Gianni Schicchi
(Eine Ballnacht)

Giacomo Puccini

Oper in einem Akt mit einem neuen Vorspiel
Weitere Musik von Johann Strauss, Franz Lehár, Emmerich Kálmán und Giuseppe Verdi

Von 2. Mai 2026 bis 13. Mai 2026

  • Dauer:
    ca. 2 Std. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 50 Min.
  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    © Plakatmotiv von David Avazzadeh (Moments Past)

Musikalische Leitung:
Ustina Dubitsky

Ustina Dubitsky

Ustina Dubitsky begann ihre musikalische Laufbahn als Mitglied des Kinderchors der Bayerischen Staatsoper in München und als Konzertmeisterin in verschiedenen Jugendorchestern, wo sie u.a. unter renommierten Dirigenten wie Mariss Jansons spielte. Das Dirigierstudium begann sie in Weimar und schloss bei Johannes Schlaefli in Zürich ab. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Peter Eötvös, David Zinman und Paavo Järvi. 2022 assistierte sie François-Xavier Roth bei «Lohengrin» an der Bayerischen Staatsoper sowie bei der «Zauberflöte» am Théâtre des Champs-Élysées. 2022 gewann sie den Orchesterpreis der Akademie La Maestra in Paris und erhielt ein zweijähriges Stipendium. Sie war Assistenzdirigentin beim Orchestre Victor Hugo Franche-Comté und beim Gürzenich-Orchester Köln. 2024 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper mit dem Doppelabend «Lucrezia / Der Mond». In den letzten Spielzeiten dirigierte Ustina Dubitsky u.a. das Gürzenich-Orchester Köln, das Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música, das Orchestre de Paris, das Ensemble Modern, die Dresdner Philharmonie, die Bochumer Symphoniker und das Orchestre national de Metz, Les Siècles, das Ensemble Intercontemporain und das Konzerthausorchester Berlin. In der Saison 2025/26 dirigiert sie u.a. das Münchner Rundfunkorchester, die Philharmonie Luxembourg, das Orchester der Opéra de Lyon, die Düsseldorfer Symphoniker, die Münchner Symphoniker, das Orchestre National Avignon-Provence, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das SWR Symphonieorchester sowie erneut Les Siècles und das Orquestra Sinfónica von Porto.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026
Inszenierung:
Lilli Fischer

Lilli Fischer

Lilli Fischer stammt aus Österreich und studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Musikwissenschaft an der Universität Wien. Seit 2011 ist sie im Bereich Oper und Musiktheater tätig. Nach ersten Engagements als Regieassistentin und Spielleiterin bei freien Produktionen – u.a. bei der Oper Klosterneuburg sowie am New National Theatre in Tokio – war sie von 2015 bis 2023 an der Wiener Staatsoper engagiert und begleitete dort zahlreiche Neuinszenierungen und Wiederaufnahmen. Die Zusammenarbeit mit Regisseur:innen wie Irina Brook, David McVicar, Laurent Pelly, Vera Nemirova, Simon Stone und Dmitri Tcherniakov prägte ihre künstlerische Entwicklung wesentlich. Dabei war es insbesondere die Vielfalt unterschiedlicher Regiezugänge – von traditionellen bis zu radikal zeitgenössischen Lesarten – die ihre eigene Regiehaltung nachhaltig beeinflusste. Mit Dmitri Tcherniakov verbindet sie bis heute eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Parallel zu ihrer Tätigkeit an der Staatsoper verwirklichte sie eigene Regiearbeiten, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendoper, unter anderem in Kooperation mit dem Mozart Knabenchor Wien. Seit 2023 wirkt sie als freischaffende Regisseurin mit Fokus auf Musiktheaterregie. Im selben Jahr inszenierte sie gemeinsam mit Rafael Fingerlos eine für die Oper Lungau konzipierte Fassung von Così fan tutte. 2024 führte sie ein Projekt der Musikbrücke Graz–China nach Peking. 2025 inszeniert sie beim Spring Festival in Tokio eine halbszenische Fassung der Fledermaus.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026
Bühnenbild:
Danila Travin

