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Die Gezeichneten

Oper in drei Aufzügen von Franz Schreker (1878-1934)
Libretto vom Komponisten

Musikalische Leitung Vladimir Jurowski, Giedrė Šlekytė (09, 12 Okt) Inszenierung Barrie Kosky Bühnenbild Rufus Didwiszus Kostüme Klaus Bruns Lichtgestaltung Franck Evin Choreinstudierung Janko Kastelic Dramaturgie Kathrin Brunner
Herzog Antoniotto Adorno / Der Capitaneo di giustizia
Graf Andrae Vitelozzo Tamare
Lodovico Nardi, Podestà der Stadt Genua
Carlotta Nardi, seine Tochter
Alviano Salvago
Guidobald Usodimare
Menaldo Negroni
Michelotto Cibo
Gonsalvo Fieschi
Julian Pinelli
Paolo Calvi
Ein Jüngling
Diener
Jungrae Noah Kim
Ein Mädchen
Erster Senator
Nathan Haller
Zweiter Senator
Dean Murphy
Dritter Senator
Eine Dienerin
Asahi Wada

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am 9 Sep 2018.

Unterstützt von Atto primo

Termine & Tickets

September 2018

So

23

Sep
19.00

Die Gezeichneten

Oper von Franz Schreker, Premiere
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Premieren-Abo A

Mi

26

Sep
19.00

Die Gezeichneten

Oper von Franz Schreker
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Premieren-Abo B

Oktober 2018

Di

02

Okt
19.30

Die Gezeichneten

Oper von Franz Schreker
Preise H
Dienstag-Abo B, AMAG Volksvorstellung

Di

09

Okt
19.00

Die Gezeichneten

Oper von Franz Schreker
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Dienstag-Abo C, Misch-Abo C

Fr

12

Okt
19.00

Die Gezeichneten

Oper von Franz Schreker
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Freitag-Abo B

Mi

17

Okt
19.00

Die Gezeichneten

Oper von Franz Schreker
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Mittwoch-Abo A, Wahl-Abo

Sa

20

Okt
19.00

Die Gezeichneten

Oper von Franz Schreker
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Samstag-Abo, Modern-Abo

Di

23

Okt
19.00

Die Gezeichneten

Oper von Franz Schreker
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Dienstag-Abo D, Deutsche Oper-Abo

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Die Gezeichneten

Kurzgefasst

Die Gezeichneten

Biografien


Giedrė Šlekytė, Musikalische Leitung

Giedrė Šlekytė

Giedrė Šlekytė, geboren in Vilnius/Litauen, studierte Dirigieren an der Kunstuniversität Graz, an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig  sowie an der Zürcher Hochschule der Künste. Meisterkurse besuchte sie bei Bernard Haitink, Ricardo Muti und Mario Venzago. Sie ist u.a. Preisträgerin des Internationalen Malko-Dirigentenwettbewerbs 2015 und wurde im März 2015 für den Young Conductors Award der Salzburger Festspiele nominiert. Als Gastdirigentin leitete sie u.a. das Royal Stockholm Philharmonic, das Orchester der Komischen Oper Berlin, das Sinfonieorchester Innsbruck, das Musikkollegium Winterthur, die Münchner Symphoniker, das Tonkünstlerorchester Niederösterreich, das Norrlands Opera Symphony Orchestra, die Göteborgs Symfoniker, die Bochumer Symphoniker, die Duisburger Philharmoniker sowie das MDR Leipzig. Als Operndirigentin war sie am Theater Basel (Die Zauberflöte), an der Oper Leipzig (Hänsel und Gretel), am Staatstheater Mainz (Pascal Dusapins Perelà) und am Staatstheater Darmstadt zu erleben. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Giedrė Šlekytė 1. Kapellmeisterin am Stadttheater Klagenfurt, wo sie bisher Die Entführung aus dem Serail, Das Land des Lächelns, Maria Stuarda, Die Zauberflöte, La traviata und Don  Giovanni dirigierte. Zukünftige Engagements umfassen eine Neuproduktion von Schwanensee an der Oper Leipzig, Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen sowie Konzerte mit dem St. Christopher Chamber Orchestra, dem Gävle Symphony Orchestra, dem Uppsala Chamber Orchestra und dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg.

