Dramma eroicomico in three acts, Libretto by Nunziato Porta
based on the epic «Orlando furioso» by Ludovico Ariosto

From 16. May 2017 until 3. June 2017

  • Duration :
    2 H. 45 Min. Inkl. Pause after 1st part after approx. 1 H. 07 Min.
  • Language:
    In Italian.
  • More information:
    Introduction 45 min before the performance.

Musical Director:
Riccardo Minasi

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. 2022 wurde er zum Musikdirektor des Teatro Carlo Felice sowie zum Künstlerischen Leiter des Orchestra La Scintilla ernannt, mit dem er bisher Opern wie Don Giovanni und Die Entführung aus dem Serail, das Ballett Monteverdi sowie zahlreiche Konzertprogramme, das Album Mozart mit Juan Diego Flórez und eine CD mit Werken von Vivaldi und Verdi realisiert hat. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des von ihm mitbegründeten Ensembles Il pomo d’oro und von 2016 bis 2022 Chefdirigent des Mozarteumorchesters Salzburg. 2016 war er an vier mit dem Echo Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter Haydn-Konzerte sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er u.a. die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Zuletzt wurden seine Aufnahmen von Joseph Haydns Die sieben letzten Worte Christi am Kreuz und C.P.E. Bachs Cellokonzerten mit Jean-Guihen Queyras bei Harmonia Mundi (beide mit dem Ensemble Resonanz) mit dem Diapason d'Or de l'Année ausgezeichnet. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und gab zusammen mit Maurizio Biondi die kritische Ausgabe von Bellinis Norma bei Bärenreiter heraus. Als Dirigent leitete er u.a. das Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Concertgebouw Orchester, die Staatskapelle Dresden sowie zahlreiche Opernorchester. Jüngst debütierte er mit einem Mozart-Abend bei den Berliner Philharmonikern. Als Solist und Konzertmeister trat er mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, der Accademia Bizantina, Il Giardino Armonico und Le Concert des Nations auf.

Bezuidenhout & Minasi15 Mar 2026
Production:
Jetske Mijnssen

Jetske Mijnssen

Jetske Mijnssen studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und Regie an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Es folgten Engagements als Regieassistentin an der Nederlandse Opera in Amsterdam, am Grand Théâtre de Genève sowie an der Vlaamse Opera in Antwerpen. Ab 2001 entstanden eigene Regiearbeiten, darunter La traviata am Konzert Theater Bern, Die Entführung aus dem Serail am Aalto-Theater Essen, Madama Butterfly am Theater Basel, Jules Massenets Werther am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken (2014 nominiert für den Theaterpreis DER FAUST), Die Dreigroschenoper und Il barbiere di Siviglia an der Opera Zuid in Maastricht, Almira an der Staatsoper Hamburg und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie L’Enfant et les sortilèges, Don Pasquale, Pinocchio und Benjamin Brittens Der kleine Schornsteinfeger an der Komischen Oper Berlin. Mit Humperdincks Königskinder gab sie 2014 ihr Debüt an der Semperoper Dresden. Ihre Inszenierung von Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine in Nancy wurde mit dem Grand Prix du Syndicat de la Critique 2016 ausgezeichnet, und Il barbiere di Siviglia in Oslo wurde 2022 für den norwegischen Heddaprisen nominiert. Ihre jüngsten Arbeiten waren Haydns Orlando paladino, Idomeneo, Hippolyte et Aricie und Dialogues des Carmélites für das Opernhaus Zürich, Giovanni Legrenzis La divisione del mondo, eine Koproduktion der Opéra National de Rhin, der Opéra National de Lorraine und der Opéra Royal de Versailles, Anna Bolena und Maria Stuarda in Amsterdam, Zemlinskys Kleider machen Leute an der Staatsoper Prag sowie La clemenza di Tito in Kopenhagen.

