The turn of the screw

Opera in a prologue and two acts
Libretto by Myfanwy Piper
After the eponymous novella by Henry James

From 2. November 2014 until 23. November 2014

  • Duration :
    2 H. 10 Min. Inkl. Pause after 1st act after approx. 55 Min.
  • Language:
    In English with German and English surtitles.
  • More information:
    Introduction 45 min before the performance.


Cast


Gouvernante Layla Claire


Miles James Dillon 02, 09, 14 Nov


Miles Tom Deazley 07, 12, 16, 19, 23 Nov


Flora Emma Warner 02, 09, 14, 19 Nov


Flora Tabitha Tucker 07, 12, 16, 23 Nov


Mrs Grose, Haushälterin Hedwig Fassbender


Prolog / Peter Quint, ehemaliger Diener Pavol Breslik


Miss Jessel, eine frühere Gouvernante Giselle Allen

Layla Claire

Layla Claire stammt aus Penticton (Kanada). Sie studierte Gesang in Montréal sowie am Curtis Institute of Music und ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. Zu ihrem Kernrepertoire zählen die grossen Sopranpartien Mozarts, darunter Donna Anna – eine Rolle, die sie in Glyndebourne und unter James Levine beim Tanglewood Festival verkörperte –, Pamina, Susanna, Fiordiligi (ebenfalls unter Levine) sowie Donna Elvira. In Europa debütierte sie mit La finta giardiniera in Aix-en-Provence, eine Produktion, die auch auf TV aufgezeichnet wurde. 2010 erhielt sie den Prix des Amis des Festivals von Aix-en-Provence für die beste Mozartinterpretation. Im Rahmen des Lindemann-Nachwuchsprogramms an der Met sang sie unter William Christie in The Enchanted Island (mit DVD-Aufzeichnung). An der Met war sie als Giannetta (L’elisir d’amore) zu hören sowie als Tebaldo (Don Carlo) unter Yannick Nézet-Séguin. Zudem verkörperte sie unter James Levine Marenka in der Verkauften Braut. Sie sang Konzerte u.a. unter J. Levine, M. Tilson Thomas, B. Haitink, Y. Nézet-Séguin und L. Langrée, gab Rezitale in der Weill Hall/Carnegie Hall, Roy Thomson Hall in Toronto sowie im Rahmen der Metropolitan Opera’s Summer Recital Series und trat gemeinsam mit Susan Graham in einem Liederabend im Metropolitan Museum of Art auf. Jüngst war sie als Donna Elvira an der Bayerischen Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und an der Opéra Montréal, in der Titelpartie der Alcina bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe sowie als Pamina an der Met zu erleben.

James Dillon

James Dillon, 14 Jahre alt, singt seit seinem sechsten Lebensjahr in der Finchley Children’s Music Group, einem renommierten Kinder¬chor in London. Zudem spielt James Klavier, Violine und Trompete. Er ist Mitglied des Haringey Youth Orchestra und spielt in verschiedenen Ensembles an der Fortismere School in London. Im Oktober 2013 sang er als Solist in Mendelssohns Elias im Londoner Barbican Centre unter David Temple und in der vergangenen Spielzeit Miles am Opernhaus Zürich.

Tom Deazley

Tom Deazley, 14, lebt in Belfast. Er studiert Chorgesang und Klavier in seiner Heimatstadt bei Nigel McClintock, dem musikalischen Leiter der St. Peter’s Cathedral. Tom ist seit 2009 Mitglied des Cathedral Schola Cantorum Chores und gab sein Operndebüt als Fleance (Macbeth) an der Northern Ireland Opera in Belfast. Seither war er in seiner ersten Hauptrolle als Miles (The Turn of the Screw) unter Neville Holt in England sowie im Rahmen des anglo-russischen Kulturjahres an der Neuen Oper in Moskau zu hören.

