25. October 2014

Fabio Luisi, Dirigent
Hanna-Elisabeth Müller, Sopran
Olivier Darbellay, Horn
Bartlomiej Niziol, Violine
Philharmonia Zürich

JEAN-LUC DARBELLAY
Trittico
Concerto in tre movimenti per corno
delle alpi, corno naturale e corno francese
(Uraufführung)

SOFIA GUBAIDULINA
In tempus praesens
Konzert für Violine und Orchester

GUSTAV MAHLER
Sinfonie Nr. 4 G-Dur

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    Introduction 45 min before the performance.

Musical Director:
Fabio Luisi

Fabio Luisi

Fabio Luisi comes from Genoa. The former General Music Director of the Zurich Opera House (2012–2021) is Music Director of the Dallas Symphony Orchestra, Chief Conductor of the Danish National Symphony Orchestra, and Chief Conductor of the NHK Orchestra in Tokyo. He is also Music Director of the Valle d'Itria Festival in Apulia and Honorary Conductor of the RAI National Symphony Orchestra in Turin. Previously, he held important positions at orchestras and opera houses, including the Dresden Staatskapelle, the Vienna Symphony Orchestra, and the Metropolitan Opera in New York. He regularly appears as a guest conductor with, among others, the Bavarian Radio Symphony Orchestra, the Berlin Philharmonic, the Boston Symphony Orchestra, the Chicago Symphony Orchestra, the Cleveland Orchestra, the Czech Philharmonic, the Orchestra of La Scala in Milan, the London Symphony Orchestra, the Munich Philharmonic, the Orchestre de Paris, the Philadelphia Orchestra, the Royal Concertgebouw Orchestra, the San Francisco Symphony Orchestra, and the Vienna Philharmonic, and leads productions at the Bavarian State Opera, the Berlin State Opera, La Scala in Milan, the Salzburg Festival, and the Vienna State Opera, among others. At the Zurich Opera House, he conducted, among others, the new productions of three Bellini operas as well as "Rigoletto," "Fidelio," "Wozzeck," "The Land of Smiles," and Verdi's "Requiem Mass." An extensive discography complements his artistic work. At the Zurich Opera House, he founded the label "Philharmonia Records" of the Philharmonia Zurich (Orchestra of the Zurich Opera). Fabio Luisi, who comes from Genoa, studied at the Conservatorio Niccolò Paganini in his hometown and at the University of Music and Performing Arts in Graz, Austria. His awards include the Austrian Cross of Honour for Science and Art, the Italian Cavaliere della Repubblica Italiana, the Commendatore della Stella d’Italia, the Grifo d’Oro of Genoa, the Danish Order of the Dannebrog, and an honorary doctorate from St. Bonaventure University in New York. Off the podium, he is also a composer and perfumer, producing his creations for his own company.

Cardillac18 / 21 / 25 Feb / 1 / 6 / 10 Mar 2026

Cast


Violine Bartlomiej Niziol


Sopran Hanna-Elisabeth Müller

Bartlomiej Niziol

Bartlomiej Niziol, geboren in Stettin, studierte bei Jadwiga Kaliszewska in Poznan und Pierre Amoyal in Lausanne. 1991 gewann er den Henryk-Wieniawski-Wettbewerb und den Violinwettbewerb in Adelaide. In den Folgejahren wurde er beim Internationalen Musikwettbewerb in Pretoria, beim Eurovision­-Wettbewerb in Brüssel sowie beim «Marguerite Long-Jacques Thibaud»-Wettbewerb in Paris mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Auftritte als Solist folgten u.a. mit dem English Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem NDR-Sinfonieorchester, dem New Japan Philharmonic Orchestra, der Sinfonia Varsovia sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Philharmonia Zürich unter Dirigenten wie Yehudi Menuhin, David Zinman, Marek Janowski, Jan Krenz, Heinrich Schiff, Jacek Kasprzyk, Krzysztof Penderecki und Fabio Luisi. Konzerttourneen führten ihn durch Europa, Asien, Afrika und Südamerika. 2011 debütierte er mit Martha Argerich am Musikfestival «Chopin and his Europe» in Warschau. Niziols Aufnahmen von Wieniawski, Bacewicz und den Sechs Solo-Sonaten Ysaÿes wurden mit dem «Fryderyk Preis» der polnischen Musikkritik ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Echo Klassik-Preis in der Kategorie Kammermusik im 19. Jahrhundert.

Niziol ist Dozent an der Hochschule der Künste in Bern und Jurymitglied des Henryk Wieniawski Violinwettbewerbs sowie beim internationalen Violinwettbewerb «Premio Paganini» in Genua. Im Rahmen seines Projektes «Festival & Master­class» in Polen engagiert er sich für die Förderung junger Talente.

Bartlomiej Niziol ist seit 2003 Erster Konzertmeister der Philharmonia Zürich. Er spielt auf einer Giuseppe Guarnerius del Gesù aus dem Jahre 1727.

Hanna-Elisabeth Müller

Hanna-Elisabeth Müller studierte bei Rudolf Piernay, mit dem sie nach wie vor eng zusammenarbeitet. 2014 erlebte sie mit ihrem Auftritt als Zdenka in Strauss’ Arabella an der Seite von Renée Fleming und Thomas Hampson unter der Leitung von Christian Thielemann bei den Salzburger Osterfestspielen ihren internationalen Durchbruch und wurde kurz darauf von der Zeitschrift Opernwelt als «Nachwuchskünstlerin des Jahres» ausgezeichnet. 2012 bis 2016 gehörte sie dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper an. 2017 debütierte sie als Marzelline in Fidelio an der Met in New York. Es folgte ihr Opern- und Rollendebüt als Donna Anna in Robert Carsens Don Giovanni an der Mailänder Scala. In dieser Rolle war sie ausserdem an der Bayerischen Staatsoper und an der Wiener Staatsoper zu erleben. 2018 debütierte sie am Opernhaus Zürich als Ilia Idomeneo. Heute gastiert sie regelmässig an weltweit führenden Opernhäusern und Festivals wie der Bayerischen Staatsoper München, der Wiener Staatsoper, der Met, der Dresdner Semperoper, dem Teatro alla Scala, dem Royal Opera House und bei den Salzburger Festspielen. Zu ihren Konzerthöhepunkten gehören Strauss’ Vier letzte Lieder mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Christoph Eschenbach, Bergs Sieben Frühe Lieder mit den Berliner Philharmonikern unter Paavo Järvi und Schumanns Faustszenen mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Harding. 2017 erschien ihre erste Lied-CD Traumgekrönt, und 2020 folgte Reine de Cœur beim Label Pentatone, mit dem sie eine Exklusivvereinbarung eingegangen ist.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier