Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich.

Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters.

Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 die künstlerische Leitung des Orchesters als Generalmusikdirektor übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift Opernwelt weit verbreitete internationale Anerkennung.

Viele renommierte Dirigentenpersönlichkeiten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Heinz Holliger, Zubin Metha, Ingo Metzmacher, Georges Prêtre, Nello Santi, Ralf Weikert und viele andere kommen regelmässig, um mit dem Orchester in Oper und/oder Konzert zu arbeiten. Immer wieder stehen auch Auftritte im Ausland auf dem Programm, so u. a. im Wiener Musikverein, in der Alten Oper Frankfurt, der Royal Festival Hall London und in Tokio.

Eine Besonderheit der Philharmonia Zürich ist das Originalklangensemble «Orchestra La Scintilla», das sich aus Musikern der Philharmonia Zürich zusammensetzt und die Zürcher Kulturszene mit Opernaufführungen auf historischen Instrumenten bereichert. Es entstand aus der langjährigen Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt. Das «Orchestra La Scintilla» arbeitet mit Dirigenten wie William Christie, Thomas Hengelbrock und Marc Minkowski. Unter der Leitung von Ada Pesch ist es regelmässig in den grossen Konzertsälen der Welt zu erleben und konzertiert mit namhaften Solisten; so begleitete es Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen.

Die Philharmonia Zürich beweist sich immer wieder in der ganzen Bandbreite von der Barockmusik bis zur zeitgenössischen Musik als stilsicherer, engagiert spielender Klangkörper – ob im Orchestergraben oder auf dem Podium.

 

Die Geschichte der Philharmonia Zürich

1834 
Gründung des Aktientheaters Zürich an den Unteren Zäunen; hier dirigiert Richard Wagner in den frühen 1850er Jahren u.a. Aufführungen seiner eigenen Opern Der fliegende Holländer und Tannhäuser. Gründung des Orchestervereins, eines ständigen Berufsensembles mit 31 Musikern, das für die Allgemeine Musikgesellschaft und das Aktientheater spielt.

1868 
Gründung des Zürcher Tonhalle-Orchesters, das bis 1944 sowohl Sinfoniekonzerte gibt als auch Opern spielt.

1890 
Das Aktientheater brennt ab.

1891 
Neubau des Stadttheaters Zürich (ab 1964 Opernhaus Zürich); zu den Dirigenten des Orchesters gehören unter anderem Richard Strauss und Wilhelm Furtwängler.

1895 
Neubau der Tonhalle; das Orchester erlebt musikalische Höhepunkte unter der Leitung seines ersten Chefdirigenten Friedrich Hegar und dessen Freund Johannes Brahms; unter dem späteren Tonhalle-Chef Volkmar Andreae arbeitet das Orchester intensiv mit Ferruccio Busoni zusammen.

1944 
Die SRG entlässt ihr in Zürich beheimatetes Rundfunkorchester; die Musiker werden in das Tonhalle-Orchester eingegliedert. Das nun aus 142 Musikerinnen und Musikern bestehende Orchester wird in eine Konzert- und eine Theaterformation aufgeteilt und heisst fortan Tonhalle- und Theaterorchester (TTO) Zürich. Höhepunkte in der Geschichte der Theaterformation des TTO sind der Monteverdi- und der Mozart-Zyklus in den 1970er Jahren mit Nikolaus Harnoncourt (musikalische Leitung) und Jean-Pierre Ponnelle (Regie). Dirigenten wie Nello Santi (Musikdirektor von 1958 bis 1969, seither ständiger Gastdirigent) und Ferdinand Leitner (musikalischer Oberleiter am Opernhaus Zürich von 1969 bis 1984) prägen das Orchester.

1985 
Ralf Weikert wird Chefdirigent des TTO (bis 1992); unter seiner Leitung wurde das Orchester ständig vergrössert. Trennung des TTO in das Tonhalle-Orchester und das Orchester der Oper Zürich.