Set Design:
Ben Baur

Ben Baur

Ben Baur comes from Reinheim in southern Hesse and studied at the Berlin-Weissensee University of the Arts. His work as a stage and costume designer can be seen at major theatres and opera houses across Europe, including the Maxim Gorki Theater and Deutsches Theater in Berlin, the Volkstheater Munich, the Staatstheater Karlsruhe and Staatstheater Saarbrücken, the theatres in Bochum, Zurich, and Frankfurt, the Aalto-Musiktheater Essen, the Stuttgart State Opera, the Zurich Opera House, the Welsh National Opera Cardiff, the Opéra national de Lorraine in Nancy and the Opéra royal du Château de Versailles, the Dutch National Opera Amsterdam, the Hamburg State Opera, the Royal Opera House Covent Garden, and the Burgtheater Vienna. He has a close collaboration with Jetske Mijnssen and Jan Philipp Gloger. In 2014, Ben Baur made his directorial debut at the Staatstheater Saarbrücken with "Lucia di Lammermoor," where he subsequently staged "La traviata" and "Katja Kabanova." His work as a director also includes Hugo von Hofmannsthal's "Elektra" at the Deutsches Theater Göttingen, "Roméo et Juliette" and "Il trovatore" at the Opera Graz, "Don Giovanni" and "Dialogues des Carmélites" at the Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, "Il pirata" and "Faust" at the Theater St. Gallen, "La bohème" and "Alcina" at the Staatstheater Braunschweig, as well as August Enna's "Kleopatra" at the Danish National Opera.

Le nozze di Figaro24 / 29 Jan / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb 2026
Costumes:
Joki Tewes,

Joki Tewes

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Bildnerteam in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Im Bereich Kostüm prägten sie die gemeinsamen Inszenierungen mit Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und zuletzt am Residenztheater München (Kasimir und Karoline). Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Dani Levy, Christian Weise, Christoph Frick und Paul-Georg Dittrich. Mit Sebastian Baumgarten arbeiten sie bereits seit 2012 u.a. für das Staatstheater Stuttgart, das Maxim Gorki Theater Berlin, die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertold Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Ihre letzte Produktion am Opernhaus Zürich war Orlando Paladino in der Regie von Jetske Mijnssen.

Jana Findeklee

Jana Findeklee

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Bildnerteam in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Im Bereich Kostüm prägten sie die gemeinsamen Inszenierungen mit Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und zuletzt am Residenztheater München (Kasimir und Karoline). Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Dani Levy, Christian Weise, Christoph Frick und Paul-Georg Dittrich. Mit Sebastian Baumgarten arbeiten sie bereits seit 2012 u.a. für das Staatstheater Stuttgart, das Maxim Gorki Theater Berlin, die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertold Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Ihre letzte Produktion am Opernhaus Zürich war Orlando Paladino in der Regie von Jetske Mijnssen.

Lighting Design:
Hans-Rudolf Kunz
Dramaturgy:
Fabio Dietsche

Fabio Dietsche

Fabio Dietsche studied dramaturgy at the Zurich University of the Arts as well as cross flute with Maria Goldschmidt in Zurich and with Karl-Heinz Schütz in Vienna. He gained his first experience as a dramaturge in 2012/13 with Xavier Zuber at Konzert Theater Bern, where he accompanied, among others, Matthias Rebstock’s production of "neither" (Beckett/Feldman) at the Berner Reithalle. Since 2013, he has been a dramaturge at the Zurich Opera House, where he completed his studies with the production dramaturgy of Puccini’s "La bohème." There, he has been involved, among others, in the world premieres of Stefan Wirth’s "Girl with a Pearl Earring" and Leonard Evers’ "Odyssee," the chamber opera "Jakob Lenz" by Wolfgang Rihm, and the Swiss premiere of Manfred Trojahn’s "Orest." He has worked with, among others, Robert Carsen, Tatjana Gürbaca, Rainer Holzapfel, Andreas Homoki, Ted Huffman, Mélanie Huber, Barrie Kosky, Hans Neuenfels, and Kai Anne Schuhmacher. He is currently studying cultural management on a part-time basis at the University of Zurich.

Madama Butterfly30 Dec 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan 2026 Un ballo in Maschera22 / 28 / 31 May / 7 / 13 Jun 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov / 17 / 21 Dec 2025 Monster's Paradise8 / 14 / 18 Mar / 10 / 12 Apr 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 May 2026

