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Luisa Miller

Melodramma tragico in three acts by Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto by Salvatore Cammarano
after the bourgeois tragedy “Kabale und Liebe” by Friedrich Schiller

Musical director Riccardo Frizza Producer Damiano Michieletto Stage design Paolo Fantin Costumes Carla Teti Lighting designer Hans-Rudolf Kunz Video designer Timo Schlüssel Choir director Janko Kastelic
Il conte di Walter
Rodolfo, sein Sohn
Federica, duchessa d'Ostheim, Walters Nichte
Wurm, Walters Schlossverwalter
Miller, Soldat im Ruhestand
Luisa Miller, seine Tochter
Laura, eine Bäuerin

In italian with German and English surtitles. Playing duration 2 Std. 55 Min. Interval after approx. 55 Min. Introduction 45 min before the performance.

Dates & Tickets

April 2018

Thu

12

Apr
19.00

Luisa Miller

Opera by Giuseppe Verdi, Revival
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Thursday subscription B

Sun

15

Apr
14.00

Luisa Miller

Opera by Giuseppe Verdi
Price H
AMAG people's performance subscription

Sat

21

Apr
19.30

Luisa Miller

Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Verdi subscription, Italian opera subscription

Tue

24

Apr
19.00

Luisa Miller

Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Tuesday subscription B, Mixed subscription A

Fri

27

Apr
19.00

Luisa Miller

Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Friday subscription A

Sun

29

Apr
20.00

Luisa Miller

Opera by Giuseppe Verdi
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Sunday subscription C, Choice subscription

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Abstract

Luisa Miller

Abstract

Luisa Miller

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Opera by Giuseppe Verdi

Synopsis

Luisa Miller

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Luisa Miller

Biographies


Riccardo Frizza, Musikalische Leitung

Riccardo Frizza

Riccardo Frizzastudierte Dirigieren am Mailänder Konservatorium und an der Accademia Chigiana in Siena. Von 1994 bis 2000 war er Hausdirigent des Sinfonieorchesters in Brescia. Gastdirigate führten ihn an die Opernhäuser von Parma, Florenz, Lyon, Brüssel, Barcelona, London, Leipzig, St. Petersburg, Mexico City, Madrid, Bilbao sowie zum Rossini Opera Festival in Pesaro und zum Festival in Aix-en-Provence. In den USA dirigierte er an Häusern wie der Washington National Opera, der Seattle Opera, der Houston Grand Opera und der Met. Er leitete u.a. das Orchester der Accademia Nazionale di S.Cecilia, das Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Mahler Chamber Orchestra, die Sankt Petersburger Philharmonie und das Bayerische Staatsorchester München. Zu seinen Opernproduktionen gehören Verdis Falstaff in Seattle und eine Neuproduktion von Armida an der Met. Er leitete ausserdem Don Carlo in Bilbao, Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore und konzertante Aufführungen von Anna Bolena in Dresden, Don Pasquale in Florenz, Manon Lescaut in Verona, Così fan tutte in Macerata und Lucrezia Borgia in San Francisco. Kürzlich war er mit Il trovatore in Venedig, mit Luisa Miller in Bilbao und mit Les Contes d’Hoffmann am Theater an der Wien zu erleben. Zu seinen Aufnahmen gehören Mirandolina, La Fille du régiment (Liveaufnahme des Teatro Carlo Felice in Genua, DVD), Nabucco, Tancredi, Matilde di Shabran sowie ein Recital mit Juan Diego Flórez und dem Verdi-Symphonie Orchester in Mailand. Für diese Aufnahme wurde er mit dem Cannes Classical Award 2004 ausgezeichnet. Zu seinen aktuellen und geplanten Produktionen gehören u.a. La cenerentola an der Pariser Opéra Garnier, Attila im Theater an der Wien, Il barbiere di Siviglia in München, Otello in Frankfurt, Oberto in Mailand, Norma in New York und Rigoletto in Verona und Seattle.

Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018


Damiano Michieletto, Inszenierung

Damiano Michieletto

Damiano Michieletto stammt aus Venedig. Er studierte Opern- und Schauspielregie an der Scuola d’Arte Drammatica «Paolo Grassi» in Mailand und promovierte in moderner Literatur an der Universität in Venedig. 2003 brachte er beim Wexford Festival die von der Presse hoch gelobte und mit dem Theatre Award der «Irish Times/ESB» ausgezeichnete Produktion von Weinbergers Svanda Dudák heraus. Zu seinen weiteren Inszenierungen zählen u.a. La gazza ladra und La donna del lago beim Rossini Opera Festival in Pesaro, Lucia di Lammermoor, Il corsaro, Luisa Miller und Poliuto in Zürich, Roméo et Juliette und ein Mozart/Da-Ponte-Zyklus am Teatro La Fenice in Venedig, La scala di seta beim Rossini Opera Festival, an der Mailänder Scala und am Opernhaus Zürich sowie Idomeneo am Theater an der Wien. Bei den Salzburger Festspielen inszenierte er La bohème, Falstaff und 2014 La cenerentola. Seine Engagements der Spielzeit 2014/15 umfassten Il viaggio a Reims an der Nederlandse Opera in Amsterdam und Guillaume Tell am Royal Opera House in London. 2015/16 inszenierte er u.a. L’elisir d’amore am Teatro La Fenice, Die Zauberflöte am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Verdis Otello am Theater an der Wien und an der Komischen Oper Berlin Massenets Cendrillon. In jüngster Zeit zeichnete Damiano Michieletto u.a. für die Regie von Samson et Dalila an der Pariser Oper, von Rigoletto an der DNO Amsterdam und von Il viaggio a Reims an der Königlichen Oper in Kopenhagen verantwortlich, inszenierte La Damnation de Faust am Teatro dell’Opera in Rom und Die lustige Witwe am Teatro La Fenice in Venedig. In Zürich war zuletzt seine Inszenierung von Lucia di Lammermoor zu sehen.

La scala di seta09, 11, 17, 24 Feb 2018 Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018


Paolo Fantin, Bühnenbild

Paolo Fantin

Paolo Fantin wurde 1981 in Castelfranco (Italien) geboren. Er studierte Bühnenbild am Istituto Statale d’Arte in Venedig. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Damiano Michieletto, mit dem er mit «Le nozze di Figaro» Finalist beim Ring Award Graz im Jahr 2004/2005 wurde. Mit Michieletto entstanden ausserdem Brittens «The little sweep» in Sizilien, «Il Friuli» (Pier Paolo Pasolini), «La bella e la bestia» (Marco Tutino) in Modena und Nino Rotas «Il cappello di paglia di Firenze» in Genua sowie «Jackie’O» (Michael Daugherty) für das Lugo Opera Festival. Zu den preisgekrönten Produktionen zählen Rossinis «La gazza ladra» und «Sigismondo» am Rossini Opera Festival, «Madama Butterfly» an Teatro Regio Turin sowie «Don Giovanni» am Teatro la Fenice». Paolo Fantin entwarf die Bühnenbilder für «The little sweep» am Teatro Sociale in Rovigo sowie für das Theaterstück «Sette piani» am Teatro Nuovo di Verona. Am Opernhaus Zürich folgten «Lucia di Lammermoor», «Il corsaro» und «Luisa Miller». Jüngste Projekte mit Damiano Michieletto waren «Roméo et Juliette» am Teatro La Fenice, «Die Entführung aus dem Serail» am Teatro San Carlo, «La scala di seta» beim Rossini Opera Festival, «Das Land des Lächelns» am Teatro Verdi in Triest, «Il barbiere di Siviglia» in Genf, «L’elisir d’amore» in Valencia, «Così fan tutte» in Tokio sowie «The Greek Passion» in Palermo.

La scala di seta09, 11, 17, 24 Feb 2018 Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018


Carla Teti, Kostüme

Carla Teti

Carla Teti wuchs in Rom auf und studierte an der dortigen Accademia di Belle Arti. Als Kostümbildnerin hat sie an namhaften italienischen und internationalen Theatern gearbeitet, u. a. für Cavalleria rusticana, Suor Angelica und La rondine mit dem Regisseur Luca De Fusco, Eugen Onegin mit Yuri Alexandrov, Nabucco mit Graziano Gregori in der Arena di Verona, Ascanio in Alba mit Franco Ripa di Meana an der Mailänder Scala und Boris Godunow mit Andrei Konchalovsky in Turin. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit Daniele Abbado, für den sie die Kostüme zu Pollicino, Marino Faliero, Il re pastore, Jeanne d’Arc au bûcher, The Flood und Ravels L’Enfant et les Sortilèges, Die Zauberflöte unter Claudio Abbado, Genoveva, Madama Butterfly, Ermione, Falstaff, Patto di sangue, A Midsummer Night’s Dream, Cyrano de Bergerac und Don Carlo (Wiener Staatsoper) entwarf. Seit 2004 arbeitet sie kontinuierlich mit Damiano Michieletto zusammen. Zu den gemeinsamen Produktionen zählen u. a. Stefano Pavesis Il trionfo delle belle, Il barbiere di Siviglia, Ramón Carnicers Il dissoluto punito, La gazza ladra beim Rossini Opera Festival in Pesaro (Premio Abbiati 2008) und Madama Butterfly in Turin, Lucia di Lammermoor, Il corsaro, Luisa Miller und Poliuto in Zürich, Roméo et Juliette, Don Giovanni, Le nozze di Figaro und Così fan tutte am Teatro La Fenice in Venedig und La bohème bei den Salzburger Festspielen 2012. 2012/13 zeichnete sie für die Kostüme in Michielettos Inszenierungen von Il trittico (Theater an der Wien /Königliche Oper Kopenhagen) und Un ballo in maschera (Mailänder Scala) verantwortlich. 2011 wurde Carla Teti mit dem Premio Abbiati und mit dem Opera Award als beste Kostümbildnerin ausgezeichnet.

Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Mendelssohn Elias15 Jul 2018 Il barbiere di Siviglia01, 06, 11 Oct 2017 Carmen01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 La Fille du régiment16, 19, 22 Dec 2017 La forza del destino27, 30 May; 02, 07, 10, 13, 17, 20, 28 Jun 2018 Der fliegende Holländer18, 21, 24, 28, 31 Mar 2018 Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Le Comte Ory31 Dec 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 Parsifal25 Feb; 03, 07, 11 Mar 2018 Ronja Räubertochter18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dec 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 La traviata06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Turandot19, 25, 31 May; 03 Jun 2018


Mika Kares, Il conte di Walter

Mika Kares

Mika Kares, geboren in Finnland, studierte Gesang an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Von 2005 bis 2010 war er Ensemblemitglied am Badischen Staatstheater Karlsruhe, wo er Rollen wie Filippo II (Don Carlo), Colline (La bohème), Sarastro (Die Zauberflöte), Commendatore (Don Giovanni) oderFafner (Das Rheingold/Siegfried) sang. 2008 wurde er bei den Savonlinna-Opernfestspielen zum Künstler des Jahres gewählt. Es folgten die Titelpartie in Verdis Attila in Seattle, Hermann (Tannhäuser) an der Tampere Opera, Acis und Galatea unter Marc Minkowski bei der Salzburger Mozartwoche, Truffaldino (Ariadne auf Naxos) unter Riccardo Chailly sowie Don Fernando (Fidelio) unter Zubin Mehta am Palau de les Arts in Valencia. An der Bayerischen Staatsoper sang er Ramfis in Verdis Aida unter Paolo Carignani, Commendatore und Masetto in Don Giovanni unter Nikolaus Harnoncourt am Theater an der Wien, Daland (Der fliegende Holländer) in Paris, Grenoble Barcelona und im Konzerthaus Wien (mit CD-Einspielung) unter Minkowski sowie Konzerte und eine Aufnahme von Don Giovanni (Commendatore) in Perm unter Teodor Currentzis. Zukünftige Projekte umfassen Oroveso (Norma) und Balthazar (La Favorite) an der Bayerischen Staatsoper, Wotan (Das Rheingold) an der RuhrTriennale, Timur (Turandot) bei den Bregenzer Festspielen, Walter (Luisa Miller) an der Oper Graz, Sarastro in Köln und Bologna, Claudio (Agrippina) im Theater an der Wien (unter Thomas Hengelbrock), König Heinrich (Lohengrin) in Brüssel, Filippo II in Dresden, Commendatore in Amsterdam und Gremin (Eugen Onegin) an der Wiener Staatsoper.

Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018


Matthew Polenzani, Rodolfo, sein Sohn

Matthew Polenzani

Matthew Polenzani war zunächst Mitglied des Opernstudios der Lyric Opera of Chicago. Er ist Preisträger des Richard Tucker Award 2004 und des Beverly Sills Artist Award der Metropolitan Opera New York 2008. An der Metropolitan Opera war er bisher in über 300 Vorstellungen zu erleben. Zu den Höhepunkten gehören Bartlett Shers Inszenierung von L’elisir d’amore, Willy Deckers La traviata, Julie Taymors Die Zauberflöte und Jürgen Flimms Salome. Seit seinem Debüt an der Oper Bordeaux als Gérald (Délibes Lakmé) 1998 ist Matthew Polenzani auch regelmässig auf europäischen Opernbühnen zu Gast, so etwa als Ernesto (Don Pasquale) und Alfredo Germont (La traviata) in Florenz und Aix en Provence, als Nemorino (L’elisir d’amore) an den Staatsopern von Wien und München, in Neapel und Rom wie auch in der Titelrolle von Idomeneo in Turin mit Gianandrea Noseda. Höhepunkte der letzten Spielzeiten umfassen Ferrando (Così fan tutte) und Duca di Mantova (Rigoletto) an der Met, Des Grieux (Massenets Manon) in Covent Garden, Tito (La clemenza di Tito) an der Lyric Opera of Chicago, sein Debüt an der Deutschen Oper in Berlin als Berlioz’ Faust sowie seine Interpretation des Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi) an der Bayerischen Staatsoper in München. In der Saison 2014 / 15 führen ihn Engagements u.a. als Hoffmann an die Met, als Idomeneo nach Covent Garden, als Tamino und Nemorino nach München und zu einem Rezital in die Londoner Wigmore Hall. In der kommenden Spielzeit wird er u.a. als Zurga (Les Pêcheurs de perles) und Roberto Devereux an der Metropolitan Opera New York und als Werther an der Bayeri­schen Staatsoper gastieren.

Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018


Judith Schmid, Federica, duchessa d'Ostheim, Walters Nichte

Judith Schmid

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, sich an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangsausbildung zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99), arbeitete sie mit Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen an ihrer stimmlichen Weiterentwicklung. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Smeton (Anna Bolena), Sesto (Giulio Cesare), Silla (Palestrina), Polina (Pique Dame), Federica (Luisa Miller), Maddalena (Rigoletto) und Bersi (Andrea Chénier) zu erleben. Im Konzert trat sie u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Opern und Konzert sind ihre Schwerpunkte, daneben nehmen Lied und Oratorium einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. 2007 erschien ihr Album Rosenblätter mit Werken von Grieg, Hefti und Ravel. Neben ihrer Tätigkeit am Opernhaus Zürich debütierte Judith Schmid 2016/17 am Staatstheater Nürnberg als Erda (Rheingold, Siegfried), Waltraute (Walküre) und Erste Norn/Flosshilde (Götterdämmerung). Seit 2017 ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule Luzern.

