Gianni Schicchi

Giacomo Puccini

Oper in einem Akt
Libretto von Giovacchino Forzano
Weitere Musik von Giacomo Puccini, Johann Strauss u. a.

Von 2. Mai 2026 bis 13. Mai 2026

  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    © Plakatmotiv von David Avazzadeh (Moments Past)

Musikalische Leitung:
Ustina Dubitsky

Ustina Dubitsky

Ustina Dubitsky war Mitglied des Kinderchors der Bayerischen Staatsoper, während sie gleichzeitig auf der Geige ausgebildet wurde. Als Konzertmeisterin in verschiedenen Jugendorchestern konnte sie ihre Führungsqualitäten entwickeln, u. a. mit Dirigenten wie Mariss Jansons. Sie studierte Orchesterdirigieren in Weimar und Zürich. Zu ihren Lehrern gehörten Johannes Schlaefli, Markus L. Frank, Gunter Kahlert und Nicolás Pasquet. Weitere Impulse erhielt sie in Meisterkursen von Péter Eötvös, David Zinman und Paavo Järvi. 2022 gewann sie in der Pariser Philharmonie beim Dirigierwettbewerb La Maestra den Orchesterpreis und war bis März 2024 Stipendiatin der Akademie La Maestra. Seit 2022 ist sie musikalische Assistentin des Gürzenich-Kapellmeisters François-Xavier Roth und assistierte ihm 2022 bei der Neuproduktion von Lohengrin an der Bayerischen Staatsoper sowie 2023 von Die Zauberflöte am Théâtre des Champs-Élysées mit Les Siècles. In den letzten Jahren dirigierte sie u.a. die Dresdner Philharmonie, das Orchestre de Paris, das Luxemburg Philharmonic, das Gürzenich-Orchester Köln, das Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música und das Ensemble Modern. 2024 debütierte sie mit der Opernstudioproduktion Lucrezia / Der Mond (Ottorino Respighi / Carl Orff) an der Bayerischen Staatsoper München.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026
Inszenierung:
Lilli Fischer

Lilli Fischer

Lilli Fischer stammt aus Österreich und studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Musikwissenschaft an der Universität Wien. Seit 2011 ist sie im Bereich Oper und Musiktheater tätig. Nach ersten Engagements als Regieassistentin und Spielleiterin bei freien Produktionen – u.a. bei der Oper Klosterneuburg sowie am New National Theatre in Tokio – war sie von 2015 bis 2023 an der Wiener Staatsoper engagiert und begleitete dort zahlreiche Neuinszenierungen und Wiederaufnahmen. Die Zusammenarbeit mit Regisseur:innen wie Irina Brook, David McVicar, Laurent Pelly, Vera Nemirova, Simon Stone und Dmitri Tcherniakov prägte ihre künstlerische Entwicklung wesentlich. Dabei war es insbesondere die Vielfalt unterschiedlicher Regiezugänge – von traditionellen bis zu radikal zeitgenössischen Lesarten – die ihre eigene Regiehaltung nachhaltig beeinflusste. Mit Dmitri Tcherniakov verbindet sie bis heute eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Parallel zu ihrer Tätigkeit an der Staatsoper verwirklichte sie eigene Regiearbeiten, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendoper, unter anderem in Kooperation mit dem Mozart Knabenchor Wien. Seit 2023 wirkt sie als freischaffende Regisseurin mit Fokus auf Musiktheaterregie. Im selben Jahr inszenierte sie gemeinsam mit Rafael Fingerlos eine für die Oper Lungau konzipierte Fassung von Così fan tutte. 2024 führte sie ein Projekt der Musikbrücke Graz–China nach Peking. 2025 inszeniert sie beim Spring Festival in Tokio eine halbszenische Fassung der Fledermaus.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026
Bühnenbild:
Danila Travin
Kostüme:
Mahshad Safaei
Lichtgestaltung:
Dino Strucken

