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Lunea

Lenau-Szenen in 23 Lebensblättern von Heinz Holliger (*1939)
Libretto von Händl Klaus
Uraufführung

Musikalische Leitung Heinz Holliger Inszenierung Andreas Homoki Bühnenbild Frank Philipp Schlössmann Kostüme Klaus Bruns Musikalische Assistenz Michael Richter Lichtgestaltung Franck Evin Choreinstudierung Raphael Immoos Dramaturgie Claus Spahn
Sophie von Löwenthal
Anton Schurz
Ivan Ludlow
Marie Behrends/Karoline Unger
Therese Schurz

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am 18 Feb 2018.

Mit freundlicher Unterstützung der Ringier AG

Termine & Tickets

März 2018

So

04

Mär
19.00

Lunea

Oper von Heinz Holliger, Premiere, Preise F, Premieren-Abo A

Do

08

Mär
19.30

Lunea

Oper von Heinz Holliger, Preise E, Premieren-Abo B

Di

13

Mär
19.30

Lunea

Oper von Heinz Holliger, Preise E, Dienstag-Abo A, Modern-Abo, Wahl-Abo

Do

15

Mär
19.00

Lunea

Oper von Heinz Holliger, Preise E, Donnerstag-Abo B

So

18

Mär
20.00

Lunea

Oper von Heinz Holliger, Preise H, AMAG-Volksvorstellung

Fr

23

Mär
19.00

Lunea

Oper von Heinz Holliger, Preise E, Freitag-Abo B

So

25

Mär
14.00

Lunea

Oper von Heinz Holliger, Preise E, Sonntag-Abo B

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Lunea

Kurzgefasst

Lunea

Biografien


Heinz Holliger, Musikalische Leitung

Heinz Holliger

Heinz Holliger stammt aus Langenthal. Er studierte in Bern, Paris und Basel Oboe, Klavier und Komposition (bei Sándor Veress und Pierre Boulez). Nach ersten Preisen bei den internationalen Wettbewerben von Genf und München begann seine grosse Karriere als Oboist, die ihn in die grossen Musikzentren aller fünf Kontinente führte. Im ständigen Austausch von Interpretation und Komposition erweiterte er die spieltechnischen Möglichkeiten des Instruments und setzte sich mit grossem Engagement für die zeitgenössische Musik sowie für wenig bekannte und einseitig interpretierte Komponisten ein.

Als Dirigent arbeitet Heinz Holliger seit vielen Jahren mit weltweit führenden Orchestern und Ensembles zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, das Cleveland Orchestra, das Concertgebouworkest Amsterdam, das Philharmonia Orchestra London, die Wiener Sinfoniker, die Wiener Philharmoniker, das Sinfonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks, die SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg und Stuttgart, das WDR-Sinfonieorchester Köln, das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de la Suisse Romande, das Orchestre de Chambre de Lausanne, das Festivalorchester Budapest, das Orchestre National de Lyon und das Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Chamber Orchestra of Europe.

Heinz Holliger ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise (Komponistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins, Léonie-Sonning-Musikpreis der Stadt Kopenhagen, Kunstpreis der Stadt Basel, Ernst-von-Siemens-Musikpreis, Musikpreis der Stadt Frankfurt, Premio Abbiati der Biennale di Venezia, Ehrendoktorwürde der Universität Zürich, Zürcher Festspielpreis, Rheingau-Musikpreis u.a.) sowie Schallplattenauszeichnungen (Diapason d’Or, Edison-Award, Grand Prix du Disque, mehrere Deutsche Schallplattenpreise). 2006 wurde die unter seiner Leitung entstandene CD mit Vokalwerken (Juliane Banse) von Charles Koechlin mit dem Midem Classical Award und dem Echo Klassik Preis ausgezeichnet. 2015 wurde dem Künstler der Grand Prix Suisse de Musique verliehen. 2016 wurde er zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt.

Zu seinen Hauptwerken zählen die Oper Schneewittchen, der Scardanelli-Zyklus und das Violinkonzert. Werke der letzten Jahre sind u.a. hölle himmel nach Gedichten von Kurt Marti für gemischten Chor a cappella, Increschantüm nach Gedichten von Luisa Famos für Sopran und Streichquartett und Dämmerlicht auf fünf eigene Haiku-Gedichte für Sopran und Orchester.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 Porträtkonzert Heinz Holliger17 Feb 2018


Andreas Homoki, Inszenierung

Andreas Homoki

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München. Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde. Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper. Im Juli 2012 inszenierte er unter der musikalischen Leitung von William Christie David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch u.a. in Edinburgh, Paris und New York gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses und inszenierte seither Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Juliette, Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Luisa Miller (Hamburgische Staatsoper), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin), I puritani, Medée sowie zuletzt Das Land des Lächelns. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Das Land des Lächelns10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 Fidelio26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 Der fliegende Holländer18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018 La forza del destino27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Frank Philipp Schlössmann, Bühnenbild

