0/0

Simon Boccanegra

Melodramma in einem Prolog und drei Akten von Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto von Francesco Maria Piave, mit Ergänzungen von Giuseppe Montanelli,
nach dem Drama «Simón Bocanegra» von Antonio García Gutiérrez
Neufassung von Arrigo Boito

Musikalische Leitung Fabio Luisi Inszenierung Andreas Homoki Ausstattung Christian Schmidt Lichtgestaltung Franck Evin Choreinstudierung Janko Kastelic Dramaturgie Fabio Dietsche
Simon Boccanegra
Maria Boccanegra, seine Tochter, unter dem Namen Amelia Grimaldi
Jennifer Rowley
Jacopo Fiesco
Gabriele Adorno
Paolo Albiani
Nicholas Brownlee
Magd Amelias
Siena Licht Miller
Hauptmann der Armbrustschützen
Savelii Andreev

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer ca. 3 Std. inkl. Pause. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am 22 Nov 2020.

Partner Opernhaus Zürich      

Termine & Tickets

Dezember 2020

So

06

Dez
19.00

Simon Boccanegra

Oper von Giuseppe Verdi, Premiere
Preise G
Premieren-Abo A

Do

10

Dez
18.30

Simon Boccanegra

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F
Premieren-Abo B

So

13

Dez
19.00

Simon Boccanegra

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F
Sonntag-Abo C, Italienische Oper-Abo

Mi

16

Dez
19.30

Simon Boccanegra

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F
Mittwoch-Abo A, Verdi-Abo

Sa

19

Dez
19.00

Simon Boccanegra

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F
Misch-Abo B, Wahl-Abo

Di

22

Dez
20.00

Simon Boccanegra

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F
Misch-Abo C

Januar 2021

So

03

Jan
13.00

Simon Boccanegra

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F
Sonntag-Abo A

Fr

08

Jan
20.00

Simon Boccanegra

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F
Freitag-Abo A

Di

12

Jan
19.00

Simon Boccanegra

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F
Dienstag-Abo B

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Simon Boccanegra

Kurzgefasst

Simon Boccanegra

Biografien


Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Music Director des Dallas Symphony Orchestra und Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra. Von 2011 bis 2017 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Wichtige CD-Aufnahmen sind Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie die Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Cavaliere und Commendatore der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Schubert, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy), die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck) und Das Land des Lächelns (Regie: Andreas Homoki).

Beethoven / Wagner10 Nov 2019 Beethoven / Debussy / Ravel23 Feb 2020 Beethoven / Bruckner12 Jul 2020 Nabucco24, 27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 La traviata26, 29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Messa da Requiem22 Dez 2019 Arabella01, 04, 07, 11, 15, 19, 22 Mär 2020 Operettengala01, 03, 05 Jun 2020 I vespri siciliani21, 24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul; 22, 25, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020 Brahms / Schmidt13 Dez 2020 Beethoven / Brahms10 Jan 2021 Mahler29 Mai 2021 Gedenkkonzert Nello Santi Messa da Requiem - Giuseppe Verdi28 Mär 2020


Andreas Homoki, Inszenierung

Andreas Homoki

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München. Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde. Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper. Im Juli 2012 inszenierte er unter der musikalischen Leitung von William Christie David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch u.a. in Edinburgh, Paris und New York gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses und inszenierte seither Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Juliette, Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Luisa Miller (Hamburgische Staatsoper), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin), I puritani, Medée, Das Land des Lächelns, Lunea, welche von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur Uraufführung des Jahres 2017/18 gekürt wurde, Sweeney Todd von Stephen Sondheim sowie zuletzt Iphigénie en Tauride. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Nabucco24, 27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Fidelio21, 25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride02, 04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck09, 12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin28 Jun; 02, 05, 08, 11 Jul 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021 Sweeney Todd17 Jan 2021


