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Die Gezeichneten

Opera in three acts by Franz Schreker (1878-1934)
Libretto by the composer

Musical director Vladimir Jurowski, Giedrė Šlekytė Producer Barrie Kosky Stage design Rufus Didwiszus Costumes Klaus Bruns Lighting designer Franck Evin Chorus Master Janko Kastelic Dramaturgy Kathrin Brunner
Herzog Antoniotto Adorno / Der Capitaneo di giustizia
Graf Andrae Vitelozza Tamare
Lodovico Nardi, Podestà der Stadt Genua
Carlotta Nardi, seine Tochter
Alviano Salvago
Guidobald Usodimare
Menaldo Negroni
Michelotto Cibo
Gonsalvo Fieschi
Julian Pinelli
Paolo Calvi
Ein Jüngling
Ein Mädchen
Erster Senator
Zweiter Senator
Dritter Senator

In German with German and English surtitles. Duration 2 H. 50 Min. incl. intermission after 1st part after approx. 1 H. 25 Min. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 9 Sep 2018.

Past performances

September 2018

Sun

23

Sep
19.00

Die Gezeichneten

Opera by Franz Schreker, Premiere, Premiere subscription A

Wed

26

Sep
19.00

Die Gezeichneten

Opera by Franz Schreker, Premiere subscription B

October 2018

Tue

02

Oct
19.30

Die Gezeichneten

Opera by Franz Schreker, Tuesday subscription B, AMAG people's performance subscription

Tue

09

Oct
19.00

Die Gezeichneten

Opera by Franz Schreker, Tuesday subscription C, Mixed subscription C

Fri

12

Oct
19.00

Die Gezeichneten

Opera by Franz Schreker, Friday subscription B

Wed

17

Oct
19.00

Die Gezeichneten

Opera by Franz Schreker, Wednesday subscription A, Choice subscription

Sat

20

Oct
19.00

Die Gezeichneten

Opera by Franz Schreker, Saturday subscription, Modern subscription, Opera House Day

Tue

23

Oct
19.00

Die Gezeichneten

Opera by Franz Schreker, Tuesday subscription D, German opera subscription

Good to know

Abstract

Die Gezeichneten

Abstract

Die Gezeichneten

Trailer «Die Gezeichneten»

Gallery

 

Photos «Die Gezeichneten»

«Die Gezeichneten» - Barrie Kosky & Vladimir Jurowski in conversation

The sculptures in «Die Gezeichneten»

 

With thanks to the «Fondazione Canova, Gypsotheca e Museo Antonio Canova»

Program booklet

Die Gezeichneten

Die Gezeichneten

Synopsis

Die Gezeichneten

Synopsis

Die Gezeichneten

Biographies


Giedrė Šlekytė, Musical director

Giedrė Šlekytė

Giedrė Šlekytė, geboren in Vilnius/Litauen, studierte Dirigieren an der Kunstuniversität Graz, an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig sowie an der Zürcher Hochschule der Künste. Meisterkurse besuchte sie bei Bernard Haitink, Riccardo Muti und Mario Venzago. Sie ist u.a. Preisträgerin des Internationalen Malko-Dirigentenwettbewerbs 2015 und wurde im März 2015 für den Young Conductors Award der Salzburger Festspiele sowie als «Newcomerin des Jahres» bei den International Opera Awards 2018 nominiert. Als Gastdirigentin leitete sie u.a. das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Bruckner Orchester Linz, Sächsische Staatskapelle Dresden, Konzerthausorchester Berlin, hr-sinfonieorchester Frankfurt, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre de chambre de Paris, MDR-Sinfonieorchester und das Orchestre Philharmonique de Luxembourg. Nach ihrem Engagement als 1. Kapellmeisterin am Stadttheater Klagenfurt von 2016-18 dirigierte sie an den Opernhäusern in Leipzig, Antwerpen und bei den Salzburger Festspielen. Einladungen für Neuproduktionen und Wiederaufnahmen in der Spielzeit 2020/21 erhielt sie von der Oper Frankfurt (Carmen, Dialogues des Carmélites), der Staatsoper Stuttgart (Le nozze di Figaro) und der Opera Ballet Vlaanderen (Werther - konzertant). Sinfonische Engagements und Wiedereinladungen führen sie diese Saison u.a. zum London Philharmonic Orchestra, Barcelona Symphony Orchestra, Orchestre symphonique de Québec. Im Herbst 2019 erschien bei der Deutschen Grammophon die vielbeachtete Porträt-CD Raminta Šerkšnytė, auf der sie das Oratorium Songs of Sunset and Dawn mit dem Lithuanian National Symphony Orchestra dirigiert. In Zürich dirigierte sie zuletzt mit Die Gezeichneten die Spielzeiteröffnung 2018/19.



