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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Opera in three acts
by Kurt Weill (1900-1950) and Bertolt Brecht (1898-1956)

Musical director Producer Stage design Costumes Lighting designer Video designer Video assistance Assistant choreographer Chorus Master Dramaturgy

In German with German and English surtitles. Duration 2 H. 45 Min. incl. intermission after 1st act after approx. 1 H.

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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

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Synopsis

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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Biographies


Sebastian Baumgarten,

Sebastian Baumgarten

Sebastian Baumgarten, geboren in Ost-Berlin, studierte Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin. 1999-2002 war er Oberspielleiter am Staatstheater Kassel, 2003-2005 Chefregisseur des Meininger Theaters. Als Regisseur sowohl im Schauspiel als auch im Musiktheater wurde er mehrfach ausgezeichnet: 2002 erhielt er für seine Tosca­ Inszenierung am Staatstheater Kassel den Götz-Friedrich-Preis, für seine Produktion von Händels Orest an der Komischen Oper Berlin wurde er 2006 von den Kritikern der Zeitschrift «Opernwelt» zum Regisseur des Jahres gewählt. 2011 eröffnete er mit Tannhäuser die 100. Bayreuther Festspiele und 2013 war seine Zürcher Inszenierung von Brechts Die heilige Johanna der Schlachthöfe zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Zu seinen Inszenierungen der letzten Jahre gehören u.a. Tosca an der Volksbühne Berlin, Mozarts Requiem, Im weissen Rössl und Carmen an der Komischen Oper Berlin, Dantons Tod, Brechts Im Dickicht der Städte und Zement am Maxim Gorki Theater, La Fabbrica (nach Luigi Nono und György Ligeti) am HAU Berlin, Die Affäre Rue de Lourcine, Schuld und Sühne sowie Herr Puntila und sein Knecht Matti am Schauspielhaus Zürich, Der Freischütz und Der fliegende Holländer am Theater Bremen, Die Ballade vom Fliegenden Holländer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Die Nibelungen am Staatsschauspiel Dresden, La forza del destino und Al gran sole carico d’amore am Theater Basel sowie Don Giovanni, Wolfgang Rihms Hamletmaschine, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny und Belshazzar am Opernhaus Zürich. Seit 2013 leitet Sebastian Baumgarten den Studiengang Regie an der Theaterakademie «August Everding» in München.

Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022


Barbara Ehnes,

Barbara Ehnes

Barbara Ehnes studierte Freie Kunst und Bühnenbild bei Wilfried Minks und Marina Abramovic an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und in Amsterdam sowie Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. Seither entwirft sie Bühnenbilder u.a. für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, die Münchner Kammerspiele, das Schauspielhaus Zürich, das Theater Basel, die Volksbühne Berlin, das Thalia Theater Hamburg, das Burgtheater Wien, Het Muziektheater Amsterdam, die Salzburger Festspiele und die Staatsoper Berlin. Seit 2000 arbeitet sie regelmässig mit den Regisseuren Stefan Pucher, Jossi Wieler/Sergio Morabito, Calixto Bieito, Schorsch Kamerun, die Choreografin Meg Stuart und Sebastian Baumgarten (u.a.Don Giovanni und Die Hamletmaschine am Opernhaus Zürich). In den vergangenen Jahren entstanden zudem eigene performative Installationen (u.a. Istanbul Transgelinler, Die schwarze Botin – remastered and remistressed bei den Wiener Festwochen 2013). Während der Intendanz Frank Baumbauers (2001–2009) gehörte Barbara Ehnes zum künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele. 2005 erhielt sie den deutschen Bühnenpreis «Opus» und 2012 wurde ihr gemeinsam mit Chris Kondek der Deutsche Theaterpreis «Faust» für Quijote. Trip zwischen Welten am Thalia Theater Hamburg verliehen. Seit 2011 ist sie Professorin für Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. 2015 ist im Verlag Theater der Zeit die Monographie Barbara Ehnes – Starting Over erschienen. 2020 erschuf sie das Bühnenbild zur Uraufführung von Fujikuras A Dream of Armageddon am New National Theatre Tokyo (Regie: Lydia Steier).

Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022


Joki Tewes,

Joki Tewes

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Bildnerteam in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Im Bereich Kostüm prägten sie die gemeinsamen Inszenierungen mit Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und zuletzt am Residenztheater München (Kasimir und Karoline). Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Dani Levy, Christian Weise, Christoph Frick und Paul-Georg Dittrich. Mit Sebastian Baumgarten arbeiten sie bereits seit 2012 u.a. für das Staatstheater Stuttgart, das Maxim Gorki Theater Berlin, die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertold Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Ihre letzte Produktion am Opernhaus Zürich war Orlando Paladino in der Regie von Jetske Mijnssen.



Jana Findeklee,

Jana Findeklee

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Bildnerteam in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Im Bereich Kostüm prägten sie die gemeinsamen Inszenierungen mit Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und zuletzt am Residenztheater München (Kasimir und Karoline). Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Dani Levy, Christian Weise, Christoph Frick und Paul-Georg Dittrich. Mit Sebastian Baumgarten arbeiten sie bereits seit 2012 u.a. für das Staatstheater Stuttgart, das Maxim Gorki Theater Berlin, die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertold Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Ihre letzte Produktion am Opernhaus Zürich war Orlando Paladino in der Regie von Jetske Mijnssen.



Elfried Roller,

Elfried Roller

Elfried Roller stammt aus Stuttgart. Schon wäh­rend des Studiums der Elektrotechnik ar­bei­tete er nebenher in einem Privattheater in Karls­ruhe. Es folgte die Mei­s­ter­ausbildung am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und kreierte Lichtdesigns u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Seit 2008 ist Elfried Roller am Opernhaus Zürich beschäftigt. Hier entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers In­sze­nierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell sowie für Sebastian Baumgartens Produktionen Hamletmaschine, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny und Bel­shazzar.

Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022


Chris Kondek,

Chris Kondek

Chris Kondek, geboren in Boston und aufgewachsen in New York, produziert seit 20 Jahren Videos für Theater und Performances. 1990 begann seine Arbeit mit The Wooster Group in New York. 1995 arbeitete er mit Laurie Anderson an ihrem Multimedia-Konzert The Nerve Bible und 1998 an ihrer Oper Songs and Stories from Moby Dick. 1999 zog er nach Berlin, wo er mit der Choreografin Meg Stuart zu arbeiten begann. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Regisseur Stefan Pucher. Ausserdem gestaltet Chris Kondek Videos für Produktionen von Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Hans-Werner Kroesinger, René Pollesch, Michael Nyman, Rimini Protokoll, Jossi Wieler und Falk Richter. In letzter Zeit erarbeitete er u.a. Videodesigns für Tannhäuser in Bayreuth, Schuld und Sühne am Schauspielhaus Zürich, Don Giovanni und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny am Opernhaus Zürich, Ariodante am Theater Basel, Situation Rooms an der Ruhrtriennale und Elektra am Deutsche Theater Berlin. Seit 2004 entwickelt Chris Kondek eigene Theaterarbeiten, zumeist gemeinsam mit Christiane Kühl. Das erste Projekt, Dead Cat Bounce, wurde beim Festival Politik im Freien Theater 2005 vom Goethe-Institut und ZDF-theaterkanal ausgezeichnet. Es folgten u.a. Loan Shark am Hebbel am Ufer Berlin, Stuff am Theater Neumarkt in Zürich, Übermorgen ist zweifelhaft // 2012 an den Münchner Kammerspielen, Money: It Came From Outer Space am HAU, das ebenfalls vom Goethe-Institut ausgezeichnet wurde, sowie Anonymous P. (2014) in der Gessnerallee Zürich. 2012 erhielt Chris Kondek gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Barbara Ehnes den Theaterpreis «Der Faust» für die Arbeit an Stefan Puchers Produktion Don Quixote am Thalia-Theater Hamburg. Am Opernhaus Zürich führte er zuletzt Regie bei der Uraufführung Last Call von Michael Pelzel.

Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022


Ruth Stofer,

Ruth Stofer

Ruth Stofer studierte Kunst und Medien in Zürich und schloss 2010 ihr Studium mit einem Master of Arts in Fine Arts ab. Im selben Jahr assistierte sie dem Videokünstler Sebastian Pircher in der Inszenierung Tod eines Handlungsreisenden (Regie: Stefan Pucher) am Schauspielhaus Zürich. Anschliessend arbeitete sie als Videotechnikerin im Schauspielhaus Zürich und wirkte bei zahlreichen Theaterstücken mit. 2012 entwickelte sie das Videodesign für Ruedi Häusermanns Stück Vielzahl leiser Pfiffe. Neben ihrem Wirken am Theater verfolgte Ruth Stofer stets ihre eigene künstlerische Arbeit, oft zusammen mit ihrer Schwester Rebecca Stofer, als Künsterinnenduo stofer&stofer. So beteiligten sie sich an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland und gewannen Atelierstipendien in Paris und Chicago. 2017 erarbeitete sie mit stofer&stofer und Veronica Rodriguez die Multimedia-Performance Guts Reloaded und tourte damit in New York, Chicago und Detroit. Seit 2016 arbeitet sie eng mit dem Videokünstler Chris Kondek zusammen und entwickelte mit der Gruppe doublelucky productions Performances wie You Are Out There (2017) und The Hairs Of Your Head Are Numbered (2018), die national und international touren. 2016 arbeitete sie mit Kondek an Forza del Destino (Theater Basel) und 2017 bei Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Opernhaus Zürich), beides in der Regie von Sebastian Baumgarten, 2018 bei Am Königsweg am Schauspielhaus Zürich (Regie: Stefan Pucher) und Lazarus am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (Regie: Falk Richter). Ihre letztes Videodesign gestaltete sie mit Kevin Graber 2019 für Die Grosse Gereiztheit am Schauspielhaus Zürich in der Inszenierung von Karin Henkel.



Kinsun Chan,

Kinsun Chan

Kinsun Chan, geboren in Vancouver/Kanada, studierte Kunst, Grafikdesign und Tanz in den USA. Als Tänzer war er u.a. Mitglied des Balletts Zürich unter Heinz Spoerli sowie des Ballets Basel unter Richard Wherlock, wo er als Solist in Choreografien von Jiří Kylián, William Forsythe, Nacho Duato, Heinz Spoerli, Hans van Manen, Richard Wherlock und Ed Wubbe zu erleben war. Seine ersten eigenen Choreografien entstanden für die Reihe «Junge Choreografen» des Balletts Zürich sowie im Rahmen der Noverre-Gesellschaft am Stuttgarter Ballett. Kinsun Chans Arbeiten wurden seither vom Ballett Basel, dem Singapore Dance Theatre, dem Ballett der Staatsoper Hannover, der Royal Ballet School Antwerpen, der John Cranko Ballet School, der Hong Kong Academy of Performing Arts, der Ballett Akademie München, der Tanz Akademie Zürich sowie am Tiroler Landestheater, am Staatstheater Kassel und am Luzerner Theater aufgeführt. Die Choreografie Black on Black, kreiert für das Hong Kong Ballet, wurde zum Jacobs Pillow Dance Festival (USA) und zum Festival des Arts de Saint Sauveur (Kanada) eingeladen. Kinsun Chan ist zudem als Choreograf für Tanz und Opern tätig. Zu den OpernregisseurInnen mit denen er bisher zusammen arbeitete, gehören Jens-Daniel Herzog, Michael Sturminger, Götz Friedrich, Dominique Mentha, Bernd Mottl, Frank Hilbrich, Tatjana Gürbaca, Sebastian Baumgarten und Andreas Homoki. Kinsun Chan ist seit Beginn der Spielzeit 2019/20 Leiter der Tanzkompanie am Theater St. Gallen.



Janko Kastelic,

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Oct 2021 Il trovatore24, 28 Oct; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dec 2021 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Peer Gynt21, 24, 26, 27, 29 May; 02, 03, 16, 17, 18, 24 Jun 2022 Il pirata01, 06, 10 Jun 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022


