Der Zauber einer Illusion, die nicht die unsere ist. Philosoph Robert Pfaller über Verzauberung.
In der «Zauberflöte» und dem «Sommernachtstraum» sind scheinbar naive Figuren verzaubernden Mächten ausgeliefert. Aber was heisst Verzauberung heute? Der Philosoph Robert Pfaller antwortet mit einer überraschenden These: Bezaubert wird nicht, wer einer Illusion erliegt, sondern wer sie durchschaut. Und er fragt, warum unsere Kultur so vieles abschafft, was das Leben lohnend macht.
Die Lust und die Einsicht
Beim Betrachten von Edwaert Colyers «Porträt einer Dame» – eines Werkes aus dem Genre der trompe-l’oeil-Malerei – sehen wir ein schwarz weisses Damenbildnis, möglicherweise einen Druck, auf leicht vergilbtem Papier, mit einem Nagel lose angebracht an einem farbigen Brett. Und wie es scheint, ist das Papier des Drucks lei der zerrissen, sodass sich ein Stück nach oben wölbt, das Porträt teilweise verdeckt und einen Der Zauber einer Illusion, die nicht die unsere ist Robert Pfaller In der «Zauberflöte» und dem «Sommer nachtstraum» sind scheinbar naive Figu ren verzaubernden Mächten ausgeliefert. Aber was heisst Ver zauberung heute? Der Philosoph Robert Pfaller antwortet mit einer überraschenden These: Bezaubert wird nicht, wer einer Illusion erliegt, sondern wer sie durchschaut. Und er fragt, warum unsere Kultur so vieles abschafft, was das Leben lohnend macht. Schatten auf das Brett wirft. Selbstverständlich begreifen wir sofort, dass nicht nur die Dame, sondern auch das Papier, auf dem sie erscheint, sein Riss sowie der Schatten auf dem gemalten Brett gemalt sind. «Wie hübsch, man hätte glauben können …» pflegen wir bei solchen und ähnlichen Gelegenheiten manchmal belustigt zu sagen.
Philosophisch bemerkenswert an dieser und vielen vergleichbaren Erfahrungen ist ein Punkt: Die Entzückten oder Bezauberten sind diejenigen, welche die Illusion durchschauen und ihr nicht etwa erliegen. Wer die Illusion nicht durchschaut, würde hingegen keinerlei Lust empfinden, son dern vielleicht nur entsetzt sein über den schlech ten Erhaltungszustand dieses Meisterwerks. Im Gegensatz zu einem verbreiteten philosophischen Vorurteil zeigt sich hier, dass die Glücklichen nicht immer diejenigen sind, denen es an nüchterner Einsicht mangelt, und dass Erkenntnis nicht not wendigerweise um den Preis verlorener Lust er kauft wird. Bezauberung steht hier nicht nur nicht im Gegensatz zum Durchschauen einer Illusion. Sie setzt dieses Durchschauen vielmehr voraus.
Die beiden Typen von Einbildung: «croyance» und «foi»
Womit wir es beim Bezaubertwerden zu tun haben, ist ein spezieller Typ von Illusion: eine Illusion, die wir durchschauen und an der wir dennoch zärtlich festhalten. Diese Illusion ist nicht das, woran wir selbst glauben – etwa so, wie manche von uns stolz an Gott, an den Fortschritt der Menschheit im Geist der Vernunft oder an die Selbstregulierung der Finanzmärkte glauben. Sie scheint eine Illusion der anderen zu sein; auch wenn wir oft kaum sagen können, wer diese an deren sind – eine «anonyme» Illusion sozusagen. Der französische Psychoanalytiker Octave Man noni hat diesen Typ von Illusion in einer Reihe von Aufsätzen Mitte der 1960er-Jahre unter sucht und ihm einen Begriff gegeben. Mannoni bezeichnet die nicht geglaubte Illusion als «croy ance» (englisch: «belief») und unterscheidet sie von der auffälligeren und bekannteren, stolz selbstgeglaubten Illusion, die er als «foi» (eng lisch: «faith») bezeichnet. Auf Deutsch könnte man die anonymen Illusionen am ehesten mit dem Begriff «Aberglauben» benennen; die selbstgeglaubten mit dem Begriff «Bekenntnis».