Die Gezeichneten09, 12 Okt 2018


Vladimir Jurowski, Musikalische Leitung

Vladimir Jurowski

Der aus Moskau stammende Vladimir Jurowski gehört zu den gefragtesten Dirigenten der heutigen Zeit. Nach seinem Studium an den Musikhochschulen in Dresden und Berlin gab er 1995 sein internationals Debüt beim Wexford Festival sowie mit Nabucco sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London. 2003 wurde er zum Ersten Gastdirigenten des London Philharmonic Orchestra ernannt, seit September 2007 steht er dem Ensemble als Chefdirigent vor. Mit Beginn der Spielzeit 2017/18 übernahm er das Amt des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Rundfunk Sinfonieorchesters Berlin. Ausserdem ist er Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment und Künstlerischer Leiter des Russian State Academic Symphony Orchestra. 1997–2001 war er Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin, 2000–2003 Erster Gastdirigent am Teatro Comunale di Bologna, 2005–2009 Erster Gastdirigent beim Russian National Orchestra und 2001–2013 Musikalischer Leiter der Glyndebourne Festival Oper. Vladimir Jurowski gastiert bei den führenden Orchestern Europas und Nordamerikas, darunter die Berliner und Wiener Philharmonikern, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das New York Phiharmonic, das Tonhalle-Orchester Zürich und das Gewandhausorchester Leipzig. 1999 gab er mit Rigoletto sein Debüt an der Metropolitan Opera New York, wo er seitdem Jenůfa, Pique Dame, Hänsel und Gretel sowie Die Frau ohne Schatten dirigierte. Opernengagements führten ihn seither u.a. an die Opéra National de Paris, die Mailänder Scala, das Bolschoi-Theater und an die Semperoper Dresden. Höhepunkte der jüngsten Zeit waren Moses und Aron an der Komischen Oper Berlin, Der feurige Engel an der Bayerischen Staatsoper, die Uraufführung von Brett Deans Hamlet in Glyndebourne sowie sein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Wozzeck. 2017/18 eröffnete Vladimir Jurowski seine erste Spielzeit mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit Mahlers 2. Sinfonie und dirigierte u.a. George Enescus Oper Oedipe in London und Bukarest, Wagners Rheingold in einer halbszenischen Version mit dem London Philharmonic in der Royal Festival Hall und wird im Juni an die Pariser Oper zurückkehren für eine Neuproduktion von Boris Godunow.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 17, 20, 23 Okt 2018


Barrie Kosky, Inszenierung

Barrie Kosky

Barrie Kosky ist Schauspiel- und Musiktheaterregisseur sowie Intendant und Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin. Er inszeniert an Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper in München, dem Teatro Real Madrid, der Oper Frankfurt, dem Royal Opera House Covent Garden in London, dem Opernhaus Zürich und dem Opernhaus Amsterdam, bei den Bayreuther Festspielen und dem Glyndebourne Festival sowie an Schauspielhäusern wie dem Deutschen Theater Berlin und dem Schauspiel Frankfurt. 1996 war er Künstlerischer Leiter des Adelaide Festivals, von 2001 bis 2005 Co-Direktor des Wiener Schauspielhauses, seit 2012 ist er Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin. Für seine Inszenierung von Aus einem Totenhaus an der Staatsoper in Hannover erhielt er 2009 den Theaterpreis Der Faust, für seine Inszenierung von Castor et Pollux an der English National Opera 2011 den Laurence Olivier Award. 2014 wurde er in der Kategorie Regisseur des Jahres mit dem International Opera Award ausgezeichnet und 2016 in der Kritikerumfrage der internationalen Zeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gewählt. Die Komische Oper Berlin wurde in derselben Zeitschrift für die Spielzeit 2012/13 zum Opernhaus des Jahres ernannt, 2015 folgte der International Opera Award in der Kategorie Ensemble des Jahres. Am Opernhaus Zürich inszenierte Barrie Kosky bereits Puccinis La fanciulla del West, Macbeth und Jewgeni Onegin. Im Sommer 2017 debütierte er mit einer Inszenierung von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Macbeth30 Sep; 07, 14, 19 Okt 2018 Eine Frau, die weiss, was sie will!27 Apr 2019


