La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi

Conductor Ottavio Dantone
Producer Jan Philipp Gloger
Stage design Ben Baur
Costumes Karin Jud Vincent
Light-Design Franck Evin
Dramaturgy Claus Spahn
Orchestra Orchestra La Scintilla

Rosane Julie Fuchs
Rustena Wiebke Lehmkuhl
Melindo Christophe Dumaux
Damira Delphine Galou
Zelim Anna Goryachova
Sultan Mamud Richard Croft


Unterstützt von

In Italian
with German and English surtitles

Framework programme

Introduction 45 min before the performance
Einführungsmatinee 10 Mai 2015

Dates

25 May 2015, 19:00
Premiere
Preise F: 270, 216, 184, 98, 38 CHF

27 May 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

29 May 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

31 May 2015, 19:30
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

03 Jun 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

07 Jun 2015, 14:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

10 Jun 2015, 19:00
AMAG-Volksvorstellung:
75, 59, 44, 25, 15 CHF

13 Jun 2015, 19:00
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

16 Jun 2015, 19:00
last performance this season
Preise E: 230, 192, 168, 95, 35 CHF

Location

Hauptbühne Opernhaus

 

La verità in cimento

Dramma per musica in three acts, libretto by Giovanni Palazzi

To all intents and purposes, everything in the family of the patriarch Mamud is just as it should be. The family is prosperous and relationships are clear. The two women at Mamud’s side, his wife and ex-mistress, have come to terms with one another. Now adults, the sons Mamud has sired with the women are interested in acceding to their father’s powerful legacy. There is even a young beauty waiting as a good match for the heir. However, the head of the family suddenly wants to get the great lie of his life off his chest: Mamud swapped his two sons at birth in order at least to give his rejected mistress the satisfaction of knowing that her child, and not that of her rival, would grow up as the heir. The scandalous news plunges all the members of the family into a serious identity crisis, a storm of intrigue, hysteria and despair. La verità in cimento – the truth on trial.

There is still a prejudice in many heads that the prolific Venetian baroque composer Antonio Vivaldi was only moderately talented. Yet he was one of the most charismatic artistic personalities of the 18th century and a brilliant musical dramatist who left a hitherto largely undiscovered treasure trove of operas. Vivaldi wrote ravishingly virtuoso arias, worked effectively with contrasting orchestration and, moreover, had a metropolitan Venetian sense of irony and subliminal social criticism. In his opera La verità in cimento,which has scarcely ever been performed on stage, all these qualities come into their own. The Italian baroque expert Ottavio Dantone will be conducting this long-buried opera at the rostrum of our Orchestra La Scintilla in a production by the German director Jan-Philipp Gloger.

 

Bios

La verità in cimento

Ottavio Dantone

Musikalische Leitung

Ottavio Dantone studierte am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand und schloss mit dem Diplom für Orgel und Cembalo ab. In seiner Konzertkarriere, die er bereits in sehr jungen Jahren begann, widemete er sich von Anfang an einem profunden Studium der Alten Musik, womit er schnell Interesse des Publikums und der Kritik erregte.

Im Jahre 1985 erhielt er einen Preis für Continuo-Spiel beim Internationalen Wettbewerb in Paris und erneut beim Internationalen Wettbewerb in Brügge (das sind zwei der wichtigsten Wettbewerbe der Welt). Er war der erste italienische Cembalist, dem eine solche Anerkennung von internationaler Bedeutung zuteil wurde.

Seit 1996 war er der musikalische Leiter der Accademia Bizantina in Ravenna.

Seitdem verschob sich der Schwerpunkt seiner Tätigkeit von Auftritten als Solist und Leiter von Kammerensembles auf die des Dirigenten. Gleichzeitig erweiterte er sein Opern-Repertoire auf die klassische und romantische Periode, wobei er sowohl populäre als auch unbekannte Opern aufführt, letztere oft als Weltpremieren.

Im Frühjahr 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Luigi Pizzis Inszenierung von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala.

Regelmässige Konzertverpflichtungen führen ihn an die bedeutendsten Opernhäuser und wichtigsten internationalen Festivals der Welt.

Man kann ihn als Solist und Dirigent in Radio- und Fernsehaufzeichnungen aus Italien und dem Ausland erleben, ebenso auf berühmten CD-Einspielungen, für die er viele Preise erhielt und von der internationalen Kritik gefeiert wird.

Seit 2003 erscheinen seine CD-Einspielungen bei Decca.