1994 
Innerhalb des Orchesters bildet sich das Ensemble «La Scintilla», das auf Originalinstrumenten spielt.

1995 
bis 2008 ist Franz Welser-Möst Chefdirigent (ab 2005 als Generalmusikdirektor); Gastdirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Heinz Holliger, Zubin Metha, Ingo Metzmacher, Georges Prêtre, Nello Santi, Ralf Weikert und Ivan bzw. Adam Fischer arbeiten regelmässig mit dem Orchester.

2009 
Daniele Gatti wird 2012 Chefdirigent des Orchesters.

2012 
Das Orchester der Oper Zürich erhält mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi einen neuen Namen: Es heisst nun Philharmonia Zürich.

 

Herzlichen Glückwunsch

Nikolaus Harnoncourt
Dirigent

Sehr verehrtes Zürcher Opernorchester Ich weiss, Sie heissen jetzt anders, aber für mich bleiben Sie diese wunderbare, idealistische Musikerschar, die sich gera de vom Tonhalleorchester abgespalten und ganz wunderschön mit mir musiziert hat! Das bleibt unvergesslich, und ich höre die Töne und sehe Ihre Gesichter, so lange ich lebe. Alles Gute! Herzlichst, Ihr Nikolaus Harnoncourt

Christoph von Dohnányi
Dirigent

Herzliche Gratulation dem Orchester der Oper Zürich! So hiessen Sie damals und so erinnere ich Sie. Nein, vermisse ich Sie, meine Damen und Herren! Immer auf der Suche nach höchster Qualität bei einem im- mensen Arbeitspensum. Proben in Disziplin auf dem Weg zu besten Ergebnissen, meist mit Freude und auch dem nötigen Quantum an Spass dazu. Gegenseitiger Respekt, Freundschaft und ein Demokratieverständnis, getragen von Verantwortung. So habe ich Sie seiner Zeit in mein Herz geschlossen, und so wünsche ich Ihnen, möge es – heute unter anderem Namen, in Zeiten, die es unserer Musik nicht leichter machen – bis zum nächsten Jubiläum bleiben. Herzlich, Ihr Christoph von Dohnányi

Cornelius Meister
Dirigent

Welches Orchester ist gleichermassen vertraut mit Salome – auf 442 Hertz – und mit der Zauberflöte – auf 430 Hertz? Welches Orchester hat einen weltweit hochgeschätzten Zauberkünstler als Solo-Oboisten? Welches Orchester hat zu Recht den Ruf, international eines der sympathischsten und musizierfreudigsten Ensembles zu sein? Die Philharmonia Zürich ist einzigartig. Jetzt, mit dreissig Jahren, steht sie voll im Leben. Auf geht’s, Ihr Lieben! Es ist stets höchste Freude, mit Euch zu musizieren – allein im Dezember werden es mehr als fünfzig gemeinsame Stun- den sein: mit Haydn, Mozart und Mahler. Ich gratuliere Euch, verehrte Musikerinnen und Musiker der Philharmonia, aufs herzlichste und singe – ob auf 430 oder 442 Hertz – ein kräftiges: «Hoch soll’n sie leben!».

Michael Volle
Sänger

Ein grosser Glücksfall für mein Singen war die Zeit an der Oper Zürich, von 1999-2007 fest zum Ensemble gehörend, und auch danach bis heute (und hoffentlich auch weiterhin), gerade auch wegen der wunderbaren Kolleginnen und Kol- legen im Orchester – mit denen man ja leider nie so direkten Kontakt hat von der Bühne aus. Aber man begegnet sich an der Zürcher Oper viel eher, als in manch anderem grossen Opernhaus – und das ist gut so. Wie oft wurde ich getragen und eingebettet in wundervolle Klangwolken von «unten», begleitet, gefordert, angetrieben – ein wahres Geben und Nehmen. Kollegen, Partner eben! Ein eindrückliches Beispiel dafür (unter vielen): 2004, Neuproduktion Pelléas et Mélisande, spannend und nur er- folgreich, wenn das Orchester diese spezielle impressionisti- sche, oft verhalten träumerische, verhangene Pianokultur zur Vollkommenheit bringt. Und so war es. Unglaublich delikat, (ver)zaubernd. Ein Riesenerfolg (an dem auch die unsach- liche, tendenziöse, blöde ‹Kritik› in der NZZ nichts änderte!). Alle guten Wünsche für alles Kommende, viel Freude beim guten Gelingen. Auf hoffentlich bald!!!!!