Cast


Angelica Jane Archibald


Rodomonte Ruben Drole


Orlando Michael Spyres


Medoro Mauro Peter


Licone Martin Zysset


Eurilla Mélissa Petit


Pasquale Juan Sancho


Alcina Anna Goryachova


Charon Ildo Song


Angelica (Schauspiel) Meret Bodamer

Orlando (Schauspiel) Felix Gaiser

Jane Archibald

Jane Archibald wurde in Nova Scotia geboren. Ihre Karriere begann im kanadischen Toronto und führte über San Francisco und Chicago nach Europa. Sie war von 2006 bis 2009 im Ensemble der Wiener Staatsoper und war dort u.a. als Eudoxie (Halévys La Juive) und Aminta in Die Schweigsamen Frau zu erleben. Zudem gastierte sie u. a. als Elvira (L’italiana in Algeri) an der San Francisco Opera, als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) an der Deutschen Oper Berlin, am Royal Opera House in London und an der Scala in Mailand, als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) in Zürich, als Olympia (Les Contes d‘Hoffmann) und als Ophélie (Hamlet) und Adele (Die Fledermaus) an der Metropolitan Opera in New York sowie am Festspielhaus Baden-Baden. An der Bayerischen Staatsoper trat sie als Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) und Olympia (Les Contes d‘Hoffmann) auf. 2018/19 sang sie Le Feu / La Princesse / Le Rossignol in L’Enfant et les sortilèges bei den BBC Proms und dem Lucerne Festival unter der Leitung von Sir Simon Rattle, sie gab ihr Debüt als Mathilde (Guillaume Tell) am Theater an der Wien und sang die Titelpartie in Daphne an der Oper Frankfurt. 2019/20 ist sie in Lyon als Mathilde und als Ginerva (Ariodante) in Valencia zu erleben, singt die Titelpartie in Semele mit dem Shanghai Philharmonic Orchestra in der Shanghai Symphony Hall und in Händels Messiah und Vaughan Williams’ Dona nobis pacem mit dem Spanischen Nationalorchester. In Zürich war sie zuletzt 2017 als Angelica in Orlando paladino zu hören.

Ruben Drole

Ruben Drole, bass-baritone, is a native of Winterthur and studied at the Zurich University of Music. In 2004 he joined the International Opera Studio, and in 2005 he became a member of the ensemble of the Zurich Opera House, where he appeared, among others, as Lucio Cinna (J. C. Bach’s "Lucio Silla"), Haly ("L’italiana in Algeri"), Argante ("Rinaldo"), Wurm ("Luisa Miller"), and as Papageno in "Die Zauberflöte" conducted by Nikolaus Harnoncourt. He also made his debut as Papageno at the Semperoper Dresden in 2015. Further projects with Harnoncourt included Kezal ("Die verkaufte Braut") and Haydn’s "Schöpfung" at the Styriarte Graz, Beethoven’s "Christus am Ölberge" in Vienna and Lucerne, a Japan tour (Mozart’s "Requiem" and Handel’s "Messiah"), as well as Leporello ("Don Giovanni") at the Theater an der Wien. In the Zurich cycle of the Mozart/Da Ponte operas staged by Sven-Eric Bechtolf and conducted by Franz Welser-Möst, he performed as Guglielmo ("Così fan tutte"), Figaro ("Le nozze di Figaro"), and Leporello. He sang the same roles under Welser-Möst with the Cleveland Orchestra. At the Salzburg Festival in 2012 he appeared as Achilla ("Giulio Cesare") and returned in 2013 for Haydn’s "Il ritorno di Tobia" and Walter Braunfels’ "Scenes from the Life of Joan of Arc". In Zurich he has sung, among others, Papageno ("Die Zauberflöte"), Alaskawolfjoe ("Rise and Fall of the City of Mahagonny"), the Soldier ("The Soldier’s Tale"), Odysseus ("The Odyssey"), Antonio ("Le nozze di Figaro"), as well as Duchess/Caterpillar in "Alice in Wonderland". He was also recently seen in "Amerika" and in the ballet evening "Nachtträume".

Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dec 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 Mar / 10 / 12 Apr 2026 Nachtträume20 / 25 / 28 / 30 Jun / 4 Jul 2026

