Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

Von 20. September 2026 bis 23. April 2027

  • Dauer:
    3 Std. 10 Min. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std. 15 Min.
  • Sprache:
    In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    © Plakatmotiv von Elizaveta Porodina

Musikalische Leitung:
Tarmo Peltokoski,

Tarmo Peltokoski

Der finnische Dirigent Tarmo Peltokoski studierte Klavier und Dirigieren an der Sibelius-Akademie und wurde von Hannu Lintu, Jukka-Pekka Saraste und Esa-Pekka Salonen unterrichtet. 2022 ging er als erster Principal Guest Conductor in die Geschichte der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ein. Dieselbe Position hat er auch beim Rotterdams Philharmonisch Orkest inne und steht dem Lettischen Nationalen Symphonieorchester als Musikalischer und Künstlerischer Leiter vor. Seit 2025 ist er Chefdirigent des Orchestre National du Capitole de Toulouse und ab der Spielzeit 2026/27 zusätzlich des Hong Kong Philharmonic Orchestra. Am Konzerthaus Dortmund trat er 2025 eine dreijährige Residenz als Exklusivkünstler an. Er leitete Klangkörper wie das Orchester der Accademia di Santa Cecilia, das Los Angeles Philharmonic, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das NHK Symphony, das London Philharmonic sowie das Swedish Radio Symphony Orchestra, die Göteborger Sinfoniker, das SWR Symphonieorchester bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden, das Bayerische Staatsorchester und die Filarmonica della Scala. 2024 debütierte er mit dem BBC Symphony Orchestra bei den BBC Proms. Mit 22 Jahren dirigierte er beim Eurajoki Bel Canto Festival seinen ersten «Ring»-Zyklus. Jüngst leitete er an der Niederländischen Nationaloper «Tristan und Isolde» und an der Deutschen Oper Berlin «Parsifal». 2022 erhielt er den Lotto-Preis beim Rheingau Musik Festival und 2023 gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen den OPUS Klassik. Seit 2023 ist er Exklusivkünstler bei der Deutschen Grammophon. 2026 erschien dort die Einspielung «The Ring: An Orchestral Adventure» mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 Balanas & Peltokoski18 Apr. 2027
Erina Yashima

Erina Yashima

Die in Deutschland geborene Dirigentin Erina Yashima war von 2022 bis 2024 Erste Kapellmeisterin an der Komischen Oper Berlin und hat weltweit mit renommierten Orchestern und Opernhäusern zusammengearbeitet. Sie begann ihre Ausbildung am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter (IFF) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in ihrer Heimatstadt Hannover und studierte Klavier bei Bernd Goetzke. Nach Studien in Freiburg bei Scott Sandmeier und in Wien bei Mark Stringer absolvierte sie ihr Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christian Ehwald und Hans-Dieter Baum. Von 2019 bis 2022 war sie stellvertretende Dirigentin des Philadelphia Orchestra. Als Erste Kapellmeisterin der Komischen Oper Berlin dirigierte sie u. a. «Rusalka», «Hamlet», «Così fan tutte» und «Die Zauberflöte» sowie die Weltpremiere von Elena Kats-Chernins «Nils Holgersson». 2023/24 debütierte sie an der English National Opera («Die Zauberflöte») und bei den Bregenzer Festspielen («Der Freischütz»). In der vergangenen Saison gab sie ihr Debüt u. a. beim Frankfurter Rundfunk-Sinfonieorchester, den Münchner Symphonikern sowie in Japan mit dem Nagoya Philharmonic Orchestra, dem Kobe City Chamber Orchestra, der Lyric Opera of Chicago («Le nozze di Figaro»), der Opera Australia («La bohème») und der Irish National Opera («L’elisir d’amore»). 2025/26 debütiert sie beim London Philharmonic Orchestra, beim Prager Rundfunk-Sinfonieorchester, beim Philharmonischen Staatsorchester Mainz und beim Omaha Symphony Orchestra. Sie dirigiert erstmals an der New Yorker Met («Die Zauberflöte») und kehrt mit «Madama Butterfly» an die Opera Australia zurück.

Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027
Inszenierung und Lichtgestaltung:
Daniele Finzi Pasca

Daniele Finzi Pasca

Daniele Finzi Pasca bewegt sich sowohl in der Theaterregie, als auch der darstellenden Kunst und der Clownerie. Als Sohn einer kunstbegeisterten Familie begann er seine Karriere als Turner und wurde Zirkuskünstler. Zusammen mit Maria Bonzanigo und seinem Bruder Marco gründete er die Compagnie Teatro Sunil, die Clownerie, Tanz und der Schauspielkunst vereint. 2009 gründete er mit seiner inzwischen verstorbenen Frau Julie Hamelin Finzi «Inlevitas», 2011 gründet er mit Antonio Vergamini, Hugo Gargiulo, Julie Hamelin Finzi und Maria Bonzanigo die Compagnia Finzi Pasca mit Sitz in Lugano, für die er mehr als 40 Shows konzipierte und inszenierte: darunter drei olympische Zeremonien (Turin 2006 und Sotschi 2014, die Olympischen und Paralympischen Spiele), zwei Shows für den Cirque du Soleil, neun Opern, u. a. «Aida» am Mariinski-Theater in St. Petersburg, «Carmen» und «Pagliacci» am Teatro San Carlo in Neapel, «L’Amour de loin» für die English National Opera in London, «Einstein on the Beach» am Grand Théâtre de Genève, eröffnete «Les Contes d’Hoffmann» für die Hamburger Staatsoper und «María de Buenos Aires», ebenfalls in Genf. Darüber hinaus war die Gruppe an der Fête des Vignerons 2019 beteiligt. Neben zahlreichen Auszeichnungen (drei Nominierungen am Broadway für «Rain», 2006) erhielt er 2009 den Montréal English Critics Circle Award (MECCA) für «Icaro», den Hans-Reinhart-Ring (2012), die höchste Auszeichnung des Schweizer Theaters für sein Lebenswerk im Bereich der darstellenden Künste, den Preis für den besten Regisseur einer Zirkusvorstellung 2016 (Russland), den Swiss Society Fellowship Prize 2020 (New York, USA) sowie 2021 den Preis «Marco Borradori – In tutto ciò che genera bellezza» (Lugano).

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Bühnenbild:
Hugo Gargiulo

Hugo Gargiulo

Hugo Gargiulo begann während seines Architekturstudiums in Montevideo eine Theaterausbildung bei Luis Cerminara. Er wirkte in verschiedenen Produktionen in Uruguay mit, bis er 1994 Daniele Finzi Pasca kennenlernte und in dessen Theaterkompanie Teatro Sunil eingebunden wurde. Dort war er in verschiedenen Produktionen als Schauspieler, Regisseur und/oder Bühnenbildner tätig. Er ist Gründungsmitglied der Compagnia Finzi Pasca und war an mehreren Grossprojekten beteiligt, darunter «Corteo» für den Cirque du Soleil (2005) sowie die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele von Turin 2006. Ab 2007 entwickelte er seine Tätigkeit als Bühnenbildner weiter und zeichnete erstmals für die Szenografie einer Akrobatikproduktion verantwortlich: «Nebbia», eine Koproduktion von Cirque Éloize und Teatro Sunil. Es folgten weitere Produktionen, darunter «Donka – A Letter to Chekhov», «La Verità», «Bianco su Bianco», «Per Te», «Luna Park», «52» und «Nuda». Zu den Grossveranstaltungen, für die er die Szenografie entwickelte, zählen die Olympischen Winterspiele von Sotschi 2014, bei denen er sowohl für die Abschlussfeier als auch für die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele verantwortlich war. 2017 gestaltete er das Bühnenbild für «Montréal Avudo», eine multimediale Open-Air-Produktion zum 375-jährigen Jubiläum der Stadt Montréal. Für die «Fête des Vignerons» in Vevey 2019 entwarf er die Szenografie sowie eine Arena für 20'000 Zuschauer:innen. Er gestaltete u.a. die Bühnenbilder für «Pagliacci» und «Carmen» am Teatro San Carlo, «Einstein on the Beach» am Grand Théâtre de Genève sowie «Les Contes d’Hoffmann» an der Hamburgischen Staatsoper. Er gibt Workshops zum Schauspiel und hält Vorträge über Bühnenbildgestaltung, u.a. bei Walt Disney Imagineering in Los Angeles.

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Bühnenbildmitarbeit:
Matteo Verlicchi

Matteo Verlicchi

Matteo Verlicchi ist Architekt und stellvertretender Bühnenbildner bei der Compagnia Finzi Pasca. Seine Zusammenarbeit mit dem Ensemble begann 2014 als Assistent von Hugo Gargiulo bei den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Seitdem war er an allen grossen Produktionen des Ensembles beteiligt, darunter die Theaterstücke «Bianco su Bianco» (2014), «Donka», «Luna Park» (2020), «NUDA» (2021) und «Titizé» (2024) sowie an Opern wie «Carmen» am Teatro di San Carlo in Neapel, «Les Contes d’Hoffmann» an der Staatsoper Hamburg, «Einstein on the Beach» und «María de Buenos Aires» am Grand Théâtre de Genève. Zudem war er an bedeutenden internationalen Veranstaltungen wie dem Montréal Avudo und der Fête des Vignerons 2019 in Vevey beteiligt, für die er gemeinsam mit Hugo Gargiulo die Konzeption und den Bau einer temporären Arena mit einer Kapazität von 20'000 Plätzen verantwortete, die speziell für die Show entworfen wurde. 2025 entwarf er das Bühnenbild für Suzie Millers Theaterstück «Prima Facie».

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Kostüme:
Giovanna Buzzi

Giovanna Buzzi

Giovanna Buzzi ist eine italienische Kostümbildnerin für Schauspiel, Oper, Zirkus und andere grossformatige Bühnenshows. Ihre Leidenschaft für Theater entwickelte sie im Prato-Laboratorium bei Regisseur Luca Ronconi und in Rom, wo sie das Handwerk in Umberto Tirellis Theaterschneiderei erlernte. Ihre Fertigkeiten und ihren Stil schärfte sie durch den Regisseur, Bühnenbildner und Kostümbildner Pier Luigi Pizzi, deren Assistentin sie 20 Jahre lang war. Sie gewann zwei Abbiati Awards, 1990 für «Ricciardo e Zoraide» (Rossini Opera Festival) und 2004/05 für «Die Walküre» am Teatro San Carlo in Neapel. 2006 eröffnete sie zusammen mit Odino Artioli, Silvia Aymonino und Massimo Pieroni in Rom «SlowCostume», eine experimentelle Kostümwerkstatt. Zu ihren wichtigsten Werken zählen die Olympischen Zeremonien wie die der Winterspiele in Turin 2006 sowie Sotschi 2014 unter der Regie von Daniele Finzi Pasca. Dank dieser Begegnung mit der Zirkuswelt und der Akrobatik entwarf sie die Kostüme für die Show «Luzia» des Cirque du Soleil 2016 und erhielt dafür den Preis für die besten Kostüme für Live-Shows an der Met. 2019 schuf sie mehr als 6000 Kostüme für die «Fête des Vignerons» in Vevey. Im Bereich der Oper arbeitete sie u. a. für die Berliner Staatsoper, das Teatro alla Scala di Milano («Simon Boccanegra»), Grand Théâtre de Genève («Einstein on the beach»), Teatro San Carlo («Carmen») oder das Rossini Opera Festival Pesaro («Armida»).