Dino Strucken

Dino Strucken stammt aus Zürich. Er absolvierte nach seiner Ausbildung zum Elektromonteur den Meister für Veranstaltungstechnik in Hamburg. Seit 2011 arbeitet er als Beleuchtungsmeister am Opernhaus Zürich, wo er bisher Lichtdesigns für u.a. Hexe Hillary geht in die Oper (Regie: Anja Horst), Der geduldige Sokrates und Konrad oder das Kind aus der Konservendose (Regie: Claudia Blersch), Fälle (Regie: Jan Essinger), Der Traum von dir, Die Gänsemagd und Gold (Regie: Nina Russi), Last Call (Regie: Chris Kondek), Das tapfere Schneiderlein (Regie: Kai Anne Schumacher), Il mondo della Luna (Regie: Tomo Sugao) und Jakob Lenz (Regie: Mélanie Huber) kreierte. Ausserdem entwarf er Lichtkonzepte und Designs von Events, beispielsweise für das Kostümfest am Opernhaus Zürich. Mehrere Opernproduktionen aus Zürich betreute er lichttechnisch an den Opernhäusern in Napoli, Madrid, Monte Carlo und Paris.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026
Choreografie:
Mlindi Kulashe

Mlindi Kulashe

Mlindi Kulashe stammt aus Südafrika. Seine Tanzausbildung absolvierte er an der English National Ballet School. Von 2013 bis 2022 tanzte er im Northern Ballet in Leeds und war dort in zahlreichen Hauptrollen zu erleben. Seit Anfang 2023 ist er Mitglied des Balletts Zürich. Hier war er in Choreografien von Cathy Marston zu sehen, u.a. als Cello («The Cellist»), Officer («Atonement») und Wieck («Clara»). Im Rahmen der Reihe «Next Generation» choreografierte er sein Stück «Molo».

Clara19 Dez. 2025 / 19 Apr. 2026 Gianni Schicchi2 Mai 2026
Dramaturgie:
Fabio Dietsche

Fabio Dietsche

Fabio Dietsche studierte Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Querflöte bei Maria Goldschmidt in Zürich und bei Karl-Heinz Schütz in Wien. Erste Erfahrungen als Dramaturg sammelte er 2012/13 bei Xavier Zuber am Konzert Theater Bern, wo er u.a. Matthias Rebstocks Inszenierung von neither (Beckett/Feldman) in der Berner Reithalle begleitete. Seit 2013 ist er Dramaturg am Opernhaus Zürich, wo er sein Studium mit der Produktionsdramaturgie von Puccinis La bohème abschloss. Hier wirkte er u.a. bei den Uraufführungen von Stefan Wirths Girl with a Pearl Earring und Leonard Evers Odyssee, an der Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm und an der Schweizerischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest mit. Er arbeitete u.a. mit Robert Carsen, Tatjana Gürbaca, Rainer Holzapfel, Andreas Homoki, Ted Huffman, Mélanie Huber, Barrie Kosky, Hans Neuenfels und Kai Anne Schuhmacher zusammen. Zurzeit studiert er berufsbegleitend Kulturmanagement an der Universität Zürich.

Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Monster's Paradise8 März 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Besetzung


Gianni Schicchi Steffan Lloyd Owen


Lauretta Marie Lombard


Rinuccio Tomislav Jukic


Gherardo Salvador Villanueva


Nella Thalia Cook-Hansen


Betto di Signa Evan Gray


Simone Lobel Barun


Marco Guram Margvelashvili


La Ciesca Natália Tuznik


Maestro Spinelloccio Max Bell


Ser Amantio di Nicolao Felix Gygli


Buoso/Orlovsky Karima El Demerdasch


Una donna Maria Stella Maurizi

Steffan Lloyd Owen

Steffan Lloyd Owen, Bariton, stammt aus Wales und studierte am Royal Northern College of Music in Manchester. Er erhielt zahlreiche Gesangspreise, darunter den W. Towyn Roberts Scholarship-Preis, den Blue Riband Osborne Roberts Memorial-Preis beim National Eisteddfod of Wales und den Kathleen Ferrier Bursary-Preis. 2025 ging er beim Gesangswettbewerb Josep Palet als Gewinner hervor und war Finalist bei der Paris Opera Competition. Er sang Sciarrone und den Kerkermeister in einer halbszenischen Produktion von «Tosca» an der Seite von Sir Bryn Terfel und Kristine Opolais beim Llangollen International Musical Eisteddfod, Escamillo («La tragédie de Carmen») beim Buxton International Festival und Guglielmo («Così fan tutte») an der Welsh National Opera. Höhepunkte im Konzert waren u. a. Mozarts «Requiem» mit dem Orchestre National de Bretagne in Rennes sowie Beethovens C-Dur-Messe und «Chorfantasie» mit dem BBC National Orchestra, Chorus of Wales und dem Orchester der Welsh National Opera. Seit der Spielzeit 2024/25 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. In dieser Spielzeit ist er u. a. in «Rigoletto», «Un ballo in maschera» und «Tosca» sowie als Gianni Schicchi in einer Produktion des Internationalen Opernstudios am Theater Winterthur zu erleben.