Vladimir Jurowski, Musical director

Vladimir Jurowski

Vladimir Jurowski stammt aus Moskau. Nach seinem Studium an den Musikhochschulen in Dresden und Berlin gab er 1995 sein internationales Debüt beim Wexford Festival sowie mit Nabucco sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London. 2003 wurde er zum Ersten Gastdirigenten des London Philharmonic Orchestra ernannt, seit September 2007 steht er dem Ensemble als Chefdirigent vor. 2017/18 übernahm er das Amt des Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Rundfunk Sinfonieorchesters Berlin. Im März 2018 wurde er zum Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper ab der Spielzeit 2021/22 ernannt. Ausserdem ist er Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment und Künstlerischer Leiter des Russian State Academic Symphony Orchestra. 1997–2001 war er Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin, 2000–2003 Erster Gastdirigent am Teatro Comunale di Bologna, 2005–2009 Erster Gastdirigent beim Russian National Orchestra und 2001–2013 Musikalischer Leiter der Glyndebourne Festival Oper. Vladimir Jurowski gastiert bei den führenden Orchestern Europas und Nordamerikas, darunter die Berliner und Wiener Philharmoniker, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das New York Phiharmonic, das Tonhalle-Orchester Zürich und das Gewandhausorchester Leipzig. Opernengagements führten ihn u.a. an die New Yorker Met, Opéra National de Paris, Mailänder Scala, Bolschoi-Theater und an die Semperoper Dresden. Höhepunkte der jüngsten Zeit waren Moses und Aron an der Komischen Oper Berlin, Der feurige Engel an der Bayerischen Staatsoper, die Uraufführung von Brett Deans Hamlet in Glyndebourne sowie sein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Wozzeck. 2017/18 dirigierte er u.a. Enescus Oper Oedipe in London und Bukarest sowie Boris Godunow an der Pariser Oper.



Barrie Kosky, Producer

Barrie Kosky

Barrie Kosky ist Schauspiel- und Musiktheaterregisseur sowie Intendant und Chefregisseur an der Komischen Oper Berlin. Er inszeniert u.a. an Opernhäusern wie der Bayerischen Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Pariser Oper, dem Royal Opera House Covent Garden, dem Opernhaus Amsterdam und an der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und dem Glyndebourne Festival sowie an Schauspielhäusern wie dem Deutschen Theater Berlin und dem Schauspiel Frankfurt. 1996 war er Künstlerischer Leiter des Adelaide Festivals, von 2001 bis 2005 Co-Direktor des Wiener Schauspielhauses, seit 2012 ist er Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin. Zu seinen Arbeiten an der Komischen Oper Berlin zählen Die Zauberflöte (zusammen mit «1927»), deren Vorstellungen inzwischen weltweit von mehr als 450.000 Zuschauer*innen auf drei Kontinenten besucht wurden, sowie Le Grand Macabre, Die Hochzeit des Figaro, Iphigenie auf Tauris, Kiss me, Kate, Rigoletto, Rusalka, Sieben Songs/Die sieben Todsünden, Die Monteverdi-Trilogie, Ball im Savoy, West Side Story, Die schöne Helena, Eine Frau, die weiss, was sie will!, Moses und Aron, Hoffmanns Erzählungen, Jewgeni Onegin, Die Perlen der Cleopatra, Die Nase, Der Jahrmarkt von Sorochintsi, Pelléas und Mélisande, Anatevka, Candide, La bohème und The Bassarids. Für seine Inszenierung von Aus einem Totenhaus an der Staatsoper in Hannover erhielt er 2009 den Theaterpreis Der Faust, für seine Inszenierung von Castor et Pollux an der English National Opera 2011 den Laurence Olivier Award. 2014 wurde er in der Kategorie «Regisseur des Jahres» mit dem International Opera Award ausgezeichnet und 2016 in der Kritikerumfrage der internationalen Zeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gewählt. Die Komische Oper Berlin wurde in derselben Zeitschrift für die Spielzeit 2012/13 zum Opernhaus des Jahres ernannt, 2015 folgte der International Opera Award in der Kategorie «Ensemble des Jahres». Am Opernhaus Zürich inszenierte Barrie Kosky bereits La fanciulla del West, Macbeth, Jewgeni Onegin und Die Gezeichneten. 2017 debütierte er mit Wagners Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen. Es folgten u.a. Les Boréades an der Opéra de Dijon, Agrippina an der Bayerischen Staatsoper, Orphée aux Enfers bei den Salzburger Festspielen sowie Prinz Igor an der Opéra national de Paris.  

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021


Rufus Didwiszus, Stage design

Rufus Didwiszus

Rufus Didwiszus studierte Bühnen- und Kostümbild in Stuttgart bei Jürgen Rose und arbeitet seither als freier Bühnenbildner in Theater-, Opern- und Tanzproduktionen, u.a. mit Barrie Kosky (La belle Hélène und Die Perlen der Cleopatra an der Komischen Oper Berlin sowie La fanciulla del West am Opernhaus Zürich), Thomas Ostermeier (Unter der Gürtellinie, Shoppen & Ficken in der Baracke des Deutschen Theaters Berlin mit Einladung zum Berliner Theatertreffen und nach Avignon), Feuergesicht am Schauspielhaus Hamburg, Der Name bei den Salzburger Festspielen und an der Berliner Schaubühne, The Girl on the Sofa beim Edinburgh International Festival und an der Schaubühne Berlin, Vor Sonnenaufgang an den Münchner Kammerspielen, Sasha Waltz (Dialoge 2 im Jüdischen Museum Berlin), Tom Kühnel (Wagners Ring des Nibelungen am TAT Frankfurt) sowie Christian Stückl, Stefan Larsson, Tomas Alfredson und Christian Lollike. Seit 2004 entwirft und inszeniert Rufus Didwiszus mit Joanna Dudley eigene Musik-Theater-Performances, u.a. in den Sophiensälen, an der Schaubühne und im Radialsystem in Berlin sowie im BOZAR in Brüssel. Mit seiner Band «Friedrichs» war er in Der weisse Wolf am Staatstheater Stuttgart zu sehen. Zudem war er als Gastdozent an der Akademie der Bildenden Künste München und an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee tätig. In jüngster Zeit entwarf Rufus Didwiszus u.a. Bühnenbilder für die Komische Oper Berlin (La bohème und Anatevka), für das Ballett Zürich (Nussknacker und Mausekönig und Winterreise), für die Oper Zürich (Die Gezeichneten) und für die Opéra Bastille in Paris (Prince Igor).

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Dornröschen10, 14, 17, 18, 27, 29, 31 Oct; 07, 08 Nov; 18, 20, 26 Dec 2020 Winterreise13 Feb 2021


Klaus Bruns, Costumes

Klaus Bruns

Klaus Bruns arbeitet seit fast 30 Jahren als Kostümbildner in Oper und Schauspiel, u.a. an den Schauspielhäusern von Zürich, Frankfurt, Stuttgart, Köln, Leipzig, Hannover, Düsseldorf, Graz, Bochum, dem Residenztheater und den Kammerspielen München, dem Thalia-Theater und dem Schauspielhaus Hamburg, dem Deutschen Theater Berlin, dem Burgtheater Wien, neben anderen vor allem mit der Regisseurin Karin Henkel. Mit Barrie Kosky entstanden Strindbergs Traumspiel am Deutschen Theater Berlin und Shakespeares Der Kaufmann von Venedig am Schauspiel Frankfurt. In der Oper arbeitet er mit Barrie Kosky, Michael Talke, Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Michael Schulz, Harry Kupfer, Götz Friedrich, Roger Vontobel, Damiano Michieletto, Christof Loy, Karin Henkel u.a. an den drei Berliner Opernhäusern, der Nürnberger Oper, der Hamburgischen Staatsoper, de Vlaamse Opera Antwerpen, dem Teatro Massimo Bellini in Catania, der Bayerischen Staatsoper München, der Oper Leipzig, dem Teatro Regio Turin, dem Theater an der Wien, den Nationaltheatern in Mannheim und Weimar, dem Rossini Opera Festival in Pesaro und der Oper Amsterdam. Mit Barrie Kosky entstanden neben den genannten Schauspielen an der Oper u.a. Der Ring des Nibelungen an der Staatsoper Hannover, Rusalka, Moses und Aron, Eugen Onegin und Anatevka an der Komischen Oper Berlin, La fanciulla del West, Macbeth, Die Gezeichneten und Boris Godunov am Opernhaus Zürich, Prince Igor am der Opéra Bastille in Paris sowie Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Capriccio24, 27, 30 May; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021