Doris Soffel,

Doris Soffel

Doris Soffel studierte an der Münchner Hochschule für Musik, zunächst Violine, dann Gesang bei Marianne Schech. Sie debütierte bei den Bayreuther Jugend-Festspielen als Isabella (Wagners Das Liebesverbot). Daraufhin holte sie Wolfgang Windgassen ins Ensemble der Stuttgarter Oper, wo sie sich ein breites Repertoire mit Rollen ihres Fachs aufbauen konnte. Mit ihrem Erfolg an Covent Garden als Sesto und als Orlofsky  begann 1984 ihre internationale Karriere. Es folgten ein Gastvertrag an der Bayerischen Staatsoper unter Sawallisch sowie Engagements an allen grossen Opern- und Konzerthäusern der Welt. Zu ihren wichtigsten Rollen gehörten Carmen, Charlotte und Mar­guerite (La Damnation de Faust). In der Münchner Uraufführung von Aribert Reimanns Troades sang sie Kassandra. Als gefragte Wagner- und Strauss-Sängerin sang sie Kundry unter Christian Thielemann, Ortrud unter Fabio Luisi sowie Fricka (Rheingold und Walküre) unter Georg Solti in Bayreuth und  Waltraute (Götterdämmerung) unter Zubin Mehta. Beide Rollen sang sie später in Ring-Inszenierungen in Köln (Robert Carsen), Amsterdam (Pierre Audi), Dresden (Willy Decker), Mailand und an der Deutschen Oper Berlin. Zu ihrem Repertoire gehören zudem die Amme (Frau ohne Schatten), Herodias (Salome), Klytämnestra (Elektra), Marfa (Chowanschtschina), Ježibaba (Rusalka) und Kabaniča (Katja Kabanowa). Als Konzert- und Liedsängerin ist sie weltweit in allen grossen Konzerthäusern aufgetreten. Ihr vielfältiges Schaffen ist auf Youtube und in etwa 70 CD- und DVD-Aufnahmen dokumentiert. Doris Soffel ist Kammersängerin und Trägerin des Königlichen schwedischen Nordsternordens.



Valentina Farcas,

Valentina Farcas

Valentina Farcas stammt aus Rumänien. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Fabio Biondi, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Nikolaus Harnoncourt, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Paavo Järvi, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Jonathan Nott und Kirill Petrenko. Nach dem Studium an der Folkwang Hochschule in Essen war sie Ensemblemitglied an der Komischen Oper Berlin und sang dort Gilda unter Kirill Petrenko sowie Hermione in Händels Oreste unter Thomas Hengelbrock – eine Produktion, die von der Zeitschrift Opernwelt zur Produktion des Jahres gewählt und auf ARTE ausgestrahlt wurde. Zu ihren Partien gehören ausserdem Pamina, Gilda, Susanna, Liù, Musetta, Violetta und Lucia di Lammermoor. Sie gastierte bei den Salzburger Festspielen, beim Theater an der Wien, Teatro San Carlo, Accademia Santa Cecilia, Opéra National de Lyon, Komische Oper Berlin, ABAO Bilbao, Spoleto Festival, Dallas Opera, Kissinger Sommer Festival, NCPA Beijing. Sie ist regelmässig im Konzertbereich tätig und sang zuletzt in Mozarts c-Moll-Messe und Brahms Deutsches Requiem mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Paavo Järvi, in Bachs Matthäuspassion unter Jaap van Zweden, Mahlers 8. Sinfonie (Mater Gloriosa) unter Riccardo Chailly in Mailand, Mozarts Laudate Dominum unter Riccardo Muti in Florenz und Haydns Il ritorno di Tobia in Salzburg unter Nikolas Harnoncourt (mit CD-Aufnahme). In der vergangenen Saison sang sie u.a. in Mahlers 8. Sinfonie unter Fabio Luisi beim Maggio Musicale Florenz, Giulietta (I Capuleti e i Montecchi) unter Fabio Biondi beim Musikfestival Bremen (mit CD-Aufnahme) sowie Cleopatra (Giulio Cesare) an der Komischen Oper Berlin.



