Dvořák / Bruckner

12. November 2017

Antonín Dvořák
Concerto for Violoncello in B minor op. 104

Anton Bruckner
Symphony No. 4 in E flat major («Romantische»)

  • More information:
    Introduction 45 min before the performance.
    The cellist Jan Vogler in conversation with Michael Küster.

Musical Director:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi comes from Genoa. The former General Music Director of the Zurich Opera House (2012–2021) is Music Director of the Dallas Symphony Orchestra, Chief Conductor of the Danish National Symphony Orchestra, and Chief Conductor of the NHK Orchestra in Tokyo. He is also Music Director of the Valle d'Itria Festival in Apulia and Honorary Conductor of the RAI National Symphony Orchestra in Turin. Previously, he held important positions at orchestras and opera houses, including the Dresden Staatskapelle, the Vienna Symphony Orchestra, and the Metropolitan Opera in New York. He regularly appears as a guest conductor with, among others, the Bavarian Radio Symphony Orchestra, the Berlin Philharmonic, the Boston Symphony Orchestra, the Chicago Symphony Orchestra, the Cleveland Orchestra, the Czech Philharmonic, the Orchestra of La Scala in Milan, the London Symphony Orchestra, the Munich Philharmonic, the Orchestre de Paris, the Philadelphia Orchestra, the Royal Concertgebouw Orchestra, the San Francisco Symphony Orchestra, and the Vienna Philharmonic, and leads productions at the Bavarian State Opera, the Berlin State Opera, La Scala in Milan, the Salzburg Festival, and the Vienna State Opera, among others. At the Zurich Opera House, he conducted, among others, the new productions of three Bellini operas as well as "Rigoletto," "Fidelio," "Wozzeck," "The Land of Smiles," and Verdi's "Requiem Mass." An extensive discography complements his artistic work. At the Zurich Opera House, he founded the label "Philharmonia Records" of the Philharmonia Zurich (Orchestra of the Zurich Opera). Fabio Luisi, who comes from Genoa, studied at the Conservatorio Niccolò Paganini in his hometown and at the University of Music and Performing Arts in Graz, Austria. His awards include the Austrian Cross of Honour for Science and Art, the Italian Cavaliere della Repubblica Italiana, the Commendatore della Stella d’Italia, the Grifo d’Oro of Genoa, the Danish Order of the Dannebrog, and an honorary doctorate from St. Bonaventure University in New York. Off the podium, he is also a composer and perfumer, producing his creations for his own company.

Cardillac18 / 21 / 25 Feb / 1 / 6 / 10 Mar 2026

Cast


Cello Jan Vogler

Jan Vogler

Jan Vogler gehört zu den renommiertesten Instrumentalsolisten der Gegenwart. Der dreifache Echo-Preisträger tritt regelmässig mit einigen der weltweit bedeutendsten Orchestern auf, darunter dem New York Philharmonic, dem Boston, Pittsburgh und Montreal Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia und arbeitete bisher u. a. mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Fabio Luisi, Sir Antonio Pappano, Valery Gergiev, Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck und Kent Nagano zusammen. In der Saison 2016-17 konzertiert Jan Vogler u. a. mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters, spielt Brittens Cello Symphony mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, Blochs Schelomo mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Orchester des Teatro La Fenice, sowie Dvořáks Cellokonzert in Seoul mit dem KBS Symphony Orchestra. In Rezitalen ist er mit seinen Duopartnern Hélène Grimaud, Martin Stadtfeld und Lise de la Salle zu erleben. Sein neues Projekt «Bill Murray, Jan Vogler und Freunde» verbindet amerikanische Literatur und europäische Musik.

Zu seinen jüngsten Einspielungen für Sony Classical gehören Schumanns Cellokonzert mit dem Dresdner Festivalorchester unter Ivor Bolton sowie ein Tschaikowski-Album mit dem hr-Sinfonieorchester unter Andrés Orozco-Estrada und dem Moritzburger Festival Ensemble. Jan Vogler ist Künstlerischer Leiter und Initiator des Moritzburg Festivals bei Dresden, einer der ersten Adressen für Kammermusik in Deutschland, und seit 2008 Intendant der Dresdner Musikfestspiele. 2006 wurde er mit dem Europäischen Kulturpreis und 2011 mit dem Erich-Kästner-Preis für Humanität, Toleranz und Völkerverständigung ausgezeichnet. Jan Vogler spielt das Stradivari-Cello «Castelbarco/Fau» von 1707.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

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Abstract

Das Violoncellokonzert h-Moll ist im letzten Winter von Antonín Dvořáks Amerika-Aufenthalt entstanden. Der unverkennbar böhmische Tonfall des Werks lässt die Sehnsucht des Komponisten nach seiner Heimat erahnen. Mit der hervorragenden Balance zwischen Virtuosität und inhaltlichem Anspruch gehört Dvořáks Violoncellokonzert zu den bedeutendsten Werken dieser Gattung im 19. Jahrhundert. Als Solist ist im 2. Philharmonischen Konzert der deutsche Cellist Jan Vogler zu hören, der seine Karriere bereits mit 20 Jahren als Solocellist der Staatskapelle Dresden begonnen hat und zu den bedeutendsten Cellisten seiner Generation zählt.

Die Vierte Sinfonie von Anton Bruckner, die Generalmusikdirektor Fabio Luisi in der zweiten Konzerthälfte dirigiert, ist 1881 in Wien zum ersten Mal erklungen. Für Bruckner war die Aufführung ein durchschlagender Erfolg. Noch heute gehört die «Romantische» mit ihrem charakteristischen Hornruf-Beginn zu den beliebtesten Werken des grossen Sinfonikers.

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Good to know

Fabio Luisi conducts Dvořák / Bruckner - Philharmonia Zurich