Michael Spyres

Michael Spyres stammt aus Mansfield (Missouri). Er absolvierte seine Gesangsausbildung in den USA und am Wiener Konservatorium. Als einer der gefragtesten Tenöre seiner Generation ist er regelmässiger Gast an allen wichtigen Opernhäusern der Welt. So sang er an der Mailänder Scala Belfiore (Il viaggio a Reims) und Rodrigo (La donna del lago), am Londoner Covent Garden ebenfalls Rodrigo sowie die Titelpartie in Mitridate, re di ponto, am Gran Teatre del Liceu Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann), an der Semperoper Dresden Gianetto (La gazza ladra), an der Oper von Amsterdam Libenskoff (Il viaggio a Reims), an der Deutschen Oper Berlin Tamino und an der Lyric Opera in Chicago Alfred (Die Fledermaus) sowie Camille de Rosillon (Die lustige Witwe). Ausserdem trat er bei den BBC Proms (Missa Solemnis), den Salzburger Festspielen (Betulia Liberata) sowie beim Festival d’Aix-en-Provence (Tempo in Il trionfo del tempo e del disinganno) auf. In der Spielzeit 2017/18 gab er u.a. sein Debüt an der Pariser Opéra in der Titelrolle von La clemenza di Tito sowie Rollendebüts als Vasco da Gama in einer Neuproduktion von L’Africaine an der Oper Frankfurt und als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) bei den Chorégies d’Orange. In der Saison 2018/19 debütiert Michael Spyres an der Wiener Staatsoper (Don Ramiro in La cenerentola) und an der Philadelphia Opera (Edgardo in Lucia di Lammermoor). Zudem singt er u.a. Florestan in konzertanten Aufführungen von Fidelio mit dem Basler Kammerorchester, Gualtiero (Il pirata) am Grand Théâtre de Genève und in Le Postillon de Lonjumeau an der Opéra Comique in Paris. Am Opernhaus Zürich war Michael Spyres zuletz in der Titelrolle von Haydns Orlando paladino zu erleben.

Mauro Peter

Der Tenor Mauro Peter wurde in Luzern geboren und studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in München. 2012 gewann er den ersten Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau und gab sein umjubeltes Liederabenddebüt bei der Schubertiade in Schwarzenberg mit Schuberts Die schöne Müllerin. Seither tritt er in führenden Konzert- und Opernhäusern auf der ganzen Welt auf. Mit seinen vielseitigen Liedprogrammen gastierte er im Musikverein Wien, im Wiener Konzerthaus, im Pierre-Boulez-Saal in Berlin, der Kölner Philharmonie, im Münchner Prinzregententheater, in der Hamburger Laeiszhalle, beim Verbier Festival, beim Lucerne Festival, in der Wigmore Hall in London und bei den Salzburger Festspielen. Mit letzteren verbindet Mauro Peter eine langjährige Zusammenarbeit. So hat er dort neben zahlreichen Konzerten und Liederabenden 2016 den Ferrando in Così fan tutte, 2017 den Andres in Bergs Wozzeck sowie 2018 und 2022 den Tamino in der Zauberflöte gesungen. Nach einer Live-Aufnahme von Schuberts Die schöne Müllerin aus der Wigmore Hall erschien 2015 sein Debütalbum für Sony Classical mit einigen Goethe-Vertonungen von Schubert, gefolgt von einer Aufnahme der Dichterliebe und einer Auswahl anderer Schumann-Lieder im Jahr 2016. Jüngst feierte Mauro Peter zwei wichtige Rollendebüts: Im Musikverein für Steiermark sang er erstmals den Eisenstein in einer konzertanten Aufführung von Strauss’ Fledermaus, und mit Concerto Köln den Loge in Wagners Rheingold unter der Leitung von Kent Nagano.

Martin Zysset

Martin Zysset was born and raised in Solothurn. He trained in clarinet and simultaneously pursued vocal studies, which he complemented with masterclasses with Ernst Haefliger and Edith Mathis. In 1990/91, he was a member of the International Opera Studio at the Zurich Opera House and at the same time a scholarship holder of the Migros Cooperative Union as well as a prizewinner of the Pro Arte Lyrica Competition in Lausanne. Since 1992, he has been a regular guest at the Summer Games in Selzach. He has been a permanent member of the Zurich Opera House since the 1991/92 season. There, he has developed a wide repertoire ranging from buffo to dramatic roles, including Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile ("Andrea Chénier"), Jaquino, Kudryash ("Káťa Kabanová"), Alfred ("Die Fledermaus"), Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Gingerbread Witch, Brighella, and the male lead in "Weisse Rose" by Udo Zimmermann. He achieved great success as Simplicius in the operetta of the same name by Johann Strauss, which was also released on CD and DVD. Guest performances have taken him throughout Europe, to Shanghai, and with "Die Zauberflöte," "Le nozze di Figaro," "Fidelio," and "Tannhäuser" to San Diego. For Bavarian Radio, he recorded Lehár’s operetta "Paganini." At the Zurich Opera House, he has most recently performed roles including Don Basilio ("Le nozze di Figaro"), Tschekalinski ("Pique Dame"), Triquet ("Eugene Onegin"), the Chief Eunuch ("Das Land des Lächelns"), Goro ("Madama Butterfly"), Spoletta ("Tosca"), Dormont ("La scala di seta"), the White Minister ("Le Grand Macabre"), the Devil/Narrator ("The Soldier’s Tale"), Third Jew ("Salome"), Schmidt ("Werther"), and Feri ("Die Csárdásfürstin").