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Choreografie:
Maria Bonzanigo

Maria Bonzanigo

Maria Bonzanigo komponiert Musik und entwickelt Choreografien für Tanz, Theater, Oper, Grossveranstaltungen, Zirkus und Film. Sie studierte Komposition bei Paul Glass sowie Tanz, Tanzpädagogik und Choreografie bei Rosalia Chladek. 1984 lernte sie Daniele Finzi Pasca kennen. Gemeinsam entwickelten sie eine Theatertechnik, die sie «Teatro della carezza» nannten und gründeten die Theaterkompanie Teatro Sunil. Von den 1980er-Jahren bis 2010 war sie als Tänzerin und Schauspielerin sowie als Komponistin und Choreografin tätig. Sie ist Gründungsmitglied der seit 2011 bestehenden Compagnia Finzi Pasca. Zu ihren wichtigsten Projekten mit der Compagnia Finzi Pasca gehören «Rain, comme une pluie dans tes yeux» (Musik), eine Produktion des Cirque Éloize; «Corteo» (Musik), eine Produktion des Cirque du Soleil; die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin (Teile der Originalmusik und die akrobatische Choreografie); «Montréal Avudo», die «Fête des Vignerons» 2019 in Vevey, «Donka, A Letter to Chekhov»(Musik und Co-Choreografie), «La Verità», «Per Te» sowie «Nebbia», für das sie den Gascon-Roux-Preis des Théâtre du Nouveau Monde in Montréal erhielt. Für das Kino schrieb sie die Musik zu «Oro Verde» und «L’Afrique des Femmes» sowie zu «The Sense of Beauty», einem Dokumentarfilm über das CERN. In der Oper zeichnete sie für die Choreografien von «Pagliacci» und «Carmen» (Teatro San Carlo) verantwortlich sowie für «Les Contes d’Hoffmann» (Hamburgische Staatsoper). Gemeinsam mit Daniele Finzi Pasca verantwortete sie zudem die Choreografie von Philip Glass’ «Einstein on the Beach» am Grand Théâtre de Genève.

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Video:
Roberto Vitalini

Roberto Vitalini

Roberto Vitalini ist ein Schweizer Videokünstler, dessen immersive, grossformatige Installationen räumliche Grenzen auflösen und die Illusion unendlicher, emotionaler Landschaften schaffen. Seit 2009 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Daniele Finzi Pasca und der Compagnia Finzi Pasca. Gemeinsam haben sie die Möglichkeiten des Mediums Video in Theater‑ und Akrobatikproduktionen, Opern sowie spektakulären olympischen Zeremonien immer wieder neu ausgelotet. Für die Oper hat er für das Mariinsky‑Theater in St. Petersburg, das Teatro San Carlo, das Grand Théâtre de Genève, die Hamburgische Staatsoper sowie die English National Opera visuelle Welten geschaffen, die als lebendige, dynamische Erweiterungen der musikalischen Partitur dienen. Für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi entwickelte er volumetrische Videos für einen monumentalen, kinetischen Wald aus röhrenförmigen LEDs. Für «Montréal Avudo» verwandelte er eine 120 Meter lange und 50 Meter breite architektonische Struktur aus 100 Schiffscontainern in eine Projektionsfläche und liess darauf einen Ozean entstehen. Mit seinem jüngsten Werk, «Ocean 88», setzte er diese künstlerische Forschung fort: eine Naked‑Eye‑3D‑Illusion eines Meeres aus metallischen Filamenten, präsentiert auf einer schwebenden LED‑Fläche von 3788 Quadratmetern im Geschäftsviertel Guanyinqiao in Chongqing.

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Choreinstudierung:
Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot ist ein niederländischer Dirigent und Chorleiter. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Chordirektor des Opernhauses Zürich. Nach seinem Studium in Den Haag und Cardiff war er von 2016 bis 2022 Assistent der Chordirektorin Ching-Lien Wu an der Niederländischen Oper in Amsterdam, wo er mit dem Opernchor mehrere Produktionen und Projekte einstudierte. Seit 2018 arbeitet er regelmässig mit dem Niederländischen Rundfunkchor (Groot Omroepkoor) zusammen. Von 2018 bis 2024 war er jährlich als Assistent von Chordirektor Eberhard Friedrich bei den Bayreuther Festspielen tätig. Er dirigierte verschiedene Konzerte und Aufführungen mit der Opera Zuid sowie mit dem Orchestra of the 18th Century und den Essener Philharmonikern. Von 2022 bis 2025 war er Chordirektor des Aalto-Theaters in Essen. Seit 2023 arbeitet er regelmässig mit dem NDR Vokalensemble in Hamburg. 2024 gab er sein Debüt beim MDR-Rundfunkchor sowie beim Rundfunkchor Berlin. Im Rahmen der Förderung von Nachwuchstalenten wurde Klaas-Jan de Groot 2021 mit dem renommierten niederländischen Dirigierpreis des Anton Kersjes-Fonds ausgezeichnet.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Rachmaninow – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Ascanio in Alba13 / 20 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027
Dramaturgie:
Kathrin Brunner

Kathrin Brunner

Kathrin Brunner wurde in Zürich geboren. Sie studierte in ihrer Heimatstadt sowie an der Humboldt-Universität Berlin Germanistik, Musikwissenschaft und Französisch. Nach diversen Regiehospitanzen (u. a. «Die Dreigroschenoper» am Luzerner Theater; Regie: Vera Nemirova) und Dramaturgiehospitanzen ist sie seit 2008 Dramaturgin am Opernhaus Zürich. Hier arbeitete sie mit Regisseur:innen wie Achim Freyer («Moses und Aron»), Harry Kupfer («Die Meistersinger von Nürnberg», «Tannhäuser»), Stephan Müller, Guy Joosten, Damiano Michieletto, Christof Loy («La straniera», «Alcina», «I Capuleti e i Montecchi», «Don Pasquale», «La rondine»), Willy Decker («Il ritorno d'Ulisse in patria», «The Turn of the Screw»), Andreas Homoki («Wozzeck», «Das Land des Lächelns», «La forza del destino»), Christoph Marthaler («Il viaggio a Reims», «Orphée et Euridice»), Barrie Kosky («Die Gezeichneten», «Boris Godunow»), Nadja Loschky, Nina Russi, Jan Essinger und Jetske Mijnssen («Idomeneo», «Hippolyte et Aricie», «Platée»). Bei den Salzburger Festspielen 2012 erarbeitete sie «La bohème» mit Damiano Michieletto. Während der Corona-Pandemie war sie Co-Gründerin der Konzertreihe «Altchemie live» in der Alten Chemie Uetikon. 2025 betreute sie als Dramaturgin Jetske Mijnssens Inszenierung von Francesco Cavallis «La Calisto» beim Festival d’Aix-en-Provence.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 La clemenza di Tito7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Besetzung


Tamino Magnus Dietrich 20, 25 Sept. / 06, 18, 21, 24, 30 Okt.


Tamino Johan Krogius 02, 08, 18, 20, 23 Apr.


Sarastro Tobias Kehrer 20, 25 Sept. / 06, 21, 24, 30 Okt.


Sarastro Brent Michael Smith 18 Okt. / 02, 08, 18, 20, 23 Apr.


Pamina Regula Mühlemann 20, 25 Sept. / 06, 18, 21, 24, 30 Okt.


Pamina Kathrin Zukowski 02, 08, 18, 20, 23 Apr.


Königin der Nacht Jasmin Delfs 20, 25 Sept. / 06, 18, 21, 24, 30 Okt.


Königin der Nacht Alina Wunderlin 02, 08, 18, 20, 23 Apr.


Papageno Yannick Debus


Papagena Mariam Suleiman


Erste Dame Hannah McKay


Zweite Dame Karima El Demerdasch


Dritte Dame Dominika Stefańska


Monostatos Nathan Haller


Sprecher Andrew Moore 20, 25 Sept. / 06, 18, 21, 24, 30 Okt.


Sprecher Evan Gray 02, 08, 18, 20, 23 Apr.


Zweiter Priester Salvador Villanueva


Erster Geharnischter Rafael Rojas


Zweiter Geharnischter Theodore McAlindon

Erster Knabe Leo Eisenreich (Tölzer Knabenchor) 20 Sept.

Erster Knabe Jakob Distler (Tölzer Knabenchor) 25 Sept.

Zweiter Knabe Nicolas Bader (Tölzer Knabenchor) 20 Sept.

Zweiter Knabe Christopher McInnis (Tölzer Knabenchor) 25 Sept.

Dritter Knabe Benedikt Eberl (Tölzer Knabenchor) 20 Sept.

Dritter Knabe Luca Spreider (Tölzer Knabenchor) 25 Sept.

Akrobatin Juana Gargiulo Larrosa

Akrobatin Elisa Bitschnau


Akrobatin Jess Gardolin


Akrobatin Cloé Matter


Akrobat Josh Golaszewski

Akrobat Ricardo Miguel Serrao Mendes

Magnus Dietrich

Magnus Dietrich studierte an der Hochschule für Musik und Theater München, war Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden und ist Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang sowie Gewinner des Brixen Classics Young Artists Award 2022. Seit der Spielzeit 2023/24 ist er Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo er u. a. als Graf Hohenzollern («Der Prinz von Homburg»), Emilio («Partenope»), Leander («Maskerade») sowie im «Rosenkavalier» zu erleben war. Sein Repertoire reicht von Mozarts Tamino («Die Zauberflöte») und Belmonte («Die Entführung aus dem Serail») über Wagners Steuermann («Der fliegende Holländer») und Walther von der Vogelweide («Tannhäuser») bis zu Strauss’ Leukippos («Daphne»). Zu den Höhepunkten seiner bisherigen Laufbahn zählen Tamino bei der Mozartwoche Salzburg, an der Staatsoper Unter den Linden und der Semperoper Dresden, Alfred («Die Fledermaus») unter Marc Minkowski beim Musikfest Bremen sowie Schuberts «Winterreise» in der choreografierten Fassung von Christian Spuck. Sein internationales Debüt gab er als Jacquino («Fidelio») an der Metropolitan Opera in New York. Konzertengagements umfassen u. a. die «Johannes-Passion» mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra, die «Matthäus-Passion» mit dem Münchener Bach-Chor und -Orchester, Mendelssohns «Lobgesang» sowie Mozarts Requiem mit den Münchner Symphonikern. 2025/26 singt er an der Oper Frankfurt u. a. Ferrando in der Neuproduktion von «Così fan tutte», Pang in «Turandot» und tritt im Doppelabend «Der Zar lässt sich fotografieren/Die Kluge» auf.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026

Johan Krogius

Johan Krogius begann seine musikalische Ausbildung im Knabenchor der Domkantorei Cantores Minores in Helsinki. Er studierte später in Helsinki und Stockholm, gewann 2021 den Timo-Mustakallio-Gesangswettbewerb und wurde im selben Jahr beim Helsinki-Liedwettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Im Opernbereich sang er Partien wie Jaquino («Fidelio») und Pong («Turandot») in Helsinki, First Man und Juhana in «The Last Temptations» an der Oper in Jyväskylä, Don Ottavio («Don Giovanni») an der Finnischen Nationaloper, Kuska («Chowanschtschina») mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen in Helsinki und Stockholm sowie Tamino («Die Zauberflöte») an der Oper in Tampere und beim Savonlinna Opera Festival, wo er 2024 auch als Don Ottavio und Ismaele («Nabucco») sowie 2025 als Macduff («Macbeth») zu hören war. Von 2022 bis 2024 gehörte er dem Internationalen Opernstudio der Berliner Staatsoper an. Dort verkörperte er u. a. Leukippos (Strauss’ «Daphne»), Tamino, Erster Geharnischter und Erster Priester («Die Zauberflöte»), Wirt und Haushofmeister bei Faninal («Der Rosenkavalier»), Trojaner («Idomeneo»), Parpignol («La bohème») und Borsa («Rigoletto»). Auf der Konzertbühne trat er u. a. mit der Jyväskylä Sinfonia, dem Helsinki Baroque Orchestra, der Tapiola Sinfonietta und dem Turku Philharmonic Orchestra auf und debütierte 2024 mit Mozarts «Requiem» in der Berliner Philharmonie. Seit 2025/26 ist er Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u. a. in «Der Rosenkavalier», «Tosca» und «Carmen» zu hören war und in der Saison 2026/27 in «Tannhäuser», «Die Fledermaus», «Das Rheingold», «La fanciulla del west» und «Die Zauberflöte» auftritt.

Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Alice im Wunderland15 / 19 Nov. / 6 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Tobias Kehrer

Tobias Kehrer wurde in Dessau geboren und absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Universität der Künste in Berlin. Frühe Engagements erhielt er am Opernhaus Chemnitz, am Aalto-Theater Essen und in Valencia. Seit 2012/2013 ist er festes Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin. Dort sang er die wichtigsten Rollen seines Fachs wie Commendatore, Sarastro, Sparafucile, Colline, Orest, Rocco, Osmin, Fafner («Das Rheingold»), Titurel oder Daland. Darüber hinaus sang er an der Met (Sarastro), bei den Salzburger Festspielen (Polizeikommissär im «Rosenkavalier», Truffaldin in «Ariadne auf Naxos»), beim Glyndebourne-Festival (Osmin), an der Münchner Staatsoper (Osmin), an der Lyric Opera of Chicago (Fafner), der Opéra National de Paris (Sarastro), an der Mailänder Scala (Osmin) oder bei den Bayreuther Festspielen (Titurel, Nachtwächter, Hunding) und ist zudem regelmässig zu Gast an der Staatsoper Dresden.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026

Brent Michael Smith

Brent Michael Smith stammt aus den USA. Er studierte Gesang an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und an der University of Northern Iowa sowie Klavier am Hope College in Michigan. Er gewann den zweiten Preis bei der Giargiari Belcanto Competition 2018, den dritten Preis beim Concorso Lirico da Portofino 2021 und war Finalist bei der Queen Sonja International Music Competition 2020. In den USA sang er u. a. Friedrich Bhaer («Little Women»), Colline («La bohème») und Ashby («La fanciulla del West») an der Detroit Opera, Ariodante («Xerxes») beim Glimmerglass Festival sowie Celio (Prokofjews «Die Liebe zu den drei Orangen») und Peter Quince («A Midsummer Night’s Dream») an der Opera Philadelphia. Ausserdem war er u. a. an der Santa Fe Opera, am La Monnaie in Brüssel und an der Opéra Royal de Wallonie-Liège zu erleben. 2025 sang er Frère Laurent («Roméo et Juliette») an der Semperoper Dresden. 2020/21 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Seither ist er Mitglied des Ensembles und war hier u. a. als Sparafucile («Rigoletto»), Raimondo («Lucia di Lammermoor»), Fürst Gremin («Eugen Onegin»), Frère Laurent («Roméo et Juliette»), Fafner («Das Rheingold») und Angelotti («Tosca»), Der Pfleger des Orest («Elektra»), Jake Wallace («La fanciulla del West») zu hören.

Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Zauberflöte18 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027

Regula Mühlemann

Regula Mühlemann wurde in Luzern geboren. Sie studierte Gesang bei Barbara Locher. Zu den Höhepunkten ihrer bisherigen Opernkarriere zählen Gilda («Rigoletto») am Mailänder Teatro alla Scala, ihr Rollen- und Hausdebüt an der Wiener Staatsoper als Adina («L’elisir d’amore») sowie weitere Partien an diesem Haus: Susanna («Le nozze di Figaro»), Blonde («Die Entführung aus dem Serail») und Adele («Die Fledermaus»). Die Susanna («Le nozze di Figaro») sang sie auch in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, und im Januar 2025 machte sie dort ihr Debüt als Sophie im «Rosenkavalier». Weitere besondere Produktionen waren ihr Rollendebüt als Ilia («Idomeneo») in konzertanten Aufführungen am Festspielhaus Baden-Baden unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock, die Gilda in Verdis «Rigoletto» am Theater Basel, Adele in Strauss’ «Die Fledermaus» am Maggio Musicale in Florenz unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta, Juliette («Roméo et Juliette») am Luzerner Theater, Pamina in Mozarts «Die Zauberflöte» bei den Salzburger Festspielen 2022 sowie Marie («La fille du régiment») an der Opéra de Monte Carlo. Regula Mühlemann fühlt sich auf der Opernbühne genauso zu Hause wie auf dem Lied- und Konzertpodium. Ihr Debütalbum «Mozart Arias» gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2017. Für ihre weiteren CD-Einspielungen bei Sony Classical wurde sie dreimal mit dem Opus Klassik ausgezeichnet. Sie hat mit den namhaftesten DirigentInnen zusammengearbeitet und war in den renommiertesten Konzertsälen Europas zu Gast. Am Opernhaus Zürich war sie als Susanna («Le nozze di Figaro») sowie mit zwei Liederabenden zu hören.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027

Kathrin Zukowski

Nach einem Studium der Instrumentalpädagogik im Fach Gitarre studierte Kathrin Zukowski Gesang an der Hochschule für Musik in Detmold sowie anschliessend Oper und Musiktheater an der Theaterakademie August Everding in München. Von 2018 bis 2020 war sie Mitglied des Opernstudios der Oper Köln und gehört seit der Spielzeit 2020/21 deren Ensemble an. Dort war sie unter anderem als Pamina in «Die Zauberflöte», Susanna in «Le nozze di Figaro», Gretel in «Hänsel und Gretel», Micaëla in «Carmen» sowie als Konstanze in der Studioproduktion von «Die Entführung aus dem Serail» zu erleben. In der Saison 2022/23 debütierte sie als Infantin in «Der Zwerg» und als Cleopatra in «Giulio Cesare in Egitto», 2023/24 folgten weitere Rollendebüts als Adina in «L’elisir d’amore», Ilia in «Idomeneo» sowie als Eurydike in der Uraufführung von Ondřej Adámeks «Ines». Gastengagements führten sie an die Opernhäuser in Bielefeld, Braunschweig, Hannover und Karlsruhe sowie als Arbace in Johann Adolf Hasses «Artaserse» zur Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses Bayreuth. Ausserdem trat sie mit dem Tonkünstler-Orchester unter Alfred Eschwé im Musikverein Wien und in Grafenegg sowie als Grilletta in «Lo speziale» beim Haydn-Festival in Brühl auf. In der Saison 2024/25 gab sie unter anderem Rollendebüts in der Titelpartie von «Lucia di Lammermoor», als Ighino in «Palestrina» an der Wiener Staatsoper und als Beauty in einer konzertanten Aufführung von Händels «The Triumph of Time and Truth» mit dem Bach Consort Wien.

2. Konzert La Scintilla21 Dez. 2026 Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027

Jasmin Delfs

Jasmin Delfs, geboren in Eutin, erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Lübeck. Zu ihrem Repertoire zählen u. a. Partien wie Blonde (u. a. Scala di Milano), Königin der Nacht (Staatsopern Berlin, München und Stuttgart) Marzelline («Fidelio») oder Susanna («Le nozze di Figaro»). Sie ist vierfache Preisträgerin des Maritimwettbewerbs, wurde 2021 beim Concorso Lirico Internazionale di Portofino mit dem Under 25-Preis ausgezeichnet und gewann den 3. Preis sowie einen Sonderpreis beim Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti. 2022 war sie Teilnehmerin des Young Singers Projects bei den Salzburger Festspielen. Von 2021 bis 2023 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München, wo sie Partien wie Papagena, Najade («Ariadne auf Naxos») und Vespina («L’infedeltà delusa») sang. Sie war ausserdem Gast am Staatstheater Darmstadt, Isarphilharmonie München, Berliner Philharmonie und der Laeiszhalle Hamburg. Im Konzert war sie u. a. unter Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper in Mahlers Achter Sinfonie zu hören sowie in Schönbergs «Jakobsleiter» in der Berliner Philharmonie, ebenfalls unter Petrenko. Seit 2024/25 ist sie Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo sie bereits in «Die Liebe zu den drei Orangen», «Das Kind und die Zauberdinge», in «Saul», als Königin der Nacht, Marzelline («Fidelio») und Adele («Die Fledermaus») zu erleben war. Im Rahmen des Semper Opernballs 2025 wurde ihr der Chorus Award «Newcomer» verliehen. Bei den Salzburger Festspielen 2026 sang sie Najade in «Ariadne auf Naxos». Zukünftige Projekte beinhalten u.a. ihre Rückkehr an die Staatsoper München sowie an das Theater an der Wien. 

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026

Alina Wunderlin

Die in Frankfurt am Main geborene Koloratursopranistin Alina Wunderlin erlangte internationale Aufmerksamkeit 2024 als Königin der Nacht in Mozarts «Die Zauberflöte» beim Glyndebourne Festival. Ihr Repertoire reicht von Werken der Renaissance und Barock über das französische und italienische Fach bis hin zu zeitgenössischer Musik. In der vergangenen Saison debütierte sie als Ännchen («Der Freischütz») an der Hamburgischen Staatsoper sowie als Morgana («Alcina») am Staatstheater am Gärtnerplatz. Als Königin der Nacht gastierte sie ausserdem an der Komischen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München und an der Staatsoper Stuttgart. Mit en Musiciens du Louvre sang sie Adele («Die Fledermaus») u. a. im Festspielhaus Baden-Baden, dem Liceu Barcelona und dem Teatro della Maestranza Sevilla. 2025/26 gab sie ihr Hausdebüt am Theater an der Wien als Adele in «Die Fledermaus» (Regie: Stefan Herheim), gastierte als Königin der Nacht an der Oper Oslo, der Semperoper Dresden und der Staatsoper Unter den Linden Berlin sowie Dorinda in Händels «Orlando» mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski in Paris (Théâtre des Champs-Élysées) und Barcelona (Liceu). 2026 kehrt sie als Zerbinetta in einer Neuproduktion nach Glyndebourne zurück. Zu ihren Aufnahmen zählen mehrere CDs von Brahms-Liedern mit dem Pianisten Ulrich Eisenlohr sowie eine CD-Einspielung von «Carmina Burana» unter Paavo Järvi in der Tonhalle Zürich. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Marc Minkowski, Philippe Herreweghe, Paavo Järvi, Petr Popelka, Rubén Dubrovsky, Konstantin Trinks und Yoel Gamzou, sowie mit Regisseur:innen wie Lydia Steier, Josef E. Köpplinger, Ben Baur, Andreas Kriegenburg und Peter Konwitschny.

Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Yannick Debus

Yannick Debus studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck, an der Hochschule für Musik Basel und an der Schola Cantorum Basiliensis. Zu seinen ersten Engagements zählen der Vater in «Hänsel und Gretel» am Schloss Weikersheim, Guglielmo in «Così fan tutte» an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, der Kaiser in Ullmanns «Kaiser von Atlantis» sowie Figaro in Milhauds «La mère coupable» am Theater Basel und Emireno in Händels «Ottone» bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Von 2020 bis 2022 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit René Jacobs, unter dessen Leitung er u. a. als Jesus («Johannes-Passion») im Concertgebouw Amsterdam, als Apollo (Händels «Apollo e Dafne»), als Kilian und Ottokar («Der Freischütz») u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg, in Händels «Israel in Egypt» in der Philharmonie de Paris, dem Konzerthaus Freiburg und der Berliner Philharmonie sowie in der Titelpartie in Monteverdis «Orfeo» mit dem Freiburger Barockorchester u. a. in der Berliner Philharmonie, der Philharmonie de Paris und am Liceu in Barcelona zu erleben war. Ebenfalls mit dem Freiburger Barockorchester sang er Jesus («Matthäus-Passion») unter Francesco Corti auf Tour u. a. in Frankfurt, Madrid, Budapest, Zürich und Seoul. Seit der Spielzeit 2024/25 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Hier sang er zuletzt Harlekin («Ariadne auf Naxos»), Lesbo («Agrippina»), die Titelpartie in Wolfgang Rihms «Jakob Lenz», Schaunard in «La bohème», Lescaut in Massenets «Manon», Dr. Falke in der «Fledermaus» und Don Fernando in «Fidelio».

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027

Mariam Suleiman

Die italienische Sopranistin Mariam Suleiman schloss ihr Gesangsstudium am Conservatorio di Musica Santa Cecilia in Rom bei Virna Sforza ab. 2023/24 absolvierte sie das «Fabbrica» Young Artist Program des Teatro dell’Opera in Rom, im Rahmen dessen sie in der Titelpartie in Pauline Viardots «Cendrillon» und in Konzerten in Tokio und auf der Expo 2025 in Osaka zu erleben war. 2025 gewann sie den Wettbewerb Voci in Barcaccia. Largo ai giovani! des italienischen Senders Rai Radio 3. Ausserdem war sie Finalistin beim Internationalen Stanisław-Moniuszko-Gesangswettbewerb des Teatr Wielki in Warschau und beim Concorso Renata Tebaldi, wo sie mit drei Spezialpreisen ausgezeichnet wurde. 2025/26 nahm sie beim Mascarade Opera Emerging Artist Programme in Florenz teil. Zu ihren jüngsten Engagements zählen Isabella in Salieris «La partenza inaspettata» beim Reate Festival 2025, die Uraufführung von Silvia Colasantis «Sacred Goddess, Mother Earth» mit der Filarmonica Arturo Toscanini in Parma und die Sopranpartie in Pergolesis «Stabat Mater» mit dem Haydn Orchester von Bozen und Trient in Bozen. Bei der diesjährigen Ausgabe der Salzburger Festspiele wirkte sie in «King Arthur Junior» mit. Seit dieser Spielzeit ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Hannah McKay

Die nordirische Sopranistin Hannah McKay studierte an der Guildhall School of Music and Drama bei Yvonne Kenny und sang dort Mrs. Coyle in Brittens «Owen Wingrave» und die Titelrolle in Respighis «Lucrezia». Sie ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter 2026 der Clonter Opera Prize und 2024 der Publikumspreis beim Glenarm Festival of Voice. Im gleichen Jahr war sie ausserdem Finalistin bei der Irish Heritage Bursary Competition. Meisterkurse absolvierte sie u. a. bei Thomas Allen, Miah Persson, Lawrence Brownlee und Sir Antonio Pappano. Bisher war sie u.a. als Mutter in Menottis «Amahl and the Night Visitors» mit der Heritage Opera, als Puccinis Suor Angelica an der West Green House Opera und als Sklave in Strauss’ «Salome» in der Barbican Hall zu hören. Seit der Spielzeit 2026/27 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Karima El Demerdasch

Karima El Demerdasch ist eine deutsch-ägyptische Mezzosopranistin. Sie studierte in Kairo sowie an der Guildhall School of Music and Drama in London bei John Evans. 2024 war sie Finalistin bei den Kathleen Ferrier Awards und nahm 2023 an der Georg Solti Accademia teil. In Hochschulproduktionen der Guildhall School war sie u. a. als Prinz Orlofsky («Die Fledermaus») und als Dido («Dido und Aeneas») zu erleben. In einer Produktion der Opera Kipling verkörperte sie 2023 die Titelpartie in «La Cenerentola» im Londoner Theater Upstairs at the Gatehouse. 2025 nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und debütierte in der Londoner Barbican Hall. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027

Dominika Stefańska

Die Mezzosopranistin Dominika Stefańska studierte in Łódź und war Mitglied der Akademie der Oper Warschau. Bei der Ada Sari International Vocal Artistry Competition 2021 ging sie als Finalistin hervor. An der Oper Łódź sang sie die Partien Volpino («Lo speziale») und Frau Reich («Die lustigen Weiber von Windsor») sowie eine Nymphe («Rusalka») an der Oper Poznań. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich war sie u. a. als Hippolyta in «A Midsummer Night’s Dream» sowie in «Jim Knopf» und «Sweeney Todd» zu erleben. Ab der Spielzeit 2026/27 ist Dominika Stefańska festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Rachmaninow – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Nathan Haller

Nathan Haller stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Juilliard School in New York. 2013 war er Teilnehmer der Internationalen Meistersinger Akademie in Neumarkt. Von 2015 bis 2017 war er Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel, wo er u. a. Tamino («Die Zauberflöte»), Romeo («Romeo und Julia») und Oronte («Alcina») sang. 2016 gastierte er u. a. als Belmonte («Die Entführung aus dem Serail») am Akko Opera Festival in Israel und  2017/18 als François in Leonard Bernsteins «A Quiet Place» an der Neuen Oper Wien. Weitere Engagements führten ihn an die Bayerische Staatsoper in München, das Teatro Massimo di Palermo, die Wiener Volksoper, die Oper in Malmö und an die Deutsche Oper am Rhein. Auf der Konzertbühne war er u. a. am New York Festival of Song in der Carnegie Hall sowie in Händels «La Resurrezione» mit William Christie zu hören. Am Opernhaus Zürich debütierte er 2018 in Schrekers «Die Gezeichneten» und kehrte im Jahr darauf als Albazar («Il turco in Italia») sowie später in der Hauptrolle von Mitterers «Tapferen Schneiderlein» hierher zurück. Seit der Spielzeit 2021/22 gehört Nathan Haller dem Ensemble des Opernhaus Zürich an. Hier sang er in jüngerer Zeit u. a. Mercure in Rameaus «Platée», Gobin/Un giovane/Adolfo in Puccinis «La rondine», Pong («Turandot»), Ein Tanzmeister («Ariadne auf Naxos»), die Partie des Andrès in «Les contes d'Hoffmann», Erster Jude («Salome»), Victorin («Die tote Stadt»), Raoul de St. Brioche («Die lustige Witwe»), Goro («Madama Butterfly»), Valzacchi («Der Rosenkavalier»), Dr. Blind («Die Fledermaus») und Ein junger Diener («Elektra»). Zudem ist er in der Schweizer Erstaufführung von John Adams’ «Doctor Atomic» in dieser Saison zu erleben.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027

Andrew Moore

Andrew Moore, amerikanischer Bassbariton aus New Jersey, erhielt seine Ausbildung an der Rutgers University (Mason Gross School of the Arts) sowie am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2019 erreichte er das New England Region Finale der Metropolitan Opera National Council Auditions und wurde dort mit dem Susan Eastman Encouragement Award ausgezeichnet. Weitere wichtige künstlerische Stationen waren das Merola Opera Program in San Francisco sowie die Santa Fe Opera, wo er als Apprentice Singer u. a. in «La bohème», «Così fan tutte» und «Jenůfa» auftrat. Von 2020 bis 2022 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Anschliessend wurde er in das Ensemble des Hauses übernommen, dem er seit der Spielzeit 2022/23 angehört. Hier war er seither u. a. als Figaro («Le nozze di Figaro»), Paolo Albiani («Simon Boccanegra»), Don Fernando («Fidelio»), De Brétigny («Manon»), Marullo («Rigoletto»), Paris («Roméo et Juliette»), Marchese d’Obigny («La traviata»), Pritschitsch («Die lustige Witwe»), Johann («Werther») sowie Fix («In 80 Tagen um die Welt») zu erleben. Zu den jüngsten internationalen Engagements zählen sein Debüt bei der Warsaw Philharmonic als Basssolist in Beethovens 9. Sinfonie sowie sein Salzburg-Debüt als Marchese d’Obigny («La traviata»). Im Sommer 2026 war er bei den Salzburger Festspielen als Johann («Werther») zu erleben.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Alice im Wunderland26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 10 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La clemenza di Tito7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027

Evan Gray

Evan Gray ist ein Schweizer Bassbariton aus Winterthur. Er begann seine musikalische Ausbildung als Altist bei den Zürcher Sängerknaben und wechselte später in das Stimmfach Bass. Nach erstem Gesangsunterricht am Konservatorium Winterthur studierte er am renommierten Curtis Institute in Philadelphia. Zu seinen bisherigen Rollen gehören u. a. der Förster («Das schlaue Füchslein»), Figaro («Le nozze di Figaro») und Leporello («Don Giovanni»). Als versierter Liedsänger führte er Schuberts «Winterreise» und Vaughan Williams’ «Songs of Travel» mehrfach auf und arbeitete mit Künstlern wie Julius Drake und Robert Holl. In den Jahren 2023-25 war er zu Gast beim Marlboro Music Festival, wo er eine enge Beziehung zur Pianistin Mitsuko Uchida pflegt, die ihn für die Ausgabe im Sommer 2026 erneut eingeladen hat. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Evan Gray Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027 c-Moll-Messe17 März 2027

Salvador Villanueva

Salvador Villanueva ist ein mexikanischer Tenor. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universidad de Sonora sowie anschliessend am Mexican Opera Studio. Dort sang er u. a. Goro in «Madama Butterfly» und Remendado in «Carmen». In den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 war er Mitglied des Opernstudios an der Oper Amsterdam, wo er Partien wie Gastone («La traviata»), Borsa («Rigoletto»), die Tenor-Rolle in Tom Johnsons «The Four Note Opera» und den Seemann («Dido und Aeneas») übernahm. 2024 kehrte er als Titelfigur in Gounods «Roméo et Juliette» nach Mexiko zurück. Salvador Villanueva war Finalist in Gesangswettbewerben in Mexiko City und ’s-Hertogenbosch. Er ist seit der Spielzeit 2025/26 Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Alice im Wunderland8 / 15 / 26 / 28 Nov. 2026 / 8 / 10 Jan. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Rafael Rojas