Frank Philipp Schlössmann

Frank Philipp Schlössmann stammt aus Bad König im Odenwald. Er studierte am Salzburger Mozarteum Bühnen- und Kostümgestaltung. Mit den Regisseuren Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Harry Kupfer und Stephen Lawless arbeitete er an zahlreichen Opernhäusern, u.a. an den Staatsopern Berlin, München, Hamburg, der Semperoper Dresden, Hannover, der Deutschen und der Komischen Oper in Berlin, den Opern in Köln, Leipzig, Bonn, Düsseldorf/Duisburg, Karlsruhe, Wiesbaden, den Nationaltheatern Mannheim und Weimar. International arbeitet er als Bühnen- und Kostümbildner an der Metropolitan Opera New York, an der San Francisco Opera, der Lyric Opera of Chicago, der Houston Grand Opera, der Los Angeles Opera, dem Royal Opera House London sowie der English National Opera. Ebenso in Strassburg, Dublin, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, in Florenz, Bologna, am "Fenice" in Venedig, in Genua, Catania, Amsterdam, Antwerpen, Oslo, Helsinki, Basel, Bern, Linz, Graz, der Wiener Volksoper sowie am Teatro Colón in Buenos Aires, in Peking, Tokio und am Mariinsky Theater in St. Petersburg. Ausserdem entwarf er Ausstattungen für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, für die Händelfestspiele in Halle sowie für die Bayreuther Festspiele das Bühnenbild für Der Ring des Nibelungen 2006 bis 2010.

Zuletzt arbeitete er in San Francisco (Falstaff), Essen (Werther) und in Helsinki (Jenůfa) und Graz (Guillaume Tell). In Vorbereitung sind Madama Butterfly für die Oper Leipzig und Tristan und Isolde für die Bayreuther Festspiele.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018


Klaus Bruns, Kostüme

Klaus Bruns

Klaus Bruns, geboren in Mühlheim/Ruhr, studierte am Mozarteum Salzburg Bühnenbild und Kostümentwurf. Es folgten einige Hospitanzen und Kostümassistenzen u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Schaubühne Berlin, am Deutschen Theater Berlin, der Oper Frankfurt, am Burgtheater Wien und am Théâtre de la Monnaie Brüssel. Seit 1992 arbeitet Klaus Bruns als Kostümbildner an Opern- und Schauspielhäusern wie dem Teatro Regio Turin, dem Staatstheater Mannheim, der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro Massimo Bellini Catania, der Oper Nürnberg, der Oper Frankfurt, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, der Vlaamse Opera Antwerpen, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, dem Theater an der Wien, der Oper Amsterdam, der Oper Leipzig sowie an der Schaubühne Berlin, am Bayerischen Staatstheater München, am Thalia The­ater Hamburg, am Schauspielhaus Bochum, am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Köln, am Schauspielhaus Zürich, an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart oder am Schauspielhaus Hamburg. Klaus Bruns hat mit namhaften Regisseuren wie Götz Friedrich, Guy Joosten, Harry Kupfer, Karin Henkel u.v.a. zusammen gearbeitet. Zu seinen zahlreichen Zusammenarbeiten mit Barrie Kosky der letzten Jahre gehören der Ring an der Staatsoper Hannover, Traumspiel am Deutschen Theater Berlin, Der Kaufmann von Venedig am Schauspiel Frankfurt, Rusalka und Moses und Aron an der Komischen Oper Berlin, Der feurige Engel an der Bayerischen Staatsoper in München, La fanciulla del West am Opernhaus Zürich sowie Die Meistersinger von Nürnberg am Festspielhaus Bayreuth.

Jewgeni Onegin24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 La fanciulla del West21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018


Michael Richter, Musikalische Assistenz

Michael Richter

Michael Richter wurde in Wien geboren und studierte Orchesterdirigieren bei Leopold Hager sowie Korrepetition bei Konrad Leitner an der dortigen Universität für Musik und Darstellende Kunst. 2000-2003 war er als Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert und dirigierte dort u.a. Aufführungen von Le nozze di Figaro, Die Fledermaus und Prokofjews Romeo und Julia. Seit 2003 ist Michael Richter am Opernhaus Zürich engagiert, zunächst als Solokorrepetitor, seit 2012 als Studienleiter. Er hat mit namhaften Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Ingo Metzmacher und Fabio Luisi sowie mit Sängern wie Neil Shicoff, Jonas Kaufmann und Peter Seiffert zusammengearbeitet, Konzerte als Pianist und Dirigent in verschiedenen Länden Europas gegeben und für die Salzburger Festspiele wie auch das Lucerne Festival gearbeitet.

