemitglied ist sie am Bolschoi-Theater ab 2014 u.a. als Musetta (La bohème), Susanna (Le nozze di Figaro) und Gilda (Rigoletto) aufgetreten. Ebenfalls als Musetta war sie am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, in Amsterdam und in Rom zu hören. Am Opernhaus Zürich, wo sie seit der Spielzeit 2018/19 zum Ensemble gehört, war sie bisher als Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Adina (L’elisir d’amore), Zerlina (Don Giovanni), Gretel und Léïla (Les Pêcheurs de perles) zu sehen. In der Spielzeit 2017/18 debütierte sie als Rosina an der Opéra Bastille, als Susanna an der Bayerischen Staatsoper, als Léïla in Barcelona und beim Festival Castell de Peralada als Pamina. In der Spielzeit 2019/20 singt sie u.a. Musetta an der Met, Pamina an der Bayerischen Staatsoper und Adina in Glyndebourne.


Joanne Lunn

Joanne Lunn

Joanne Lunn

Joanne Lunn studierte am Royal College of Music in London und gewann bereits während ihrem Studium die renommierte Tagore Goldmedaille. Ihr Operndebüt gab sie an der English National Opera in Monteverdis L’incoronazione di Poppea. Es folgten Helena in A Midsummer Night’s Dream in Venedig, eine Tour mit Dido and Aeneas durch Spanien und konzertante Aufführungen von Monteverdis L’Orfeo in Paris und beim Beijing International Music Festival. Joanne Lunns Schwerpunkt liegt heute im Konzertbereich, als Spezialistin für Alte Musik ist die Sopranistin weltweit gefragt. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Bachs Matthäus-Passion, h-Moll Messe und Magnificat, Händels Messiah, Haydns Heiligmesse, Harmoniemesse, Die Jahreszeiten und Paukenmesse, Faurés Requiem, Mozarts Requiem und c-Moll Messe, Mahlers 4. Sinfonie, Purcells The Blessed Virgin’s Expostulation und The Fairy Queen. Sie arbeitete mit Orchestern wie dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Bach Collegium Japan, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem BBC National Orchestra und den Les Musiciens du Louvre und mit Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Marc Minkowski und Masaaki Suzuki. Ihre Diskografie beinhaltet u.a. Haydns Messen mit Sir John Eliot Gardiner und dem Monteverdi Choir, John Rutters Mass of the Children mit der City of London Sinfonia, Sir John Eliot Gardiners Cantatas Zyklus von Bach, Bachs Oster-Oratorium mit dem Stuttgarter Kammerchor und Bachs Johannes-Passion mit dem Dunedin Consort, welche für einen Gramophone Award nominiert war.


Ruzan Mantashyan

Ruzan Mantashyan

Ruzan Mantashyan

Ruzan Mantashyan stammt aus Armenien und wurde am Staatlichen Konservatorium Jerewan, an der Accademia di Belcanto von Mirella Freni in Modena sowie in der Klasse von Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt ausgebildet. 2013 gewann sie den Concorso Toti Dal Monte in Treviso mit ihrer Interpretation der Musetta (La bohème) – eine Rolle, mit der sie anschliessend an mehreren italienischen Opernhäusern gastierte. Zudem war sie u.a. als Servilia (La clemenza di Tito) in Modena und als Echo (Ariadne auf Naxos) im Konzerhaus Berlin unter der Leitung von Ivan Fischer zu erleben. Von 2014 bis 2016 war Ruzan Mantashyan Mitglied des Atelier Lyrique an der Pariser Oper. Seither war sie als Echo in der Opéra Bastille, in Glyndebourne und an der Bayerischen Staatsoper in München zu erleben, sang in Johanna Lees The Way Back Home an der Pariser Opéra und gab ihr Debüt als Mimì (La bohème) am Grand Théâtre de Genève. Als Fiordiligi (Così fan tutte) debütierte sie 2015 in der Maison des Arts de Créteil (Mac) in Paris und sang diese Rolle in der Spielzeit 2017/18 erneut an der Opéra de Lille, in Seoul sowie an der Bayerischen Staatsoper. Zudem gastierte sie an der Komischen Oper Berlin als L’Enfant in L’Enfant et les sortilèges, am Grand Théâtre de Genève als Marguerite in Gounods Faust und als Micaëla (Carmen) an der Opéra National de Montpellier. Jüngst war sie an der Pariser Opéra als Xenia in Boris Godunow, als Tatiana (Eugen Onegin) und Micaëla an der Staatsoper Hamburg, als Mimì an der Bayerischen Staatsoper München, als Mahamaya in Händels Poro an der Komischen Oper in Berlin und als Fiordiligi in Zürich zu erleben.


Kristina Mkhitaryan

Kristina Mkhitaryan

Kristina Mkhitaryan

Kristina Mkhitaryan wurde als Absolventin der Gnessin Musikakademie und des Galina Vishnevskaya Theatre Studio in Moskau ins Young Artists Opera Program des Bolschoi Theaters aufgenommen, zu dem sie seitdem eine enge Verbindung pflegt. Sie war dort bisher als Gilda, Marfa (Die Zarenbraut), Amina (La sonnambula) und Norina (Don Pasquale) zu hören. Sie ist Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe wie der Queen Sonja International Competition in Oslo (2003), Neue Stimmen (2013) und Operalia (2017). 2017 gab sie beim Glyndebourne Festival ihr Debüt als Violetta in La traviata. Diese Rolle sang sie seither an der Deutschen Oper Berlin, am Theater Basel, an der Oper Rom, an der Bayerischen Staatsoper und an der Oper in Palm Beach. In der Spielzeit 2017/18 debütierte sie am Royal Opera House in London als Micaëla in Carmen, als Medora (Il corsaro) in Valencia sowie als Gilda am Opernhaus Sidney. 2018/19 gab sie ihr Debüt als Lauretta (Gianni Schicchi) an der Met in New York und als Gilda an der Staatsoper Hamburg. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Keri-Lynn Wilson, Yuri Bashmet, Domingo Hindoyan, Fabio Biondi, Yves Abel, Jakub Hrůša und Jan Latham-Koenig. Als Konzertsängerin trat sie mit dem Trondheim Symphony Orchestra auf und gab ein Rezital am Bergen Festival. Sie sang zudem die Solopartien in Goreckis 3. Sinfonie, in Mozarts Exsultate, jubilate, in Vivaldis Gloria und in Händels Il delirio amoroso mit Radio France unter Leonardo García Alarcón. Im Sommer 2019 war sie am Glyndebourne Festival als Armida in Rinaldo zu hören.


Catherine Naglestad

Catherine Naglestad

Catherine Naglestad

Catherine Naglestad, geboren in Kalifornien, studierte Gesang in San Francisco, Rom, Mailand sowie New York und ist heute als Sopranistin international präsent. Die Bandbreite ihrer Rollen umfasst Konstanze, Alcina, Alceste, Fiordiligi, Salome, Cio-Cio-San, Norma und Manon Lescaut und wurde in letzter Zeit ergänzt durch Wagnerpartien wie Senta (Der fliegende Holländer) an der Nederlandse Opera mit Hartmut Haenchen, Brünnhilde (Siegfried) an der Bayerischen Staatsoper mit Kent Nagano und Sieglinde (Die Walküre), erneut mit Hartmut Haenchen in Amsterdam. Auch Verdi nahm einen wichtigen Platz ein in ihrem Schaffen der letzten Zeit. So war sie etwa als Amelia (Un ballo in maschera), Elisabetta (Don Carlo) und Leonora (La forza del destino) zu erleben. Besonders aufgefallen ist sie als Tosca, die sie u.a. in Wien, Berlin, München, Paris, Orange, Zürich und London verkörperte. 2006 wurde Catherine Naglestad in Stuttgart zur Kammersängerin ernannt und von der Zeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt. Neben vielen weiteren Preisen erhielt sie den Maria Callas Debut Artist of the Year Award der Oper Dallas für ihre Interpretation der Tosca. Zahlreiche Produktionen mit Catherine Naglestad sind auf DVD erschienen, darunter Der fliegende Holländer, La clemenza di Tito, Alceste, Alcina und Die Entführung aus dem Serail. In Zürich war sie bereits als Minnie, Tosca, Salome und Santuzza zu hören. Zuletzt war sie als Salome und Tosca an der Deutschen Oper Berlin, als Tosca zudem in Wien und Tokyo und als Carlotta Nardi (Die Gezeichneten) an der Bayerischen Staatsoper zu Gast. In dieser Spielzeit wird sie am Opernhaus Zürich neben Carlotta auch als Abigaille in Nabucco zu hören sein.


Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu studierte am Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche Preise: 1984 Francesco Viñas, 1986 Belgrad, 1989 Wien Belvedere und 1991 Genf. Im Jahr 2000 wählte sie die Opernwelt zur Besten Nachwuchssängerin des Jahres. Ihr Repertoire beinhaltet über 80 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Ensemblemitglied ist, oder in anderen Opernhäusern gesungen hat, u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille, der Wiener und Hamburger Staatsoper, Ježibaba (Rusalka) in Montreal, Sesto (La clemenza di Tito) in Dresden, Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Wien und München, Dorabella (Così fan tutte) in Dresden, München, Salzburg, Aix-en-Provence, Fjodor (Boris Godunow) in Salzburg, Orfeo (Gluck) in der Cité de la Musique Paris, Margarethe (Damnation de Faust) in Brüssel und Dulcinée (Don Quichotte) im Theater an der Wien. In Zürich verkörperte sie alle Mozartpartien ihres Faches sowie Partien im dramatischeren Fach wie Ljubascha (Die Zarenbraut), Amme (Dukas’ Blaubart) und Fricka (Das Rheingold). Als Konzertsängerin hat sie ein Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ Les Nuits d’Eté unter Holliger, in Kopenhagen Verdis Requiem und in Tel Aviv und Haifa Bruckners Te Deum unter Mehta. 2005 trat sie im Petersdom zur 500-Jahr-Feier der Schweizergarde des Papstes auf. Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst und Philippe Jordan. In letzter Zeit war sie in Zürich u.a. als Beggar Woman (Sweeney Todd), als Teresa (La sonnambula) und als Tisbe (La Cenerentola) zu erleben und sang im Sommer 2019 an der Komischen Oper und beim Edinburgh International Festival Larina in Eugen Onegin. 2020 ist sie zudem als Ragonde (Le Comte Ory) in Monte Carlo zu erleben.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 Mai 2021

Camilla Nylund

Camilla Nylund

Camilla Nylund

Camilla Nylund, im finnischen Vaasa geboren, gehört zu den international gefragtesten lyrisch-dramatischen Sopranistinnen. Sie studierte am Salzburger Mozarteum, war 1995–1999 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und gehörte 1999–2001 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper in Dresden an. 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin ernannt, 2019 zur Wiener Kammersängerin. Gastengagements führten sie seither u.a. an die Mailänder Scala, das Teatro La Fenice, die Staatsopern von Wien, Hamburg, München und Berlin, an das New National Theatre in Tokio, die Finnische Nationaloper, die Vlaamse und die Nederlandse Opera, die Deutsche Oper Berlin, das ROH Covent Garden, nach Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Zu ihren wichtigsten Partien gehören u.a. Elisabeth (Tannhäuser), die Titelrollen in Salome, Arabella und Rusalka, Leonore (Fidelio), Elsa (Lohengrin), Marschallin (Der Rosenkavalier), Primadonna/Ariadne (Ariadne auf Naxos), Leonore (Fidelio) sowie Kaiserin (Die Frau ohne Schatten). Darüber hinaus sang sie Marietta/Marie (Die tote Stadt) an der Wiener Staatsoper, Senta (Der fliegende Holländer) an der Finnischen Nationaloper und in Zürich, Sieglinde (Die Walküre) in Bayreuth, Marie (Wozzeck) an der Deutschen Oper am Rhein oder Gräfin (Strauss’ Capriccio) in Frankfurt. 2019/20 war sie als Ariadne an der Hamburgischen Staatsoper sowie als Kaiserin (Die Frau ohne Schatten) an der Wiener Staatsoper zu hören und debütierte an der New Yorker Met als Marschallin. Geplant sind u.a. Arabella an der Wiener Staatsoper, Senta in München sowie Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) und Elsa (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen. Am Opernhaus Zürich wird sie in dieser Spielzeit zudem an einer Operettengala zu hören sein.

Operettengala Camilla Nylund & Piotr Beczała11, 12 Jul 2020

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. 2016 sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich war sie in letzter Zeit als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims)– eine Rolle, die sie auch in der Royal Danish Opera sang – sowie als Dorothy in Der Zauberer von Oz, als Mi in Das Land des Lächelns, als Iris in Semele und als Zaida in Il turco in Italia zu hören. Zudem war sie 2017/18 in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper als Clorinde (La cenerentola) und in Salzburg als Elvira (L’Italiana in Algeri) zu sehen.

Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Okt 2020 Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020

Felicity Palmer

Felicity Palmer

Felicity Palmer

Felicity Palmer begann ihre langjährige Karriere als Konzertsopranistin und war ab den 1980er-Jahren als Mezzosopranistin vor allem im Opernbereich präsent. Ihre frühen Engagements umfassen ein breites Repertoire von Barockmusik (mit Roger Norrington, John Eliot Gardiner sowie Konzerte und Einspielungen mit Nikolaus Harnoncourt) bis zu zeitgenössischen Kompositionen (mit der London Sinfonietta unter David Atherton, dem BBC Symphony Orchestra unter Pierre Boulez sowie dem Los Angeles Philharmonic unter Zubin Mehta). Sie trat an zahlreichen internationalen Opernhäuser und -festivals auf, u.a. regelmässig in Glyndebourne, am Royal Opera House Covent Garden (u.a. Sweeney Todd, Elektra), an der Metropolitan Opera in New York, wo sie in Wagners Ring mit James Levine debütierte, an der Bayerischen Staatsoper (Das Rheingold und Die Walküre mit Zubin Metha), an der Scala in Mailand und den Opernhäuser in Amsterdam, Rom, Chicago, San Francisco, Paris und München. In jüngerer Zeit war sie als Klytämnestra in Elektra unter Paul Daniel in Bordeaux zu erleben, sang ein Rezital mit Simon Lepper an der Wigmore Hall und die Gräfin in Pique Dame am Royal Opera House in London unter Antonio Pappano. 2011 wurde Felicity Palmer vom britischen Königshaus mit einem Ritterschlag geehrt und trägt seitdem den Titel «Dame».


Katharina Peetz

Katharina Peetz

Katharina Peetz

Katharina Peetz wurde noch während ihres Studiums 2001 Ensemblemitglied des Opernhaus Zürich. Im gleichen Jahr wurde sie von der Zeitschrift «Opernwelt» zur «Nachwuchssängerin des Jahres» gekürt. In Zürich arbeitete sie unter Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Bernhard Haitink, Franz Welser-Möst, Christoph von Dohnányi, Marcello Viotti, Fabio Luisi, Nello Santi, William Christie und war u.a. als Erda (Rheingold), Hänsel, Maddalena (Rigoletto), Medoro (Orlando), Eustazio (Rinaldo), Marthe Schwerdtlein (Faust), Sonetka (Katerina Ismailowa) Dryade (Ariadne), 3. Dame, Lola (Cavalleria Rusticana), Flora (Traviata), Mère Jeanne (Carmélites) zu erleben. 2003 debütierte sie an der Semperoper Dresden, wo sie danach regelmässig zu Gast war. Bei der Ruhrtriennale sang sie 2006 und 2007 Charlotte in Zimmermanns Soldaten und wurde damit zur Wiederaufnahme ans Lincoln Center Festival in New York eingeladen. Sie gastierte zudem in Rom, Paris, London, Mexico City, in Malmö, bei den Bregenzer Festspielen, am Teatro Reggio di Parma, in Belgrad und Tokio. Neben einer europaweiten Konzerttätigkeit singt sie regelmässige am Theater Dortmund, wo sie u.a. Adalgisa (Norma), Ottavio (L’incoronazione di Poppea), Marzellina und Cherubino (Nozze di Figaro) interpretierte. Seit 2014 verbindet sie eine inspirierende Zusammenarbeit mit Prof. Heidrun Franz-Vetter. 2016 gab sie ihr Hausdebüt an der Deutschen Oper Berlin als Leda in Die Liebe der Danae.


Mélissa Petit

Mélissa Petit

Mélissa Petit

Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël (Südfrankreich) geboren und studierte am Konservatorium in Saint-Raphaël. 2009 gewann sie den 2. Preis des «Concorso Musica Sacra di Roma», später den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb in Béziers. 2013 gewann sie den 3. Preis der «Queen Sonja Competition» in Oslo. 2010-2013 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Hamburg. 2014 sang sie die Edilia in Händels Almira in einer Koproduktion der Hamburgischen Staatsoper mit dem Festival für Alte Musik in Innsbruck. Während der Spielzeit 2014/15 war sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Schwester Constance in Dialo­gues des Carmélites von Poulenc zu erleben. Ausserdem sang sie dort Barbarina in Le nozze di Figaro, Papagena in der Zauberflöte, Najade in Ariadne auf Naxos, Clorinda in La Cenerentola und die Titelrolle in Die unglückselige Cleopatra von Mattheson. Ab der Spielzeit 2015/16 gehörte Mélissa Petit zum Ensemble des Zürcher Opernhauses und war hier u.a. als Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Philidel (King Arthur), Servilia (La clemenza di Tito), Ännchen (Der Freischütz), Sophie (Werther), Créuse (Médée), Eurilla (Haydns Orlando paladino), Marzelline (Fidelio), Johanna Barker (Sweeney Todd) und Aricie (Hippolyte et Aricie) zu erleben. In der Saison 2015/16 debütierte sie ausserdem an der Opéra Bastille in Paris als Giannetta (L’elisir d’amore), 2017 als Micaëla (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen und 2018 als Juliette in Roméo et Juliette am National Center of Performing Arts in Peking. Im Sommer 2019 sang sie auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele zudem Gilda in Rigoletto.


Helena Rasker

Helena Rasker

Helena Rasker

Helena Rasker studierte am Royal Conservatory of Music in Den Haag und am Tanglewood Music Center in den USA. Ihr Repertoire reicht vom Barock bis hin zu zahlreichen zeitgenössischen Werken. An der Oper Amsterdam sang sie in Schönbergs Moses und Aron unter der Leitung von Pierre Boulez, in Viviers Rêves d'un Marco Polo, den Erstaufführungen von Michel van der Aas After Life unter der Leitung von Otto Tausk und in Rob Zuidams Adam in Ballingschap. Sie sang ausserdem La Furie in Jan van Vlymans Thyeste, einer Koproduktion von La Monnaie Brüssel und The Nationale Reisopera. In jüngerer Zeit war sie als Claudio in Händels Lucio Silla und als Ramise (Arminio) bei den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen zu erleben, sang die Diakonissin in Król Roger von Szymanowski unter der musikalischen Leitung von Antonio Pappano, die dritte Dame in der Zauberflöte  beim Festival d’Aix-en-Provence und in Amsterdam sowie die Gräfin in Pique Dame am Aalto-Musiktheater Essen. Helena Rasker ist auf mehreren CD-Aufnahmen zu hören, darunter Luigi Nonos Guai ai gelidi mostri mit Andre Richard, Schönbergs Moses und Aron mit Pierre Boulez und dem Royal Concertgebouw Orchestra, Dido und Aeneas mit Jed Wentz, sowie eine Liveaufnahme von Luigi Nonos Prometeo bei den Salzburger Festspielen unter Ingo Metzmacher.


Judith Schmid

Judith Schmid

Judith Schmid

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, sich an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangsausbildung zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99), arbeitete sie mit Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen an ihrer stimmlichen Weiterentwicklung. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Smeton (Anna Bolena), Sesto (Giulio Cesare), Silla (Palestrina), Polina (Pique Dame), Federica (Luisa Miller), Maddalena (Rigoletto) und Bersi (Andrea Chénier) zu erleben. Im Konzert trat sie u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Opern und Konzert sind ihre Schwerpunkte, daneben nehmen Lied und Oratorium einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. 2007 erschien ihr Album Rosenblätter mit Werken von Grieg, Hefti und Ravel. Neben ihrer Tätigkeit am Opernhaus Zürich debütierte Judith Schmid 2016/17 am Staatstheater Nürnberg als Erda (Rheingold, Siegfried), Waltraute (Walküre) und Erste Norn/Flosshilde (Götterdämmerung). Seit 2017 ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule Luzern.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Anna Karenina04, 11, 12 Dez 2020 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 25 Jun 2021

Carmen Seibel

Carmen Seibel

Carmen Seibel

Carmen Seibel ist seit 2017 festes Ensemblemitglied des Saarländischen Staatstheaters in Saarbrücken, wo sie bereits in einigen der grössten Rollen ihres Fachs debütierte. Sie war u.a. als Dorabella in Così fan tutte, als Octavian in Der Rosenkavalier sowie als Siébel in Faust zu erleben. Sie studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart und schloss ihr Studium 2015 mit Auszeichnung ab. Von 2015 bis 2017 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich, wo sie mit namenhaften Dirigenten und Regisseuren wie William Christie, Fabio Luisi, Gabriel Feltz, Laurence Cummings, sowie Andreas Homoki, Sebastian Baumgarten und Jetske Mijnssen arbeitete. Dabei war sie als Flora in La traviata, in Wolfgang Rihms Die Hamletmaschine, als Alcina in Haydns Orlando paladino, als Jakob in der Kinderoper Gold, als Nérine in Charpentiens Médée und als Concepciòn in Ravels L’Heure espagnole zu hören. 2017/18 war sie zu Gast im Landestheater Salzburg und sang dort die Rolle des Niklausse in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann. Sie war 2014 Finalistin im Bundeswettbewerb Gesang Berlin und gewann 2017 den 1. Preis beim Anneliese Rothenberger Wettbewerb. Ihre Engagements im Konzert- und Liedfach führten sie bisher u.a. ans Rheingaufestival und zur Internationalen Hugo-Wolf- Akademie, 2017 war sie mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Jonathan Nott in Schuberts Es-Dur Messe Nr. 6 zu erleben. 2018 sang sie die Alt-Partie in Paulus von Mendelssohn-Bartholdy mit dem Basler Bachchor und eine Operngala mit der Philharmonie Baden-Baden.