Der mexikanische Tenor Rafael Rojas hat  sein Studium am Royal Northern College of Music (RNCM) abgeschlossen, wo ihm das renommierte Stipendium «International Artist Diploma» verliehen wurde. In der vergangenen Spielzeit gab er sein Debüt als Rafael in Christof Loys Neuproduktion von «El Gato Montés» am Teatro de la Zarzuela in Madrid. Am RNCM war er als Prinz in der dortigen Inszenierung von Prokofjews «L’amour des Trois Oranges» sowie als Schulmeister in Janáčeks «Das schlaue Füchslein» zu sehen. Demnächst folgen Engagements an der Bayerischen Staatsoper in München. Vor seinem Studium in Manchester war er Mitglied des Mexican Opera Studio, wo er in Bizets «Carmen», Massenets «Manon» sowie in einer Auswahl mexikanischer Opern von Melesio Morales, Carlos Jiménez Marabak und Daniel Catan auftrat. 2022 und 2023 gewann er den ersten Preis beim regionalen Laffont-Wettbewerb der Mexican Metropolitan Opera sowie 2022 den ersten Preis beim Carlo-Morelli-Zarzuela-Wettbewerb im Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt. 2024 trat er beim «Concert of Arias» der Houston Grand Opera auf und wurde 2026 beim Clonter-Opernwettbewerb mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Seit dieser Spielzeit ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027

Theodore McAlindon

Der Bass Theodore McAlindon absolvierte die Londoner Royal Academy of Music und studierte dort bei Mark Wildman und Jonathan Papp. Er begann im Chor der Ely Cathedral und bei der Opera North Youth Company und besuchte Meisterklassen u. a. bei Christopher Maltman, Simon Keenlyside, Matthew Rose und Susan Bullock. An der Akademie sang er den Sprecher/Zweiten Geharnischten in «Die Zauberflöte» sowie Azarias in «The Burning Fiery Furnace» und trat in Opernszenen als Bartolo in «Le nozze di Figaro», als Baculus in «Der Wildschütz» und als Falstaff in «Die lustigen Weiber von Windsor» auf. Er sang Benoît und Alcindoro in «La bohème» am Canadian Vocal Arts Institute in Montreal unter der Leitung von Etienne Dupuis. Ausserdem war er Cover für Father Trulove in «The Rake’s Progress» beim Grange Festival und sang in Uraufführungen zeitgenössischer Opernwerke beim Tête à Tête Festival. Seit dieser Spielzeit ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027

Leo Eisenreich (Tölzer Knabenchor)

Besetzung

Die Zauberflöte20 Sept. 2026

Jakob Distler (Tölzer Knabenchor)

Besetzung

Die Zauberflöte25 Sept. 2026

Nicolas Bader (Tölzer Knabenchor)

Besetzung

Die Zauberflöte20 Sept. 2026

Christopher McInnis (Tölzer Knabenchor)

Besetzung

Die Zauberflöte25 Sept. 2026

Benedikt Eberl (Tölzer Knabenchor)

Besetzung

Die Zauberflöte20 Sept. 2026

Luca Spreider (Tölzer Knabenchor)

Besetzung

Die Zauberflöte25 Sept. 2026

Juana Gargiulo Larrosa

Besetzung

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Elisa Bitschnau

Besetzung

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Jess Gardolin

Besetzung

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Cloé Matter

Besetzung

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Josh Golaszewski

Besetzung

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Ricardo Miguel Serrao Mendes

Besetzung

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027
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Orchester der Oper Zürich

Besetzung

Oiseaux Rebelles11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Ein Sommernachtstraum11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 Mutter & González-Granados3 Okt. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Romeo und Julia20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Gabetta & Noseda7 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Fuchs & Jordan1 / 2 Jan. 2027 Trifonov & Järvi16 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Sorita & Lyniv14 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Tosca11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Balanas & Peltokoski18 Apr. 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Viotti29 Mai 2027 Rachmaninow – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Benefizkonzert Anne-Sophie Mutter2 Okt. 2026 Open-Air-Konzert4 Juli 2027

Chor der Oper Zürich

Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Rachmaninow – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 La clemenza di Tito7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Tosca11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Tosca11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Kurzgefasst

«Die Zauberflöte» ist eines der rätselhaftesten Meisterwerke der Operngeschichte. Mozarts letzte Oper entführt in eine Welt voller Magie, Prüfungen und geheimnisvoller Symbole und erzählt von der Suche nach innerer Stärke, Reife und dem Überwinden von Ängsten. Zwischen Licht und Schatten entfaltet sich ein universelles Spiel menschlicher Erfahrungen – getragen von Mozarts tiefgründiger Musik und ihrem eindringlichen Appell an die Menschlichkeit. Für die Neuinszenierung zeichnet der Tessiner Regisseur Daniele Finzi Pasca verantwortlich, dessen poetische Bühnensprache Theater, Akrobatik und Zirkus auf unverwechselbare Weise vereint. Am Pult steht der junge Finne Tarmo Peltokoski, der bereits heute zu den weltweit gefragtesten Dirigenten zählt.

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Fotogalerie «Die Zauberflöte»


Das Plakatmotiv «Die Zauberflöte» © Elizaveta Porodina


Pressestimmen «Die Zauberflöte»

«Eine rundum gelungene Produktion.»

SRF 2 Kultur, 21.09.2026

«Der junge finnische Dirigent Tarmo Peltokoski lässt die Musik erblühen.»

NZZ, 21.09.2026

«Mozarts Oper wird in Zürich zum Gesamtkunstwerk.»

Tages-Anzeiger, 21.09.2026

«Eine so verspielte «Zauberflöte» hat es schon lange nicht mehr gegeben»

BR Klassik, 21.09.2026


Die Kostüme entstehen


Gut zu wissen

Was bedeutet Verzauberung, Regula Mühlemann?

Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann ist als Pamina auf der Bühne zu erleben.

Verzauberung bedeutet für mich, einen bestimmten Moment so wahrzunehmen, dass es einen wie eine Welle erfasst, dass man traurig und glücklich zugleich ist und so tief berührt wird, dass sich Aufgestautes lösen kann. Einer solchen Verzauberung verdanke ich, dass ich Sängerin geworden bin. Damals sass ich im Opernhaus Zürich und sah Mozarts «Le nozze di Figaro». Beim Auftritt der Barbarina hat es mich so sehr ergriffen, dass ich mit meinem ganzen Wesen mitgeschwebt bin und diesen Zustand schliesslich selbst auf der Bühne erleben wollte. Im Alltag erlebe ich Verzauberung mit mir nahen Menschen, die mich verstehen und mit denen ich mich tief verbunden fühle. In der «Zauberflöte» gibt es natürlich viel Zauberhaftes. Verzauberung bedeutet auch Verwandlung. Pamina wird durch die Liebe ver wandelt. Von ihren Eltern hat sie diese nur bedingt erfahren. Durch Tamino spürt sie zum ersten Mal, was Liebe ist und erlebt dadurch einen Prozess der Reifung, sie wird erwachsen. Paminas Moment der Verzaube rung und wohl auch der magischs te Moment der Oper, ist «Tamino mein, o welch ein Glück». Wenn Pamina Tamino erblickt, fühlt sie deutlich bis in alle Schichten ihres Seins: Alles ist gut, sie ist angekommen. An dieser Stelle setzt das Orchester ganz aus. Bei Mozart bedeutet das immer, dass man als Interpretin zur grössten Freiheit aufgefordert ist. Das ist schwierig, denn gerade in diesen exponierten Takten kann der Puls ganz schön hochgehen. Mozarts Musik ist so ehrlich und transparent geschrieben, dass man sofort wahrnimmt, wenn etwas aufgesetzt ist. Dieser Moment gelingt also nur, wenn man Paminas Erleichterung spürt und vollkommen loslassen kann.

Die Wieder­verzauberung der Welt

Der Zauber einer Illusion, die nicht die unsere ist. Philosoph Robert Pfaller über Verzauberung. 

In der «Zauberflöte» und dem «Sommernachtstraum» sind scheinbar naive Figuren verzaubernden Mächten ausgeliefert. Aber was heisst Verzauberung heute? Der Philosoph Robert Pfaller antwortet mit einer überraschenden These: Bezaubert wird nicht, wer einer Illusion erliegt, sondern wer sie durchschaut. Und er fragt, warum unsere Kultur so vieles abschafft, was das Leben lohnend macht.

Die Lust und die Einsicht

Beim Betrachten von Edwaert Colyers «Porträt einer Dame» – eines Werkes aus dem Genre der trompe-l’oeil-Malerei – sehen wir ein schwarz weisses Damenbildnis, möglicherweise einen Druck, auf leicht vergilbtem Papier, mit einem Nagel lose angebracht an einem farbigen Brett. Und wie es scheint, ist das Papier des Drucks lei der zerrissen, sodass sich ein Stück nach oben wölbt, das Porträt teilweise verdeckt und einen Der Zauber einer Illusion, die nicht die unsere ist Robert Pfaller In der «Zauberflöte» und dem «Sommer nachtstraum» sind scheinbar naive Figu ren verzaubernden Mächten ausgeliefert. Aber was heisst Ver zauberung heute? Der Philosoph Robert Pfaller antwortet mit einer überraschenden These: Bezaubert wird nicht, wer einer Illusion erliegt, sondern wer sie durchschaut. Und er fragt, warum unsere Kultur so vieles abschafft, was das Leben lohnend macht. Schatten auf das Brett wirft. Selbstverständlich begreifen wir sofort, dass nicht nur die Dame, sondern auch das Papier, auf dem sie erscheint, sein Riss sowie der Schatten auf dem gemalten Brett gemalt sind. «Wie hübsch, man hätte glauben können …» pflegen wir bei solchen und ähnlichen Gelegenheiten manchmal belustigt zu sagen.

Philosophisch bemerkenswert an dieser und vielen vergleichbaren Erfahrungen ist ein Punkt: Die Entzückten oder Bezauberten sind diejenigen, welche die Illusion durchschauen und ihr nicht etwa erliegen. Wer die Illusion nicht durchschaut, würde hingegen keinerlei Lust empfinden, son dern vielleicht nur entsetzt sein über den schlech ten Erhaltungszustand dieses Meisterwerks. Im Gegensatz zu einem verbreiteten philosophischen Vorurteil zeigt sich hier, dass die Glücklichen nicht immer diejenigen sind, denen es an nüchterner Einsicht mangelt, und dass Erkenntnis nicht not wendigerweise um den Preis verlorener Lust er kauft wird. Bezauberung steht hier nicht nur nicht im Gegensatz zum Durchschauen einer Illusion. Sie setzt dieses Durchschauen vielmehr voraus.

Die beiden Typen von Einbildung: «croyance» und «foi»

Womit wir es beim Bezaubertwerden zu tun haben, ist ein spezieller Typ von Illusion: eine Illusion, die wir durchschauen und an der wir dennoch zärtlich festhalten. Diese Illusion ist nicht das, woran wir selbst glauben – etwa so, wie manche von uns stolz an Gott, an den Fortschritt der Menschheit im Geist der Vernunft oder an die Selbstregulierung der Finanzmärkte glauben. Sie scheint eine Illusion der anderen zu sein; auch wenn wir oft kaum sagen können, wer diese an deren sind – eine «anonyme» Illusion sozusagen. Der französische Psychoanalytiker Octave Man noni hat diesen Typ von Illusion in einer Reihe von Aufsätzen Mitte der 1960er-Jahre unter sucht und ihm einen Begriff gegeben. Mannoni bezeichnet die nicht geglaubte Illusion als «croy ance» (englisch: «belief») und unterscheidet sie von der auffälligeren und bekannteren, stolz selbstgeglaubten Illusion, die er als «foi» (eng lisch: «faith») bezeichnet. Auf Deutsch könnte man die anonymen Illusionen am ehesten mit dem Begriff «Aberglauben» benennen; die selbstgeglaubten mit dem Begriff «Bekenntnis». 