Rufus Didwiszus, Bühnenbild

Rufus Didwiszus

Rufus Didwiszus studierte Bühnen- und Kostümbild in Stuttgart bei Jürgen Rose und arbeitet seither als freier Bühnenbildner in Theater-, Opern- und Tanzproduktionen, u.a. mit Barrie Kosky (La belle Hélène und Die Perlen der Cleopatra an der Komischen Oper Berlin sowie La fanciulla del West am Opernhaus Zürich), Thomas Ostermeier (Unter der Gürtellinie, Shoppen & Ficken in der Baracke des Deutschen Theaters Berlin mit Einladung zum Berliner Theatertreffen und nach Avignon); Der blaue Vogel am Deutschen Theater, Feuergesicht am Schauspielhaus Hamburg, Der Name bei den Salzburger Festspielen und an der Berliner Schaubühne, The Girl on the Sofa beim Edinburgh International Festival und an der Schaubühne, Der starke Stamm und Vor Sonnenaufgang an den Münchner Kammerspielen), Sasha Waltz (Dialoge 2 im Jüdischen Museum Berlin), Sidi Larbi Cherkaoui (Foi mit Les Ballets C de la B in Gent), Tom Kühnel (Wagners Ring des Nibelungen am TAT Frankfurt) sowie Christian Stückl, Stefan Larsson, Tomas Alfredson und Christian Lollike. Seit 2004 entwirft und inszeniert Rufus Didwiszus mit Joanna Dudley eigene Musik-Theater-Performances, u.a. in den Sophiensaelen, an der Schaubühne und im Radialsystem in Berlin sowie im BOZAR in Brüssel. Mit seiner Band «Friedrichs» war er in Der weisse Wolf am Staatstheater Stuttgart zu sehen. Zudem war er als Gastdozent an der Akademie der Bildenden Künste München und an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee tätig. In jüngster Zeit entwarf Rufus Didwiszus u.a. Bühnenbilder für Medea an der Oper Stockholm, für Macbeth am Maximtheater Stockholm und für das Ballett Zürich (Nussknacker und Mausekönig).

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Winterreise18, 21, 27 Okt; 01, 02, 10, 17, 23 Nov; 02 Dez 2018 Nussknacker und Mausekönig15, 26, 29 Dez 2018; 01 Jan 2019


Klaus Bruns, Kostüme

Klaus Bruns

Klaus Bruns, geboren in Mühlheim/Ruhr, studierte am Mozarteum Salzburg Bühnenbild und Kostümentwurf. Es folgten einige Hospitanzen und Kostümassistenzen u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Schaubühne Berlin, am Deutschen Theater Berlin, der Oper Frankfurt, am Burgtheater Wien und am Théâtre de la Monnaie Brüssel. Seit 1992 arbeitet Klaus Bruns als Kostümbildner an Opern- und Schauspielhäusern wie dem Teatro Regio Turin, dem Staatstheater Mannheim, der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro Massimo Bellini Catania, der Oper Nürnberg, der Oper Frankfurt, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, der Vlaamse Opera Antwerpen, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, dem Theater an der Wien, der Oper Amsterdam, der Oper Leipzig sowie an der Schaubühne Berlin, am Bayerischen Staatstheater München, am Thalia The­ater Hamburg, am Schauspielhaus Bochum, am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Köln, am Schauspielhaus Zürich, an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart oder am Schauspielhaus Hamburg. Klaus Bruns hat mit namhaften Regisseuren wie Götz Friedrich, Guy Joosten, Harry Kupfer, Karin Henkel u.v.a. zusammen gearbeitet. Zu seinen zahlreichen Zusammenarbeiten mit Barrie Kosky der letzten Jahre gehören der Ring an der Staatsoper Hannover, Traumspiel am Deutschen Theater Berlin, Der Kaufmann von Venedig am Schauspiel Frankfurt, Rusalka und Moses und Aron an der Komischen Oper Berlin, Der feurige Engel an der Bayerischen Staatsoper in München, La fanciulla del West und Jewgeni Onegin am Opernhaus Zürich sowie Die Meistersinger von Nürnberg am Festspielhaus Bayreuth.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Macbeth30 Sep; 07, 14, 19 Okt 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 La bohème05, 07, 11, 14 Okt 2018 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Okt; 03 Nov 2018 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dez 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Okt; 03 Nov 2018 Hänsel und Gretel22, 25 Nov; 12, 13, 15, 23, 26, 30 Dez 2018; 18, 20, 27 Jan; 17 Feb; 24 Mär; 20, 22, 25 Apr 2019 Les Pêcheurs de perles22 Dez 2018; 26, 29 Jan; 01 Feb 2019 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Christopher Purves, Herzog Antoniotto Adorno / Der Capitaneo di giustizia

Christopher Purves

Der britische Bariton Christopher Purves gehört zu den gefragtesten Opern- und Konzertsängern seines Fachs. Einst Student und Chorschüler am King’s College in Cambridge sowie Mitglied der experimentellen Rockband Harvey and the Wallbangers tritt er heute mit einem breit gefächerten Repertoire auf allen internationalen Bühnen auf. Höhepunkte der letzten Zeit waren u.a. die Titelrolle in Barrie Koskys Inszenierung von Händels Saul in Glyndebourne und beim Adelaide Festival, Alberich (Götterdämmerung) an der Houston Grand Opera und an der Bayerischen Staatsoper, der Förster (Das schlaue Füchslein) in Glyndebourne, sein Debüt an der Pariser Oper in Romeo Castelluccis Inszenierung von Schönbergs Moses und Aron, The Protector (George Benjamins Written on Skin) in Covent Garden, Madrid und Barcelona, Schönbergs Gurrelieder bei den BBC Proms mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle, eine Europa-Tournée mit Händels Messiah mit Emmanuelle Haïm und Le Concert d’Astrée sowie Balstrode (Peter Grimes) beim Edinburgh Festival. Seine Affinität zu zeitgenössischen Kompositionen zeigte Christopher Purves zudem in seiner Interpretation von Walt Disney in der Uraufführung von Philip Glass’ The Perfect American am Teatro Real in Madrid und an der English National Opera sowie in diversen Werken des Komponisten Sir James Macmillan. Zu seiner umfangreichen Diskographie gehören das Solo-Album Handel’s Finest Arias for Base Voice, Written on Skin mit George Benjamin und dem Mahler Chamber Orchestra wie auch Donizettis Maria di Rohan mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Mark Elder. In der Spielzeit 2017/18 singt Christopher Purves u.a. Golaud (Pelléas et Mélisande) in Hong Kong und Glyndebourne.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018


Thomas Johannes Mayer, Graf Andrae Vitelozzo Tamare

Thomas Johannes Mayer

Thomas Johannes Mayer absolvierte seine Gesangsausbildung an der Kölner Musikhochschule bei Liselotte Hammes und Kurt Moll. Nach Engagements in Regensburg und Darmstadt gastierte er erfolgreich am Theater Basel als Don Giovanni sowie als Achilles in Othmar Schoecks Penthesilea. Er sang Wotan/Wanderer in Wagners Der Ring des Nibelungen am Staatstheater Karlsruhe. 2008 wechselte er an die Hamburgische Staatsoper, wo er u.a. mit den vier Bösewichten (Les Contes dHoffmann), als Kaspar (Der Freischütz), Rigoletto, Scarpia und Jochanaan zu erleben war. Seit 2010 ist er freischaffend tätig. Seine internationale Karriere begann 2007/08 mit der Titelpartie von Bergs Wozzeck an der Mailänder Scala, die ihn daraufhin als Posa in Don Carlo (2008) engagierte. Seitdem gastiert er an Opernhäusern wie De Nederlands Opera, Théatre Royal de la Monnaie, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Komische Oper Berlin, Deutsche Oper am Rhein, Bayerische Staatsoper, Opéra National de Paris, Theater an der Wien, Bregenzer Festspiele, Bayreuther und Salzburger Festspiele. Zu seinem Repertoire gehören nicht nur die großen Strauss- und Wagnerpartien wie Barak (Die Frau ohne Schatten), Johanaan, Mandryka (Arabella), Amfortas (Parsifal), Telramund (Lohengrin), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen) und die Titelrolle in Der fliegende Holländer, sondern auch Partien wie Moses in Schönbergs Moses und Aron, Thoas in Glucks Iphigénie en Tauride oder Mizguir in Rimski-Korsakovs Snegurocka. In der Spielzeit 2017/18 ist Thomas J. Mayer u.a. Falstaff an der Opera Vlaanderen, als Jochanaan an der Berliner Staatsoper und als Friedrich von Telramund (Lohengrin) in Covent Garden zu erleben.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018