Madama Butterfly10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dec 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Die Zauberflöte29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017


Wenwei Zhang, Wurm, Walters Schlossverwalter

Wenwei Zhang

Wenwei Zhang wurde in Dalian, China, geboren. Er war 2009/10 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt und gab als Lord Rochefort in Anna Bolena sein Debüt. 2009 sang er Orosmane (Zaira) beim Festival de Radio France in Montpellier und wurde Dritter in dem von Plácido Domingo gegründeten Gesangswettbewerb Operalia. In der Spielzeit 2010/11 war er u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) in Nantes und als Ferrando (Il trovatore) an der Opéra National de Bordeaux zu hören. Ab der Spielzeit 2011/ 12 war Wenwei Zhang Ensemblemitglied der Dortmunder Oper, wo er u.a. als Daland (Der fliegende Holländer), Oroveso (Norma), Warlaam (Boris Godunow), Colline (La bohème), Ferrando (Il trovatore) und Osmin (Die Entführung aus dem Serail) zu hören war. In letzter Zeit gab er zudem sein Rollendebüt als Sarastro an der Opéra de Bordeaux, verkörperte Daland in Peking, Larkens (La fanciulla del West) an der Opéra Bastille in Paris, sang Don Basilio in Stuttgart, den Grossinquisitor (Don Carlo) an der Opéra National de Bordeaux und Varlaam (Boris Godunow) in Marseille. 2013 erhielt er den Theaterpreis «Bajazzo» der Theater- und Konzertfreunde Dortmund. In Zürich ist er seit der Spielzeit 2014/15 Ensemblemitglied und war bisher in Il barbiere di Siviglia, Die Frau ohne Schatten, Luisa Miller, Lucia di Lammermoor, Norma, Aida, Les Pêcheurs de Perles, Turandot, Macbeth, I Puritani, Der Freischütz, Lady Macbeth von Mzensk, Don Giovanni sowie in Die Zauberflöte zu erleben.

Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Parsifal25 Feb; 03, 07, 11 Mar 2018 Turandot19, 25, 31 May; 03 Jun 2018 Die Zauberflöte26, 29 Sep; 05, 10, 15 Oct 2017


Leo Nucci, Miller, Soldat im Ruhestand

Leo Nucci

Leo Nucci wurde in der Nähe von Bologna geboren. 1967 debütierte er in Spoleto als Figaro in Il barbiere di Siviglia. Als Folge seines Debüts als Figaro an der Mailänder Scala 1977 und seines Einspringens als Miller (Luisa Miller) am Royal Opera House Covent Garden 1978 öffneten sich ihm die Tore aller bedeutenden Theater Europas, Nord- und Südamerikas und Japans. Allein an der Wiener Staatsoper, wo er 1979 als Figaro debütierte, sang er in über 300 Vorstellungen. Ein weiteres wichtiges Haus war die New Yorker Met, wo er 1980 in Un ballo in maschera debütierte.2007 feierte er sein 30-jähriges Bühnenjubiläum an der Mailänder Scala. In der Arena di Verona sang er während 31 Jahren in über 100 Vorstellungen, darunter in neun Produktionen den Rigoletto – eine Rolle, die er in über 450 Vorstellungen an allen bedeutenden Häusern der Welt interpretiert hat. Leo Nucci arbeitete mit Dirigenten wie Herbert von Karajan, Georg Solti, Carlo Maria Giulini, Riccardo Muti, Claudio Abbado, James Levine, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Giuseppe Patané, Nello Santi, Bruno Bartoletti und David Oren. Über 40 Platten, 10 Videos und zwei Filme dokumentieren die Tätigkeiten dieses Künstlers. Zu seinen jüngsten Erfolgen zählen Nabucco an der Mailänder Scala, an der Londoner Covent Garden Opera und in Florenz sowie Rigoletto in Seviglia und auf einer Japan-Tournee mit der Mailänder Scala. Zu seinen Engagements in naher Zukunft zählen u.a. Rigoletto in Liège, Giorgio Germont (La traviata) in Berlin, Madrid und Barcelona, Simon Boccanegra in Wien sowie Rossinis Figaro in Mailand.