Danila Travin

Danila Travin ist Bühnen- und Kostümbildner sowie Videodesigner für Theater- und Opernproduktionen. Er wurde in Russland geboren und lebt in Berlin. Seine Ausbildung erhielt er an der Moscow Art Theatre School im Fachbereich Szenografie und Theatertechnologie sowie am Moscow State Academic Art Institute in Kunstgeschichte. Im Anschluss an sein Studium absolvierte er ein Praktikum am Bolschoi-Theater. Zu seinen Arbeiten zählen Bühnenbild und Videodesign für «Hänsel und Gretel» (Staatstheater Darmstadt, 2025) sowie die Bühnen- und Kostümbilder für «Onegin» (Kaluga Drama Theatre, 2022), «Witness for the Prosecution» (Baltic House Theatre, St. Petersburg, 2022), «Bobok» (Kaluga Drama Theatre, 2022), «Seryozha» (Theater Center «On Strastnoy», Moskau, 2021) und «Dear Elena Sergeevna» (Satyricon Theatre, Moskau, 2020) und weitere. 2023 war er Mitarbeiter am Bühnenbild für «Aus einem Totenhaus» bei der Ruhrtriennale. Von 2021 bis 2025 arbeitete er als Bühnenbildassistent mit Dmitri Tcherniakov bei Produktionen der Staatsoper Unter den Linden Berlin, bei den Bayreuther Festspielen, an der Hamburgischen Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, beim Festival d’Aix-en-Provence, bei den Salzburger Festspielen und an der Oper Amsterdam.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026
Kostüme:
Mahshad Safaei

Mahshad Safaei

Mahshad Safaei ist eine in Wien lebende Architektin sowie Kostüm- und Bühnenbildnerin iranischer Herkunft. Bereits während ihres Studiums realisierte sie erste Arbeiten für Bühne und Kostüm, unter anderem im Minoritensaal Graz für das Neue Musiktheater («Vale») und («Vögelgespräche»). 2022 feierte sie ihr Debüt als Kostümbildnerin an der Wiener Staatsoper mit der Jugendoper («Tschick»). Im selben Jahr entwarf sie Kostüm- und Bühnenbilder für die Netherlands Bachvereniging («Macht, Geld und Lust)». Von 2022 bis 2024 entwickelte sie Kostüm und Bühne für die Triolino-Reihe, deren Produktionen an der Oper Graz, am Theater Odeon sowie in St. Pölten gezeigt wurden. Weitere Arbeiten entstanden bei den Grafenegg Festivals («Zauberhaft», «Klang auf der Spur»), am Semperdepot Wien («UtopEras») und in der Ankerbrotfabrik («Der letzte Tag»). Es folgten Arbeiten für die Produktion an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien («Pelléas et Mélisande»). Seit 2024 entwickelt sie das Konzept und Kostümdesign für das Projekt «Fashion Meets Opera» an der Wiener Staatsoper. 2025 entwarf sie Bühne und Kostüme für das Musiktheater am NEST der Wiener Staatsoper («Elektrische Fische») und arbeitete am Staatstheater Nürnberg an «Macbeth». Von 2019 bis 2022 war sie zudem als Kostümassistentin für Neuproduktionen an der Wiener Staatsoper tätig und arbeitete mit internationalen Kostümbildner*innen zusammen. Parallel dazu war sie an verschiedenen Häusern engagiert, darunter an der Oper Graz, am Theater an der Wien, an der Kammeroper Wien, am Schauspielhaus Graz sowie bei den Salzburger Festspielen. Zurzeit entwickelt sie eigenständige Konzepte für Musiktheater und Theaterproduktionen.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026
Lichtgestaltung:
Dino Strucken