Albert Pesendorfer, Lodovico Nardi, Podestà der Stadt Genua

Albert Pesendorfer

Albert Pesendorfer studierte Gesang und Flöte in Linz und Wien. Festengagements führten ihn von 2002 bis 2005 an das Theater Erfurt, 2005 und 2006 an das Tiroler Landestheater Innsbruck und von 2006 bis 2011 an die Staatsoper Hannover. Von 2012 bis 2016 war er Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin. Hier war er in den grossen Partien seines Fachs zu erleben, so als Hans Sachs („Die Meistersinger von Nürnberg“), Gurnemanz („Parsifal“), Baron Ochs („Der Rosenkavalier“), König Heinrich („Lohengrin“), Fasolt („Das Rheingold“), Hagen („Götterdämmerung“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Banquo („Macbeth“) und Sparafucile („Rigoletto“). Zahlreiche Gastspiele führten ihn ausserdem an die Staatsoper Stuttgart, Hamburgische Staatsoper, Aalto Theater Essen, Vlaamse Opera Antwerpen, Wiener Staatsoper und Theater an der Wien sowie an die Opernhäuser in Graz und Linz, den Bregenzer und den Bayreuther Festspielen. Bei letzteren gab er 2016 unter Marek Janowski sein Debüt als Hagen in der Premiere der „Götterdämmerung“. Konzertauftritte führten ihn u.a. in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie sowie nach Japan und in die USA. In der Spielzeit 2017 / 2018 gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper als Hagen und war in derselben Partie an der Nationaloper Tokyo zu hören. Als Rocco („Fidelio“) kehrte er an die Hamburgische Staatsoper zurück. Zukünftige Pläne umfassen u.a. die Uraufführung von Detlev Glanerts Oper „Oceane“ an der Deutschen Oper Berlin, Osmin an der Opéra de Monte Carlo sowie Landgraf Hermann („Tannhäuser) an der Deutschen Oper Berlin.  Seit 2015 ist er Professor für Gesang an der Universität der Künste in Berlin.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018


Catherine Naglestad, Carlotta Nardi, seine Tochter

Catherine Naglestad

Catherine Naglestad, geboren in Kalifornien, studierte Gesang in San Francisco, Rom, Mailand sowie New York und ist heute als Sopranistin international präsent. Die Bandbreite ihrer Rollen umfasst Konstanze, Alcina, Alceste, Fiordiligi, Salome, Cio-Cio-San, Norma und Manon Lescaut und wurde in letzter Zeit ergänzt durch erfolgreiche Interpretationen von Wagnerpartien wie Senta (Der fliegende Holländer) an der Nederlandse Opera mit Hartmut Haenchen, Brünnhilde (Siegfried) an der Bayerischen Staatsoper mit Kent Nagano und Sieglinde (Die Walküre), erneut mit Hartmut Haenchen in Amsterdam. Auch Verdi nahm einen wichtigen Platz ein in ihrem Schaffen der letzten Zeit. So war sie etwa als Amelia (Un ballo in maschera), Elisabetta (Don Carlo) und Leonora (La forza del destino) zu erleben. Besonders aufgefallen ist die Künstlerin als Tosca, die sie u.a. in Wien, Berlin, München, Paris, Orange, Zürich und London verkörperte. 2006 wurde Catherine Naglestad in Stuttgart zur Kammersängerin ernannt und von der Zeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt. Neben vielen weiteren Preisen erhielt sie den Maria Callas Debut Artist of the Year Award der Oper Dallas für ihre Interpretation der Tosca. Zahlreiche Produktionen mit Catherine Naglestad sind auf DVD erschienen, darunter Der fliegende Holländer, La clemenza di Tito, Alceste, Alcina und Die Entführung aus dem Serail. In Zürich war sie bereits als Minnie, Tosca, Salome und Santuzza zu hören. Zuletzt war sie als Salome und Tosca an der Deutschen Oper Berlin, als Tosca zudem in Wien und Tokyo und als Carlotta Nardi (Die Gezeichneten) an der Bayerischen Staatsoper zu Gast.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019