Cecilia Bartoli
Sängerin

Liebe Ada, liebe Hanna, lieber Dieter, liebe Freunde und Kollegen, liebe Orchestermitglieder! Seit 30 Jahren spielt ihr als Hausorchester im Opernhaus auf! Vor 25 Jahren in Mozarts Le nozze di Figaro haben wir zum ersten Mal zusammen musiziert! Vor 23 Jahren stolperte ich in Mozarts Don Giovanni, von Eurem verführerischen Klang begleitet, meinem lieben Mann in die Arme! Alles Glücksmomente und dazwischen noch manche mehr! Und nicht zu vergessen Euer Tochter unter- nehmen, das Kleinod «La Scintilla»: einmalig als Formation und in der Kombination! Tanti auguri e tanti baci, Cecilia 

Malin Hartelius
Sängerin

Mit Wärme und Dankbarkeit denke ich an über 20 Jahre Zusammenarbeit zurück. Eine lange Zeit mit gemeinsam gelebtem und erlebtem Mu sizieren. Ich wüsste nicht, was ich aus dieser Zeit als etwas ganz Besonderes hervorheben könnte... Ob in der Oper oder im Konzert, es gab immer wieder ma- gi sche Momente, da mit Euch das Musizieren nie zur Rou ti ne wird, sondern etwas ist, das im gelebten Augenblick statt- findet. Das verlange ich von mir selbst als Künstlerin , und so habe ich es mit Euch immer erlebt. Das ist etwas Kost bares und deutet auf die Hingabe und das Einfühlungsvermögen von feinen, begabten Menschen, die sich zusammengefunden haben, um in der Geschichte des Opernhauses einzigartige Spuren zu hinterlassen. In meinem Leben sind Eure Spuren unauslöschlich! (Die schönsten künstlerischen Ergebnisse und Erlebnisse gibt es dort, wo man sich kennt und vertraut ist. Als Sänge rin ha be ich mich von Euch getragen gefühlt, als ob Ihr im mer gespürt hättet, was ich brauche oder wo «es hinführt». Dieses Gespür eines Orchesters findet man nicht überall!) Der per sönliche Erfolg, den ich und meine Kollegen erleben durfte(n), wäre ohne Euch nicht möglich. In diesem Sinne: meine innigste und herzlichste Gratulation zum Jubiläum und zugleich Danke, dass ich mehr als die Hälfte von dieser Zeit den Weg mit Euch gehen dürfte! In Freundschaft und Verbundenheit, Malin

 

Roberto Saccà
Sänger

Ich gratuliere der Philharmonia Zürich zum 30-jährigen Jubiläum und wünsche für die Zukunft viele musikalische Sternstunden ähnlich denen, die ich in den vergangenen Jahren mit diesem hervorragenden Orchester erleben durfte. In unzähligen Opernaufführungen von Rossini und Mozart über die Uraufführung von Herbert Willis Schlafes Bruder bis zu Wagners Meistersingern habe ich mich immer inter- pretatorisch reich inspiriert und optimal begleitet gefühlt. Danke und alles Gute!