Dino Strucken

Dino Strucken stammt aus Zürich. Er absolvierte nach seiner Ausbildung zum Elektromonteur den Meister für Veranstaltungstechnik in Hamburg. Seit 2011 arbeitet er als Beleuchtungsmeister am Opernhaus Zürich, wo er bisher Lichtdesigns für u.a. Hexe Hillary geht in die Oper (Regie: Anja Horst), Der geduldige Sokrates und Konrad oder das Kind aus der Konservendose (Regie: Claudia Blersch), Fälle (Regie: Jan Essinger), Der Traum von dir, Die Gänsemagd und Gold (Regie: Nina Russi), Last Call (Regie: Chris Kondek), Das tapfere Schneiderlein (Regie: Kai Anne Schumacher), Il mondo della Luna (Regie: Tomo Sugao) und Jakob Lenz (Regie: Mélanie Huber) kreierte. Ausserdem entwarf er Lichtkonzepte und Designs von Events, beispielsweise für das Kostümfest am Opernhaus Zürich. Mehrere Opernproduktionen aus Zürich betreute er lichttechnisch an den Opernhäusern in Napoli, Madrid, Monte Carlo und Paris.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027
Choreografie:
Mlindi Kulashe

Mlindi Kulashe

Mlindi Kulashe stammt aus Südafrika. Seine Tanzausbildung absolvierte er an der English National Ballet School. Von 2013 bis 2022 tanzte er im Northern Ballet in Leeds und war dort in zahlreichen Hauptrollen zu erleben. Seit Anfang 2023 ist er Mitglied des Balletts Zürich. Hier war er in Choreografien von Cathy Marston zu sehen, u.a. als Cello («The Cellist»), Officer («Atonement») und Wieck («Clara»). Im Rahmen der Reihe «Next Generation» choreografierte er sein Stück «Molo».

Clara19 Dez. 2025 / 12 / 19 Apr. 2026 Gianni Schicchi2 Mai 2026
Dramaturgie:
Fabio Dietsche

Fabio Dietsche

Fabio Dietsche studierte Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste sowie Querflöte bei Maria Goldschmidt in Zürich und bei Karl-Heinz Schütz in Wien. Erste Erfahrungen als Dramaturg sammelte er 2012/13 bei Xavier Zuber am Konzert Theater Bern, wo er u.a. Matthias Rebstocks Inszenierung von neither (Beckett/Feldman) in der Berner Reithalle begleitete. Seit 2013 ist er Dramaturg am Opernhaus Zürich, wo er sein Studium mit der Produktionsdramaturgie von Puccinis La bohème abschloss. Hier wirkte er u.a. bei den Uraufführungen von Stefan Wirths Girl with a Pearl Earring und Leonard Evers Odyssee, an der Kammeroper Jakob Lenz von Wolfgang Rihm und an der Schweizerischen Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest mit. Er arbeitete u.a. mit Robert Carsen, Tatjana Gürbaca, Rainer Holzapfel, Andreas Homoki, Ted Huffman, Mélanie Huber, Barrie Kosky, Hans Neuenfels und Kai Anne Schuhmacher zusammen. Zurzeit studiert er berufsbegleitend Kulturmanagement an der Universität Zürich.

Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Monster's Paradise12 Apr. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027

