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Don Pasquale

Dramma buffo in three acts by Gaetano Donizetti (1797–1848)
Libretto by Giovanni Domenico Ruffini and Gaetano Donizetti

Musical director Enrique Mazzola, Carrie-Ann Matheson (09 Jan) Producer Christof Loy Stage design Johannes Leiacker Costumes Barbara Drosihn Lighting designer Franck Evin Choir director Ernst Raffelsberger Dramaturgy Kathrin Brunner
Don Pasquale, ein alter Junggeselle
Dimitris Tiliakos (15, 29 Dec / 01, 04 Jan)
Dr. Malatesta, ein Arzt, sein Freund
Konstantin Shushakov
Ernesto, sein Neffe
Norina, eine junge Witwe
Ein Notar

In Italian with German and English surtitles.
Introductory matinee on 24 Nov 2019.

Partner Opernhaus Zürich      

Dates & Tickets

December 2019

Sun

08

Dec
19.00

Don Pasquale

Dramma buffo by Gaetano Donizetti , Premiere
Price G
Premiere subscription A

Thu

12

Dec
19.30

Don Pasquale

Dramma buffo by Gaetano Donizetti
Price F
Premiere subscription B

Sun

15

Dec
20.00

Don Pasquale

Dramma buffo by Gaetano Donizetti
Price F
Sunday subscription C, Good mood subscription

Sat

21

Dec
19.00

Don Pasquale

Dramma buffo by Gaetano Donizetti
Price F
Mixed subscription C, Belcanto subscription

Thu

26

Dec
20.00

Don Pasquale

Dramma buffo by Gaetano Donizetti , AMAG people's performance subscription

Sun

29

Dec
14.00

Don Pasquale

Dramma buffo by Gaetano Donizetti
Price F
Sunday subscription A

January 2020

Wed

01

Jan
19.00

Don Pasquale

Dramma buffo by Gaetano Donizetti
Price F
Wednesday subscription A

Sat

04

Jan
19.30

Don Pasquale

Dramma buffo by Gaetano Donizetti
Price F
Saturday subscription, Choice subscription

Thu

09

Jan
20.00

Don Pasquale

Dramma buffo by Gaetano Donizetti
Price F
Thursday subscription B, Italian opera subscription

Good to know

Abstract

Don Pasquale

Abstract

Don Pasquale

Biographies


Enrique Mazzola, Musikalische Leitung

Enrique Mazzola

Enrique Mazzola ist seit Beginn der Saison 2012/13 Musikdirektor des Orchestre National d’Île-de-France und Erster Ständiger Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. Geboren in Barcelona, studierte er Geige und Klavier. Später schloss sich ein Dirigier- und Kompositionsstudium am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand an. Opernengagements führten ihn nach Glyndebourne (L’elisir d’amore, Don Pasquale, Poliuto), ans Théâtre des Champs-Elysées (Tancredi, Don Pasquale), an den Maggio Musicale Fiorentino (L’italiana in Algeri), ans New National Theatre Tokyo (Don Giovanni), an die Opéra du Rhin (Macbeth), an die Deutsche Oper Berlin (Il barbiere di Siviglia, Falstaff, Le Vaisseau fantôme, Le prophète), ans Bolschoi Theater Moskau (La sonnambula), an die Scala (Don Pasquale), ans Opernhaus Zürich (Il barbiere di Siviglia, Don Pasquale, Maria Stuarda, Il turco in Italia), die New Yorker Met sowie an die Festivals von Aix-en-Provence, Wexford, die Münchner Opernfestspiele und zum Rossini Opera Festival. Im Bereich der zeitgenössischen Musik dirigierte er u.a. die Uraufführung von Alberto Collas Il processo an der Mailänder Scala und Arnaldo de Felices Medusa an der Bayerischen Staatsoper. Von 1999 bis 2003 war er Künstlerischer Leiter des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano. Zuletzt dirigierte er u.a. La cenerentola am Théâtre des Champs-Elysées, Don Pasquale an der Wiener Staatsoper und La Fille du régiment an der Met in New York. Im Sommer 2019 dirigiert er bei den Brengenzer Festspielen die Neuproduktion Rigoletto, bei den Salzburger Festspielen die Wiener Philharmoniker mit Orphéee aux enfers sowie an der Lyric Opera Chicago Luisa Miller.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04 Jan 2020


