Der fliegende Holländer

Romantic opera in three acts by Richard Wagner (1813-1883)
Libretto by the composer

From 11. March 2014 until 23. March 2014

  • Duration :
    2 H. 20 Min.
  • Language:
    In German with German and English surtitles.
  • More information:
    Introduction 45 min before the performance.

Musical Director:
Constantin Trinks

Constantin Trinks

Constantin Trinks geboren in Karlsruhe, studierte an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Dirigieren bei Wolf-Dieter Hauschild sowie Klavier bei Günter Reinhold. Nach ersten Stationen in Karlsruhe sowie am Saarländischen Staatstheater war er von 2009 bis 2012 Generalmusikdirektor des Staatstheaters Darmstadt. Hier leitete er den Ring des Nibelungen, Die Meistersinger von Nürnberg, Parsifal, Fidelio, Aida, Hänsel und Gretel, die Uraufführung von Orffs Jugendwerk Gisei sowie den Rosenkavalier. Mit dem Rosenkavalier debütierte er 2010 an der Semperoper Dresden, wo er in der Folge auch Weinbergers Schwanda, der Dudelsackpfeifer sowie Hänsel und Gretel und Le nozze di Figaro leitete. Seit seinem Japandebüt am New National Theatre in Tokio mit Don Giovanni ist er auch an diesem Haus regelmässiger Gast und dirigierte dort La bohème und Tannhäuser. Weitere Engagements führten ihn an die Opéra National de Paris (Die verkaufte Braut), an die Hamburgische Staatsoper (Ariadne auf Naxos, Don Giovanni), an die Oper Frankfurt (Le nozze di Figaro) sowie an die Deutsche Oper Berlin (Tannhäuser). Im Wagnerjahr 2013 dirigierte er Werke aus der frühen Schaffensperiode des Komponisten: den Fliegenden Holländer in Dresden, Tannhäuser in Tokio, Strasbourg, Frank­furt und Dresden sowie Das Liebesverbot im Rahmen der Bayreuther Festspiele. Zu seinen jüngsten Dirigaten gehören Der fliegende Holländer und The Turn of the Screw in Zürich, Die Zauberflöte in Hamburg, Wien und Paris, Les Contes d’Hoffmann, Die Entführung aus dem Serail und Der Rosenkavalier in München, Tristan und Isolde in Sofia sowie Marschners Hans Heiling im Theater an der Wien.

 

Production:
Andreas Homoki

Andreas Homoki

Andreas Homoki was born in Germany in 1960 as the son of a Hungarian family of musicians and studied school music and German studies in Berlin (West). In 1987 he went to the Cologne Opera as an assistant director and stage manager, where he remained until 1993. From 1988 to 1992 he was also a lecturer for stage instruction at the opera school of the Cologne University of Music. It was here that his first own productions were created. In 1992 his first guest production took him to Geneva, where his interpretation of "Die Frau ohne Schatten" received international attention. The production, which was later also shown at the Théâtre du Châtelet in Paris, received the French Critics' Prize of the Year in 1994. From 1993 to 2002 Andreas Homoki worked as a freelance opera director and staged productions in Cologne, Hamburg, Geneva, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam and Munich, among others. As early as 1996 he made his debut at the Komische Oper Berlin with "Falstaff", followed by "The Love for Three Oranges" (1998) and in 2000 "The Merry Widow". In 2002 Andreas Homoki was appointed chief director of the Komische Oper Berlin as successor to Harry Kupfer, and in 2004 he became its artistic director. In addition to his directing work at the Komische Oper Berlin, he staged productions at the Théâtre du Châtelet in Paris, the Bavarian State Opera in Munich, the New National Theatre Tokyo, the Semperoper Dresden and the Hamburg State Opera, among others. In July 2012, under the musical direction of William Christie, he staged "David et Jonathas" by Marc-Antoine Charpentier for the Festival in Aix-en-Provence – a production that was later also shown in Edinburgh, Paris and New York, among other places. From 2012 to 2025 Andreas Homoki was artistic director of the Zurich Opera House, where he staged productions including "The Flying Dutchman" (co-production with La Scala in Milan and the Norwegian National Opera Oslo), "Fidelio", "Juliette", "Lohengrin" (co-production with the Vienna State Opera), "Luisa Miller" (Hamburg State Opera), "Wozzeck", "My Fair Lady" (Komische Oper Berlin), "I puritani", "Medée", "Lunea" (named "World Premiere of the Year 2017/18" by the magazine Opernwelt), "Iphigénie en Tauride", "Nabucco", "Simon Boccanegra", "Les Contes d'Hoffmann", "Salome", the "Ring des Nibelungen" and "Carmen". Andreas Homoki has been a member of the Academy of the Arts Berlin since 1999.

Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 May 2026 Das Rheingold29 Nov / 4 / 12 / 17 Dec 2026 Die Walküre24 / 31 Jan / 3 / 6 Feb 2027
Set Design:
Wolfgang Gussmann

Wolfgang Gussmann

Wolfgang Gussmann arbeitet seit 1979 freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Andreas Homoki und Willy Decker, für den er von 2009 bis 2011 auch als künstlerischer Berater bei der Ruhrtriennale wirkte. Als regelmässiger Gast schafft er Ausstattungen u. a. an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Stuttgart, der Deutschen und der Komischen Oper Berlin, der Ruhrtriennale, bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra Bastille, am Théâtre du Châtelet in Paris, an der San Francisco Opera und der Metropolitan Opera New York sowie an den führenden Opernhäusern Italiens und Spaniens und in Genf, Amsterdam, Oslo, Kopenhagen und Brüssel. Wichtige Produktionen waren u. a. die Uraufführung von Das Schloss und Hänsel und Gretel an der Deutschen Oper Berlin, Die Frau ohne Schatten und Orphée in Genf, Wozzeck, Elektra, Carmen und Katja Kabanowa in Amsterdam, Rigoletto, Salome, Pique Dame und Pelléas et Mélisande in Hamburg, Eugen Onegin, Der fliegende Holländer, Tannhäuser und Boris Godunow in Paris, Lulu und Billy Budd an der Wiener Staatsoper sowie Die tote Stadt bei den Salzburger Festspielen. Für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Frankreich wurde ihm 2001 der Orden «Chevalier des Arts et des Lettres» verliehen. In Zürich stattete er Willy Deckers Inszenierung von Il ritorno d’Ulisse in patria und The Turn of the Screw aus sowie Andreas Homokis Inszenierungen des Fliegenden Holländers, Lohengrin, Das Land des Lächelns und Nabucco aus.

Costumes:
Wolfgang Gussmann,

Wolfgang Gussmann

Wolfgang Gussmann arbeitet seit 1979 freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Andreas Homoki und Willy Decker, für den er von 2009 bis 2011 auch als künstlerischer Berater bei der Ruhrtriennale wirkte. Als regelmässiger Gast schafft er Ausstattungen u. a. an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper München, der Hamburgischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Staatsoper Stuttgart, der Deutschen und der Komischen Oper Berlin, der Ruhrtriennale, bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra Bastille, am Théâtre du Châtelet in Paris, an der San Francisco Opera und der Metropolitan Opera New York sowie an den führenden Opernhäusern Italiens und Spaniens und in Genf, Amsterdam, Oslo, Kopenhagen und Brüssel. Wichtige Produktionen waren u. a. die Uraufführung von Das Schloss und Hänsel und Gretel an der Deutschen Oper Berlin, Die Frau ohne Schatten und Orphée in Genf, Wozzeck, Elektra, Carmen und Katja Kabanowa in Amsterdam, Rigoletto, Salome, Pique Dame und Pelléas et Mélisande in Hamburg, Eugen Onegin, Der fliegende Holländer, Tannhäuser und Boris Godunow in Paris, Lulu und Billy Budd an der Wiener Staatsoper sowie Die tote Stadt bei den Salzburger Festspielen. Für seine Verdienste um das kulturelle Leben in Frankreich wurde ihm 2001 der Orden «Chevalier des Arts et des Lettres» verliehen. In Zürich stattete er Willy Deckers Inszenierung von Il ritorno d’Ulisse in patria und The Turn of the Screw aus sowie Andreas Homokis Inszenierungen des Fliegenden Holländers, Lohengrin, Das Land des Lächelns und Nabucco aus.

Susana Mendoza

Susana Mendoza

Susana Mendoza begann ihre Karriere als Kostümassistentin in Köln, wo sie u. a. mit Gottfried Pilz und Andreas Reinhardt zusammenarbeitete. Von 1991 bis 1997 studierte sie Kostümbild an der Hochschule der Künste in Berlin. In dieser Zeit begann ihre Zusammenarbeit mit Wolfgang Gussmann, die sie u. a.an die Deutsche Oper Berlin, die Wiener und die Bayerische Staatsoper, die Pariser Opéra Bastille und an die Nederlandse Opera führte. Ausserdem kreierte sie die Kostüme für Manon Lescaut an der Nationale Reisopera in Rotterdam. Sie arbeitete u. a. mit Reto Nickler und seit 1998 intensiv mit der Regisseurin Sabine Hartmannshenn bei Produktionen wie Peter Grimes in Hamburg, Cavalleria rusticana/Pagliacci und Schule der Frauen am Theater Lübeck, Lulu an der Oper Göteborg, Werther in Nürnberg sowie Lucia di Lammermoor am Staatstheater Kassel. Weitere Arbeiten führten sie nach Innsbruck, Salzburg, Wien, Barcelona, New York, Düsseldorf und Köln sowie zur Ruhrtriennale. Sie entwarf die Kostüme für The Rake’s Progress und Lohengrin an der Deutschen Oper am Rhein, Falstaff und Die Fledermaus am Deutschen Nationaltheater in Weimar, Rinaldo und Il tabarro in Köln, Giovanna d’Arco und Romeo und Julia auf dem Dorfe in Bielefeld sowie Der fliegende Holländer, Il ritorno d’Ulisse in patria, The Turn of the Screw, Das verzauberte Schwein, Das Land des Lächelns und Nabucco am Opernhaus Zürich. Zuletzt folgten die Kostümentwürfe für Siegfried in Chemnitz, Das Land des Lächelns am Aalto-Theater in Essen, Die Blume von Hawaii, La Belle Hélène und Barbiere di Siviglia in Hagen, Les Contes d’Hoffmann in Zürich und Orphée aux enfers in Chemnitz.

Lighting Design:
Franck Evin

Franck Evin

Franck Evin, born in Nantes, moved to Paris at the age of 19 to study piano. At night he accompanied singers at the Café-Théâtre Le Connétable and also began to take an interest in lighting. He eventually decided to combine music and technology. Thanks to a scholarship from the French Ministry of Culture, he became assistant to the head of lighting at the Opéra de Lyon in 1983. There he worked with Ken Russell and Robert Wilson, among others. In 1986 he began working as an independent lighting designer at the Düsseldorf Schauspielhaus and obtained his master’s certificate in lighting in 1993. During this time he had a close collaboration with Werner Schröter and the conductor Eberhard Kloke. This was followed by productions in Nantes, Strasbourg, Paris, Lyon, Vienna, Bonn, Brussels and Los Angeles, among other places. From 1995 to 2012 he was Artistic Director of the lighting department at the Komische Oper Berlin, where he was responsible for all new productions. Important artistic partners during this period included Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieito and Hans Neuenfels. In 2006 Franck Evin was awarded the German Theatre Prize "Opus" in the category of lighting design. From 2012 to 2025 he was Artistic Director of the lighting department at the Zurich Opera House. In addition to his work in Zurich, he continued to work on international productions at opera houses in Oslo, Stockholm, Tokyo, Amsterdam, Munich and Graz, as well as at the Opéra Bastille, Teatro alla Scala, Teatro La Fenice, the Vlaamse Opera and at the Bayreuth Festival.

Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan 2026 Madama Butterfly30 Dec 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan 2026 Un ballo in Maschera22 / 28 / 31 May / 7 / 13 Jun 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 May 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Jul 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov / 6 Dec 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan 2027 Das Rheingold29 Nov / 4 / 12 / 17 Dec 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dec 2026 Die Walküre24 / 31 Jan / 3 / 6 Feb 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb / 2 / 5 Mar 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 May / 4 / 6 / 11 Jun 2027 La bohème16 / 18 / 23 Jun / 4 / 7 / 10 Jul 2027
Chorus Master:
Jürg Hämmerli

Jürg Hämmerli

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Mu­sik­­hochschule in Zürich. Sei­­­­ne Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 ab. 1985 wur­de er zum Leiter einer Ju­gend­musikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chor­di­rek­tors mit eige­­nen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/ 94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opern­hau­ses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­ant­wortlich für Chorein­stu­dierungen von un­ge­fähr 100 Opern­pro­duk­­tio­nen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Auf­nah­men sowie TV-Pro­duk­tionen dokumentiert, darunter Tra­via­­ta im Haupt­­­bahn­hof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Ein­stu­die­rungen betreut. Für den Fest­akt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Bezie­hun­gen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Natio­nal­­chor Die Zauberflö­te einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen pro­fessionellen Chören wie dem Chor der Na­tional­oper Sofia, dem Prager Rund­funk­chor, dem Kammerchor Moskau, dem ehemaligen Schweizer Kam­mer­chor oder dem Ensemble der am Opern­­­­haus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zu­satz­chors so­wie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes An­liegen.

Dramaturgy:
Werner Hintze

Werner Hintze

The author and dramaturg Werner Hintze studied theatre studies at Humboldt University in Berlin. Following an initial appointment at the Landestheater Halle, he worked at the Semperoper Dresden before moving to the Hans-Otto-Theater in Potsdam as chief dramaturg. From 2002 to 2012, he was chief dramaturg at the Komische Oper Berlin. Since 2012, he has lived in Berlin as a freelance dramaturg, author and university lecturer. He worked closely for many years with directors such as Peter Konwitschny, Andreas Homoki and Andreas Baumann, and served as a guest dramaturg at opera houses in Munich, Hamburg, Dresden, Zurich and Essen, amongst others. Since 1985, he has produced more than 30 German-language librettos for operas, mostly in collaboration with Bettina Bartz, as commissioned works for the Komische Oper and other theatres. In addition to his work in theatre, Werner Hintze teaches students of directing, set design and theatre studies at various universities. At the Zurich Opera House, he most recently supervised Andreas Homoki’s sensational new production of "Der Ring des Nibelungen".

Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 May 2026 Das Rheingold29 Nov / 4 / 12 / 17 Dec 2026 Die Walküre24 / 31 Jan / 3 / 6 Feb 2027

Cast


Senta Anja Kampe


Mary Judit Kutasi 11, 14 Mar


Mary Liliana Nikiteanu 20, 23 Mar


Holländer John Lundgren


Daland Christof Fischesser 11 Mar


Daland Matti Salminen 14, 20 Mar

Daland Stephen Milling 23 Mar


Erik Marco Jentzsch


Steuermann Michael Laurenz

Anja Kampe

The German soprano Anja Kampe is one of the leading singers in her field. With role portrayals such as Brünnhilde in "Der Ring des Nibelungen" at the Berlin State Opera and the Vienna State Opera, Kundry at the Vienna State Opera and the Opéra national de Paris, Sieglinde at the Bayreuth Festival, Isolde at the Berlin State Opera and the Bavarian State Opera, as well as Marie in "Wozzeck" at the Vienna State Opera and at the Royal Opera House Covent Garden, she has set standards. In the 2025/26 season, she can be seen as Brünnhilde in "Der Ring of the Nibelungen", as Marie in "Wozzeck" and as Ortrud in "Lohengrin" at the Berlin State Opera. At the Hamburg State Opera, she takes on the title role in "Ariadne auf Naxos", and at the Vienna State Opera she can also be heard as Ariadne. At the Wagner Days in Budapest, she sings Kundry in "Parsifal". Concert engagements take her, among others, to the Antwerp Symphony Orchestra, the Budapest Festival Orchestra, the London Symphony Orchestra and to Radio France Montpellier. Highlights of past seasons include Isolde at the San Francisco Opera, her role debut as Ariadne in Hamburg, Ortrud at the Semperoper Dresden and at the Munich Opera Festival, Brünnhilde in Sydney and Berlin, her debut at the Metropolitan Opera as Senta in "Der fliegende Holländer", as well as new productions of "La fanciulla del West", "Tristan und Isolde" and "Parsifal". Her repertoire also includes roles such as Senta, Leonore, Lisa, Jenůfa, Carlotta and Tosca. She has worked with conductors such as Daniel Barenboim, Philippe Jordan, Christian Thielemann, Sir Simon Rattle and Simone Young.