Besetzung


Gianni Schicchi Steffan Lloyd Owen


Lauretta Marie Lombard


Zita Cashlin Oostindië


Rinuccio Tomislav Jukic


Gherardo Salvador Villanueva


Nella Thalia Cook-Hansen


Betto di Signa Evan Gray


Simone Lobel Barun


Marco Guram Margvelashvili


La Ciesca Natália Tuznik


Maestro Spinelloccio Max Bell


Ser Amantio di Nicolao Felix Gygli


Buoso/Orlovsky Karima El Demerdasch


Una donna Maria Stella Maurizi

Steffan Lloyd Owen

Steffan Lloyd Owen, Bariton, stammt aus Wales und studierte am Royal Northern College of Music in Manchester. Er erhielt zahlreiche Gesangspreise, darunter den W. Towyn Roberts Scholarship-Preis, den Blue Riband Osborne Roberts Memorial-Preis beim National Eisteddfod of Wales und den Kathleen Ferrier Bursary-Preis. 2025 ging er beim Gesangswettbewerb Josep Palet als Gewinner hervor und war Finalist bei der Paris Opera Competition. Er sang Sciarrone und den Kerkermeister in einer halbszenischen Produktion von «Tosca» an der Seite von Sir Bryn Terfel und Kristine Opolais beim Llangollen International Musical Eisteddfod, Escamillo («La tragédie de Carmen») beim Buxton International Festival und Guglielmo («Così fan tutte») an der Welsh National Opera. Höhepunkte im Konzert waren u. a. Mozarts «Requiem» mit dem Orchestre National de Bretagne in Rennes sowie Beethovens C-Dur-Messe und «Chorfantasie» mit dem BBC National Orchestra, Chorus of Wales und dem Orchester der Welsh National Opera. Seit der Spielzeit 2024/25 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. In dieser Spielzeit ist er u. a. in «Rigoletto», «Un ballo in maschera» und «Tosca» sowie als Gianni Schicchi in einer Produktion des Internationalen Opernstudios am Theater Winterthur zu erleben.

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027

Marie Lombard

Marie Lombard, Sopran, studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris sowie in Rennes bei Stéphanie d’Oustrac. Ihre Ausbildung erweiterte sie durch Meisterkurse bei Lisette Oropesa, Anne Sofie von Otter, Stéphane Degout, Inva Mula, Brigitte Fassbaender und Mariella Devia. Sie ist Alumna der Opera Academy von Bordeaux und der Monte-Carlo Opera Academy sowie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs für junge Sänger:innen der Grand Opéra d’Avignon, der Sumi Jo International Singing Competition und des internationalen Opernwettbewerbs von Marmande. Zu ihren bisherigen Rollen zählen u. a. Inès («La favorite»), Die Prinzessin («L’Enfant et les sortilèges»), Belinda («Dido and Aeneas»), Eurydike («Orfeo ed Euridice»), Adèle («Die Fledermaus»), Coraline (Adolphe Adams «Le toréador») und die Erste Dame («Die Zauberflöte»). Seit der Spielzeit 2024/25 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Hier war sie bisher als Barbarina («Le nozze di Figaro») und Contessa di Folleville («Il viaggio a Reims») zu erleben und sang in einem Benefizkonzert mit Cecilia Bartoli. Im Sommer 2026 wird sie Marzelline («Fidelio») beim Festival im französischen Saint-Céré singen.

Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Cashlin Oostindië

Cashlin Oostindië ist eine niederländische Mezzosopranistin. Sie erhielt ihre Ausbildung am Amsterdamer Konservatorium und in Athen sowie privat bei Lauren Athey-Janka und Eva-Maria Westbroek. Während ihres Studiums war sie Mitglied der Young Opera Noord Holland, sang Marcellina («Le nozze di Figaro»), war Teil des Chors in Poulencs «Dialogues des Carmélites» und Solistin beim Lefkas Music Week Festival in Griechenland. Im Konzert sang sie die Alt-Partien in Bruckners «Requiem» und Rossinis «Petite Messe solennelle». Mit der Pianistin Florence van der Does gibt sie in den Niederlanden regelmässig Liederabende. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Der Rosenkavalier26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Tomislav Jukic

