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Die Entführung aus dem Serail

Singspiel in three acts by Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto by Johann Gottlieb Stephanie the Younger

Musical director Riccardo Minasi Producer David Hermann Stage design Bettina Meyer Costumes Esther Geremus Lighting designer Franck Evin Chorus Master Janko Kastelic Sound collages Malte Preuss Dramaturgy Beate Breidenbach

In German with German and English surtitles. Duration 2 H. 35 Min. incl. intermission after approx. 1 H. 15 Min. Introduction 45 min before the performance.

Dates & Tickets

November 2022

Sat

05

Nov
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price H
AMAG people's performance subscription

Fri

11

Nov
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Friday subscription B

Fri

18

Nov
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
German opera subscription

Sat

26

Nov
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Mozart subscription

December 2022

Thu

01

Dec
20.00

Die Entführung aus dem Serail

Opera by Wolfgang Amadeus Mozart
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Mixed subscription C

Good to know

Abstract

Die Entführung aus dem Serail

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Die Entführung aus dem Serail

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Programme booklet

Die Entführung aus dem Serail

Die Entführung aus dem Serail

Synopsis

Die Entführung aus dem Serail

Synopsis

Die Entführung aus dem Serail

Biographies


Riccardo Minasi, Musical director

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Seit 2017 ist er Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg. 2022 wurde er zum Künstlerischen Leiter des Orchestra La Scintilla ernannt, mit dem er bisher Opern wie Don Giovanni und Die Entführung aus dem Serail, das Musiktheater Monteverdi sowie zahlreiche Konzertprogramme, das Album Mozart mit Juan Diego Flórez und eine CD mit Vivaldis und Verdis Vier Jahreszeiten realisiert hat. Eine regelmässige Zusammenarbeit verbindet ihn ausserdem mit dem Hamburger Ensemble Resonanz. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des von ihm mitbegründeten Ensembles Il pomo d’oro. Riccardo Minasi hat u.a. Aufnahmen mit Joyce DiDonato, Ann Hallenberg und Philippe Jaroussky eingespielt. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter Haydn-Konzerte sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er u.a. die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und gab zusammen mit Maurizio Biondi die kritische Ausgabe von Bellinis Norma bei Bärenreiter heraus. Als Dirigent leitete er u.a. das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Concertgebouw Orchester, die Staatskapelle Dresden sowie zahlreiche Opernorchester. Als Solist und Konzertmeister tritt er u.a. mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, der Accademia Bizantina, Il Giardino Armonico und Le Concert des Nations auf. Ausserdem arbeitet er mit Musiker:innen wie Veronika Eberle, Bryn Terfel, Franco Fagioli, Jean-Guihen Queyras, Viktoria Mullova, Reinhard Goebel, Luca Pianca, Christophe Coin und Albrecht Mayer zusammen.

Bach11 Sep 2022 Neapolitan Time Travel30 Oct 2022 Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov; 01 Dec 2022 Brahms Dvořák19 Jun 2023


