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Der Rosenkavalier

Richard Strauss (1864-1949)
Comedy for music in three acts by Hugo von Hofmannsthal

Musical director Fabio Luisi Producer Sven-Eric Bechtolf Stage design Rolf Glittenberg Costumes Marianne Glittenberg Lighting designer Jürgen Hoffmann Choir director Ernst Raffelsberger
Feldmarschallin Fürstin Werdenberg
Der Baron Ochs auf Lerchenau
Herr von Faninal
Jungfer Marianne Leitmetzerin
Miranda Keys
Valzacchi
Polizeikommissar
Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin
Leonardo Sánchez
Der Haushofmeister bei Faninal
Ein Wirt
Ein Sänger
Derrek Stark

In German with German and English surtitles. Duration 4 H. 10 Min. incl. intervals. Introduction 45 min before the performance.

Dates & Tickets

February 2019

Fri

15

Feb
18.00

Der Rosenkavalier

Opera by Richard Strauss, Revival
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
German opera subscription, Choice subscription

Sat

23

Feb
18.00

Der Rosenkavalier

Opera by Richard Strauss
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Saturday subscription

Wed

27

Feb
18.00

Der Rosenkavalier

Opera by Richard Strauss
Price H
AMAG people's performance subscription

March 2019

Sun

03

Mar
14.00

Der Rosenkavalier

Opera by Richard Strauss
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Sunday subscription B

Good to know

Abstract

Der Rosenkavalier

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Der Rosenkavalier

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Synopsis

Der Rosenkavalier

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Der Rosenkavalier

Biographies


Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra und designierter Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino. Von 2012 bis 2013 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005- 2013), Generalmusik­direktor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Fil­ar­monica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Zu seinen CD-Aufnahmen gehören Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Rimski­Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy) und die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck).

Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Hänsel und Gretel20 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 Beethoven / Schubert10 Feb 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Beethoven14 Jul 2019


Sven-Eric Bechtolf, Inszenierung

Sven-Eric Bechtolf

Sven-Eric Bechtolf stammt aus Darmstadt. Nach seiner Ausbildung am Salzburger Mozarteum führten ihn Engagements als Schauspieler u.a. an das Zürcher Schauspielhaus, das Schauspielhaus Bochum, das Hamburger Thalia Theater, das Wiener Burgtheater, die Salzburger Festspiele und das Almeida Theatre, London. Als Regisseur hat er u.a. am Hamburger Thalia Theater und am Wiener Burgtheater gearbeitet. Am Opernhaus Zürich inszenierte er Lulu, Otello, Die tote Stadt, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Don Giovanni, Le Nozze di Figaro, Così fan tutte und Salome. An der Wiener Staatsoper führte er bei Arabella, dem Ring des Nibelungen und Cardillac Regie. 2001 und 2002 erhielt er den Nestroy-Preis für die beste darstellerische Leistung des Jahres für den Hubert in Dreimal Leben (Regie: L. Bondy) und für seinen Hofreiter im Weiten Land (Regie: A. Breth) bei den Salzburger Festspielen. Seit 2011 leitet er das Schauspiel bei den Salzburger Festspielen.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Rolf Glittenberg, Bühnenbild

Rolf Glittenberg

Rolf Glittenberg hat an wichtigen Opernhäusern, Theatern und Festivals wie  z.B. dem Thalia Theater Hamburg, dem Zürcher Schauspielhaus, dem Wiener Burgtheater, der Wiener Staatsoper, dem Edinburgh Festival, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart und den Salzburger Festspielen gearbeitet. Er hat für Regisseure wie George Tabori, Johannes Schaaf, Dieter Giesing, Claus Peymann, Götz Friedrich, Luc Bondy und Peter Mussbach Bühnenbilder entworfen. Am Opernhaus Zürich entstanden die Bühnenräume für Martin Kusejs Inszenierungen der Opern Elektra, Die Zauberflöte und Genoveva sowie für Sven-Eric Bechtolfs Inszenierungen von Lulu, Otello, Die tote Stadt, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Don Giovanni, Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Salome, Falstaff und Don Carlo. Die letzten Premieren waren Der Ring des Nibelungen und Cardillac mit Franz Welser-Möst und Sven-Eric Bechtolf an der Wiener Staatsoper, Idomeneo mit Nikolaus Harnoncourt als Dirigent und Regisseur bei der Styriarte in Graz und in Zürich, Ariadne auf Naxos mit Daniel Harding und Sven-Eric Bechtolf bei den Salzburger Festspielen sowie Der Stein der Weisen mit Felix Breisach in Winterthur.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Marianne Glittenberg, Bühnenbild