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Marie Lombard

Marie Lombard, Sopran, studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris sowie in Rennes bei Stéphanie d’Oustrac. Ihre Ausbildung erweiterte sie durch Meisterkurse bei Lisette Oropesa, Anne Sofie von Otter, Stéphane Degout, Inva Mula, Brigitte Fassbaender und Mariella Devia. Sie ist Alumna der Opera Academy von Bordeaux und der Monte-Carlo Opera Academy sowie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs für junge Sänger:innen der Grand Opéra d’Avignon, der Sumi Jo International Singing Competition und des internationalen Opernwettbewerbs von Marmande. Zu ihren bisherigen Rollen zählen u. a. Inès («La favorite»), Die Prinzessin («L’Enfant et les sortilèges»), Belinda («Dido and Aeneas»), Eurydike («Orfeo ed Euridice»), Adèle («Die Fledermaus»), Coraline (Adolphe Adams «Le toréador») und die Erste Dame («Die Zauberflöte»). Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Hier war sie bisher als Barbarina («Le nozze di Figaro») und Contessa di Folleville («Il viaggio a Reims») zu erleben und sang in einem Benefizkonzert mit Cecilia Bartoli. Im Sommer 2026 wird sie Marzelline («Fidelio») beim Festival im französischen Saint-Céré singen.

Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Tomislav Jukic

Tomislav Jukić, Tenor, stammt aus Kroatien. Er ist Preisträger internationaler Gesangswettbewerbe, darunter die Mikuláš Schneider-Trnavský International Vocal Competition und der Internationale Antonín Dvořák Gesangswettbewerb (2023). Er studierte bei Martina Zadro an der Musikhochschule in Zagreb und nahm an Meisterkursen bei Renata Pokupić, Nikola Kitanovski, Alexei Tanovitski und Mikhail Sinkevich teil. Er sang Goro («Madama Butterfly») am Opernhaus in Ljubljana, gab ein Solorezital beim Festival Allegretto in Žilina (Slowakei) und war als Solist u.a. mit dem Dubrovnik Symphony Orchestra zu hören. Bei den Salzburger Festspielen 2025 sang er Portos («Musketiere!») sowie Un incredibile («Andrea Chénier»). Am Opernhaus Zürich trat er in einem Benefizkonzert mit Cecilia Bartoli auf. Tomislav Jukić ist seit der Spielzeit 2024/25 Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und ist in dieser Spielzeit als Rinuccio («Gianni Schicchi») am Theater Winterthur zu hören.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Salvador Villanueva

Salvador Villanueva ist ein mexikanischer Tenor. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universidad de Sonora sowie anschliessend am Mexican Opera Studio. Dort sang er u. a. Goro in «Madama Butterfly» und Remendado in «Carmen». In den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 war er Mitglied des Opernstudios an der Oper Amsterdam, wo er Partien wie Gastone («La traviata»), Borsa («Rigoletto»), die Tenor-Rolle in Tom Johnsons «The Four Note Opera» und den Seemann («Dido und Aeneas») übernahm. 2024 kehrte er als Titelfigur in Gounods «Roméo et Juliette» nach Mexiko zurück. Salvador Villanueva war Finalist in Gesangswettbewerben in Mexiko City und ’s-Hertogenbosch. Er ist seit der Spielzeit 2025/26 Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Der Rosenkavalier1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Thalia Cook-Hansen

