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Lunea

Lenau-Szenen in 23 Lebensblättern by Heinz Holliger (*1939)
Libretto by Händl Klaus
World première

Musical director Heinz Holliger Librettist Händl Klaus Producer Andreas Homoki Stage design Frank Philipp Schlössmann Costumes Klaus Bruns Musical assistance Michael Richter Lighting designer Franck Evin Choir director Raphael Immoos Dramaturgy Claus Spahn

In german with German and English surtitles. Playing duration 1 Std. 30 Min. Without interval. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 18 Feb 2018.

With the kind support of the Ringier AG

Dates & Tickets

March 2018

Sun

04

Mar
19.00

Lunea

Opera by Heinz Holliger, Premiere
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Premiere subscription

Thu

08

Mar
19.30

Lunea

Opera by Heinz Holliger
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Premiere subscription B

Tue

13

Mar
19.30

Lunea

Opera by Heinz Holliger
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Tuesday subscription A, Modern subscription, Choice subscription

Thu

15

Mar
19.00

Lunea

Opera by Heinz Holliger
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Thursday subscription B

Sun

18

Mar
20.00

Lunea

Opera by Heinz Holliger
Price H: CHF 75 / 59 / 44 / 25 / 15 / 11
AMAG people's performance subscription

Fri

23

Mar
19.00

Lunea

Opera by Heinz Holliger
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Friday subscription B, Opera House Day

Sun

25

Mar
14.00

Lunea

Opera by Heinz Holliger
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Sunday subscription B

Good to know

Abstract

Lunea

Abstract

Lunea

Video 
Backstage: The music of «Lunea»

Biographies


Heinz Holliger, Musikalische Leitung

Heinz Holliger

Heinz Holliger stammt aus Langenthal. Er studierte in Bern, Paris und Basel Oboe, Klavier und Komposition (bei Sándor Veress und Pierre Boulez). Seine Karriere als Oboist führte ihn in die grossen Musikzentren aller fünf Kontinente. Im ständigen Austausch von Interpretation und Komposition erweiterte er die spieltechnischen Möglichkeiten des Instruments und setzte sich mit grossem Engagement für die zeitgenössische Musik ein. Als Dirigent arbeitet Heinz Holliger mit weltweit führenden Orchestern und Ensembles zusammen, darunter die Berliner Philharmoniker, das Chamber Orchestra of Europe, das Cleveland Orchestra, das Concertgebouworkest Amsterdam, das Philharmonia Orchestra London, die Wiener Symphoniker, die Wiener Philharmoniker, das Sinfonie-Orchester des BR, die SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg und Stuttgart, das WDR-Sinfonieorchester Köln, das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de la Suisse Romande u.v.a.

Heinz Holligers kompositorisches Schaffen umfasst alle Gattungen, von Bühnenwerken über Orchester-, Solo-und Kammermusikwerke bis hin zu zahlreichen Vokalstücken. Nahezu alle Kompositionen sind Zeugnis einer unermüdlichen Suche nach den Grenzen von Klang und Sprache. Seiner Musik geht vielfach eine intensive Auseinandersetzung mit Künstler- beziehungsweise Dichterbiographien und lyrischen Texten voraus. Für die Bühne schuf er Der magische Tänzer nach Texten von Nelly Sachs (UA 1970, Stadttheater Basel), die Oper Schneewittchen nach Robert Walser, die 1998 am Opernhaus Zürich uraufgeführt wurde und deren Einspielung 2002 mit einem Grammy Award ausgezeichnet wurde. Die Beschäftigung mit Texten von Samuel Beckett führte zur Komposition drei weiterer kurzer Bühnenwerke: Come and go (1976/77), Not I (1978-80) und What Where (1988). Zu seinen Hauptwerken zählen neben Schneewittchen der Scardanelli-Zyklus und das Violinkonzert. Werke der letzten Jahre sind u.a. hölle himmel nach Gedichten von Kurt Marti für gemischten Chor a cappella, Increschantüm nach Gedichten von Luisa Famos für Sopran und Streichquartett und Dämmerlicht auf fünf eigene Haiku-Gedichte für Sopran und Orchester.

