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La verità in cimento

Dramma per musica in three acts by Antonio Vivaldi (1678-1741)
Libretto by Giovanni Palazzi

Musical director Ottavio Dantone Producer Jan Philipp Gloger Stage design Ben Baur Costumes Karin Jud Lighting designer Franck Evin Dramaturgy Claus Spahn

In Italian with German and English surtitles. Duration 2 H. 20 Min. incl. intermission after 1st act after approx. 1 H. Introduction 45 min before the performance.

Past performances

May 2015

Mon

25

May
19.00

La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi, Premiere, Premiere subscription A

Wed

27

May
19.00

La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi, Premiere subscription B

Fri

29

May
19.00

La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi, Mixed subscription B

Sun

31

May
19.30

La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi, Sunday subscription D

June 2015

Wed

03

Jun
19.00

La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi, Wednesday subscription B

Sun

07

Jun
14.00

La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi, Sunday subscription B

Wed

10

Jun
19.00

La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi, AMAG people's performance subscription

Sat

13

Jun
19.00

La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi, Saturday subscription, Choice subscription

Tue

16

Jun
19.00

La verità in cimento

Opera by Antonio Vivaldi, Tuesday subscription B

Good to know

Trailer «La verità in cimento»

Gallery

 

Photos «La verità in cimento»

Program booklet

La verità in cimento

La verità in cimento

Synopsis

La verità in cimento

Synopsis

La verità in cimento

Biographies


Ottavio Dantone, Musical director

Ottavio Dantone

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet. Sein Debüt als Operndirigent gab er 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala. Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Salzburger Festspiele (Così fan tutte), an die Staatsoper in Berlin (L’italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L’arbore di Diana), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), das Teatro alla Scala (Il viaggio a Reims, Così fan tutte), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi, L’orfeo), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo, Belshazzar, Tancredi), das Glyndebourne Festival (Rinaldo), die Staatsoper Hamburg (Le nozze di Figaro) und die Opéra National de Paris (La cenerentola). In Zürich war er bisher am Pult von La verità in cimento, Messiah, La clemenza di Tito, La scala di seta, L’incoronazione di Poppea, Le nozze di Figaro und Così fan tutte zu erleben.

L’incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mar 2022


Jan Philipp Gloger, Producer

Jan Philipp Gloger

Jan Philipp Gloger, geboren in Hagen, studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Giessen und Regie an der Zürcher Hochschule der Künste. Ab 2007 war er als freischaffender Schauspielregisseur tätig, u.a. am Bayerischen Staatsschauspiel München, an der Schaubühne und am Deutschen Theater Berlin, am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg sowie am Staatsschauspiel Dresden. Er zeigte Inszenierungen bei der Ruhrtriennale und beim Heidelberger Stückemarkt und erhielt den Regiepreis der Bayerischen Theatertage. Von 2011 bis 2013 war er Leitender Regisseur am Staatstheater Mainz. 2010 inszenierte er mit Mozarts Le nozze di Figaro am Theater Augsburg seine erste Oper. Auf Händels Alcina an der Semperoper Dresden folgten 2012 Der fliegende Holländer bei den Bayreuther Festspielen, 2013 Idomeneo an der Oper Frankfurt und Gounods Faust am Opernhaus Zürich sowie 2014 Simon Boccanegra an der Semperoper Dresden. Jüngst  inszenierte er u.a. den Rosenkavalier an der Nationale Opera in Amsterdam, Il barbiere di Siviglia am Aalto-Musiktheater in Essen, Così fan tutte am Royal Opera House in London sowie die Uraufführungen von Philipp Löhles Nu (Norma) am Nationaltheater Mannheim und von Elfriede Jelineks Das Licht im Kasten am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2018 wurde Jan Philipp Gloger Schauspieldirektor am Staatstheater Nürnberg. Seine Inszenierungen wurden ausgezeichnet mit dem Publikumspreis der Mülheimer Theatertage, dem Regiepreis der Bayerischen Theatertage, dem Nachspielpreis beim Heidelberger Stückmarkt und mit einer Nominierung für den Londoner Olivier-Award. In Zürich waren zuletzt seine Inszenierungen von La verità in cimento, Il turco in Italia und Die Csárdásfürstin zu sehen.

Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022


Ben Baur, Stage design

Ben Baur

Ben Baur stammt aus dem südhessischen Reinheim. Seine Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner sind an wichtigen Theatern und Opernhäusern Europas zu sehen: u.a. am Maxim Gorki Theater und Deutschen Theater in Berlin, am Volkstheater München, am Staatstheater Karlsruhe und Staatstheater Saarbrücken, an den Schauspielhäusern in Bochum, Zürich und Frankfurt, am Aalto-Musiktheater Essen, an der Staatsoper Stuttgart, am Opernhaus Zürich, an der Welsh National Opera Cardiff, an der Opéra national de Lorraine in Nancy und der Opéra royal du Château de Versailles, an der Niederländischen Oper Amsterdam, der Staatsoper Hamburg und am Burgtheater Wien. Mit Jetske Mijnssen und Jan Philipp Gloger verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit. Ben Baurs Arbeit für Händels Alcina in der Regie von Jan Philipp Gloger an der Semperoper Dresden wurde in der Kritikerumfrage 2012 der Fachzeitschrift «Opernwelt» mehrfach als Bühnenbild des Jahres nominiert. Ben Baur arbeitet mittlerweile auch als Regisseur und hat Lucia di Lammermoor, La traviata und Katja Kabanova am Staatstheater Saarbrücken, Hugo von Hofmannsthals Elektra am Deutschen Theater Göttingen, Roméo et Juliette an der Oper Graz, Don Giovanni und Dialogue des Carmélites in Gelsenkirchen, Il trovatore an der Oper Graz, Il pirata am Theater St. Gallen und La bohème am Staatstheater Braunschweig inszeniert.

Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022


Karin Jud, Costumes

Karin Jud

Karin Jud, geboren in Zürich, studierte von 2000 bis 2004 Modedesign an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Im Anschluss war sie bis 2007 als Kostümassistentin am Schauspielhaus und am Opernhaus Zürich tätig und arbeitete mit Regisseuren wie Jan Bosse, Barbara Frey, Jürgen Gosch, Rudi Häusermann, Leiser/Caurier und Jürgen Flimm. Kostümbilder entwarf sie am Schauspielhaus Zürich unter anderem für Inszenierungen von David Unseld, Luise Helle, Schorsch Kamerun und Matthias Hartmann. Seit 2007 wirkt sie als freie Kostümbildnerin u. a. am Theater Augsburg, am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Schauspiel Hannover, am Schauspielhaus Graz, am Staatstheater Mainz, am Volkstheater Wien, an der Semperoper Dresden, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und an der Schaubühne Berlin. In Hamburg entstand die Uraufführung von Das Ding von Philipp Löhle in der Regie von Jan Philipp Gloger, welche bei den Mülheimer Theatertagen 2012 den Publikumspreis gewann. Sie arbeitet mit Regisseuren wie Ingo Berk, Jan Stephan Schmieding und Barbara-David Brüesch. In letzter Zeit entstanden in Zusammenarbeit mit Jan Philipp Gloger Der fliegende Holländer bei den Bayreuther Festspielen, Idomeneo an der Oper Frankfurt, Faust und Il turco in Italia am Opernhaus Zürich, Kasimir und Karoline an der Schaubühne Berlin und Così fan tutte am Covent Garden in London.

Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022


Franck Evin, Lighting designer

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021 Das Rheingold30 Apr; 03, 07, 10, 14, 18, 22, 25, 28 May 2022 L’incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 I Capuleti e i Montecchi19, 21, 25 Sep; 05, 10 Oct 2021 Il trovatore24, 28 Oct; 02, 06, 09, 12, 17, 20, 26 Nov 2021 Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dec 2021 Die Odyssee13, 21, 28 Nov; 04, 07, 11, 15, 16, 26 Dec 2021; 08, 16 Jan 2022 Simon Boccanegra12, 15, 17, 22, 26, 30 Dec 2021 Don Giovanni25, 28, 30 Jan; 05, 11, 18 Feb 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Girl with a Pearl Earring03, 07, 09, 16, 24, 29 Apr; 06, 08 May 2022


Julie Fuchs, Rosane

Julie Fuchs

Julie Fuchs studierte Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. 2021 wurde sie bei Victoires de la Musique zur Opernsängerin des Jahres gekürt, nach weiteren wichtigen Preisen in den Jahren 2012 und 2014. Von 2013 bis 2015 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich und kehrt seither immer wieder nach Zürich zurück. Hier sang sie u.a. Morgana (Alcina), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in cimento), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims), Poppea, Fiorilla (Il turco in Italia) sowie zuletzt Norina (Don Pasquale). In jüngster Zeit war sie als Marie in La Fille du régiment an der Wiener Staatsoper zu hören, als Leïla in Les Pêcheurs de perles am Théâtre des Champs-Elysées, als Comtesse Adèle in Le Comte Ory an der Opéra comique, als Giunia in Lucio Silla am Teatro Real Madrid, als Musetta in La bohème in München, als Pamina in Die Zauberflöte, la Folie in Platée und Nannetta in Falstaff an der Opéra national de Paris sowie als Susanna in Le nozze di Figaro beim Festival in Aix-en-Provence. Im Konzert trat sie u.a. bei den Salzburger Festspielen, den BBC Proms und den Chorégies d’Orange auf. 2015 erschien ihre Solo-CD Yes, die der französischen Operette gewidmet ist sowie 2019 die Belcanto-CD Mademoiselle. Ausserdem erhältlich sind eine Poulenc-CD mit dem Pianisten Alphonse Cémin, eine Live-Aufnahme von Les Pêcheurs de perles sowie ab Herbst 2021 eine Studioproduktion von Mozarts Mitridate. Geplant sind u.a. Rollendebüts als Juliette in Gounods Roméo et Juliette an der Opéra comique sowie als Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande in Barcelona, Susanna in Madrid und erneut la Folie (Platée) in Paris. Auf Social Media: @juliefuchssoprano.

L’incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021


Wiebke Lehmkuhl, Rustena

Wiebke Lehmkuhl

Wiebke Lehmkuhl stammt aus Oldenburg. Sie erhielt ihre Gesangsausbildung bei Ulla Groenewold und bei Hanna Schwarz an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach Gastengagements am Opernhaus Kiel und an den Staatsopern Hamburg und Hannover trat sie ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an. 2012 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt. Weitere Engagements führten sie mit dem Ring des Nibelungen an die Pariser Oper und an die Bayerische Staatsoper München (Götterdämmerung). Auf den internationalen Konzertpodien ist sie bei den grossen Orchestern zu Gast, so beim Tonhalle-Orchester in Zürich, im Gewandhaus zu Leipzig, bei den Berliner Philharmonikern oder beim Orchestre de Paris. Sie war ausserdem beim Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie unter Thomas Hengelbrock zu erleben. Im Opernbereich ist sie regelmässiger Gast bei den Bayreuther Festspielen, in der letzten Saison gab sie ihr Debüt in Amsterdam mit Händels Jephta. Sie arbeitet regelmässig mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Daniele Gatti, Marc Minkowski, Hans-Christoph Rademann, Ottavio Dantone, Franz-Welser Möst, Riccardo Chailly, Laurence Equilbey, Kent Nagano, Christian Thielemann und Daniel Harding. In dieser Saison sang sie u.a. bei den Eröffnungskonzerten des Tonhalle-Orchesters Zürich in der Maag Halle und debütierte in der selben Partie beim Cleveland Orchestra im Wiener Musikverein unter Franz Welser-Möst. Sie war ausserdem zu Gast bei den Berliner Philharmonikern unter Yannick Nézet-Séguin und unter Ton Koopmann. Im Sommer 2018 beschliesst sie die Saison bei den Bayreuther Festspielen mit Wagners Parsifal und den Meistersingern.