Emma Warner

Emma Warner, 14 Jahre alt, ist Schülerin der Alfred School in London. Sie besitzt Diplome in den Fächern Musiktheater, Musiktheorie und Trompete des Associated Board of the Royal Schools of Music (ABRSM) und war bisher als Cis (Albert Herring) am Théâtre du Capitole in Toulouse, als Eule (Das schlaue Füchslein) an der Southgate Opera in London sowie als Flora (The Turn of the Screw) an der Deutschen Oper am Rhein zu erleben.

Tabitha Tucker

Tabitha Tucker, 2002 in London geboren, spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Klavier und bekam ihren ersten Gesangsunterricht bei Jenny Lillestone. Als Opernsolistin trat sie bisher als Cis (Albert Herring) am Théâtre du Capitole in Toulouse sowie in einer Bühnenproduktion des Barbican Centre London mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Stuart Bedford und in Janáčeks Das schlaue Füchslein in London auf. Auszeichnungen und Preise hat sie bisher im Bereich Gesang und Musiktheater vom Associated Board of the Royal Schools of Music (ABRSM) sowie beim North London Music Festival erhalten.

Hedwig Fassbender

Hedwig Fassbender ist ausgebildete Pianistin und studierte Gesang bei Ernst Haefliger an der Musikhochschule in München. Während ihrer fünfjährigen Festengagements an den Theatern Freiburg und Basel erarbeitete sie sich die meisten Partien des lyrischen Mezzosopran-Fachs. Seit 1987 ist sie freischaffend und war Gast vieler internationaler Produktionen u.a. in Barcelona, Paris, Lyon, Wien, Hamburg, Berlin, Strassburg, Triest, Bologna und Prag. Dabei erweiterte sie ihr Repertoire um Rollen wie z.B. Carmen, Judith, Mère Marie (Dialogues des Carmélites) und Mescalina. 2001 machte sie mit ihrer Interpretation der Isolde am Staatstheater Saarbrücken auf sich aufmerksam. Seitdem gehören auch einige Rollen des dramatischen Sopranfachs zu ihrem Repertoire. Sie ist regelmässiger Gast in den Opernhäusern u.a. von Paris, Genf, Lyon, Nancy, Frankfurt, Bordeaux und Brüssel und arbeitete mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Michail Jurowski, Kirill Petrenko, Adam Fischer, Vladimir Jurowski, Iván Fischer, Kazushi Ono, Asher Fisch und Sebastian Weigle. Für ihre Interpretation der Sieglinde im Ring in Lüttich 2003 und 2005 erhielt sie eine Nominierung zur Sängerin des Jahres. Weitere Paraderollen sind Herodias in Strauss’ Salome und Küsterin in Janáčeks Jenůfa. Im letzten Jahr sang sie Herodias in Bordeaux und Mère Marie in Nantes/Angers. 2014 führte sie die Uraufführung von Peter Eötvös’ Der goldene Drache nach Frankfurt. Seit 1999 ist Hedwig Fassbender Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und leitete von 2001 bis 2011 die dortige Gesangsabteilung, die 2011 mit dem Hessischen Exzellenzpreis für Hochschullehre ausgezeichnet wurde. Unter den Absolventen ihrer Klasse finden sich zahlreiche erfolgreiche Sänger der neuen Generation: Sebastian Kohlhepp, Björn Bürger, Katharina Magiera, Kateryna Kasper, Stine Fischer, Nohad Becker, Gurgen Baveyan, Keith Stonum, Ruzan Mantashyan, Jana Baumeister u.a.

