Nussknacker und Mausekönig

Die Aufnahme war von Freitag, 24. April ab 18.00 Uhr bis Sonntag, 26. April 24.00 Uhr verfügbar.
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Der Nussknacker gehört, nicht zuletzt wegen der eingängigen Musik von Pjotr Tschaikowski, zu den beliebtesten Werken des Ballettrepertoires. In seiner umjubelten Version für das Ballett Zürich bringt Christian Spuck dem Weihnachtsballett die ursprüngliche Handlung zurück und verwandelt es in eine poetisch-fantastische Produktion.
Christian Spuck erzählt E.T.A Hoffmanns schwarzromantisches Märchen Nussknacker und Mausekönig und stellt den literarischen Ursprung, in den gängigen Ballettfassungen oft stark vereinfacht und vernachlässigt, in den Mittelpunkt seiner Choreografie. Somit kehren auch das normalerweise gestrichene Märchen rund um Prinzessin Pirlipat sowie die Vorgeschichte des zur Holzpuppe erstarrten Nussknacker-Prinzen wieder zurück in das Ballett.
Auf der Bühne verwandelt sich Drosselmeiers Werkstatt in ein altes Revuetheater, in welchem Hoffmanns skurrile Figuren zu neuem Leben erwachen. Christian Spuck spielt in seiner Choreografie mit dem Reichtum dieser Figuren, der Absurdität und dem übertriebenen Humor in Hoffmanns Erzählkosmos und geht zurück zur unheimlichen Fantastik des deutschen Dichters.
Aus der scheinbaren Harmlosigkeit wird ein Spiel aus Imagination und Realität, das virtuos zwischen mehreren Wirklichkeitsebenen hin- und herspringt. Christian Spuck bringt mit seiner Inszenierung, die auch am legendären Moskauer Bolschoi Theater begeistert aufgenommen wurde, alle Facetten der Geschichte neu zum Leuchten.
Eine Produktion von Accentus Music in Koproduktion mit NHK, in Kooperation mit Opernhaus Zürich.
Besetzung
Paul Connelly Musikalische Leitung
Christian Spuck Choregraphie & Inszenierung
Rufus Didwiszus Setdesign
Martin Gebhardt Lichtdesign
Buki Shiff Kostümdesign
Michael Küster, Claus Spahn Dramaturgie
Ballett Zürich
Junior Ballett
Philharmonia Zürich
Kinderchor & SoprAlti des Opernhauses Zürich