John Daszak, Alviano Salvago

John Daszak

Der britische Tenor John Daszak gab sein Debüt an der English National Opera als Števa (Jenůfa) nach seinen Studien an der Londoner Guildhall School of Music and Drama, dem Royal College of Music in Manchester und der Accademia d’Arte Lirica in Ancona. Wichtige Stationen der jüngeren Zeit waren sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen 2015 als Loge (Das Rheingold) unter Kirill Petrenko sowie Rollendebüts als Captain Vere (Billy Budd) an der New Yorker Met, in der Titelrolle von Zemlinsky Der Zwerg an der Bayerischen Staatsoper in München und als Tambourmajor (Wozzeck) an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim wie auch in Salzburg unter Vladimir Jurowski. Zudem sang er in letzter Zeit u.a. Lady Macbeth von Mzensk an der ENO, der Opéra de Lyon und am Moskauer Bolschoi-Theater, Alviano Salvago (Schrekers Die Gezeichneten) an der Bayerischen Staatsoper und Albrecht von Brandenburg in Hindemiths Mathis der Maler an der Semperoper Dresden. 2017/18 gab John Daszak zwei Rollendebüts: als Herodes (Salome) am Royal Opera House Covent Garden unter Henrik Nanasi und als Hauptmann in Wozzeck am Theater an der Wien. Konzertant war er mit der NDR Elbphilharmonie unter Thomas Hengelbrock mit Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher zu erleben. Auf DVD ist John Daszak u.a. in Pfitzners Palestrina unter Simone Young (Bayerische Staatsoper) und in der spektakulären Inszenierung von La Fura dels Baus von Das Rheingold unter Zubin Mehta (Palau de les Arts in Valencia) zu sehen.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018


Paul Curievici, Guidobald Usodimare

Paul Curievici

Paul Curievici studierte Gesang an der Guildhall School of Music and Drama in London bei John Evans. Sein Debüt gab er am Royal Opera House Covent Garden in Gerald Barrys The Importance of Being Ernest und kehrte später als Eames (The Virtues of Things), Titorelli/Flogger/Student in der Uraufführung von Philip Glass’ The Trial und in Salome dorthin zurück. Als Barry war er später am Barbican und am Lincoln Center mit den New Yorker Philharmonikern zu erleben. Weitere Rollen in modernen und zeitgenössischen Werken waren Painter in Olga Neuwirths American Lulu mit der Opera Group am Young Vic, in Bregenz und beim Edinburgh Festival sowie Sam Kaplan (Street Scene) mit The Opera Group im Liceu Barcelona und am Théâtre du Châtelet in Paris. Zudem sang Paul Curievici Don Curzio/ Don Basilio (Le nozze di Figaro) an der Scottish Opera in Glasgow, Jack (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) am Salzburger Landestheater, Kudrjas (Katja Kabanova) mit der Opera Holland Park und erst kürzlich Raúl in Thomas Adès’ The Exterminating Angel an der Königlichen Dänischen Oper in Kopenhagen und Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) am Grange Festival in Northington. Geplant sind neben Guidobald in Schrekers Die Gezeichneten am Opernhaus Zürich u.a. Melot (Tristan und Isolde) und Flute in einer Neuproduktion von A Midsummer Night’s Dream an der Opéra National de Montpellier.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018


Iain Milne, Menaldo Negroni

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy, Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche, in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno zu hören, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel sang er Jakob Glock. In der Spielzeit 2017/18 singt er hier u.a. Jack (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Pong (Turandot) und Gastone (La traviata).

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Oliver Widmer, Michelotto Cibo

Oliver Widmer

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Als gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas (Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony etc.) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Creonte (L’anima del filosofo), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram, Barbier (Die schweigsame Frau), Raimbaud (Le comte Ory), Ottokar (Der Freischütz) und Don Alfonso zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019


Cheyne Davidson, Gonsalvo Fieschi

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello und Schaunard (La bohème), Escamillo (Carmen), Silvio (Pagliacci), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten) und erst kürzlich als Chang in Das Land des Lächelns, als Le Bailli in Massenets Werther und als Bill (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, Belgrad, Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019


Ildo Song, Julian Pinelli

Ildo Song

Ildo Song, Bass, stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von Herbst 2015 bis Sommer 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Zuletzt sang er den Onkel Bonze in Madama Butterfly, L’arbre in der Wiederaufnahme von L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges und La Voce in Idomeneo.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 La sonnambula05, 09, 12 Mai 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019