Christophe Dumaux, Melindo

Christophe Dumaux

Christophe Dumaux, Countertenor, begann seine Gesangsausbildung in Meisterklassen von Noëlle Barker und James Bowman. Sein Stu­dium absolvierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. 2002 debütierte er mit 22 Jahren als Eustazio in Georg Friedrich Händels Rinaldo beim Festival de Radio France in Montpellier. Die von René Jacobs musikalisch geleitete Aufführung war auch beim Innsbruck Festival und an der Berliner Staatsoper zu sehen. Seitdem wurde Christoph Dumaux von internationalen Opernhäusern und Festivals für Opern- und Konzertauftritte engagiert. Er war u.a. an der Metropolitan Opera New York, beim Glyndebourne Festival, an der Pariser Oper, dem Theater an der Wien und der Berliner Staatsoper zu erleben. Zu seinem Repertoire gehören die Titelpartien in Händels Tamerlano und Cavallis Eliogabalo, Ottone in Monteverdis L’incoronazione di Poppea und weitere Händelpartien. 2010 debütierte er in Glyndebourne (Rinaldo), 2012 in einer Neuproduktion von Giulio Cesare bei den Salzburger Festspielen sowie in Christoph Marthalers Sale am Opernhaus Zürich. 2013 interpretierte er die Rolle des Tolomeo (Giulio Cesare) erneut in New York und Paris, kehrte als L’humana fragilità/Anfinomo (Il ritorno d'Ulisse in patria) nach Zürich zurück und sang in Peter Sellars Inszenierung von Purcells The Indian Queen (Dirigent: Teodor Currentzis) in Madrid und Perm. 2014 debütierte er u.a. in seiner ersten Mozart-Rolle (Farnace in Mitridate) am Drottningholm Festival in Stockholm. Zuletzt war er in Il ritorno d’Ulisse in patria an der Staatsoper Hamburg zu hören; in Händels Ariodante, welche an der Wiener Staatsoper Premiere hatte und anschliessend auf Europatournee ging, sang er unter der Leitung von William Christie Polinesso.



Delphine Galou, Damira

Delphine Galou

Delphine Galou stammt aus Paris und studierte Philosophie an der Sorbonne wie auch Gesang und Klavier. Nach dem Beginn ihrer Karriere als Ensemblemitglied der «Jeunes Voix du Rhin» an der Opéra National du Rhin in Strasbourg spezialisierte sie sich auf Barockmusik. Seither arbeitet sie regelmässig mit DirigentInnen wie Thomas Hengelbrock, Ottavio Dantone, Andrea Marcon, Alan Curtis, Jordi Savall, Christophe Rousset, Jean-Christophe Spinosi, Marc Minkowski und Emmanuelle Haïm zusammen. 2004 wurde sie von der Französischen Vereinigung zur Förderung junger Künstler als «Entdeckung des Jahres» ausgezeichnet. In den letzten Jahren trat Delphine Galou u.a. in Vivaldis Orlando furioso am Théâtre des Champs-Elysées, an der Oper Frankfurt sowie am Theater Basel auf, interpretierte Disinganno (Händels Il trionfo del tempo e del disinganno) an der Staatsoper Berlin sowie Bradamante (Alcina) in Basel, Lausanne, Bremen, Monte-Carlo und Versaille. Sie sang Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) am Theater an der Wien, die Titelpartie in Rinaldo in Reggio Emilia und Ferrara, Berenice in Vivaldis Il farnace am Maggio Musicale in Florenz, Speranza/Proserpina (Moneverdis L’Orfeo) an der Opéra de Lausanne, Andronico (Tamerlano) am Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel sowie an De Nationale Opera in Amsterdam und Argene in Vivaldis L’incoronazione di Dario am Teatro Regio in Turin. Im Konzertfach ist sie u.a. Stammgast beim Festival de Beaune. Am Opernhaus Zürich war sie als Damira in Vivaldis La verità in cimento zu erleben. 2017 erschien ihr erstes Solo-Album Agitata mit der Accademia Bizzantina unter Ottavio Dantone, das von der Kritik gefeiert wurde.