La fanciulla del west25 / 28 Feb / 3 / 7 Mar / 4 / 7 / 10 / 16 Apr 2027

Judit Kutasi

Judit Kutasi wurde in Rumänien geboren. Sie studierte an der Universität Oradea bei Lavinia Chereches sowie an der Musikakademie «Gheorghe Dima» in Cluj Napoca bei Marius Vlad Budoiu. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Orfeo (in Glucks Orfeo ed Euridice), Marcellina (Le nozze di Figaro), Dritte Dame (Die Zauberflöte), Berta (Il barbiere di Siviglia), Lola (Cavalleria rusticana), Fenena (Nabucco), Maddalena (Rigoletto), Ulrica (Un ballo in maschera) und Erda (Das Rheingold). Sie ist bereits auf vielen europäischen Bühnen aufgetreten und wurde mit zahlreichen Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. In der Spielzeit 2013/14 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und am Opernhaus Zürich u.a. als Wowkle in La fanciulla del West zu erleben. Seit der Spielzeit 2014/15 gehört Judit Kutasi zum festen Ensemble des Opernhauses und war bereits als Dritte Dame in Die Zauberflöte, in Die Frau ohne Schatten, in Martinůs Juliette sowie als Alisa (Lucia di Lammermoor) zu hören. In dieser Spielzeit wird sie u.a. als Mary (Der fliegende Holländer), als Gouvernante (Pique Dame) sowie in der Familienoper Das verzauberte Schwein zu erleben sein.

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu studied at the Conservatory in Bucharest. She received her first permanent engagement in 1986 at the Musiktheater Galati. She has won numerous awards, and in 2000, Opernwelt named her "Best Young Singer of the Year." Her repertoire includes over 80 roles, which she has performed in Zurich, where she has been an ensemble member since 1991, as well as in other opera houses, including Octavian ("Der Rosenkavalier") at the Bastille, the Vienna and Hamburg State Operas, Ježibaba ("Rusalka") in Montreal, Sesto ("La clemenza di Tito") in Dresden, Rosina ("Il barbiere di Siviglia") in Vienna and Munich, Dorabella ("Così fan tutte") in Dresden, Munich, Salzburg, and Aix-en-Provence, Fjodor ("Boris Godunow") in Salzburg, Margarethe ("La damnation de Faust") in Brussels, and Dulcinée ("Don Quichotte") at Theater an der Wien. In Zurich, she has performed all Mozart roles of her fach as well as roles such as Ljubascha ("Die Zarenbraut"), Nurse (Dukas’ "Ariane et Barbe-Bleue"), and Fricka ("Das Rheingold"). As a concert singer, her repertoire ranges from Bach to Berio. In Bamberg, she sang Berenice by Haydn under Adam Fischer, in Paris Berlioz’ "Les nuits d’été" under Heinz Holliger, in Copenhagen Verdi’s Requiem, and in Tel Aviv and Haifa Bruckner’s Te Deum under Zubin Mehta. Conductors who have shaped her include Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst, John Eliot Gardiner, René Jacobs, and Philippe Jordan. Most recently, in Zurich, she has performed roles including Tisbe ("La Cenerentola"), Praškowia ("Die lustige Witwe"), Mama ("Wir pfeifen auf den Gurkenkönig"), Sir Pumpkin ("In 80 Tagen um die Welt"), as well as in the music-theater evening created for her, "Wie du warst! Wie du bist!"