Fetischisten und Bezauberte im Alltagsleben
Bezeichnend jedenfalls ist, dass uns die selbst geglaubten Illusionen gut vertraut sind, wäh rend die Tatsache, dass es auch nicht geglaubte Illusionen gibt, und dass sogar wir selbst fast täglich mit ihnen freudig hantieren, uns über raschen – vielleicht sogar ein wenig kränken – mag. Denn selbstverständlich fühlen wir uns über dumme Dinge wie Horoskope in der Zei tung intellektuell erhaben. Dennoch aber könn te es uns, wie Mannoni aus eigener Erfahrung feststellt, ein kleines Lächeln entlocken, wenn wir am Tag einer Übersiedlung zufällig im Zei tungshoroskop bei unserem Sternzeichen den Vermerk finden, heute sei ein besonders guter Tag für grössere Ortsveränderungen. Und ob wohl wir dergleichen natürlich niemals ernst nehmen, wäre unsere Reaktion, so Mannoni, doch eine andere, sollte der Vermerk lauten, heute sei ein besonders ungünstiger Tag für der artige Unternehmungen.
Schon Freud hatte am Fetischismus be schrieben, wie jemand trotz besseren Wissens leidenschaftlich eine Illusion pflegt. Mannonis Entdeckung besteht darin, dass diese Spaltung – «ich weiss zwar, dennoch aber…» – keineswegs nur eine klinische Ausnahme ist, sondern ein wiederkehrendes Muster des Alltags. Vor allem aber bildet die anonyme Illusion, wie Mannoni zeigt, das Prinzip der Kunst. Im Theater, so Man noni, werden ja nicht die Zuschauer von den Schauspielern getäuscht, sondern sie «stecken mit ihnen unter einer Decke» und agieren als deren eingeweihte Komplizen. Spielen die Schauspieler etwas Lustiges, gibt sich das Pub likum erheitert; spielen sie etwas Trauriges, gibt sich das Publikum traurig – vielleicht sogar noch trauriger als bei einem wirklichen Trauerfall. Meint es, Grosses zu sehen, gibt es sich mächtig begeistert bis ekstatisch. In allen Fällen werden Tränen vergossen. Im Theater übertreiben somit nicht nur manchmal die Schauspieler, sondern mindestens ebenso oft das Publikum. Die Oper als das «Kraftwerk der Gefühle» (nach dem Wort Alexander Kluges), wo doch niemand wirklich glaubt, dass Menschen singend sterben, de monstriert dieses Verhältnis zwischen Leiden schaft und aufgehobener Illusion sehr lebhaft.
Grosse Leidenschaft dank durchschauter Illusion
Die grossen, lustvollen Leidenschaften hängen also an den nicht geglaubten Illusionen. Die Illu sionen, an die wir selbst glauben, verlangen von uns dagegen meist eher einen gewissen Lustver zicht und verleiten uns damit im besten Fall zu gesteigerter Selbstachtung; im ungünstigeren Fall zum Fanatismus. Den Zusammenhang zwischen gesteigerter Lei denschaft und durchschauter Illusion erkannt zu haben, ist das grosse Verdienst des nieder ländischen Kulturtheoretikers Johan Huizinga. In seiner Studie «Homo ludens» von 1938 stellt er die entscheidende Frage: «Nun gut, was ist nun eigentlich der Witz des Spiels? Warum kräht das Baby vor Vergnügen? Warum bringt der Wettkampf eine tausendköpfige Menge zur Raserei?»