Christian Schmidt, Ausstattung

Christian Schmidt

Christian Schmidt, geboren in Coburg, studierte an der Akademie der Bildenden Küns­­te in Wien bei Erich Wonder. Eine enge Zu­sam­men­ar­beit verbindet ihn mit dem Regisseur Claus Guth. Neben einem Mozart/Da Pon­te-Zyklus und Fidelio für die Salzburger Festspiele sowie Der fliegende Hol­län­der bei den Bayreuther Festspielen entstanden Inszenierungen für die Mailänder Scala (Die Frau ohne Schatten und Lohengrin), die Opéra de Paris (Rigoletto, La bohème, Berenice), das Liceu Barcelona (Par­sifal), das Opernhaus Zürich (u.a. Tristan und Isolde, Ariane et Barbe-Bleu und Ariadne auf Naxos), die Berliner Staatsoper (The Turn of the Screw), die Oper Frankfurt (u. a. Der Rosenkava­lier, Daphne, Die lustige Witwe), das Theater an der Wien (u.a. Orlando, Saul, Messiah, L’in­coro­nazione di Poppea), das Teatro Real Madrid (Rodelinda) und das Glyndebourne Festival (La clemenza di Tito). Aus­ser­dem arbeitet Christian Schmidt mit Hans Neuenfels (Pique Dame in Salzburg), Christof Loy (u.a. I Capuleti e i Montecchi in Zürich, Tosca in Helsinki), Andreas Homoki (Das schlaue Füchslein an der Komischen Oper, Ju­liet­te in Zürich), Amélie Niermeyer (Otello in München, Rusalka in Wien) und Shirin Neshat (Aida in Salzburg) zusammen. Für das Ballett Zürich schuf er die Bühnenbilder zu Christian Spucks Romeo und Julia und Messa da Requiem.

Messa da Requiem20, 22, 24, 29 Nov; 01, 07, 11, 14, 22, 29 Dez 2019 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Girl with a Pearl Earring24, 28 Mai; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 La traviata26, 29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Così fan tutte20, 26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019 Coraline16, 24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dez 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Don PasqualeVorstellung am 08, 12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020; 16, 20, 26 Mär; 03, 10, 18 Apr 2021 Fidelio21, 25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride02, 04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 La bohème08, 12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Faust09, 14, 17, 20, 23 Mai 2020 Don Giovanni30 Mai; 06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani21, 24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul; 22, 25, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020 Il mondo della luna30 Apr; 02, 06, 08, 10 Mai 2020 Nabucco24, 27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Wozzeck09, 12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin28 Jun; 02, 05, 08, 11 Jul 2020 Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 01, 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 04, 05, 10, 26, 27 Dez 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021 Capriccio24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun 2021 Jewgeni Onegin23, 27 Apr; 02, 09, 14 Mai 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Idomeneo29 Jun; 02, 04, 08 Jul 2021


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Die Csárdásfürstin05, 08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 Mai; 24, 27 Sep; 04, 08, 11 Okt 2020 Nabucco24, 27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 La traviata26, 29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Belshazzar03, 06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019 Hänsel und Gretel15, 20, 26 Dez 2019; 05, 10, 19 Jan 2020 Fidelio21, 25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride02, 04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck09, 12, 15, 18 Feb 2020 Otello17, 21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020 Don Giovanni30 Mai; 06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani21, 24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul; 22, 25, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020 Lohengrin28 Jun; 02, 05, 08, 11 Jul 2020 Carmen03, 09, 12 Jul 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Il viaggio a Reims15, 20, 23, 27, 30 Dez 2020; 01, 03 Jan 2021 Sweeney Todd17 Jan 2021 Werther28 Mär 2021 Peer Gynt01, 07, 09, 16, 21 Mai; 01, 02, 05, 13, 16 Jun 2021 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny13 Mai 2021 Lucia di Lammermoor20, 24, 26 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Idomeneo29 Jun 2021


Christian Gerhaher, Simon Boccanegra

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher besuchte an der Münchner Hochschule für Musik die Opernschule und studierte dort gemeinsam mit seinem Klavierpartner Gerold Huber Liedgesang. Neben einem Medizinstudium besuchte er Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf und Inge Borkh. Mit Gerold Huber setzte er Massstäbe in der Liedinterpretation: Ihre Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ein Großprojekt der Gesamtaufnahme aller Schumann Lieder haben sie 2019 begonnen. Es ist eine Kooperation von Sony Classical, BR-KLASSIK und dem Internationalen Liedzentrum des Heidelberger Frühling. Für das erste Album dieser Gesamtaufnahme wurde Gerhaher mit dem «Opus Klassik Preis 2019» als Sänger des Jahres ausgezeichnet. Zu den Dirigenten mit denen er zusammenarbeitet, gehören Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Mariss Jansons, Daniel Harding und Bernard Haitink. Seine intensive Beschäftigung mit dem Werk Gustav Mahlers brachte ihn ausserdem mit Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel und Pierre Boulez zusammen. Gerhaher ist immer wieder in ausgewählten Opernproduktionen zu erleben; als Wolfram war er in Wagners Tannhäuser in Madrid, Wien, Berlin, München und in London, wofür ihm 2011 der Laurence Olivier Award verliehen wurde. 2015 gab er sein Rollendebüt als Wozzeck am Opernhaus Zürich und sang die Rolle jüngst an der Bayerischen Staatsoper. Im März 2018 war er ebenfalls am Opernhaus Zürich als Lenau in der Uraufführung von Lunea zu erleben. 2013 wurde ihm der Deutsche Theaterpreis «Der Faust» für seine Darstellung des Pelléas in Claus Guths Frankfurter-Inszenierung Pelléas et Mélisande verliehen sowie 2014 der Ehrenpreis «Nachtigall 2014» der deutschen Schallplattenkritik. Viele Uraufführungen sind ihm gewidmet, darunter Jörg Widmanns Das heisse Herz sowie Goethes Harzreise im Winter von Wolfgang Rihm. Christian Gerhaher ist Honorarprofessor der Münchner Musikhochschule und Bayerischer Kammersänger.