Le nozze di Figaro24 / 29 Jan / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb 2026 Wie du warst! Wie du bist!20 / 21 / 25 Sept / 2 / 3 Oct 2025 / 4 / 5 / 10 / 11 Jul 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dec 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan 2027 Herr der Diebe2 / 4 / 6 / 10 Mar 2027

John Lundgren

John Lundgren, geboren und aufgewachsen in Schweden, wurde noch während seiner Studien an der Opera Academy Copenhagen in das Solisten-Ensemble des dortigen Royal Theatre aufgenommen, wo er sein Debüt  als Schaunard in La Bohème unter dem Dirigenten Dietfried Bernet gab. In Kopenhagen interpretierte er mehrere wichtige Partien des dramatischen Baritonfachs, darunter Paolo Albioni (Simon Boccanegra), Heerrufer (Lohengrin), Conte di Luna (Il trovatore), Enrico Ashton (Lucia di Lammermoor), Giorgio Germont (La traviata), Posa (Don Carlo)und an der Seite von Roberto Alagna den Amonasro in der Eröffnungspremiere von Aida am neuen Opernhaus in Kopenhagen. Kürzlich debütierte John Lundgren in so verschiedenen Rollen wie Escamillo (Carmen), Scarpia (Tosca), in der Titelrolle von Bergs Wozzeck, Tarquinius in Brittens The Rape of Lucretia und Kurwenal  (Tristan und Isolde). 2006 sang John Lundgren die Titelpartie in Nabucco in der Open Air Arena des grossen Hedeland Theaters. An der Dänischen Nationaloper war er 2007 Pizarro in der Jonathan Miller-Produktion von Beethovens Fidelio. 2008 kehrte er dorthin zurück für sein erfolgreiches Debüt in der Titelpartie von Wagners Der fliegende Holländer. Das Teatro Pérez Galdós lud ihn 2010 ein, diese Partie auch in Las Palmas zu singen. Ausserdem gab er 2009 sein Debüt an der Tokyo Opera als Scarpia. 2011 sang er Carlo Gérard in Keith Warners Andrea Chénier-Produktion bei den Bregenzer Festspielen. Er war Jack Rance in Christof Loys Produktion von La fanciulla del West zusammen mit Nina Stemme als Minnie an der Königlichen Oper Stockholm. Und erst kürzlich gab er ein sehr erfolgreiches Debüt als Amfortas (Parsifal)in Kopenhagen. Zeitgenössische Opern bilden ebenfalls einen wichtigen Teil seines Repertoires. 2005 sang John Lundgren die Partie des Prospero in Thomas Adès The Tempest, die der Komponist selber dirigierte. In Cecilia and the Monkey King von Reine Jönsson interpretierte er vier verschiedene Rollen. 2006 wurde John Lundgren mit dem renommierten Birgit Nilsson-Preis ausgezeichnet und 2010 ernannte ihn die dänische Königin zum «Ridder af Dannebrogordenen» (Ritter von Dannebrog). Künftige Engagements umfassen Barak (Die Frau ohne Schatten) sowie Prus (Die Sache Makropulos) an der Bayerischen Staatsoper München, Alberich in Genf, Telramund (Lohengrin) sowie Jack Rance (La fanciulla del West) an der Deutschen Oper Berlin.

Christof Fischesser

The bass Christof Fischesser, born in Wiesbaden, studied singing with Martin Gründler at the University of Music and Performing Arts in Frankfurt am Main. In 2000 he won first prize at the Federal Singing Competition in Berlin, which was followed by an engagement at the Badisches Staatstheater Karlsruhe. In 2004 he moved to the Staatsoper Unter den Linden in Berlin; from 2012 to 2015 he was a member of the ensemble at the Zurich Opera House, with which he has maintained a close collaboration ever since. Guest engagements have taken him, among others, to the Vienna State Opera, the Royal Opera House in London, the Opéra national de Paris, the Teatro Real in Madrid, the Bavarian State Opera Munich, the Komische Oper Berlin, the Semperoper Dresden, the Opéra de Lyon, the Théâtre du Capitole de Toulouse, the Houston Grand Opera, the Lyric Opera of Chicago, as well as to the opera houses of Antwerp, Copenhagen and Gothenburg. His wide-ranging repertoire includes roles such as King Marke in "Tristan und Isolde", Landgrave in "Tannhäuser", King Henry in "Lohengrin", Gurnemanz in "Parsifal", Sarastro in "The Magic Flute", Figaro in "Le nozze di Figaro", Rocco in "Fidelio", Banquo in "Macbeth", Méphistophélès in "Faust" and Baron Ochs of Lerchenau in "Der Rosenkavalier". Numerous CD and DVD recordings document his artistic work. At the Zurich Opera House he has appeared, among others, as King Henry, Orest in "Elektra", Kaspar, Daland, Gremin, Gurnemanz, Marchese di Calatrava and Padre Guardiano in "La forza del destino", Hunding in "Die Walküre" as well as Jacopo Fiesco in "Simon Boccanegra".