Pavol Breslik

The Slovak tenor Pavol Breslik was a member of the ensemble of the Berlin State Opera from 2003 to 2006 and was named Young Singer of the Year by the magazine "Opernwelt" in 2005. Since 2006, he has been a regular guest at the major European opera houses. At the Vienna State Opera, he sang Lenski in "Eugen Onegin", Nemorino in "L’elisir d’amore", Don Ottavio in "Don Giovanni", and Alfredo in "La traviata". At the Bavarian State Opera, he made his debut as Gennaro in "Lucrezia Borgia" alongside Edita Gruberová, as well as Edgardo in "Lucia di Lammermoor" with Diana Damrau. At the Royal Opera House, he appeared as Lenski, Ferrando in "Così fan tutte", Don Ottavio, and Tamino in "Die Zauberflöte". At the National Theatre Prague, he made his debut as the Prince in "Rusalka". Further guest engagements have taken him to the Opéra national de Paris, the Liceu Barcelona, La Monnaie in Brussels, the Berlin State Opera, to the Salzburg Festival, to the Festival d’Aix-en-Provence, to the Theater an der Wien, the Semperoper Dresden, and the Grand Théâtre de Genève. From 2012 to 2018, Pavol Breslik was a member of the ensemble at the Zurich Opera House, where he sang, among others, Števa in "Jenůfa", Don Ottavio, Nadir in "Les pêcheurs de perles", Peter Quint in "The Turn of the Screw", and Leicester in "Maria Stuarda". In 2021, he was awarded the honorary title of Bavarian Kammersänger.

Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dec 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan 2027

Giselle Allen

Giselle Allen wurde in Belfast geboren. Sie studierte an der University of Wales in Cardiff sowie an der Guildhall School of Music and Drama und der Royal Academy of Music in London. Ihr Repertoire umfasst Rollen wie Suor Angelica, Helena (A Midsummer Night’s Dream), Tatjana (Eugen Onegin), Contessa (Le nozze di Figaro), Donna Elvira, Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Mařenka (Die verkaufte Braut), Freia (Das Rheingold), Gutrune (Götterdämmerung), Vitellia (La clemenza di Tito), Musetta (La bohème), Marie (Wozzeck), Tosca, Elektra, Jenůfa, Rusalka und Marta in Weinbergs The Passenger. Engagements führten sie u.a. an die English National Opera, die Opéra National de Lyon, zum Aldeburgh Festival, zum Bergen International Festival und an die Irish National Opera. Regelmässig singt sie an der Northen Ireland Opera, u.a. als Mimì, Senta und Minnie (La fanciulla del West). Auch an der Opera North in Leeds ist sie immer wieder zu Gast und war dort als Salome, Santuzza (Cavalleria rusticana) und Tosca zu erleben. Am Glyndebourne Festival sang sie Miss Jessel in The Turn of the Screw – eine Rolle, die sie auch am La Monnaie in Brüssel und am Opernhaus Zürich interpretierte. Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie in die wichtigen Konzerthallen Grossbritanniens. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Gennadi Rozhdestvensky, Sir David Willcocks und Marin Alsop zusammen. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören u.a. Beethovens 9. Sinfonie, Dvořáks Te Deum und Janáčeks Glagolitische Messe. Im Sommer 2023 war sie als Praskowia Ossipowna und in weiteren Episodenrollen in Schostakowitschs Die Nase am La Monnaie in Brüssel zu erleben.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

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Extras' Association at the Zurich Opera House

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

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Abstract

The dramatic spiral of this opera, based on a novella by Henry James, indeed twists its way into increasingly sinister strata of our consciousness. The story begins quite harmlessly: a young governess takes on the upbringing of two orphans in an English country house. Everything seems to be developing well until one night she glimpses a man. She learns from the housekeeper that it must have been an apparition – Peter Quint, a former servant of the master of the house, who in his lifetime exercised great influence over the boy, Miles. However, Miss Jessel, governess at the time, had also fallen under Quint’s spell, and he had ultimately driven her to her death. The governess believes she knows what will happen now: Quint will come to take the children into his possession… Are the events real, or could they merely be the obsessive fantasies of the young governess? Indeed, from which perspective is the story told? Britten’s fifth chamber opera, composed in Venice during the Biennale in 1954, raises many questions. For this reason, we can look forward to director Willy Decker’s point of view; in the course of his career he has frequently explored the works of Benjamin Britten. The young conductor Constantin Trinks is responsible for the musical direction, and the Canadian soprano Layla Claire will be débuting at Zurich Opera in the role of the nameless governess.

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