Doctor Atomic

John Adams

Oper in zwei Akten
Text von Peter Sellars
Schweizer Erstaufführung

  • Sprache:
    In englischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Preview: 30 Jan 2027
    © Plakatmotiv von Vanessa Beecroft

Musikalische Leitung:
Elim Chan

Elim Chan

Die in Hong Kong geborene Dirigentin Elim Chan absolvierte ihr Studium am Smith College in Northampton Massachusetts sowie an der University of Michigan. 2014 gewann sie als erste Frau die Donatella Flick Conducting Competition. In der Spielzeit 2016/17 nahm sie am Dudamel Fellowship-Programm der Los Angeles Philharmonic teil. Elim Chan dirigierte bereits eine Vielzahl renommierter internationaler Orchester und gehört zu den gefragtesten Künstler:innen ihrer Generation. Sie debütierte bei den Salzburger Festspielen, dem Orchestre de Paris sowie der Staatskapelle Berlin und der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Von 2018 bis 2023 war sie feste Gastdirigentin des Royal Scottish National Orchestra und leitete von 2019 bis 2024 als Chefdirigentin das Antwerp Symphony Orchestra.  Nachdem sie 2024 die First Night of the Proms mit dem BBC Symphony Orchestra geleitet hat, kehrt Elim Chan 2025 zu der Reihe zurück, um die renommierte Last Night of the Proms zu dirigieren. Die Saison 2025/26 führt sie u. a. zum Koninklijk Concertgebouworkest, New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Cleveland Orchestra, London Symphony Orchestra, ORF Radio-Symphonieorchester und Luxembourg Philharmonic und umfasst Debüts mit den Münchner Philharmonikern, dem Orchester der Oper Zürich, den Bamberger Symphonikern und dem Orchestre symphonique de Montréal. Zudem trat sie mit Orchestern wie dem San Francisco Symphony, dem Chicago Symphony, dem Pittsburgh Symphony, dem Philharmonia Orchestra, dem Hong Kong Philharmonic, den Wiener Symphonikern und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auf.

Altstaedt & Chan11 Jan. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027
Inszenierung und Ausstattung:
Vanessa Beecroft

Vanessa Beecroft

Die Performance-Künstlerin Vanessa Beecroft, ist bekannt für ihre monumentalen Tableaus menschlicher Körper zwischen Performance, Konzeptkunst und Skulptur. Sie wurde in Italien, geboren und lebt in Los Angeles. Ihre Arbeiten prägen die Performancekunst, die Darstellung des weiblichen Körpers sowie gesellschaftspolitische Diskussionen über Kunst. Beecrofts Performances werden in zahlreichen international bedeutenden Museen und grossen Ausstellungsorten für zeitgenössische Kunst präsentiert, u. a. das Guggenheim Museum New York, MoMA New York, die Kunsthalle Wien, Neue Nationalgalerie, Biennale Venedig. Im Zentrum ihrer Performances stehen häufig Spannungen zwischen nacktem und bekleidetem Körper, zwischen Regeln und Zwang, sowie zwischen dem Universellen und dem Besonderen. Ebenso thematisiert sie menschliche Ausdauer und Formen der Unterwerfung. Vanessa Beecroft arbeitet seit den 1990er Jahren als eine der ersten Künstlerinnen mit Modelabels zusammen, darunter seit 2008 intensiv mit Ye West. Der weibliche Körper und die weibliche Persona sind Beecrofts zentrales Thema ihrer künstlerischen Auseinandersetzung – ein Ausgangspunkt, um die Gegenwart zu analysieren und in sie einzugreifen, indem sie Einflüsse der Renaissance mit modernen Darstellungsformen verbindet. Als impulsgebende Künstlerin im Kontext der Popkultur manifestiert sich in ihren Arbeiten ein tiefgehender Dialog mit Kunstgeschichte, Philosophie und Politik. Ihre Kunst entfaltet sich als leidenschaftliches Experimentierfeld – in der Geschichte verwurzelt, nach eigenen Regeln fortgeschrieben, und in die Welt hinauswirkend.

Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027
Regiemitarbeit:
Tabatha McFadyen

Tabatha McFadyen

Tabatha McFadyen wurde in Dubbo (Australien) geboren und lebt in Berlin. Die Regisseurin, Choreographin und Darstellerin Tabatha McFadyen ist an der Staatsoper Unter den Linden als Spielleiterin und Regieassistentin engagiert und als choreographische Mitarbeiterin tätig. In Produktionen arbeitete sie bereits mit Regisseur:innen wie Lydia Steier, Claus Guth, Peter Sellars, Mariame Clément, Calixto Bieito, Barrie Kosky und Constantine Costi sowie mit Dirigent:innen wie Simon Rattle, Kirill Petrenko, Bertrand de Billy, Simone Young, Alexander Soddy, Thomas Guggeis und Marin Alsop. Sie war Teil des künstlerischen Teams u. a. bei «Chowanschtschina» (Staatsoper Unter den Linden, Regieassistenz und Choreographische Mitarbeit), «Pierrot Lunaire» (Berliner Philharmoniker, Gesang und Co-Regie), «Die Frau ohne Schatten» (Festspielhaus Baden-Baden, Choreographie und Regieassistenz) und «Candide» (MusikTheater an der Wien, Choreographie). Ausgebildet als klassische Sängerin, stand sie international in zahlreichen Vorstellungen und Konzerten auf der Bühne und gewann den Wettbewerb Mietta Song Competition, das National Song Festival sowie den Antonín-Dvořák-Wettbewerb. Vor ihrem Aufbaustudium am Mozarteum in Salzburg schloss sie ihren Bachelor of Music am Queensland Conservatorium ab.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027
Choreinstudierung:
Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot ist ein niederländischer Dirigent und Chorleiter. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Chordirektor des Opernhauses Zürich. Nach seinem Studium in Den Haag und Cardiff war er von 2016 bis 2022 Assistent der Chordirektorin Ching-Lien Wu an der Niederländischen Oper in Amsterdam, wo er mit dem Opernchor mehrere Produktionen und Projekte einstudierte. Seit 2018 arbeitet er regelmässig mit dem Niederländischen Rundfunkchor (Groot Omroepkoor) zusammen. Von 2018 bis 2024 war er jährlich als Assistent von Chordirektor Eberhard Friedrich bei den Bayreuther Festspielen tätig. Er dirigierte verschiedene Konzerte und Aufführungen mit der Opera Zuid sowie mit dem Orchestra of the 18th Century und den Essener Philharmonikern. Von 2022 bis 2025 war er Chordirektor des Aalto-Theaters in Essen. Seit 2023 arbeitet er regelmässig mit dem NDR Vokalensemble in Hamburg. 2024 gab er sein Debüt beim MDR-Rundfunkchor sowie beim Rundfunkchor Berlin. Im Rahmen der Förderung von Nachwuchstalenten wurde Klaas-Jan de Groot 2021 mit dem renommierten niederländischen Dirigierpreis des Anton Kersjes-Fonds ausgezeichnet.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Ascanio in Alba13 / 20 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027
Bühnenbildmitarbeit:
Rosa-Maria Presta

