Il re pastore

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart

Conductor Christopher Moulds
Producer Grischa Asagaroff
Stage and costume design Luigi Perego
Lighting Hans-Rudolf Kunz
Choreography Stefano Giannetti

Alessandro Mauro Peter
Elisa Deanna Breiwick
Tamiri Sen Guo
Agenore Benjamin Bernheim
Aminta Martina Janková


In Italian
with German and English surtitles

Playing duration

2 hrs. 25 min.

Framework programme

Introduction 45 min before the performance

Dates

11 Feb 2015, 19:30
Revival
Theater Winterthur

13 Feb 2015, 19:30
Theater Winterthur

15 Feb 2015, 14:30
Theater Winterthur

18 Feb 2015, 19:30
Theater Winterthur

21 Feb 2015, 19:30
last performance this season
Theater Winterthur

Location

Theater Winterthur

 

Il re pastore

Serenata in two acts
Libretto by Pietro Metastasio

Alexander the Great liberates Sidon from the tyrannical Strato. Rather than demand sovereignty for himself, he seeks out the legitimate heir to the realm and finds him in the shepherd Aminta. However, Aminta insists on remaining a shepherd and on his love for Elisa, and refuses Alexander’s offer, for the throne would mean renouncing both. Moreover, Alexander is also asking that Aminta marry the daughter of the deposed tyrant, Tamiri, who in turn is in love with Agenore. Thwarted by the resistance of the two couples, Alexander ultimately gives up his plan: the lovers stay together, and Aminta and Elisa ascend the throne. Mozart’s serenata, which he composed at the age of 14, anticipates the master of opera that he would later become. Written for a visit to Salzburg by Archduke Maximilian, the work is based on a libretto by Pietro Metastasio that was highly popular with many composers in the 18th century.

Grischa Asagaroff’s production is set in the evocative atmosphere of a picturesque baroque park decorated with fountains. The rising Swiss tenor Mauro Peter can be heard in the role of Alexander.

 

Bios

Il re pastore

Christopher Moulds

Musikalische Leitung

Christopher Moulds stammt aus Halifax und studierte Klavier und Dirigieren an der Guildhall School of Music and Drama und am Royal College of Music. Von 1994 bis 1998 war er Chordirektor in Glyndebourne und leitete Aufführungen von La clemenza di Tito, Carmen und Birtwistles The Last Supper für die Glyndebourne Touring Opera. An der Bayerischen Staatsoper München dirigierte er Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria, Cavallis La Calisto sowie Händels Ariodante, Alcina und Orlando. Bei den Salzburger Festspielen dirigierte er La clemenza di Tito mit den Wiener Philharmonikern. 2003 gab er sein Debüt an der Nederlandse Opera in Amsterdam mit dem Concerto Köln in einer Neuproduktion von Händels Samson und dirigierte 2007 Hercules mit dem St. James’s Baroque Orchestra. Weitere Engagements umfassen Die Zauberflöte am Grand Théâtre Luxembourg, Ariodante und Die Zauberflöte an der English National Opera, L’Orfeo und Radamisto an der Opera North, Giulio Cesare an der Oper Köln, Oreste an der Komischen Oper Berlin und Solomon mit den Wiener Symphonikern bei den Bregenzer Festspielen, Madama Butterfly, Tosca, Aida und Carmen in der Royal Albert Hall sowie Konzerte mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Akademie für Alte Musik Berlin. Seine Einspielung von Glucks L’innocenza giustificata mit der Cappella Coloniensis erschien 2004. Zu seinen kürzlich stattgefundenen Engagements zählen Tamerlano und La Calisto an der Bayerischen Staatsoper, Dido and Aeneas in der Produktion von Sasha Waltz mit der Akademie für Alte Musik beim Festival Nuits de Fourvière in Lyon, Orlando mit demMusica Viva Chamber Orchestra in Moskau, Cosi fan tutte an der Oper Köln, das Eröffnungs-Konzert der Händel Festspiele in Halle, wo er auch die Oper Floridante dirigierte. Des Weiteren gab er sein Debüt an der Opéra de Lyon mit Don Giovanni, am Theater an der Wien mit  L´Incoronazione di Poppea und am Bolshoi Theater in Moskau mit Die Zauberflöte. Im Konzert leitete er die Akademie der Alte Musik im Konzerthaus Berlin. Während den letzten Spielzeiten dirigierte er das Concerto Köln in Brüssel, Die Entführung aus dem Serail und Cosi fan tutte an der Staatsoper Berlin, Ariodante mit dem Musica Viva Kammerorchester in Moskau, Haydns Die Jahreszeiten in einer inszenierten Fassung mit Onafhankelijk Toneel und dem B´Rock-Ensemble in Rotterdam sowie Die Schöpfung mit den Wiener Symphonikern bei den Bregenzer Festspiele. Zu seinen aktuellen Projekten in dieser Spielzeit zählen eine Neuproduktion von La finta giardinera an der Staatsoper in Berlin, weitere Vorstellungen von Die Zauberflöte am Bolshoi Theater, eine konzertante Aufführung von Händels Hercules mit dem Musica Viva Chamber Orchestra in Moskau und ein Konzert mit dem Staatsorchester von Tatarstan in Kazan. Zukünftige Konzerte beinhalten La finta giardiniera und Le nozze di Figaro sowie Birtwistles Punch and Judy an der Staatsoper Berlin sowie Rodelinda am Bolshoi Theater und Konzerte mit dem Symphonieorchester von Tatarstan.