Ruben Drole, Paolo Calvi

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er auch kürzlich sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch beim Cleveland Orchestra. 2006 gastierte er als Haly in Aix-en-Provence. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt als Graf Robinson (Il matrimonio segreto), Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, in den Titelrollen von Le nozze di Figaro sowie Das verzauberte Schwein und als Alaskawolfjoe in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny zu sehen.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Hänsel und Gretel12, 13, 15 Dez 2018; 18, 20 Jan; 20, 22 Apr 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019


Thobela Ntshanyana, Ein Jüngling

Thobela Ntshanyana

Thobela Ntshanyana stammt aus Capetown (Südafrika) und studierte in seiner Heimatstadt sowie am Royal College of Music in London. Zu seinem Opernrepertoire gehören Partien wie Alfredo (La traviata), Rinuccio (Gianni Schicchi), Mr. Owen (Dominick Argentos Postcard from Morocco), Chevalier (Dialogues des Carmélites), Parpignol (La bohème), Un ufficiale (Il barbiere di Siviglia) und Zefirino (Il viaggio a Reims). Er gewann u.a. erste Preise beim Schock Foundaton Prize for Singing 2014 in Capetown und beim Clonter Opera Prize 2016 in Cheshire. Im Konzertfach sang Thobela Ntshanyana bisher Dvořáks Stabat mater, Mendelssohns Elias, Haydns Schöpfung, Gounods Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile sowie verschiedene Mozart-Messen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und singt hier neben dem 1. Priester in der Zauberflöte, Harry (La fanciulla del West), Belfiore (La finta giardiniera) sowie in Le Comte Ory, Parsifal, L’incoronazione di Poppea und La traviata.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019


Sen Guo, Ein Mädchen

Sen Guo

Sen Guo wurde in Shanxi (China) geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium und am Zhou Xiao Yan Opera Center in Shanghai. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. In der Spielzeit 2001/ 02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Violetta (La traviata), Gilda (Rigoletto) und Musetta (La bo­hème) am Grand Theatre in Shanghai und Oscar (Un ballo in maschera) am Nationaltheater Peking. Als Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit 2002/03 war sie u.a. als Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Musetta, Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda zu erleben. In jüngerer Zeit sang sie am Opernhaus Zürich u.a. die Königin der Nacht, Nanetta (Falstaff), Clorinda (La cenerentola), Oscar und Madame Herz (Der Schauspieldirektor) und war in der Kinderoper Das verzauberte Schwein, Don Carlo sowie Lady Macbeth von Mzensk zu hören. Zudem sang sie Gilda in der Rigoletto-Produktion der Oper Schenkenberg im Sommer 2016 und Clorinda in Monte Carlo, Amsterdam und Versailles.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Hänsel und Gretel22, 25 Nov; 15, 26, 30 Dez 2018; 27 Jan; 17 Feb; 24 Mär; 20, 22, 25 Apr 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 La sonnambula05, 09, 12 Mai 2019


Alexander Kiechle, Dritter Senator

Alexander Kiechle

Alexander Kiechle, Bass, stammt aus Bayern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München bei KS Prof. Andreas Schmidt. 2012 war er zudem Richard-Wagner-Stipendiat in Ulm. Seit 2013 ist er Mitglied des Konzertchors des Bayerischen Rundfunks. Zu seinem Opernrepertoire gehören u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Caronte und Plutone in Monteverdis Orfeo, Falstaff (Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor), Wassermann (Rusalka), Osmin (Die Enführung aus dem Serail) und Hunding (Die Walküre). Im Rahmen der Münchener Biennale 2014 sang er die Bass-Partie in Claude Viviers Oper Kopernikus. 2015 war er als Stani (Joseph Beers Polnische Hochzeit) mit dem Rundfunkorchester des BR unter der Leitung von Ulf Schirmer zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 war Alexander Kiechle Mitlied im Opernstudio der Opéra de Lyon, wo er u.a. Der Lausprecher in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis  sang. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Alexander Kiechle Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und ist hier u.a. in Salome, Fidelio, La fanciulla del West, Parsifal und La traviata zu hören.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Elektra11, 14 Jul 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019