Franck Evin, Lighting designer

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mar 2021 Capriccio24, 27, 30 May; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 May 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021


Janko Kastelic, Chorus Master

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dec 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Oct 2020 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 May 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Christopher Purves, Chorus Master

Christopher Purves

Der britische Bariton Christopher Purves war Student und Chorschüler am King’s College in Cambridge sowie Mitglied der experimentellen Rockband Harvey and the Wallbangers. Heute tritt er mit einem breit gefächerten Repertoire auf allen internationalen Bühnen auf. Höhepunkte der letzten Zeit waren u.a. die Titelrolle in Barrie Koskys Inszenierung von Händels Saul in Glyndebourne und beim Adelaide Festival, Alberich (Götterdämmerung) an der Houston Grand Opera und an der Bayerischen Staatsoper, der Förster (Das schlaue Füchslein) in Glyndebourne, sein Debüt an der Pariser Oper in Romeo Castelluccis Inszenierung von Schönbergs Moses und Aron, The Protector (George Benjamins Written on Skin) in Covent Garden, Madrid und Barcelona, Schönbergs Gurrelieder bei den BBC Proms mit dem London Symphony Orchestra und Sir Simon Rattle, eine Europa-Tournée mit Händels Messiah mit Emmanuelle Haïm und Le Concert d’Astrée sowie Balstrode (Peter Grimes) beim Edinburgh Festival. Seine Affinität zu zeitgenössischen Kompositionen zeigte Christopher Purves zudem in seiner Interpretation von Walt Disney in der Uraufführung von Philip Glass’ The Perfect American am Teatro Real in Madrid und an der English National Opera sowie in diversen Werken des Komponisten Sir James Macmillan. Zu seiner Diskografie gehören das Solo-Album Handel’s Finest Arias for Base Voice, Written on Skin mit George Benjamin und dem Mahler Chamber Orchestra wie auch Donizettis Maria di Rohan mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Mark Elder. In der Spielzeit 2017/18 sang Christopher Purves u.a. den Dreieinigkeitsmoses (Mahagonny) am Opernhaus Zürich und Golaud (Pelléas et Mélisande) in Hong Kong und Glyndebourne.



Thomas Johannes Mayer, Chorus Master

Thomas Johannes Mayer

Thomas Johannes Mayer absolvierte seine Gesangsausbildung an der Kölner Musikhochschule bei Liselotte Hammes und Kurt Moll. Nach Engagements in Regensburg und Darmstadt gastierte er erfolgreich am Theater Basel als Don Giovanni sowie als Achilles in Othmar Schoecks Penthesilea. Er sang Wotan/Wanderer in Wagners Der Ring des Nibelungen am Staatstheater Karlsruhe. 2008 wechselte er an die Hamburgische Staatsoper, wo er u.a. mit den vier Bösewichten (Les Contes dHoffmann), als Kaspar (Der Freischütz), Rigoletto, Scarpia und Jochanaan zu erleben war. Seit 2010 ist er freischaffend tätig. Seine internationale Karriere begann 2007/08 mit der Titelpartie von Bergs Wozzeck an der Mailänder Scala, die ihn daraufhin als Posa in Don Carlo (2008) engagierte. Seitdem gastiert er an Opernhäusern wie De Nederlands Opera, Théatre Royal de la Monnaie, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Komische Oper Berlin, Deutsche Oper am Rhein, Bayerische Staatsoper, Opéra National de Paris, Theater an der Wien, Bregenzer Festspiele, Bayreuther und Salzburger Festspiele. Zu seinem Repertoire gehören nicht nur die großen Strauss- und Wagnerpartien wie Barak (Die Frau ohne Schatten), Johanaan, Mandryka (Arabella), Amfortas (Parsifal), Telramund (Lohengrin), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen) und die Titelrolle in Der fliegende Holländer, sondern auch Partien wie Moses in Schönbergs Moses und Aron, Thoas in Glucks Iphigénie en Tauride oder Mizguir in Rimski-Korsakovs Snegurocka. In der Spielzeit 2017/18 ist Thomas J. Mayer u.a. Falstaff an der Opera Vlaanderen, als Jochanaan an der Berliner Staatsoper und als Friedrich von Telramund (Lohengrin) in Covent Garden zu erleben.



Albert Pesendorfer, Chorus Master

Albert Pesendorfer

Albert Pesendorfer studierte Gesang und Flöte in Linz und Wien. Festengagements führten ihn von 2002 bis 2005 an das Theater Erfurt, 2005 und 2006 an das Tiroler Landestheater Innsbruck und von 2006 bis 2011 an die Staatsoper Hannover. Von 2012 bis 2016 war er Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin. Hier war er in den grossen Partien seines Fachs zu erleben, so als Hans Sachs („Die Meistersinger von Nürnberg“), Gurnemanz („Parsifal“), Baron Ochs („Der Rosenkavalier“), König Heinrich („Lohengrin“), Fasolt („Das Rheingold“), Hagen („Götterdämmerung“), Sarastro („Die Zauberflöte“), Banquo („Macbeth“) und Sparafucile („Rigoletto“). Zahlreiche Gastspiele führten ihn ausserdem an die Staatsoper Stuttgart, Hamburgische Staatsoper, Aalto Theater Essen, Vlaamse Opera Antwerpen, Wiener Staatsoper und Theater an der Wien sowie an die Opernhäuser in Graz und Linz, den Bregenzer und den Bayreuther Festspielen. Bei letzteren gab er 2016 unter Marek Janowski sein Debüt als Hagen in der Premiere der „Götterdämmerung“. Konzertauftritte führten ihn u.a. in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie sowie nach Japan und in die USA. In der Spielzeit 2017 / 2018 gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper als Hagen und war in derselben Partie an der Nationaloper Tokyo zu hören. Als Rocco („Fidelio“) kehrte er an die Hamburgische Staatsoper zurück. Zukünftige Pläne umfassen u.a. die Uraufführung von Detlev Glanerts Oper „Oceane“ an der Deutschen Oper Berlin, Osmin an der Opéra de Monte Carlo sowie Landgraf Hermann („Tannhäuser) an der Deutschen Oper Berlin. Seit 2015 ist er Professor für Gesang an der Universität der Künste in Berlin.



Catherine Naglestad, Chorus Master

Catherine Naglestad

Catherine Naglestad, geboren in Kalifornien, studierte Gesang in San Francisco, Rom, Mailand sowie New York und ist heute als Sopranistin international präsent. Die Bandbreite ihrer Rollen umfasst Konstanze, Alcina, Alceste, Fiordiligi, Salome, Cio-Cio-San, Norma und Manon Lescaut und wurde in letzter Zeit ergänzt durch Wagnerpartien wie Senta (Der fliegende Holländer) an der Nederlandse Opera mit Hartmut Haenchen, Brünnhilde (Siegfried) an der Bayerischen Staatsoper mit Kent Nagano und Sieglinde (Die Walküre), erneut mit Hartmut Haenchen in Amsterdam. Auch Verdi nahm einen wichtigen Platz ein in ihrem Schaffen der letzten Zeit. So war sie etwa als Amelia (Un ballo in maschera), Elisabetta (Don Carlo) und Leonora (La forza del destino) zu erleben. Besonders aufgefallen ist sie als Tosca, die sie u.a. in Wien, Berlin, München, Paris, Orange, Zürich und London verkörperte. 2006 wurde Catherine Naglestad in Stuttgart zur Kammersängerin ernannt und von der Zeitschrift Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt. Neben vielen weiteren Preisen erhielt sie den Maria Callas Debut Artist of the Year Award der Oper Dallas für ihre Interpretation der Tosca. Zahlreiche Produktionen mit Catherine Naglestad sind auf DVD erschienen, darunter Der fliegende Holländer, La clemenza di Tito, Alceste, Alcina und Die Entführung aus dem Serail. In Zürich war sie bereits als Minnie, Tosca, Salome und Santuzza zu hören. Zuletzt war sie als Salome und Tosca an der Deutschen Oper Berlin, als Tosca zudem in Wien und Tokyo und als Carlotta Nardi (Die Gezeichneten) an der Bayerischen Staatsoper zu Gast. In dieser Spielzeit wird sie am Opernhaus Zürich neben Carlotta auch als Abigaille in Nabucco zu hören sein.



John Daszak, Alviano Salvago

John Daszak

Der britische Tenor John Daszak gab sein Bühnendebüt an der English National Opera als Števa (Jenůfa) nach seinen Studien an der Londoner Guildhall School of Music and Drama, dem Royal Northern College of Music in Manchester und der Accademia d’Arte Lirica in Osimo. Neben seinem Bayreuther Festspieldebüt 2015 als Loge (Das Rheingold) unter Kirill Petrenko, gab er in vergangener Zeit einige wichtige Rollendebüts; er sang Captain Veres (Billy Budd) an der New Yorker Met, die Titelrolle in Zemlinskys Der Zwerg an der Bayerischen Staatsoper in München, Herodes (Salome) am Royal Opera House Covent Garden unter Henrik Nanasi, den Hauptmann in Wozzeck am Theater an der Wien sowie den Tambourmajor (Wozzeck) an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim und bei seinem Salzburger Festspieldebüt unter Vladimir Jurowski. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren Aron (Moses und Aron) an der Wiener Staatsoper und der Komischen Oper Berlin, Herodes bei den Salzburger Festspielen, Kaufmann in Jakob Lenz beim Festival d’Aix-en-Provence, Tambourmajor am Opera House Sydney und Knusperhexe (Hänsel und Gretel) an der Bayerischen Staatsoper. Konzertant war er mit der NDR Elbphilharmonie unter Thomas Hengelbrock in Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher zu erleben. Auf DVD ist John Daszak u.a. in Pfitzners Palestrina unter Simone Young (Bayerische Staatsoper) und in der Inszenierung von La Fura dels Baus von Das Rheingold unter Zubin Mehta (Palau de les Arts in Valencia) zu sehen. In Zürich sang er zuletzt 2018 Alviano Salvago in Die Gezeichneten.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020


Paul Curievici, Guidobald Usodimare

Paul Curievici

Paul Curievici studierte Gesang an der Guildhall School of Music and Drama in London bei John Evans. Sein Debüt gab er am Royal Opera House Covent Garden als Jack Worthing in Gerald Barrys The Importance of Being Ernest und kehrte später als Eames (The Virtues of Things), als Titorelli/Flogger/Student in der Uraufführung von Philip Glass’ The Trial und als zweiter Jude in Salome dorthin zurück. Als Jack Worthing war er später am Barbican und am Lincoln Center mit den New Yorker Philharmonikern zu erleben. Weitere Rollen in modernen und zeitgenössischen Werken waren Painter in Olga Neuwirths American Lulu mit der Opera Group am Young Vic, in Bregenz und beim Edinburgh Festival sowie Sam Kaplan (Street Scene) mit The Opera Group im Liceu Barcelona und am Théâtre du Châtelet in Paris. Jüngst war er als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) am Grange Festival in Northington, in der Titelrolle von Candide an der Komischen Oper Berlin, als Melot (Tristan und Isolde) und Flute (A Midsummer Night’s Dream) in Montpellier, in der Uraufführung Diodati. Unendlich am Theater Basel sowie an der Royal Danish Opera als Melot und Adolfo Pirelli (Sweeney Todd) zu erleben. In Zürich sang er 2017 Jakob Schmidt in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny sowie 2018 Guidobald Usodimare in Die Gezeichneten.

Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mar; 01, 05 Apr 2021


Iain Milne, Menaldo Negroni

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u. a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche und in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel als Jakob Glock zu hören. Zuletzt sang er u.a. Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd, Mister Bobo / Ander-Bobo in Coraline und Walther von der Vogelweide in Tannhäuser. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Oct 2020 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 May 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 May 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021


Oliver Widmer, Michelotto Cibo

Oliver Widmer

Oliver Widmer, in Zürich geboren, studierte bei seinem Vater Kurt Widmer in Basel, bei Dietrich Fischer-Dieskau und Silvana Bazzoni. Preise gewann er u.a. beim ARD-Wettbewerb München, beim Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb Stuttgart und beim Othmar-Schoeck-Wettbewerb Luzern. Mit Liederabenden war er bei der Schubertiade Feldkirch, den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, in der Londoner Wigmore Hall, in der Berliner Philharmonie, der Münchner Residenz, der Alten Oper Frankfurt, im Pariser Louvre, bei den Fêtes musicales en Touraine (mit Svjatoslav Richter), beim Aldeburgh Festival und im Lincoln Center New York mit Partnern wie Vladimir Ashkenazy, Hartmut Höll, Graham Johnson, András Schiff und Roger Vignoles zu Gast. Als gefragter Solist in Konzert und Oper unter Dirigenten wie Chailly, Dohnányi, Dutoit, Gardiner, Jansons, Harnoncourt, Henze, Hogwood, Koopman, Luisi, Santi, Schreier und Welser-Möst singt er mit den grossen Orchestern Europas (u.a. Wiener und Berliner Philharmoniker) und Amerikas (Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony etc.) Werke von Bach bis Holliger. 1991/92 kam er als lyrischer Bariton zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Papageno, Guglielmo, Olivier (Capriccio), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Agamemnon (La Belle Hélène), Dandini (La cenerentola), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore, Malatesta, Graf Almaviva, Dr. Falke, Valentin, Wolfram, Barbier (Die schweigsame Frau), Raimbaud (Le comte Ory), Ottokar (Der Freischütz), Don Alfonso und Schwarzer Minister (Le Grand Macabre) zu hören war. Über 20 CD-Aufnahmen entstanden mit ihm, u.a. unter Harnoncourt und Gardiner sowie mit verschiedenen Liedrezitalen.