Tuva Semmingsen

Tuva Semmingsen

Tuva Semmingsen

Tuva Semmingsen wurde in Norwegen geboren und studierte an der staatlichen Musikhochschule in Oslo sowie an der Königlichen Opernakademie in Kopenhagen. 1999 debütierte sie an der Königlichen Oper in Kopenhagen als Cherubino (Le nozze di Figaro), eine Rolle, die sie ein Jahr später auch in Venedig am Teatro la Fenice sang. Als Ensemblemitglied in Kopenhagen war sie u.a. als Sesto (Giulio Cesare), Angelina (La cenerentola), Minervo und Melanto (Il ritorno d’Ulisse in patria), Nerone (L’incoronazione di Poppea), Rosina (Il barbiere di Siviglia), in der Titelrolle von Pelléas et Mélisande und als Meg Page in Falstaff zu erleben. Gastengagements führten sie an die Opéra de Nancy (Il barbiere di Siviglia, Orlando furioso), an die Grand Opéra de Reims (Barbiere), an die Glyndebourne Touring Opera (Cenerentola), an die Norwegische Oper und die Königliche Oper Stockholm. Mit Les Arts Florissants unter William Christie war sie mit Idomeneo auf Tour. In Lillie gastierte sie als Sesto in Giulio Cesare mit dem Ensemble Le Concert d’Astrée unter Emmanuelle Haïm. Auf der Konzertbühne sang sie in Händels Il trionfo del tempo e del disinganno in Norwegen, in Mozarts Requiem mit dem Malmö Symphony Orchestra und im gleichen Werk mit dem Kopenhagen Chapel Choir. Jüngst war sie bei den internationalen Händel Festspielen in Göttingen als Claudio (Lucio Silla), bei verschiedenen Filmmusik-Konzerten mit dem Dänischen Radio Orchester, im Rahmen der internationalen Händel Festspiele Karlsruhe als Irene in Theodora und als Rosina beim Bergen Festival in Norwegen zu erleben. 


Veronica Simeoni

Veronica Simeoni

Veronica Simeoni

Veronica Simeoni, geboren in Rom, studierte Gesang am Konservatorium in Adria und bei Raina Kabaivanska. Als Gewinnerin zahlreicher Gesangswettbewerbe debü­tier­te sie als Cuniza in Verdis Oberto auf einer Japan-Tour­nee des Teatro Lirico Sperimentale di Spoleto. Seither sang sie an allen grossen ita­lie­ni­schen Opernhäusern un­ter Dirigenten wie Riccar­do Chailly, Asher Fisch, Lorin Maazel u.a. Unter Valery Gergiev verkörperte sie die Dido in Berlioz’ Les Troyens in Valencia in der Regie von La Fura dels Baus. Sie sang Fenena (Nabucco) und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann) an der Mailänder Scala, Elisabetta (Maria Stuarda) in Bilbao, Hedwige (Guillaume Tell) beim Rossini Opera Festival in Pesaro, Adalgisa (Norma) in Madrid, Savonlinna und Turin, Azucena (Il trovatore) und Sélika (L’Africaine) in Venedig, Suzuki (Ma­dama Butterfly) in Verona und Verdis Requiem in Valencia unter Riccardo Chailly. Als Carmen war sie in Venedig, Bologna, Turin, Florenz, Rom und in der Arena di Verona zu erleben. 2017 sang sie Charlotte in Werther an der Met in New York und am Teatro Massimo di Palermo und Preziosilla (La forza del destino) in Amsterdam. In der Spielzeit 2018/19 war sie als Eboli (Don Carlo) in Bologna, in Beethovens 9. Sinfonie unter Zubin Mehta in Neapel und als Preziosilla am Royal Opera House London zu erleben. Am Opernhaus Zürich sang Veronica Simeoni u.a. Isoletta (Bellinis La straniera), Eboli, Sara (Roberto Devereux), Amneris (Aida), Giovanna Seymour (Anna Bolena) und zuletzt im Ballett Messa da Requiem. Auf CD ist sie im Verdi-Requiem unter Yuri Temirkanov zu hören.


Anna Smirnova

Anna Smirnova

Anna Smirnova

Anna Smirnova stammt aus Moskau. Sie studierte in ihrer Heimatstadt und belegte Meisterkurse u.a. bei Elisabeth Schwarzkopf und Thomas Hampson. International trat sie 2007 in Erscheinung, als sie am Teatro alla Scala di Milano als Principessa de Bouillon (Adriana Lecouvreur) engagiert wurde, worauf sie in Kürze an alle grossen internationalen Häuser geladen wurde. So sang sie u. a. an der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin die grossen dramatischen Mezzosopran-Partien wie Amneris (Aida), Eboli (Don Carlo), Azucena (Il trovatore), Preziosilla (La forza del destino), Marfa (Chowanschtschina) und Lyubasha (Die Zarenbraut) ebenso wie die Sopranpartien der Lady Macbeth (Macbeth), Santuzza (Cavalleria rusticana), Abigaille (Nabucco), Gioconda und Odabella (Attila). Zu ihren jüngsten Engagements zählen Turandot an der Wiener Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin und an der Oper Köln, Abigaille in Wien, Stuttgart, Berlin und Dresden sowie Amneris an der Deutschen Oper Berlin und am Grand-Théâtre de Genève. In Zürich war sie zuletzt 2017 als Ortrud in Lohengrin und 2019 als Abigaille in Nabucco zu erleben.


Lauren Snouffer

Lauren Snouffer

Lauren Snouffer

Lauren Snouffer, amerikanische Sopranistin, studierte an der Rice University und der New Yorker Juilliard School. Sie gehörte anschliessend dem Houston Grand Opera Studio an, gewann 2013 das Sara-Tucker-Stipendium der Richard Tucker Music Foundation, den Richard F. Gold Career Grant der Houston Grand Opera und war 2012 Finalistin der Metropolitan Opera National Council Auditions. Ihr breites Repertoire reicht von Claudio Monteverdi bis George Benjamin. Im zeitgenössischen Repertoire war sie als Agnès in Benjamins Written on Skin am Tanglewood Festival of Contemporary Music, am Théâtre du Capitole de Toulouse und an der Opera Philadelphia zu erleben. Mit dem Aspen Contemporary Ensemble sang sie Teile aus Ligetis Le Grand Macabre, mit dem Los Angeles Philharmonic die Uraufführung von Andrew Normans A Trip to the Moon, mit dem New York Philharmonic die Titelrolle in HK Grubers Gloria – A Pig Tale und an der Houston Grand Opera in den beiden Uraufführungen The House without a Christmas Tree (R. Gordon) und The Phoenix (Tarik O’Regan). Zu ihrem Repertoire gehören zudem Rollen wie Héro in Béatrice et Bénédict, Pamina in der Zauberflöte, Adéle in Le Comte Ory, Amour in Glucks Orphée et Eurydice sowie die Titelrolle in Bergs Lulu. Im Konzert sang sie u.a. die Sopranpartien in Bachs Johannespassion, Brahms’ Ein Deutsches Requiem, Orffs Carmina Burana, Mozarts Requiem und Händels Messias. Ihre Diskografie umfasst Einspielungen von Hasses Siroe, Händels Arminio und Ottone, unter der Leitung von George Petrou, sowie Gottschalks Requiem for the Living. In der Spielzeit 2019/20 ist sie u.a. am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Romilda in Händels Xerxes zu erleben.

L’Olimpiade01, 06, 11, 13, 15, 19, 21, 29 Nov; 02 Dez 2020 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021

Anna Stéphany

Anna Stéphany

Anna Stéphany

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Sie studierte am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater, an der Königlichen Oper Stockholm und in Covent Garden, Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Provence und an der Bayerischen Staatsoper, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Garden, La Musica/Speranza (L’Orfeo) in München und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Im Sommer 2017 debütierte sie in Glyndebourne als Sesto in Mozarts La clemenza di Tito. Konzerte gab sie u.a. mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und William Christie, dem Balthasar Neumann Ensemble und Thomas Hengelbrock, dem Orchestra La Scintilla und Laurence Cummings sowie mit dem Londoner Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen. Von 2012 bis 2015 gehörte Anna Stéphany zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier als Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Siébel (Faust), La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann) und Minerva (Il ritorno d’Ulisse in patria) sowie in jüngerer Zeit als Venus (King Arthur), Sesto, Romeo (I Capuleti e i Montecchi), Charlotte (Werther), Idamante (Idomeneo) und Octavian zu erleben. In der Spielzeit 2019/20 singt sie neben Hänsel in Zürich, die Mezzosopran-Partie in Mendelssohns Elias am Théâtre de Champs-Elysées und Ruggiero (Alcina) in Glyndbourne.


Krassimira Stoyanova

Krassimira Stoyanova

Krassimira Stoyanova

Krassimira Stoyanova zählt heute zu den führenden Sängerinnen ihres Fachs. Die gebürtige Bulgarin studierte Gesang und Violine am Konservatorium Plovdiv. 1995 debütierte sie an der Nationaloper Sofia, wo sie sich ein umfangreiches Repertoire erarbeitete, und begann schliesslich ihre internationale Karriere an der Wiener Staatsoper. Bis heute ist sie regelmässig zu Gast im Haus am Ring; 2009 wurde ihr dort der Titel «Kammersängerin» verliehen. Krassimira Stoya­no­va tritt an den führenden Opernhäusern auf, wie der Metropolitan Opera in New York, der Opéra Bastille in Paris, dem Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, dem Opernhaus Zürich sowie den Staatsopern in München, Hamburg, Dresden und Berlin. Dabei arbeitete sie mit den renommiertesten Dirigenten zusammen, darunter Daniel Barenboim, Riccardo Chail­ly, Myung-Whun Chung, Vladimir Fedoseyev, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Manfred Honeck, Mariss Jansons, Fabio Luisi, James Levine, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Georges Prêtre, Yuri Temirkanov, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Das Opernrepertoire der Sopranistin spannt den Bogen von Belcanto-Partien über die grossen Verdi- und Puccini-Rollen bis hin zu Richard Strauss und zum slawischen Repertoire. 2003 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Antonia (Les Contes d’Hoffmann). Als Marschallin (Der Rosenkavalier) und Danae (Die Liebe der Danae) konnte sie ebenfalls grosse Erfolge in Salzburg feiern. Auch auf dem Konzertpodium ist Krassimira Stoyanova eine der gefragtesten Sängerinnen. In jüngster Zeit war sie in Neuproduktionen von Ariadne auf Naxos an der Semperoper Dresden unter Christian Thie­lemann und an der Mailänder Scala unter Franz Welser-Möst zu hören, ans Opernhaus Zürich kehrte sie als Marschallin (Der Rosenkavalier) zu­rück. Die aktuelle Saison begann mit Luisa Miller (Titelpartie) an der Lyric Opera Chicago. An den Staatsopern Wien und Hamburg wird Krassimira Stoyanova die Desdemona (Otello) singen, bevor sie ihr Rollendebüt als Elisabeth (Tannhäuser) in einer Neuproduktion der Mailänder Scala gibt. Die Künstlerin beendet die Saison mit der Neuproduktion von Un ballo in maschera (Amelia) an der Wiener Staatsoper. Auf CD sind slawische, Verdi- und Verismo-Arien sowie Lieder von Giacomo Puccini erschienen.


Natalia Tanasii

Natalia Tanasii

Natalia Tanasii

Natalia Tanasii, Sopran, stammt aus Moldawien. Mit 21 Jahren gab sie ihr professionelles Debüt als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Moldawischen Nationaloper in Chișinău, wohin sie seither u.a. als Nedda (I pagliacci), Tatjana (Eugen Onegin) und in der Titelrolle von Iolanta zurückkehrte. 2014 wurde sie Mitglied im Jungen Ensemble der Oper Oslo, wo sie Micaëla in Bieitos Carmen sang, und trat im Southbank Centre London in Brittens War Requiem unter Marin Alsop auf. 2015/16 nahm sie als Jerwood Young Artist am Glyndebourne Festival teil und war dort als Füchslein und Chocholka in Janáčeks Das schlaue Füchslein zu erleben. 2016/17 sang sie in Bieitos War Requiem an der Oper Oslo und am Teatro Arriaga in Bilbao, gab ihr Debüt als Fiordiligi (Così fan tutte) und sang erneut Micaëla, beides in Oslo. In ihrer Heimat tritt sie regelmässig in Konzerten und Rezitalen auf und wurde mit einem National Award for Outstanding Achievement in Arts ausgezeichnet. Seit 2017/18 gehört sie zum Internationalen Opernstudio in Zürich und sang hier u.a. Ein Sklave (Salome), Undis/Wilddrude (Ronja Räu­bertochter), Kate Pinkerton (Madama Butterfly), Arminda (La finta giardiniera), Sandmännchen (Hänsel und Gretel), Javotte (Manon) und die 5. Magd in Elektra. In der Spielzeit 2019/20 gastiert sie in Lissabon und singt dort Mimì in La bohème sowie im Sommer 2020 bei den Salzburger Festspielen die 5. Magd (Elektra) unter Franz Welser-Möst. Im Herbst 2019 gewann sie zudem beim Wettbewerb NEUE STIMMEN den 2. Preis.


Lisa Tatin

Lisa Tatin

Lisa Tatin

Lisa Tatin wurde zunächst in zeitgenössischem Tanz und an einer Zirkusschule ausgebildet. Anschliessend studierte sie Gesang an der Musikhochschule in Lyon, an der HEMU in Fribourg/Lausanne und an der Zürcher Hochschule der Künste. Sie sang Adele in der Fledermaus von J. Strauss mit dem Philharmonischen Orchester Prag, Serpina in La Serva Padrona von Pergolesi und die erste Hexe in Dido und Aeneas. Im Rahmen der Museumsnächte in Lausanne sang sie in der Soloperformance Récitations pour voix seule von G. Aperghis, inszeniert von Gisèle Sallin. Seit einigen Jahren widmet sie sich vermehrt der zeitgenössischen Musik, der Performance und dem Tanz. Sie ist in der freien Theaterszene aktiv, vor allem in der französischen Schweiz, wo sie in den letzten Jahren zahlreiche Arbeiten zur Aufführung gebracht hat. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Julie Beauvais, mit der sie am Arcola Theater in London als Sängerin und Tänzerin eine szenische Version von Membra Jesu Nostri von Buxtehude schuf. Lisa Tatin ist Gewinnerin des Migros-Kulturprozents 2014/15, gewann 2015 den 1. Preis im Wettbewerb für zeitgenössische Musik der Zürcher Hochschule der Künste und war 2017 Finalistin beim Wettbewerb «Nicati» in Bern.


Lydia Teuscher

Lydia Teuscher

Lydia Teuscher

Lydia Teuscher wurde in Freiburg geboren und studierte an der Hochschule für Musik in Mannheim sowie am Welsh College of Music and Drama. Von 2006 bis 2008 gehörte sie dem Ensemble der Dresdner Semperoper an, wo sie Pamina, Susanna (Le nozze di Figaro), Ännchen (Der Freischütz), Valencienne (Die lustige Witwe) und Gretel sang. Weitere Engagements führten sie als Pamina zur Salzburger Mozartwoche, zum Festival d’Aix-en-Provence, ans Bolshoi Theater Moskau und an die Deutsche Staatsoper Berlin sowie als Susanna ans Glyndebourne Festival und ans Staatstheater Karlsruhe. An der Bayerischen Staatsoper debütierte sie 2009 als Ighino in der Neuproduktion von Pfitzners Palestrina unter Simone Young. Sie war zudem als Zerlina (Don Giovanni) am Bolshoi Theater in Moskau und als Gretel und Cherubino beim Glyndebourne Festival zu erleben. Liederabende gestaltete sie mit Graham Johnson in London, Köln und Antwerpen. Ausserdem konzertierte sie mit der Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling, dem Royal Concertgebouw Orchestra unter Sir Roger Norrington, der Double Bande unter René Jacobs, dem Tonhalle-Orchester Zürich unter David Zinman, der Hamburger Camerata und dem Barockorchester L’Arco. Mit dem Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman ging sie auf Europatournee und mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment auf Tour nach Korea und Japan. Zudem sang sie J.C. Bachs Lucio Silla konzertant unter Ivor Bolton, Haydns Paukenmesse mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Bernard Labadie, Bachs h-Moll-Messe mit dem Ensemble Arcangelo unter Jonathan Cohen, Händels Aci, Galatea e Polifemo mit Le Concert d’Astrée unter Emmanuelle Haïm und Bachs Matthäuspassion mit dem Concertgebouw Orchestra unter Ivor Bolton.


Deniz Uzun

Deniz Uzun

Deniz Uzun

Deniz Uzun stammt aus Mannheim und Izmir/Türkei. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie der Indiana University in Bloomington. Während ihres Studiums war sie als jüngste Teilnehmerin Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2012 sowie Finalistin der Metropolitan Opera Competition 2015. Sie war Stipendiatin der Liedakademie des Heidelberger Frühlings und des Richard Wagner Verbandes. Noch während des Studiums gastierte sie am Nationaltheater Mannheim sowie bei den Oster­­festspielen Baden-Baden. 2015/16 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Seit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lam­­mermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von J. Arneckes Ronja Räubertochter und Ravels L’Enfant et les sortilèges, als Lucilla in La scala di seta, Zelim in La verità in cimento, Ino in Semele (Dirigent: William Christie), Hänsel in Hänsel und Gretel, in Manon sowie mit russi­schen und georgischen Liedern im Ballett Anna Karenina zu hören. Gastauftritte führten sie u.a. nach Baden-Baden, an die Münchner Opern­festspiele, zur Stiftung Mozarteum in Salzburg sowie nach Tel-Aviv mit dem Ballett Zürich. 2018 war sie Preisträgerin am Hans-Gabor-Belvedere Wettbewerb in Jūrmala/Lettland und wurde zum Jūrmala Festival 2019 ein­geladen, wo sie ein Gala­konzert sowie Lola (Ca­valleria rusticana) sang. Gastengagements führten sie 2019/20 u.a. zum Dallas Symphony Orchestra unter Fabio Luisi.

Anna Karenina15, 20, 27, 29 Nov 2020 Alcina31 Dez 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 Johannes-Passion08 Mär 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 Mai 2021

Elza van den Heever

Elza van den Heever

Elza van den Heever

Elza van den Heever stammt aus Johannesburg, Südafrika. Ihre erste grosse Partie war Donna Anna (Don Giovanni), die sie als Einspringerin und als Mitglied des Merola Program 2007 an der San Francisco Opera sang. Weitere Engagements als Donna Anna erhielt sie in Arizona, in Santa Fe sowie an der Oper Frankfurt, nachdem sie in der Spielzeit 2007/2008 ihr Europadebüt als Giorgetta in Puccinis Trittico gegeben hatte. Von 2008 bis 2013 war Elza van den Heever festes Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Hier gehörten Rollen wie Desdemona (Otello), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Elisabeth (Don Carlos), Elsa (Lohengrin), die Titelpartie in Anna Bolena sowie Vitellia (La clemenza di Tito) zu ihrem Repertoire. Gastverträge führten die Sopranistin u.a. an die Hamburgische und die Bayerische Staatsoper, die Opéra National de Paris, die Opéra National de Bordeaux und an das Theater an der Wien. In letzter Zeit sang sie u.a. Chrysothemis (Elektra), Vitellia (La clemenza di Tito) und Marie (Wozzeck) an der Met in New York, Norma in Frankfurt, Alcina in Santa Fe und die Kaiserin (Die Frau ohne Schatten) in Amsterdam. In Zürich war sie zuletzt 2017 als Leonore in Fidelio zu erleben.


Jacquelyn Wagner

Jacquelyn Wagner

Jacquelyn Wagner

Jacquelyn Wagner studierte an der Manhattan School of Music und an der Oakland University of Michigan und ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, u. a. des Internationalen Gesangs­wett­bewerbs «Francisco Viñas» und des Gesangswettbe­werbs «Renata Tebaldi». Zu­dem war sie Finalistin in Plácido Domingos «Operalia 2008». Sie begann ihre be­rufliche Karriere als Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin und gastiert mittlerweile an vielen wichtigen Opernhäusern in Europa und den USA. So sang sie Fiordiligi (Così fan tutte) und Pamina an der Opéra de Bastille in Paris, Contessa (Le nozze di Figaro), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) und Leonore (Fi­de­lio) an der Scala in Mailand, Mimì und Fior­di­ligi in Köln, Arabella in Amsterdam, Alice Ford (Falstaff) an der Opera Vlaanderen, Gutrune / 3. Norn (Götterdämmerung) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie Arabella, Desdemona (Otello) und die Feldmarschallin (Der Rosenkavalier) in Düsseldorf. 2018/19 war sie zudem in der Titelpartie von Euryanthe am Theater an der Wien, als Leonore an der Semperoper Dresden, als Eva (Die Meis­ter­singer von Nürnberg) bei den Osterfestspielen in Salzburg und als Donna Anna (Don Giovanni) an der Opéra Bastille in Paris zu erleben. In dieser Spielzeit war sie u.a. am Opernhaus Zürich als Agathe im Freischütz, als Rosalinde (Die Fledermaus) an der Deutschen Oper Berlin sowie als Alcina an der Deutschen Oper am Rhein zu hören. Als Elsa (Lohengrin) debütierte sie unlängst am Salzburger Landestheater. Auf dem Konzertpodium präsentierte sie sich darüber hinaus u. a. mit Mozart-Arien mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin in der Berliner Philhar­monie und als Solistin in Mahlers Sin­fo­nie Nr. 8 unter Kent Nagano in der Elbphilharmonie Hamburg.


Pretty Yende

Pretty Yende

Pretty Yende

Die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende erregte internationale Aufmerksamkeit als sie 2010 als erste Künstlerin in der Geschichte des Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerbs erste Preise in allen Kategorien gewann. Unterdessen gastiert sie regelmässig an den grossen Opernhäusern weltweit, darunter die Metropolitan Opera in New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden in London und die Deutsche Oper Berlin. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der University of Cape Town Opera School bei Virginia Davids und Angelo Gobbato sowie an der Accademia Teatro alla Scala. Erstmals auf der Bühne der Scala stand Pretty Yende 2010 als Berenice in Rossinis L’occasione fa il ladro und kehrte später zurück als Norina (Don Pasquale), Musetta (La bohème) und als Comtesse Adèle (Le Comte Ory). Im Januar 2013 gab sie ihr vielbeachtetes Debüt an der Metropolitan Opera in New York als Comtesse Adèle an der Seite von Juan Diego Flórez und war seit da als Pamina, Juliette (Roméo et Juliette), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Elvira (I puritani), Adina (L’elisir d’amore), Lucia (Lucia di Lammermoor), Leïla (Les Pêcheurs de perles) und Marie (La fille du régiment) an der Met zu erleben. In jüngster Zeit war sie u.a. als Adina (L’elisir d’amore) am Royal Opera House in London und an der Bayerischen Staatsoper, als Pamina am Grand-Théâtre de Genève, als Lucia an der Deutschen Oper Berlin, als Teresa (Benvenuto Cellini), Lucia, Rosina und Violetta an der Opéra Bastille in Paris und als Elvira am Gran Teatre del Liceu in Barcelona zu hören. In Zürich sang sie 2016 Elvira in I puritani und 2019 Amina in der konzertanten Aufführung von La sonnambula.


Guanqun Yu

Guanqun Yu

Guanqun Yu

Guanqun Yu stammt aus China. Sie gehört zu den vielversprechendsten Sopranistinnen der jüngeren Generation und ist regelmässig an internationalen Opernhäusern zu Gast. Sie war 2008 Ge­win­nerin des Belvedere Gesangswettbewerbs und wurde im selben Jahr Mitglied des Opernstudios am Teatro Comunale di Bologna. Seither debütierte sie u. a. in Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher im Wiener Musikverein, sang Mimì (La bohème) unter Fabio Luisi beim Pacific Festival in Sapporo und Donna Elvira (Don Giovanni) in Bologna. 2012 gab sie ihr Debüt an der Metropolitan Opera als Leonora (Il trovatore) und war Preisträgerin des Plácido Domingo Operalia Wettbewerbs. Es folgte Lucrezia (I due Foscari) an Domingos Seite in Valencia, wo sie auch als Desdemona (Otello) unter Zubin Mehta zu erleben war. Weitere Höhepunkte waren u.a. ihre Debüts als Gräfin (Le nozze di Figaro) in Peking, als Mat­hil­de (Guillaume Tell) an der Hamburgischen Staatsoper und als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Bayerischen Staatsoper. Sie war als Desdemona an der Deutschen Oper Berlin und an der Oper Köln, als Mimì am Opernhaus Zürich sowie als Liù (Turandot) bei den Bregenzer Festspielen und in Köln zu erleben. 2015 sang sie Contessa sowie Rosina (The Ghosts of Versailles) in Los Angeles. Für ihre Interpretation der Rosina wurde sie mit einem Grammy ausgezeichnet. In der Saison 2017/18 war sie als Liù an der Met und am Opernhaus Zürich, als Amelia Grimaldi (Simon Boccanegra) in Hamburg, als Mimì in München und als Elettra (Ido­meneo) wiederum in Zürich zu erleben. Des­demona sang sie in der aktuellen Spielzeit an der Deutschen Oper Berlin und an der Staats­oper Hamburg.

Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021

Sänger

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke, geboren in Zell am See (Land Salzburg), studierte an der Wiener Musikhochschule bei Kurt Equiluz und Gerhard Kahry. 1997 debütierte er an der Opéra national de Paris, wo er u.a. als Monostatos (Die Zauberflöte), Capito in Hindemiths Mathis der Maler und als Mime (Der Ring des Nibelungen) zu erleben war. Diese Partie sang er u.a. auch an der Bayerischen Staatsoper, Berliner Staatsoper, Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Teatro La Fenice, Teatro Real, Théatre du Capitole de Toulouse, Canadian Opera Company und De Nationale Opera in Amsterdam. 1999 debütierte er beim Glyndebourne Festival, wo er seither mehr als 130 Vorstellungen gesungen hat (u.a Hexe in Hänsel und Gretel, Tanzmeister in Ariadne auf Naxos und Podestà in La finta giardiniera). Er sang auch bei den Bregenzer Festspielen, beim Festival d’Aix-en-Provence und debütierte 2012 bei den Salzburger Festspielen als Pirzel in Zimmermanns Die Soldaten. Weitere wichtige Stationen: 2013 Debüt an der New Yorker Met als Valzacchi (Der Rosenkavalier) und 2016 an Covent Garden als Iwan in Schostakowitschs Die Nase. In der Spielzeit 2018/19 sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Blaubart an der Komischen Oper Berlin, Aegisth (Elektra) an der Wiener Staatsoper sowie die Premieren von Die verkaufte Braut (Wenzel), Kreneks Karl V. (Franz I.) und Salome (Herodes) an der Bayerischen Staatsoper, sowie den Schäbigen (Lady Macbeth von Mszenk) an der Opéra Bastille in Paris.


Aleksandrs Antonenko

Aleksandrs Antonenko

Aleksandrs Antonenko

Aleksandrs Antonenko, geboren in Riga, machte die Fachwelt als Gewinner des Paul Sakss-Preises 2002 und des Lettischen Grossen Musikpreises 2004 auf sich aufmerksam. 2006 gab er sein Debüt als Des Grieux (Manon Lescaut) an der Wiener Staatsoper. In der Titelpartie von Verdis Otello debütierte er 2008 unter Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen. Diese Rolle sang er seither u.a. an der New Yorker Met, an der Opéra de Paris, am Royal Opera House Covent Garden sowie in Verbier an der Seite von Anna Netrebko. Der Tenor ist regelmäßig an den bedeutendsten Bühnen der Welt zu hören – so etwa an der Mailänder Scala, bei den Salzburger Festspielen, an der Bayerischen und der Wiener Staatsoper, an der Opéra de Paris, in der Arena di Verona, an der Semperoper Dresden und der Deutschen Oper Berlin. Zu seinem Repertoire gehören unter anderem Partien wie Pollione (Norma), Don José (Carmen), Samson (Samson et Dalila), Prinz (Rusalka), Turiddu (Cavalleria Rusticana), Canio (Pagliacci), Dick Johnson (La fanciulla del West) und Des Grieux. In jüngerer Zeit war er u.a. als Cavaradossi in Salzburg, Stockholm, Dresden und Wien zu erleben, als Otello beim Savonlinna Festival, in Wien und Paris, als Radames (Aida) in New York und als Calaf (Turandot) in New York und Zürich.


Robin Adams

Robin Adams

Robin Adams

Robin Adams wurde in England geboren und studierte Gesang, Klavier und Violoncello in England und Wien. 2011 debütierte er an der Mailänder Scala als Valmont in der Uraufführung des Zweipersonenstücks Quartett von Luca Francesconi. Die Produktion wurde seitdem u.a. bei den Wiener Festwochen, am Royal Opera House London, am Gran Teatre de Liceu in Barcelona, in der Cité de la Musique in Paris, beim Holland Festival Amsterdam, an der Opéra de Lille, am Opernhaus Dortmund und der Casa de Música in Porto gezeigt. Als Ensemblemitglied am Stadttheater Bern war er u.a. als Don Giovanni, Eugen Onegin, Kurwenal (Tristan und Isolde), Nick Shadow (The Rake’s Progress), Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Enrico (Lucia di Lammermoor), Balstrode (Peter Grimes), Ford (Falstaff) und als Papageno zu erleben. Am Landestheater Linz trat er als Dandini in La cenerentola, als Wolfram in Tannhäuser und als Guglielmo in Così fan tutte auf. Am Theater Basel war er als Oronte in Charpentiers Médée, am Theater Augsburg als Wozzeck und am Theater Freiburg als Prior Walter in Angels in America zu erleben. Am Théâtre du Châtelet Paris sang er in Henzes Die Bassariden, an der Staatsoper Stuttgart die Titelfigur in Henzes Der Prinz von Homburg. Als Interpret von zeitgenössischer Musik wirkte er am La Monnaie Brüssel in The Lighthouse von Peter Maxwell Davies sowie in Triumph of Spirit over Matter von Wim Henderickx mit, in Boesmans Winter’s Tale am Liceu Barcelona sowie in Leonce and Lena von Christian Henking am Theater Bern. Als Konzertsänger interpretierte er u. a. Zemlinskys Lyrische Symphonie mit dem Moscow Symphony Orchestra und Bachs Magnificat mit dem English Chamber Orchestra am Barbican in London.


Frédéric Antoun

Frédéric Antoun

Frédéric Antoun

Frédéric Antoun stammt aus Québec und studierte Gesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2008 erregte er Aufsehen als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) in einer Produktion des Opera Atelier Toronto; seither ist er regelmässig Gast auf den grossen Opernbühnen in Amerika und Europa. So sang er an der Bayerischen Staatsoper München, an der Opéra National de Paris, am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und am Théâtre du Capitole in Toulouse. Er gastiert regelmässig am Royal Opera House in London, wo er bisher als Cassio (Otello), Tonio (La Fille du régiment), Fenton (Falstaff) und Alfredo Germont (La traviata) zu erleben war. 2016 sang er in der Uraufführung von Adès’ The Exterminating Angel (Raúl) bei den Salzburger Festspielen, eine Rolle, welche er später in London sowie an der Met in New York verkörperte. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mozarts Requiem, Händels Messiah, Schumanns Das Paradies und die Peri, Berlioz’ L’Enfance du Christ, Beethovens Neunte Sinfonie, Orffs Carmina burana sowie Bachs Magnificat, die Johannes- und die Matthäuspassion. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen u.a. Marc Minkowski, Emmanuelle Haïm, Michel Plasson, Alain Altinoglu und Ivor Bolton. 2019 sang er u.a. Des Grieux (Manon) an der Opéra Comique Paris, die Titelrolle in Roméo et Juliette an der Cincinnati Opera, Edgardo di Ravenswood in Lucia di Lammermoor an der Opéra de Montréal sowie Alfredo Germont am Royal Opera House Covent Garden. In Zürich war er bisher als Nadir (Les Pêcheurs de perles), Gonzalve (L’Heure espagnole), Ferrando (Così fan tutte) und Jupiter / Apollo (Semele) zu erleben.


Liparit Avetisyan

Liparit Avetisyan

Liparit Avetisyan

Liparit Avetisyan stammt aus Armenien und studierte von 2008 bis 2011 am Staatlichen Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und am Staatlichen Konservatorium von Jerewan. 2016 debütierte er an der Oper Köln als Fenton in Falstaff. Es folgten Debüts als Rodolfo in La bohème an der Oper Frankfurt und als Alfredo in La traviata am Royal Opera House in London. Diese Rolle sang er zudem an der Oper in Sydney, am Opernhaus in Jerewan, an der Semperoper in Dresden, den Staatsopern in Hamburg und Berlin, an der Oper Köln, der Stanislawsky Oper in Moskau und der Bayerischen Staatsoper. Als Nemorino (L’elisir d’amore) war er 2017 in London und 2018 in Dresden zu erleben, wo er auch Edgardo di Ravenswood (Lucia di Lammermoor) und den Duca di Mantova (Rigoletto) sang. Regelmässig gastiert er an der Stanislawsky Oper in Moskau; dort sang er, neben Alfredo, den Prinzen in Die Liebe zu den drei Orangen, Des Grieux (Manon) und Nemorino. Gemeinsam mit der Staatlichen Armenischen Philharmonie trat er als Duca di Mantova und als Rodolfo auf und übernahm die Tenorpartien im Verdi- und im Mozart-Requiem. Seine Konzertaktivitäten führten ihn bisher nach Russland, Estland, Frankreich und in die USA. Er arbeitete mit Dirigenten wie Constantin Orbelian, Anton Orlov, Vahan Martirosyan, Lior Shambadal, Eduard Topchjan, Michael Güttler und Vladimir Jurowski. 2018/19 debütierte er als Lenski (Eugen Onegin) an der Opéra National du Rhin, als Tamino beim Festival Castell de Peralada und als Duca di Mantova in Melbourne und Seattle.


Piotr Beczała

Piotr Beczała

Piotr Beczała

Piotr Beczała zählt zu den gefragtesten Tenören unserer Zeit. Seit seinem Debüt an der Met als Duca (Rigoletto) 2006 sang er dort ausserdem Lenski (Jewgeni Onegin), den Prinzen (Rusalka), Edgardo, Rodolfo, Vaudémont (Iolanta), Riccardo, Gounods Roméo, Faust, Maurizio (Adriana Lecouvreur) und Werther sowie 2012 seinen ersten Des Grieux (Manon). Seine Interpretation des Duca brachte ihm 2014 den Echo Klassik als Sänger des Jahres ein. An der Scala in Mailand sang er Duca, Rodolfo und Alfredo (La traviata). Bei den Salzburger Festspielen, wo er 1997 als Tamino debütierte, feierte er als Roméo, Prinz, Rodolfo und als Faust sowie in konzertanten Aufführungen von Iolanta und Werther Erfolge. Auch als Konzert- und Liedsänger ist er weltweit gefragt. Piotr Beczała, der aus Polen stammt und seit 2012 Schweizer ist, studierte an der Musikakademie in Katowice. Er war langjähriges Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Neben einer Reihe von DVDs u.a. aus dem Opernhaus Zürich umfasst seine Diskographie Soloalben wie Mein ganzes Herz, The French Collection, Salut, Verdi und Slavic. Unlängst wurde er bei den International Opera Awards 2018 zum Sänger des Jahres ausgezeichnet. Im Mai 2016 debütierte er mit Lohengrin an der Seite von Anna Netrebko an der Semperoper Dresden und sang die Rolle erneut 2017 in Zürich, im Sommer 2018 bei den Bayreuther Festspielen sowie im Januar 2020 an der Wiener Staatsoper. In Zürich war er zuletzt als Prinz Sou-Chong in Das Land des Lächelns, als Werther, als Chevalier des Grieux in Manon und mit einem Liederabend zu erleben.

Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021 Operettengala Camilla Nylund & Piotr Beczała11, 12 Jul 2020

Daniel Behle

Daniel Behle

Daniel Behle

Daniel Behle begann seine musikalische Ausbildung mit einem Studium in Posaune und Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Daran schloss er ein Gesangsstudium bei James Wagner an. Er singt mittlerweile an allen grossen Opernhäusern Europas. Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Er konzertiert regelmässig mit Orchestern wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Berliner und Wiener Philharmonikern, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, NDR Elbphilharmonie Orchester, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie dem Gewandhausorchester Leipzig und arbeitet mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Fabio Luisi, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Er gibt Liederabende u.a. in der Alten Oper Frankfurt, bei der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und im Brucknerhaus Linz. 2018/19 war er u.a. bei den Bayreuther Festspielen und an der Bayerischen Staatsoper als David in Die Meistersinger von Nürnberg zu erleben, als Matteo (Arabella) an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper sowie als Max (Freischütz) an der Oper Stuttgart. 2019/20 singt er Don Ottavio am ROH London, die Titelrolle in Lohengrin in Dortmund und Stuttgart sowie Florestan (Fidelio) an der Staatsoper Hamburg und wird am Theater Schweinfurt zusammen mit dem Alliage Quintett sein neues Kammermusikprogramm Behlcanto aus der Taufe heben. Bis 2019 veröffentlichte er ausserdem 13 Solo-Alben, darunter Die Schöne Müllerin, Strauss Lieder, Gluck-Arias, Schubert-Arien und MoZart sowie Bearbeitungen für Tenor und Klaviertrio (WinterreiseN, Mein Hamburg und Meine schönsten Weihnachtslieder).


Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim

Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Konservatorium Lausanne, nahm an Meisterkursen bei Giacomo Aragall teil und besuchte die Accademia Verdiana von Carlo Bergonzi in Busseto. In Zürich war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und gehörte von 2010 bis 2015 dem Ensemble des Opernhauses Zürich an. Die letzten Spielzeiten haben ihn als regelmässigen Gastkünstler an Europas führenden Opernhäusern etabliert, darunter die Opéra national de Paris, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Berlin, die Opéra national de Bordeaux, das Royal Opera House Covent Garden und das Opernhaus Zürich, wo er in wichtigen Tenorrollen des romantischen Repertoires zu erleben war. Wichtige Engagements der jüngsten Zeit waren Rodolfo (La bohème) in Paris, Wien, Zürich und London, Des Grieux (Manon) in Bordeaux, Lenski (Jewgeni Onegin) an der Deutschen Oper Berlin, Alfredo (La traviata) an der Mailänder Scala, in London, Zürich, Dresden und Berlin, die Titelrolle in Faust an der Lyric Opera of Chicago, am Théâtre des Champs-Elysées und an der Lettischen Nationaloper Riga sowie Nemorino (L’elisir d’amore) in Wien. Unlängst erschien sein Debütalbum bei der Deutschen Grammophon. Zu den Höhepunkten der Saison 2019/20 gehören Alfredo (La traviata) an der Opéra de Paris und an der Wiener Staatsoper, das Rollendebüt als Duca di Mantova (Rigoletto) an der Bayerischen Staatsoper in München, Rodolfo (La bohème) in Paris, München und an der Berliner Staatsoper sowie Des Grieux (Manon) in Paris.

Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020

Andrei Bondarenko

Andrei Bondarenko

Andrei Bondarenko

Andrei Bondarenko stammt aus der Ukraine und studierte in Kiew. Acht Jahre lang war er Solist der Akademie des Mariinski-Theaters. Er ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe, u.a. des BBC Cardiff Singer of the World Competition Song Prize 2011. Am Mikhailovsky Theater in St. Petersburg gab er sein Debüt in der Titelrolle von Brittens Billy Budd, am Minsker Bolschoi-Theater in der Titelrolle von Jewgeni Onegin. Er war u.a. in der Carnegie Hall, der Wigmore Hall, beim Glyndebourne Festival, an der Sydney Opera und der Perm State Opera zu erleben. 2010 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in Gounods Roméo et Juliette. Er arbeitete mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Ivor Bolton, Yannik Nézet-Séguin und Vladimir Ashkenazy. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Jewgeni Onegin in Köln, Berlin, Stuttgart, São Paulo, Dallas sowie am Mariinski-Theater und beim Glyndebourne Festival, Conte (Le nozze di Figaro) in Madrid, an der Opera Australia und am Bolschoi, Belcore (L’elisir d’amore) an der Bayerischen Staatsoper München, Robert (Iolanta) in Dallas, Marcello (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper München und in Köln sowie Pelléas (Pelléas et Mélisande) an der Scottish Opera. Zu seinen Aufnahmen zählen u.a. Conte (Le nozze di Figaro) und die Titelrolle in Don Giovanni unter Teodor Currentzis. 2017/18 debütiert er als Marcello am Londoner Covent Garden und sang erneut Belcore in München. Am Opernhaus Zürich war er bisher als Marcello, als Malatesta (Don Pasquale), als Ramiro (L‘Heure espagnole) und als Albert (Werther) zu hören. Im Sommer 2018 gastierte er zudem als Belcore in L’elisir d’amore bei den Münchner Opernfestspielen.


Daniel Brenna

Daniel Brenna

Daniel Brenna

Daniel Brenna startete seine internationale Karriere 2012 mit der Partie des Aron (Moses und Aron) am Opernhaus Zürich. Im gleichen Jahr gab er sein Debüt als Desportes in Zimmermanns Die Soldaten bei den Salzburger Festspielen. Diese Partie sang er 2014 an der Bayerischen Staatsoper München und 2015 an der Mailänder Scala. Seitdem trat er u. a. an der New Yorker Met, der Deutschen Oper Berlin wie auch der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart sowie in Moskau, Bilbao, Amsterdam, Helsinki, Edmonton, Leipzig, Essen, Wiesbaden und beim Festival St. Margarethen auf. Er arbeitete u. a. mit renommierten Dirigenten und Regisseuren wie Christoph von Dohnányi, Kirill Petrenko, Ádam Fischer, Ingo Metzmacher, Stefan Soltesz, Michael Schonwandt, Marc Soustrot, Achim Freyer, Jossi Wieler, Andreas Moses, Alvis Hermanis, Andreas Baesler und Peter Konwitschny zusammen. Der gebürtige Amerikaner studierte Gesang an der University of Wisconsin und der Boston University. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Siegmund (Walküre), Tannhäuser, Tambourmajor (Wozzeck), Alwa (Lulu), Laca (Jenůfa), Boris (Katja Kabanowa), Herodes (Salome), Aegisth (Elektra), Eisenstein (Die Fledermaus) und Jim Mahoney (Mahagonny). Seit seinem Debüt als Sigfried im Ring des Nibelungen beim Longborough Festival, sang er diese Rolle in San Francisco, Washington, Stuttgart, Dijon, Karlsruhe, Kassel, am Theater an der Wien, bei den Wagner Tagen Budapest und dem Ravello Festival in Italien. 2018 erschien mit ihm als Siegfried eine Gesamtaufnahme von Götterdämmerung mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra.


Pavol Breslik

Pavol Breslik

Pavol Breslik

Pavol Bresliks Karriere begann 2005, als er von der Zeitschrift «Opernwelt» zum Nachwuchssänger des Jahres gekürt wurde. Im Jahr 2000 hat er den ersten Preis beim Antonín-Dvořák-Wettbewerb in Tschechien gewonnen. Von 2003 bis 2006 gehörte er dem Ensemble der Berliner Staatsoper an. Seither tritt er an den bedeutendsten Opernhäusern und Konzertsälen weltweit auf. Mit 21 Jahren sang er Don Ottavio (Don Giovanni) bei seinem professionellen Debüt in Prag. Bis heute ist Don Ottavio, wie auch Tamino, fester Bestandteil seines Repertoires. 2006 gab er als Tamino in München sein Hausdebüt und ist dem Haus bis heute eng verbunden. Er gab dort wichtige Rollendebüts, wie Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Seite von Edita Gruberova und den Edgardo (Lucia di Lammermoor) mit Diana Damrau. In jüngster Zeit sang er dort zudem Nemorino (L’elisir d’amore), Alfredo Germont, Narraboth (Salome) und Hans (Die verkaufte Braut). Von 2013 bis 2018 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Števa (Jenůfa), die Titelpartie in Gounods Faust, Don Ottavio, Roberto Devereux, Nadir, Peter Quint, Alfredo Germont, Macduff, Belmonte, Nemorino, Lenski und Leicester (Maria Stuarda). Auch auf den Konzertpodien ist Pavol Breslik ein gern gesehener Gast, so bei den BBC Proms, dem Edinburgh Festival, den Salzburger Festspielen, den Osterfestspielen Baden-Baden, beim Orchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Boston Symphony Orchestra. Unter der Leitung von Thomas Hengelbrock sang Pavol Breslik beim Eröffnungskonzert der Hamburger Elbphilharmonie. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch der Liedgesang; so nehmen Liederabende einen festen Platz in seinem Schaffen ein.

Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Okt 2020 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 Mai 2021

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns stammt aus Hannover. Er studierte Gesang bei Prof. Peter Sefcik sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Kammersängerin Renate Behle. Nach Festengagements am Theater Bremen, an der Oper Köln und an der Semperoper Dresden gehört Benjamin Bruns seit 2010 dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo er die grossen lyrischen Partien seines Stimmfaches wie Tamino, Don Ottavio und Ferrando singt. Sein Repertoire umfasst zudem u.a. Matteo (Arabella), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Don Ramiro (La Cenerentola), die Titelrollen in Mozarts Lucio Silla und La clemenza di Tito oder den italienischen Tenor in den beiden Strauss-Opern Capriccio und Der Rosenkavalier. Gastspiele führten ihn u.a. an die Berliner Staatsoper und die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper in München, an das Teatro Real in Madrid, an die Salzburger Festspiele und ans Teatro Colón in Buenos Aires. Sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen gab er 2012 als Steuermann (Der fliegende Holländer). Oratorium und Liedgesang bilden für Benjamin Bruns einen wichtigen Gegenpol zu seinem Bühnenschaffen. Den Kern seines umfangreichen Konzert-Repertoires bilden die grossen sakralen Werke von Bach, Händel, Haydn, Mozart, Schubert und Mendelssohn. Dabei musizierte er mit Ensembles wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem WDR Sinfonieorchester, dem Chor und Orchester des Niederländischen Rundfunks, den Bremer Philharmonikern, dem London Symphony Chorus sowie dem Orchester der Bachakademie Stuttgart und der Gächinger Kantorei unter der Leitung von Helmuth Rilling.


Flurin Caduff

Flurin Caduff

Flurin Caduff

Der Bassbariton Flurin Caduff wuchs in Graubünden auf. Er studierte Gesang bei Armin Caduff sowie Musiktheorie an der Musikakademie St. Gallen. Bei Hilde Zadek in Wien bildete er sich weiter. 2005 gewann er den Embassy-Preis der Senzaltro Stiftung, woraus eine enge Zusammenarbeit mit dem Sänger und Pädagogen Dietmar Grimm in Luzern entstand. 2011 erhielt Flurin Caduff den Förderpreis des Kantons Graubünden. Neben zahlreichen Konzerten mit dem Ensemble «La Compagnia Rossini» wirkte er bei verschiedenen Opernproduktionen von Haldenstein, Opera St. Moritz und Opera Viva mit. Von 2007 bis 2016 gehörte er zum Ensemble des Luzerner Theaters, wo er unter anderem als Don Pasquale, Schaunard (La bohème), Alidoro (La Cenerentola), Oroveso (Norma) und Richter Turpini (Sweeney Todd) zu erleben war. Sein Repertoire umfasst neben Opernpartien auch Oratorien, darunter Giuseppe Verdis Messa da Requiem (KKL Luzern), Gioachino Rossinis Messe solennelle und Charles Gounods Cäcilienmesse (Tonhalle Zürich). Jüngst war Flurin Caduff in den Hauptrollen von Bellinis Bianca e Fernando, Martinůs Les Larmes du couteau, Donizettis Il campanello und Lortzings Der Wildschütz auf Bühnen in St. Moritz, Basel und Langenthal zu erleben und sang in der Spielzeit 2018/19 Graf Paris (Roméo et Juliette) und Masetto (Don Giovanni) am Luzerner Theater.


Javier Camarena

Javier Camarena

Javier Camarena

Javier Camarena wurde in Veracruz (Mexiko) geboren. Nach seinem Studium in Guanajuato gewann er 2004 den Gesangswettbewerb «Carlo Morelli» in Mexiko und 2005 den Sonderpreis «Juan Oncina» des Wettbewerbs «Francisco Viñas». 2014 machte er am Palacio de Bellas Artes in Mexico City sein professionelles Debüt als Tonio (La Fille du régiment). 2007 wurde er Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo er in zahlreichen Produktionen und einem Liederabend zu hören war. An der Metropolitan Opera gab er 2011 sein Debüt als Almaviva (Il barbiere di Siviglia), eine seiner Paraderollen. Als Ernesto (Don Pasquale) war er der zweite Sänger in der Geschichte der Met, der Zugaben in mehreren Vorstellungen gab. Gleichsam gefeiert wurde er für seine Auftritte an der San Francisco Opera, dem Royal Opera House, der Opéra de Paris, Gran Teatre del Liceu, Teatro Real Madrid, Dresdner Semperoper, der Wiener und Bayerischen Staatsoper unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Zubin Mehta oder Franz Welser-Möst. Zu seinen jüngeren Erfolgen zählen u.a. I puritani am Teatro Real in Madrid, am Opernhaus Zürich und an der Opéra Bastille in Paris, Semiramide, Les Pêcheurs de perles und La Fille du régiment an der New Yorker Met, Don Pasquale in Paris, Lucia di Lammermoor in München sowie La Fille du régiment in London. Engagements der Spielzeit 2019/20 umfassen u.a. L’elisir d’amore und Il pirata in Madrid, La cenerentola an der Met und Don Pasquale bei den Salzburger Festspielen. Seine Diskografie beinhaltet Solo-CDs wie Recitales, Serenata und Con­tra­bandista sowie DVD-Aufnahmen wie Le Comte Ory, Otello, Così fan tutte und Falstaff aus dem Opernhaus Zürich.

Liederabend Javier Camarena10 Jul 2020

Ronan Collett

Ronan Collett

Ronan Collett

Ronan Collett stammt aus Grossbritannien. Nach einem Master an der University of Cambridge setzte er seine Studien an der Royal Academy of Music in London und der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Brüssel fort. Er debütierte als Morales in Carmen an der English National Opera, sang 2004 erstmals beim Edinburgh International Festival in Der Freischütz und gastierte am Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel als Maurevert in Les Huguenots, dirigiert von Marc Minkowski. Von 2012/13 bis 2017/18 war er festes Ensemblemitglied der Oper Stuttgart. Dort war er u.a. als Don Giovanni, Don Fernando (Fidelio), Morales, Guglielmo (Così fan tutte), Clerk (Death in Venice), Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro) und Papageno zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 gastierte er am Theater Aachen in Trouble in Tahiti und in Die Ring-Trilogie – Hagen. Als Konzertsänger war er in Trouble in Tahiti mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer, in L’enfance du Christ mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Robin Ticciati, in Der Freischütz beim Edinburgh Festival, in der Uraufführung von One Before Zero von Benjamin Ellin mit dem Orchestre de Picardie und in einer konzertanten Aufführung von Fidelio mit dem London Philharmonic Orchestra unter Vladimir Jurowski zu erleben. Zudem sang er die Baritonpartie in Brittens War Requiem beim Perth International Festival, im Sydney Opera House, im Berliner Dom und in der Stuttgarter Liederhalle. Liedrezitale sang er u.a. im Louvre in Paris, in der Philharmonie Berlin und der Wigmore Hall London. 2014 wurde Ronan Collett mit dem Trude Eipperle-Rieger-Preis ausgezeichnet.


Kevin Conners

Kevin Conners

Kevin Conners

Kevin Conners studierte an der Eastman School of Music in New York und am Salzburger Mozarteum. 1988 wurde er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und zwei Jahre später ins Ensemble übernommen. Internationale Gastverpflichtungen führten ihn u. a. als Monostatos (Die Zauberflöte) an das Teatro alla Scala in Mailand, als Incroyable (Andrea Chénier) ans Théâtre des Champs-Elysées, als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) an die Berliner Staatsoper sowie als Bardolfo (Falstaff) an die Philharmonie de Paris. Seit 2005 ist er Bayerischer Kammersänger. An der Bayerischen Staatsoper war er in den letzten Jahren u.a. als Mephistopheles (Der feurige Engel), als Bardolfo, als Rodoplphe (Guillaume Tell), als Spoletta (Tosca) als Menaldo Negroni (Die Gezeichneten), als Knusperhexe (Hänsel und Gretel), als Il Tinca (Il tabarro), als erster Gralsritter (Parsifal), als Kunz Vogelgesang (Die Meistersinger von Nürnberg), als Incroyable, als Nick (La fanciulla del West) und als Monostatos zu erleben. Dabei arbeitete er mit DirigentenInnen und Regisseuren wie Kirill Petrenko, Vladimir Jurowsky, Simone Young, Ingo Metzmacher, Barrie Kosky, David Bösch, Harry Kupfer und Andreas Dresen.


Alessandro Corbelli

Alessandro Corbelli

Alessandro Corbelli

Alessandro Corbelli wurde in Turin geboren und studierte bei Giuseppe Valdengo und Claude Thiolas. Er gab sein Bühnendebüt im Alter von 22 Jahren als Marcello (La bohème) in Bergamo und machte sich rasch als Interpret der Baritonrollen des Belcanto- und Mozartrepertoires einen Namen. Seither gastierte er an allen bedeutenden internationalen Opernhäusern in Städten wie Mailand, London, Paris, Wien, Neapel, New York, San Francisco und Los Angeles sowie bei den Festivals von Salzburg, Pesaro, Verona, Aix-en-Provence, Glyndebourne und Edinburgh. Sein umfangreiches Repertoire umfasst Rollen wie Ford (Falstaff), Michonnet (Adriana Lecouvreur), Belcore und Dulcamara (L’elisir d’amore), Leporello (Don Giovanni), Dandini und Don Magnifico (La cenerentola), Taddeo (L’italiana in Algeri) sowie die Titelpartien in Falstaff, Gianni Schicchi und Don Pasquale. In der Saison 2018/19 sang er Taddeo bei den Salzburger Festspielen, Dandini beim Lucerne Festival und im Palau de la Música Catalana in Barcelona, Sulpice (La Fille du régiment) an der Met in New York, Fra Melitone (La forza del destino) am Royal Opera House London sowie Don Bartolo (Il barbiere di Siviglia) beim Glyndebourne Festival. Alessandro Corbelli wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Premio Abbiati für seinen Leporello (Don Giovanni) an der Scala und dem Rossini d’Oro für seinen Geronio (Il turco in Italia) in Pesaro.


Paul Curievici

Paul Curievici

Paul Curievici

Paul Curievici studierte Gesang an der Guildhall School of Music and Drama in London bei John Evans. Sein Debüt gab er am Royal Opera House Covent Garden als Jack Worthing in Gerald Barrys The Importance of Being Ernest und kehrte später als Eames (The Virtues of Things), als Titorelli/Flogger/Student in der Uraufführung von Philip Glass’ The Trial und als zweiter Jude in Salome dorthin zurück. Als Jack Worthing war er später am Barbican und am Lincoln Center mit den New Yorker Philharmonikern zu erleben. Weitere Rollen in modernen und zeitgenössischen Werken waren Painter in Olga Neuwirths American Lulu mit der Opera Group am Young Vic, in Bregenz und beim Edinburgh Festival sowie Sam Kaplan (Street Scene) mit The Opera Group im Liceu Barcelona und am Théâtre du Châtelet in Paris. Jüngst war er als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) am Grange Festival in Northington, in der Titelrolle von Candide an der Komischen Oper Berlin, als Melot (Tristan und Isolde) und Flute (A Midsummer Night’s Dream) in Montpellier, in der Uraufführung Diodati. Unendlich am Theater Basel sowie an der Royal Danish Opera als Melot und Adolfo Pirelli (Sweeney Todd) zu erleben. In Zürich sang er 2017 Jakob Schmidt in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny sowie 2018 Guidobald Usodimare in Die Gezeichneten.

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021

Pavel Daniluk

Pavel Daniluk

Pavel Daniluk

Pavel Daniluk war Preisträger verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Russischen Schaljapin-Wettbewerbs und des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona. 1994 folgten sein europäisches (bei den Salzburger Fest­spie­­len) und sein amerikanisches Debüt (als Ruslan in Glinkas Ruslan und Ludmila in der Carnegie Hall). Seither ist er in Wien, Genf, Berlin, Moskau, St. Petersburg, Prag, Bern, Madrid, Lissabon, Stuttgart, Köln, Dublin, Athen, Mannheim, Brüssel, Liège und Nancy aufgetreten. Verschiedentlich gastierte er bei den Bregenzer Festspielen. Sein Repertoire umfasst die Basspartien in Macbeth, Rigoletto, Aida, Nabucco, Turandot, La bohème, Lucia di Lammermoor, Don Giovanni, Il barbiere di Siviglia, Don Carlo, Ein Leben für den Zaren, I due Foscari, Dvořáks Armida, Vanda sowie Rusalka, Boris Godunow, Die Zarenbraut, Kitesch und Der Dämon (beide nahm er auf CD auf), Der feurige Engel, Eugen Onegin, Iolanta, Pique Dame, Fürst Igor, Dargomyschskis Rusalka u.a. Im Konzert sang er Werke von Verdi (Requiem), Dvořák (Stabat Mater, Requiem), Janáček (Glagolitische Messe), Schostakowitsch (13. und 14. Sinfonie) und Gretschaninow (Demestwennaja Liturgia). Seit 1999 ist Pavel Daniluk am Opernhaus Zürich engagiert, wo er u.a. als Basilio, Raimondo, Fafner, Inquisitor, Dossifei, Gremin, Boris Timofeevitsch, Warlaam, Pimen Kontschak, Timur, Alvise, Sparafucile, Wesener und Titurel zu hören war. Jüngst gastierte er mit der 13. Sinfonie Babi Jar von Shostakovitch an der Opera di Firenze, als Wesener (Die Soldaten) am Teatro Real de Madrid und sang König René (Jolanthe) und Rocco (Fidelio) am Stadttheater Biel und Daland (Holländer) bei der Sommeroper Selzach.


Ildebrando d'Arcangelo

Ildebrando d'Arcangelo

Ildebrando d'Arcangelo

Ildebrando D’Arcangelo studierte Gesang in Bologna und debütierte als Masetto (Don Giovanni) in Treviso und Triest. Er gewann daraufhin zweimal den «Toti dal Monte» Wettbewerb und ist seither regelmässiger Gast an den grossen internationalen Opernhäusern u.a. in Mailand, New York, Rom, Barcelona, Florenz, an der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, dem Royal Opera House Covent Garden London, der Opéra Bastille Paris sowie bei den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden. Sein umfangreiches Repertoire beinhaltet Werke von Bellini, Berlioz, Boito, Donizetti, Händel, Strawinsky, Verdi, Mozart und Rossini. 2016 sang er Don Giovanni bei den Salzburger Festspielen. In der Spielzeit 2018/19 war er u.a. als Escamillo (Carmen) in Genf, als Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Staatsoper Berlin und als Don Giovanni in Wiesbaden und an der Semperoper zu erleben. Die Spielzeit 2019/20 führt ihn nach Los Angeles (Sarastro), in die Cité de la Musique Paris (Méphistophélès), nach Liège (Philippe II in Don Carlos) sowie an die Staatsoper Berlin als Escamillo und Almaviva. Er hat mit namhaften Dirigenten wie Riccardo Muti, Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Sir Antonio Pappano und Sir Georg Solti zusammengearbeitet. Seit 2009 ist er bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag, wo u.a. eine Einspielung von Don Giovanni unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin erschienen ist. Im Dezember 2014 wurde er mit dem Titel «Österreichischer Kammersänger» ausgezeichnet.


Cheyne Davidson

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello und Schaunard (La bohème), Escamillo (Carmen), Silvio (Pagliacci), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten), Chang in Das Land des Lächelns, als Le Bailli in Massenets Werther, als Bill (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und als Jonas Fogg (Sweeney Todd) auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, nach Belgrad und Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben.

Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Werther28 Mär; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021

Stéphane Degout

Stéphane Degout

Stéphane Degout

Stéphane Degout wurde nach seinem Studium am Konservatorium von Lyon Mitglied des Atelier Lyrique de l’Opéra de Lyon. 1999 debütierte er als Papageno beim Festival d’Aix-en-Provence. Seitdem gastiert er an Opernhäusern wie der Opéra National de Paris, der Scala in Mailand, der Berliner und der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, dem Theater an der Wien, dem Royal Opera House Covent Garden, der Metropolitan Opera in New York sowie bei den Festivals von Glyndebourne, Salzburg und Edinburgh. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Marcello (La bohème), Guglielmo (Così fan tutte), Wolfram (Tannhäuser), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Oreste (Iphigénie en Tauride), Dandini (La Cenerentola), Almaviva (Le nozze di Figaro) sowie die Titelpartien in Debussys Pelléas et Mélisande, in Monteverdis Orfeo und Il ritorno d’Ulisse in patria sowie in Thomas’ Hamlet. Degout gibt weltweit Liederabende und arbeitet dabei eng mit Ruben Lifschitz zusammen. In Orchesterwerken singt er regelmässig mit dem Chicago Symphony Orchestera unter Riccardo Muti sowie mit dem Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen. Zudem arbeitet er mit Dirigenten wie Alain Altinoglu, René Jacobs, Marc Minkowski und Charles Dutoit. Auf der Opernbühne war er in jüngerer Zeit als King in der Uraufführung von Lessons in Love and Violence von George Benjamin in Amsterdam, Lyon und London zu erleben, als Valentin (Faust) in London und in Madrid und als Oreste und Almaviva am Théâtre des Champs-Elysées Paris. 2012 wurde er zum «Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt.


Plácido Domingo

Plácido Domingo

Plácido Domingo

Plácido Domingo ist als vielseitiger und einflussreicher Sänger, Dirigent sowie als Generaldirektor der Los Angeles Opera weltweit bekannt. Der zwölffache Preisträger der Grammy Awards sang in über 3.900 Vorstellungen an die 150 Rollen. Neben Musikclips drehte er drei Opernfilme: Carmen, La traviata und Otello. Seine TV-Fassung von Tosca an den Originalschauplätzen in Rom wurde in 117 Ländern ausgestrahlt und von mehr als einer Milliarde Zuschauern gesehen. 1990 gründete er mit José Carreras und Luciano Pavarotti die «Drei Tenöre», die durch ihren weltweiten Erfolg neues Publikum für die Oper begeistern konnten. Als Dirigent leitete er über 500 Opernvorstellungen und Konzerte, dabei dirigierte er u. a. die Wiener und Berliner Philharmoniker sowie die Staatskapelle Berlin. Im Sommer 2018 debütiert er bei den Bayreuther Festspielen als musikalischer Leiter von Die Walküre. 1993 schuf er den Gesangswettbewerb «Operalia», der für die Karrieren vieler Sänger, die inzwischen international erfolgreich sind, bedeutend war. 2009 sang Plácido Domingo mit Simon Boccanegra seine erste Baritonpartie. Seitdem sind u. a. Rigoletto, Nabucco und Gianni Schicchi dazugekommen. Die Oxford University verlieh ihm für sein künstlerisches Engagement den Ehrendoktortitel. In der Spielzeit 2018/19 sang er u.a. Giorgio Germont an der Met in New York, der Scala in Mailand, am Royal Opera House in London und am Royal Opera House in Muscat sowie die Titelrollen in Gianni Schicchi (New York), Simon Boccanegra (Wien) und Macbeth (Staatsoper Berlin).


Ruben Drole

Ruben Drole

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) und Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt u.a. als Figaro, Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, Leporello, Alaskawolfjoe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), in Die Gezeichneten, als Peter in Hänsel und Gretel, als Biterolf in Tannhäuser, als Guru in der Uraufführung Last Call und als Theatermaschinist in Die Sache Makropulos zu sehen.

Alice im Wunderland14 Nov; 10, 27 Dez 2020; 02, 10, 15 Jan 2021 Das tapfere Schneiderlein20, 27 Sep; 08, 29 Nov; 06 Dez 2020; 24, 30 Jan 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mär; 01, 05 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021

Georg Festl

Georg Festl

Georg Festl

Georg Festl wurde in Nürnberg geboren und studierte Gesang bei Endrik Wottrich und Christiane Iven. Er war Teilnehmer der «Jeunes Ambassadeurs Lyrique» in Montreal und wurde mit einem Stipendium des Richard-Wagner-Verbands ausgezeichnet. Während seines Studiums war er Mitglied des Solistenensembles des Staatstheaters Augsburg. Dort war er in zahlreichen Produktionen zu sehen, darunter Hoffmanns Erzählungen, Tosca, Idomeneo, Lady Macbeth von Mzensk, Kaspar Hauser von Hans Thomalla und Simplicius Simplicissimus von Karl Amadeus Hartmann. Der Bass-Bariton ist seit der Spielzeit 2017/18 am Staatstheater Darmstadt engagiert. Er gab dort sein Debüt als Saint François d'Assise in Messiaens gleichnamiger Oper, sang den Figaro in Le nozze di Figaro, Papageno in der Zauberflöte und Frank in Die Fledermaus. Am Staatstheater Wiesbaden stand er als Nachtwächter in Die Meistersinger von Nürnberg auf der Bühne und im Theater Freiburg als Golaud in Pelléas et Mélisande. In der Spielzeit 2019/2020 singt er am Staatstheater Darmstadt u.a. Sam in Trouble in Tahiti und die Titelpartie in Tschick von Ludger Vollmers.


Christof Fischesser

Christof Fischesser

Christof Fischesser

Christof Fischesser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf er an das Staatstheater Karlsruhe engagiert wurde. 2004 wechselte er an die Staatsoper Berlin, von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Er gastierte ausserdem an der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden London, an der Opéra Bastille Paris, dem Teatro Real in Madrid, der Staatsoper München, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Opéra de Lyon, am Théâtre du Capitole de Toulouse, an der Houston Grand Opera, der Lyric Opera Chicago sowie den Opernhäusern von Antwerpen, Kopenhagen und Göteborg. Sein breitgefächertes Repertoire umfasst u.a. Rollen wie König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), König Heinrich (Lohengrin), Gurnemanz (Parsifal), Sarastro (Zauberflöte), Figaro (Le nozze di Figaro), Sir Giorgio (I puritani), Rocco (Fidelio), Banquo (Macbeth), Conte di Walter (Luisa Miller), Fiesco (Simon Boccanegra), Kaspar (Freischütz), Mephisto (Faust) und Baron Ochs von Lerchenau (Der Rosenkavalier). Zahlreiche CD- und DVD-Erscheinungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen, so z.B. Beethovens Fidelio unter Claudio Abbado (mit Nina Stemme und Jonas Kaufmann), Massenets Manon unter Daniel Barenboim (mit Anna Netrebko und Rolando Villazon) oder Wagners Lohengrin unter Kent Nagano (mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann). In Zürich war er zuletzt als König Heinrich, Rocco, Orest (Elektra), Kaspar, Daland, Fürst Gremin, Gurnemanz  und Il Marchese di Calatrava, Padre Guardiano in La forza del destino zu erleben.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Capriccio24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun 2021

Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez gehört zu den führenden Tenören weltweit. 1973 in Lima geboren, widmete er sich schon früh dem Singen sowie der peruanischen Volks- und Popmusik. Im Alter von 17 Jahren begann er sein Studium im peruanischen National Conservatory und gewann drei Jähre später ein Stipendium für ein Gesangsstudium am Curtis Institut of Music in Philadelphia. 1996 debütierte er beim Rossini Opera Festival in Pesaro, als er in letzter Minute als Corradino in Matilde di Shabran einsprang. Dieses Debüt markierte den Beginn einer eindrucksvollen Gesangskarriere. Drei Monate später gab er sein Debüt – im Alter von nur 23 Jahren – an der Mailänder Scala in der Eröffnungsvorstellung der Saison 1996/1997 unter der Leitung von Riccardo Muti. Seither ist Juan Diego Flórez regelmässiger Gast an allen grossen internationalen Opernhäusern und arbeitet mit den weltweit führenden Dirigenten. 2007 schrieb Juan Diego Flórez Geschichte an der Mailänder Scala, als er eine jahrzehntelange Tradition brach und mit der Arie «Ah, mes amis» aus Donizettis La fille du régiment, die für ihre neun hohen Cs berühmt ist, erstmals seit 1933 eine Zugabe sang. Für eine ähnliche Sensation sorgte er 2008 an der New Yorker Metropolitan Opera. Juan Diego Flórez hat zahlreiche Solo-Alben und Operngesamtaufnahmen auf CD und DVD aufgenommen. Die BBC bezeichnete ihn als einen der besten Tenöre aller Zeiten. Er erhielt etliche Auszeichnungen und Preise, darunter mit dem «Gran Cruz de la Orden del Sol» die grösste Ehrung des Staates Peru. 2012 wurde er zum österreichischen Kammersänger ernannt, 2018 gewann er den «Opus Klassik» als Sänger des Jahres. 2011 gründete Juan Diego Flórez in seiner peruanischen Heimat das Projekt «Sinfonía por el Perú», ein umfassendes Sozialprojekt nach dem Vorbild von Venezuelas El Sistema, mit dem Ziel, die persönliche und künstlerische Entwicklung benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu fördern. In Anerkennung seines Engagements wurde er 2012 zum UNESCO Goodwill Ambassador ernannt und erhielt zudem 2014 beim World Economic Forum den Crystal Award.

Liederabend Juan Diego Flórez21 Jun 2021

Sam Furness

Sam Furness

Sam Furness

Sam Furness (Tenor) begann seine Sängerkarriere an der Scottish Opera und beim Garsington Opera Festival. Gastspiele führten ihn u.a. nach Toulouse, an die Oper Vlaandern die Northern Ireland Opera sowie die English National Opera. In der Spielzeit 2018/19 gab er sein Debüt am Royal Opera House in London als Novice in Billy Budd und als Simpleton in Boris Godunow. In derselben Spielzeit debütierte er am Theater an der Wien als Rodolphe in Guillaume Tell und sang an der Oper Vlaandern Vitek in Janáčeks Die Sache Makropulos sowie den Kavalier in Hindemiths Cardillac. In der Spielzeit 2017/18 sang er Don José (Carmen) im finnischen Jyväskylä, Flamand in Capriccio beim Garsington Opera Festival und The Spirit of the Masque in Brittens Gloriana am Teatro Real in Madrid. 2016 war er in der Titelrolle von Albert Herring beim Festival del Maggio Musicale in Florenz und als Don Ottavio (Don Giovanni) an der Oper Belfast zu erleben. Zu seinem Repertoire auf der Konzertbühne gehören u.a. die Tenorpartien in Mozarts Requiem, in Bachs Matthäus-Passion und Johannes-Passion, in Mendelssohn Elias, in Händels Messiah und Samson, in Brittens St Nicholas und in Verdis Requiem.


Martin Gantner

Martin Gantner

Martin Gantner

Martin Gantner stammt aus Freiburg im Breisgau und erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Nachdem er den VDMK-Wettbewerb gewonnen hatte, debütierte er als Almaviva (Le nozze di Figaro) am Stadttheater Koblenz. Später war er in der Uraufführung von Henzes Das verratene Meer (Regie: Götz Friedrich) an der Deutschen Oper Berlin zu hören. Kurz darauf debütierte er in Basel in Così fan tutte, an der Mailänder Scala in Henzes Lo sdegno del mare, an der Bayerischen Staatsoper München in Peter Grimes und Carmen, in Dresden in La cenerentola und bei den Salzburger Festspielen in Salome. 1993-2007 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er Partien wie Papageno, Guglielmo, Figaro, Dandini, Dr. Malatesta, Dr. Falke, Silvio, Ping, Harlekin, Ottokar und Marcello sang und 2005 zum Bayerischen Kammersänger ernannt wurde. Seither gab er u.a seine Rollendebüts als Albert (Massenets Werther) in Wien sowie als Wolfram (Tannhäuser) in München unter Zubin Mehta und sang ebenfalls in München u.a. Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) und den Musiklehrer in Ariadne auf Naxos in einer Neuproduktion unter der Leitung von Kent Nagano. Weitere wichtige Partien in Neuinszenierungen und Rollendebüts waren Amfortas, Kurwenal, Telramund, Faninal, Jochanaan, Don Pizarro, Posa und Eisenstein in München, Dresden, Amsterdam, Zürich, Paris, Chicago, San Francisco, an der New Yorker MET, in Los Angeles, Toronto und Tokio. In jüngster Zeit war er u.a. als Dr. Schön (Lulu) in Rom, Gunther (Götterdämmerung) in Toronto, in der Titelrolle von Cardillac in Florenz und als Don Fernando (Fidelio) an der Mailänder Scala zu erleben. In Zürich sang er zuletzt Telramund (Lohengrin), Pizarro und Beckmesser.


Christian Gerhaher

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher besuchte an der Münchner Hochschule für Musik die Opernschule und studierte dort gemeinsam mit seinem Klavierpartner Gerold Huber Liedgesang. Neben einem Medizinstudium besuchte er Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf und Inge Borkh. Mit Gerold Huber setzte er Massstäbe in der Liedinterpretation: Ihre Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ein Großprojekt der Gesamtaufnahme aller Schumann Lieder haben sie 2019 begonnen. Es ist eine Kooperation von Sony Classical, BR-KLASSIK und dem Internationalen Liedzentrum des Heidelberger Frühling. Für das erste Album dieser Gesamtaufnahme wurde Gerhaher mit dem «Opus Klassik Preis 2019» als Sänger des Jahres ausgezeichnet. Zu den Dirigenten mit denen er zusammenarbeitet, gehören Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Mariss Jansons, Daniel Harding und Bernard Haitink. Seine intensive Beschäftigung mit dem Werk Gustav Mahlers brachte ihn ausserdem mit Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel und Pierre Boulez zusammen. Gerhaher ist immer wieder in ausgewählten Opernproduktionen zu erleben; als Wolfram war er in Wagners Tannhäuser in Madrid, Wien, Berlin, München und in London, wofür ihm 2011 der Laurence Olivier Award verliehen wurde. 2015 gab er sein Rollendebüt als Wozzeck am Opernhaus Zürich und sang die Rolle jüngst an der Bayerischen Staatsoper. Im März 2018 war er ebenfalls am Opernhaus Zürich als Lenau in der Uraufführung von Lunea zu erleben. 2013 wurde ihm der Deutsche Theaterpreis «Der Faust» für seine Darstellung des Pelléas in Claus Guths Frankfurter-Inszenierung Pelléas et Mélisande verliehen sowie 2014 der Ehrenpreis «Nachtigall 2014» der deutschen Schallplattenkritik. Viele Uraufführungen sind ihm gewidmet, darunter Jörg Widmanns Das heisse Herz sowie Goethes Harzreise im Winter von Wolfgang Rihm. Christian Gerhaher ist Honorarprofessor der Münchner Musikhochschule und Bayerischer Kammersänger.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021

Renato Girolami

Renato Girolami

Renato Girolami

Renato Girolami, Bariton, stammt aus Umbrien und studierte in Rom und an der Münchner Musikhochschule sowie in Berlin bei Dietrich Fischer-Dieskau. Zunächst Mitglied der Volksoper Wien, war er von 1991 bis 1996 im Ensemble der Wiener Staatsoper. Gastengagements als freischaffender Künstler führten ihn seither u.a. nach Tokio, Santiago de Chile, Tel Aviv, Zürich, Marseille, Barcelona, Venedig, Mailand, Berlin sowie zu den Festspielen in Salzburg und Schwetzingen. Als Bartolo (Il barbiere di Siviglia) trat Renato Girolami u.a. in München, Wien, Hamburg und Berlin auf. An der Staatsoper Dresden debütierte er mit Don Magnifico (La Cenerentola), und am Theater St. Gallen war er als Figaro und als Giorgio Germont zu hören. Weiterhin gehören zu seinem Repertoire Partien wie Raimondo/Enrico (Lucia di Lammermoor), Mustafa (L’italiana in Algeri), Don Alfonso (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Schaunard (La bohème) und Sharpless (Madama Butterfly). Unter Renato Girolamis jüngsten Verpflichtungen waren Gastspiele als Don Magnifico an der Norske Opera in Oslo, an der Wiener Staatsoper, an der Opéra de Lille, an der Deutschen Oper am Rhein und beim Edinburgh Festival, als Falstaff an der Kungliga Operan Stockholm, als Bartolo (Il barbiere di Siviglia) an der Staatsoper Hamburg, Berlin und an der Bayerischen Staatsoper und die Titelpartie in Don Pasquale beim Glyndbourne Festival im Sommer 2017. In Zürich war er bisher als Bartolo, Geronimo (Il matrimonio segreto), Dulcamare (L’elisir d’amore), Don Geronio (Il turco in Italia) und Fra Melitone (La forza del destino) zu erleben.


Thomas Hampson

Thomas Hampson

Thomas Hampson

Die Karriere des amerikanischen Baritons Thomas Hampson ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Als einer der bedeutendsten und gefragtesten Opern-, Konzert- und Liedsänger der Gegenwart ist er regelmässig auf den führenden internationalen Opern- und Konzertbühnen zu Gast. Seine aussergewöhnliche stilistische Spannweite spiegelt sich in knapp 200 Aufnahmen wider, von denen zahlreiche mit renommierten Preisen wie dem Grammy, dem Grand Prix du Disque oder dem Gramophone Award, dem Edison Prize und dem Echo Klassik ausgezeichnet wurden. Breite Anerkennung geniesst er darüber hinaus für seine sorgfältig erforschten und aussergewöhnlich zusammengestellten Programme sowie für seine aktive Lehrtätigkeit und die Erkundung des schier unendlichen Liedrepertoires. Thomas Hampson gehört zu den wichtigsten Interpreten des deutschen romantischen Liedes, insbesondere der Werke von Schumann, Mahler und Wolf, und des amerikanischen Liedes, das er mit seinem Projekt «Song of America» und der im Jahr 2003 gegründeten Hampsong Foundation aktiv fördert. Der in Spokane, Washington, aufgewachsene Thomas Hampson ist Distinguished Visiting Artist an der Manhattan School of Music, Träger eines Ehrendoktortitels des Whitworth College, Washington, des San Francisco Conservatory sowie der Manhattan School of Music und Ehrenmitglied der Londoner Royal Academy of Music. Er trägt den Titel «Kammersänger» der Wiener Staatsoper und «Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres» der Republik Frankreich. 2004 wurde ihm das österreichische Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft verliehen, 2005 erhielt er den «Edison Life Achievement Award». Seit 2008 ist Thomas Hampson «Special Advisor to the Study and Performance of Music in America» der Library of Congress, 2009 wurde ihm der «Distinguished Artistic Leadership Award» des Atlantic Council verliehen, seit 2010 ist er Mitglied der American Society of Arts and Sciences und 2011 wurde er zum dritten Mal als «Sänger des Jahres» ausgezeichnet. 2017 wurde ihm gemeinsam mit Wolfram Rieger die Hugo-Wolf-Medaille verliehen, 2019 gewann er den Heidelberger Frühling Musik Preis. Am Opernhaus Zürich war Hampson in zahlreichen Produktionen, u.a. als Jago in Verdis Otello, als Wolfram in Tannhäuser, in der Titelpartie von Hindemiths Mathis der Maler sowie zuletzt im Sommer 2019 bei einem Liederabend zusammen mit Wolfram Rieger zu erleben.


Michael Hauenstein

Michael Hauenstein

Michael Hauenstein

Michael Hauenstein ist in Möriken im Kanton Aargau aufgewachsen. Seine Gesangsausbildung begann er 2006 bei Ivan Konsulov in Zürich. 2017 erhielt er für seine Verkörperung des Timur (Turandot) den österreichischen Musiktheaterpreis als bester Nachwuchskünstler. Im Mai 2011 debütierte er als Tom (Un ballo in maschera) am Pfalztheater Kaiserslautern. 2012 folgte im gleichen Theater sein Debüt als Warlaam in der Neuproduktion von Boris Godunov. 2013 sang er Zacharias (Nabucco) in Kaiserslautern und am Theater Halle. Ebenfalls in Kaiserslautern sang er in Glucks Iphigénie en Aulide sowie Sparafucile in einer Neuproduktion von Rigoletto. Am Tiroler Landestheater Innsbruck war er in jüngster Zeit als Rocco (Fidelio), Timur (Turandot), Wassermann (Rusalka) sowie als La Roche (Capriccio) zu erleben. 2016 folgte im Theater Basel sein erster Auftritt als Komtur (Don Giovanni). In Zürich, wo er in der Spielzeit 2017/18 Mitglied des Ensembles war, war er u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Mattis (Ronja Räubertochter), Don Inigo Gomez (L’Heure espagnole), Bartolo (Le nozze di Figaro) und Cuno (Freischütz) zu hören. Geplant sind 2020 zudem u.a. der Wassermann (Rusalka) in Kassel, der Grossinquisitor (Don Carlos) in Selzach, Osmin (Entführung aus dem Serail) an der Semperoper Dresden sowie Bartolo in Amsterdam. Auch im Konzertbereich ist er inzwischen regelmässig zu erleben, so singt er in Verdis Requiem, in Rossinis Petite Messe solenelle, in Beethovens Missa Solemnis und in Dvořáks Stabat Mater. 2014 entstand seine erste CD mit dem Radio Sinfonieorchester Sofia mit Arien u.a. aus Faust, Eugen Onegin, Don Carlo, Nabucco und Il barbiere di Siviglia.


Scott Hendricks

Scott Hendricks

Scott Hendricks

Scott Hendricks, geboren in San Antonio/Texas, singt ein breit gefächertes Repertoire von Monteverdi, Mozart und Puccini über Debussy und Schreker bis hin zu zeitgenössischen Komponisten. 2017/18 war er u.a. als Tonio (I Pagliacci) am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel sowie in seinem Rollendebüt als Ruprecht (Prokofjews Der feurige Engel) an der Polnischen Nationaloper wie auch in Aix-en-Provence zu erleben. 2016/17 sang er u.a. die Titelrollen in Verdis Macbeth in Brüssel sowie in John Adams’ Nixon in China an der Houston Grand Opera, Sharpless (Madama Butterfly) in Covent Garden, Escamillo (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen und den Förster (Das schlaue Füchslein) an der Oper Köln. Zu den Höhepunkten der jüngeren Zeit gehören seine Debüts an der Met als Sharpless und in Covent Garden als Scarpia, Rollendebüts als Michele (Il tabarro und Gianni Schicchi) in Köln und als Förster (Das schlaue Füchslein) an der Opéra National du Rhin, Tamare (Die Gezeichneten) an der Nederlandse Opera, Carlo Gérard (Andrea Chénier) bei den Bregenzer Festspielen und Jochanaan (Salome), Graf Luna (Il trovatore) sowie die Titelrolle in Macbeth in Brüssel. Letztere wurde von der Zeitschrift «Opernwelt» als Produktion des Jahres ausgezeichnet. Internationale Beachtung fand auch seine Interpretation der Titelrolle in der Uraufführung von Giorgio Battistellis Richard III an der Vlaamse Opera (Regie: Robert Carsen). Im Sommer 2017 war er als Escamillo (Carmen) auf der Seebühne der Bregenzer Festspielen zu erleben und kehrt 2019 als Rigoletto dahin zurück. In Zürich war Scott Hendricks bisher als Jack Rance (La fanciulla del west) und als Hamlet III (Die Hamletmaschine) zu erleben.


Evan Hughes

Evan Hughes

Evan Hughes

Evan Hughes, Bass-Bariton, besuchte das Curtis Institute of Music in Philadelphia. Unter der Leitung von James Levine wirkte er bei Elliott Carters Syringa mit dem Metropolitan Chamber Ensemble in der Zankel Hall (Carnegie) und beim Tanglewood Music Festival mit. Als Absolvent des Lindemann Young Artist Development Program der Metropolitan Opera begann der in Kalifornien geborene Sänger die Saison 2012/13 als Don Alfonso (Così fan tutte) am Peter Jay Sharp Theater im Lincoln Center. Engagements führten ihn u.a. mit der Partie des Starveling (A Midsummer Nightʼs Dream) an die Metropolitan Opera New York, als Protector in George Benjamins Written on Skin zum Tanglewood Music Festival unter dem Dirigat des Komponisten, als Baron Duphol (La traviata) in die Hollywood Bowl und als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) unter Lorin Maazel ans Teatro Petruzzelli in Bari. Zu seinem Repertoire gehören ausserdem u.a. die Titelrolle in Don Giovanni, Lord Sidney (Il viaggio a Reims), Nick Shadow (The Rake’s Progress) und Aronte (Armide). In der Saison 2015/16 gab er als Leporello sein Debüt an der Komischen Oper Berlin und kehrte 2018 als Somnus in Semele dahin zurück. Von 2013 bis 2015 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden, von 2015 bis 2018 festes Ensemblemitglied des Hauses. Dort war er u.a. in der Titelrolle von Le nozze di Figaro, als Masetto, Don Alfonso, Pietro (Simon Boccanegra), Guglielmo, Leporello und als Satyr in Platée zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang er mit dem Mahler Chamber Orchestra den Protector in Written on skin an der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie, den Theseus in A Midsummer Night’s Dream in Philadelphia, Papageno am Lincoln Center Festival in New York sowie die Titelrolle in Le nozze di Figaro in San Diego und an der Semperoper Dresden.


Bryan Hymel

Bryan Hymel

Bryan Hymel

Bryan Hymel studierte Gesang in Philadelphia und begann seine Karriere als Preisträger der «Verdi Aria Competition» 1998 in Aspen. Mittlerweile singt er an zahlreichen renommierten Opernhäusern und Festivals. 2010 debütierte er an der Scala in Mailand und am Royal Opera House in London als Don José (Carmen), anschliessend sang er in London u.a. Énée (Les Troyens), Robert (Robert le diable) und den Prinzen in Rusalka. Für diese drei Partien erhielt er 2013 den «Olivier Award for Outstanding Achievement». Es folgten u.a. Énée an der Met in New York, Arnold Melcthal (Guillaume Tell) am der Bayerischen Staatsoper München, die Titelrolle in Berlioz’ La Damnation de Faust an der Opéra National de Paris und Pinkerton (Madama Butterfly) an der Wiener Staatsoper. Jüngst war er als Don José an der Opéra National in Paris zu hören, in der Titelrolle von Don Carlo, als Henri (I vespri siciliani), als Canio (Pagliacci), als Turiddu (Cavalleria rusticana) und als Don José am ROH London, als Henri an der Bayerischen Staatsoper, als Rodolfo (La bohème) an der Wiener Staatsoper, in der Titelrolle von Roméo et Juliette an der San Francisco Opera und als Faust (La Damnation de Faust) an der Met in New York. Auf der Konzertbühne sang er u.a. die Tenorpartie in Beethovens 9. Sinfonie an der Scala in Mailand, in Verdis Requiem beim Edinburgh Festival, in Walter Braunfels’ Jeanne d’Arc bei den Salzburger Festspielen und ein Rezital in der Wigmore Hall in London. Bryan Hymel ist Exklusivkünstler bei Warner Classics und gewann 2015 für sein Soloalbum Héroïc den «Georges Thill Prize» der Académie Nationale du Disque Lyrique sowie einen ECHO Klassik als Newcomer des Jahres.

Verdi-Gala22, 27, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020

Dimitry Ivashchenko

Dimitry Ivashchenko

Dimitry Ivashchenko

Dimitry Ivashchenko, geboren in Russland, begann seine Gesangsausbildung zunächst am Glinka Konservatorium in Novosibirsk und setzte sein Studium später an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe fort. Gastengagements führten ihn an zahlreiche renommierte Opernhäuser; zu seinem Repertoire gehören Rollen wie Oroveso (Norma), Hunding (Die Walküre), Sparafucile (Rigoletto), Timur (Turandot), Kaspar (Freischütz) und Bartolo (Le nozze di Figaro). In jüngerer Zeit war er als Daland am Teatro Real de Madrid, als Sarastro am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien, beim Festival d’Aix en Provence, an der Sächsichen Staatsoper Dresden und am Lincoln Center Festival in New York zu hören. Mit Beethovens Leonore, einer früheren Fassung von Fidelio, war er 2017 als Rocco mit René Jacobs auf Tournee. Diese Produktion war u.a. am La Monnaie in Brüssel, im Concertgebouw in Amsterdam, im Festspielhaus Baden-Baden und in der Philharmonie de Paris zu Gast. Auf der Konzertbühne war er mit den Wiener Philharmonikern unter Pierre Boulez im Wiener Musikverein zu hören (Janáčeks Glagolitische Messe), in Beethovens 9. Sinfonie mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle in Berlin, Paris, Wien, New York, Taipei und Tokyo und in Honeggers Jeanne D’Arc mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Thomas Hengelbrock in der Elbphilharmonie Hamburg. In der Spielzeit 2019/20 ist er als Fafner in Das Rheingold und in Siegfried und als Kontchak in Fürst Igor an der Opéra Bastille in Paris zu erleben, als Osmin (Die Entführung aus dem Serail) an der Semperoper Dresden sowie als Wassermann (Rusalka) an der Oper in Amsterdam.