L’incoronazione di Poppea14, 17, 19, 22, 26, 29 Sep 2021 L’Olimpiade12, 13, 16, 19 Mar 2022


Anna Goryachova, Zelim

Anna Goryachova

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg und studierte am Konservatorium in St. Petersburg sowie an der der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Ihre Karriere begann sie als Solistin der St. Petersburger Kammeroper, worauf bald schon Gastauftritte folgten, u.a. als Melibea in Il viaggio a Reims unter Alberto Zedda in Antwerpen und Gent. Von 2012-2017 gehörte Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. in Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina), Pique Dame (Polina), Il barbiere di Siviglia (Rosina), Die Meistersinger von Nürnberg (Magdalena), Rote Laterne (Yen-Er), Il viaggio a Reims (Melibea), Orlando Paladino (Alcina), La verità in cimento (Zelim) und Norma (Adalgisa) zu hören war. Wichtige Stationen der jüngeren Vergangenheit waren La Clemenza di Tito und La Cenerentola in Genf, Eugen Onegin in Wien, Dulcinée in Don Quichote bei den Bregenzer Festspielen, Rosina am Bolschoi-Theater in Moskau und beim Festival d’Opéra Baroque in Beaune, Dido in Moskau, Adalgisa in Triest und in Neapel, ihre Debüts in der Arena di Verona, am ROH London und am Teatro Real in Madrid in der Titelpartie von Carmen, Melibea (Il viaggio a Reims) in Rom, Kopenhagen, Amsterdam und Antwerpen, Polina (Pique Dame) in Amsterdam und London, Ruggero (Alcina) im Pariser Palais Garnier, Isabella (L’italiana in Algeri) in Pesaro und Alcina (Orlando Paladino) am Théâtre du Châtelet in Paris. Als Konzertsängerin gastierte sie u.a. in Rom mit Strawinskis Les Noces und beim Rossini Festival in Pesaro mit Rossinis Stabat mater.

Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dec 2021


Richard Croft, Mamud

Richard Croft

Richard Croft, Tenor, stammt aus den USA. Seine Opern-Engagements führten ihn bisher an die Metropolitan Opera in New York, die Wiener Staatsoper, das Teatro alla Scala, die Opéra national de Paris, die Staatsoper Berlin sowie zu den Festivals in Salzburg, Aix-en-Provence und Glyndebourne. Auf dem Konzertpodium war er mit Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhaus Orchester Leipzig und den New Yorker Philharmonikern zu hören. Von den zahlreichen CD-Einspielungen, die Richard Crofts Schaffen dokumentieren, brachten ihm die Aufnahmen von Händels Hercules mit Anne Sophie von Otter sowie von Scarlattis Il primo omicidio jeweils eine Grammy-Nomination ein. Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren die Interpretation des M.K. Gandhi in Philip Glass’ Satygraha an der Metropolitan Opera, Rameaus Les Indes galantes (Tacmas) mit William Christie an der Opéra Garnier, Pelléas (Pelléas et Mélisande) in einer konzertanten Aufführung mit Pierre Boulez und dem Cleveland Orchestra, Mozarts Requiem in der Carnegie Hall, Händels Jephta mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment und Glucks Orphée et Eurydice (Pariser Fassung) mit Marc Minkowski und Les Musiciens du Louvre. Richard Croft sang die Titelrolle von La clemenza di Tito an der Wiener Staatsoper, Captain Vere in Brittens Billy Budd an der Los Angeles Opera, Idomeneo am Theater an der Wien, in Buenos Aires sowie am Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon, Peter Quint in Brittens The Turn of the Screw und den Waldhüter in Juliette an der Berliner Staatsoper sowie Gustav von Aschenbach in Brittens Death in Venice an der Deutschen Oper Berlin. Dabei arbeitete er u.a. mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Ottavio Dantone und Donald Runnicles.