Heinz Holliger ist Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise, darunter der Komponistenpreis des Schweizerischen Tonkünstlervereins, der Léonie-Sonning-Musikpreis der Stadt Kopenhagen, Kunstpreis der Stadt Basel, Ernst-von-Siemens-Musikpreis, Musikpreis der Stadt Frankfurt, Premio Abbiati der Biennale di Venezia, Ehrendoktorwürde der Universität Zürich, Zürcher Festspielpreis, Rheingau-Musikpreis, sowie Schallplattenauszeichnungen (Diapason d’Or, Edison-Award, Grand Prix du Disque, mehrere Deutsche Schallplattenpreise). 2015 wurde dem Künstler der Grand Prix Suisse de Musique verliehen. 2016 wurde er zum Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences ernannt und 2017 erhielt er den Robert-Schumann-Preis der Stadt Zwickau.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 Portrait concert Holliger I17 Feb 2018


Andreas Homoki, Inszenierung

Andreas Homoki

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München. Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde. Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper. Im Juli 2012 inszenierte er unter der musikalischen Leitung von William Christie David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch u.a. in Edinburgh, Paris und New York gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses und inszenierte seither Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Juliette, Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Luisa Miller (Hamburgische Staatsoper), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin), I puritani, Medée sowie zuletzt Das Land des Lächelns. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Das Land des Lächelns10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 Fidelio26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Der fliegende Holländer18, 21, 24, 28, 31 Mar 2018 La forza del destino27, 30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018


Frank Philipp Schlössmann, Bühne

Frank Philipp Schlössmann

Frank Philipp Schlössmann stammt aus Bad König im Odenwald. Er studierte am Salzburger Mozarteum Bühnen- und Kostümgestaltung. Mit den Regisseuren Andreas Homoki, Olivier Tambosi, Harry Kupfer und Stephen Lawless arbeitete er an zahlreichen Opernhäusern, darunter die Bayerische Staatsoper München, die drei Berliner Opernhäuser, die Hamburgische Staatsoper, die Sächsische Staatsoper Dresden, die Vlaamse Opera Antwerpen, die Oper Köln, die Oper Leipzig, die Nederlandse Opera Amsterdam, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Opera Dublin, die Metropolitan Opera New York, die Lyric Opera Chicago, das New National Theatre Tokyo, die San Francisco Opera, die Los Angeles Opera, die Houston Grand Opera, das Teatro Liceu Barcelona und das Teatro la Fenice in Venedig. Er entwarf Ausstattungen für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, die Händelfestspiele in Halle, die Bregenzer Festspiele sowie für die Bayreuther Festspiele das Bühnenbild für die Ring-Inszenierung von Tankred Dorst und für Tristan und Isolde in der Regie von Katharina Wagner. Am Opernhaus Zürich war seine Ausstattung für Robin Hood zu erleben. Mit Andreas Homoki arbeitete er zuletzt bei My Fair Lady an der Komischen Oper Berlin und bei La traviata an der Deutschen Oper am Rhein zusammen. In Arbeit ist u. a. La Wally für die Wiener Volksoper in der Regie von Aron Stiehl.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018


Klaus Bruns, Kostüme

Klaus Bruns

Klaus Bruns, geboren in Mühlheim/Ruhr, studierte am Mozarteum Salzburg Bühnenbild und Kostümentwurf. Es folgten einige Hospitanzen und Kostümassistenzen u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Schaubühne Berlin, am Deutschen Theater Berlin, der Oper Frankfurt, am Burgtheater Wien und am Théâtre de la Monnaie Brüssel. Seit 1992 arbeitet Klaus Bruns als Kostümbildner an Opern- und Schauspielhäusern wie dem Teatro Regio Turin, dem Staatstheater Mannheim, der Hamburgischen Staatsoper, dem Teatro Massimo Bellini Catania, der Oper Nürnberg, der Oper Frankfurt, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, der Vlaamse Opera Antwerpen, der Staatsoper Unter den Linden Berlin, dem Theater an der Wien, der Oper Amsterdam, der Oper Leipzig sowie an der Schaubühne Berlin, am Bayerischen Staatstheater München, am Thalia The­ater Hamburg, am Schauspielhaus Bochum, am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Köln, am Schauspielhaus Zürich, an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart oder am Schauspielhaus Hamburg. Klaus Bruns hat mit namhaften Regisseuren wie Götz Friedrich, Guy Joosten, Harry Kupfer, Karin Henkel u.v.a. zusammen gearbeitet. Zu seinen zahlreichen Zusammenarbeiten mit Barrie Kosky der letzten Jahre gehören der Ring an der Staatsoper Hannover, Traumspiel am Deutschen Theater Berlin, Der Kaufmann von Venedig am Schauspiel Frankfurt, Rusalka und Moses und Aron an der Komischen Oper Berlin, Der feurige Engel an der Bayerischen Staatsoper in München, La fanciulla del West und Jewgeni Onegin am Opernhaus Zürich sowie Die Meistersinger von Nürnberg am Festspielhaus Bayreuth.