Fetischisten und Bezauberte im Alltagsleben

Bezeichnend jedenfalls ist, dass uns die selbst geglaubten Illusionen gut vertraut sind, wäh rend die Tatsache, dass es auch nicht geglaubte Illusionen gibt, und dass sogar wir selbst fast täglich mit ihnen freudig hantieren, uns über raschen – vielleicht sogar ein wenig kränken – mag. Denn selbstverständlich fühlen wir uns über dumme Dinge wie Horoskope in der Zei tung intellektuell erhaben. Dennoch aber könn te es uns, wie Mannoni aus eigener Erfahrung feststellt, ein kleines Lächeln entlocken, wenn wir am Tag einer Übersiedlung zufällig im Zei tungshoroskop bei unserem Sternzeichen den Vermerk finden, heute sei ein besonders guter Tag für grössere Ortsveränderungen. Und ob wohl wir dergleichen natürlich niemals ernst nehmen, wäre unsere Reaktion, so Mannoni, doch eine andere, sollte der Vermerk lauten, heute sei ein besonders ungünstiger Tag für der artige Unternehmungen.

Schon Freud hatte am Fetischismus be schrieben, wie jemand trotz besseren Wissens leidenschaftlich eine Illusion pflegt. Mannonis Entdeckung besteht darin, dass diese Spaltung – «ich weiss zwar, dennoch aber…» – keineswegs nur eine klinische Ausnahme ist, sondern ein wiederkehrendes Muster des Alltags. Vor allem aber bildet die anonyme Illusion, wie Mannoni zeigt, das Prinzip der Kunst. Im Theater, so Man noni, werden ja nicht die Zuschauer von den Schauspielern getäuscht, sondern sie «stecken mit ihnen unter einer Decke» und agieren als deren eingeweihte Komplizen. Spielen die Schauspieler etwas Lustiges, gibt sich das Pub likum erheitert; spielen sie etwas Trauriges, gibt sich das Publikum traurig – vielleicht sogar noch trauriger als bei einem wirklichen Trauerfall. Meint es, Grosses zu sehen, gibt es sich mächtig begeistert bis ekstatisch. In allen Fällen werden Tränen vergossen. Im Theater übertreiben somit nicht nur manchmal die Schauspieler, sondern mindestens ebenso oft das Publikum. Die Oper als das «Kraftwerk der Gefühle» (nach dem Wort Alexander Kluges), wo doch niemand wirklich glaubt, dass Menschen singend sterben, de monstriert dieses Verhältnis zwischen Leiden schaft und aufgehobener Illusion sehr lebhaft.

Grosse Leidenschaft dank durchschauter Illusion

Die grossen, lustvollen Leidenschaften hängen also an den nicht geglaubten Illusionen. Die Illu sionen, an die wir selbst glauben, verlangen von uns dagegen meist eher einen gewissen Lustver zicht und verleiten uns damit im besten Fall zu gesteigerter Selbstachtung; im ungünstigeren Fall zum Fanatismus. Den Zusammenhang zwischen gesteigerter Lei denschaft und durchschauter Illusion erkannt zu haben, ist das grosse Verdienst des nieder ländischen Kulturtheoretikers Johan Huizinga. In seiner Studie «Homo ludens» von 1938 stellt er die entscheidende Frage: «Nun gut, was ist nun eigentlich der Witz des Spiels? Warum kräht das Baby vor Vergnügen? Warum bringt der Wettkampf eine tausendköpfige Menge zur Raserei?»

Das Spiel zeichnet sich durch eine Leiden schaftlichkeit aus, die keine andere Tätigkeit des Alltagslebens erreicht. Huizinga bezeichnet die se Begeisterung als «Heiligen Ernst». Zugleich ergibt sich daraus eine wichtige Schlussfolgerung: Die Spieler müssen immer wis sen (oder zumindest glauben), dass sie spielen. Würden sie dies für einen Moment vergessen, so würden sie aus dem «Heiligen Ernst» herausfallen und wieder in die moderateren Stimmungen des profanen Alltagslebens geraten. Die Faszination des Spiels rührt also daher, dass die ihm eigene «Illusion» (wörtlich: «Einspielung») durchschaut wird. Huizinga betont, «[...] dass der Geisteszu stand, in dem grosse religiöse Feste von Wilden gefeiert und mitangesehen werden, nicht der einer vollkommenen [...] Illusion ist. Ein hintergründiges Bewusstsein von ‹Nichtechtsein› fehlt nicht.»

Dasselbe gilt auch für die Kleinen: «Schon das kleine Kind weiss genau, dass es ‹bloss so tut›, dass alles ‹bloss zum Spass› ist. [Ein Vater] trifft sein vierjähriges Söhnchen an, wie es auf dem vordersten einer Reihe von Stühlen sitzt und ‹Eisenbahn› spielt. Er hätschelt das Kind, dies aber sagt: ‹Vater, du darfst die Lokomotive nicht küssen, sonst denken die Wagen, es wäre nicht echt.›»

Der Zauber des Spiels beruht somit auf ei ner aufgehobenen, durchschauten Illusion – einer «croyance». Aufgrund seiner Fähigkeit, Menschen in «Heiligen Ernst» zu versetzen, hält Huizinga das Spiel für das Grundprinzip jegli cher Kultur – von Religion, Sport, Kunst, Erotik etc. Als Prinzip jeglicher Kultur ist es zugleich auch das Grundprinzip kultureller Lust – sozu sagen das «Lustprinzip in der Kultur».

Die Entzauberung der Welt

Wenn man erkannt hat, dass etwas eine Illusion ist, so kann man daraus zwei entgegengesetzte Konsequenzen ziehen. Entweder man lässt es blei ben. Oder aber man hält daran fest, weil es eben lustig ist. Dieser Unterschied wurde mir einmal deutlich, als ich Gelegenheit hatte, die ausgedehn ten, in sämtlichen Gesellschaftsschichten prak tizierten Faschingsrituale in einer kleineren ös terreichischen Stadt zu beobachten, und mir die Frage stellte, warum eine solche Freude an der Kostümierung in der Hauptstadt Wien kaum vor kommt. Meine Vermutung war, dass dies mit Überheblichkeit von Grossstadtbewohnern zu sammenhängen könnte: Man hält die Verkleidung für etwas, das nur Naiven aus der Provinz gefallen könne. Doch die Leute aus der Provinz sind kei neswegs naiver: Sie finden gerade deshalb Ge fallen daran, weil auch sie genau wissen, dass das Unsinn ist. Das Überlegenheitsgefühl der urbanen Eliten beruht auf einem Irrtum – einer «perspek tivischen Illusion» – über die anderen.

Dieselbe Illusion scheint bei einer Reihe von recht gravierenden Veränderungen am Werk zu sein, die in unserer Kultur in den letzten Jahr zehnten vor sich gegangen sind. Man erklärte zum Beispiel, erkannt zu haben, dass Rauchen unge sund ist, und liess es darum bleiben oder begann es zu bekämpfen. Wenn man in alten Filmen er staunt sah, wie viel frühere Generationen geraucht haben, so konnte man sich dies nur mit der Aus kunft begreiflich machen, diese Früheren hätten eben noch nicht gewusst, wie gefährlich das Rau chen ist. Doch dass die Tabakkultur eben nicht nur die Anhänglichkeit an eine schädliche Subs tanz ist, sondern auch die Faszination durch eine Reihe glamouröser, zum Beispiel durch das Kino vermittelter Fiktionen von Zivilisiertheit, Welt läufigkeit, Erotik, Selbstbestimmung; und dass Menschen dafür sogar bereit waren, gerade die Gefährlichkeit der Substanz, die ihnen durchaus bekannt war, nicht nur in Kauf zu nehmen, son dern sie sogar zu suchen, bleibt aufgrund des il lusorischen Überlegenheitsgefühls undenkbar. Treffend hat Richard Klein in seinem Buch «Ci garettes Are Sublime» in Bezug auf die Zigaretten bemerkt, dass es «gerade ihre Schädlichkeit ist, die sie erhaben macht, weil niemand sie je ge raucht hätte, wenn sie ungefährlich wären».

Wenn also eine Kultur wie die unserer Gegen wart sich dadurch auszeichnet, dass sie eine ganze Reihe von Dingen abschafft, die bislang das Leben zauberhaft und reizvoll gemacht hatten – das Rauchen, das Komplimentemachen, das Flirten, das Alkoholtrinken, das Tragen von An zügen, Stöckelschuhen oder gar von Abendgarde robe, das Fahren schöner Autos, das Ausgehen und Feiern –, so ist nicht selten diese Illusion am Werk, dank deren wir uns fälschlich vorspiegeln, klüger geworden zu sein als andere, und dank deren wir uns den Gewinn gesteigerter Selbst achtung mit dem Verlust lohnenden, lustvollen Lebens erkaufen.

Religiöse Entzauberung

Der Soziologe Max Weber hingegen, der die Formel von der «Entzauberung der Welt» prägte, ist die ser Illusion nicht verfallen. Aus Webers Sicht ist die Verbannung von Dekor, Ritual, von grosszü giger Verausgabung, von Prunk, Glamour und Eleganz nicht das Werk neu aufgetretener, auf geklärter Vernunft. Es ist vielmehr der Eifer und die Passion eines heimlichen «protestantischen Geistes», der sich – aufgrund seiner radikalen Tendenz zur Verinnerlichung – seiner eigenen religiösen Natur oft nicht mehr bewusst ist.

Darum zeigt sich dieser Geist generell «miss trauisch und feindlich zu den Kulturgütern», die ihm allesamt «abergläubisch» erscheinen. Über das «stahlharte Gehäuse» einer dadurch hervor gebrachten modernen Welt bemerkt Weber skep tisch und durchaus verächtlich: «Niemand weiss noch, wer künftig in jenem Gehäuse wohnen wird […]. Dann allerdings könnte für die ‹letzten Men schen› dieser Kulturentwicklung das Wort zur Wahrheit werden: ‹Fachmenschen ohne Geist, Genussmenschen ohne Herz: dies Nichts bildet sich ein, eine nie vorher erreichte Stufe des Men schentums erstiegen zu haben.–»

Die lustfeindlichen Tendenzen in der Kultur entspringen keineswegs der aufgeklärten Ver nunft – denn wie wir gesehen haben, geht die Vernunft ja sehr gut mit der Lust zusammen und ist oft sogar eine ihrer unverzichtbaren Bedin gungen. Was sich als Erkenntnisfortschritt und aufklärerischer Zugewinn an Rationalität geriert, ist, wie Weber erkennt, vielmehr ein religiöser Verinnerlichungsprozess. Hier betätigt sich die – aus Anthropologie und Religionswissenschaft bekannte – Feindseligkeit der Religion gegen die Magie; beziehungsweise der Fanatismus des Selbstgeglaubten gegenüber dem, was niemand selbst glaubt. Der Argwohn der Religion, der sich gegen alles Äusserliche, und oft sogar noch gegen ihre Rituale richtet, gründet sich auf den Verdacht, diese könnten «interpassiv» funktio nieren: Sie könnten den Glauben ersparen, an statt ihn zu fördern – etwa so, wie eine bezahlte Claque im Theater dem Publikum eigene Anteil nahme ersparen kann.