Dalibor Jenis

Dalibor Jenis

Dalibor Jenis

Dalibor Jenis stammt aus der Slowakei und studierte am Konservatorium in Bratislava Gesang. 1990 war er dreifacher Preisträger des Gesangswettbewerbs Belvedere in Wien. Sein Repertoire umfasst die grossen Bariton-Partien in den Opern Bellinis, Rossinis, Mozarts und Verdis. Nabucco sang er u.a. an der Deutschen Oper Berlin, in der Arena di Verona, an der Slowakischen Nationaloper in Bratislava und der Bayerischen Staatsoper in München. Als Rigoletto war er am Sydney Opera House, an der Oper Leipzig, der Staatsoper Stuttgart und beim Savonlinna Opera Festival zu erleben und in der Titelpartie von Macbeth in Zürich, am Teatro Regio di Torino, beim Edinburgh Festival und am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. 2018 sang er an der Scala in Mailand Paolo Albiani (Simon Boccanegra), an der Wiener Staatsoper Jago (Otello), an der Deutschen Oper Berlin Alfio und Tonio (Cavalleria rusticana und Pagliacci), an der Nationaloper in Bratislava Giorgio Germont (La traviata) und am Bolschoi-Theater in Moskau Lescaut (Manon Lescaut). Er arbeitete mit Dirigenten wie James Conlon, Asher Fisch, Daniele Gatti, Gianandrea Noseda, Renato Palumbo und Alberto Zedda zusammen. Es liegen zahlreiche CD-Einspielungen mit Dalibor Jenis vor, darunter Gianni Schicchi, Christoph Columbus, Edgar, Marion Delmore, Die Rheinnixen sowie die DVD-Aufnahme von Il barbiere di Siviglia aus der Pariser Bastille-Oper.


Otar Jorjikia

Otar Jorjikia

Otar Jorjikia

Otar Jorjikia stammt aus Georgien. Er studierte Gesang am Konservatorium in Tiflis und be­suchte Meisterkurse von Renato Bruson und Edda Moser. In der Spielzeit 2016/17 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und war da als Malcolm (Macbeth), Gustavo III / Giudice (Un ballo in maschera) und als Conte di Lerma (Don Carlo) zu erleben. An der Oper Tiflis sang er Partien wie Don Alvaro (La forza del destino) und Don José (Carmen), im Konzertsaal von Tiflis war er als Duca (Rigoletto) und Lenski (Eugen Onegin) zu hören. 2014 debütierte er als Alfredo (La traviata) am Teatro Giuseppe Verdi in Busseto und am Teatro Regio di Parma. Ein Höhepunkt seiner bisherigen Karriere war das Debüt am Mariinski-Theater, wo er 2016 an der Seite von Plácido Domingo die Partie des Gabriele Adorno in Verdis Simon Boccanegra sang. Als Foresto in Verdis Attila kehrt er 2016 ans Mariinski-Theater zurück. 2017 gab er sein Debüt am Bolshoi Theater in Moskau als Alfredo und sang 2018 am Opernhaus in Sidney Don José. In der Spielzeit 2018/19 gastierte er in Simon Boccanegra am Teatro delle Muse in Ancona und am Teatro Regio di Parma, als Pinkerton in der Neuproduktion von Madame Butterfly am Theater Basel, als Macduff (Macbeth) in Toulouse, erneut als Alfredo am Bolshoi sowie als Don José und Ricardo (Un ballo in maschera) an der Oper in Paliashvili in Georgien.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021

Quinn Kelsey

Quinn Kelsey

Quinn Kelsey

Quinn Kelsey stammt aus Hawaii. 2005 vertrat er die USA bei der «BBC Singer of the World Competition» in Cardiff und ist inzwischen ein gefragter Gast an Häusern wie der Met New York, San Francisco Opera, am ROH London, ENO London, am Opernhaus Zürich und an der Pariser Opéra. 2015 wurde er mit dem Beverly Sills Award der Metropolitan Opera ausgezeichnet. In vergangenen Spielzeiten gab Quinn Kelsey u.a. Rollendebüts als Conte di Luna in Verdis Il trovatore in San Francisco und in Dresden, in Das schlaue Füchslein in Florenz, als Sharpless in Madama Butterfly an der New York City Opera, als Amonasro in Aida bei den Bregenzer Festspielen, als Ezio in Verdis Attila in San Francisco sowie als Paolo in Simon Boccanegra in Rom. In der Titelrolle von Verdis Rigoletto war Quinn Kelsey in Zürich, London (ENO), Frankfurt, San Francisco und an der Opéra National de Paris zu erleben, als Giorgio Germont gastierte er in Seoul, Chicago, San Francisco, am ROH London und in Zürich. 2017 gab er sein Debüt bei den Chorégies d’Orange als Amonasro (Aida) und sein Australien-Debüt als Athanaël (Massenets Thaïs) mit der Melbourne Symphony unter Sir Andrew Davis. Jüngst war er als Peter (Hänsel und Gretel), als Enrico (Lucia di Lammermoor), als Conte di Luna, als Amonasro und Giorgio Germont an der Met, mit seinem Rollendebüt als Posa (Don Carlo) an der Washington National Opera, als Ford in Fallstaff an der Dallas Opera, als Miller (Luisa Miller) in Chicago und als Duke of Nottingham (Roberto Devereux) an der Los Angeles Opera zu erleben. Er sang ausserdem an der Seite von Anna Netrebko bei der «New Years Eve Gala 2020» an der Met New York unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin.

Verdi-Gala22, 27, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020

Kyle Ketelsen

Kyle Ketelsen

Kyle Ketelsen

Der amerikanische Bassbariton Kyle Ketelsen wurde in Clinton/Iowa geboren und studierte an den Universitäten von Iowa und Indiana. Er sang an zahlreichen Häusern der USA und konzertierte u.a. mit dem Chicago Symphony Orchestra. Gastverträge führten ihn an bedeutende Opernhäuser, darunter die Metropolitan Opera New York, das Londoner Royal Opera House Covent Garden, das Gran Teatre de Liceu in Barcelona, die Hamburgische Staatsoper sowie zum Festival von Aix-en-Provence. Sein Repertoire umfasst Partien wie Enrico VIII (Anna Bolena), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Don Fernando (Fidelio), Nick Shadow (The Rake‘s Progress), Mr. Flint (Billy Budd), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Méphistophélès (Faust). Besondere Beachtung fand seine Interpretation des Escamillo (Carmen), mit der er u.a. in London, Washington, Orlando, Madrid, New York und Amsterdam zu erleben war. Ausserdem trat er als Leporello (Don Giovanni) in Produktionen der Houston Grand Opera, des Teatro Real Madrid, beim Festival von Aix-en-Provence, an der Bayerischen Staatsoper München, an der Canadian Opera Toronto sowie 2018 in Dallas und Lyon hervor. In der Saison 2018/19 sang er an der Met in New York Escamillo und Golaud (Pelléas et Mélisande), an der Lyric Opera of Chicago den King of Scotland (Ariodante) sowie an der San Francisco Opera Escamillo. Am Opernhaus Zürich war Kyle Ketelsen zuletzt als Golaud in Pelléas et Mélisande, als Méphistophélès in Gounods Faust und als Graf Rodolfo in der konzertanten Aufführung von La sonnambula zu erleben.


Omer Kobiljak

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak stammt aus Bosnien und wurde von 2008-2013 von David Thorner am Kon­servatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in «Die Gröss­ten Schweizer Hits». Seit 2010 besucht er Meisterkurse von Jane Thor­ner-Menge­doht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bei den Salzburger Festspielen einen Lehr­buben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti. Seit 2014 studiert er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er als Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon. 2017 sang er an der Mailänder Scala in Die Meistersinger von Nürnberg. Ab 2017/18 war er Mitglied im IOS und war bisher u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Parsifal, Der fliegende Holländer sowie in La traviata zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang er einen Gardes in Manon, Lord Arturo Buklaw in Lucia di Lammermoor sowie den Notar in der konzertanten Aufführung von La sonnambula. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Alice im Wunderland14 Nov; 05, 10, 27 Dez 2020; 10 Jan 2021

Wolfgang Koch

Wolfgang Koch

Wolfgang Koch

Wolfgang Koch, Bariton, studierte Gesang an der Musikhochschule München sowie bei Josef Metternich, Gianni Raimondi und Leodino Ferri und war anschliessend als Ensemblemitglied am Stadttheater Bern, am Staatstheater Stuttgart und an der Wiener Volksoper engagiert, bevor er als freischaffender Künstler weltweit an zahlreichen grossen Opernhäusern und Festivals auftrat. Zu den Höhepunkten der Saison 18/19 zählen Jochanaan in Salome sowie Hans Sachs in Die Meistersinger von Nürnberg an der Bayerischen Staatsoper, Scarpia in Tosca an der Metropolitan Opera New York und Barak in Die Frau ohne Schatten an der Staatsoper Hamburg sowie an der Wiener Staatsoper. In der Saison 2017/18 war er in den Neuproduktionen von Il trittico und Parsifal sowie in einer Ring-Produktion an der Bayerischen Staatsoper München, in Parsifal an der Staatsoper Hamburg und in einer Neuproduktion von Dantons Tod an der Wiener Staatsoper zu erleben. Besonders eng verbunden ist er mit der Staatsoper München, wo er 2014 zum Bayerischen Kammersänger ernannt wurde. 2013 bis 2015 war Wolfgang Koch alljährlich bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Kirill Petrenko als Wotan zu hören. 2011 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in Die Frau ohne Schatten, 2013 dann auch bei den Salzburger Osterfestspielen in Parsifal. Weitere wichtige Rollen seines Repertoires sind der Holländer, Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser), Telramund (Lohengrin), Kurwenal (Tristan und Isolde), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen), Amfortas (Parsifal), Mandryka (Arabella), Der Graf (Capriccio), Mathis (Mathis der Maler), Borromeo und Morone (Palestrina), Lear (Reimann) und Doktor Faust (Busoni). Zahlreiche CD und DVD-Veröffentlichungen dokumentieren sein Schaffen, darunter Der Ring des Nibelungen aus Hamburg, Lear und Palestrina (Pfitzner) aus Frankfurt, Palestrina, Doktor Faust und Lohengrin aus München, Parsifal und Die Frau ohne Schatten aus Salzburg und Parsifal (Barenboim und Tcherniakov) aus Berlin.


Vitalij Kowaljow

Vitalij Kowaljow

Vitalij Kowaljow

Vitalij Kowaljow, Bass, hat sich als führender Interpret von über 40 Rollen seines Faches etabliert und trat an renommierten Häusern wie der Metropolitan Opera New York, dem Teatro alla Scala in Mailand, dem Royal Opera House Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper sowie der San Francisco Opera Opéra auf. 2010 feierte er sein Debüt als Wotan und Wanderer in einer Neuproduktion des Rings in Los Angeles, worauf er ein Jahr später von Daniel Barenboim für die Walküre an die Mailänder Scala eingeladen wurde. Er war überdies als Filippo II (Don Carlo), Jacopo Fiesco (Simon Boccanegra), Banco (Macbeth), Zaccaria (Nabucco) Ramphis (Aida), Kaspar (Der Freischütz), Méphistophélès (Faust) und Sarastro (Die Zauberflöte) zu erleben sowie im russischen Repertoire als Fürst Igor, Pimen (Boris Godunow) und Gremin (Eugen Onegin). Unlängst sang er Die Meistersinger von Nürnberg (Veit Pogner) unter Christian Thielemann bei den Salzburger Osterfestspielen, Iolanta im Palau de Les Arts in Valencia sowie der New Yorker Met, La forza del destino an der Semperoper Dresden, Aida in der Arena di Verona sowie an der Mailänder Scala und Lucia di Lammermoor, ebenfalls an der New Yorker Met. 2019/20 sind u.a. Nabucco in Dresden und München, Don Carlo in Paris, Die Meistersinger von Nürnberg in Dresden sowie der Fliegende Holländer in Toronto geplant. Bei den Salzburger Festspielen singt er in der Neuproduktion von Cherubinis Médée.

Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021

Johannes Martin Kränzle

Johannes Martin Kränzle

Johannes Martin Kränzle

Johannes Martin Kränzle wurde in Augsburg geboren. Er studierte zunächst Violine und Musiktheaterregie, danach Gesang in Frankfurt. Seine ersten Stationen im Festengagement waren die Opernhäuser Dortmund, Hannover und Frankfurt. Er ist seither regelmässig Gast an den grossen Bühnen, so an der New Yorker Met, Mailänder Scala, Londoner Covent Garden, Pariser Opéra, Teatro Real Madrid, Zürich, Berlin, München und Hamburg. Sein Opernrepertoire umfasst 120 Partien und reicht von Händel, Rossini, Verdi, Strauss und Lehar bis zu Henze und Rihm. Schwerpunkte bilden Mozart und Wagner sowie das slawische Repertoire. Regelmässig widmet er sich dem Lied- und Konzertgesang. 1997 wurde seine Kammeroper Der Wurm beim Kompositionswettbewerb in Berlin ausgezeichnet und uraufgeführt. 2016 komponierte er den Zyklus Lieder um Liebe nach Brechts Liebesgedichten. 2011 und 2018 wurde er «Sänger des Jahres» bei der Kritikerumfrage der OPERNWELT, 2019 gewann er den deutschen Theaterpreis «Der Faust». Seit 2014 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der darstellenden Künste. 2015 wurde bei ihm eine aggressiv fortschreitende Form der Knochenmarkerkrankung MDS diagnostiziert und er musste sich einer Stammzell-Transplantation unterziehen. Sein Bruder Andreas war sein lebensrettender Spender. Mit grossem Erfolg kehrte er 2016 in London (Così fan tutte) zurück auf die Bühne. Es folgten Debüts u.a. an der Pariser Oper (Wozzeck), an der Elbphilharmonie und bei den Bayreuther Festspielen (Die Meistersinger von Nürnberg). Unlängst sang er Alberich (Siegfried und Götterdämmerung) in London, Sixtus Beckmesser an der Staatsoper Berlin und in Bayreuth, Ibn Hakai (Iolanta) in Paris sowie Herzog Blaubart im Lincoln Center in New York. In Zürich gab er in der Spielzeit 2019/20 sein Rollendebüt als Don Pasquale.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020

Stefano La Colla

Stefano La Colla

Stefano La Colla

Der Tenor Stefano La Colla schloss seine Gesangsausbildung am Konservatorium Istituto Superiore di Studi Musicali Pietro Mascagni in Livorno ab und erhielt Unterricht bei Magda Olivero, Katia Ricciarelli, Luciana Serra und Carlo Meliciani. Den internationalen Durchbruch gelang ihm 2015 mit der Rolle des Calaf in Turandot unter der Leitung von Riccardo Chailly am Teatro alla Scala in Mailand, wohin er noch im selben Jahr zurückkehrte, dieses Mal als Turiddu in Cavalleria rusticana. Weitere Höhepunkte seiner Karriere umfassen die Rolle des Radames in Aida, Mario Cavaradossi in Tosca, Pinkerton in Madama Butterfly, Renato Des Grieux in Puccinis Manon Lescaut und Riccardo in Un ballo in maschera. Seine Arbeit führte ihn an Opernhäuser wie die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper und in die Arena di Verona, wo er mit Dirigenten wie Yves Abel, Daniele Callegari, Riccardo Chailly, Stefano Ranzani, Donato Renzetti und Pinchas Steinberg zusammenarbeitete. In der Saison 2017/18 feierte Stefano La Colla sein Debüt als Calaf an der Lyric Opera of Chicago. In der Spielzeit 2019/20 singt er Pinkerton in Venedig und an der Staatsoper Hamburg, Cavaradossi an der Bayerischen Staatsoper, Canio (Pagliacci) in Bologna und Emilia, Calaf an der Palm Beach Opera, in Karlsruhe und Köln sowie Radames an der Deutschen Oper Berlin.


Spencer Lang

Spencer Lang

Spencer Lang

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. Von 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier zunächst als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang seitdem u.a. Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), Jaquino (Fidelio), Mister Bobo / Ander-Bobo (Coraline), Tobias Ragg in der Musical-Neuproduktion Sweeney Todd und den Tisiphone / Seconde Parque in Hippolyte et Aricie.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Okt 2020 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021

Jean-François Lapointe

Jean-François Lapointe

Jean-François Lapointe

Der kanadische Bariton Jean-François Lapointe hat seit seinem Debüt im Jahr 1983 auf zahlreichen grossen Bühnen Europas gesungen, darunter die Opernhäuser von Paris, Straßburg, Bordeaux, Wien, Barcelona, Madrid, Lissabon, Hamburg, Frankfurt, Berlin, Amsterdam, Genf und Toulouse. Ausserdem gastierte er in den USA und Japan. Eine seiner wichtigsten Rollen ist die Titelpartie in Debussys Pelléas et Mélisande, die er in Peter Brooks berühmter Inszenierung interpretierte sowie in Toronto, Bonn, Cincinnati, Bordeaux, Marseille, Toulouse, Toulon, an der Mailänder Scala, im Théâtre des Champs-Elysées und im Concertgebouw Amsterdam unter Bernhard Haitink. Die Entwicklung seiner Stimme führte zu seinem gefeierten Debüt als Golaud in demselben Werk in Nantes und Helsinki im Jahr 2014. In jüngerer Zeit sang Jean-François Lapointe die Titelrolle in Ambroise Thomas’ Hamlet, Rodrigo (Don Carlo), Hérode (Massenets Hérodiade) und Sir Richard Forth (I puritani) an der Opéra de Marseille, Albert (Werther) in Bologna, Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) und Ford (Falstaff) an der Opéra de Monte-Carlo, die Titelrolle in Guillaume Tell sowie Valentin (Faust) am Grand Théâtre de Genève und Marquis de la Force (Dialogues des Carmélites) an der Opera in Amsterdam, an der Met in New York und im Théâtre du Capitole in Toulouse. An der Opéra Nationale de Paris sang er 2019 Giorgio Germont. Zukünftige Engagements umfassen Escamillo (Carmen) an der Opéra de Marseille und an der Opéra Comique in Paris.


Michael Laurenz

Michael Laurenz

Michael Laurenz

Michael Laurenz begann seine Gesangskarriere als Tamino bei den Schlossfestspielen Wernigerode. Es folgten Engagements mit den Stuttgarter Philharmonikern und an der Kammeroper München. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich (2008–2010) sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe­Bleue und Siegfried in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen. 2010 wurde er ans Opernhaus Zürich engagiert und war hier u.a. als Arbace (Idomeneo), Lindoro (Haydns La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Falstaff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Valzacchi (Der Rosenka­
valier
), Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Aegisth (Elektra), Monostatos (Die Zauberflöte), Pirzel (Die Soldaten) und in der Titelrolle von Robin Hood zu hören. Michael Laurenz gastiert regelmässig an den grossen Opernhäusern und Festivals Europas, darunter die Bregenzer Festspiele, die Pariser Oper, die Salzburger Festspiele 
und die Bayerische Staatsoper. Höhepunkte der letzten Zeit waren Valzacchi (Der Rosenkava­lier) in Amsterdam, Andres (Wozzeck) an der Mailänder Scala, Meckie Messer beim Kurt Weill-Fest in Dessau, Aegisth (Elektra) sowie Albert Gregor (Die Sache Makropulos) an der Vlaamse Opera, Tanzmeister (Ariadne auf Naxos) in Glyndebourne, Willy (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) in Zürich, Basilio (Le nozze di Figaro) an der Oper Köln und Flute (A Midsummer Night’s) am Theater an der Wien. Er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und war dort zuletzt in ArabellaDie Zauberflöte für Kinder, Les Contes d’Hoff­mann und Orest zu hören.


Mingjie Lei

Mingjie Lei

Mingjie Lei

Mingjie Lei, geboren im chinesischen Hengyang, graduierte 2013 als Master an der New Yorker Manhattan School of Music und setzte sein Studium anschliessend am Curtis Institute of Music in Philadelphia fort, wo er sein Diplom erhielt. Von 2015 bis 2017 sammelte er erste Bühnenerfahrungen als Mitglied des Ryan Opera Centre an der Lyric Opera of Chicago. 2016 absolvierte er das «Young Singers Project» der Salzburger Festspiele, die ihn im Folgejahr für eine Aufführung von Donizettis Lucrezia Borgia unter Marco Armiliato verpflichteten. Seit 2018 ist Mingjie Lei Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart; dort konnte er sich u. a. als Ernesto in Donizettis Don Pasquale und als Ferrando in Mozarts Così fan tutte vorstellen. Eine Konzerttournee führte ihn 2019 als Ferrando in Così fan tutte unter Teodor Currentzis nach St. Petersburg, Bremen, Wien und an das Lucerne Festival. Ebenfalls am Lucerne Festival war er unter Currentzis in einem Mozart-Konzert mit Cecilia Bartoli zu hören. In Stuttgart war er in dieser Spielzeit als Erster Offizier in Henzes Der Prinz von Homburg zu erleben; es folgen Pylade in Iphigénie en Tauride, Tamino in Die Zauberflöte sowie erneut Ernesto. Geplant ist ausserdem Così fan tutte in Antwerpen. Mingjie Lei ist Preisträger des Gesangswettbewerbs «Neue Stimmen» (2017), des ARD-Musikwettbewerbs in München (2018) sowie Gewinner in der Liedkategorie beim diesjährigen Wettbewerb «Cardiff Singer of the World».


Francesco Meli

Francesco Meli

Francesco Meli

Francesco Meli stammt aus Genua. Am Konservatorium seiner Heimatstadt studierte er bei Norma Palacios. 2002 debütierte er als Malcolm (Macbeth) beim Festival dei due Mondi in Spoleto. Es folgten Debüts u.a. in Lissabon,      Bologna, Venedig, Genua, Zürich, Verona und Turin. Unter Riccardo Muti war er als Chevalier de la Force (Dia­logues des Carmélites) erstmals an der Mailänder Scala zu Gast, wohin er als Cassio (Otello), Arbace (Ido­­meneo), Don Ottavio (Don Giovanni), Leicester (Maria Stuarda) und Italienischer Sänger (Der Rosenkavalier) zurückkehrte. 2005 sang er Falliero (Bianca e Falliero) beim Rossini Opera Festival in Pesaro, gefolgt von Auftritten als Don Ottavio in Genua sowie Debüts als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) in Zürich, Don Ottavio am Théâtre des Champs-Élysées, Elvino (La son­nam­bula) in Lyon, Ferrando (Così fan tutte) unter Riccardo Muti an der Wiener Staats­­oper, Erisso (Maometto II) in Tokio und Herzog von Mantua (Rigoletto) am Royal Opera House, Covent Garden. Ab 2009 wandte sich Francesco Meli zunehmend dramatische­ren Rollen zu. Er sang Werther (Werther) in Parma, Rom und Washington, Gabriele Adorno (Simon Boccanegra) in Parma, Venedig, Rom und Wien, Riccardo (Un ballo in maschera) in Parma und Rom, Don José (Carmen) an der Mailänder Scala und in Genua, Cavaradossi (Tosca) in Covent Garden, Manrico (Il trovatore) in Venedig, bei den Salzburger Festspielen, in Amsterdam und Lon­don, Alfredo (La traviata) in Paris und Orange, Ernani (Ernani) in Rom und an der Met sowie Jacopo Foscari (I due Foscari) in London und an der Mailänder Scala. Verdis Requiem interpretierte er unter der Leitung so renommierter Dirigenten wie Riccardo Chailly, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Lorin Maazel, Riccardo Muti, Gianandrea Noseda und Yuri Temirkanov. Geplant sind Rada­mes (Aida) bei den Salzburger Festspielen 2017 sowie Neu­produktionen an der Mailänder Scala, London, Madrid, München und Wien. Auf DVD ist Francesco Meli u.a. in Anna Bolena, Giovanna d‘Arco und I Lombardi zu sehen.