Thalia Cook-Hansen, Sopran, stammt aus den USA. Nach Gesangsstudien in den USA und Kanada absolvierte sie ihr Masterstudium an der Dutch National Opera Academy. Ergänzend dazu besuchte sie Meisterkurse bei u. a. Elliot Madore, Floris Visser und Lynne Dawson. In Amsterdam war sie u. a. als Nerina in Haydns «La fedeltà premiata», Fanny in Rossinis «La cambiale di matrimonio», Bastienne in Mozarts «Bastien et Bastienne» sowie als Adele in der «Fledermaus» zu erleben. Sie sang Barbarina («Le nozze di Figaro») am Ständetheater in Prag sowie die Erste Dame («Die Zauberflöte») und Mademoiselle Silberklang («Der Schauspieldirektor») in Toronto. Zu ihrem Repertoire zählen zudem Rollen wie Bubikopf in Viktor Ullmanns «Der Kaiser von Atlantis», Sängerin Nr. 1 in Conrad Susas «Transformations», Amore in Monteverdis «Il ritorno d’Ulisse in patria» und die Titelpartie in Donizettis «Lucia di Lammermoor». Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Der Rosenkavalier26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Evan Gray

Evan Gray ist ein Schweizer Bassbariton aus Winterthur. Er begann seine musikalische Ausbildung als Altist bei den Zürcher Sängerknaben und wechselte später in das Stimmfach Bass. Nach erstem Gesangsunterricht am Konservatorium Winterthur studierte er am renommierten Curtis Institute in Philadelphia. Zu seinen bisherigen Rollen gehören u. a. der Förster («Das schlaue Füchslein»), Figaro («Le nozze di Figaro») und Leporello («Don Giovanni»). Als versierter Liedsänger führte er Schuberts «Winterreise» und Vaughan Williams’ «Songs of Travel» mehrfach auf und arbeitete mit Künstlern wie Julius Drake und Robert Holl. In den Jahren 2023-25 war er zu Gast beim Marlboro Music Festival, wo er eine enge Beziehung zur Pianistin Mitsuko Uchida pflegt, die ihn für die Ausgabe im Sommer 2026 erneut eingeladen hat. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Evan Gray Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Lobel Barun

Lobel Barun, Bass, stammt aus Kroatien. Er studierte bei Alexei Tanovitski in Zagreb. 2023 gewann er beim Internationalen Gesangswettbewerb «Lazar Jovanović» in Belgrad den Spezialpreis «Željko Lučić». Im selben Jahr gab er am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb sein Debüt als Bacchus in Boris Papandopulos «Amphitryon». Ausserdem trat er mit der Zagreber Philharmonie auf und verkörperte Salieri in Rimski-Korsakows «Mozart und Salieri» im Opernstudio der Zagreber Hochschule. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Sarastro («Die Zauberflöte»), Commendatore und Masetto («Don Giovanni»), Don Basilio («Il barbiere di Siviglia»), Banco («Macbeth»), Padre Guardiano («La forza del destino»), Colline («La bohème»), Gremin («Eugen Onegin») und Zuniga («Carmen»). Bei den Bregenzer Festspielen debütierte er als Alidoro («La Cenerentola»). Zudem war er in Verdis Requiem mit dem Orquesta Reino de Aragón in Zaragoza zu hören. Seit der Spielzeit 2024/25 gehört er zum Internationalen Opernstudio.

Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Guram Margvelashvili

Guram Margvelashvili stammt aus Georgien. Er schloss sein Gesangsstudium 2024 am Staatlichen Konservatorium in Tiflis ab. Von 2019 bis 2023 war er Mitglied des Tblisi Opera Studio, wo er Partien wie der Priester und Papageno in der «Zauberflöte», Valentin in Gounods «Faust» sowie die Titelrollen in «Don Giovanni» und «Eugen Onegin» übernahm. Ausserdem sang er Belcore in Donizettis «L’elisir d’amore». Guram Margvelashvili erhielt mehrere Stipendien und war Finalist bei den Internationalen Gesangswettbewerben Giuseppe Di Stefano in Sizilien und Tamar Iveri in Georgien. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Natália Tuznik