Jewgeni Onegin24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 La fanciulla del West21, 26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018


Michael Richter, Musikalische Assistenz

Michael Richter

Michael Richter wurde in Wien geboren und studierte Orchesterdirigieren bei Leopold Hager sowie Korrepetition bei Konrad Leitner an der dortigen Universität für Musik und Darstellende Kunst. 2000-2003 war er als Solokorrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert und dirigierte dort u.a. Aufführungen von Le nozze di Figaro, Die Fledermaus und Prokofjews Romeo und Julia. Seit 2003 ist Michael Richter am Opernhaus Zürich engagiert, zunächst als Solokorrepetitor, seit 2012 als Studienleiter. Er hat mit namhaften Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Ingo Metzmacher und Fabio Luisi sowie mit Sängern wie Neil Shicoff, Jonas Kaufmann und Peter Seiffert zusammengearbeitet, Konzerte als Pianist und Dirigent in verschiedenen Länden Europas gegeben und für die Salzburger Festspiele wie auch das Lucerne Festival gearbeitet.

Der Traum von Dir02, 05, 07, 09 Dec 2017 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 Idomeneo04 Feb 2018


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Jewgeni Onegin24, 27, 30 Sep; 08, 13, 19, 22, 25, 28 Oct 2017 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018 Fidelio26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dec 2017 Ronja Räubertochter18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Madama Butterfly10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La fanciulla del West21, 26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 Idomeneo04, 07, 10, 13, 16, 18, 23, 27 Feb; 02 Mar 2018 La forza del destino27, 30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Das Land des Lächelns10, 16, 19, 22, 26, 29 Jun 2018 L’incoronazione di Poppea24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviata06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Der fliegende Holländer18, 21, 24, 28, 31 Mar 2018


Raphael Immoos, Choreinstudierung

Raphael Immoos

Raphael Immoos ist Professor für Chorleitung und Dirigent verschiedener Vokalensembles an der Hochschule für Musik in Basel sowie künstlerischer Leiter der Sommerakademie Thun. Von 2000 bis 2013 dirigierte er das Akademische Orchester Basel und von 2004 bis 2013 das Vokalensemble Cappella Nova. Seit 2013 hat Raphael Immoos die künstlerische Leitung der Basler Madrigalisten inne. Rundfunk- und CD-Aufnahmen, Gastauftritte bei Chor und Orchestern sowie Jurytätigkeiten und Meisterkurse im In- und Ausland dokumentieren seine vielseitige Tätigkeit. Besondere Anliegen sind Raphael Immoos die Recherche selten aufgeführter Werke des 17. und 18. Jahrhunderts sowie die Pflege und Förderung neuer Musik unserer Zeit mit zahlreichen Ur- und Schweizer Erstaufführungen, u. a. von Thomas Jennefelt (S), Frederico Zimmermann Aranha (BR), Barry Mills (GB), Yuri Lanyuk (UKR), Georg Friedrich Haas (A), Andreas Fervers (D), Eric Oña (AR) Hans-Martin Linde (D) und von Schweizer Komponisten wie Thüring Bräm, Caspar Diethelm, Beat Furrer, Beat Gysin, Javier Hagen, Christian Henking, Rudolf Jaggi, Thomas Kessler, Alfred Knüsel, Mela Meierhans, Roland Moser, Franz Rechsteiner, Michel Roth, Jürg Wyttenbach u.a.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018