Marc Albrecht
Dirigent

Die Philharmonia Zürich zählt für mich zu den raren Glücks- fällen der heutigen Opernszene: ein Spitzenensemble mit leuchtendem Ton und immer wieder verblüffender W endig- keit und Flexibilität, das sich bei Wagner ebenso zuhause fühlt wie bei Bernd Alois Zimmermann – wunderbar! Happy Birthday!

Simone Young
Dirigentin

Ich gratuliere den Musikerinnen und Musiker des Orchester herzlich zum 30-jährigen Jubiläum: Was für eine wunder- bare Vereinigung von grossen Talenten!!! Ich habe unsere Zusammenarbeit bei Lohengrin sehr genossen und freue mich, dass unser gemeinsames Musizieren in den nächsten Spielzeiten eine Fortsetzung findet! Herzliche Grüsse, Simone Young

 

Fabio Luisi

Fabio Luisi, Generalmusikdirektor des Opernhauses, stammt aus Genua. 2011 wurde er zum Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York ernannt, nachdem er dort bereits seit September 2010 als Principal Guest Conductor amtiert hatte. Von 2005 bis 2013 war er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Zuvor war Fabio Luisi Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007), Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Luisi war Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Wien (1995-2000) und Künstlerischer Direktor der Grazer Symphoniker (1990-1996). Als Gastdirigent trat er mit folgenden Orchestern auf: Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Wiener Philharmoniker, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Cleveland Orchestra, San Francisco Symphony, Concertgebouw Orchestra, Staatskapelle Berlin, Oslo Philharmonic Orchestra, Orchestre de Paris, Philharmonia London, NHK Symphony Tokio, Münchner Philharmoniker, Santa Cecilia Orchestra Rom, Mahler Chamber Orchestra. Zudem ist er häufiger Gast an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin sowie der Staatsoper Berlin. 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und kehrte im folgenden Jahr mit Strauss’ Die Ägyptische Helena dorthin zurück. An der Met dirigierte er erstmals 2005 (Don Carlo). Im Jahr 2011 dirigierte Fabio Luisi Neuproduktionen von Don Giovanni, Siegfried und Götterdämmerung (2012) an der Met und dort ausserdem Das Rheingold, Ariadne auf Naxos, Rigoletto und Massenets Manon. Mit dieser Oper gab er auch sein Debüt am Teatro alla Scala di Milano. Am Royal Opera House Covent Garden debütierte er mit Aida, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona mit Falstaff. Zudem leitete er eine USA-Tournee mit den Wiener Symphonikern. Am Opernhaus Zürich dirigierte Fabio Luisi bisher die Neuproduktionen von Jenůfa, Rigoletto, Don Giovanni, La straniera, Fidelio und Aida sowie die Wiederaufnahmen von Tosca, La bohème, Der Rosenkavalier und Don Carlo. Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani sowie sämtliche Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme (Echo-Klassik-Preis 2009) von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen.

 

Mitglieder 14/15

Generalmusikdirektor

Fabio Luisi

Persönliche Assistentin des Generalmusikdirektor
Marie Wolfram-Zweig

Orchesterdirektor

Heiner Madl

Orchestertechniker Thomas Bossart, Daniel Gutler, Sebastian Lange, Markus Metzig
Orchesterdisponent
Luis Perandones Lozano
Orchesterbüro Jarmila Jelinek

Bibliothek Anja Bühnemann, Dominique Ehrenbaum

1. Violine

Konzertmeister/innen Bartlomiej Niziol, Ada Pesch, Hanna Weinmeister, Keisuke Okazaki, Xiaoming Wang, Wen-Chun Lin
Jonathan Allen, Christian Barenius, Josiane Clematide, Franziska Eichenberger, Juliana Georgieva, Lisa Gustafson, Betül Henseler, Ulrike Jacoby, Martin Lehmann, Judit Morvay, Jakub Nicze, Tatjana Pak, Seraina Pfenninger, Dominique Schiess, Janet van Hasselt, Laurent Weibel, Daniele D'Andria (Orchester-Akademie), Alexander Kuznetsov (Orchester-Akademie), Mateusz Slawomir Smol (Orchester-Akademie)