Cheyne Davidson, Gonsalvo Fieschi

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello, Schaunard und Benoît (La bohème), Escamillo (Carmen), Silvio (Pagliacci), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten), Chang in Das Land des Lächelns, als Le Bailli in Massenets Werther, als Bill (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und als Jonas Fogg (Sweeney Todd) auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, nach Belgrad und Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben.

Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 May 2021


Ildo Song, Julian Pinelli

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto, Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula, Oroveso in Norma und ein Eremit in Der Freischütz. Er gastierte zudem jüngst als Onkel Bonze und Oroveso am Teatro di San Carlo in Neapel.

Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mar; 01, 05 Apr 2021 Verdi-Gala22, 27, 29 Sep; 02, 06 Oct 2020


Ruben Drole, Paolo Calvi

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) und Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt u.a. als Figaro, Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, Leporello, Alaskawolfjoe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), in Die Gezeichneten, als Peter in Hänsel und Gretel, als Biterolf in Tannhäuser, als Guru in der Uraufführung Last Call und als Theatermaschinist in Die Sache Makropulos zu sehen.

Das tapfere Schneiderlein20 Sep; 28, 29 Nov; 06 Dec 2020; 24, 30 Jan 2021 Amerika07, 10, 18, 21, 27 Mar; 01, 05 Apr 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13, 15, 19, 22, 28 May 2021


Jungrae Noah Kim, Diener

Jungrae Noah Kim

Jungrae Noah Kim stammt aus Südkorea und studierte Gesang in seiner Heimatstadt Seoul am College of Music bei Kwang Chul Youn. 2015 war er Preisträger beim «Francisco Viñas» Wettbewerb in Spanien und Finalist beim «Neue Stimmen» Wettbewerb in Deutschland. Im Sommer 2016 debütierte er als Masetto in Don Giovanni bei den Bregenzer Festspielen sowie als Solist in Webbers Requiem. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich und sang hier in Die Gezeichneten, Madame Butterfly, Rigoletto und in der IOS-Produktion von Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur.



Thobela Ntshanyana, Ein Jüngling

Thobela Ntshanyana

Thobela Ntshanyana stammt aus Capetown (Südafrika) und studierte in seiner Heimatstadt sowie am Royal College of Music in London. Zu seinem Opernrepertoire gehören Partien wie Alfredo (La traviata), Rinuccio (Gianni Schicchi), Mr. Owen (Dominick Argentos Postcard from Morocco), Chevalier (Dialogues des Carmélites), Parpignol (La bohème), Un ufficiale (Il barbiere di Siviglia) und Zefirino (Il viaggio a Reims). Er gewann u.a. erste Preise beim Schock Foundaton Prize for Singing 2014 in Capetown und beim Clonter Opera Prize 2016 in Cheshire. Im Konzertfach sang er bisher Dvořáks Stabat mater, Mendelssohns Elias, Haydns Schöpfung, Gounods Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile sowie verschiedene Mozart-Messen. Seit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und singt hier neben dem 1. Priester in der Zauberflöte, Harry (La fanciulla del West), Belfiore (La finta giardiniera) sowie in Le Comte Ory, Parsifal, L’incoronazione di Poppea und La traviata.



Sen Guo, Ein Mädchen

Sen Guo

Sen Guo wurde in Shanxi/China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. An der Oper Shanghai war sie als Violetta in La traviata zu hören. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Gilda am Grand Theatre in Shanghai. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla) von Johann Christian Bach), Musetta (La bohème), Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda (Rigoletto) zu erleben. 2014/15 war sie am Opernhaus Zürich u.a. als Königin der Nacht und Clorinda in La cenerentola zu sehen.

Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021


Nathan Haller, Erster Senator

Nathan Haller

Nathan Haller stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Juilliard School in New York. 2013 war er Teilnehmer bei der Internationalen Meistersinger Akademie (IMA), wo er mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Paul Hofstetter und als Solist in Bachs h-Moll Messe unter Helmuth Rilling sang. Er war von 2015 bis 2017 Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel, wo er u.a. als Tamino (Zauberflöte), als Romeo in Blachers Romeo und Julia, in der Uraufführung Melancholia von Sebastian Nübling und Ives Thuwis, als Enoch Snow (Carousel) und als Oronte in Alcina zu erleben war. Im Sommer 2016 sang er Belmonte (Entführung aus dem Serail) am Akko Opera Festival in Israel. Auf der Konzertbühne war er u.a. am New York Festival of Song in der Carnegie Hall, mit dem russischen Kammerorchester St. Petersburg, in La Resurrezione unter William Christie und mit Masaaki Suzuki in Boston, New York, Leipzig und London zu hören. 2017/18 gastierte er an der Neuen Oper Wien als Francois in Leonard Bernsteins A Quiet Place, 2018/19 in Die Gezeichneten am Opernhaus Zürich, als Graf Albert in Erich Wolfgang Korngolds Die tote Stadt mit der Nederlandse Reisopera und als Albazar in Il turco in Italia am Opernhaus Zürich. In der Spielzeit 2019/20 sang er zudem einen der vier Knappen in Parsifal am Teatro Massimo di Palermo.

Capriccio24, 27, 30 May; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Das tapfere Schneiderlein20 Sep; 08, 28, 29 Nov; 03, 06 Dec 2020; 24, 31 Jan 2021


Dean Murphy, Zweiter Senator

Dean Murphy

Dean Murphy, Bariton, absolvierte seine Gesangsausbildung an der Hartt School of Music und an der Yale School of Music. Er war Stipendiat der Bel Canto Vocal Scholarship Foundation und der Opera Foundation, in deren Zusammenhang er Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper Berlin war. Zudem war er Preisträger beim Lynne Strow Piccolo Award, bei der Amici Vocal Competition und der Classical Singer Competition. 2013/14 war er Ensemblemitglied an der Opera Connecticut, wo er in Gianni Schicchi und in Salieris Kleine Harlekinade zu erleben war. Zudem sang er Melisso in Alcina, Yamadori in Madama Butterfly an der Connecticut Lyric Opera und Peter in Hänsel und Gretel. Auf der Konzertbühne sang er in Brahms’ Ein deutsches Requiem, in Händels Messiah, in Faurés Requiem, in Charpentiers Magnificat und in Händels Esther. An der Deutschen Oper Berlin war er 2017/18 u.a. als Fiorello (Il barbiere di Siviglia), als Dancaïre (Carmen), als zweiter Richter (Das Wunder der Heliane), als Polizist (Lady Macbeth von Mzensk), Silvano (Un ballo in maschera), als Schaunard (La bohème) sowie als Wagner in Faust zu erleben. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier u.a. den 2. Senator in Schrekers Die Gezeichneten, Schobiak in Le Grand Macabre, Figaro in Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur, Carlotto in Don Pasquale und Schaunard. Im Sommer 2019 gastierte er zudem beim Rossini Festival in Pesaro als Lord Sidney und Don Alvaro in Il viaggio a Reims. Für die Spielzeit 2020/21 kehrte er als Ensemblemitglied zurück an die Deutsche Oper Berlin, wo er u.a. Figaro in Il barbiere di Siviglia singt.

Il barbiere di Siviglia06, 12 Feb 2021


Alexander Kiechle, Dritter Senator

Alexander Kiechle

Alexander Kiechle, Bass, stammt aus Bayern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Andreas Schmidt. 2012 war er zudem Richard-Wagner-Stipendiat in Ulm. Zu sei­nem Opernrepertoire gehören u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Caronte und Plutone in Monteverdis Orfeo, Falstaff (Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor), Wassermann (Rusalka), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Commendatore (Don Giovanni) und Hunding (Die Walküre). Im Rahmen der Münchener Biennale 2014 sang er die Bass-Partie in Claude Viviers Oper Kopernikus. 2015 war er als Stani (Joseph Beers Polnische Hochzeit) mit dem Rundfunkorchester des BR unter Ulf Schirmer zu erleben. 2016/17 war er Mitglied im Opernstudio der Opéra de Lyon, wo er u.a. Der Lautsprecher in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis sang. Seit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier u.a. in Salome, Fidelio, La fanciulla del West, Parsifal, La traviata und Die Gezeichneten zu hören. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2018 war er in der Uraufführung Der verschwundene Hochzeiter von Klaus Lang in der Titelpartie zu erleben.