Carrie-Ann Matheson, Musikalische Leitung

Carrie-Ann Matheson

Die kanadische Pianistin und Dirigentin Carrie-Ann Matheson wurde 2014 von GMD Fabio Luisi als Dirigentin und Korrepetitorin ans Opernhaus Zürich engagiert. Davor arbeitete sie als Assistenz-Dirigentin an der Metropolitan Opera New York und war als Pianistin, Souffleuse und Korrepetitorin festes Mitglied des künstlerischen Personals der Metropolitan Opera. Sie hat renommierten Dirigenten wie Fabio Luisi, James Levine, Daniel Barenboim, Daniele Gatti, Yannick Nézet-Séguin, Gianandrea Noseda u.v.m. assistiert.
Carrie-Ann Matheson gab ihr Debüt als Dirigentin am Opernhaus Zürich 2015 und hat seitdem hier Oscar Strasnoys Fälle, Jonathan Doves Das verzauberte Schwein und Jörn Arneckes Ronja Räubertochter dirigiert.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Förderung der jungen Sänger-Generation: An der Metropolitan Opera war sie viele Jahre feste Korrepetitorin des prestigeträchtigen Lindemann Young Artist Development Program, und seit 2017 leitet sie als Dirigentin mit grossem Engagement regelmässig die Gala-Konzerte des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Als aktive Künstlerin hat Carrie-Ann Matheson bei Liederabenden mit einigen der weltweit bekanntesten Sänger zusammengearbeitet, darunter Rolando Villazón, Jonas Kaufmann, Piotr Beczala, Joyce DiDonato, Susan Graham, Thomas Hampson, Luca Pisaroni, Barbara Bonney, Ruth Ann Swenson und Marilyn Horne. Als langjährige Künstlerin der Marilyn Horne-Stiftung ist sie vielfach bei deren Konzerten in der Carnegie Hall aufgetreten. Kammermusik-Auftritte absolvierte sie mit Mitgliedern des New York Philharmonic, Metropolitan Opera Orchestra, Cleveland Orchestra, Montreal Symphony Orchestra und der Philharmonia Zürich. Als Korrepetitorin oder Dirigentin hat sie mit einigen der prominentesten Opernhäuser und Ausbildungsprogrammen zusammengearbeitet, so z. B. den Salzburger Festspielen, der Lyric Opera of Chicago, dem Seiji Ozawa Matsumoto Festival, der Los Angeles Opera, der Music Academy of the West und dem International Vocal Arts Institute. Sie ist eine gefragte Lehrerin, die regelmässig Meisterklassen an Universitäten und Colleges in ganz Kanada und den USA gibt.

La finta giardiniera24 Feb; 08 Mar 2019 Song recital Rolando Villazón01 May 2019 Gala Concert of the International Opera Studio08 Jul 2019; 06 Jul 2020 Don Pasquale09 Jan 2020 Song recital Stéphanie d'Oustrac30 Apr 2020 Song recital Benjamin Bernheim10 Feb 2020