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

Grischa Asagaroff

Inszenierung

Als Sohn eines russischen Schau­spie­­lers, Theater- und Filmregisseurs ist Grischa Asagaroff in München aufgewachsen, wo er Theater-, Musik­wis­sen­schaft und Kunstgeschi­chte studierte. 1966-69 war er In­spi­­zient und Regieassistent un­ter Ru­dolf Hartmann und Günther Rennert an der Bayerischen Staatsoper München. Von 1971-79 wirkte er an der Deut­schen Oper am Rhein in Dortmund unter Grischa Barfuss. Aus dieser Zeit datiert die en­­ge Zusam­menarbeit mit Jean-Pierre Pon-nelle. Vie­le Opernhäuser in Euro­pa und Übersee holten den Regisseur Asagaroff, um ne­ben ei­genen Produk­tio­nen die mit Pon­nel­le erarbeiteten Werke einzurichten. 1979 kam er als Regisseur und sze­­­­nischer Leiter des Opern­studi­os nach Zürich. 1986 nahm ihn Claus Hel­mut Drese als szenischen Leiter und per­­sönlichen Mit­ar­beiter an die Wiener Staats­­­­oper mit, wo er später auch Leiter des künstlerischen Be­triebs­­büros war. Seit der Intendanz Pe­reira ist er als Künstlerischer Betriebs­direk­tor wieder fest in Zürich tätig. Nicht nur hier (u.a. «Maria Stuarda», «Barbie­re», «Don Pasqua­le», «Purita­ni», «Er­na­ni», «Fe­dora», «Elisir», «Sonnambula», «Eugen Onegin», «Manon Lescaut», «Andrea Chénier»), auch im Aus­land hat er oft inszeniert, u.a. in Wien («Ma­­­ria Stuar­da», «Bar­bie­­re», «One­gin»), Saar­brüc­ken («Ring»), Dresden («Barbiere»), Köln («Italiana»), Athen («Co­sì fan tutte», «Ca­valle­ria», «Car­men»), Genua und Neapel («L’amico Fritz», «Ernani»), Toulouse («I quattro rusteghi»), Lis­sa­­bon («Tann­häu­ser»), Madrid, Monte-Carlo und London («Don Pasquale»), Tokio («Car­men», «Cavalleria», «Pagliacci», «Idomeneo», «Don Giovanni»), Hou­ston, Chica­go («To­s­ca», «Si­mon Bocca­ne­gra», «Otel­lo», «Frau oh­ne Schatten», «Ma­non Lescaut», «La Ceneren­tola») und Buenos Aires («Fedora», «La Bohè­me»). Ab Mai 2012 wird er als Künstlerischer Betriebsdirektor zu den Salzburger Festspielen wechseln.