Tannhäuser21 / 24 / 27 Jun / 2 / 5 / 8 / 11 Jul / 26 Sept / 4 / 9 / 13 Oct 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 May 2026 Die Walküre24 / 31 Jan / 3 / 6 Feb 2027

Matti Salminen

Matti Salminen wurde in Turku (Finnland) geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der Sibelius-Akademie Helsinki sowie in Italien und Deutschland. 1972 bis 1980 war er an der Kölner Oper engagiert. 1972 gastierte er als Sarastro erstmals in Zürich. Seit seinem Gremin (Eugen Onegin) zu Beginn der Ära Drese war Matti Salminen in Zürich ständiger Gast. Von 1984/85 bis 2011/12 war er Ensemblemitglied. Er trat hier u.a. in drei Zauberflöten-Neuproduktionen, als Seneca, in zwei Produktionen von Boris Godunow, in zwei Produktionen von Tristan und Isolde, als König Heinrich in zwei Produktionen von Lohengrin, als Osmin, Rocco, Kaspar, Daland, Iwan Sussanin und Gurnemanz hervor. Zwischen 1976 und 1988 sang Matti Salminen regelmässig bei den Bayreuther Festspielen, und zwischen 1967 und 1998 war er jeden Sommer in Savonlinna zu erleben. Daneben gastiert er an sämtlichen grossen Opernhäusern der Welt. Nachdem er in Helsinki im Jahr 2000 die Titelrolle in Aulis Sallinens Oper Lear gesungen hat, hob er im September 2003 eine neue finnische Oper aus der Taufe: Rasputin von Einojuhani Rautavaara. Matti Salminen wurde 1995 zum Berliner Kammersänger, 2003 zum Österreichischen und zum Bayerischen Kammersänger ernannt und erhielt 2011 den Zürcher Festspielpreis. 2001 wurde ihm der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) verliehen. Zu seinen neueren Verpflichtungen zählen u.a. Boris Godunow am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, König Marke an der finnischen Nationaloper Helsinki und an der Deutschen Oper Berlin, Fasolt an der Staatsoper Berlin und Daland bei den Münchner Opernfestspielen 2016. An der Staatsoper Berlin ist er in dieser Spielzeit als Rocco zu erleben.

Stephen Milling

Cast

Marco Jentzsch

Marco Jentzsch studierte Gesang bei Irmgard Hartmann-Dressler. Nach einem Engagement als Stipendiat an der Staatsoper Unter den Linden gehörte er 2005/06 zum Ensemble des Theaters Erfurt. Von 2006 bis 2008 war er am Niedersächsischen Staatstheater Hannover engagiert, wo er u.a. als Tamino, Belmonte, Steuermann, Edgardo und Rosillon zu hören war. Gastengagements führten ihn als Belmonte an die Staatsoper Unter den Linden, als Max (Der Freischütz) und Lohengrin an das Theater Dortmund sowie ebenfalls als Lohengrin an die Oper Leipzig. In Köln gab er 2009 sein Rollendebüt als Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) und war in dieser Partie auch an der Komischen Oper Berlin (Regie: Andreas Homoki) sowie beim Glyndebourne Festival 2011 zu hören. Sein Rollendebüt als Erik (Der fliegende Holländer) gab er 2010 an der Nederlandse Opera Amsterdam. Kurz darauf debütierte er an der Mailänder Scala als Froh (Das Rheingold) unter Daniel Barenboim und sang diese Partie später auch an der Staatsoper Unter den Linden. In Köln sang er 2011 die Titelpartie von Wagners Parsifal. In der Spielzeit 2020/21 debütierte er als Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) an der Volksoper Wien, als Florestan (Fidelio) am Landestheater Linz und als Tannhäuser (Fidelio) am Theater Klagenfurt. Anschliessend folgten seine Debüts als Loge (Das Rheingold) und Siegmund (Die Walküre) am Theater Bern, sowie als Tristan (Tristan und Isolde) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Zuletzt sang er u. a. Tannhäuser an der Oper Frankfurt. 