Das Spiel zeichnet sich durch eine Leiden schaftlichkeit aus, die keine andere Tätigkeit des Alltagslebens erreicht. Huizinga bezeichnet die se Begeisterung als «Heiligen Ernst». Zugleich ergibt sich daraus eine wichtige Schlussfolgerung: Die Spieler müssen immer wis sen (oder zumindest glauben), dass sie spielen. Würden sie dies für einen Moment vergessen, so würden sie aus dem «Heiligen Ernst» herausfallen und wieder in die moderateren Stimmungen des profanen Alltagslebens geraten. Die Faszination des Spiels rührt also daher, dass die ihm eigene «Illusion» (wörtlich: «Einspielung») durchschaut wird. Huizinga betont, «[...] dass der Geisteszu stand, in dem grosse religiöse Feste von Wilden gefeiert und mitangesehen werden, nicht der einer vollkommenen [...] Illusion ist. Ein hintergründiges Bewusstsein von ‹Nichtechtsein› fehlt nicht.»
Dasselbe gilt auch für die Kleinen: «Schon das kleine Kind weiss genau, dass es ‹bloss so tut›, dass alles ‹bloss zum Spass› ist. [Ein Vater] trifft sein vierjähriges Söhnchen an, wie es auf dem vordersten einer Reihe von Stühlen sitzt und ‹Eisenbahn› spielt. Er hätschelt das Kind, dies aber sagt: ‹Vater, du darfst die Lokomotive nicht küssen, sonst denken die Wagen, es wäre nicht echt.›»
Der Zauber des Spiels beruht somit auf ei ner aufgehobenen, durchschauten Illusion – einer «croyance». Aufgrund seiner Fähigkeit, Menschen in «Heiligen Ernst» zu versetzen, hält Huizinga das Spiel für das Grundprinzip jegli cher Kultur – von Religion, Sport, Kunst, Erotik etc. Als Prinzip jeglicher Kultur ist es zugleich auch das Grundprinzip kultureller Lust – sozu sagen das «Lustprinzip in der Kultur».
Die Entzauberung der Welt
Wenn man erkannt hat, dass etwas eine Illusion ist, so kann man daraus zwei entgegengesetzte Konsequenzen ziehen. Entweder man lässt es blei ben. Oder aber man hält daran fest, weil es eben lustig ist. Dieser Unterschied wurde mir einmal deutlich, als ich Gelegenheit hatte, die ausgedehn ten, in sämtlichen Gesellschaftsschichten prak tizierten Faschingsrituale in einer kleineren ös terreichischen Stadt zu beobachten, und mir die Frage stellte, warum eine solche Freude an der Kostümierung in der Hauptstadt Wien kaum vor kommt. Meine Vermutung war, dass dies mit Überheblichkeit von Grossstadtbewohnern zu sammenhängen könnte: Man hält die Verkleidung für etwas, das nur Naiven aus der Provinz gefallen könne. Doch die Leute aus der Provinz sind kei neswegs naiver: Sie finden gerade deshalb Ge fallen daran, weil auch sie genau wissen, dass das Unsinn ist. Das Überlegenheitsgefühl der urbanen Eliten beruht auf einem Irrtum – einer «perspek tivischen Illusion» – über die anderen.