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Jan Philipp Gloger

Regie

Jan Philipp Gloger studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Universität Giessen und Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Schon während des Studiums arbeitete er als Regieassistent und Bühnenmusiker. Seit 2007 ist er als Schauspielregisseur tätig und trat mit Inszenierungen u.a. am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Theater Augsburg, am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Staatstheater Mainz hervor. Von 2011 bis 2013 war er als Leitender Regisseur am Staatstheater Mainz beschäftigt. Sein Debüt als Opernregisseur gab er 2010 mit seiner vielbeachteten Inszenierung von Mozarts Le nozze di Figaro am Theater Augsburg. Es folgten 2011 Händels Alcina an der Semperoper Dresden, 2012 Der Fliegende Holländer bei den Bayreuther Festspielen und 2013 Mozarts Idomeneo an der Oper Frankfurt. In der laufenden Saison wird er ausserdem Verdis Simon Boccanegra an der Semperoper Dresden inszenieren und weiterhin im Schauspielbereich arbeiten. Jan Philipp Glogers Inszenierungen waren zudem auf der Ruhrtriennale und beim Heidelberger Stückemarkt zu sehen und wurden mit dem Regiepreis der Bayerischen Theatertage, einer Nominierung für die Auswahl zum Berliner Theatertreffen und dem Publikumspreis der Mühlheimer Theatertage ausgezeichnet.

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Ben Baur

Bühnenbild

Ben Baur stammt aus dem südhessischen Reinheim und studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. Als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Musiktheater und Schauspiel arbeitet er mit Regisseuren wie Anna Bergmann, Jetske Mijnssen, Patrick Schlösser, Michael von zur Mühlen, Rudolf Frey, Jim Lucassen und Bastian Kraft. Seine Arbeiten sind u.a. am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Volkstheater München, den Staatstheatern in Saarbrücken und Kassel, den Schauspielhäusern in Bochum und Frankfurt, der Staatsoper Stuttgart sowie am Burgtheater Wien zu sehen. Mit Jan Philipp Gloger verbindet Ben Baur eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Sein Bühnenbild für Glogers Inszenierung von Georg Friedrich Händels Alcina an der Semperoper Dresden wurde in der Kritikerumfrage 2012 der Zeitschrift OPERNWELT mehrmals als Bühnenbild des Jahres nominiert. Künftige Projekte führen Ben Baur u. a. an die Staatsoper Hamburg, das Aalto-Musiktheater in Essen sowie die Niederländische Oper in Amsterdam.

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Karin Jud Vincent

Kostüme

Karin Jud stammt aus Zürich und studierte Modedesign in Basel. Seit 2007 ist sie als freischaffende Kostümbildnerin tätig, unter anderem für das Bayerische Staatsschauspiel, das Schauspiel Graz, das Staatstheater Mainz, die Semperoper Dresden, das Schauspielhaus Hamburg, die Oper Frankfurt und das Opernhaus Zürich. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Schorsch Kamerun, Ingo Berk, Matthias Hartmann und Barbara-David Brüesch. Mit Jan Philipp Gloger verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Zuletzt erarbeiteten sie gemeinsam William Shakespeares Was Ihr wollt am Staatstheater Mainz und Wolfgang Amadeus Mozarts Idomeneo an der Oper Frankfurt.

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Franck Evin

Lichtgestaltung

Franck Evin wurde in Nantes (Frankreich) ge­bo­ren. Mit 19 Jahren ging er nach Paris, um Kla­vier zu studieren. Nachts begleitete er Sän­ger im Café Théâtre Le Con­­ne­table und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Nach­dem seine Be­wer­­bung bei Eliane Ri­che­pin geschei­tert war, entschied er sich für die Kombi­nation aus Musik und Technik. Dank ei­nes Stipendiums des französi­schen Kultusmi­ni­steriums wurde er 1983 Assi­stent des Be­leuch­­­­tungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düssel­dor­fer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Be­leuch­tungs­­meisterprüfung ab. Be­­son­ders eng war in dieser Zeit die Zusammen­­arbeit mit Werner Schröter und für ausser­ge­wöhnliche musikalische Pro­jek­te in Industrieräumen mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktio­nen in Nantes, Strassburg, Montpellier, Paris, Lyon, Bochum, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduk­tionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wich­tige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS», dem Deutschen Bühnenpreis in der Kategorie Licht­design ausgezeichnet. 2010 sen­­dete der ZDF Theaterkanal als 12. Folge der Reihe Die Theatermacher eine Dokumentation über die Arbeit des Lichtdesigners mit einem Portrait von Franck Evin. Seit Sommer 2012 arbeitet er unter der Intendanz von Andreas Homoki als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiter­hin als Gast in internationalen Produk­tio­­­nen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Kopen­hagen, Stock­holm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailän­der Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Fidelio