Rosa-Maria Presta

Besetzung

Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027
Lichtgestaltung:
Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der beiden Compagnien führten ihn an renommierte Theater in Europa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenierungen von Jürgen Flimm, David Alden, Jan Philipp Gloger, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für «La bohème» und eine Neufassung von Spoerlis «Der Tod und das Mädchen». Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (u. a. «Winterreise», «Nussknacker und Mausekönig», «Messa da Requiem», «Anna Karenina», «Woyzeck», «Der Sandmann», «Leonce und Lena», «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern»). Er war ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u. a. «Strings», «Le Sacre du printemps» und «Faust» in Zürich), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke und Douglas Lee. Mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend «Sale» und Rossinis «Il viaggio a Reims» in Zürich sowie bei «Lulu» an der Hamburgischen Staatsoper zusammen und mit Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Oper Genf für «Les Huguenots». 2023 gestaltete er das Licht für Spucks Ballett «Bovary» beim Staatsballett Berlin und 2024 Rossinis «Tancredi» an den Bregenzer Festspielen. Ausserdem war er Lichtdesigner bei «Atonement» von Cathy Marston am Opernhaus Zürich.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Okt. / 1 / 9 / 13 Nov. / 2 / 5 / 6 / 9 Dez. 2025 / 11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Timeframed17 / 18 / 22 / 25 / 30 Jan. / 1 / 4 / 6 / 8 / 11 / 12 Feb. 2026 / 27 Feb. / 6 / 24 März / 1 / 3 / 9 / 18 / 22 / 28 / 30 Apr. / 1 Mai 2027 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 The Butterfly Effect4 / 13 / 23 Apr. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni / 20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Nachtträume20 / 25 / 28 / 30 Juni / 4 Juli 2026 Ein Sommernachtstraum26 Sept. / 11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 Slow Rush16 / 17 / 22 / 28 / 30 Jan. / 5 / 10 / 13 / 17 / 21 Feb. / 29 / 30 Mai / 3 Juni 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027
Dramaturgie:
Jana Beckmann

Jana Beckmann

Besetzung

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027

Besetzung


Robert Oppenheimer Leigh Melrose

Kitty Oppenheimer Julia Bullock


General Leslie Groves Xiaomeng Zhang


Edward Teller Matthew Rose


Robert R. Wilson Mauro Peter


Frank Hubbard Yannick Debus


Captain James Nolan Nathan Haller


Pasqualita Dominika Stefańska

Leigh Melrose

Leigh Melrose wuchs in London auf und studierte am St. John’s College in Cambridge sowie an der Londoner Royal Academy of Music. Den Schwerpunkt seiner Arbeit bilden zeitgenössische Werke und das dramatische Repertoire des 20. Jahrhunderts. Er sang u. a. Wozzeck an der English National Opera und am Opernhaus Zürich, Oedipe an der Komischen Oper Berlin, Clov in der Uraufführung von György Kurtágs’«Fin de Partie» und Prospero in Thomas Adès’ «The Tempest» an der Mailänder Scala, Šiškov («Aus einem Totenhaus») bei der Ruhrtriennale, sowie The Traveller («Death in Venice»), Friedrich («Das Liebesverbot»), Ruprecht («The Fiery Angel») und die Titelrolle von «Nixon in China» am Teatro Real de Madrid. Darüber hinaus war er als Alberich («Das Rheingold») an der Wiener Staatsoper, der Ruhrtriennale und an der English National Opera zu erleben. In der Spielzeit 2024/25 gab er sein Debüt als Balstrode («Peter Grimes») an De Nationale Opera in Amsterdam, sang die Titelpartie in Beat Furrers neuer Oper «Das große Feuer» am Opernhaus Zürich und Eurymaque in Gabriel Faurés «Pénélope» an der Bayerischen Staatsoper. Als Konzertsänger interpretierte er mehrere Uraufführungen, u. a. Louis Andriessens «Theatre of the World» in Amsterdam und Los Angeles, Dai Fujikuras «Solaris» in einer Koproduktion des Théâtre des Champs-Élisées und den Opernhäusern Lille und Lausanne sowie Elliot Carters «On Conversing with Paradise» am Aldeburgh Festival. In der Spielzeit 25/26 ist er zu erleben mit den Berliner Philharmonikern, bei den Osterfestspielen Salzburg und bei den Berliner Festspielen.

Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027

Julia Bullock

Besetzung

Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027

Xiaomeng Zhang

Der chinesische Bariton Xiaomeng Zhang studierte am Shanghai Conservatory of Music, an der Manhattan School of Music und an der Juilliard School. Als ehemaliges Mitglied des Opernstudios am Opernhaus Zürich ist er regelmässig zu Gast am Haus, wo er als Ping («Turandot»), Guglielmo («Così fan tutte»), Silvio («Pagliacci») und Donner («Das Rheingold») zu erleben war. Sein Repertoire umfasst unter anderem die Titelrolle in «Don Giovanni» und die Rollen Figaro («Der Barbier von Sevilla»), Belcore («L’Elisir d’amore»), Schaunard («La bohème») und Figaro («Die Hochzeit des Figaro»). An der Opéra national de Paris war er als Zhou En-lai («Nixon in China») und als Schaunard («La bohème») zu sehen. In der Spielzeit 2025/26 debütiert er am Royal Opera House in London als Ping und singt Dr. Falke («Die Fledermaus») am National Centre for the Performing Arts in Beijing.

Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027

Matthew Rose

Matthew Rose studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor er Mitglied im Young Artist Programme des Royal Opera House Covent Garden in London wurde. Dort war er u. a. als Polyphemus («Acis and Galatea»), Bottom («A Midsummer Night’s Dream»), Colline («La bohème»), Leporello («Don Giovanni») und Haraschta («Das schlaue Füchslein») zu sehen. Für sein Debüt beim Glyndebourne Festival 2006 als Bottom erhielt er den John Christie Award. Gastengagements führten ihn seitdem u. a. an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, die Metropolitan Opera in New York, das Teatro alla Scala in Mailand, das Théâtre de la Monnaie in Brüssel, die Opéra National de Lyon, das Teatro Real de Madrid, an die English National Opera, an das Grand Théâtre de Genève, sowie an die Bayerische Staatsoper. Darüber hinaus arbeitete er zusammen mit renommierten Orchestern weltweit wie das London Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, die Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic, das Montreal Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, BBC Symphony Orchestra, die Sächsische Staatskapelle Dresden, Berliner Philharmoniker. Zu seinem Repertoire zählen u. a. Wotan («Der Ring des Nibelungen»), Fasolt («Das Rheingold») Baron Ochs («Der Rosenkavalier»), Figaro («Le nozze di Figaro»), Oroveso («Norma»), Raimondo (»Lucia di Lammermoor«), Claudio (»Agrippina«), Ashby (»La fanciulla del West«) und Giorgio Talbot (»Maria Stuart«).

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Mauro Peter

Der Tenor Mauro Peter wurde in Luzern geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in München. 2012 gewann er den ersten Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb. Seither tritt er in führenden Konzert- und Opernhäusern weltweit auf darunter die Wigmore Hall in London, Philharmonie de Paris, Carnegie Hall, Kölner Philharmonie, Elbphilharmonie, Hamburger Laeiszhalle, der Musikverein Wien, das Wiener Konzerthaus, Verbier Festival, Lucerne Festival, Montréal Symphony Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Muziekgebouw Amsterdam, das Opernhaus Zürich, der Pierre-Boulez-Saal, die Staatsoper Unter den Linden Berlin, Salzburger Festspiele, Semperoper Dresden, Musikfest Dresden, Bregenzer Festspiele, Opéra National de Paris. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Andres («Wozzeck»), Ferrando («Così fan tutte»), Tamino («Zauberflöte»), Loge («Rheingold»), Naraboth («Salome»), Nemorino («Elisir d’amore»), Eisenstein («Fledermaus»), Prinz («Die Liebe zu den drei Orangen»), Max («Der Freischütz»). Als international gefragter Konzertsolist war er unter der Musikalischen Leitung namhafter Dirgent:innen zu erleben, wie Ivor Bolton, Teodor Currentzis, Gustavo Dudamel, Iván Fischer, Philippe Herreweghe, Nikolaus Harnoncourt, Marie Jacquot, Vladimir Jurowski, Fabio Luisi, Joana Mallwitz, Antonello Manacorda, Zubin Mehta, Riccardo Minasi, Andris Nelsons, Andrés Orozco-Estrada, Trevor Pinnock, Simone Young und Christian Thielemann.

Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027

Yannick Debus

Yannick Debus studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck, an der Hochschule für Musik Basel und an der Schola Cantorum Basiliensis. Zu seinen ersten Engagements zählen der Vater in «Hänsel und Gretel» am Schloss Weikersheim, Guglielmo in «Così fan tutte» an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, der Kaiser in Ullmanns «Kaiser von Atlantis» sowie Figaro in Milhauds «La mère coupable» am Theater Basel und Emireno in Händels «Ottone» bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Von 2020 bis 2022 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit René Jacobs, unter dessen Leitung er u. a. als Jesus («Johannes-Passion») im Concertgebouw Amsterdam, als Apollo (Händels «Apollo e Dafne»), als Kilian und Ottokar («Der Freischütz») u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg, in Händels «Israel in Egypt» in der Philharmonie de Paris, dem Konzerthaus Freiburg und der Berliner Philharmonie sowie in der Titelpartie in Monteverdis «Orfeo» mit dem Freiburger Barockorchester u. a. in der Berliner Philharmonie, der Philharmonie de Paris und am Liceu in Barcelona zu erleben war. Ebenfalls mit dem Freiburger Barockorchester sang er Jesus («Matthäus-Passion») unter Francesco Corti auf Tour u. a. in Frankfurt, Madrid, Budapest, Zürich und Seoul. Seit der Spielzeit 2024/25 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Hier sang er zuletzt Harlekin («Ariadne auf Naxos»), Lesbo («Agrippina»), die Titelpartie in Wolfgang Rihms «Jakob Lenz», Schaunard in «La bohème», Lescaut in Massenets «Manon» und Dr. Falke in der «Fledermaus».

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 Okt. 2025 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Johannes-Passion24 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027

Nathan Haller

Nathan Haller stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Juilliard School in New York. 2013 war er Teilnehmer der Internationalen Meistersinger Akademie in Neumarkt. Von 2015 bis 2017 war er Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel, wo er u. a. Tamino («Die Zauberflöte»), Romeo («Romeo und Julia») und Oronte («Alcina») sang. 2016 gastierte er u. a. als Belmonte («Die Entführung aus dem Serail») am Akko Opera Festival in Israel und  2017/18 als François in Leonard Bernsteins «A Quiet Place» an der Neuen Oper Wien. Weitere Engagements führten ihn an die Bayerische Staatsoper in München, das Teatro Massimo di Palermo, die Wiener Volksoper, die Oper in Malmö und an die Deutsche Oper am Rhein. Auf der Konzertbühne war er u. a. am New York Festival of Song in der Carnegie Hall sowie in Händels «La Resurrezione» mit William Christie zu hören. Am Opernhaus Zürich debütierte er 2018 in Schrekers «Die Gezeichneten» und kehrte im Jahr darauf als Albazar («Il turco in Italia») sowie später in der Hauptrolle von Mitterers «Tapferen Schneiderlein» hierher zurück. Seit der Spielzeit 2021/22 gehört Nathan Haller dem Ensemble des Opernhaus Zürich an. Hier sang er in jüngerer Zeit u. a. Mercure in Rameaus «Platée», Gobin/Un giovane/Adolfo in Puccinis «Rondine», Boni («Die Csárdásfürstin»), Pong («Turandot»), Ein Tanzmeister («Ariadne auf Naxos»), u. a. die Partie des Andrès in «Les Contes d'Hoffmann», Erster Jude («Salome»), Victorin («Die tote Stadt»), Raoul de St. Brioche («Die lustige Witwe»), Goro («Madama Butterfly»), Valzacchi («Der Rosenkavalier») und Dr. Blind («Die Fledermaus»).

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027

Dominika Stefańska

Die Mezzosopranistin Dominika Stefańska studierte in Łódź und war Mitglied in der Akademie der Oper Warschau. Bei der der Ada Sari International Vocal Artistry Competition 2021 ging sie als Finalistin hervor. An der Oper Łódź sang sie die Partien Volpino («Lo speziale») und Frau Reich («Die lustigen Weiber von Windsor»), sowie eine Nymphe(«Rusalka») an der Oper Poznan. Als Mitglied im Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich war sie u. a. als Hippolyta in «A Midsummer Night’s Dream» sowie in «Jim Knopf» und «Sweeney Todd» zu erleben. Ab der Spielzeit 2026/27 wird Dominika Stefańska festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. 

Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026
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Orchester der Oper Zürich

Besetzung

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tugan Sokhiev12 Juli 2026 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Capuçon & Bihlmaier4 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Okt. / 1 / 9 / 13 Nov. / 2 / 5 / 6 / 9 Dez. 2025 / 11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept. 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Ehnes & Noseda23 Nov. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Countertime5 / 7 / 14 Sept. 2025 Altstaedt & Chan11 Jan. 2026 Jussen & Rustioni8 Feb. 2026 Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert22 Feb. 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni / 20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Open-Air-Konzert28 Juni 2026 / 4 Juli 2027 Europa-Tournee 2026 «Mühlemann & Noseda»21 / 28 März / 1 Apr. 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Ein Sommernachtstraum26 Sept. / 11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 Mutter & González-Granados3 Okt. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Gabetta & Noseda7 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Fuchs & Jordan1 / 2 Jan. 2027 Trifonov & Järvi16 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Sorita & Lyniv14 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Balanas & Peltokoski18 Apr. 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Viotti29 Mai 2027 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Benefiz «amiamusica»2 Okt. 2026

Chor der Oper Zürich

Der Chor der Oper Zürich bildet mit seinen 60 festangestellten Mitgliedern und der Mitwirkung von bis zu 160 Vorstellungen pro Saison einen wesentlichen Eckpfeiler des künstlerischen Ensembles am Opernhaus Zürich. Er vereinigt unter dem Dach des traditionsreichsten schweizerischen Opernhauses Sängerinnen und Sänger auf höchstem professionellen Niveau, deren musikalische und stilistische Versiertheit sich mit darstellerischer Gestaltungskraft und spontaner Spielfreude verbinden. Regelmässig stellen seine Mitglieder auch als Solisten ihr künstlerisches Format unter Beweis. Der Chor spiegelt in seiner internationalen Zusammensetzung den Anspruch und die Strahlkraft der Oper Zürich wieder, die sich durch zahlreiche DVD-Aufnahmen erwiesen haben und 2104 mit dem Preis der «Opera Company of the Year» ausgezeichnet wurden. Wichtige musikalische Impulse erhielten die Chormitglieder durch die Arbeit mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Franz Welser-Möst, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Daniele Gatti, Zubin Mehta und Fabio Luisi. Ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickelten sie im Dialog mit Regisseuren wie David Pountney, Robert Wilson, Harry Kupfer, Peter Stein, Peter Konwitschny oder Andreas Homoki. Gastspiele führten den Chor nach Tokio (Der Rosenkavalier und La traviata), London (Die Meistersinger von Nürnberg, Tannhäuser, Der fliegende Holländer), Paris (La cenerentola, Fierrabras), Athen (Carmen, Idomeneo) oder nach Rom, wo er anässlich einer Papstmesse zur Feier des 500-jährigen Bestehens der Schweizer Garde Mozarts Krönungsmesse aufführte. Als «International Chamber Vocalists» wirkte der Chor der Oper Zürich in der 2014 mit einem Echo-Preis ausgezeichneten Neueinspielung von Vincenzo Bellinis Norma mit.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 La traviata20 / 23 / 29 Dez. 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan. 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027

Kurzgefasst

Eine Entscheidung, die die Welt unwiderruflich verändert. «Doctor Atomic» schildert die dramatische Nacht vor dem ersten Atombombentest. Im Zentrum steht der Physiker J. Robert Oppenheimer, zerrissen zwischen wissenschaftlichem Triumph und moralischer Verantwortung. Das fesselnde Drama von John Adams mit einem Libretto von Peter Sellars basiert auf historischen Zeugnissen, Gedichten und dokumentarischen Aussagen. Es eröffnet einen vielschichtigen Blick auf die zerstörerische Kraft menschlicher Erfindungen. Die international renommierte Künstlerin Vanessa Beecroft, bekannt für ihre monumentalen und provokativen Tableaus menschlicher Körper zwischen Performance, Konzeptkunst und Skulptur, gibt mit dieser Produktion ihr Regiedebüt am Opernhaus Zürich.

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