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

L'elisir d'amore

26 Jun 2015, 28 Jun 2015, 02 Jul 2015, 05 Jul 2015

Luigi Perego

Ausstattung

Luigi Perego stammt aus Barzano (Como) und studierte in Mailand an der Accademia Belle Arti di Brera, wo er sich zum Bühnenbildner ausbilden liess. Seit 1983 arbeitete er im Bereich des Schauspiels an namhaften italienischen und europäischen Bühen, darunter am Wiener Burgtheater, am Thalia Theater Hamburg, der Schaubühne Berlin, am Schauspiel Bonn, am Teatro Eliseo in Rom und am Teatro Stabile in Turin. Seit 1991 ist er als Ausstatter auch im Bereich der Oper tätig. Wichtige Arbeiten waren «Tosca» und «Nabucco» in Turin, «Così fan tutte» in Palermo, «Le nozze di Figaro» in Cagliari, «Don Giovanni» in Köln, «Manon» an der Deutschen Oper Berlin, «The Rake’s Progress» in Catania, «La voix humaine» in Bari sowie «Pagliacci», «Cavalleria rusticana» und «Idomeneo» für das New National Theatre in Tokio. Für das Opernhaus Zürich schuf er die Ausstattungen zu «Capriccio», «Ariadne auf Naxos», «La Cenerentola», «Don Pasquale», «Un giorno di regno», «Il barbiere di Siviglia», «I quattro rusteghi, «Il segreto di Susanna», «Gianni Schicchi», «L’italiana in Algeri», «Cavalleria rusticana» und «Pagliacci». 2007 wurde Luigi Perego mit dem «Chioma di Berenice»-Preis für die Ausstattung von Pirandellos «L’uomo la bestia e la virtù» am Teatro Eliseo in Rom ausgezeichnet (Regie: Fabio Grossi). Weitere wichtige Projekte waren «L’amore di Fedra» von Sarah Kane, Schnitzlers «Contessina Mizzi», Pirandellos «Il piacere dell’onestà», «Don Giovanni» in Tokio und «Die Walküre» in Bari. Luigi Perego arbeitet mit namhaften Opern- und Schauspielregisseuren zusammen, u.a. mit Cesare Lievi, Lorenzo Mariani, Daniele Abbado, Grischa Asagaroff, Beppe Navello, Marco Parodi, Gigi Proietti, Mario Missiroli und Walter Pagliaro.

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Mauro Peter

Tenor

Mauro Peter stammt aus Luzern und studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried, war in der Liedklasse von Helmut Deutsch und an der Bayerischen Theaterakademie. Er wurde mit dem Ersten Preis und dem Publikumspreis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau ausgezeichnet. 2012 debütierte er mit Schuberts Die schöne Müllerin zusammen mit dem Pianisten Helmut Deutsch bei der Schubertiade in Hohenems und sprang noch im selben Jahr an der Schubertiade in chwarzenberg ein. Seitdem ist er dort ständiger Gast. 2013 sang er Tamino an der Opéra de Lyon. Unter Christian Thiele­mann wirkte er bei den Salzburger Osterfestspielen in Parsifal mit. Bei den Salzburger Festspielen sang er unter Nikolaus Harnoncourt (Il ritorno di Tobia), John E. Gardiner (Alexanderfest) und Gusta­vo Dudamel (Mozarts c-Moll-Messe). Vergan­ge­nes Jahr debütierte er mit Liederabenden im Wiener Musikverein, De Singel in Antwerpen sowie zuletzt in der Wigmore Hall in London mit Schuberts Schöner Müllerin; 2014 folgte das Konzerthaus in Wien. Weitere Debüts erfolgten am Theater an der Wien in einem Da-Ponte-Zyklus unter Nikolaus Har­noncourt (Don Ottavio und Ferrando) sowie im Wiener Musikverein, wo er ebenfalls unter Harnoncourt die Tenorarien in Bachs Matthäuspassion sang. Seit der Spielzeit 2013/14 ist er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo er bereits als Jaquino in Fidelio und als Eurimaco in Il ritorno d’Ulisse in patria zu hören war. 2014/15 folgt hier Tamino in einer Neuinszenierung der Zauberflöte. Mit dieser Partie debütiert er 2015 auch an der Pariser Opéra Bastille. Zu seinen weiteren aktuellen Projekten gehören eine konzertante Aufführung von Mozarts Il re pastore an der Komischen Oper Berlin sowie Belmonte in Die Entführung aus dem Serail unter René Jacobs (mit CD-Aufnahme).