Christopher Ventris,

Christopher Ventris

Christopher Ventris gehört seit seinen Debüts in Glyndebourne, an der Opera North und an der English National Opera zu den führenden Tenören seines Faches. In den vergangenen Jahren lag der Fokus seiner Karriere vor allem auf Wagner-Partien. So gab er als Parsifal sein erfolgreiches Debüt bei den Bayreuther Festspielen 2008 und begeisterte mit derselben Partie unter Bernard Haitink am Opernhaus Zürich in der Spielzeit 2006/07, unter Christian Thielemann und später in der Regie von Alvis Hermanis an der Wiener Staatsoper, unter Kent Nagano an der Bayerischen Staatsoper, unter Lorin Maazel in Valencia, unter Marc Albrecht in Amsterdam sowie u.a. in London, Paris, Barcelona und San Francisco. Siegmund (Die Walküre) verkörperte er u.a. in Wien, Bayreuth, Washington, Venedig, Amsterdam, Budapest und bei seinem Debüt an der Semperoper Dresden. Lohengrin sang er in Bologna, Genf, Madrid und Dallas. Er gab seine Rollendebüts als Tannhäuser in Paris sowie als Erik (Der fliegende Holländer) in San Francisco und sang die Titelrolle in Rienzi bei den Salzburger Festspielen. Weitere zentrale Partien seines Repertoires sind Laca (Jenůfa), den Christopher Ventris an der Spielzeiteröffnung 2012/13 in Zürich sang, wie auch die Rolle des Steva in derselben Oper, mit der er u.a. an der Metropolitan Opera debütierte, zudem die Titelrolle in Peter Grimes (Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin), Florestan in Fidelio (Washington National Opera), Max in Der Freischütz (Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin, Teatro alla Scala) und Andrei Chowanski in Chowanschtschina (Bayerische Staatsoper, BBC Proms). Geplant sind u.a. Parsifal, Siegmund und Lohengrin an der Wiener Staatsoper.



Iain Milne,

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u. a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy und Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche und in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel als Jakob Glock zu hören. Zuletzt sang er u.a. Jack in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Pong in Turandot, Gastone in La traviata, Menaldo Negroni in Die Gezeichneten, The Beadle in Sweeney Todd, Mister Bobo / Ander-Bobo in Coraline, Walther von der Vogelweide in Tannhäuser und Misail in Boris Godunov. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Nello Santi, Giovanni Antonini und Gianandrea Noseda.

Lucia di Lammermoor22, 26, 29 May; 04, 12 Jun 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022 Falstaff 03, 05, 08, 10 Jul 2022


Cheyne Davidson,

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello, Schaunard und Benoît (La bohème), Escamillo (Carmen), Silvio (Pagliacci), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten), Chang in Das Land des Lächelns, als Le Bailli in Massenets Werther, als Bill (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und als Jonas Fogg (Sweeney Todd) auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, nach Belgrad und Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021 Die Odyssee21 Nov; 04, 11, 16 Dec 2021; 08 Jan 2022 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022


Ruben Drole,

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) und Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt u.a. als Figaro, Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, Leporello, Alaskawolfjoe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), in Die Gezeichneten, als Peter in Hänsel und Gretel, als Biterolf in Tannhäuser, als Guru in der Uraufführung Last Call, als Theatermaschinist in Die Sache Makropulos und als Soldat in Die Geschichte vom Soldaten zu sehen.

Das tapfere Schneiderlein19, 26 Sep; 20 Nov 2021 Die Odyssee13 Nov; 07, 16, 26 Dec 2021; 16 Jan 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022


Thomas Erlank,

Thomas Erlank

Thomas Erlank stammt aus Südafrika. Er studierte Musik an der Universität von Stellenbosch (Südafrika) und Gesang am Royal College of Music in London bei Patricia Bardon. 2011 gab er sein Debüt als Solist in Steve van der Merwes Eleven – A Requiem for a Parent in der St. George’s Cathedral in Kapstadt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Aeneas (Dido und Aeneas), Dr. Blind (Die Fledermaus), Acis (Acis und Galatea) und Il Podestà (La finta giardiniera). Beim Händel Festival in London sang er Lurcanio in Händels Ariodante. 2015 wirkte er in David Morins Dokumentarfilm Finding Messiah mit. Mit Werken von Mozart, Haydn und Händel war er u.a. in St. Martin-in-the-Fields, in der Cadogan Hall und beim Brighton Fringe Festival zu erleben. Von 2018 bis 2020 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier 2018/19 den Tenorpart in der Ballettproduktion Winterreise von Christian Spuck, Borsa in Rigoletto, Ambrogio in der IOS-Produktion Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur sowie den Conférencier in der Uraufführung Last Call von Michael Pelzel. In der Spielzeit 2019/2020 war er in Belshazzar, in der Zauberflöte und in Fidelio zu hören. Seit der Spielzeit 2020/21 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang jüngst in Idomeneo, L’incoronazione di Poppea sowie in Die Odyssee.

L’incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 Die Odyssee13, 28 Nov; 07, 11, 15, 26 Dec 2021 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mar 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022