Tomislav Jukić, Tenor, stammt aus Kroatien. Er ist Preisträger internationaler Gesangswettbewerbe, darunter die Mikuláš Schneider-Trnavský International Vocal Competition und der Internationale Antonín Dvořák Gesangswettbewerb (2023). Er studierte bei Martina Zadro an der Musikhochschule in Zagreb und nahm an Meisterkursen bei Renata Pokupić, Nikola Kitanovski, Alexei Tanovitski und Mikhail Sinkevich teil. Er sang Goro («Madama Butterfly») am Opernhaus in Ljubljana, gab ein Solorezital beim Festival Allegretto in Žilina (Slowakei) und war als Solist u.a. mit dem Dubrovnik Symphony Orchestra zu hören. Bei den Salzburger Festspielen 2025 sang er Portos («Musketiere!») sowie Un incredibile («Andrea Chénier»). Am Opernhaus Zürich trat er in einem Benefizkonzert mit Cecilia Bartoli auf. Tomislav Jukić ist seit der Spielzeit 2024/25 Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und ist in dieser Spielzeit als Rinuccio («Gianni Schicchi») am Theater Winterthur zu hören.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Salvador Villanueva

Salvador Villanueva ist ein mexikanischer Tenor. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universidad de Sonora sowie anschliessend am Mexican Opera Studio. Dort sang er u. a. Goro in «Madama Butterfly» und Remendado in «Carmen». In den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 war er Mitglied des Opernstudios an der Oper Amsterdam, wo er Partien wie Gastone («La traviata»), Borsa («Rigoletto»), die Tenor-Rolle in Tom Johnsons «The Four Note Opera» und den Seemann («Dido und Aeneas») übernahm. 2024 kehrte er als Titelfigur in Gounods «Roméo et Juliette» nach Mexiko zurück. Salvador Villanueva war Finalist in Gesangswettbewerben in Mexiko City und ’s-Hertogenbosch. Er ist seit der Spielzeit 2025/26 Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Der Rosenkavalier1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Thalia Cook-Hansen

Thalia Cook-Hansen, Sopran, stammt aus den USA. Nach Gesangsstudien in den USA und Kanada absolvierte sie ihr Masterstudium an der Dutch National Opera Academy. Ergänzend dazu besuchte sie Meisterkurse bei u. a. Elliot Madore, Floris Visser und Lynne Dawson. In Amsterdam war sie u. a. als Nerina in Haydns «La fedeltà premiata», Fanny in Rossinis «La cambiale di matrimonio», Bastienne in Mozarts «Bastien et Bastienne» sowie als Adele in der «Fledermaus» zu erleben. Sie sang Barbarina («Le nozze di Figaro») am Ständetheater in Prag sowie die Erste Dame («Die Zauberflöte») und Mademoiselle Silberklang («Der Schauspieldirektor») in Toronto. Zu ihrem Repertoire zählen zudem Rollen wie Bubikopf in Viktor Ullmanns «Der Kaiser von Atlantis», Sängerin Nr. 1 in Conrad Susas «Transformations», Amore in Monteverdis «Il ritorno d’Ulisse in patria» und die Titelpartie in Donizettis «Lucia di Lammermoor». Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Der Rosenkavalier26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Alice im Wunderland19 / 21 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 17 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027 c-Moll-Messe17 März 2027

Evan Gray

Evan Gray ist ein Schweizer Bassbariton aus Winterthur. Er begann seine musikalische Ausbildung als Altist bei den Zürcher Sängerknaben und wechselte später in das Stimmfach Bass. Nach erstem Gesangsunterricht am Konservatorium Winterthur studierte er am renommierten Curtis Institute in Philadelphia. Zu seinen bisherigen Rollen gehören u. a. der Förster («Das schlaue Füchslein»), Figaro («Le nozze di Figaro») und Leporello («Don Giovanni»). Als versierter Liedsänger führte er Schuberts «Winterreise» und Vaughan Williams’ «Songs of Travel» mehrfach auf und arbeitete mit Künstlern wie Julius Drake und Robert Holl. In den Jahren 2023-25 war er zu Gast beim Marlboro Music Festival, wo er eine enge Beziehung zur Pianistin Mitsuko Uchida pflegt, die ihn für die Ausgabe im Sommer 2026 erneut eingeladen hat. Seit der Spielzeit 2025/26 ist Evan Gray Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027 c-Moll-Messe17 März 2027

Lobel Barun

Lobel Barun, Bass, stammt aus Kroatien. Er studierte bei Alexei Tanovitski in Zagreb. 2023 gewann er beim Internationalen Gesangswettbewerb «Lazar Jovanović» in Belgrad den Spezialpreis «Željko Lučić». Im selben Jahr gab er am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb sein Debüt als Bacchus in Boris Papandopulos «Amphitryon». Ausserdem trat er mit der Zagreber Philharmonie auf und verkörperte Salieri in Rimski-Korsakows «Mozart und Salieri» im Opernstudio der Zagreber Hochschule. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Sarastro («Die Zauberflöte»), Commendatore und Masetto («Don Giovanni»), Don Basilio («Il barbiere di Siviglia»), Banco («Macbeth»), Padre Guardiano («La forza del destino»), Colline («La bohème»), Gremin («Eugen Onegin») und Zuniga («Carmen»). Bei den Bregenzer Festspielen debütierte er als Alidoro («La Cenerentola»). Zudem war er in Verdis Requiem mit dem Orquesta Reino de Aragón in Zaragoza zu hören. Seit der Spielzeit 2024/25 gehört er zum Internationalen Opernstudio.

Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Guram Margvelashvili

Guram Margvelashvili stammt aus Georgien. Er schloss sein Gesangsstudium 2024 am Staatlichen Konservatorium in Tiflis ab. Von 2019 bis 2023 war er Mitglied des Tblisi Opera Studio, wo er Partien wie der Priester und Papageno in der «Zauberflöte», Valentin in Gounods «Faust» sowie die Titelrollen in «Don Giovanni» und «Eugen Onegin» übernahm. Ausserdem sang er Belcore in Donizettis «L’elisir d’amore». Guram Margvelashvili erhielt mehrere Stipendien und war Finalist bei den Internationalen Gesangswettbewerben Giuseppe Di Stefano in Sizilien und Tamar Iveri in Georgien. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Natália Tuznik

Natália Tuznik, Sopran, wurde in Budapest geboren und schloss ihr Gesangsstudium an der dortigen Franz-Liszt-Musikakademie ab. Sie wurde mit dem Junior Prima-Preis ausgezeichnet. 2023 war sie Mitglied der Opernakademie am Teatr Wielki in Warschau und im Jahr darauf Teil des von Hedwig Fassbender gegründeten «exzellenz labor oper». Sie nahm an zahlreichen Meisterkursen teil und arbeitete u. a. mit Künstler:innen wie Éva Marton, Claudio Di Segni, Anatoli Goussev, Izabela Kłosińska, Fausto Nardi, Katelan Trần Terrell, Michał Biel und René Massis. 2022 gab sie ihr Debüt als Wellgunde («Götterdämmerung») an der Ungarischen Staatsoper und sang auf einer Japan-Tournee die Erste Dame («Die Zauberflöte»). An der Ungarischen Staatsoper sang sie ausserdem die Titelrolle in Glucks «Iphigenie auf Tauris», Donna Anna in «Don Giovanni», Alice Ford in «Falstaff» und zuletzt Gräfin Almaviva in «Le nozze di Figaro». Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026