David Hermann, Producer

David Hermann

David Hermann studierte Regie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin und war Assistent von Hans Neuenfels. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis des Internationalen Regiewettbewerbs in Graz. Mit seiner Inszenierung von Mozarts Ascanio in Alba, einer Produktion des Nationaltheaters Mannheim, gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen, mit Sing für mich, Tod! bei der Ruhrtriennale 2009. 2007 schloss David Hermann an der Oper Frankfurt mit Il ritorno d’Ulisse in patria einen dreiteiligen Monteverdi-Zyklus ab. Dort brachte er auch L’Heure espagnol /La vida breve sowie Charpentiers Médée auf die Bühne. Zudem gastierte er an der Oper Bonn, am Luzerner Theater, am Theater Basel, am Teatro Real in Madrid, an der De Nationale Opera in Amsterdam, an der Deutschen Oper am Rhein u.a. In jüngster Zeit inszenierte er u.a. Leoš Janáčeks Die Sache Makropulos an der Deutschen Oper Berlin, Boris Godunow sowie Das Rheingold am Staatstheater Karlsruhe, Simon Boccanegra in Antwerpen, Montpellier und Luxemburg sowie Die lustigen Weiber von Windsor an der Opéra Royal de Wallonie, L’italiana in Algeri in Nancy und Montpellier, Janáčeks Aus einem Totenhaus an der Oper Frankfurt, Ariadne auf Naxos an der Semperoper Dresden, Lohengrin am Staatstheater Nürnberg, Das Lied von der Erde an der Oper Stuttgart, Dogville am Aalto Theater Essen und I Capuleti e i Montecchi an der Bühne Bern. Am Opernhaus Zürich inszenierte er Verdis La traviata und Mozarts Die Entführung aus dem Serail. 2018 wurde ihm der Preis der International Opera Awards in der Kategorie «Beste Wiederentdeckung» für seine Křenek-Trilogie an der Oper Frankfurt verliehen.

La traviata23, 26, 31 Dec 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Die Entführung aus dem Serail05 Nov 2022


Bettina Meyer, Stage design

Bettina Meyer

Bettina Meyer wurde in Hamburg geboren. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 1995 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Im Sprechtheater sowie im Musiktheater arbeitet sie an Häusern wie der Schaubühne am Lehniner Platz, dem Deutschen Theater Berlin, der Bayerischen Staatsoper, dem Bayerischen Staatsschauspiel, dem Wiener Burgtheater, den Salzburger Festspielen, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Schauspielhaus Zürich, dem Theater/Oper Basel, den Zürcher Festspielen, der Vlaamse Opera, dem Wagnerfestival Genf, dem Teatro Real Madrid, den Münchner Opernfestspielen und der Volksoper Wien. 2009 bis 2019 war sie Ausstattungsleiterin am Schauspielhaus Zürich. Mit Barbara Frey verbindet sie seit 1996 eine regelmässige Zusammenarbeit, daraus entstanden u.a. die Bühnenbilder zu Der Sturm, Maria Stuart, Medea, Drei Schwestern, Jakob von Gunten und Leonce und Lena. Ausserdem arbeitet sie mit Regisseur:innen wie Stefan Bachmann, Ruedi Häusermann, Christoph Marthaler, Alexander Schulin, Heike M. Goetze, Guy Joosten, Matthias Rebstock u.a. 2020 wurde ihr Bühnenbild für The Party am Burgtheater Wien für den Nestroy Preis nominiert.

Die Entführung aus dem Serail05 Nov 2022


Esther Geremus, Costumes

Esther Geremus

Die Kostümbildnerin Esther Geremus wurde in München geboren und lebt in Wien. In den Jahren 1984 bis 1999 entstanden erste eigene Arbeiten am Schauspielhaus Wien unter der Intendanz von Hans Gratzer. Seitdem entwirft sie Kostüme für Regisseur:innen wie Stefan Bachmann, Markus Bothe, Barbara Frey, Thomas Jonigk, Tina Lanik, Stephan Rottkamp und Rafael Sanchez an Opernhäusern und Theatern wie dem Burgtheater Wien, der Semperoper Dresden, dem Staatsschauspiel Dresden, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Schauspiel Hannover, dem Schauspiel und der Oper Köln, dem Residenztheater München, dem Staatstheater Stuttgart, dem Thalia Theater Hamburg, der Oper Köln, der Sächsischen Staatsoper Dresden sowie dem Schauspielhaus Zürich. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören die Kostümbilder zu Eugen Onegin an der Semperoper Dresden, Szenen einer Ehe am Staatsschauspiel Dresden, Ein europäisches Abendmahl am Burgtheater Wien und Hamlet am Schauspielhaus Zürich.

Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov; 01 Dec 2022


Franck Evin, Lighting designer

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u. a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Nabucco11, 16, 25, 28 Sep; 09 Oct 2022 Il trovatore17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Oct 2022 Die Walküre18, 21, 29 Sep; 02, 05, 08, 18 Oct 2022 Barkouf23, 27, 30 Oct; 04, 06, 09, 13, 17, 19, 22 Nov 2022 Faust29 Oct; 01, 06, 13, 16 Nov 2022 Alice im Wunderland12, 20, 27 Nov; 06, 09, 15, 31 Dec 2022; 01, 02, 08, 19 Jan 2023 Eliogabalo04, 07, 11, 13, 16, 21, 26, 30 Dec 2022; 02, 07 Jan 2023 La bohème09, 11, 14, 18, 22, 28 Dec 2022 La traviata23, 26, 31 Dec 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Salome13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 Siegfried05, 09, 14, 18, 22, 26 Mar 2023 Roméo et Juliette10, 13, 16, 22, 25, 28 Apr; 04, 07, 13, 18 May 2023 Don Pasquale29 May; 01, 04, 10, 14, 17 Jun 2023 Die Entführung aus dem Serail05 Nov 2022


Janko Kastelic, Chorus Master

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Nabucco11, 16, 25, 28 Sep; 09 Oct 2022 Il trovatore17, 24, 27 Sep; 06, 11, 16 Oct 2022 Nussknacker und Mausekönig20, 25, 27, 29 Nov; 02, 03, 06, 08, 10 Dec 2022 La traviata23, 26, 31 Dec 2022; 06, 08, 11, 15 Jan 2023 Roberto Devereux05, 09, 12, 17, 22, 26 Feb; 04, 07, 17 Mar 2023 On the occasion of Rachmaninoff’s 150th birthday12 Feb 2023 Turandot18, 21, 24, 27, 30 Jun; 04, 08 Jul 2023 Lakmé02, 08, 15 Apr 2023 Die Zauberflöte29 Apr; 05, 12, 17 May 2023 Der Freischütz28 Jun; 01, 06, 09 Jul 2023 Die Entführung aus dem Serail05 Nov 2022 Les Pêcheurs de perles23, 25, 29 Jun; 05, 07, 09 Jul 2023


Malte Preuss, Sound collages

Malte Preuss

Malte Preuss stammt aus Bremen und studierte angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim. Seit 1990 macht er Theatermusik (Gitarre, Computer, Gesang, Livemusiker, Komponist, musikalischer Leiter). Er war Mitglied des Theater Aspik (u.a. mit Julia Lochte, Matthias Günther, Uli Jäckle, Ingo Günther). 1999-2007 war er fest als Theatermusiker, Schauspieler, Regisseur am Luzerner Theater engagiert (u.a. Die Pest, Das Totenhaus, Murakamis Unter­grundkrieg, Mädchenband, Kafkas Käfer, Thomas Bernhards Frost). Er war Gast am Theater Basel (Taking care of baby, Pornografie, Berlin Alexanderplatz, Kabale und Liebe etc.) und machte die Musik zu Lulu am Schauspielhaus Bochum, Die Methode am Schauspielhaus Zürich, Chronik eines angekündigten Todes, Fegefeuer, Wilhelm Meister, Bei den wilden Kerlen am Schauspiel Hannover, Der Besuch der alten Dame, Der Prozess, Die Jungfrau von Orleans, Drüberleben am Theater Freiburg, Jugend ohne Gott, Urfaust, Hamlet am Hans-Otto-Theater/Potsdam, Die Räuber, Das fliegende Kind, Hamlet am Theater Münster, Lupus in Fabula, Kasimir und Karoline am The­ater Heidelberg und jüngst Yvonne, die Burgunderprinzessin bei den Städtischen Bühnen in Frankfurt. Auch für Radiohörspiele machte er Musik, u.a. beim SWR und SRF (u.a. Spitzeltanz, Die kalte Schulter, Frau Hegnauer kommt, Schatten, Ivan und die Hunde, drei Ida, Paul und die...-Hörspiele, Fred und Franz). Filmmusiken entstanden zu Kein Zurück – Studers neuester Fall und The Breeder. Diverse CD-Veröffentlichungen (Kriminalmuseum, One before closing, Zooming Kalliroi, Schauspielmusik – Trilogie auf Vinyl, Granulatsexrom und Malte Preuss 21:30).