Christian Gerhaher, Lenau

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher besuchte an der Münchner Hochschule für Musik die Opernschule und studierte dort gemeinsam mit seinem Klavierpartner Gerold Huber Liedgesang. Neben einem Medizinstudium besuchte er Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf und Inge Borkh. Mit Gerold Huber setzte er Massstäbe in der Liedinterpretation: Ihre Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Zu den Dirigenten, mit denen Christian Gerhaher zusammenarbeitet, gehören Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Mariss Jansons, Daniel Harding und Bernard Haitink. Seine intensive Beschäftigung mit dem Werk Gustav Mahlers brachte ihn ausserdem mit Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel und Pierre Boulez zusammen. Christian Gerhaher ist immer wieder in ausgewählten Opernproduktionen zu erleben, so an der Oper Frankfurt, wo er als Orfeo, Wolfram, Pelléas, Eisenstein und zuletzt als Don Giovanni zu erleben war. Als Prinz von Homburg gastierte er in Henzes gleichnamiger Oper am Theater an der Wien, als Wolfram in Wagners Tannhäuser in Madrid, Wien, Berlin, München und in London, wofür ihm 2011 der Laurence Olivier Award verliehen wurde. Er sang Olivier (Cappriccio) in Covent Garden, gab sein Rollendebüt als Wozzeck am Opernhaus Zürich, war als Rodrigo (Don Carlo) an der Bayerischen Staatsoper zu erleben und sang zu Beginn der Spielzeit 2017/18 Almaviva in der Münchner Neuproduktion von Le nozze di Figaro in der Regie von Christof Loy. 2013 wurde ihm der Deutsche Theaterpreis «Der Faust» für seine Darstellung des Pelléas in Claus Guths Frankfurter-Inszenierung verliehen sowie 2014 der Ehrenpreis «Nachtigall 2014» der deutschen Schallplattenkritik. Viele Uraufführungen sind ihm gewidmet, darunter Jörg Widmanns Das heisse Herz sowie Goethes Harzreise im Winter von Wolfgang Rihm. Christian Gerhaher ist Honorarprofessor der Münchner Musikhochschule und Bayerischer Kammersänger.

Christian Gerhaher07 Feb 2018 Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018


Juliane Banse, Sophie von Löwenthal

Juliane Banse

Das Opernrepertoire der Sopranistin Juliane Banse reicht von der Figaro-Gräfin, Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Elvira (Don Giovanni), Vitellia (La Clemenza di Tito) über Genoveva (Titelpartie), Leonore (Fidelio), Tatjana (Eugen Onegin), Arabella (Titelpartie) bis hin zu Grete (Der ferne Klang). Sie nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München. Ihren künstlerischen Durchbruch erlangte Juliane Banse bereits als 20-Jährige als Pamina an der Komischen Oper Berlin in einer Produktion von Harry Kupfer. In letzter Zeit gab sie ihr US-Operndebüt als Rosalinde (Die Feldermaus) in Chicago und war kurz darauf in Strauss’ Arabella erstmals an der Metropolitan Opera zu erleben. Weitere wichtige Engagements der letzten Zeit waren die Hauptrolle in Girgory Frids Tagebuch der Anne Frank am Theater an der Wien, die Heilige Johanna in der gleichnamigen Braunfels-Oper in Köln, Elsa von Brabant (Lohengrin) in Nantes und Angers sowie die Hauptrolle in Poulencs La Voix humaine ebenfalls an der Oper Köln sowie an der Staatsoper im Schillertheater in Berlin. Auch im Konzertbereich ist die Künstlerin mit einem weit gefächerten Repertoire gefragt. Mit zahlreichen namhaften Dirigenten hat sie zusammen gearbeitet, darunter Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons und Zubin Mehta. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie ausserdem mit Heinz Holliger – unvergessen ist ihr Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung seiner gleichnamigen Oper am Opernhaus Zürich.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018


Ivan Ludlow, Anton Schurz

Ivan Ludlow

Der britische Bariton Ivan Ludlow studierte an der Guildhall School of Music and Drama und war Mitglied des National Opera Studio in London. Mit einem Repertoire, das Barockpartien bis Rollen des modernen und zeitgenössischen Musiktheaters umfasst, gastiert er an den grossen Opernhäusern Europas, darunter die Vlaamse Opera Antwerpen und Gent, das Theâtre Royal de la Monnaie Brüssel, die Hamburgische Staatsoper sowie die Opernhäuser von Lausanne, Lyon, Marseille, Strassburg, Toulouse und Neapel. Er war u.a. bei den Salzburger Festpielen, dem Festival dei Due Mondi in Spoleto, dem Lucerne Festival, beim Peking Music Festival und in der Casa da Música in Porto zu erleben. Zudem tritt er als gefragter Lied- und Konzertsänger in Europa und den Vereinigten Staaten auf. Ein besonderes Interesse des Sängers gilt der Neuen Musik. Er sang Uraufführungen von Komponisten wie Francesco Filidei, Isidora Zebeljan und David Matthews und führte Werke von Heinz Holliger, Wolfgang Rihm, Harrison Birtwistle und Peter Maxwell-Davies auf. Ivan Ludlows Einspielungen umfassen u.a. Poulencs sämtliche Lieder und Henrik Hallstenius’ Ophelia: death by water singing. Mit dem London Bridge Ensemble erschienen Werke von Fauré, Schumann und Frank Bridge. In DVD-Aufnahmen von Die lustige Witwe der Opéra de Lyon ist er als Danilo, in Lulu vom Théâtre de la Monnaie ist er als Athlet und Tierbändiger zu sehen. Zu Beginn dieser Spielzeit sang er den Förster in Vixen – einer Adaption von Janáčeks Füchslein – in Peking und Lulu (Tierbändiger, Athlet) an der Hamburgischen Staatsoper, geplant sind u.a. Neuinszenierungen von Janàčeks Aus einem Totenhaus (Čekunov) in Brüssel und Lyon.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018