Marianne Glittenberg

Nach Anfängen gleichermassen im Sprech- und Musiktheater konzentrierte Marianne Glittenberg ihre Arbeit ausschliesslich auf die Oper. Die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Luc Bondy, Jürgen Flimm, George Tabori, Johannes Schaaf, Luca Ronconi und Hans Neuenfels war ihr besonders wichtig. In letzter Zeit ist die intensive Arbeit mit Sven-Eric Bechtolf prägend, mit dem mehrere Arbeiten am Thalia Theater Hamburg, am Burgtheater Wien und 2002 an der Deutschen Oper Berlin («Les Contes d’Hoffmann») entstanden. Für die Salzburger Festspiele schuf Marianne Glittenberg für folgende Produktionen die Kostüme: «Der Bauer als Millionär», «Das Mädel aus der Vorstadt», «Die Zauberflöte», «Die Frau ohne Schatten», «L’incoronazione di Poppea» und «Don Giovanni». Weitere Opernarbeiten entstanden für die Hamburgische Staatsoper, die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich («Fidelio», «Lulu», «Otello», «Die tote Stadt», «Der Rosenkavalier», «Pelléas et Mélisande», «Don Giovanni», «Le nozze di Figaro», «Così fan tutte», «Salome»), die Nederlandse Opera Amsterdam und das Théâtre de la Monnaie, Brüssel, in Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Lorin Maazel, Gerd Albrecht, Sylvain Cambreling, Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst. Letzte Opernpremieren waren «Arabella» in Wien und Hamburg sowie «Der Ring des Nibelungen» und «Cardillac» in der Regie von Sven-Eric Bechtolf an der Wiener Staatsoper.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dec 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Nussknacker und Mausekönig15, 26, 29 Dec 2018; 01 Jan 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019 La sonnambula05, 09, 12 May 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 May 2019 Macbeth30 Sep; 07, 14, 19 Oct 2018 La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018


Krassimira Stoyanova, Feldmarschallin Fürstin Werdenberg

Krassimira Stoyanova

Krassimira Stoyanova debütierte 1995 an der Nationaloper Sofia und begann ihre Karriere an der Wiener Staatsoper, wo sie 2009 zur Kammersängerin ernannt wurde. Regelmässig tritt sie an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt auf, u.a. in München, Mailand, London, Paris und New York. Zu ihren vielbeachteten Rollendebüts zählen Antonia (Les contes d’Hoffmann) bei den Salzburger Festspielen 2003, Leonora (Il trovatore) in Washington, Tatjana (Eugen Onegin) in Amsterdam, Alice (Falstaff), Anna (Le villi), Elisabetta (Don Carlo) und Desdemona (Otello) in Wien sowie die Titelrollen in Luisa Miller in München, Rusalka in Zürich, Iphigénie en Tauride in Hamburg und Giovanna d’Arco in Bilbao. Nach ihrer ersten Ariadne (Ariadne auf Naxos) in Wien (2012) gab sie bei den Salzburger Festspielen 2014 mit der Marschallin (Der Rosenkavalier) ihr Debüt in einer weiteren Strauss-Rolle, mit der sie 2016 auch an der Mailänder Scala gastierte. 2015 sang sie in München ihre erste Mathilde (Guillaume Tell) und ihre erste Aida. Weitere Höhepunkte waren Marguerite (Faust) an der Pariser Opéra und an der Deutschen Oper Berlin, Rusalka, Ariadne und Amelia (Un ballo in maschera) in Wien sowie Amelia (Simon Boccanegra) an der Berliner Staatsoper und in Mailand. Gern nimmt sie sich auch selten gespielter Werke an, u.a. Donizettis Maria di Rohan, Verdis La battaglia di Legnano, Meyerbeers Les Huguenots und Dvořáks Dimitrij. Zu ihren Projekten der Saison 2017/18 zählten ein Liederabend sowie ihr Rollendebüt als Lucrezia Borgia in einer konzertanten Aufführung bei den Salzburger Festspielen 2017, das Verdi-Requiem an der Metropolitan Opera unter James Levine, Rusalka und Rosenkavalier in Wien sowie Amelia (Simon Boccanegra) und Aida in Mailand. Auf CD sind u.a. Puccini-Lieder, Alben mit slawischen und Verdi- und Verismo-Arien, das Verdi-Requiem unter Mariss Jansons und Otello unter Riccardo Muti erschienen.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019