2. Violine

Anahit Kurtikyan, Eoin Andersen, Michael Salm
Hermann Alexejew,Yuko Arakaki-Krachler, Marianne Borling, Andrea Bossow, Cornelia Brandis, Martina Goldmann, Regine Guthauser, Daniel Kagerer, Nadezhda Korshakova, Anne-Frédérique Léchaire, Sibylle Matzinger-Franzke, Ursula Meienberg, Marina Yakovleva Häfliger, Chen Yu, Ignazio Atzori, Birgit Th. Löffler-Müller, Saskia Paulisch, Timotheus Schläpfer, Mikolaj Tomaszewski, Daniele D'Andria (Orchester-Akademie), Alexander Kuznetsov (Orchester-Akademie), Mateusz Slawomir Smol (Orchester-Akademie)

Viola

Solo Karen Forster, Valérie Szlàvik, Sebastian Eyb, Rumjana Naydenova
Louis Chaintreuil, Maria Clément, Katarzyna Duz-Bielec, Daniel Hess, Florian Mohr, Natalia Mosca, Juliet Shaxson, Martina Zimmermann, Artur Wieczerzynski (Orchester-Akademie)

Violoncello

Solo Claudius Herrmann, Massimiliano Martinelli, Xavier Pignat, Christine Theus
Luzius Gartmann, Alexander Gropper, Christof Mohr, Barbara Uta Oehm, Daniel Pezzotti, Andreas Plattner, Fabien Genthialon (Orchester-Akademie)

Kontrabass

Solo Viorel Alexandru, Dariusz Mizera, Ruslan Lutsyk, Roman Patkoló
Wolfgang Hessler, Hayk Khachatryan, Dieter Lange, Bruno Peier, Alexander Önce (Orchester-Akademie)

Flöte

Solo Maria Goldschmidt, Maurice Heugen
Thomas Voelcker, Pamela Stahel, Andrea Kollé, Nathalie Hérouan (Orchester-Akademie)

Oboe

Solo Bernhard Heinrichs, Philipp Mahrenholz
Samuel Castro Bastos, Maria Alba Carmona Tobella, Clément Noël, Martin Danek (Orchester-Akademie)

Klarinette

Solo Rita Meier, Robert Pickup
Heinrich Mätzener, Nina Sara Höhn, Filipa Margarida Sacramento Nunes, Livio Russi (Orchester-Akademie)

Fagott

Solo Urs Dengler, Anne Gerstenberger
Artan Hürsever, Elisabeth Göring, Marc Jacot, Baris Önel (Orchester-Akademie)

Horn

Solo Glen Borling, László Szlávik
Tomas Gallart, Hanna Rasche, Edward Deskur, Lionel Pointet, Andrea Siri, Elia Bolliger (Orchester-Akademie)

Trompete

Solo William Nulty, Laurent Tinguely
Evgeny Ruzin, Albert Benz, Paul Muff, Marco Antonio Carneiro da Silva (Orchester-Akademie)

Posaune

Solo David García, Sergio Zordan
Ricardo Faustino Diaz Méndez, Benjamin Green, René Meister, Marc Sanchez Marti (Orchester-Akademie)

Tuba

Ricardo Lopes Sotomaior Carvalhoso

Pauke

Norbert Himstedt, Renata Walczyna, Lukas Gamper (Orchester-Akademie)

Schlagzeug

Hans-Peter Achberger, Didier Chevallier, Michael Guntern, Dominic Hermann

Harfe

Julie Palloc, Una Prelle

Tasteninstrumente

Kateryna Tereshchenko (Orchester-Akademie)

 