Christof Loy, Inszenierung

Christof Loy

Christof Loy zählt zu den gefragtesten Opern- und Schauspielregisseuren seiner Generation. Seine minuziös ausgearbeiteten Inszenierungen haben ihm zahlreiche Preise und Ehrungen eingetragen: Er erhielt 2001 den Musikpreis der Stadt Duisburg, wurde für Ariadne auf Naxos in London für den Law­rence Olivier Award nominiert, ging mehrfach aus der Kritikerumfrage der Zeitschrift «Opernwelt» als Regisseur des Jahres hervor und bekam 2008 den Theaterpreis Faust als bester Musiktheater-Regisseur. 2010 erhielt er den Laurence Olivier Award für Tristan und Isolde am Covent Garden London. Loy studierte an der Folkwang-Hochschule seiner Heimatstadt Essen Regie, an der Universität München Philosophie, Kunstgeschichte und italienische Philologie. Seit 1990 arbeitet er als freischaffender Re­gis­­seur. In München inszenierte er Roberto Devereux, Lucrezia Borgia, Saul, Henzes Bassariden und Le nozze di Figaro, in London Ariad­ne auf Naxos, Lucia di Lammermoor, Lulu und Tristan und Isolde, bei den Salzburger Festspielen Armida, Theodora und Die Frau ohne Schatten, am Theater an der Wien Giulio Cesare und Intermezzo, in Genf La donna del lago und Die lustige Witwe sowie in Amsterdam Les Vèpres siciliennes und Tannhäuser. Am Schauspielhaus Zürich entstanden Der Tausch und Weiter träumen. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören u.a. Capriccio in Madrid, Euryanthe und Maria Stuarda am Theater an der Wien, Norma in Frankfurt und Das Wunder der Heliane an der Deutschen Oper Berlin sowie La straniera, Alcina und I Capuleti e i Montecchi in Zürich.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020


Johannes Leiacker, Bühnenbild

Johannes Leiacker

Johannes Leiacker ist weltweit als Ausstatter für den Opern- und Schauspielbereich sowie als Professor für Bühnenbild und Kostüme an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden tätig. Der gebürtige Landshuter studierte nach einer Tischler­­lehre Malerei, Bildhauerei, Grafik und Design in Wiesbaden. Seine Engagements führten ihn seitdem u.a. an die Schauspielhäuser in Frankfurt, Düsseldorf, Bonn, Köln, Berlin (Schillertheater) und München (Residenztheater) sowie an die Opernhäu­ser in Amsterdam, Antwerpen/Gent, Berlin, Frankfurt, Wiesbaden, Leipzig, Dresden, Düs­sel­dorf, Hamburg, München, Brüssel, Lissabon, London, Kopenhagen, Helsinki, Bern, Göteborg, Graz, Wien, New York, Los Angeles und Moskau sowie zu den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden. Er arbeitet regelmässig mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, Dietrich W. Hilsdorf, Guy Joosten, Christof Loy und Philipp Himmelmann zusammen. Für die Seebühne der Bregenzer Festspiele entstand 2007 das Bühnenbild zu Tosca. In Zürich zeich­nete er für Bühnenbild und Kostüme von Aus einem Totenhaus in der Inszenierung von Peter Konwitschny sowie von I masna­dieri in der Regie von Guy Joosten ver­ant­wortlich. Zweimal wurde Johannes Leiacker von Kritikern der Zeitschrift Opernwelt zum Bühnenbildner des Jahres gewählt (1996 und 2009). Seine Aus­stat­tung von Tristan und Isolde am Covent Garden in London wurde 2010 mit dem Lawrence Olivier Award ausgezeichnet.

Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020


Barbara Drosihn, Kostüme

Barbara Drosihn

Barbara Drosihn wurde in Hamburg geboren. Dort wurde sie zur Kostümschneiderin aus­­­gebildet und studierte Kostümdesign an der Hoch­schule für Angewandte Wissenschaften. Im Anschluss arbeitete sie als Ko­stüm­assistentin am Thalia Theater in Hamburg. In den ver­gan­ge­nen Spielzeiten ent­­warf sie Kostüme für In­sze­nierungen u.a. von Michael Thalheimer, Stephan Kimmig (u.a. 2006 für Torquato Tasso am Wiener Burgtheater), Nicolas Stemann, Jorinde Dröse, Andreas Krie­­gen­burg und Stefan Bachmann. Die Inszenierung Diebe von Andreas Kriegenburg wurde 2010 zum Theatertreffen in Berlin eingeladen. Als freie Ko­stüm­­bildnerin ist sie deutsch­landweit an Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deut­schen Theater Berlin, am Münchner Volkstheater und am Schauspiel Dresden. Wagners Parsifal stattete sie in Antwerpen (Regie: Tatjana Gürbaca) und Stockholm (Regie: Christof Loy) aus. Mit Tatjana Gürbaca hat sie bereits mehrmals zusammen gearbeitet, etwa bei Verdis La traviata an der Den Norske Opera in Oslo, bei La finta giardiniera in Winterthur und bei der Ring Trilogie am Theater an der Wien. In Zürich schuf sie zudem die Kostüme für Andreas Homokis I puritani und Fidelio.

Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 La finta giardiniera20, 24 Feb; 01, 06, 08 Mar 2019 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Oct 2018 La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018; 12, 18, 22, 25, 29 Mar 2020 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Oct; 03 Nov 2018 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dec 2018; 26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 May; 02, 07, 14 Jun 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul; 27 Sep; 03, 10, 13 Oct 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Girl with a Pearl Earring28 May; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 La traviata29 Sep; 06, 11 Oct 2019 Coraline24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dec 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Faust14, 17, 20, 23 May 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 May 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May; 13, 19, 28 Dec 2019; 03 Jan 2020 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dec 2018; 26, 30 Oct; 02, 08 Nov 2019 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Nussknacker und MausekönigPerformance on 15, 18, 26, 29 Dec 2018; 01 Jan 2019; 05, 06, 10, 20, 24, 29 Mar; 03 Apr 2020 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019 La sonnambula09, 12 May 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 May 2019 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Oct 2019 Der Freischütz04, 16, 19, 27 Oct 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 La cenerentola31 Dec 2019; 02, 05, 12 Jan 2020 Messa da Requiem24, 29 Nov; 01, 07, 11, 14, 22, 29 Dec 2019 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28, 31 Mar 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mar 2020 Aida25, 28 Apr; 03, 06, 10 May 2020 Faust14, 17, 20, 23 May 2020


Dimitris Tiliakos, Don Pasquale, ein alter Junggeselle

Dimitris Tiliakos

Dimitris Tiliakos, Bariton aus Rhodos, ist ein gefragter Macbeth-Interpret und war in dieser Partie bisher an der Opéra Bastille in Paris unter der Leitung von Theodor Currentzis und in der Regie von Dmitri Tcherniakov (auch auf DVD erschienen), an der Opéra de Lille, am Teatro Real in Madrid sowie an der Griechischen Nationaloper in Athen zu erleben. Er studierte Viola und Gesang am Athener Konservatorium und führte als Preisträger des Maria Callas- Stipendium seine Studien an der Hochschule für Musik und Theater in München weiter. Dort gewann er den Willi Domgraf Fassbaender-Wettbewerb für junge Sänger und debütierte am Prinzregenttheater München als Conte di Almaviva (Le nozze di Figaro). Von 1997 bis 2003 war er Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg, wo er alle grossen Bariton-Partien interpretierte, darunter Germont, Marcello, Almaviva, Papageno, Don Giovanni, Sharpless und Il Conte di Luna. Gastengagements führten ihn seither an Häuser wie das Teatro La Fenice in Venedig, die Metropolitan Opera in New York, die Oper Köln, die Opernhäuser von Monte Carlo, Dijon und Nizza sowie an De Nationale Opera in Amsterdam und die Opera Vlaanderen in Gent. In jüngster Zeit sang Dimitris Tiliakos die Titelrolle in Rigoletto am Bolschoi Theater Moskau und am Brüsseler Opernhaus La Monnaie, Giorgio Germont (La traviata) an der Königlichen Dänischen Oper in Kopenhagen, Lancelotto Malatesta (Rachmaninows Francesca da Rimini) ebenfalls in Brüssel, interpretierte Feodor Poyarok (Rimsky-Korsakows Die Legende der unsichtbaren Stadt Kitesh), Lescaut (Manon Lescaut) an der Staatsoper Hamburg und war als Aeneas (Dido und Aeneas) am Teatro Real in Madrid zu erleben.