Dieselbe Illusion scheint bei einer Reihe von recht gravierenden Veränderungen am Werk zu sein, die in unserer Kultur in den letzten Jahr zehnten vor sich gegangen sind. Man erklärte zum Beispiel, erkannt zu haben, dass Rauchen unge sund ist, und liess es darum bleiben oder begann es zu bekämpfen. Wenn man in alten Filmen er staunt sah, wie viel frühere Generationen geraucht haben, so konnte man sich dies nur mit der Aus kunft begreiflich machen, diese Früheren hätten eben noch nicht gewusst, wie gefährlich das Rau chen ist. Doch dass die Tabakkultur eben nicht nur die Anhänglichkeit an eine schädliche Subs tanz ist, sondern auch die Faszination durch eine Reihe glamouröser, zum Beispiel durch das Kino vermittelter Fiktionen von Zivilisiertheit, Welt läufigkeit, Erotik, Selbstbestimmung; und dass Menschen dafür sogar bereit waren, gerade die Gefährlichkeit der Substanz, die ihnen durchaus bekannt war, nicht nur in Kauf zu nehmen, son dern sie sogar zu suchen, bleibt aufgrund des il lusorischen Überlegenheitsgefühls undenkbar. Treffend hat Richard Klein in seinem Buch «Ci garettes Are Sublime» in Bezug auf die Zigaretten bemerkt, dass es «gerade ihre Schädlichkeit ist, die sie erhaben macht, weil niemand sie je ge raucht hätte, wenn sie ungefährlich wären».
Wenn also eine Kultur wie die unserer Gegen wart sich dadurch auszeichnet, dass sie eine ganze Reihe von Dingen abschafft, die bislang das Leben zauberhaft und reizvoll gemacht hatten – das Rauchen, das Komplimentemachen, das Flirten, das Alkoholtrinken, das Tragen von An zügen, Stöckelschuhen oder gar von Abendgarde robe, das Fahren schöner Autos, das Ausgehen und Feiern –, so ist nicht selten diese Illusion am Werk, dank deren wir uns fälschlich vorspiegeln, klüger geworden zu sein als andere, und dank deren wir uns den Gewinn gesteigerter Selbst achtung mit dem Verlust lohnenden, lustvollen Lebens erkaufen.
Religiöse Entzauberung
Der Soziologe Max Weber hingegen, der die Formel von der «Entzauberung der Welt» prägte, ist die ser Illusion nicht verfallen. Aus Webers Sicht ist die Verbannung von Dekor, Ritual, von grosszü giger Verausgabung, von Prunk, Glamour und Eleganz nicht das Werk neu aufgetretener, auf geklärter Vernunft. Es ist vielmehr der Eifer und die Passion eines heimlichen «protestantischen Geistes», der sich – aufgrund seiner radikalen Tendenz zur Verinnerlichung – seiner eigenen religiösen Natur oft nicht mehr bewusst ist.
Darum zeigt sich dieser Geist generell «miss trauisch und feindlich zu den Kulturgütern», die ihm allesamt «abergläubisch» erscheinen. Über das «stahlharte Gehäuse» einer dadurch hervor gebrachten modernen Welt bemerkt Weber skep tisch und durchaus verächtlich: «Niemand weiss noch, wer künftig in jenem Gehäuse wohnen wird […]. Dann allerdings könnte für die ‹letzten Men schen› dieser Kulturentwicklung das Wort zur Wahrheit werden: ‹Fachmenschen ohne Geist, Genussmenschen ohne Herz: dies Nichts bildet sich ein, eine nie vorher erreichte Stufe des Men schentums erstiegen zu haben.–»
Die lustfeindlichen Tendenzen in der Kultur entspringen keineswegs der aufgeklärten Ver nunft – denn wie wir gesehen haben, geht die Vernunft ja sehr gut mit der Lust zusammen und ist oft sogar eine ihrer unverzichtbaren Bedin gungen. Was sich als Erkenntnisfortschritt und aufklärerischer Zugewinn an Rationalität geriert, ist, wie Weber erkennt, vielmehr ein religiöser Verinnerlichungsprozess. Hier betätigt sich die – aus Anthropologie und Religionswissenschaft bekannte – Feindseligkeit der Religion gegen die Magie; beziehungsweise der Fanatismus des Selbstgeglaubten gegenüber dem, was niemand selbst glaubt. Der Argwohn der Religion, der sich gegen alles Äusserliche, und oft sogar noch gegen ihre Rituale richtet, gründet sich auf den Verdacht, diese könnten «interpassiv» funktio nieren: Sie könnten den Glauben ersparen, an statt ihn zu fördern – etwa so, wie eine bezahlte Claque im Theater dem Publikum eigene Anteil nahme ersparen kann.