Entzauberungskultur

Das, was sich selbst irrtümlich für Aufklärung hält, und das, was sich selbst nicht immer als re ligiösen Geist erkennt, bekämpfen das zauber hafte Element in der Kultur somit aus zwei völlig entgegengesetzten Motiven. Die «Aufklärung» will den Glamour der äusserlichen Formen beseitigen, weil sie darin naiven Glauben und Mangel an Ein sicht vermutet. Der religiöse Eifer hingegen rich tet sich gegen Höflichkeit, Charme, Kunst und Eleganz, weil er sie verdächtigt, gerade ohne au thentische, innere Überzeugung auskommen zu können. Wenn unsere Kultur gegenwärtig also in so auffälliger Weise alles dämonisiert, was das Leidenschaftliche und Lohnende des Lebens aus macht, so hat sie sich mit diesen beiden Strebun gen einen «doppelt geknüpften Fetisch» geschaf fen, der, obgleich in sich widersprüchlich, sie nur umso fester ihr Ziel verfolgen lässt: die Errichtung einer Welt, aus der jegliches Augenzwinkern ver schwunden ist.

Freilich steht dieser Entwicklung zum Glück noch manches entgegen. «Nur auf einem Gebie te», schreibt Sigmund Freud, «ist auch in unse rer Kultur die ‹Allmacht der Gedanken› erhalten geblieben, auf dem der Kunst. In der Kunst allein kommt es noch vor, dass ein von Wünschen ver zehrter Mensch etwas der Befriedigung Ähnli ches macht und dass dieses Spielen – dank der künstlerischen Illusion – Affektwirkungen her vorruft, als wäre es etwas Reales. Mit Recht spricht man vom Zauber der Kunst und ver gleicht den Künstler mit einem Zauberer. Aber dieser Vergleich ist vielleicht bedeutsamer, als er zu sein beansprucht. Die Kunst, die gewiss nicht als l’art pour l’art begonnen hat, stand ur sprünglich im Dienste von Tendenzen, die heu te zum grossen Teil erloschen sind. Unter diesen lassen sich mancherlei magische Absichten ver muten.»

Wenn die Kunst selbst von Magie oder Zau berei handelt, so macht sie damit eigentlich ihre eigenen Prinzipien zum Thema: Denn wie in der Magie kommt es in der Kunst nie auf das Selbstgeglaubte oder Gemeinte an, sondern im mer auf das tatsächlich Gesagte, Gesungene, Gemachte – auf das, «was man hätte glauben können». Sich von dem, was also niemand selbst glaubt, bewegen zu lassen; elegant gekleidet der «Zauberflöte» der Kunst zu folgen und grosszü gig Leidenschaften an den Tag zu legen, die es im profanen Alltagsleben nicht gibt, ist somit letztlich der Beweis einer philosophischen Hal tung: Sie besagt, dass der profane Ernst des Le bens nicht alles sein kann und dass es unsere Aufgabe ist, ihm jenen begrenzten Platz zuzu weisen, der ihm gebührt.


Robert Pfaller, geboren 1962, studierte Philosophie in Wien und Berlin und lehrt nun, nach Gastprofessuren in Chicago, Berlin, Zürich und Strassburg, als Professor für Philosophie an der Kunstuniversität Linz. In den Fischer Verlagen erschienen u. a. «Klare Striche zu wunden Punkten» sowie «Das Lachen der Ungetäuschten» und die grossen Erfolge «Erwachsenensprache» und «Wofür es sich zu leben lohnt». 2020 wurde ihm der Paul-Watzlawick-Ehrenring verliehen.

Dieses Interview erschien im Magazin Nr. 6, Saison 2026/27

Dirigent Tarmo Peltokoski im Porträt

Mit gerade einmal 26 Jahren gehört Tarmo Peltokoski bereits jetzt zu den gefragtesten Dirigenten weltweit. Der Finne hat mehrere internationale Chefpositionen inne. Seine Leidenschaft gilt vor allem Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Wagner – am Opernhaus Zürich stellt er sich mit einer Neuproduktion der «Zauberflöte» vor.

Am Pult eines Orchesters ist Tarmo Peltokoski ganz in seinem Element. Der finnische Dirigent wird international längst als eines der vielversprechendsten Talente seiner Generation gefeiert. Mit nur 26 Jahren hat er sich in der Musikwelt bereits mehrere Chefpositionen erobert, auch ausserhalb von Europa. Und im nächsten Sommer wird er bei den Bayreuther Festspielen debütieren – eine Gelegenheit, die sich anderen verdienten Kollegen erst viel später in ihrer Laufbahn bietet.

Seine künstlerischen Ziele verfolgt Peltokoski offensichtlich unbeirrbar und konsequent. Auch im Gespräch wirkt der junge Mann mit der strengen Brille äusserst fokussiert – Smalltalk ist nicht unbedingt seine Sache. Was er von den provokanten Aussagen des Schauspielers Timothée Chalamet hält, der meint, Oper würde in unserer Zeit niemanden mehr interessieren? Peltokoski hat darauf eine knappe Antwort parat: «Ich glaube nicht, dass er überhaupt weiss, was Oper eigentlich ist!»

Viel lieber spricht der Sohn eines finnischen Vaters und einer philippinischen Mutter darüber, wie die Musik seit der Kindheit immer mehr ins Zentrum seines Lebens gerückt ist. «Meine Eltern sind keine Musiker, aber meine Grossmutter war früher als Gesangslehrerin tätig», erinnert er sich. «Ihren Unterricht habe ich als Kind oft miterlebt, Singen und Musizieren sind mir also von klein auf sehr vertraut.» Damals hörte er bereits einzelne Opernarien, unter anderem von Mozart, und interessierte sich brennend für Bücher, die ihm die Bühnenwelt näherbringen konnten.

Bei der Grossmutter steht noch heute das Klavier, das ihn damals sofort in seinen Bann zog: «Alle Kinder interessieren sich wohl für diese Maschine, die Töne produziert, sobald man ihre Tasten drückt.» Mit acht Jahren äusserte er dann den Wunsch, selbst Klavierspielen zu lernen. «Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass ich darüber ganz frei entscheiden durfte. Instinktiv habe ich mich ja immer zu diesem Instrument hingezogen gefühlt.» Peltokoski durchforstete den Plattenschrank seiner Grosseltern, hörte alle möglichen Aufnahmen und träumte beim Zuhören oft davon, selbst zu komponieren. «Schon früh interessierte ich mich für Komposition und auch für Improvisation. Auf dem Klavier spielte ich am liebsten meine eigene Musik und experimentierte damit.»

Der Musiker, der in der Stadt Vaasa im Westen Finnlands aufwuchs, wollte bald auch dirigieren lernen, um seinen Horizont als Pianist zu erweitern. Mit 14 Jahren besuchte er seinen ersten Meisterkurs bei Jorma Panula, dem bekanntesten finnischen Dirigentenlehrer, durch dessen Schule Pultgrössen wie etwa Jukka-Pekka Saraste, Esa-Pekka Salonen, Antonello Manacorda – und auch der junge Senkrechtstarter Klaus Mäkelä – gingen. «Jorma ist wirklich eine Schlüsselfigur, und wir alle sind ihm ewig dankbar. Er hat die besondere Gabe, früh zu erkennen, wer Talent zum Dirigieren hat. Auch mit 96 Jahren unterrichtet er immer noch», sagt Peltokoski, der später auch an der Sibelius-Akademie in Helsinki studierte und Panula immer eng verbunden blieb.

Als Teenager dirigierte er in seiner Heimatstadt zum ersten Mal die Ouvertüre aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper «Die Zauberflöte», bei der er nun auch in Zürich am Pult stehen wird. «Von der ‹Zauberflöte› bin ich schon lange besessen, diese Faszination hat nie nachgelassen.» Viele Menschen kommen bekanntlich schon früh in ihrem Leben mit dieser Oper in Berührung, auch wenn sie wegen ihrer komplexen Bedeutungsebenen, etwa der Freimaurer-Symbolik, eigentlich kein Stück für Kinder ist. Peltokoski ist dennoch davon überzeugt, dass sie auch für sehr junge Zuschauer geeignet sein kann. «Oft ist die ‹Zauberflöte› die erste Oper, die Kinder erleben und lieben lernen. Für sie ergibt zunächst einmal alles Sinn. Erst später entdecken sie, was sonst noch hinter der Märchenebene verborgen liegt.» Manche Erwachsenen vermissten hier einen logischen Faden, sagt er. «Aber hätte Mozart in seiner letzten Lebensphase tatsächlich eine so komplexe, geniale Musik geschaffen, wenn die Handlung nicht tragen würde? Für Pamina hat er wohl seine schönste Musik für eine Opernfigur komponiert. Auch die Arien, die Tamino singt, sind himmlisch.» Der Dirigent schwärmt ebenso von der «unglaublich dramatischen, geradezu filmischen» Partie der Königin der Nacht und der rituell geprägten, priesterlichen Rolle Sarastros. Die Arien des Vogelfängers Papageno seien dagegen sehr einfach. «Er ist die Figur, für die jeder Sympathie empfinden kann, weil wir alle etwas von Papageno in uns tragen», meint er. «Viele unterschiedliche Welten verbinden sich hier miteinander. Das ist ein einzigartiges musikalisches Erlebnis. Diese Mischung aus unterschiedlichen Stilen erinnert mich in gewisser Weise an die Sinfonien, die Gustav Mahler viel später schrieb.»

Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, deren Erster Gastdirigent er seit 2022 ist, leitete Peltokoski im vergangenen Jahr eine halbszenische Aufführung der «Zauberflöte». Sein Können und die Reife, die er ausstrahlt, ebneten dem jungen Dirigenten rasch den Weg zu begehrten Spitzenpositionen. Mit 22 Jahren wurde er musikalischer und künstlerischer Leiter des Lettischen Nationalen Sinfonieorchesters, dessen Ehrendirigent er inzwischen ist. Als Einspringer für Valery Gergiev dirigierte er nach dem russischen Überfall auf die Ukraine die Rotterdamer Philharmoniker, die ihn dann zu ihrem «Principal Guest Conductor» ernannten. Ausserdem wirkt er als Musikdirektor des Orchestre National du Capitole de Toulouse und übernimmt zu Beginn der Saison 2026/27 diese Position auch beim Hong Kong Philharmonic Orchestra.

Am Pult des chinesischen Orchesters konnte er sich schon der Musik Richard Wagners widmen, für die er sich seit langem begeistert. Unter dem Titel «The Ring – An Orchestral Adventure» spielten sie für die Deutsche Grammophon Ausschnitte aus der berühmten Tetralogie ein. «Wagner bin ich verfallen, seit ich elf Jahre alt bin», gesteht er. «Ich gehöre zur YouTube-Generation, und dort habe ich ihn für mich entdeckt. Ich hörte eine Aufnahme des ‹Rings›, die mich sofort tief beeindruckt hat.» Diese Erfahrung hat ihn eigentlich zum Dirigieren gebracht, die Musik führte ihn geradewegs in ein fantastisches Universum. «Zu der Zeit war ich auch ein grosser Fan von Tolkiens Roman ‹Der Herr der Ringe›. Fantasy-Geschichten und Märchen liebe ich bis heute.»