Christof Fischesser, Der Baron Ochs auf Lerchenau

Christof Fischesser

Christoph Fischesser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf er an das Staatstheater Karlsruhe engagiert wurde. 2004 wechselte er an die Staatsoper Berlin, von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Er gastierte ausserdem an der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden London, an der Opéra Bastille Paris, dem Teatro Real in Madrid, der Staatsoper München, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden, der Opéra de Lyon, am Théâtre du Capitole de Toulouse, an der Houston Grand Opera, der Lyric Opera Chicago sowie den Opernhäusern von Antwerpen, Kopenhagen und Göteborg. Sein breitgefächertes Repertoire umfasst u.a. Rollen wie König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf (Tannhäuser), König Heinrich (Lohengrin), Gurnemanz (Parsifal), Sarastro (Zauberflöte), Figaro (Le nozze di Figaro), Sir Giorgio (I puritani), Rocco (Fidelio), Banquo (Macbeth), Conte di Walter (Luisa Miller), Fiesco (Simon Boccanegra), Kaspar (Freischütz), Mephisto (Faust) und Baron Ochs von Lerchenau (Der Rosenkavalier). Zahlreiche CD- und DVD-Erscheinungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen, so z.B. Beethovens Fidelio unter Claudio Abbado (mit Nina Stemme und Jonas Kaufmann), Massenets Manon unter Daniel Barenboim (mit Anna Netrebko und Rolando Villazon) oder Wagners Lohengrin unter Kent Nagano (mit Anja Harteros und Jonas Kaufmann). In Zürich war er zuletzt als König Heinrich, Rocco, Orest (Elektra), Kaspar, Daland, Fürst Gremin und Gurnemanz zu erleben.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Anna Stéphany, Octavian

Anna Stéphany

Anna Stéphany ist englisch-französischer Herkunft. Sie studierte am King’s College London, an der Guildhall School of Music & Drama und am National Opera Studio, gewann den Kathleen Ferrier Award sowie die Guildhall Gold Medal und vertrat England 2009 beim Wettbewerb «BBC Cardiff Singer of the World». Bisher sang sie u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) am Bolschoi-Theater, an der Königlichen Oper Stockholm und in Covent Garden, Annio (La clemenza di Tito) in Aix-en-Provence und an der Bayerischen Staatsoper, Rosina (Il barbiere di Siviglia) am Théâtre du Châtelet, die Titelrolle in Charpentiers Medée am Chicago Opera Theater, La donna del lago in Covent Garden, La Musica/Speranza (L’Orfeo) in München und die Titelpartie in Händels Serse in einer CD-Einspielung mit der Early Opera Company unter Christian Curnyn. Im Sommer 2017 debütierte sie in Glyndebourne als Sesto in Mozarts La clemenza di Tito. Konzerte gab sie u.a. mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und William Christie, dem Orchestra La Scintilla und Laurence Cummings sowie mit dem Londoner Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen. 2012–2015 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier als Cherubino (Le nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Siébel (Faust), La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann) und Minerva (Il ritorno d’Ulisse in patria) sowie als Venus (King Arthur), Sesto (La clemenza di Tito), Romeo (I Capuleti e i Montecchi) und als Charlotte in Massenets Werther zu erleben. 2017/18 singt sie u.a. Dorabella in München und Sesto (Giulio Cesare in Egitto) in Glyndebourne.

Song recital Anna Stéphany24 Sep 2018 Hänsel und Gretel22, 25 Nov; 23, 26, 30 Dec 2018; 27 Jan; 17 Feb; 24 Mar; 20, 22 Apr 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019