Entzauberungskultur
Das, was sich selbst irrtümlich für Aufklärung hält, und das, was sich selbst nicht immer als re ligiösen Geist erkennt, bekämpfen das zauber hafte Element in der Kultur somit aus zwei völlig entgegengesetzten Motiven. Die «Aufklärung» will den Glamour der äusserlichen Formen beseitigen, weil sie darin naiven Glauben und Mangel an Ein sicht vermutet. Der religiöse Eifer hingegen rich tet sich gegen Höflichkeit, Charme, Kunst und Eleganz, weil er sie verdächtigt, gerade ohne au thentische, innere Überzeugung auskommen zu können. Wenn unsere Kultur gegenwärtig also in so auffälliger Weise alles dämonisiert, was das Leidenschaftliche und Lohnende des Lebens aus macht, so hat sie sich mit diesen beiden Strebun gen einen «doppelt geknüpften Fetisch» geschaf fen, der, obgleich in sich widersprüchlich, sie nur umso fester ihr Ziel verfolgen lässt: die Errichtung einer Welt, aus der jegliches Augenzwinkern ver schwunden ist.
Freilich steht dieser Entwicklung zum Glück noch manches entgegen. «Nur auf einem Gebie te», schreibt Sigmund Freud, «ist auch in unse rer Kultur die ‹Allmacht der Gedanken› erhalten geblieben, auf dem der Kunst. In der Kunst allein kommt es noch vor, dass ein von Wünschen ver zehrter Mensch etwas der Befriedigung Ähnli ches macht und dass dieses Spielen – dank der künstlerischen Illusion – Affektwirkungen her vorruft, als wäre es etwas Reales. Mit Recht spricht man vom Zauber der Kunst und ver gleicht den Künstler mit einem Zauberer. Aber dieser Vergleich ist vielleicht bedeutsamer, als er zu sein beansprucht. Die Kunst, die gewiss nicht als l’art pour l’art begonnen hat, stand ur sprünglich im Dienste von Tendenzen, die heu te zum grossen Teil erloschen sind. Unter diesen lassen sich mancherlei magische Absichten ver muten.»
Wenn die Kunst selbst von Magie oder Zau berei handelt, so macht sie damit eigentlich ihre eigenen Prinzipien zum Thema: Denn wie in der Magie kommt es in der Kunst nie auf das Selbstgeglaubte oder Gemeinte an, sondern im mer auf das tatsächlich Gesagte, Gesungene, Gemachte – auf das, «was man hätte glauben können». Sich von dem, was also niemand selbst glaubt, bewegen zu lassen; elegant gekleidet der «Zauberflöte» der Kunst zu folgen und grosszü gig Leidenschaften an den Tag zu legen, die es im profanen Alltagsleben nicht gibt, ist somit letztlich der Beweis einer philosophischen Hal tung: Sie besagt, dass der profane Ernst des Le bens nicht alles sein kann und dass es unsere Aufgabe ist, ihm jenen begrenzten Platz zuzu weisen, der ihm gebührt.
Robert Pfaller, geboren 1962, studierte Philosophie in Wien und Berlin und lehrt nun, nach Gastprofessuren in Chicago, Berlin, Zürich und Strassburg, als Professor für Philosophie an der Kunstuniversität Linz. In den Fischer Verlagen erschienen u. a. «Klare Striche zu wunden Punkten» sowie «Das Lachen der Ungetäuschten» und die grossen Erfolge «Erwachsenensprache» und «Wofür es sich zu leben lohnt». 2020 wurde ihm der Paul-Watzlawick-Ehrenring verliehen.
Dieses Interview erschien im Magazin Nr. 6, Saison 2026/27