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

Tristan und Isolde

25 Jan 2015, 29 Jan 2015, 01 Feb 2015, 07 Feb 2015

Deanna Breiwick

Mitglied des IOS Sopran

Deanna Breiwick, Sopran, geboren in Seattle, studierte an der Juilliard School und am Mannes College of Music. Mit der Juil­liard Opera sang sie Norina(Don Pasquale), Sophie Scholl (Kommilitonen!) sowie Thérèse (Les Mammelles de Tirésias). Ausserdem verkörperte sie Clizia (HändelsTeseo) sowie Nannetta (Falstaff) und war in MendelssohnsSommernachtstraumam Aspen Music Festival zu hören. Sie sang die Titelrolle in MozartsZaidein der Zankel Hall(Carnegie Hall)und Najade (Ariadne auf Naxos) im Tanglewood Music Center. An der Met war sie als Ariel (The Enchanted Island)sowie als Solistin in der Summer Recital Series zu hören. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios war sie in der vergangenen Spielzeit u.a. als Carolina (Il matrimonio segreto), Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Frauke Beeke-Hansen in Das Gespenst von Canterville zu erleben. Mit der Spielzeit 2014/15 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

 

Die Gänsemagd

20 Sep 2014, 20 Sep 2014, 27 Sep 2014, 27 Sep 2014, 06 Dec 2014, 06 Dec 2014, 28 Jun 2015, 28 Jun 2015

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

Sen Guo

Sopran

Sen Guo wurde in Shanxi/China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. An der Oper Shanghai war sie als Violetta in La traviata zu hören. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Gilda am Grand Theatre in Shanghai. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla von Johann Christian Bach), Musetta (La bohème), Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Olympia (Les Contes d’Hoffmann)Gilda (Rigoletto), Giulia (La scala di seta), Nannetta (Falstaff) und Frasquita (Carmen) zu erleben.

Aida

06 Jun 2015, 09 Jun 2015, 12 Jun 2015, 14 Jun 2015, 17 Jun 2015, 20 Jun 2015

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

Elektra

28 Jun 2015, 03 Jul 2015, 10 Jul 2015

Il matrimonio segreto

24 Oct 2014, 26 Oct 2014, 29 Oct 2014, 01 Nov 2014, 05 Nov 2014, 09 Nov 2014

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

La Cenerentola

31 Dec 2014, 04 Jan 2015, 09 Jan 2015, 11 Jan 2015, 15 Jan 2015

Benjamin Bernheim

Tenor

Benjamin Bernheim, in Paris geboren, stu­dier­­­­te ab 2003 Gesang am Conservatoire de Lau­sanne bei Gary Magby. Ferner be­such­­­te er Meisterkurse bei Giacomo Aragall, Dale Duesing und Carlo Bergonzi. In der Saison 2008/09 war Ben­jamin Bernheim Mitglied des In­ter­nationalen Opernstudios Zürich. Er sang Malcolm (Macbeth) am Nationaltheater Mannheim und am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Schmidt (Wer­ther) in konzertanten Aufführungen in Gre­nob­­­­le und Tokio, Edmondo (Manon Le­scaut) unter Kazushi Ono und Rinuccio (Gianni Schicchi) an der Opéra de Lyon. Seit der Spielzeit 2010/ 11 gehört Benjamin Bernheim dem Ensemble des Opernhauses Zürich an, wo er u.a. als Emma­nue­le (Gesualdo), Arminio (I mas­na­die­­ri), Spa­lan­zani (Les Contes d’Hoff­mann), Roderigo (Otello) und als Agenore (Il re pastore) zu erleben war. Bei den Salzburger Pfingst­festspielen 2012 debütierte er als Spakos in Massenets Cléopâtre und sang bei den Sommer­festspielen den Agenore in Il re pastore. In Zürich sang er in letzter Zeit Sinowij (Lady Macbeth von Mzensk), Narraboth (Salome), Os­burgo (La straniera) und Cassio (Otello).