Die Entführung aus dem Serail05 Nov 2022


Stefan Gubser, Bassa Selim

Stefan Gubser

Stefan Gubser wurde in Winterthur geboren und studierte Schauspiel am Max Reinhard Seminar in Wien. Sein erstes Engagement führte ihn ans Burgtheater Wien, danach arbeitete er an verschiedenen Häusern im deutschsprachigen Raum, u.a. war er Ensemblemitglied am Residenztheater in München. Er lebte zudem ein Jahr in New York und verfeinerte dort mit Susan Batson vom Actor Studio seine schauspielerischen Fähigkeiten für den Film. Seit 30 Jahren ist er als freischaffender Schauspieler und zeitweise auch als Produzent in Film und Theater tätig. Seine erste grössere Filmerfahrung macht er in Spanien in dem Film Rio de Oro mit Angela Molina und Bruno Ganz. Bekannt wurde er im deutschsprachigen Raum in den neunziger Jahren mit der Serie Eurocop. Danach spielte er in verschiedenen internationalen TV Produktionen, u.a. in The Bible – Solomon, Il Deserto di Fuoco und I due Madri. Seit Anfang der neunziger Jahre hat er rund 25 Kinofilme, 70 Fernsehfilme und ca. 150 Folgen für verschiedene TV-Serien gedreht. Mit Hello Goodbye und Horizon Beautiful war er an zwei Kinofilmen beteiligt, für die er auch als Produzent tätig war und am Drehbuch mitgearbeitet hat. Die beiden erfolgreichen Theaterproduktionen Alte Freunde und Rockerbuben hat er selber produziert und war in beiden auch als Schauspieler zu sehen. Von 2010 bis 2019 spielte er den Kommissar Flückiger im Schweizer Tatort. In den letzten Jahren war er vermehrt an Produktionen mit klassischer Musik als Erzähler oder Sprecher beteiligt, unter anderem an der Lenzburgiade, Kyburgiade, am Menuhin Festival in Gstaad und am Theater Rigiblick.

Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov; 01 Dec 2022


Adela Zaharia, Konstanze

Adela Zaharia

Adela Zaharia, rumänische Sopranistin, studierte an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Anschliessend war sie Mitglied des Opernstudios der Komischen Oper Berlin, wo sie dann 2012 bis 2014 festes Ensemblemitglied war. Zu ihren Höhepunkten gehören u.a. die Uraufführung von Marina Abramovics 7 Deaths of Maria Callas unter Yoel Gamzou an der Bayerischen Staatsoper, Donna Anna am Teatro Real in Madrid und bei ihrem Hausdebüt am ROH in London, ihr Hausdebüt an der Los Angeles Opera als Gilda sowie ihr Rollendebüt der Elvira (I puritani) an der Deutschen Oper am Rhein, wo sie seit 2015/16 Ensemblemitglied ist. Dort debütierte sie auch in der Rolle der Violetta (La traviata) und in der Titelrolle von Maria Stuarda. An der Bayerischen Staatsoper sang sie ihr Rollendebüt von Lucia di Lammermoor, worauf sie als Angelica (Orlando Paladino) wieder eingeladen wurde. In Barrie Koskys Produktion der Zauberflöte gab sie ihre Debüts am Gran Teatre del Liceu, am Bolschoi-Theater, beim Edinburgh International Festival und am Grand Theater Shanghai. Im Konzertbereich debütierte sie bei den BBC Proms mit dem Liverpool Philharmonic Orchestra und der Weltpremiere von Iain Bells Aurora. 2021/22 sang sie Donna Anna (Don Giovanni) in Amsterdam, in Paris und in San Francisco. In Paris war sie ausserdem als Lucia in 7 Deaths of Maria Callas zu erleben, welche sie später auch an der Deutschen Oper Berlin sang. An der Deutschen Oper am Rhein trat sie als Violetta und als Lucia auf. Sie ist Gewinnerin des Ersten Preises des Operalia Wettbewerbs 2017 und wurde 2012 mit dem Grand Prix der Hariclea Darclée International Competition ausgezeichnet.

Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov; 01 Dec 2022


Claire de Sévigné, Blonde

Claire de Sévigné

Claire de Sévigné, Sopranistin aus Kanada, studierte an der McGill University in Montréal und an der University of Toronto. Danach bildete sie sich weiter im «Ensemble Studio» der Canadian Opera Company. 2016 wurde sie für ihr Album mit Vivaldi-Kantaten (mit dem Aradia-Ensemble unter Kevin Mallon) für einen JUNO Award in der Kategorie «Classical Album of the Year» nominiert. Von 2015 bis 2017 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier u.a. in Die Gänsemagd, Die Hamletmaschine und als Angelica in Haydns Orlando paladino zu erleben. 2016/17 debütierte sie am Opernhaus Zürich in Orest als Hermione, als Le feu, La princesse und Le rossignol in Ravels L’Enfant et les sortilèges und als Blonde (Die Entführung aus dem Serail); eine Rolle, welche sie auch 2017 und 2019 beim Savonlinna Festival sang. In der Spielzeit 2019/20 gehörte sie zum Ensemble des Grand-Théâtre de Genève, wo sie als Phani (Les Indes galantes), Blonde und Sacerdotessa (Aida) zu hören war. Jüngst gastierte sie u.a. mit dem Concertgebouw Orchestra in Honeggers Jeanne d’Arc au Bucher sowie in einem Mozart-Konzert bei den Salzburger Festspielen unter Raphaël Pichon. Sie sang ausserdem in den Spielzeiten 21/22 und 22/23 Adele (Die Fledermaus) in Rennes, Anger, Nantes und Avignon, Solveig (Peer Gynt) an der Opéra National de Lyon, Cunegonde (Candide) beim Lausitz Festival sowie Henriette in Halévys L’éclair in Genf.

Die Entführung aus dem Serail01 Dec 2022


Aleksandra Olczyk, Blonde

Aleksandra Olczyk

Aleksandra Olczyk wurde in Polen geboren und absolvierte ihr Gesangsstudium bei Magdalena Krzyńska an der Feliks-Nowowiejski-Music-Academy in Bydgoszcz. Sie gewann u.a. den ersten Preis beim internationalen Jan-Kiepura-Gesangswettbewerb in Krynica-Zdrój und den ersten Preis beim 3. Festival für italienische Opernmusik «Belcanto per semper» in Włocław. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) ist eine ihrer meistgesungenen Rollen. Sie interpretierte sie bisher auf zahlreichen internationalen Bühnen, wie dem Teatro Real de Madrid, der Opéra de Lille, der Komischen Oper Berlin, der Nationaloper Helsinki, der Deutschen Oper Berlin, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, an der Nationaloper Warschau sowie beim Mozart Festival im Lincoln Center New York. In jüngerer Zeit war sie als Gilda (Rigoletto) an der Nationaloper Warschau, am Teatr Wielki und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu hören, wo sie auch Sophie (Der Rosenkavalier) sang. Ausserdem interpretierte sie die Königin der Nacht in der Spielzeit 2021/22 an der Deutschen Oper am Rhein, am ROH London, an der Volksoper Wien, an der Deutschen Oper Berlin, an der Królewska Oper in Polen, am Teatr Wielki und an der Staatsoper Unter den Linden. 2019 erhielt sie den Helpmann Music Award für «Best Female Performer» und 2020 den Polish Music Industry Award «Koryfeusz Muzyki Polskiej».

Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov 2022


Pavol Breslik, Belmonte

Pavol Breslik

Pavol Bresliks Karriere begann 2005, als er von der Zeitschrift «Opernwelt» zum Nachwuchssänger des Jahres gekürt wurde. Im Jahr 2000 hat er den ersten Preis beim Antonín-Dvořák-Wettbewerb in Tschechien gewonnen. 2003 bis 2006 gehörte er dem Ensemble der Berliner Staatsoper an. Seither tritt er an den bedeutendsten Opernhäusern und Konzertsälen weltweit auf. Mit 21 Jahren sang er Don Ottavio (Don Giovanni) bei seinem professionellen Debüt in Prag. Bis heute ist Don Ottavio, wie auch Tamino, fester Bestandteil seines Repertoires. 2006 gab er als Tamino in München sein Hausdebüt und ist mit dem Haus bis heute eng verbunden. Er gab dort wichtige Rollendebüts, wie Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Seite von Edita Gruberova und den Edgardo (Lucia di Lammermoor) mit Diana Damrau. In jüngster Zeit sang er dort zudem Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Narraboth (Salome) und Macduff. 2013 bis 2018 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und sang hier u.a. Števa (Jenůfa), die Titelpartie in Gounods Faust, Don Ottavio, Roberto Devereux, Nadir, Peter Quint, Alfredo Germont, Macduff, Belmonte, Nemorino, Lenski, Leicester (Maria Stuarda) und zuletzt Edwin (Die Csárdásfürstin). Auch auf den Konzertpodien ist Pavol Breslik ein gern gesehener Gast, so bei den BBC Proms, dem Edinburgh Festival, den Salzburger Festspielen, den Osterfestspielen Baden-Baden, beim Orchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Boston Symphony Orchestra. Unter der Leitung von Thomas Hengelbrock sang Pavol Breslik beim Eröffnungskonzert der Hamburger Elbphilharmonie. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch der Liedgesang; so nehmen Liederabende einen festen Platz in seinem Schaffen ein.

Die Entführung aus dem Serail01 Dec 2022


Daniel Behle, Belmonte

Daniel Behle

Daniel Behle begann seine musikalische Ausbildung mit einem Studium in Posaune und Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Daran schloss er ein Gesangsstudium bei James Wagner an. Er singt mittlerweile an allen grossen Opernhäusern Europas. Sein Repertoire umfasst Werke vom Barock bis hin zu Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Er konzertiert regelmässig mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, NDR Elbphilharmonie Orchester sowie dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia und arbeitet mit Dirigenten wie Philippe Jordan, Fabio Luisi, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. Jüngst war er u.a. bei den Bayreuther Festspielen und an der Bayerischen Staatsoper als David in Die Meistersinger von Nürnberg zu erleben, als Matteo (Arabella) an der Wiener und der Bayerischen Staatsoper sowie als Max (Freischütz) in Stuttgart. Anfang 2020 gab er sein Rollendebüt als Lohengrin. Ausserdem war er als Tamino (Die Zauberflöte) am ROH London, als Hauptmann Octavio (Giuditta) und Henry Morosus (Die schweigsame Frau) an der Bayerischen Staatsoper, als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) und Loge (Rheingold) an der Wiener Staatsoper zu hören. Zudem ist er als Komponist tätig. Die Uraufführung seiner ersten Operette Hopfen und Malz ist für 2022/23 vorgesehen. Er veröffentlicht fortlaufend Alben, darunter Die Schöne Müllerin, Strauss Lieder, Gluck-Arias und MoZart, wofür er 2020 mit dem OPUS Klassik als «Sänger des Jahres» geehrt wurde. Sein zweites Strauss-Album Un-Erhört wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov 2022