La scala di seta25 / 28 Sept / 19 / 24 Oct 2025 Madama Butterfly30 Dec 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan 2026 Un ballo in Maschera22 / 28 / 31 May / 7 / 13 Jun 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb 2026 Werther14 / 19 Jun / 1 / 4 / 10 Jul 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr 2026

Mélissa Petit

Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël (Südfrankreich) geboren und studierte am Konservatorium in Saint-Raphaël. 2009 gewann sie den 2. Preis des «Concorso Musica Sacra di Roma», später den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb in Béziers. 2013 gewann sie den 3. Preis der «Queen Sonja Competition» in Oslo. 2010-2013 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Hamburg. 2014 sang sie die Edilia in Händels Almira in einer Koproduktion der Hamburgischen Staatsoper mit dem Festival für Alte Musik in Innsbruck. Während der Spielzeit 2014/15 war sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Schwester Constance in Dialo­gues des Carmélites von Poulenc zu erleben. Ausserdem sang sie dort Barbarina in Le nozze di Figaro, Papagena in der Zauberflöte, Najade in Ariadne auf Naxos, Clorinda in La Cenerentola und die Titelrolle in Die unglückselige Cleopatra von Mattheson. Ab der Spielzeit 2015/16 gehörte Mélissa Petit zum Ensemble des Zürcher Opernhauses und war hier u.a. als Madame Silberklang (Der Schauspieldirektor), Philidel (King Arthur), Servilia (La clemenza di Tito), Ännchen (Der Freischütz), Sophie (Werther), Créuse (Médée), Eurilla (Haydns Orlando paladino), Marzelline (Fidelio), Johanna Barker (Sweeney Todd) und Aricie (Hippolyte et Aricie) zu erleben. In der Saison 2015/16 debütierte sie ausserdem an der Opéra Bastille in Paris als Giannetta (L’elisir d’amore), 2017 als Micaëla (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen und 2018 als Juliette in Roméo et Juliette am National Center of Performing Arts in Peking. Im Sommer 2019 sang sie auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele zudem Gilda in Rigoletto.

Juan Sancho

Juan Sancho stammt aus Sevilla. Nach seinem Abschluss im Fach Klavier setzte er seine Studien an der Musikhochschule von Katalonien in der Abeilung für Alte Musik fort. Seine ursprüngliche Spezialisierung auf die Alte Musik ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit einigen der bedeutendsten Künstler auf diesem Gebiet, wie z.B. William Christie, Gustav Leonhardt, Jordi Savall, Marc Minkowski, Alan Curtis, Riccardo Minasi und Diego Fasolis. Schliesslich wandte er sich jedoch auch dem Opernrepertoire Mozarts und dem Belcanto-Gesang zu. Er sang u.a. Partien wie Don Carlos (Rameaus Les Indes galantes) am Nationaltheater Prag, Catone (Vincis Catone in Utica) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, beim Festival in Bergen, an der Opéra Royal in Versaille und am Theater an der Wien, Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia) am Theater Kiel und am Staatstheater Darmstadt und Varo (Händels Arminio) am Badischen Staatstheater Karlsruhe. In der Spielzeit 2016/17 war er u.a. bereits als Cosroe (Händels Siroe) an der Opéra de Lausanne, als Osroe (Pergolesis Adriano in Siria) am Theater an der Wien, als Grimoaldo (Händels Rodelinda) am Théâtre des Champs-Elysées und zuletzt als Segeste (Porporas Germanico in Germania) wiederum am Theater an der Wien zu erleben.