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015

Lucia di Lammermoor

06 Apr 2015, 11 Apr 2015, 16 Apr 2015, 19 Apr 2015, 22 Apr 2015, 25 Apr 2015

Martina Janková

Sopran

Die Schweizer Sängerin Martina Janková wurde in Tschechien geboren und gehörte nach ihrem Studium an der Basler Musik Akademie und am Internationalen Opernstudio Zürich 14 Jahre dem Ensemble des Opernhauses Zürich an, wo sie unter namhaften Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, William Christie, Mark Minkowski, Christopher Hogwood, Adam Fischer und Ingo Metzmacher in Partien wie Susanna (Le nozze di Figaro), Despina (Così fan tutte), Pamina, Zerlina, Celia (Lucio Silla), und Aminta (Il re pastore), Angelica (Orlando), Füchsin Schlaukopf (Das schlaue Füchslein), Nanetta (Falstaff), Marzelline (Fidelio), Gretel, Ighino (Palestrina) grosse Erfolge feierte. Heute zählt sie zu den gefragtesten Mozart-Interpretinnen ihrer Generation. Ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen gab sie im Jahr 2000 in Cherubinis Medée. Seither war sie in Salzburg in neun Produktionen u.a. als Papagena und  Cherubino zu hören. Im Sommer 2012 wurde sie für ihre Interpretation des Aminta in Mozarts Il re pastore von Publikum und Presse gleichermassen gefeiert. Weitere Engagements führten sie ans Pariser Théâtre des Champs-Elysées, ans Prager Nationaltheater, an die Prager Staatsoper, ins Prager Ständetheater, ans Grand Théâtre de Genève sowie ans Theater an der Wien, wo sie als Celia in Mozarts Lucio Silla im Rahmen der Wiener Festwochen zu hören war. Des Weiteren war sie mit dem Cleveland Orchestra in einem Mozart/Da Ponte-Zyklus unter Franz Welser-Möst zu erleben. Neben ihrer Arbeit auf der Opernbühne ist Martina Janková eine gefragte Konzertsängerin. So trat sie mit führenden europäischen Orchestern wie den Berliner und Münchner Philharmonikern, den Radio-Sinfonieorchestern Frankfurt und Berlin, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin, dem Israel Philharmonic, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Concentus Musicus Wien, der Tschechischen Philharmonie, dem Orchestra La Scintilla des Opernhauses Zürich, dem Budapest Festival Orchestra, dem Gustav Mahler Jugendorchester und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Dirigenten wie Ivor Bolton, Bertrand de Billy, Riccardo Chailly, Iván Fischer, John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Herreweghe, Marek Janowski, Neville Marriner, Ingo Metzmacher, Simon Rattle und Franz Welser-Möst auf. Als Liedsängerin war Martina Janková in der Londoner Wigmore Hall, beim Prager Frühling, beim Rheingau Musikfestival, beim Festival Musiques en Été in Genf, beim Festival Styriarte in Graz, sowie bei den Salzburger Festspielen zu hören. Darüber hinaus sang sie mehrere Liederabende an der Zürcher Oper. Zukünftige Projekte beinhalten neben Le nozze di Figaro und Così fan tutte in Zürich, Konzerte mit einem Händel-Programm mit dem Zürcher Kammerorchester, ein Konzert beim Prager Frühling sowie Bach-Kantaten im Wiener Musikverein unter Nikolaus Harnoncourt. Mit Martina Janková sind mehrere Solo-Recitals auf CD erschienen, zuletzt das Album Recollection mit Liedern von Joseph Haydn. Auf DVD ist Martina Janková als Tilly in Simplicius von Johann Strauss, Zerlina in Don Giovanni, Susanna in Le nozze di Figaro, Despina in Così fan tutte, Angelica in Orlando von Händel sowie als Angelo in La resurrezione zu erleben.

Il re pastore

11 Feb 2015, 13 Feb 2015, 15 Feb 2015, 18 Feb 2015, 21 Feb 2015