Nathan Haller, Pedrillo

Nathan Haller

Nathan Haller stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Juilliard School in New York. 2013 war er Teilnehmer bei der Inter­na­tio­nalen Meistersinger Akademie. Von 2015 bis 2017 war er Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel, wo er u.a. als Tamino (Die Zauberflöte), als Romeo in Blachers Romeo und Julia, in der Uraufführung Melancholia von Sebastian Nübling und Ives Thuwis, als Enoch Snow (Carousel) und als Oronte in Alcina zu erleben war. 2016 sang er Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) am Akko Opera Festival in Israel. Auf der Konzertbühne war er u.a. am New York Festival of Song in der Carnegie Hall, mit dem russischen Kammerorchester St. Petersburg, in La Resurrezione unter William Christie und mit Masaaki Suzuki in Boston, New York, Leipzig und London zu hören. 2017/18 gastierte er an der Neuen Oper Wien als François in Leonard Bernsteins A Quiet Place, 2018/19 sang er Graf Albert (Die tote Stadt) mit der Nederlandse Reis­opera und gastierte in Die Gezeichneten sowie als Albazar in Il turco in Italia am Opernhaus Zürich, wo er 2020/21 auch in der Haupt­­rolle von Mitterers Tapferem Schneiderlein zu sehen war. Seit der Spielzeit 2021/22 gehört Nathan Haller zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war hier als Telemachos in der Uraufführung Die Odyssee, als Sir Hervey (Anna Bolena), Graf Elemer (Arabella) und Bardolfo (Falstaff) zu hören. Ausserdem sang er 2021 Lysander (A Midsummer Night’s Dream) an der Oper Malmö.

Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov; 01 Dec 2022 Salome13, 17, 20, 26, 29 Jan; 03 Feb 2023 Jewgeni Onegin10, 16, 19, 24 Feb; 01 Mar 2023 Turandot18, 21, 24, 27, 30 Jun; 04, 08 Jul 2023


Ante Jerkunica, Osmin

Ante Jerkunica

Ante Jerkunica, in Kroatien geboren, studierte an der Musikakademie von Lovran. 2006 bis 2018 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, zuerst als Stipendiat. Dort sang er u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Banco (Macbeth), Gremin (Eugen Onegin), Sparafucile (Rigoletto), Marcel (Les Huguenots) und Pimen (Boris Godunow). Zudem interpretierte er dort viele Wagner-Partien, u.a. Fafner (Siegfried), Daland (Der fliegende Holländer), Landgraf (Tannhäuser) und König Marke (Tristan und Isolde). 2005 gewann er den ersten Preis beim Ersten Nationalen Gesangswettbewerb in Zagreb, 2007 vertrat er sein Heimatland beim BBC Cardiff Singer of the World. Mehrmals gastierte er bei den Salzburger Festspielen. Ausserdem sang er an den Staatsopern Hamburg, München und Berlin sowie in Köln und Frankfurt, an der Opéra Lyon, dem Liceu Barcelona, an der Nederlandse Opera Amsterdam, der Opéra Bastille in Paris, dem Teatro Real in Madrid, der Opéra du Rhin Strasbourg, dem Teatro Colon in Buenos Aires sowie am Theater an der Wien. Eng verbunden ist er mit dem Théâtre La Monnaie in Brüssel und mit der Vlaamse Opera Antwerpen, wo er Sarastro, Marke, Landgraf und Iwan Chowanski (Chowantschina) sang. 2017 gab er an der Seattle Opera sein US-Debüt als Sarastro und 2020 sein Rollendebüt als Gurnemanz (Parsifal) an der Opéra du Rhin Strasbourg. Als Konzertsänger war er in Dvořáks Requiem unter Ingo Metzmacher in der Berliner Philharmonie und am Liceu in Barcelona zu hören. 2017 debütierte er unter Semyon Bychkov in der Royal Albert Hall London bei den BBC Proms.

Die Entführung aus dem Serail05, 11, 18, 26 Nov; 01 Dec 2022