26 Apr 2015, 29 Apr 2015, 02 May 2015, 05 May 2015, 10 May 2015

I Capuleti e i Montecchi

21 Jun 2015, 24 Jun 2015, 27 Jun 2015, 30 Jun 2015, 05 Jul 2015, 07 Jul 2015, 09 Jul 2015, 12 Jul 2015

Juliette

14 Feb 2015, 17 Feb 2015, 19 Feb 2015, 22 Feb 2015, 24 Feb 2015, 27 Feb 2015, 01 Mar 2015, 04 Mar 2015

La fanciulla del West

24 Sep 2014, 27 Sep 2014, 05 Oct 2014, 10 Oct 2014

La traviata

18 Apr 2015, 21 Apr 2015, 24 Apr 2015, 28 Apr 2015, 01 May 2015, 03 May 2015, 06 May 2015, 08 May 2015, 14 May 2015, 17 May 2015, 20 May 2015, 23 May 2015

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Lohengrin

21 Sep 2014, 25 Sep 2014, 30 Sep 2014, 03 Oct 2014, 09 Oct 2014, 14 Oct 2014, 18 Oct 2014, 04 Jul 2015, 08 Jul 2015, 11 Jul 2015

Robin Hood

15 Nov 2014, 23 Nov 2014, 17 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 02 Jan 2015, 10 Jan 2015, 30 Jan 2015, 15 Mar 2015, 22 Mar 2015, 17 Apr 2015, 14 May 2015, 27 Jun 2015

The turn of the screw

02 Nov 2014, 07 Nov 2014, 09 Nov 2014, 12 Nov 2014, 14 Nov 2014, 16 Nov 2014, 19 Nov 2014, 23 Nov 2014

Orchestra La Scintilla

Orchester

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

Die Zauberflöte

07 Dec 2014, 10 Dec 2014, 13 Dec 2014, 18 Dec 2014, 20 Dec 2014, 23 Dec 2014, 26 Dec 2014, 28 Dec 2014, 01 Jan 2015, 03 Jan 2015, 07 Jan 2015, 11 Jan 2015

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Julie Fuchs

Sopran

Julie Fuchs studierte in Avignon sowie am Consérvatoire national supérieur de musique in Paris und wurde 2009 für den Révélation classique de l’Adami nominiert. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Auszeichnung HSBC (2013) beim Festival d’Aix-en-Provence und die Kritikerauszeichnung Révélation musicale de l’année für ihre Darstellung der Ciboulette in Reynaldo Hahns gleichnamiger Oper an der Opéra Comique in Paris sowie für ihre Zerbinetta in Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos. 2014 wurde sie bei Les Victoires de la Musique Classique, dem bedeutendsten Preis für klassische Musik in Frankreich, zur besten Opernsängerin ausgezeichnet. In jüngster Zeit war sie als Musetta (La bohème), Missia Palmieri (Die lustige Witwe), Susanna (Le nozze di Figaro), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und als Eliza Doolittle(My Fair Lady) zu erleben. Sie sang ausserdem Maria (The Sound of Music) am Théâtre du Châtelet, Galatea (Acis und Galatea) beim Festival d’Aix-en-Provence, Servilia (La clemenza di Tito) am Théâtre des Champs-Elysées und La Folie (Platée) an der Opéra National de Paris. Auch auf der Konzertbühne ist sie zu Hause: So sang sie das Mozart-Requiem in Graz, Mozarts C-Dur-Messe mit dem Ensemble Accentus, Brittens Les Illuminations in der Casa da Música Porto und in Gateshead, gab zahlreiche Rezitals und musiziert mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, war hier bereits als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio) und Melanto (Il ritorno d'Ulisse in patria) zu hören und wird u.a als Rosane in Vivaldis La verità in cimento und Susanna in Le nozze di Figaro zu erleben sein.

 

