Juan Diego Flórez

2. November 2017

W. A. Mozart
Aus «Così fan tutte»: Ouvertüre, Arie des Ferrando «Un’aura amorosa»

Aus «Il re pastore»: Arie des Alessandro «Si spande al sole in faccia»

Aus «Don Giovanni» Ouvertüre, Arie des Don Ottavio: «Dalla sua pace» und «Il mio tesoro»

Aus «Le nozze di Figaro»: Ouvertüre

Aus «Die Entführung aus dem Serail»: Arie des Belmonte «Ich baue ganz auf deine Stärke»

PAUSE

W. A. Mozart
Rezitativ und Arie «Misero! O sogno… Aura, che intorno spiri»

Aus «La clemenza di Tito»: Ouvertüre, Arie des Tito «Del più sublime soglio» und «Se all’impero»

Aus «Idomeneo»: Ouvertüre

Aus «Die Zauberflöte»: Arie des Tamino «Dies Bildnis ist bezaubernd schön»

«Fuor del mar»


Musical Director:
Riccardo Minasi

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi is Principal Guest Conductor of Ensemble Resonanz, which is based at the Elbphilharmonie, as well as Artistic Director of the orchestra La Scintilla at the Opernhaus Zürich, positions he has held since 2022. Previously, from 2011 to 2016, he was co-founder and conductor of Il Pomo d’Oro, from 2017 to 2022 Chief Conductor of the Mozarteumorchester Salzburg and from 2022 to 2025 Music Director of the Teatro Carlo Felice in Genoa. As a conductor, he has led numerous renowned orchestras worldwide, including the Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, the Berliner Philharmoniker, the Staatskapelle Dresden, the Royal Concertgebouw Orchestra, the Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, the Orchestre Philharmonique de Radio France, the Münchner Philharmoniker and the SWR Symphonieorchester Stuttgart. Engagements as musical director of various opera productions have taken him, among others, to the Salzburger Festspiele, the Opernhaus Zürich, the Staatsoper Hamburg and the Dutch National Opera. In addition, he served as musicological advisor to the Orchestre Symphonique de Montréal and, together with Maurizio Biondi, published the critical edition of Vincenzo Bellini’s "Norma" with Bärenreiter. As a soloist, Riccardo Minasi has performed with some of the most important ensembles of the early music scene, including Il Giardino Armonico and Le Concert des Nations. Minasi’s extensive discography includes recordings with artists such as Joyce DiDonato, Juan Diego Flórez and Philippe Jaroussky. Four of his albums have won the prestigious ECHO Klassik Award. His recordings include Joseph Haydn’s "The Seven Last Words of Our Saviour on the Cross" and Carl Philipp Emanuel Bach’s Cello Concertos with Jean-Guihen Queyras under the label Harmonia Mundi.

Bezuidenhout & Minasi15 Mar 2026

Cast


Tenor Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez gehört zu den führenden Tenören weltweit. 1973 in Lima geboren, widmete er sich schon früh dem Singen sowie der peruanischen Volks- und Popmusik. Im Alter von 17 Jahren begann er sein Studium im peruanischen National Conservatory und gewann drei Jähre später ein Stipendium für ein Gesangsstudium am Curtis Institut of Music in Philadelphia. 1996 debütierte er beim Rossini Opera Festival in Pesaro, als er in letzter Minute als Corradino in Matilde di Shabran einsprang. Dieses Debüt markierte den Beginn einer eindrucksvollen Gesangskarriere. Drei Monate später gab er sein Debüt – im Alter von nur 23 Jahren – an der Mailänder Scala in der Eröffnungsvorstellung der Saison 1996/1997 unter der Leitung von Riccardo Muti. Seither ist Juan Diego Flórez regelmässiger Gast an allen grossen internationalen Opernhäusern und arbeitet mit den weltweit führenden Dirigenten. 2007 schrieb Juan Diego Flórez Geschichte an der Mailänder Scala, als er eine jahrzehntelange Tradition brach und mit der Arie «Ah, mes amis» aus Donizettis La fille du régiment, die für ihre neun hohen Cs berühmt ist, erstmals seit 1933 eine Zugabe sang. Für eine ähnliche Sensation sorgte er 2008 an der New Yorker Metropolitan Opera. Juan Diego Flórez hat zahlreiche Solo-Alben und Operngesamtaufnahmen auf CD und DVD aufgenommen. Die BBC bezeichnete ihn als einen der besten Tenöre aller Zeiten. Er erhielt etliche Auszeichnungen und Preise, darunter mit dem «Gran Cruz de la Orden del Sol» die grösste Ehrung des Staates Peru. 2012 wurde er zum österreichischen Kammersänger ernannt, 2018 gewann er den «Opus Klassik» als Sänger des Jahres. 2011 gründete Juan Diego Flórez in seiner peruanischen Heimat das Projekt «Sinfonía por el Perú», ein umfassendes Sozialprojekt nach dem Vorbild von Venezuelas El Sistema, mit dem Ziel, die persönliche und künstlerische Entwicklung benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu fördern. In Anerkennung seines Engagements wurde er 2012 zum UNESCO Goodwill Ambassador ernannt und erhielt zudem 2014 beim World Economic Forum den Crystal Award.

«Canzone d'Opera» Juan Diego Flórez15 Jun 2026
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Orchestra La Scintilla

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

La clemenza di Tito26 / 29 Apr / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 May 2026 2nd La Scintilla Concert15 Dec 2025 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 Mar 2026 3. Konzert La Scintilla18 May 2026 Bezuidenhout & Minasi15 Mar 2026 Aci, Galatea e Polifemo20 / 29 Mar 2026 Johannes-Passion24 Mar 2026

Abstract

Juan Diego Flórez ist weltberühmt für seinen virtuosen Rossini-Gesang. In den letzten Jahren hat er sich mit Partien wie Gounods Roméo oder Massenets Werther sehr erfolgreich ins romantische Repertoire vorgewagt. Zugleich wendete er sich aber auch der Musik der Wiener Klassik zu: Ab Herbst 2017 ist sein erstes Album mit Arien von Mozart im Handel. Aufgenommen hat er die Platte mit den Musikerinnen und Musikern unseres Orchestra La Scintilla unter der Leitung von Riccardo Minasi. Mozart zu singen war für Flórez immer ein grosser Wunsch, doch jetzt, so sagt er, fühle er sich bereit, «der Expressivität, Schlichtheit und Universalität – kurz der Magie von Mozarts Musik gerecht zu werden.» Das Programm, mit dem Juan Diego Flórez auch live im Opernhaus Zürich auftreten wird, umfasst Mozarts berühmteste Tenorarien u.a. aus den Opern Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni, Così fan tutte und Die Zauberflöte.

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