Michael Laurenz

Born in Halle, Michael Laurenz began his career as a trumpeter, most recently serving as principal trumpet of the Berliner Symphoniker. His vocal training took him to the International Opera Studio of the Opernhaus Zürich, whose ensemble he subsequently joined for nearly a decade. From 2018 to 2020, he was a permanent ensemble member of the Wiener Staatsoper and remains associated with the house as a guest artist. A central focus of his artistic work lies in the character tenor repertoire, with particular emphasis on roles in works by Wagner, Strauss, Mozart and contemporary composers. Numerous new productions and role debuts have taken him to Amsterdam, Geneva, Lyon, Antwerp, Hamburg, Berlin, Munich and Paris, as well as to the Bregenzer Festspiele, the Glyndebourne Festival and repeatedly to the Salzburger Festspiele. As Mime, Michael Laurenz has appeared with the Dallas Symphony Orchestra under Fabio Luisi in concert performances of "Das Rheingold" and "Siegfried". Collaborations with conductors such as Philippe Jordan, Christian Thielemann, Thomas Guggeis, Cornelius Meister, Franz Welser-Möst and Marc Minkowski shape his artistic work, as does his close collaboration with directors who regularly cast him in complex scenic roles. These include roles such as Josef K. in Gottfried von Einem’s "Der Prozess", Cauchon in Walter Braunfels’ "Jeanne d’Arc", Orsino in Berthold Goldschmidt’s "Beatrice Cenci" and Erich in HK Gruber’s "Geschichten aus dem Wienerwald". In the 2025/26 season, he appears at the Wiener Staatsoper as Wenzel ("The Bartered Bride") and the Witch ("Hänsel und Gretel"), and at the Staatsoper Unter den Linden as the Dancing Master ("Ariadne auf Naxos") and Pedrillo ("Die Entführung aus dem Serail").

Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb / 1 / 6 / 10 Mar 2026
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Extra Choristers

Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

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Extra Choristers

Cast

La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov / 17 / 21 Dec 2025 Ascanio in Alba13 / 20 Mar 2027

Photos «Der fliegende Holländer»


Good to know

Audio introduction

Our dramaturge Beate Breidenbach gives an insight into the opera «Der fliegende Holländer» (8 minutes). Live introductions take place 45 minutes before the performance in the opera house.

Synopsis

A storm has driven a ship belonging to Daland into a remote cove. The ship-owner encounters a curious stranger who roams the world. He offers Daland vast treasures to take him in for just one night. Daland is all the happier to oblige when this seemingly fabulously rich seafarer asks for his daughter Senta’s hand in marriage.

Senta causes a commotion in her father’s house by singing the poignantly spine-chilling ballad about the Flying Dutchman. She is convinced that it is a true story, and that she has been chosen to save the unhappy man from his fate.
The hunter Erik, who is in love with Senta, reproaches her for her infatuation. He is worried that her father intends to marry her off soon, and unsuccessfully asks her to agree to intercede with Daland on his behalf.
Daland arrives with the unknown seafarer, in whom Senta immediately recognises the man whose redemption she has made her purpose in life. The two soon become close, and Senta swears eternal fidelity to the Dutchman. Daland already sees the profitable marriage within reach.

As the sailors celebrate the happy return of the merchant vessel, their high spirits provoke destructive forces that fill them with terror.
Erik once again attempts to win Senta over by reminding her that she once swore eternal fidelity to him. The Dutchman has overheard the conversation and realises that the condition of his redemption is impossible to fulfil. Senta seals her oath of fidelity by taking her own life.