Il matrimonio segreto

24 Oct 2014, 26 Oct 2014, 29 Oct 2014, 01 Nov 2014, 05 Nov 2014, 09 Nov 2014

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Le nozze di Figaro

10 Jan 2015, 16 Jan 2015, 18 Jan 2015, 24 Jan 2015

Mahler Vierte Sinfonie

25 Oct 2014

Rameau

03 May 2015

Rhapsody in Blue - ein Abend mit Musik aus Amerika

31 Oct 2014

Wiebke Lehmkuhl

Alt

Wiebke Lehmkuhl wurde in Oldenburg geboren. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Ulla Groenewold und Hanna Schwarz in Hamburg. Nach Gastengagements am Opernhaus Kiel und an den Staatsopern Hamburg und Hannover trat Wiebke Lehmkuhl zur Spielzeit 2008/9 ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an. Hier war sie u.a. als Erda (Der Ring des Nibelungen), Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg), Annina (Der Rosenkavalier), Dritte Dame (Die Zauberflöte), Hedwige (Guillaume Tell), in Händels Agrippina sowie in Bachs Magnificat und Weihnachtsoratorium zu erleben. Im Mai 2010 debütierte sie an der Opéra Bastille in Paris. Schnell avancierte Wiebke Lehmkuhl zur international gefragten Konzert- und Oratoriensängerin. 2010 erschien eine Neueinspielung des Weihnachtsoratoriums mit dem Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly. Regelmässig arbeitete die Altistin mit Dirigenten wie Reinhard Goebel, Thomas Hengelbrock, Philippe Jordan, Hermann Max, Marc Minkowski, Peter Neumann, Hans-Christoph Rademann und Andreas Spering und gastierte u.a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, beim NDR, im Leipziger Gewandhaus, beim Bachfest Leipzig, in der Berliner Philharmonie, beim Festival «La folle journée» in Nantes sowie in Bilbao und Tokio. 2011 gab sie einen Liederabend im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Ausserdem sang sie die Dritte Dame (Die Zauberflöte) unter René Jacobs in Salzburg und debütierte im Wiener Musikverein sowie beim Lucerne Festival mit Händels La Resurrezione unter Nikolaus Harnoncourt. Ebenfalls unter Harnoncourt war sie im vergangenen Sommer bei den Salzburger Festspielen als Dritte Dame zu hören.

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Christophe Dumaux

Countertenor

Christophe Dumaux, Countertenor, begann seine Gesangsausbildung in Meisterklassen von Noëlle Barker und James Bowman. Sein Studium absolvierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. 2002 debütierte er mit 22 Jahren als Eustauzio in Georg Friedrich Händels Rinaldo beim Festival de Radio France in Montpellier. Die von René Jacobs musikalisch geleitete Aufführung war auch beim Innsbruck Festival und an der Berliner Staatsoper zu sehen. Seitdem wurde Christoph Dumaux von internationalen Opernhäusern und Festivals für Opern- und Konzertauftritte engagiert. Er war u.a. an der Metropolitan Opera New York, beim Glyndebourne Festival, an der Pariser Oper, dem Theater an der Wien und der Berliner Staatsoper zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören die Partien Tamerlano (Händel), Eliogabalo (Cavalli), Ottone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea und weitere Händelpartien. Im Jahre 2010 debütierte er mit einer Neuproduktion von Francesco Bartolomeo Contis Don Chisciotte in Sierra Morena und an der Vlaamse Opera Antwerpen mit der Titelrolle in Giasone von Francesco Cavalli. 2010 debütierte er in Glyndebourne (Rinaldo), 2012 in einer Neuproduktion von Giulio Cesare bei den Salzburger Festspielen sowie in Christoph Marthalers Sale am Opernhaus Zürich. 2013 interpretierte er die Rolle des Tolomeo (Giulio Cesare) erneut in New York und Paris; Peter Sellars Inszenierung von Purcells The Indian Queen (Dirigent: Theodor Currentzis) führte ihn in dieser Spielzeit nach Madrid und Perm. Geplant sind u.a. Farnace (Mitridate, re di Ponto) in Stockholm sowie Tamerlano in Amsterdam unter Christophe Rousset.

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Anna Goryachova

Mezzosopran

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat als Solistin in der Chamber Opera in St. Petersburg auf. 2008 sang sie Galakonzerte an der Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und sang die Melibea in Il viaggio a Reims unter Kent Nagano; ausserdem trat sie in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie die Melibea an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Ebenfalls 2012 debü­tier­te sie als Alcina in Haydns Orlando Paladino unter Jean-Christophe Spinosi am Pariser Théâtre du Châtelet, nahm in Bonn am Galakonzert für die Aids-Stiftung und in Berlin an einer Opern-Gala auf dem Gendarmenmarkt teil. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran und sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri. Im Januar 2014 gab sie ihr Debüt an der Pariser Oper als Ruggiero in Händels Alcina. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in La scala di seta (Lucilla), Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina) und Pique Dame (Polina) zu hören war.

Il barbiere di Siviglia

26 Sep 2014, 28 Sep 2014, 02 Oct 2014, 05 Oct 2014, 08 Oct 2014, 11 Oct 2014

La verità in cimento

25 May 2015, 27 May 2015, 29 May 2015, 31 May 2015, 03 Jun 2015, 07 Jun 2015, 10 Jun 2015, 13 Jun 2015, 16 Jun 2015

Rameau

03 May 2015

Rote Laterne

08 Mar 2015, 11 Mar 2015, 14 Mar 2015, 18 Mar 2015, 21 Mar 2015, 25 Mar 2015, 27 Mar 2015