Sabine Devieilhe, Sophie

Sabine Devieilhe

Sabine Devieilhe arbeitete bereits während ihres Studiums am Consérvatoire National Supérieure in Paris mit dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon sowie mit Les Cris de Paris unter Geoffroy Jourdain und konzertierte u.a. mit dem Orchestre de Paris, Les Arts Florissant und Les Musiciens du Louvre. Kurz nach ihrem Abschluss folgten u.a. Einladungen nach Aix-en-Provence als Serpetta (La finta giardiniera), nach Montpellier für die Titelrolle in Leo Délibes Lakmé und nach Lyon für ihr Debüt als Königin der Nacht (Die Zauberflöte). Zudem wurde sie bei den 20èmes Victoires de la Musique als «Révélation Artiste Lyrique» ausgezeichnet. Seither war Sabine Devieilhe u. a. als Constance (Dialogues des carmélites) in Lyon, Paris und Amsterdam, als Lakmé in Paris, Avignon und Marseille sowie als Königin der Nacht in Paris und London zu erleben. Weitere Höhepunkte waren Euridyce (Orphée et Eurydice) in Brüssel, Le Feu/La Princesse/Le Rossignol (L’Enfant et les sortilèges) in Glyndebourne, Bellezza (Il trionfo del tempo e del disinganno) in Aix-en-Provence, Héro (Béatrice et Bénédict) in Paris, Blonde (Die Entführung aus dem Serail) an der Mailänder Scala sowie die Auszeichnung als «Artiste Lyrique de l’Année» bei den Victoires de la Musique 2015. Ihre Debüt-CD mit Rameau-Arien wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit einem Diapason d’Or. Seither erschienen u.a. das Mozart­Album The Weber Sisters mit dem Ensemble Pygmalion, L’Enfant et les sortilèges mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie unlängst ihr Solo-Album Mirages. Geplant sind u.a. Marie (La Fille du régiment) an der Wiener Staatsoper, Constance am Théâtre des Champs-Elysées, Die Zauberflöte am Londoner Covent Garden sowie Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) beim Festival in Aix-en-Provence.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019


Martin Gantner, Herr von Faninal

Martin Gantner

Martin Gantner stammt aus Freiburg im Breisgau und erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Nachdem er den VDMK-Wettbewerb gewonnen hatte, debütierte er als Almaviva (Le nozze di Figaro) am Stadttheater Koblenz. Später war er in der Uraufführung von Henzes Das verratene Meer (Regie: Götz Friedrich) an der Deutschen Oper Berlin zu hören. Kurz darauf debütierte er in Basel in Così fan tutte, an der Mailänder Scala in Henzes Lo sdegno del mare, an der Bayerischen Staatsoper München in Peter Grimes und Carmen, in Dresden in La cenerentola und bei den Salzburger Festspielen in Salome. 1993-2007 war er Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo er Partien wie Papageno, Guglielmo, Figaro, Dandini, Dr. Malatesta, Dr. Falke, Silvio, Ping, Harlekin, Ottokar und Marcello sang und 2005 zum Bayerischen Kammersänger ernannt wurde. Seither gab er u.a seine Rollendebüts als Albert (Massenets Werther) in Wien sowie als Wolfram (Tannhäuser) in München unter Zubin Mehta und sang ebenfalls in München u.a. Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) und den Musiklehrer in Ariadne auf Naxos in einer Neuproduktion unter der Leitung von Kent Nagano. Weitere wichtige Partien in Neuinszenierungen und Rollendebüts waren Amfortas, Kurwenal, Telramund, Faninal, Jochanaan, Don Pizarro, Posa und Eisenstein in München, Dresden, Amsterdam, Zürich, Paris, Chicago, San Francisco, an der New Yorker MET, in Los Angeles, Toronto und Tokio. In jüngster Zeit war er als Dr. Schön (Lulu) in Rom, Gunther (Götterdämmerung) in Toronto, als Beckmesser in München und als Faninal in Paris, München, Amsterdam und Chicago zu erleben. In Zürich sang er zuletzt Telramund (Lohengrin), Musiklehrer, Pizarro und Beckmesser.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019


Spencer Lang, Valzacchi

Spencer Lang

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört Spencer Lang zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war bereits als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns), als Jaquino (Fidelio) wie auch in L'Heure espagnole/L'Enfant et les sortilèges und in Parsifal zu erleben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 May; 02, 07, 14 Jun 2019


Irène Friedli, Annina

Irène Friedli

Irène Friedli, Alt, ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen. Sie studierte an der Musikakademie in Basel, wo sie mit dem Solistendiplom abschloss. Sie ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen Brigitte Fassbaenders teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Zauberflöten-Dame, Mercédès, Titelheldin in Ravels Kind und die Zauberwelt, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. Im Frühjahr 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie in letzter Zeit u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, Auntie in Peter Grimes, Mrs. Umney in Das Gespenst von Canterville von Marius Felix Lange, als Margret (Wozzeck) und im Verzauberten Schwein zu hören.