Sarah Maria Sun, Marie Behrends/Karoline Unger

Sarah Maria Sun

Die Sopranistin Sarah Maria Sun ist eine der führenden Interpretinnen Zeitgenössischer Musik. Ihr Repertoire beinhaltet neben zahlreichen Liedern zur Zeit etwa siebenhundert Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Durch enge Zusammenarbeit ist Sarah Maria Sun mit den verschiedensten Komponisten verbunden, darunter Heinz Holliger, Peter Ruzicka, Georg Friedrich Haas, Salvatore Sciarrino und Bernhard Lang. Konzerte und Aufführungen führten sie u. a. an das Muziekgebouw Amsterdam, die Tonhalle Zürich, das Auditorio National Madrid, die Suntory Hall Tokyo, das Arnold-Schönberg-Center Wien, die Berliner und Kölner Philharmonie, zu den Biennalen in Paris, Venedig und München, den Salzburger Festspielen sowie den Festivals in Witten, Donaueschingen und Herrenhausen. Zu ihren Konzertpartnern gehören das Gewandhausorchester Leipzig, die Berliner Philharmoniker, das Ensemble Modern und das Ensemble Intercontemporain sowie das Quatuor Diotima und das Arditti Quartet. 2012 und 2016 widmete ihr der Norddeutsche Rundfunk zwei grössere Portraitkonzerte. Im Rahmen von Opernproduktionen war sie u. a. an der Staatsoper Berlin (Oscar Strasnoys Geschichte), der Semperoper Dresden (Sciarrinos Lohengrin), der Oper Leipzig (Schönbergs Pierrot Lunaire), der Oper Frankfurt (Arnulf Herrmanns Wasser, Rolf Riehms Sirenen), dem Theater Basel (Ruzickas Hölderlin) und an der Opéra Bastille in Paris (Mark Andrés ..22,13..) zu Gast. In der Saison 2017/18 singt sie u.a. die Uraufführungen von Philippe Manourys Oper Kein Licht bei der Ruhrtriennale, an der Opéra Comique Paris, bei Musica Strasbourg sowie in Zagreb und Luxembourg wie auch von Nikolaus Brass’ Die Vorübergehenden an der Bayerischen Staatsoper.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018


Annette Schönmüller, Therese Schurz

Annette Schönmüller

Annette Schönmüller, Mezzosopran, wurde in München geboren. Vor ihrem Gesangsstudium bei Colleen Rae Holmes absolvierte sie an der Wiener Musikuniversität ihre Ausbildung in den Fächern Orgel, Dirigieren und Musikpädagogik. Mit der Partie der Geesche Gottfried in Adriana Hölszkys Bremer Freiheit am Berliner Konzerthaus, als Lilith in der Uraufführung der gleichnamigen Oper von Peter Eötvös beim Festival Wien Modern/Neue Oper Wien oder in der Monooper Das Medium von PM Davies am Theater an der Wien machte die Künstlerin in jüngster Vergangenheit nachhaltig auf sich aufmerksam. Sie sang zahlreiche internationale Ur- und Erstaufführungen und war als Solistin zuletzt u.a. an der Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Staatstheater Darmstadt und dem Theater Freiburg, bei der Münchener und Salzburger Biennale, beim Carinthischen Sommer und bei den Wiener Festwochen zu Gast. Hierbei arbeitete sie mit Dirigenten/Regisseuren wie Markus Stenz, Johannes Kalitzke, Jonathan Stockhammer, Johannes Harneit, Ludger Engels und Johannes Erath zusammen. Zu den wichtigen Rollen ihres Repertoires zählen Marie (Wozzeck) und Gräfin Geschwitz (Lulu), Judit in Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Ottavia in Monteverdis L’incoronazione di Poppea. 2019 folgt u.a. ihr Rollendebüt als Marta in einer Neuproduktion von Mieczysław Weinbergs Die Passagierin.

Lunea04, 08, 13, 15, 18, 23, 25 Mar 2018