Die internationale Musikwelt wurde auf Peltokoski aufmerksam, als er 2021 und 2022 den gesamten «Ring des Nibelungen» am Eurajoki Bel Canto Festival in Finnland dirigierte. Der bekannte Wagner-Sänger Mika Kares, der aus der kleinen Stadt stammt, fragte ihn während der Corona-Pandemie, ob er die Aufführungen des Zyklus leiten wollte. Das Ungewöhnliche an dem Projekt: Die Sänger traten in einer Kirche ohne Orchester, dafür aber mit Orgelbegleitung auf. «So habe ich mich durch den ganzen ‹Ring› gearbeitet», erzählt er. «Ich hatte mir die Musik zehn Jahre lang angehört und sie auf dem Klavier geübt – nun konnte ich sie endlich dirigieren. Mit den Sängern habe ich viel Zeit verbracht, um mit ihnen ihre Rollen durchzugehen.»

Dem deutschen Opernrepertoire und seiner Aufführungstradition fühlt sich Peltokoski besonders nah. «Ich möchte vor allem ein Operndirigent sein, ein Kapellmeister. Mit Sängern zusammenzuarbeiten, mit ihnen zu lernen, war schon immer mein Traum», bekennt er. Neben Mozart und Wagner sei ihm auch Richard Strauss sehr wichtig – bevor man sich an ihn heranwage, müsse man allerdings viel Wagner gemacht haben. Dazu wird Peltokoski schon in naher Zukunft wieder Gelegenheit haben. Bei seinem Bayreuther Festspieldebüt übernimmt er im Sommer 2027 die musikalische Leitung der Neuinszenierung von «Lohengrin». Ganz allgemein schätze er ein Publikum, das bei einer Opernaufführung in erster Linie auf die Qualität der Musik achte. «Die Frage nach dem Visuellen – wie sieht der Solist aus, welches Kostüm trägt er? – sollte nicht im Vordergrund stehen. Aber natürlich hat die Fan-Kultur auch ihre positiven Seiten!»

Lässt ihm die Arbeit überhaupt noch Raum für Freizeit und Hobbys? «Musik zu machen, bedeutet enorm viel Arbeit», sagt er. «Ich habe in meinem Leben eigentlich nie etwas anderes getan.» In seinem Leben als Dirigent sei er eher einsam, gibt er zu. «Auch wenn ich immer von Menschen umgeben bin und oft vor rund hundert Orchestermusikern stehe, bin ich doch ziemlich allein.» Wer Musik studiere, müsse dies sowieso aus eigener Initiative tun – davon ist er überzeugt. Die Schule mit ihren Bildungsangeboten könne dem Einzelnen die Verantwortung für das eigene Leben nicht abnehmen. «Im finnischen Wesen gibt es eine Neigung zum Individualismus. Dazu gehört, dass man das Alleinsein erträgt und sich völlig auf die eine Sache konzentriert, die man im Moment vor sich hat. Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele Dirigenten aus Finnland kommen.»
 



Ein Portät von Corina Kolbe
Dieser Artikel erschien im Magazin 6, Saison 2026/27

Was bedeutet Verzauberung, Daniele Finzi Pasca?

Daniele Finzi Pasca inzeniert die Eröffnungspremiere der Saison 2026/27

Magie im Theater bedeutet für mich, das Publikum zu überraschen, Neugier zu wecken und menschliche Emotionen glaubhaft zu machen, indem eine bestimmte Geste, die Intuition der Darsteller oder szenische Effekte so erfolgen, dass wir an jenen Ort entführt werden, an dem wir jede Nacht verweilen: in die Welt des Traum haften, die uns ganz gehört und die wir gut kennen. Der Titel «Die Zauberflöte» ist von grosser Symbolik. In vielen mythischen und spirituellen Traditionen tauchen Flöten auf, die eine tiefe magische Kraft besitzen, in meditative Zustände ver setzen und verzaubern können. Die Flöte ist die Verlängerung des menschlichen Atems, sie hat etwas Schöpferisches: Gott nahm Erde und hauchte sie an, um Adam zu erschaffen. Das Blasen hat mit dem Atem zu tun, und das Atmen ist es, das uns zeigt, ob wir leben. Wir sind Instrumente, die keine künstliche Versorgung benötigen, sondern durch das Atmen ganz von selbst funktionieren. Tamino lernt durch das Geschenk der Zauberflöte sich und die Musik neu zu begreifen. Er kann jene Initiationsreise beginnen, wie wir sie alle antreten sollten: zu wachsen und Werte wie Freiheit, Freundschaft und Liebe zu begreifen.
 



Dieser Artikel erschien im Magazin Nr. 6, Saison 2026/27

Synopsis

Entdecken Sie das Kernstück jeder Geschichte: Unsere Synopsen geben Orientierung zur Handlung des Stückes und Konflikten, die seine Charakteren bewegen.

Erster Aufzug

Tamino hat sich verirrt. Er wird von einer Schlange bedroht und fällt in Ohnmacht. Drei Damen töten das Ungeheuer. Sie sind entzückt über den Prinzen und eilen zu ihrer Königin, um ihr von der Ankunft des jungen Mannes zu berichten. Papageno, ein Vogelmensch, erscheint. Als Tamino wieder zu sich kommt, stellt er sich ihm vor: Er fängt für die sternflammende Königin allerlei Vögel. Als Tamino glaubt, Papageno habe ihn vor der Schlange gerettet, brüstet sich Papageno mit der Tat, doch bestrafen ihn die Damen für seine Lüge mit einem Schloss vor den Mund. Sie erzählen Tamino, dass die Tochter der Königin von einem Bösewicht geraubt worden sei und die Hoffnung der Königin nun auf dem Prinzen liege. Tamino verliebt sich in ein Bildnis der Pamina. Die Damen kündigen die Fürstin an.

Die Königin macht Tamino deutlich, wie sehr sie unter der Abwesenheit der Tochter leide. Rette er die Tochter aus Sarastros Fängen, solle sie ihm gehören. Für die Reise in Sarastros Burg geben die Damen Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein Glockenspiel. Drei Knaben sollen ihnen den Weg zeigen.

Pamina versucht zu fliehen, wird jedoch von Monostatos bedroht, der sie bewachen soll. Sie fällt in Ohnmacht. Papageno, der Tamino vorausgegangen ist, erscheint und trifft auf Monostatos. Beide erschrecken – Monostatos verschwindet. Als Pamina erwacht, erkennt Papageno die Tochter der Königin der Nacht und erzählt ihr, dass ein Prinz sie liebe und zu ihr unterwegs sei. Pamina ist entzückt. Papageno gesteht ihr, dass auch er gerne eine Freundin hätte.

Tamino trifft, geführt von den Knaben, auf einen Sprecher Sarastros. Dieser erklärt Tamino, dass dessen Bild von Sarastro als bösem Herrscher nicht der Wahrheit entspreche. Über die Gründe des Raubes schweigt er sich aus. Stimmen bestätigen Tamino, dass Pamina noch lebe. Tamino fasst Mut und spielt die Flöte.

Pamina und Papageno versuchen aus Sarastros Reich zu fliehen, doch werden sie von Monostatos überrascht, der sie an Sarastro verrät. Pamina verteidigt ihre Flucht vor Sarastro und beklagt die Übergriffe von Monostatos. Sarastro behauptet, tief in ihr Herz blicken zu können, doch ihr die Freiheit nicht geben zu wollen. Monostatos bringt nun auch Tamino zu Sarastro: Tamino und Pamina sehen sich zum ersten Mal. Als Monostatos die beiden trennen will und für seine Tat, die Aussreisser zurückgebracht zu haben, belohnt werden will, wird er von Sarastro bestraft. Sarastro befiehlt seinen Priestern, Tamino und Papageno in den Prüfungstempel zu führen.

Zweiter Aufzug

Sarastro hält Tamino für fähig, ins Heiligtum des grössten Lichtes aufgenommen zu werden. Während Tamino sofort zu den schweren Prüfungen bereit ist, lässt sich Papageno erst dazu überreden, als man ihm ein Mädchen verspricht. Als erste Prüfung wird den beiden ein Schweigegebot auferlegt. Da erscheinen die drei Damen, doch versuchen sie vergebens, Tamino und Papageno aus Sarastros Reich zu locken. Die Erde öffnet sich, und die Damen verschwinden.

Monostatos unternimmt einen neuen Versuch, sich Pamina zu bemächtigen. Die Königin der Nacht tritt dazwischen. Sie verlangt von ihrer Tochter, Sarastro zu töten und ihr den Sonnenkreis, den sie durch ihren Mann an Sarastro verloren hat, zurückzubringen. Monostatos hat die beiden belauscht und versucht Pamina zu erpressen, nachdem die Königin verschwunden ist. Einzig ihn zu lieben, könne sie jetzt noch retten. Sarastro kommt und schickt Monostatos weg. Gegenüber Pamina behauptet er, dass in seinem Reich keine Rache, sondern Liebe und Freundschaft herrschen.

Im Gegensatz zu Tamino macht Papageno das Schweigegebot zu schaffen. Auch ist er durstig. Eine vogelähnliche, ältere Gestalt nähert sich ihm mit einem Glas Wasser. Die beiden beginnen miteinander zu plaudern. Sie behauptet, einen Liebhaber zu haben: Papageno. Ein Donner – und sie ist verschwunden.

Die Knaben überbringen Papageno und Tamino die ihnen zuvor abgenommene Zauberflöte und das Glockenspiel. Auch ermutigen sie sie, sich mit Speisen zu stärken, ermahnen sie jedoch, weiterhin zu schweigen. Während Papageno isst und Tamino auf der Flöte spielt, kommt Pamina. Als weder Papageno noch Tamino mit ihr sprechen, ist sie zutiefst verstört.

Die Priesterschaft hält Tamino zunehmend für würdig, in ihren Kreis aufgenommen zu werden. Sarastro bringt Tamino und Pamina noch einmal zusammen, bevor die letzten Prüfungen beginnen. Papageno bleibt zurück. Er hat Angst und ärgert sich, den Weg mit Tamino gegangen zu sein. Während ihm ein Glas Wein überbracht wird, erscheint erneut die vogelähnliche Gestalt: Papagena. Doch Papageno und Papagena werden nochmals getrennt.

Pamina ist verzweifelt: Sie deutet Taminos Schweigen als Zurückweisung und will ihrem Leben ein Ende setzen. Die Knaben halten sie davon ab, indem sie ihr erzählen, dass Tamino sie aufrichtig liebe.

Zwei geharnischte Männer bereiten Tamino auf die letzte Prüfung vor. Pamina findet Tamino. Sie geht voran, und die beiden, beschützt durch die Flöte, bestehen die Feuer- und Wasserprobe. Papageno irrt auf der Suche nach Papagena umher. Als ihm niemand hilft, will er sich erhängen. Im letzten Augenblick erinnern ihn die drei Knaben an sein Glockenspiel, mit dem er Papagena hereinrufen kann. Als er es spielt, erscheint Papagena.

Die Königin der Nacht sinnt mit den Damen und Monostatos auf Rache, doch versinken sie unter Blitz und Donner. Ein Chor feiert die Geweihten für ihre Stärke und verspricht ewige Schönheit und Weisheit.