Hänsel und Gretel12, 13, 15 Dec 2018; 18, 20 Jan; 24 Mar 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Elektra11, 14 Jul 2019 Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse22, 23, 26, 29 Sep; 03 Oct; 05, 19, 22, 23 Dec 2018; 12 Jan 2019


Alexander Kiechle, Polizeikommissar

Alexander Kiechle

Alexander Kiechle, Bass, stammt aus Bayern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in München bei KS Prof. Andreas Schmidt. 2012 war er zudem Richard-Wagner-Stipendiat in Ulm. Seit 2013 ist er Mitglied des Konzertchors des Bayerischen Rundfunks. Zu seinem Opernrepertoire gehören u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Caronte und Plutone in Monteverdis Orfeo, Falstaff (Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor), Wassermann (Rusalka), Osmin (Die Enführung aus dem Serail) und Hunding (Die Walküre). Im Rahmen der Münchener Biennale 2014 sang er die Bass-Partie in Claude Viviers Oper Kopernikus. 2015 war er als Stani (Joseph Beers Polnische Hochzeit) mit dem Rundfunkorchester des BR unter der Leitung von Ulf Schirmer zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 war Alexander Kiechle Mitlied im Opernstudio der Opéra de Lyon, wo er u.a. Der Lausprecher in Ullmanns Der Kaiser von Atlantis  sang. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Alexander Kiechle Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und ist hier u.a. in Salome, Fidelio, La fanciulla del West, Parsifal und La traviata zu hören.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Elektra11, 14 Jul 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 May; 02, 07, 14 Jun 2019


Thobela Ntshanyana, Der Haushofmeister bei Faninal

Thobela Ntshanyana

Thobela Ntshanyana stammt aus Capetown (Südafrika) und studierte in seiner Heimatstadt sowie am Royal College of Music in London. Zu seinem Opernrepertoire gehören Partien wie Alfredo (La traviata), Rinuccio (Gianni Schicchi), Mr. Owen (Dominick Argentos Postcard from Morocco), Chevalier (Dialogues des Carmélites), Parpignol (La bohème), Un ufficiale (Il barbiere di Siviglia) und Zefirino (Il viaggio a Reims). Er gewann u.a. erste Preise beim Schock Foundaton Prize for Singing 2014 in Capetown und beim Clonter Opera Prize 2016 in Cheshire. Im Konzertfach sang Thobela Ntshanyana bisher Dvořáks Stabat mater, Mendelssohns Elias, Haydns Schöpfung, Gounods Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile sowie verschiedene Mozart-Messen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und singt hier neben dem 1. Priester in der Zauberflöte, Harry (La fanciulla del West), Belfiore (La finta giardiniera) sowie in Le Comte Ory, Parsifal, L’incoronazione di Poppea und La traviata.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019


Stanislav Vorobyov, Ein Notar

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang «Sankt Petersburg». Seit der Saison 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war bisher u. a. als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019


Iain Milne, Ein Wirt

Iain Milne

Iain Milne stammt aus Aberdeenshire/Schottland. Er schloss sein Studium an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung ab, war Mitglied des National Opera Studio in London und des Internationalen Opernstudios in Zürich. Sein Operndebüt gab er in der Titelrolle von Mozarts La clemenza di Tito. Seither sang er u.a. in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse an der Royal Academy, Tamino an der Hampstead Garden Opera. Engagements als Solist in Oratorien führten ihn zudem nach Hamburg (Händels Messiah), nach Aberdeen (Haydns Schöpfung) und in die Fairfield Halls in Croydon (Elgars Dream of Gerontius). Als Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich war er u.a. als Erster Priester (Die Zauberflöte), Brighella (Ariadne auf Naxos) sowie in Lohengrin, Fälle, Elektra, Il viaggo a Reims und Le Comte Ory zu hören. In der Märchenoper Der Zauberer von Oz von Pierangelo Valtinoni sang er die Vogelscheuche, in Haydns Orlando paladino war er als Orlando zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier bisher in Lucia di Lammermoor als Normanno zu hören, in Otello als Roderigo und in Prokofjews Der feurige Engel sang er Jakob Glock. In der Spielzeit 2017/18 singt er hier u.a. Jack (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Pong (Turandot) und Gastone (La traviata).

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