Der Traum von Dir02, 05, 07, 09 Dez 2017 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Jewgeni Onegin24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Okt 2017 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 Fidelio26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 Ronja Räubertochter18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Madama Butterfly10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del West21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mär 2018 La forza del destino27, 30 Mai; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des Lächelns10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 L’incoronazione di Poppea24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviata06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Der fliegende Holländer18, 21, 24, 28, 31 Mär 2018


Christian Gerhaher, Lenau

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher besuchte an der Münchner Hochschule für Musik die Opernschule und studierte dort gemeinsam mit seinem Klavierpartner Gerold Huber Liedgesang. Neben einem Medizinstudium besuchte er Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf und Inge Borkh. Mit Gerold Huber setzte er Massstäbe in der Liedinterpretation: Ihre Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zu den Dirigenten, mit denen Christian Gerhaher zusammenarbeitet, gehören Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Mariss Jansons, Daniel Harding und Bernard Haitink. Seine intensive Beschäftigung mit dem Werk Gustav Mahlers brachte ihn ausserdem mit Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel und Pierre Boulez zusammen. Christian Gerhaher ist immer wieder in ausgewählten Opernproduktionen zu erleben, so an der Oper Frankfurt, wo er als Orfeo, Wolfram, Pelléas, Eisenstein und zuletzt als Don Giovanni zu erleben war. Als Prinz von Homburg gastierte er in Henzes gleichnamiger Oper am Theater an der Wien, als Wolfram in Madrid, Wien, Berlin, München und in London, wofür ihm 2011 der Laurence Olivier Award verliehen wurde. Bei den Münchner Opernfestspielen 2014 war er als Orfeo unter Ivor Bolton zu erleben. 2013 wurde ihm der Deutsche Theaterpreis «Der Faust» für seine Darstellung des Pelléas in Claus Guths Frankfurter-Inszenierung verliehen sowie 2014 der Ehrenpreis «Nachtigall 2014» der deutschen Schallplattenkritik. Viele Uraufführungen sind ihm gewidmet: u.a. Heinz Holligers Zyklus «Lunea» (Uraufführung am Opernhaus Zürich), Jörg Widmanns «Das heisse Herz» sowie Goethes «Harzreise im Winter» von Wolfgang Rihm. Christian Gerhaher ist Honorarprofessor der Münchner Musikhochschule.

Gesprächskonzert Christian Gerhaher07 Feb 2018 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018


Juliane Banse, Sophie von Löwenthal

Juliane Banse

Juliane Banse ist in Süddeutschland geboren und in Zürich aufgewachsen. Die Sopranistin nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München. Ihren künstlerischen Durchbruch erlangte sie bereits als 20-Jährige als Pamina an der Komischen Oper Berlin in einer Produktion von Harry Kupfer. Ihr Opernrepertoire reicht von der Figaro-Gräfin, Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Elvira (Don Giovanni), Vitellia (La clemenza di Tito) über Genoveva (Titelpartie), Leonore (Fidelio), Tatjana (Eugen Onegin), Arabella (Titelpartie) bis hin zu Grete (Der ferne Klang). Als Rosalinde (Fledermaus) gab sie ihr US-Operndebüt 2014 in Chicago und noch in demselben Frühjahr als Zdenka an der MET. In der letzten Saison feierte sie grosse Erfolge in der Hauptrolle von Girgory Frids Tagebuch der Anne Frank am Theater an der Wien und insbesondere mit ihrem kurzfristigen Einspringen als Heilige Johanna in der gleichnamigen Braunfels-Oper in Köln. Auch im Konzertbereich ist die Künstlerin mit einem weit gefächerten Repertoire gefragt. Mit zahlreichen namhaften Dirigenten hat sie zusammen gearbeitet, darunter Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons und Zubin Mehta. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit Heinz Holliger, unvergessen ist ihr Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung seiner gleichnamigen Oper an der Oper Zürich.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018