Wozzeck09, 12, 15, 18 Feb 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021


Christof Fischesser, Jacopo Fiesco

Christof Fischesser

Christof Fischesser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf er an das Staatstheater Karlsruhe engagiert wurde. 2004 wechselte er an die Staatsoper Berlin, von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Er gastierte ausserdem an der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden London, an der Opéra Bastille Paris, dem Teatro Real in Madrid, der Staatsoper München, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Opéra de Lyon, am Théâtre du Capitole de Toulouse, an der Houston Grand Opera, der Lyric Opera Chicago sowie den Opernhäusern von Antwerpen, Kopenhagen und Göteborg. Sein breitgefächertes Repertoire umfasst u.a. Rollen wie König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), König Heinrich (Lohengrin), Gurnemanz (Parsifal), Sarastro (Zauberflöte), Figaro (Le nozze di Figaro), Sir Giorgio (I puritani), Rocco (Fidelio), Banquo (Macbeth), Conte di Walter (Luisa Miller), Fiesco (Simon Boccanegra), Kaspar (Freischütz), Mephisto (Faust) und Baron Ochs von Lerchenau (Der Rosenkavalier). Zahlreiche CD- und DVD-Erscheinungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen, so z.B. Beethovens Fidelio unter Claudio Abbado (mit Nina Stemme und Jonas Kaufmann), Massenets Manon unter Daniel Barenboim (mit Anna Netrebko und Rolando Villazon) oder Wagners Lohengrin unter Kent Nagano (mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann). In Zürich war er zuletzt als König Heinrich, Rocco, Orest (Elektra), Kaspar, Daland, Fürst Gremin, Gurnemanz  und Il Marchese di Calatrava, Padre Guardiano in La forza del destino zu erleben.

Der Freischütz29 Sep; 04, 16, 19, 27 Okt 2019 Liederabend Christof Fischesser29 Jun 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Capriccio24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun 2021


Otar Jorjikia, Gabriele Adorno

Otar Jorjikia

Otar Jorjikia stammt aus Georgien. Er studierte Gesang am Konservatorium in Tiflis und be­suchte Meisterkurse von Renato Bruson und Edda Moser. In der Spielzeit 2016/17 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und war da als Malcolm (Macbeth), Gustavo III / Giudice (Un ballo in maschera) und als Conte di Lerma (Don Carlo) zu erleben. An der Oper Tiflis sang er Partien wie Don Alvaro (La forza del destino) und Don José (Carmen), im Konzertsaal von Tiflis war er als Duca (Rigoletto) und Lenski (Eugen Onegin) zu hören. 2014 debütierte er als Alfredo (La traviata) am Teatro Giuseppe Verdi in Busseto und am Teatro Regio di Parma. Ein Höhepunkt seiner bisherigen Karriere war das Debüt am Mariinski-Theater, wo er 2016 an der Seite von Plácido Domingo die Partie des Gabriele Adorno in Verdis Simon Boccanegra sang. Als Foresto in Verdis Attila kehrt er 2016 ans Mariinski-Theater zurück. 2017 gab er sein Debüt am Bolshoi Theater in Moskau als Alfredo und sang 2018 am Opernhaus in Sidney Don José. In der Spielzeit 2018/19 gastierte er in Simon Boccanegra am Teatro delle Muse in Ancona und am Teatro Regio di Parma, als Pinkerton in der Neuproduktion von Madame Butterfly am Theater Basel, als Macduff (Macbeth) in Toulouse, erneut als Alfredo am Bolshoi sowie als Don José und Ricardo (Un ballo in maschera) an der Oper in Paliashvili in Georgien.

Nabucco24, 27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021


Ildo Song, Pietro

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto, Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula, Oroveso in Norma und ein Eremit in Der Freischütz. Er gastierte zudem jüngst als Onkel Bonze und Oroveso am Teatro di San Carlo in Neapel.

Der Freischütz29 Sep; 04, 16, 19, 27 Okt 2019 La traviata26, 29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Otello17, 21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020 I vespri siciliani21, 24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul; 22, 25, 29 Sep; 02, 06 Okt 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Idomeneo08 Jul 2021