Max Bell

Maximilian Bell, Bass, studierte bei Michail Lanskoi und Manfred Equiluz an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Seine Ausbildung ergänzte er durch Meisterkurse bei Angelika Kirchschlager, Adrian Eröd und Gerhard Kahry. Der geborene Österreicher übernahm bereits Rollen wie Spinelloccio («Gianni Schicchi») und Norton («La cambiale di matrimonio») bei den Bregenzer Festspielen, Osmin («Die Entführung aus dem Serail») im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Wien und Graz, Snug («A Midsummer Night’s Dream») am Theater Akzent in Wien, die Basspartie in Bernsteins «Mass» im Wiener Musikverein, Rocco («Fidelio») in einer Kinderproduktion im österreichischen Baden, Sarastro («Die Zauberflöte») im Wiener MuTh sowie Bartolo («Le nozze di Figaro») in einer Wandertheaterproduktion. Seit der Spielzeit 2024/25 gehört er zum Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026

Felix Gygli

Der Schweizer Felix Gygli absolvierte seine Ausbildung an der Guildhall School of Music and Drama in London und an der Schola Cantorum Basiliensis. Er ist Gewinner der Kathleen Ferrier Awards 2023 und des Lied-Preises der Queen Sonja Competition 2024 sowie u. a. Stipendiat der Hildegard Zadek Stiftung. Er ist Samling Artist und war 2022/23 «Young Artist» im National Opera Studio in London und Mitglied der Académie Lyrique des Verbier Festivals 2023, wo er mit dem Prix Thierry Mermod als «Vielversprechendsten Sänger» ausgezeichnet wurde. Von 2023 bis 2025 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. 2024 nahm er am Carnegie Hall SongStudio unter der Schirmherrschaft von Renée Fleming teil. 2022 debütierte er als Papageno in «Die Zauberflöte» mit Ouverture Opéra Sion und sang beim Verbier Festival 2023 den 2. Handwerksburschen («Wozzeck»). Mit dem Opéra Orchestre National de Montpellier gab er ein Opern-Gala-Konzert und trat mit dem Theater Orchester Biel Solothurn als Solist im Brahms-Requiem auf. Als Liedsänger gab er Liederabende in Grossbritannien, Frankreich und der Schweiz. Sein US-Debüt gab er mit einer Aufführung von Schuberts «Winterreise» beim Boston Text and Tone Festival. Zu seinem Oratorienrepertoire gehören u. a. Faurés «Requiem» und Bachs «Matthäuspassion». Am Opernhaus Zürich sang er u. a. Starveling in Brittens «Midsummer Night’s Dream» und sprang 2025 in der Titelpartie von «Elias» ein. 2025/26 debütierte er als Schaunard («La bohème») am Konzert und Theater St. Gallen.

Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Herr der Diebe27 Feb. / 2 / 4 / 6 / 7 / 9 / 10 / 11 März 2027

Karima El Demerdasch

Karima El Demerdasch ist eine deutsch-ägyptische Mezzosopranistin. Sie studierte in Kairo sowie an der Guildhall School of Music and Drama in London bei John Evans. 2024 war sie Finalistin bei den Kathleen Ferrier Awards und nahm 2023 an der Georg Solti Accademia teil. In Hochschulproduktionen der Guildhall School war sie u. a. als Prinz Orlofsky («Die Fledermaus») und als Dido («Dido und Aeneas») zu erleben. In einer Produktion der Opera Kipling verkörperte sie 2023 die Titelpartie in «La Cenerentola» im Londoner Theater Upstairs at the Gatehouse. 2025 nahm sie am Young Singers Project der Salzburger Festspiele teil und debütierte in der Londoner Barbican Hall. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027

Maria Stella Maurizi

Maria Stella Maurizi begann ihr Studium am Rossini-Konservatorium in Pesaro. Sie war Gewinnerin des jeweils ersten Preises beim Internationalen Wettbewerb «Young Musicians – Città di Treviso» 2020 und beim 75th Competition for Young Opera Singers «European Community» am Teatro Lirico Sperimentale di Spoleto. Im Jahr 2021 sang sie Cio-Cio-San (Madama Butterfly) in Spoleto und Perugia; 2022 war sie in der europäischen Erstaufführung von Philip Glass’ The Passion of Ramakrishna mit dem Budapest Festival Orchestra unter der Leitung von Iván Fischer zu hören, sang Micaëla (Marius Constants Tragédie de Carmen) in Spoleto und Donna Anna (Don Giovanni) in Spoleto und Perugia. Im selben Jahr erhielt sie den «Premio Nazionale delle Arti» der italienischen Regierung. Im Jahr 2023 gewann sie Preise beim Concorso Lirico Internazionale «Anita Cerquetti» und beim Concorso Lirico Internazionale Riccardo Zandonai. Seit der Spielzeit 2023/24 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und war u.a. als Helena (A Midsummer Night’s Dream) zu erleben.

Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026
Ganze Besetzung anzeigen Weniger anzeigen

Musikkollegium Winterthur

Das Musikkollegium Winterthur hat sich unter seinem Chefdirigenten Douglas Boyd in der Schweiz und im Ausland einen erstklassigen Ruf aufbauen können. Einladungen in wichtige Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden oder den Herkulessaal in München zeugen von der zunehmenden Beachtung, die das Musikkollegium Winterthur auch international geniesst. Mit Douglas Boyd hat das Musikkollegium Winterthur mittlerweile bereits fünf viel beachtete CD-Einspielungen realisiert, und weitere Aufnahmen sind in Vorbereitung. Diese erfreuliche Präsenz auf dem CD-Markt trägt ebenfalls dazu bei, den Namen des Musikkollegiums Winterthur über die Grenzen seiner Heimatstadt und der Schweiz hinaus bekannt zu machen. Das Musikkollegium Winterthur geht zurück auf eine 1629 gegründete Vereinigung musizierender Bürger. 1875 entstand daraus das Stadtorchester Winterthur. Bedeutende Komponisten wie Richard Strauss, Igor Strawinsky, Othmar Schoeck oder Anton von Webern komponierten für das Musikkollegium Winterthur. Das Orchester gibt heute pro Saison etwa 70 Konzerte, davon rund 40 in Winterthur im Rahmen seiner eigenen Konzertreihen im Stadthaus Winterthur. Solisten wie András Schiff, Fazil Say, Maurice Steger, Christian Tetzlaff und Gastdirigenten wie Michael Sanderling, Reinhard Goebel oder Heinz Holliger sind immer wieder gern in Winterthur zu Gast. Konzerte mit Künstlern wie Rudolf Buchbinder, Thomas Zehetmair oder Daniel Hope, die in Doppelfunktion als Solist und Dirigent auftreten, ergänzen das vielseitige künstlerische Profil.

Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Tannhäuser26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026

Kurzgefasst

Giacomo Puccinis Einakter «Gianni Schicchi» endet nicht mit einem tragischen Operntod: Der Leichnam des reichen Buoso Donati ist bereits aufgebahrt, wenn sich der Vorhang hebt. Um ihn schart sich die laut klagende Verwandtschaft. Doch der Schein trügt: In Wirklichkeit ist in dieser schamlosen und habgierigen Erbengemeinschaft jeder auf seinen eigenen Vorteil aus… Die Regisseurin Lilli Fischer erweitert dieses quirlige Ensemblestück mit einer Vorgeschichte: Zu Musik von Puccini, Johann Strauss, Franz Lehár, Emmerich Kálmán und Giuseppe Verdi inszeniert sie im ersten Teil des Abends eine rauschende Ballnacht rund um den verschwenderischen Buoso Donati und seine Familie. Der gewitzte Aussenseiter Gianni Schicchi beobachtet das Treiben dieser Familie genau. Als er gerufen wird, um deren Erbe gerecht zu verteilen, erweist er sich als der Schamloseste von allen. Ustina Dubitsky dirigiert das Internationale Opernstudio und das Musikkollegium Winterthur durch diesen zweiteiligen Abend, der vom Operettenwalzer bis zur beliebten Puccini-Arie «O mio babbino caro» reicht.

Mehr lesen Weniger anzeigen