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Maria Agresta, Luisa Miller, seine Tochter

Maria Agresta

Maria Agresta studierte Gesang am Konservatorium von Salerno und wurde u.a. 2014 mit dem Premio Franco Abbiati als beste Sopranistin ausgezeichnet. Ihre in­ter­nationale Karriere begann 2011 am Teatro Regio in Turin mit I vespri siciliani unter der Leitung von Gianandrea Noseda. Es folgten Norma in Tel Aviv, La bohème in der Arena di Verona, München, Turin und beim Puccini-Festival in Torre del Lago, Gemma di Vergy in Bergamo und Don Giovanni an der Mailänder Scala. In Valencia sang sie die Leonora in Il trovatore, an der Berliner Staatsoper die Violetta in La tra­via­ta und in Masada die Micaëla in Carmen. 2012 war Maria Agresta an der Mailänder Scala als Mimì zu hören, 2013 als Leonora (Verdis Oberto) und 2014 als Leonora in Il trovatore. Konzerte führten sie nach Graz, Dresden, Rom, Venedig, Neapel, Berlin und Valencia unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta und Nicola Luisotti. In jüngster Zeit war Maria Agresta u.a. als Violetta in Verona und Guangzhou zu erleben, sang Norma und Desdemona (Otello) in Zürich, interpretierte Elvira in einer Neuproduktion von I puritani an der Pariser Bastille und gab ihr Debüt am Londoner Royal Opera House mit I due Foscari unter Antonio Pap­pano. Geplant sind u.a. Micaëla in Paris, Violetta in Palermo, Leonora (Il trovatore) in Monte-Carlo sowie Desdemona in London. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen wird sie als Lucrezia Contarini in I due foscari zu hören sein. 

Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018


Soyoung Lee, Laura, eine Bäuerin

Soyoung Lee

Soyoung (Sarah) Lee stammt aus Süd-Korea. Sie studierte an der Chugye University of Arts in Seoul und an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Donald Litaker und nahm an Meisterkursen von Hartmut Höll und Raina Kabaivanska teil. Sie gewann den 1. Preis beim Internationalen Anneliese Rothenberger-Wettbewerb und war Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb Francisco Viñas in Spanien. In Korea debütierte sie konzertant als Pamina (Die Zauberflöte) und sang Carmina Burana mit dem Gyeonggi Philharmonic Orchestra. In Deutschland ist sie u.a. beim Festival für zeitgenössische Musik Karlsruhe und mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz aufgetreten. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier u.a. als Tebaldo (Don Carlo), Käthchen (Werther), 1. Nonne (Der feurige Engel) sowie in Trojahns Orest zu hören. In dieser Spielzeit singt sie u.a. in Le Comte Ory, Luisa Miller, Der Traum von Dir und Parsifal.

Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Le Comte Ory31 Dec 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 Parsifal25 Feb; 03, 07, 11 Mar 2018 Der Traum von Dir02, 05, 07, 09 Dec 2017 Werther10, 13, 18, 21, 24, 29 May 2018 Häuptling Abendwind12 Oct 2017; 26 Mar 2018


Dmytro Kalmuchyn, Ein Bauer

Dmytro Kalmuchyn

Dmytro Kalmuchyn, Bariton, stammt aus der Ukraine. Er studierte an der Musikhochschule in Lemberg und sang dort Partien wie Belcore (L’elisir d’amo­re), Uberto in Pergolesis La serva padrona sowie Mozarts Don Giovanni. Er ist Preisträger des 3. Ukrainischen Teodor Teren-Yuskiv-Wettbewerbs für junge Sänger 2010, des internationalen «XXI Century Art»-Wettbewerbs, Vorzel 2014 und des 7. internationalen Mirjam Helin-Wettbewerbs in Helsinki. Seit der Spiel­zeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. als Standuhr/Katze in L’Enfant et les sortilèges sowie in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk und Lohengrin zu hören. In dieser Spielzeit singt er u.a. in Salome, La fanciulla del West, Luisa Miller, Le Comte Ory und Carmen.

Carmen01, 04, 07, 10, 14 Jul 2018 La fanciulla del West21, 26, 30 Dec 2017; 07, 12 Jan 2018 Luisa Miller12, 15, 21, 24, 27, 29 Apr 2018 Le Comte Ory31 Dec 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 Salome28 Sep; 01, 08, 15 Oct 2017 L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges19, 21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018 Galaconcert Edita Gruberova18 Feb 2018