Philharmonische Konzerte

Spielzeit 13/14

MYTHOS WIEN

Zweimal in der Geschichte bildete Wien das Zentrum der Musikwelt: Um 1800 waren es Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven, die in der Stadt wirkten und unter der Etikettierung «Wiener Klassik» Meisterwerke komponierten. Hundert Jahre später führte der Komponistenkreis um Gustav Mahler, Alban Berg und Arnold Schönberg in dieser Stadt das musikalische Erbe des 19. Jahrhunderts fort und leitete die Moderne ein. Diese beiden Höhepunkte der Musikgeschichte machten die Musikstadt Wien zu einem Mythos. Als vormaliger Chefdirigent der Wiener Symphoniker hat sich unser Generalmusikdirektor Fabio Luisi intensiv mit der musikalischen Tradition dieser Stadt beschäftigt und sie zum Thema dieser Spielzeit gemacht. Die Werke von Gustav Mahler bilden den Schwerpunkt unserer Philharmonischen Konzerte. Mahler stellte nicht nur als Komponist, sondern auch als Dirigent und Operndirektor eine wichtige Identifika­tionsfigur im Wiener Musikleben um 1900 dar. Von der Zweiten Wiener Schule ausgehend blicken wir einerseits mit Werken von Haydn und Beethoven auf die Erste Wiener Schule zurück und weisen andererseits in die Moderne voraus. Mit dem Alphornkonzert von Jean-Luc Darbellay präsentieren wir sogar eine Uraufführung. Unser artist in residence, die Pianistin Lise de la Salle, und Fabio Luisi setzen ausserdem ihren Rachmaninow-Zyklus fort und bringen dessen drittes und viertes Klavierkonzert zur Aufführung. Für unser «Scintilla»-Konzert wird der Dirigent Teodor Currentzis, der am Opernhaus Zürich mit Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk einen grossen Erfolg feierte, aber auch ein Barockspezialist ist, eigens eine Suite aus Werken von Jean-Philippe Rameau zusammenstellen, dessen 250. Todestag in diesem Jahr begangen wird. Ab dieser Spielzeit finden sämtliche Konzerte im Opernhaus statt.

Die Philharmonischen Konzerte werden unterstützt von Evelyn und Herbert Axelrod

  1. Gastspiel Konzert Ottobeuren

    Marc Albrecht, Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich; Anton Bruckner Messe f-Moll Nr.3
    15.09.2013 - 15:00
  2. 1. Philharmonisches Konzert

    Fabio Luisi, Lise de la Salle, Philharmonia Zürich; Werke von Gottfried von Einem, Sergej Rachmaninow und Hector Berlioz
    1. Philharmonisches Konzert
    29.09.2013 - 11:15
  3. Rachmaninow / Tschaikowski

    Fabio Luisi, Lise de la Salle, Philharmonia Zürich; Werke von Sergej Rachmaninow und Pjotr Tschaikowski
    2. Philharmonisches Konzert 
    22.12.2013 - 11:15
  4. Hartmann / Mahler

    Fabio Luisi, Hanna Weinmeister, Philharmonia Zürich; Werke von Karl Amadeus Hartmann und Gustav Mahler
    3. Philharmonisches Konzert
    16.03.2014 - 11:15
  5. Mozart

    William Christie, Orchestra La Scintilla Zürich; Werke von Wolfgang Amadeus Mozart
    4. Philharmonisches Konzert
    11.05.2014 - 11:15
  6. Mozart / Bruckner

    Karl Heinz Steffens, Sabine Meyer, Philharmonia Zürich; Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Anton Bruckner
    5. Philharmonisches Konzert
    01.06.2014 - 11:15
  7. Rachmaninow / Beethoven

    Fabio Luisi, Lise de la Salle, Sen Guo, Anna Stéphany, Mauro Peter, Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich; Werke von Sergej Rachmaninow und Ludwig van Beethoven
    6. Philharmonisches Konzert
    06.07.2014 - 11:15
 

Bildergalerie

Fotografiert von Monika Rittershaus am 13. Juni 2O13