Iain Milne

Iain Milne

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u. a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche und in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel als Jakob Glock zu hören. Zuletzt sang er u.a. Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd, Mister Bobo / Ander-Bobo in Coraline und Walther von der Vogelweide in Tannhäuser. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 Mai 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021

Valeriy Murga

Valeriy Murga

Valeriy Murga

Valeriy Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997–1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard in La bohème verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. in Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pique Dame (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo und Monterone) und L’italiana in Algeri (Ali) zu hören. In Tiefland gastierte er am Liceu Barcelona und in L’italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt war er in Zürich in Tosca (Angelotti), in Faust (Wagner), in Lady Macbeth von Mzensk als Polizeichef, als Sid (Fanciulla del West) und als Marchese d’Obigny in La Traviata zu erleben. Ebenso sang er in den Familienopern Das Gespenst von Canterville (Dr. Bürkli), Robin Hood (Little John) und Das verzauberte Schwein (Schwein).

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland14 Nov; 05, 10, 27 Dez 2020; 02, 15, 23 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021

Michael Nagy

Michael Nagy

Michael Nagy

Michael Nagy, Bariton mit ungarischen Wurzeln, war zunächst Ensemblemitglied der Ko­mi­schen Oper Berlin, wechselte dann an die Oper Frankfurt, wo er sich mit Papageno, Guglielmo (Così fan tutte), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Hans Scholl (Die weisse Ro­se), Wolfram (Tannhäuser), Valentin (Faust), Jeletzki (Pique Dame), Marcello (La bohème), Albert (Werther), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Owen Wingrave, Jason (Medea) und Dr. Falke (Die Fledermaus) wichtige Partien seines Repertoires erarbeiten konnte. Gast­engagements führten ihn u.a. als Wolfram (Tannhäuser) an das Opernhaus Oslo, als Ford (Falstaff) an die Deutsche Oper Berlin, als Graf Luna (Palestrina) an die Bayerische Staatsoper München und als Nardo (La finta giardiniera) ans Theater an der Wien. Unter Simon Rattle sang er bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden Papageno mit den Berliner Philharmonikern. Konzert-Engagements führten ihn zum Kon­zert­hausorchester Berlin, Museumsorchester Frankfurt, Gewandhausorchester Leipzig sowie dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Philippe Herreweghe, Helmuth Rilling, Adam Fischer, Paavo Järvi, Christoph Eschenbach und Riccardo Chailly zählen zu den prominenten musikalischen Partnern für sein breit gefächertes Konzertrepertoire. In jüngerer Zeit sang er u.a. Eugen Onegin, Stolzius (Die Soldaten), Papageno, Dr. Falke (Die Fledermaus), Guglielmo, Albert (Werther) und Le Grand-Prêtre d’Apollon / Hercule (Alceste) in München, Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) in Zürich und Köln, Kurwenal (Tristan und Isolde) im Festspielhaus Baden-Baden sowie Don Alfonso und Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) in Zürich. Im Sommer 2019 war er beim Edinburgh International Festival in der Titelrolle von Eugen Onegin zu hören.


Alexey Neklyudov

Alexey Neklyudov

Alexey Neklyudov

Alexey Neklyudov, Tenor, studierte am Galina Wischnewskaja Opera Centre in seiner Heimatstadt Moskau sowie bei Svetlana Nesterenko am Moskauer Gnessin-Institut. Bereits als Student gewann er mehrere Gesangswettbewerbe. 2012 erhielt er ein Stipendium der Russischen Nationalphilharmonie, 2013 eines der Müslüm Maqomayev-Stiftung und 2015 nahm er an der Akademie des Festivals in Aix-en-Provence teil. 2010 debütierte er mit der Russischen Nationalphilharmonie unter der Leitung von Vladimir Spivakov, der ihn 2013 und 2014 zum Internationalen Musikfestival nach Colmar einlud. 2013 wurde er Ensemblemitglied der Neuen Oper Moskau (Novaya Opera), wo er u. a. Lensky in Jewgeni Onegin, Tebaldo in I Capuleti e i Montecchi, Zar Barendej in Rimsky-Korsakows Schneeflöckchen, Alfredo in La traviata und Narraboth in Salome sang. 2014 feierte er sein Debüt am Bolschoi-Theater in Moskau als Ferrando in Così fan tutte unter der Musikalischen Leitung von Stefano Montanari. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe gab er 2017 als Nemorino in L’elisir d’amore sein Debüt. Am selben Haus folgten Rollendebüts als Tamino (Die Zauberflöte), Oronte (Alcina) und Percy (Anna Bolena). Mit dem Moscow Chamber Orchestra unter Stefano Montanari gab er 2018 sein Debüt als Don Ottavio in einer konzertanten Aufführung von Don Giovanni in der Tschaikowsky Concert Hall. Zu seinen Verpflichtungen in der Saison 2018/19 zählten sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein als Alfredo, eine Neuproduktion von Il viaggio a Reims am Bolshoi Theater Moskau, Nemorino am Theater St. Gallen sowie – erneut am Bolshoi Moskau – Lenski in einer Neuproduktion von Jewgeni Onegin. Diese Partie sang er im Sommer 2019 auch im Rahmen der Bregenzer Festspiele.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021

Jakub Józef Orliński

Jakub Józef Orliński

Jakub Józef Orliński

Jakub Józef Orliński, Countertenor, hat an der Fryderyk Chopin University of Music in Warschau seinen Master absolviert. Gleichzeitig war er 2012 Mitglied des Young Artists Programm an der Nationaloper Teatr Wielki in Warschau. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als Zweite Hexe in Dido and Aeneas und als Ariel in The Tempest am Collegium Nobilium Theatre in Warschau. Ab 2015 studierte er an der Juilliard School in New York und gewann den 1. Preis beim Marcella Sembrich International Voice Competition in New York. 2016 gewann er den 1. Preis am Oratorio Society of New York und wurde Finalist bei den Metropolitan Opera Council Auditions. 2017 gab er als Orimeno (Cavallis Erismena) sein Debüt beim Festival d’Aix-en-Provence und verkörperte diese Rolle 2019 erneut am Théâtre de Luxembourg. An der Oper Frankfurt war er 2017 in der Titelrolle von Rinaldo zu hören und kehrte im Mai 2019 als Unulfo (Rodelinda) dorthin zurück. Am Théâtre des Champs-Elysées in Paris sang er in Pergolesis Stabat Mater unter der musikalischen Leitung von Julien Chauvin und Narciso bei einer konzertanten Aufführung von Händels Agrippina. Unter der musikalischen Leitung von Emmanuelle Haïm war er zudem als Unulfo in Lille und in Caen zu erleben. In der Saison 2018/19 erschien sein Debütalbum Anima Sacra, welches er mit einer Tour durch Europa zusammen mit dem Orchester Il Pomo d’oro vorstellt. Zudem gab er sein Debüt in der Carnegie Hall mit einem Solistenkonzert zusammen mit dem New York Baroque Incoroprated. In der Warschauer Philharmonie war er in Händels Messiah zu hören und beim Montreal Bach Festival sang er ein Programm mit Bach-, Händel- und Vivaldi-Arien. Im Sommer 2019 ist er beim Glyndebourne Festival als Eustazio in Rinaldo zu hören.


Morgan Pearse

Morgan Pearse

Morgan Pearse

Morgan Pearse wurde in Australien geboren und studierte an der Royal College of Music’s International Opera School. In der Spielzeit 2014/15 zählte er zum Opernstudio der Houston Grand Opera, wo er u.a. Papageno, Yamadori (Madama Butterfly) und Anthony (Sweeney Todd) sang. In jüngerer Zeit sang er Rollen wie Apoll in Monteverdis Orfeo auf einer Tournee des Australian Brandenburg Orchestra, die Bariton-Partien in Purcells Dioclesian, mehrere Händel-Partien beim London Handel Festival, Figaro (Il barbiere di Siviglia) an der English National Opera sowie die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Papageno am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Als Konzertsänger war er in Schuberts Winterreise, in Faurés Requiem und in Händels Messias an der Oper Sydney zu hören, trat mit dem Russian National Orchestra unter Michail Pletnev auf, sang Brittens War Requiem in Polen und Mozarts Requiem mit dem English Chamber Orchestra. Er konzertierte u.a. in der Londoner Wigmore Hall, dem Purcell Room, der Melbourne Recital Hall, im Konserthuset Kopenhagen, in der Royal Festival Hall, der Queen Elizabeth Hall und beim Edinburgh Fringe Festival. 2019 war er u.a. als Escamillo (Carmen) an der State Opera South Australia sowie als Figaro (Il barbiere di Siviglia) und als Masetto (Don Giovanni) am der New Zealand Opera zu erleben.

Johannes-Passion08 Mär 2021

George Petean

George Petean

George Petean

George Petean wurde in Cluj-Napoca (Rumänien) geboren, wo er die Musikakademie besuchte. Sein Bühnendebüt gab er 1997 als Don Giovanni. 1999 erhielt er den Grossen Preis des internationalen Gesangswettbewerbes Braila/Rumänien. Sein internationaler Durchbruch erfolgte 2000 am Teatro dell’ Opera di Roma in La bohème. Von 2002 bis 2010 war er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper (u.a. Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore, Madama Butterfly, Don Carlo, Un ballo in maschera, La traviata, Rigoletto, Faust, Lucia di Lammermoor). Zudem war er an so bedeutenden Häusern wie dem Londoner Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Opéra de Paris, der Bayerischen Staatsoper München, der New Yorker Met, dem Gran Teatro del Liceu Barcelona, dem Teatro Real in Madrid, der Oper Frankfurt, der Deutschen Oper- und Staatsoper Berlin oder dem Grand Théâtre de Genève zu hören. In der Spielzeit 2018/19 war er u.a. als Nabucco an der Deutschen Oper Berlin, als Rigoletto in Palermo, als Ezio (Attila) an der Mailänder Scala, als Conte di Luna (Il trovatore) in Chicago, als Carlo Gérard (Andrea Chénier), Enrico (Lucia di Lammermoor), Tonio (Pagliacci) und Macbeth an der Wiener Staatsoper, als Jago (Otello) an der Opéra de Monte-Carlo sowie als Renato und Enrico an der Bayerischen Staatsoper München zu erleben.

I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021

Mauro Peter

Mauro Peter

Mauro Peter

Mauro Peter stammt aus Luzern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Ro­bert-­Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Als Liedsänger debütierte er mit Schuberts Schöner Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Seither ist er ständiger Gast in Schwarzenberg/Hohenems sowie auf den führenden internationalen Konzertpodien und Opernbühnen. Liederabende führen ihn regelmässig ins KKL Luzern, die Londoner Wigmore Hall, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, an die Kon­zerthäuser in Berlin und Dortmund, die Kölner Philharmonie, die Oper Frankfurt und das Opernhaus Zürich. Konzertengagements führten ihn in die Philharmonie im Gasteig Mün­chen, in die Royal Festival Hall Lon­don, ins Mozarteum Salzburg und zum Verbier Festi­val. Regelmässiger Gast ist er beim Festival de Pâ­ques in Aix-en-Provence sowie seit 2012 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2018 den Ta­mino in einer Neuproduktion der Zauberflöte gesungen hat. Zu den Dirigenten, mit denen Mauro Peter bislang zusammengearbeitet hat gehören Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Teo­dor Currentzis, Fabio Luisi, Ivor Bolton, Iván Fischer, Vladimir Jurowski, Riccardo Mi­na­si und Laurence Cummings. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Mauro Peter Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Darüber hinaus sang er u.a. an der Bayerischen Staats­­oper München, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Canadian Opera Toronto sowie an der Opéra de Lyon. Gemeinsam mit Helmut Deutsch hat er Lieder von Schubert und Schumann auf CD ein­gespielt. Zuletzt sang Mauro Peter u.a. Tamino in Zürich und bei den Salzburger Festspielen sowie die Titelrollen in Oberon am Theater an der Wien in Belshazzar in Zürich.

L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020 Winterreise13, 19, 21, 28 Feb; 04 Mär 2021

Saimir Pirgu

Saimir Pirgu

Saimir Pirgu

Saimir Pirgu wurde in Albanien geboren. Er studierte am Konservatorium «Claudio Monteverdi» in Bozen bei Vito Brunetti. Ausserdem wurde er von Luciano Pavarotti stimmlich betreut. Claudio Abbado holte den 22-Jährigen nach Ferrara als Ferrando (Così fan tutte) – 2004 debütierte er mit dieser Partie bei den Salzburger Festspielen. In der Folge ist er an allen bedeutenden Opernhäusern der Welt aufgetreten. Er hat u.a. mit Riccardo Muti, Lorin Maazel, Mariss Jansons, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Franz Welser-Möst, Fabio Luisi und Daniele Gatti zusammengearbeitet. Im Konzert war er u.a. im Concertgebouw Amsterdam mit den Wiener Philharmonikern, im Auditorium Santa Cecilia in Rom, an den Salzburger Festspielen und im Musikverein Wien zu hören. In den letzten Jahren sang er u.a. in Rigoletto am Royal Opera House Covent Garden, La traviata an der Met New York, am Royal Opera House, an der Berliner Staatsoper und der Deutschen Oper, Die Zauberflöte an der Mailänder Scala, La clemenza di Tito an der Pariser Oper, La bohème am Gran Teatre del Liceu, La Damnation de Faust am Bolschoi-Theater Moskau, L’elisir d’amore an der Deutschen Oper Berlin und der Wiener Staatsoper, Król Roger am Royal Opera House und in Sydney sowie Lucia di Lammermoor in Neapel. Am Opernhaus Zürich war er u.a. als Idomeneo, Don Ottavio (Don Giovanni), Fenton (Falstaff), Rinuccio (Gianni Schicchi), Duca (Rigoletto) und zuletzt als Alfredo (La traviata) und Pinkerton (Madame Butterfly) zu erleben.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021

Luca Pisaroni

Luca Pisaroni

Luca Pisaroni

Luca Pisaroni, aufgewachsen in Busseto/Italien, studierte am Verdi-Konservatorium in Mailand. Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern und Nicolaus Harnoncourt ist er auf zahlreichen grossen Opern- und Konzertbühnen sowie bei renommierten Festivals weltweit aufgetreten, darunter die Opernhäuser von Wien, San Francisco, Houston, New York, Madrid und Paris, die Festspiele in Salzburg, Glyndebourne und Aix-en-Provence sowie der Wiener Musikverein, der Concertgebouw Amsterdam und die Wigmore Hall in London. Sein Repertoire umfasst Partien wie Guglielmo (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Hercules (Alceste), Papageno (Die Zauberflöte), Castor (Castor et Pollux), Aeneas (Dido and Aeneas), Alidoro (La Cenerentola) und Douglas dʼAngus (La donna del lago). Die Spielzeit 2018/2019 begann mit Méphistophélès in einer Neuproduktion von Faust am Teatro Real Madrid in einer Inszenierung von La Fura dels Baus, gefolgt von seinem Rollendebüt der vier Bösewichte in Les Contes d’Hoffmann in Baden-Baden und von Mustafà in L’italiana in Algeri am Gran Teatre del Liceu Barcelona. An die Metropolitan Opera gastierte er erstmals in der Titelpartie von Don Giovanni. Er sang zudem in der Urauffführung von Tarik O’Regans The Phoenix an der Houston Grand Opera sowie sein Debüt als Escamillo (Carmen) am Royal Opera House London. 2019/20 singt er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro) und Guglielmo in New York, Don Giovanni an der Opéra National de Paris und Leporello an der Bayerischen Staatsoper München.


Dmytro Popov

Dmytro Popov

Dmytro Popov

Der ukrainische Tenor Dmytro Popov begann seine Karriere am Nationaltheater Kiev, wo er als Lenski (Eugen Onegin) debütierte. Internationale Aufmerksamkeit erregte er 2013 mit seiner Interpretation des Rodolfo (La bohème) am Royal Opera House Covent Garden. Es folgten zahlreiche Engagements, darunter Rodolfo an der Metropolitan Opera in New York und an der Bayerischen Staatsoper in München, Nicias (Massenets Thaïs) am Teatro Regio in Turin, Pinkerton (Madama Butterfly), Cavaradossi (Tosca) und Rodolfo (Luisa Miller) an der Deutschen Oper Berlin, Vodemont (Iolanta) am Teatro Real in Madrid, Macduff (Macbeth) an der Opéra National de Lyon und Don José (Carmen) an der Opera Australia in Sydney, am Teatro dell’Opera in Rom, der Oper Oslo, an der Staatsoper Hamburg und am Bolschoi-Theater. Cavaradossi sang er auch an der Oper Stuttgart und an der Semperoper Dresden, als Alfredo Germont (La traviata) war Dmytro Popov an der Deutschen Oper Berlin, in Covent Garden, an der Wiener Staatsoper, am Opernhaus Zürich und zuletzt in Prag zu erleben. Im Konzertbereich sang er u.a. Rachmaninows The Bells mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle (2013 als CD bei EMI erschienen) sowie mit der Accademia di Santa Cecilia unter Antonio Pappano, Verdis Requiem am Tanglewood Festival, mit dem London Philharmonic Orchestra und in der aktuellen Spielzeit mit der Staatsoper Hamburg und erst kürzlich eine konzertante Version von Carmen am Verbier Festival unter Charles Dutoit. 2017/18 gastierte Dmytro Popov an der Met, in Dresden und Genf (La bohème), an der Wiener Staatsoper (Rusalka), am Nationaltheater Prag (Carmen) und an der Deutschen Oper Berlin (Un ballo in maschera).


Edgardo Rocha

Edgardo Rocha

Edgardo Rocha

Edgardo Rocha, geboren in Rivera (Uruguay), studierte Klavier sowie Chor- und Orchesterleitung an der Universität in Montevideo und begann seine Gesangsausbildung bei Beatriz Pazos und Raquel Pierotti. 2008 übersiedelte er nach Italien, wo er bei Salvatore Fisichella studierte und Rossini-Meisterkurse bei Rockwell Blake und Alessandro Corbelli besuchte. 2010 gab er beim Festival della Valle d’Itria in Martina Franca sein Debüt in der Titelrolle von Donizettis Gianni di Parigi. Seine Engagements führten ihn seither u.a. als Don Ramiro (La cenerentola) nach Barcelona, Seattle, Stuttgart, Sevilla, Bilbao, Amsterdam, Monte-Carlo und Versailles, als Ferrando (Così fan tutte) nach Neapel und Turin, als Dorvil (La scala di seta) sowie als Jago (Rossinis Otello) nach Zürich, als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) u.a. an die Staatsopern in Wien, München, Dresden und Hamburg wie auch nach Valencia, Madrid, Neapel, Lausanne, Rom und wiederum nach Zürich sowie als Rodrigo (Otello) an der Seite von Cecilia Bartoli ans Théâtre des Champs Elysées und zu den Salzburger Festspielen. 2015 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Jago (Otello) und kehrte 2017 als Giannetto in La gazza ladra dorthin zurück. Im Opernfilm La cenerentola – Una favola in diretta verkörperte er Don Ramiro. Als Konzertsänger war er zuletzt im Sommer 2018 beim Lucerne Festival und im Palau de la Música in Barcelona als Don Ramiro zu hören. Im gleichen Jahr sang er bei den Salzburger Pfingstfestspielen und in Barcelona Lindoro in L’italiana in Algeri. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Cavaliere Belfiore in Il viaggio a Reims, in der Titelrolle von Le Comte Ory und 2019 als Don Narciso in Il turco in Italia zu erleben. Geplant sind zudem in der Spielzeit 2019/20 Don Narciso in Mailand, Giacomo / Uberto (La donna del lago) am Theater an der Wien und Don Ramiro am Grand-Théâtre de Genève.

Don Pasquale16, 20, 26 Mär; 03, 10, 18 Apr 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 Mai 2021

Juan Jesús Rodríguez

Juan Jesús Rodríguez

Juan Jesús Rodríguez

Juan Jesús Rodríguez, geboren in Huelva, Spanien, machte ein Diplom als Gesanglehrer an der Musikakademie in Madrid. Während seiner Karriere, die er 1994 am Teatro de la Zarzuela in Madrid begann, erarbeitete er sich die wichtigsten Baritonpartien, mit denen er an Häusern wie dem Teatro San Carlo in Neapel, dem Maggio Musicale in Florenz, dem Teatro Regio Turin, dem Teatro Real Madrid und dem Palau de les Arts Valencia gastierte. Dabei arbeitete er u.a. mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Marco Armiliato, Nicola Luisotti, Richard Farnes und Lorin Maazel zusammen. 2017 sang er die Titelpartie in Macbeth an der Opéra Grand in Avignon, im gleichen Jahr Marcello (La bohème) in Sevilla und Giorgio Germont (La traviata) an der Staatsoper in Hamburg. Er war zudem jüngst als Rodrigo (Don Carlo) in Tel Aviv und am Teatro Real in Madrid zu erleben, als Rigoletto an der Oper Los Angeles, als Ford (Falstaff) an der Met in New York, als Miller (Luisa Miller) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, als Don Giovanni am Teatro Colón in Buenos Aires sowie als Lord Enrico (Lucia di Lammermoor) in Bilbao. Er hat an Anlässen wie der Wiedereröffnung des Gran Teatre del Liceu Barcelona und des Teatro Real Madrid (neben Placido Domingo) gesungen. Im Sommer 2020 wird er als Nabucco an der Opéra de Marseille auftreten und auf der Seebühne bei den Bregenzer Festspielen den Rigoletto singen.