Don Pasquale15, 29 Dec 2019; 01, 04 Jan 2020


Johannes Martin Kränzle, Don Pasquale, ein alter Junggeselle

Johannes Martin Kränzle

Johannes Martin Kränzle, geboren in Augsburg, ist seit 1998 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt und ein international gefragter Bariton. Sein Gesangsstudium absolvierte er an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Unterdessen gastiert er mit seinem über 100 Partien umfassenden Repertoire regelmässig an den renommierten Opernhäusern weltweit sowie bei namhaften Festivals wie Lucerne, Salzburg oder Glyndebourne und bei den BBC Proms London. Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich regelmässig dem Lied- und Oratoriengesang. Zu den Opern-Höhepunkten seiner Karriere gehören u.a. Don Alfonso (Così fan tutte) mit Christof Loy an der Oper Frankfurt, Beckmesser (Die Meistersinger von Nürnberg) sowie die Titelrolle in Herzog Blaubarts Burg an der Oper Köln, Der Schwarze Geiger (Delius’ Romeo und Julia auf dem Dorfe) in Frankfurt und Nietzsche in der Uraufführung von Wolfgang Rihms Dionysos bei den Salzburger Festspielen 2010. Seit 2010 ist er regelmässig an der Staatsoper Berlin und an der Mailänder Scala u.a. als Alberich im gesamten Ring des Nibelungen und als Grjasnoj in Rimsky-Korsakoffs Die Zarenbraut zu erleben. 2014 gab er sein Debüt an der Metropolitan Opera als Beckmesser unter James Levine. 2015 ist Johannes Martin Kränzle u.a. als Amfortas (Parsifal) und Don Giovanni in Frankfurt sowie als Beckmesser an der Staatsoper Berlin und als Herzog Blaubart in Paris zu erleben. 2011 wurde Johannes Martin Kränzle in der Kritikerumfrage der Zeitschrift «Opernwelt» zum Sänger des Jahres gewählt. Seit dem Wintersemester 2013/14 hat er eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln inne und ist seit 2014 Mitglied der Deutschen Akademie der darstellenden Künste.

Don Pasquale12, 21, 26 Dec 2019; 09 Jan 2020


Edgardo Rocha, Ernesto, sein Neffe

Edgardo Rocha

Edgardo Rocha, geboren in Rivera (Uruguay), studierte Klavier sowie Chor- und Orchesterleitung an der Universität in Montevideo und begann seine Gesangsausbildung bei Beatriz Pazos und Raquel Pierotti. 2008 übersiedelte er nach Italien, wo er bei Salvatore Fisichella studierte und Rossini-Meisterkurse bei Rockwell Blake und Alessandro Corbelli besuchte. 2010 gab er beim Festival della Valle d’Itria in Martina Franca sein Debüt in der Titelrolle von Donizettis Gianni di Parigi. Seine Engagements führten ihn seither u.a. als Don Ramiro (La cenerentola) nach Cagliari, Seattle, Stuttgart, Sevilla, Bilbao, Amsterdam, Monte-Carlo und Versaille, als Ferrando (Così fan tutte) nach Neapel und Turin, als Dorvil (La scala di seta) sowie als Jago (Rossinis Otello) nach Zürich, als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) u.a. an die Staatsopern in Wien, München, Dresden und Hamburg wie auch nach Valencia, Madrid, Neapel, Lausanne, Rom und wiederum nach Zürich, als Rodrigo (Otello) an der Seite von Cecilia Bartoli ans Théâtre des Champs Elysées und zu den Salzburger Festspielen sowie als Don Narciso (Il turco in Italia) nach Turin. 2015 gab er sein Debüt an der Mailänder Scala als Jago (Otello) und kehrte 2017 als Giannetto in La gazza ladra dorthin zurück. Im Opernfilm La cenerentola – Una favola in diretta (Musikalische Leitung: Gianluigi Gelmetti) verkörperte er Don Ramiro. Als Konzertsänger war er zuletzt im Sommer 2018 beim Lucerne Festival als Don Ramiro zu hören. Im gleichen Jahr sang er bei den Salzburger Pfingstfestspielen Lindoro in L’italiana in Algeri. Am Opernhaus Zürich war er zuletzt als Cavaliere Belfiore in Rossinis Il viaggio a Reims und in der Titelrolle von Le Comte Ory zu erleben.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020