Natália Tuznik, Sopran, wurde in Budapest geboren und schloss ihr Gesangsstudium an der dortigen Franz-Liszt-Musikakademie ab. Sie wurde mit dem Junior Prima-Preis ausgezeichnet. 2023 war sie Mitglied der Opernakademie am Teatr Wielki in Warschau und im Jahr darauf Teil des von Hedwig Fassbender gegründeten «exzellenz labor oper». Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil und arbeitete u. a. mit Künstler:innen wie Éva Marton, Claudio Di Segni, Anatoli Goussev, Izabela Kłosińska, Fausto Nardi, Katelan Trần Terrell, Michał Biel und René Massis. 2022 gab sie ihr Debüt als Wellgunde («Götterdämmerung») an der Ungarischen Staatsoper und sang auf einer Japan-Tournee die Erste Dame («Die Zauberflöte»). An der Ungarischen Staatsoper sang sie ausserdem die Titelrolle in Glucks «Iphigenie auf Tauris», Donna Anna in «Don Giovanni», Alice Ford in «Falstaff» und zuletzt Gräfin Almaviva in «Le nozze di Figaro». Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Max Bell

Maximilian Bell, Bass, studierte bei Michail Lanskoi und Manfred Equiluz an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Seine Ausbildung ergänzte er durch Meisterkurse bei Angelika Kirchschlager, Adrian Eröd und Gerhard Kahry. Der geborene Österreicher übernahm bereits Rollen wie Spinelloccio («Gianni Schicchi») und Norton («La cambiale di matrimonio») bei den Bregenzer Festspielen, Osmin («Die Entführung aus dem Serail») im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Wien und Graz, Snug («A Midsummer Night’s Dream») am Theater Akzent in Wien, die Basspartie in Bernsteins «Mass» im Wiener Musikverein, Rocco («Fidelio») in einer Kinderproduktion im österreichischen Baden, Sarastro («Die Zauberflöte») im Wiener MuTh sowie Bartolo («Le nozze di Figaro») in einer Wandertheaterproduktion. Seit der Spielzeit 2024/25 gehört er zum Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Felix Gygli

Der Schweizer Bariton Felix Gygli ist Gewinner der Kathleen Ferrier Awards 2023 und des Lied-Preises der Queen Sonja Competition 2024. Seit der Spielzeit 2023/24 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Er ist Samling Artist und war 2022/23 «Young Artist» im National Opera Studio in London. Seine Ausbildung absolvierte er an der Guildhall School of Music and Drama in London und an der Schola Cantorum Basiliensis. Er war Mitglied der Académie Lyrique des Verbier Festivals 2023, wo er mit dem Prix Thierry Mermod als «Vielversprechendsten Sänger» ausgezeichnet wurde. Im Januar 2024 nahm er am Carnegie Hall SongStudio unter der Schirmherrschaft von Renée Fleming teil. Felix Gygli sang beim Verbier Festival 2023 die Rolle des 2. Handwerksburschen (Wozzeck) und tritt als Starveling in Benjamin Brittens Midsummer Night’s Dream am Opernhaus Zürich auf. Er eröffnete die Saison 2023/24 mit dem Opéra Orchestre National de Montpellier in einem Opern-Gala-Konzert unter der Leitung von Chloé Dufresne. Ausserdem trat er mit dem Theater Orchester Biel Solothurn als Bariton-Solist in Brahms' Deutschem Requiem auf. Er ist leidenschaftlicher Liedsänger und gab mit den Pianisten JongSun Woo und Tomasz Domanski Liederabende in Grossbritannien, Frankreich und der Schweiz. Sein US-Debüt gab er mit einer Aufführung von Schuberts Winterreise mit dem Pianisten Pierre-Nicolas Colombat beim Boston Text and Tone Festival. Zu seinem Oratorienrepertoire gehören Faurés Requiem, Mendelssohns Elias und Bachs Matthäuspassion. 2022 gab er sein Operndebüt als Papageno in Mozarts Die Zauberflöte mit Ouverture Opéra Sion.

Felix Gygli ist neuer Stipendiat der Hildegard Zadek Stiftung. Er erhält das Liselotte Becker und Ursula van Harten Stipendium.

Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Karima El Demerdasch

Karima El Demerdasch ist eine deutsch-ägyptische Mezzosopranistin. Sie studierte in Kairo sowie an der Guildhall School of Music and Drama in London bei John Evans. 2024 war sie Finalistin bei den Kathleen Ferrier Awards und nahm 2023 an der Georg Solti Accademia teil. In Hochschulproduktionen der Guildhall School war sie u. a. als Prinz Orlofsky («Die Fledermaus») und als Dido («Dido und Aeneas») zu erleben. In einer Produktion der Opera Kipling verkörperte sie 2023 die Titelpartie in «La Cenerentola» im Londoner Theater Upstairs at the Gatehouse. 2025 nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und debütierte in der Londoner Barbican Hall. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Maria Stella Maurizi

Maria Stella Maurizi begann ihr Studium am Rossini-Konservatorium in Pesaro. Sie war Gewinnerin des jeweils ersten Preises beim Internationalen Wettbewerb «Young Musicians – Città di Treviso» 2020 und beim 75th Competition for Young Opera Singers «European Community» am Teatro Lirico Sperimentale di Spoleto. Im Jahr 2021 sang sie Cio-Cio-San (Madama Butterfly) in Spoleto und Perugia; 2022 war sie in der europäischen Erstaufführung von Philip Glass’ The Passion of Ramakrishna mit dem Budapest Festival Orchestra unter der Leitung von Iván Fischer zu hören, sang Micaëla (Marius Constants Tragédie de Carmen) in Spoleto und Donna Anna (Don Giovanni) in Spoleto und Perugia. Im selben Jahr erhielt sie den «Premio Nazionale delle Arti» der italienischen Regierung. Im Jahr 2023 gewann sie Preise beim Concorso Lirico Internazionale «Anita Cerquetti» und beim Concorso Lirico Internazionale Riccardo Zandonai. Seit der Spielzeit 2023/24 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und war u.a. als Helena (A Midsummer Night’s Dream) zu erleben.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026
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Musikkollegium Winterthur

Das Musikkollegium Winterthur hat sich unter seinem Chefdirigenten Douglas Boyd in der Schweiz und im Ausland einen erstklassigen Ruf aufbauen können. Einladungen in wichtige Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden oder den Herkulessaal in München zeugen von der zunehmenden Beachtung, die das Musikkollegium Winterthur auch international geniesst. Mit Douglas Boyd hat das Musikkollegium Winterthur mittlerweile bereits fünf viel beachtete CD-Einspielungen realisiert, und weitere Aufnahmen sind in Vorbereitung. Diese erfreuliche Präsenz auf dem CD-Markt trägt ebenfalls dazu bei, den Namen des Musikkollegiums Winterthur über die Grenzen seiner Heimatstadt und der Schweiz hinaus bekannt zu machen. Das Musikkollegium Winterthur geht zurück auf eine 1629 gegründete Vereinigung musizierender Bürger. 1875 entstand daraus das Stadtorchester Winterthur. Bedeutende Komponisten wie Richard Strauss, Igor Strawinsky, Othmar Schoeck oder Anton von Webern komponierten für das Musikkollegium Winterthur. Das Orchester gibt heute pro Saison etwa 70 Konzerte, davon rund 40 in Winterthur im Rahmen seiner eigenen Konzertreihen im Stadthaus Winterthur. Solisten wie András Schiff, Fazil Say, Maurice Steger, Christian Tetzlaff und Gastdirigenten wie Michael Sanderling, Reinhard Goebel oder Heinz Holliger sind immer wieder gern in Winterthur zu Gast. Konzerte mit Künstlern wie Rudolf Buchbinder, Thomas Zehetmair oder Daniel Hope, die in Doppelfunktion als Solist und Dirigent auftreten, ergänzen das vielseitige künstlerische Profil.

Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026

Kurzgefasst

Puccinis Einakter endet nicht mit einem tragischen Operntod: Der Leichnam des reichen Buoso Donati ist bereits aufgebahrt, wenn sich der Vorhang hebt. Um ihn schart sich die laut klagende Verwandtschaft. Doch der Schein trügt. Puccini zeichnet das Bild einer schamlosen und habgierigen Erbengemeinschaft. Auch der gewitzte Drahtzieher Gianni Schicchi ist nur auf seinen eigenen Vorteil aus. Das quirlige Ensemblestück ist wie geschaffen für die Mitglieder des Internationalen Opernstudios. Die aufstrebende Regisseurin Lilli Fischer verbindet Puccinis einzige komische Oper mit einer neu entwickelten Vorgeschichte.

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