Luca Salsi

Luca Salsi


Andreas Schager

Andreas Schager

Andreas Schager

Andreas Schager stammt aus Österreich und studierte an der Universität für Musik in Wien. Zunächst war er im lyrischen Mozart- und Operettenfach zu Hause, bis er 2011 zu den Heldenpartien von Wagner und Strauss wechselte. Auf sein Debüt im Sommer 2009 bei den Tiroler Festspielen Erl als David in Die Meistersinger von Nürnberg folgten schon bald die Partien des Florestan, Max (Der Freischütz), Tristan sowie Siegfried an kleineren und mittleren Theatern, bevor ihm mit dem Siegfried in Götterdämmerung am Teatro alla Scala, an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und bei den BBC Proms 2013 in London unter Daniel Barenboim der internationale Durchbruch gelang. Seitdem singt er regelmässig an grossen Häusern und Festivals weltweit wie der Metropolitan Opera, der Opéra de Bastille, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin, dem Teatro alla Scala, dem Teatro Real Madrid sowie den Bayreuther Festspielen, wo er im Sommer 2018 den Lohengrin sang. 2019 kehrt er als Parsifal dorthin zurück. In der Saison 2018/19 war er zudem u.a. als Lohengrin an der Wiener Staatsoper und in Prag zu erleben, als Siegfried an der Staatsoper Hamburg und der Met in New York sowie als Tannhäuser in Wiesbaden. Regelmässig tritt er auch im Konzertbereich auf; so mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst in Cleveland und der Carnegie Hall. Er sang Schönbergs Gurre-Lieder in der Philharmonie de Paris, in Beethovens 9. Sinfonie im Wiener Konzerthaus mit den Wiener Philharmonikern jeweils unter Philippe Jordan sowie in Mahlers 8. Sinfonie unter Riccardo Chailly in Luzern.


Konstantin Shushakov

Konstantin Shushakov

Konstantin Shushakov

Konstantin Shushakov stammt aus Russland und studierte am Izhevsk Music College und später an der Russischen Akademie für Theaterkunst. Im Anschluss an das Studium wurde er 2009 Mitglied des Young Artist Program am Bolshoi Theater in Moskau. 2011 war er Preisträger des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel und gewann im selben Jahr den 2. Preis beim Operalia Wettbewerb in Moskau. Ein Jahr später wurde er Ensemblemitglied am Bolschoi-Theater, wo er in zahlreichen Rollen zu erleben war; so sang er dort u.a. Morales (Carmen), Almaviva (Le nozze di Figaro), Marullo (Rigoletto), Malatesta (Don Pasquale), Schaunard und Marcello (La bohème), Lebedjev (Der Idiot), Robert (Iolanta), Papageno und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Gastengagements führten ihn als Guglielmo in Così fan tutte an die Scala nach Mailand, als Ford in der Neuproduktion von Falstaff nach Genf und ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel für den Prinz Afron in Der goldene Hahn. 2018 gastierte er in Vancouver in der Titelrolle von Jewgeni Onegin sowie als Jelezki (Pique Dame) beim Savonlinna Festival und an der Oper in Oslo. Shushakov ist ausserdem regelmässig als Konzertsänger zu erleben; er sang in Brahms’ Ein deutsches Requiem zusammen mit dem Russischen National Orchester in der Tschaikovsky Concert Hall und in Mozarts Grosse Messe in c-Moll mit dem Musica Viva Chamber Orchestra Moskau. Zudem gehören die Baritonpartien in Haydns Stabat Mater und in Faurés Requiem zu seinem Repertoire. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört Konstantin Shushakov zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bereits als Guglielmo, Malatesta und Marcello zu hören.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02 Feb 2021 Brahms07 Feb 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mär; 03, 10, 18 Apr 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 Mai 2021

Yngve Søberg

Yngve Søberg

Yngve Søberg

Yngve Søberg, Bariton, stammt aus Norwegen. Seit der Spielzeit 2010/11 ist er Ensemblemitglied an der Norske Opera Oslo, wo er u.a. als Sharpless (Madama Butterfly), Amonasro (Aida), Alfio (Cavalleria rusticana), Junius (The Rape of Lucrecia), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi), Hobson (Peter Grimes), Masetto (Don Giovanni), Germont (La traviata), Escamillo (Carmen), als Heerrufer (Lohengrin), Marcello (La bohème), Schliesser sowie Cesare Angelotti (Tosca) und in der Titelpartie von Le nozze di Figaro zu erleben war. 2014 stand er am Schleswig-Holstein Musikfestival als Angelotti zusammen mit Catherine Naglestad und José Cura auf der Bühne. Im Konzert sang er u.a. Faurés Requiem mit dem Philharmonischen Orchester Oslo, Mahlers Des Knaben Wunderhorn in Oslo, Kopenhagen und Malmö, Brittens War Requiem am ULTIMA-Festival für zeitgenössische Musik sowie Mendelssohns Elias mit dem Norwegischen Radio-Orchester. In der Saison 2018/19 sang er die Titelrolle in Rigoletto am Teatro del Maggio Musicale in Florenz unter der Leitung von Fabio Luisi, Tonio und Alfio an der Oper Graz, Sharpless in Zürich sowie Valentin (Faust) in Trondheim. Im Sommer 2019 debütierte er auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele als Rigoletto und sang die Rolle erneut in der Spielzeit 2019/20 in Oslo und an der Staatsoper Hannover.


Ildo Song

Ildo Song

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto, Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula, Oroveso in Norma und ein Eremit in Der Freischütz. Er gastierte zudem jüngst als Onkel Bonze und Oroveso am Teatro di San Carlo in Neapel.

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Idomeneo08 Jul 2021

Pietro Spagnoli

Pietro Spagnoli

Pietro Spagnoli

Pietro Spagnoli, geboren in Rom, ist seit vielen Jahren ständiger Gast auf den grossen Opernbühnen der Welt. Zum international gefragten Bariton wurde er vor allem mit Partien von Mozart, Rossini und Donizetti, darunter Figaro und Conte Almaviva (Le nozze di Figaro), die Titelrolle in Don Giovanni, Guglielmo und Don Alfonso (Così fan tutte), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Dandini und Don Magnifico (La cenerentola), Belcore und Dulcamara (L’elisir d’amore), Malatesta (Don Pasquale) sowie Sulpice (La fille du régiment). An der Metropolitan Opera in New York debütierte er als Dandini an der Seite von Juan Diego Flórez, Javier Camarena und Joyce di Donato, er sang Prosdocimo in Il turco in Italia in Aix-en-Provence sowie beim Rossini Festival in Pesaro, Sulpice am Teatro Real in Madrid, Don Magnifico, Belcore und Malatesta an der Wiener Staatsoper, Delirio in einer Neuproduktion von Gassmanns L’opera seria unter der Leitung von René Jacobs am Théâtre de la Monnaie in Brüssel, die Titelrolle in Falstaff an der Oper Shanghai, Almaviva am New National Theatre in Tokio, Don Profondo (Il viaggio a Reims) am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und Don Alfonso an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2017/18 gab Pietro Spagnoli u.a. sein Debüt als Melitone in der Neuproduktion von La forza del destino an der Semperoper Dresden, sang Don Alfonso an der Bayerischen Staatsoper, der Staatsoper Hamburg und der Deutschen Oper Berlin sowie die Titelrolle in Donizettis Don Pasquale in Brüssel. In der Spielzeit 2018/19 sang er u.a. Don Alfonso in Hamburg, Don Magnifico in Wien, Don Pasquale in Brüssel, Sharpless in Bari und Sulpice Pingot (La fille du régiment) in London.

Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mär; 03, 10, 18 Apr 2021

Dimitris Tiliakos

Dimitris Tiliakos

Dimitris Tiliakos

Dimitris Tiliakos stammt aus Rhodos. Er ist ein gefragter Macbeth-Interpret und war in dieser Partie bisher am Opernhaus Zürich sowie an der Opéra Bastille in Paris unter Teodor Currentzis und in der Regie von Dmitri Tcherniakov (auch auf DVD erschienen), an der Opéra de Lille, am Teatro Real in Madrid sowie an der Griechischen Nationaloper in Athen zu erleben. Er studierte Viola und Gesang am Athener Konservatorium und führte als Preisträger des Maria Callas- Stipendium seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater in München weiter. Dort gewann er den Willi Domgraf Fassbaender-Wettbewerb für junge Sänger und debütierte am Prinzregententheater München als Figaro-Graf. Von 1997 bis 2003 war er Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg, wo er alle grossen Bariton-Partien seines Fachs interpretierte. Gastengagements führten ihn seither an Häuser wie das Teatro La Fenice in Venedig, die New Yorker Met, ans Teatro Real Madrid, nach Barcelona, Hamburg, Amsterdam u.a. Er arbeitete unter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, James Conlon, Renato Palumbo, Evelino Pidò, Alain Altinoglu oder Marc Minkowski. In jüngster Zeit sang er u.a. Giorgio Germont (La traviata) in Perm in der Regie von Robert Wilson und unter Teodor Currentzis, in Athen und Luxembourg, Don Giovanni beim Festival in Spoleto und den Opernhäusern in Novara und Ravenna, Amonasro (Aida) am La Monnaie in Brüssel, Rigoletto an der Staatsoper Stuttgart sowie Orest (Elektra) und Almaviva in Athen. Kürzlich war er als Don Giovanni am Wiener Konzerthaus und beim Lucerne Festival zu hören. Aufnahmen mit ihm umfassen Macbeth, Don Giovanni und Die Winterreise.


Adrian Timpau

Adrian Timpau

Adrian Timpau

Adrian Timpau, Bariton, stammt aus Moldawien, wo er auch seine Gesangsausbildung erhielt. Er gewann zahlreiche Preise, darunter 2012 beim Hariclae-Dar­clée-­Wettbewerb, 2013 beim Ma­­ria-Biesu-Wettbewerb und 2014 beim Grand Prix de l’Opéra in Bukarest. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Robert in Tschai­kowskis Iolanta, Escamillo (Carmen), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) und Figaro (Il barbiere di Siviglia). In der Spiel­zeit 2015/16 gehörte er zum Internationalen Opernstudio Zürich und war hier als Usciere (Rigoletto), Schaunard (La bohème), Un coryphée (Le Comte Ory) und Dancaïro (Carmen) zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 sang er u.a. Escamillo an der Oper Stettin sowie Eustachio in Donizettis L’assedio di Calais als Mitglied des Glimmerglass Opera’s Young Artist Program. Im Frühjahr 2018 sang er an der Opera Philadelphia Escamillo in Carmen und gab im Oktober sein Debüt an der Met in New York als Larkens in La fanciulla del West. Kurz darauf war er ebenfalls an der Met als Moralès in Carmen zu erleben.


Tómas Tómasson

Tómas Tómasson

Tómas Tómasson

Tómas Tómasson stammt aus Island und studierte am Reykjavik College of Music. Als Bass trat er in einigen der international bedeutendsten Konzert- und Opernhäuser auf, darunter am Covent Garden, dem Teatro Regio di Torino, der Staatsoper Berlin, dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel, dem Teatro Real in Madrid, der Royal Danish Opera, dem Teatro San Carlo in Napoli, der Oper Köln, der Bayerische Staatsoper, der Netherlands Opera und der Lyric Opera of Chicago. Nach einer Karriere als Bass hat Tómas Tómasson einen Fachwechsel zum Heldenbariton vollzogen. Seine ersten Rollen im neuen Repertoire waren u.a. der Holländer (Der fliegende Holländer), Tomski (Pique Dame) am Théâtre de la Monnaie und an der San Francisco Opera und Wozzeck an der Oper in Nancy. Im Verlauf seiner Karriere hat er mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Lorin Maazel, Antonio Pappano, Mark Elder, Carlo Rizzi, René Jacobs, Donald Runnicles, Massimo Zanetti, Kazushi Ono und Daniele Callegari zusammengearbeitet. Jüngst debütierte er als Wotan (Rheingold und Die Walküre) sowie als Wanderer (Siegfried) am Grand Théâtre de Genève, sang Kunrad (Feuersnot), Jochanaan (Salome) und den Holländer an der Semperoper Dresden, Klingsor (Parsifal) in Dmitri Tcherniakovs Neuproduktion an der Staatsoper Berlin, Tomski (Pique Dame) an der Wiener Staatsoper und der Oper Rom, Wotan in Neapel, Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg) an der Komischen Oper Berlin, Telramund (Lohengrin) in São Paulo und Dino in Beat Furrers Uraufführung La bianca notte an der Staatsoper Hamburg.


Alexander Vinogradov

Alexander Vinogradov

Alexander Vinogradov

Alexander Vinogradov, geboren in Moskau, wurde noch während seines Studiums am Konservatorium seiner Heimatstadt als festes Ensemblemitglied an das Moskauer Bolschoi-Theater engagiert und gab dort 21-jährig sein Operndebüt als Oroveso in Bellinis Norma. Seither hat er sich zum international gefragten Bass entwickelt, gastiert regelmässig an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und war zudem in Covent Garden, an der Mailänder Scala, am Teatro La Fenice, der Semperoper Dresden, der Pariser Opéra, im Palau de les Arts in Valencia, am Teatro Real in Madrid, dem New National Opera in Tokio, den Opernhäusern von Washington, San Diego und Dallas wie auch am Ravinia Festival zu erleben. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Daniel Barenboim, Kent Nagano, Vladimir Jurowski, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Philippe Jordan, Antonio Pappano, Helmuth Rilling und Yannick Nézet-Séguin. 2018/19 sang er u.a. Escamillo an der Met in New York, am ROH London und an der Staatsoper in Hamburg, Zaccaria (Nabucco) an der Deutschen Oper Berlin und in Hamburg sowie Raimondo (Lucia di Lammermoor) in München und Valencia. 2019/20 war er in Barcelona als Timur (Turandot), als Filippo II (Don Carlo) in Athen und als Escamillo in München zu erleben. Auf dem Konzertpodium war er u.a. mit der Staatskapelle Berlin, dem Bayerischen Rundfunkorchester, dem Orchestra Filarmonica della Scala, dem Russischen Nationalorchester und dem Konzerthausorchester Wien zu hören.

Verdi-Gala22, 27, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang Sankt Petersburg. Von 2016-2018 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war in der Zeit als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er als Colline (La bohème), als kaiserlicher Kommissar (Madama Butterfly), als Notar (Der Rosenkavalier), als Reinmar von Zweter (Tannhäuser), als Oberpriester (Nabucco) und als Alidoro (La Cenerentola) zu erleben war. Im Sommer 2018 gastierte er bei den Bregenzer Festspielen als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), im Herbst 2018 als Nourabad (Les Pêcherus de perles) an der Oper Vlaandern und im Februar 2020 singt er den L’ombra di Nino in einer konzertanten Aufführung von Semiramide im Concertgebouw in Amsterdam.

I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021 Alcina31 Dez 2020; 02, 05, 07, 09 Jan 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 Mai 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04 Jul 2021

Josef Wagner

Josef Wagner

Josef Wagner

Josef Wagner wurde in Niederösterreich geboren. Er studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Kurt Equiluz und Robert Holl. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er in Meisterklassen von Paul Esswood, Walter Berry und Christa Ludwig; seit einigen Jahren berät ihn Wicus Slabbert. Nach seinem Bühnendebüt mit Don Alfonso und Dulcamara war er ab 2002 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper, wo er u.a. Mozarts Figaro, Papageno und Don Giovanni sowie die vier Bösewichte in Hoffmanns Erzählungen sang. Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen 2006 in Mozarts La finta semplice arbeitet er als freischaffender Sänger. Er gastierte in Genf, Irland, Japan, Tel Aviv, Nantes und Dijon mit Partien wie Nick Shadow, Leporello oder Escamillo. Darauf folgten die Opernhäuser in Marseille und Antwerpen sowie die Deutsche Oper Berlin mit Mozart-Partien sowie Rollen des französischen Fachs. Unter Alberto Zedda erarbeitete er sich ausserdem Rossini-Partien wie den Assur (Semiramide) und Lord Sidney (Il viaggio a Reims). 2013 sang er Jochanaan in Stockholm. 2015 debütierte er in Nordamerika als Figaro an der Calgary Opera und 2016 in Toronto. Danach erfolgten Rollendebüts als Eugen Onegin an der Finnish National Opera in Helsinki sowie als Fliegender Holländer an der Deutschen Oper Berlin. 2018/2019 war er u.a. als Fliegender Holländer an der Malmö Opera, als Graf (Capriccio) am Teatro Real Madrid und als Jochanaan in Salome an der Staatsoper Stuttgart zu erleben. In dieser Spielzeit sang er bereits Gunther (Götterdämmerung) in Edinburgh und Marcello (La bohème) in Helsinki, es folgen Barak (Die Frau ohne Schatten) in Amsterdam sowie Mozarts Figaro in Toronto.


Oliver Widmer

Oliver Widmer

Oliver Widmer

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Als gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas (Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony etc.) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram, Barbier (Die schweigsame Frau), Raimbaud (Le comte Ory), Ottokar (Der Freischütz), Don Alfonso und Schwarzer Minister (Le Grand Macabre) zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.

Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020 Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Werther28 Mär; 05, 08, 16, 24 Apr 2021

Martin Winkler

Martin Winkler

Martin Winkler

Martin Winkler, Bassbariton, wurde in Bregenz geboren und studierte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Walter Berry. Nach einem ersten Festengagement am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin wechselte er 2003 ins Ensemble der Komischen Oper Berlin, wo er als Nekrotzar (Le Grand Macabre) sein viel beachtetes Hausdebüt gab. Gastengagements führten ihn an die Opéra de Lyon, die Staatsoper Prag und die Volksoper Wien. Seit 2009 ist Martin Winkler Ensemblemitglied der Volksoper Wien, wo er Debüts in zentralen Rollen seines Fachs gab, darunter Puccinis Gianni Schicchi, Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Kezal (Die verkaufte Braut) und der Herrscher in Korngolds Das Wunder der Heliane. Martin Winkler war ausserdem als Korporal Mors in Carl Nielsens Maskarade, als Mesner und Kerkermeister (Tosca) und als Sartorius in der Uraufführung von Detlef Glanerts Solaris bei den Bregenzer Festspielen, als Wozzeck an der Oper Graz, als Waldner (Arabella) an der Semperoper Dresden und als Tierbändiger (Lulu) an der Metropolitan Opera New York zu Gast und sang Wagners Alberich in Rom, Brüssel, Stockholm, Warschau, Nürnberg und Düsseldorf sowie in Frank Castorfs Neuinszenierung des Ring 2013 bei den Bayreuther Festspielen unter Kirill Petrenko. Weitere Einladungen führten ihn u. a. an die Staatsopern in München und Wien, die Oper Leipzig und an das Grand Théâtre de Genève. Als Jupiter in Orphée aux enfers gab er im Sommer 2019 sein Salzburger Festspieldebüt. Die Spielzeit 2019/20 führt ihn anschliessend neben seinen zahlreichen Rollen an der Volksoper Wien u. a. an das Teatro Real in Madrid, die Semperoper Dresden und das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel.


Lars Woldt

Lars Woldt

Lars Woldt

Lars Woldt, geboren in Herford, studierte an der Hochschule für Musik in Detmold Komposition und Gesang. Nach ersten Engagements am Detmolder sowie am Tiroler Landestheater in Innsbruck war er von 2004-2010 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Zuletzt gastierte er dort mit grossem Erfolg als Baculus (Der Wildschütz), wofür er mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2014 ausgezeichnet wurde. Von 2009-2011 gehörte er dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo er u.a. als Waldner (Arabella), Rocco (Fidelio) und Fasolt (Das Rheingold) zu hören war. Als freischaffender Künstler gastiert er mittlerweile an den internationalen Opern- und Konzertbühnen. Zu den Höhepunkten der letzten Zeit gehören Fasolt und Osmin an der Pariser Bastille unter Philippe Jordan, Rocco am Theater an der Wien unter Nikolaus Harnoncourt, Kaspar (Der Freischütz) am Liceu in Barcelona und an der Barbican Hall in London mit dem London Symphony Orchestra und Sir Colin Davis sowie Daland (Der fliegende Holländer) an den Opern in Köln und Hamburg. In seiner Paraderolle des Baron Ochs (Der Rosenkavalier) gastierte er an den Staatsopern Hamburg, Stuttgart und Wien, der Nationaloper Budapest, der Royal Danish Opera Copenhagen und der Deutschen Oper am Rhein sowie in deren Gastspiel in Taipeh und zuletzt im Frühjahr 2014 in einer Neuproduktion beim Glyndebourne Festival. Lars Woldt ist ein ebenso gefragter Konzertsänger und trat mit Klangkörpern wie den Wiener Symphonikern, den Bamberger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Münchner Rundfunkorchester auf. Seit Oktober 2011 hat er zudem eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik Detmold inne. Geplant sind u.a. Strauss’ Cappriccio (La Roche) an der Pariser Opéra mit Ingo Metzmacher und Robert Carsen sowie am Theater an der Wien mit Bertrand de Billy und Tatjana Gürbaca.

 


Andreas Wolf

Andreas Wolf

Andreas Wolf

Andreas Wolf, Bass-Bariton, ist regelmässiger Gast in zahlreichen namhaften Opernhäusern und Konzertsälen, wo er mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Ingo Metzmacher, René Jacobs und William Christie zusammenarbeitet. Als Konzertsänger hat er sich insbesondere als Interpret der Werke Bachs und Händels etabliert und singt diese in Sälen wie der Pariser Philharmonie, dem London Barbican Center, der Berliner Philharmonie, dem Lincoln Center New York, dem Amsterdam Concertgebouw, dem Münchner Herkulessaal und der Stuttgarter Liederhalle. Regelmässig gastierte Andreas Wolf in jüngerer Zeit an der Bayerischen Staatsoper München u.a. als Albert (La Juive), als Zuniga (Carmen), als Mitjuch (Boris Godunow), als Truffaldin (Ariadne auf Naxos) und als Paolo Calvi (Die Gezeichneten). Er sang 2017 den Figaro in Le nozze di Figaro an der Opéra National du Rhin und Leporello (Don Giovanni) an der Staatsoper Stuttgart. In der Spielzeit 2018/19 sang er Ariodante in Xerxes am Theater Bonn sowie in konzertanten Aufführungen am Theater an der Wien und am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Zudem gastierte er als Jupiter in einer Neuproduktion von Platée an der Semperoper Dresden. 2019/20