Sarah Maria Sun, Marie Behrends/Karoline Unger

Sarah Maria Sun

Sarah Maria Sun ist eine der führenden Interpretinnen Zeitgenössischer Musik. Sie konzertierte mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Thomas Hengelbrock, Susanna Mälkki, Peter Rundel, Heinz Holliger und Christoph Spering; mit Orchestern wie dem Leipziger Gewandhausorchester oder den Berliner Philharmonikern, den Philharmonikern Dresden, dem WDR-, SWR- and BR- und Tokyo-Symphony Orchestra und Ensembles wie musikFabrik Köln, Ensemble Modern, Mosaik, Intercontemporain, den Streichquartetten Diotima, Arditti, Minguet und Signum. Sie war zu Gast an den Opernhäusern in Zürich, Basel, Dresden, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Mannheim, Leipzig und Paris. Ihr Repertoire beinhaltet neben zahlreichen Liedern, Opern- und Oratorienpartien zur Zeit etwa siebenhundert Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Der NDR widmete ihr 2012 und 2016 Portrait-Konzerte. Sie tritt als Solistin in Häusern und Festivals wie Suntory Hall Tokyo, Muziekgebow Amsterdam, Zürcher Tonhalle, Auditorio National Madrid, Berliner und Kölner Philharmonie, der Biennale Paris, Venedig und München, dem Arnold Schönberg Center Wien, den Festspielen in Salzburg, Witten, Donaueschingen und vielen anderen auf. Sarah Maria Sun gibt Meisterkurse für Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhunderts, u.a. an den Universitäten und Hochschulen von Harvard, Oslo, Chicago, Stockholm, Zürich, Rostock, Moskau, Dresden, Hannover oder Berlin. Mehrere CD Einspielungen mit ihr gewannen den «Preis der Deutschen Schallplattenkritik».

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018


Judith Schmid, Therese Schurz

Judith Schmid

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, sich an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangsausbildung zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99), arbeitete sie mit Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen an ihrer stimmlichen Weiterentwicklung. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Smeton (Anna Bolena), Sesto (Giulio Cesare), Silla (Palestrina), Polina (Pique Dame), Federica (Luisa Miller), Maddalena (Rigoletto) und Bersi (Andrea Chénier) zu erleben. Im Konzert trat sie u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Opern und Konzert sind ihre Schwerpunkte, daneben nehmen Lied und Oratorium einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. 2007 erschien ihr Album Rosenblätter mit Werken von Grieg, Hefti und Ravel. Neben ihrer Tätigkeit am Opernhaus Zürich debütierte Judith Schmid 2016/17 am Staatstheater Nürnberg als Erda (Rheingold, Siegfried), Waltraute (Walküre) und Erste Norn/Flosshilde (Götterdämmerung). Seit 2017 ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule Luzern.

Madama Butterfly10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018 Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017


Basler Madrigalisten, Chor

Basler Madrigalisten

Die Basler Madrigalisten gehören zu den ersten professionellen Vokalensembles der Schweiz und verfügen über ein Repertoire von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik. Das Ensemble wurde 1978 von Fritz Näf an der Schola Cantorum Basiliensis gegründet und steht seit 2013 unter der künstlerischen Leitung von Raphael Immoos. Die Basler Madrigalisten sind spezialisiert auf die Aufführung von Neuer Musik und machten verschiedenste Ur- und Erstaufführungen erlebbar, etwa von Dieter Ammann, Matthias Pintscher, Bettina Skrypcak, Balz Trümpy, Philipp Eichenwald, Werner Bärtschi, Jürg Wyttenbach, Beat Gysin, Klaus Huber, Burkhard Kinzler und Roland Moser. Oft stellen die Konzertprogramme Bezüge zwischen alten und neuen Musikwerken und zu musikalischen Phänomen her oder unterstehen einer übergeordneten Thematik. Dabei arbeiten die Basler Madrigalisten auch mit Instrumentalensembles zusammen. Konzerttourneen führten die Basler Madrigalisten in fast alle Länder Europas, die USA, den Libanon nach Russland, Asien und Australien. Höhepunkte waren die Einladung als erstes Schweizer Ensemble zum 4. Weltsymposium der Chormusik und Welt-Chorfestival in Sydney 1996 und eine Tournee nach Brisbane, Hong Kong und Südkorea.  Szenische (Ur-)Aufführungen, Radio-, Fernseh- und CD-Aufnahmen gehören ebenso zum vielseitigen Schaffen des Ensembles wie die Teilnahme bei renommierten Musikfestivals: Unter Raphael Immoos waren die Basler Madrigalisten u.a. 2014 bei den Berliner Festspielen / MärzMusik Berlin und mehrfach beim Lucerne Festival zu Gast. Mit Musica Fiorita (Daniela Dolci) und der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft wurden 2014 Werke des Schweizer Komponisten Valentin Molitor (1637–1713) erstmals eingespielt. 1982 erhielt das Ensembnle den Preis der deutschen Schallplattenkritik für die Reihe «Dokumenta» der Schola Cantorum Basiliensis, 1998 den Förderpreis für Musik der Europäischen Wirtschaft und 1991, 2002 und 2006 den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung für die Interpretation zeitgenössischer Musik.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mär 2018