Julie Fuchs, Norina, eine junge Witwe

Julie Fuchs

Julie Fuchs studierte Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe und wurde 2012 und 2014 bei «Les Victoires de la Musique Classique», dem bedeutendsten Wettbewerb für klassische Musik in Frankreich, als beste Opernsängerin ausgezeichnet. 2013 erreichte sie beim renommierten «Operalia»-Wettbewerb den zweiten Platz. Von 2013 bis 2015 gehörte Julie Fuchs zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in cimento), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) und Angelica (Orlando) zu hören war. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, dem Orchestra La Scintilla unter Teodor Currentzis, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem BBC Symphony Orchestra, dem Deutschen Sinfonieorchester und dem Orchestre National de France für das Konzert beim Eiffelturm zu hören, gab zahlreiche Liederabende und musizierte mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. 2015 gab Julie Fuchs ihr Debüt an der Pariser Oper als La Folie (Platée) und kehrte für die Uraufführung von Luca Francesconis Trompe-la-mort dorthin zurück. Unlängst sang sie Musetta (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper, Leïla in Les Pêcheurs de perles am Théâtre des Champs-Elysées sowie die Titelrolle von Donizettis La Fille du régiment an der Opéra de Lausanne und bei ihrem Hausdebüt an der Wiener Staatsoper. 2017 gastierte sie in Aix-en-Provence als Zerlina (Don Giovanni). 2017/18 gab sie u.a. ihr Debüt am Teatro Real de Madrid als Giunia in Lucio Silla und sang Nannetta an der Opéra de Paris. Julie Fuchs ist Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon; 2015 erschien ihre erste Solo-CD Yes. Ihr neustes Album Mademoiselle mit dem Orchestre national d’Île-de-France ist im Februar 2019 erschienen; im Sommer geht Julie Fuchs damit auf Europatournee. Für die Spielzeit 2018/19 ist ausserdem ihr Debüt als Eva in der selten aufgeführten Oper La morte d’Abel von Caldara beim Salzburg Whitsun Festival geplant. In Zürich war sie zuletzt in der Titelrolle von L’incoronazione di Poppea zu erleben. Auf Social Media: @juliefuchssoprano.

Il turco in Italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019 Händel13 May 2019 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28, 31 Mar 2020


Dean Murphy, Ein Notar

Dean Murphy

Dean Murphy, Bariton, absolvierte seine Gesangsausbildung an der Hartt School of Music und an der Yale School of Music. Er war Stipendiat der Bel Canto Vocal Scholarship Foundation und der Opera Foundation, in deren Zusammenhang er Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper Berlin war. Zudem war er Preisträger beim Lynne Strow Piccolo Award, bei der Amici Vocal Competition, der Peter Elvins Vocal Competition und der Classical Singer Competition. 2013/14 war er Ensemblemitglied an der Opera Connecticut, wo er in Gianni Schicchi, in Pasatieris Signor Deluso und in Salieris Kleine Harlekinade zu erleben war. Zudem sang er Melisso in Alcina, Yamadori in Madama Butterfly an der Connecticut Lyric Opera und Peter in Hänsel und Gretel. Auf der Konzertbühne sang er u.a. in Brahms’ Ein deutsches Requiem, in Händels Messiah, in Faurés Requiem, in Charpentiers Magnificat und in Händels Esther. An der Deutschen Oper Berlin war er 2017/18 u.a. als Fiorello (Il barbiere di Siviglia), als Dancaïre (Carmen), als zweiter Richter (Das Wunder der Heliane), als Polizist (Lady Macbeth von Mzensk), Silvano (Un ballo in maschera), als Schaunard (La bohème) sowie als Wagner in Faust zu erleben. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier bereits in Schrekers Die Gezeichneten.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 May 2019 Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Girl with a Pearl Earring28 May; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dec 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28, 31 Mar 2020 Carmen09, 12 Jul 2020