Anna Goryachova

Anna Goryachova is originally from St. Petersburg and studied at the Conservatory in St. Petersburg as well as at the Accademia di Santa Cecilia in Rome. She began her career as a soloist with the St. Petersburg Chamber Opera, soon followed by guest appearances, including as Melibea in Il viaggio a Reims under Alberto Zedda in Antwerp and Ghent. From 2012 to 2017, Anna Goryachova was a member of the ensemble at Zurich Opera House, where she performed in roles such as Eustazio in Rinaldo, Mascha in Three Sisters, Zerlina in Don Giovanni, Polina in The Queen of Spades, Rosina in Il barbiere di Siviglia, Magdalena in Die Meistersinger von Nürnberg, Yen-Er in Rote Laterne, Melibea in Il viaggio a Reims, Alcina in Orlando Paladino, Zelim in La verità in cimento, and Adalgisa in Norma. Important milestones in her recent career include Sesto in La clemenza di Tito and Angelina in La Cenerentola in Geneva, Olga in Eugene Onegin in Vienna, Dulcinée in Don Quichotte at the Bregenz Festival, Rosina at the Bolshoi Theatre in Moscow and at the Festival d’Opéra Baroque in Beaune, Dido in Moscow, Adalgisa in Trieste and Naples, and her debuts in the Arena di Verona, at the Royal Opera House in London, and at Teatro Real in Madrid in the title role of Carmen. She also performed Melibea in Rome, Copenhagen, Amsterdam, and Antwerp, Polina in Amsterdam and London, Ruggero (Alcina) at the Palais Garnier in Paris, Isabella (L’italiana in Algeri) in Pesaro, and Alcina (Orlando Paladino) at the Théâtre du Châtelet in Paris. In addition, she made her debut as Angelina at the Mariinsky Theatre in St. Petersburg in 2022. The 2022/23 season has so far taken her to the Deutsche Oper Berlin as Carmen and to the Accademia di Santa Cecilia in Rome as a soloist in Stravinsky’s Les Noces.

Werther14 / 19 Jun / 1 / 4 / 10 Jul 2026

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto, Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula, Oroveso in Norma und ein Eremit in Der Freischütz. Er gastierte zudem jüngst als Onkel Bonze und Oroveso am Teatro di San Carlo in Neapel.

Meret Bodamer

Meret Bodamer, genoren 1988, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern. Bereits vor dem Studium war sie in Welcome Home am Theater Neumarkt (Regie Rainer Hoffmann) und Meet Medea am Fabriktheater Zürich (Regie Heike M. Götze) zu sehen. Mit der Hochschulproduktion Natural Born Killers wurde sie 2010 zum SKENA-UP-Festival nach Pristina und 2011 zum Berner Theaterfestival «AUA -Wir leben» eingeladen. Am Luzerner Theater war sie in der Spielzeit 2011/12 für Die Geschichte vom blauen Planeten in der Regie von Moritz Sostmann engagiert. 2013 spielte sie am Spiegeltheater Zürich in der Produktion Für Solol von Gomorrah unter der Regie von Julia Burger. Ausserdem spielte sie in der Schweizer Fernsehserie Der Bestatter die Rolle der Emily Loser in der Folge «Gespenster». 2014 spielte sie Sonja in Verbrechen und Strafe im Theater Roxy Basel unter der Regie von Kaspar Geiger, Lucette in Das Spiel ist aus von Jean-Paul Sartre am Theater Konstanz und PIA im Stück Die Liste der letzten Dinge von Theresia Walser im Theater ONO in Bern. 2015 folgte die Produktion Publikumsbeschimpfung (Regie Matthias Peter) in der Kellerbühne St. Gallen, die dreisprachige Produktion So viel Meer zwischen uns in der Roten Fabrik Zürich und im Théâtre du Pommier, Neuchâtel. Im selben Jahr spielte sie die schöne Frau in Werner Schwabs ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM am Schauspielhaus Zürich und eine Waldrappe in Sybille Bergs Uraufführung How to sell a murders house im Theater Neumarkt Zürich. Zuletzt war sie als Medea im Goldenen Vliess von Franz Grillparzer unter der Regie von Nikolaus Matthes in Oberwil BL zu erleben.

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Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept / 3 / 7 / 10 Oct 2025 La scala di seta25 / 28 Sept / 19 / 24 Oct 2025 Tosca28 Sept / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Oct 2025 Madama Butterfly30 Dec 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dec 2025 / 1 / 4 Jan 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb 2026 Werther14 / 19 Jun / 1 / 4 / 10 Jul 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Jul 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Oct 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 May 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb / 1 / 6 / 10 Mar 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dec 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan 2026 Un ballo in Maschera22 / 28 / 31 May / 7 / 13 Jun 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dec 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 Mar 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 Mar / 2 / 6 / 30 Apr / 2 May 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov / 17 / 21 Dec 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 May 2026

Musikkollegium Winterthur

Das Musikkollegium Winterthur hat sich unter seinem Chefdirigenten Douglas Boyd in der Schweiz und im Ausland einen erstklassigen Ruf aufbauen können. Einladungen in wichtige Konzertsäle wie die Kölner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden oder den Herkulessaal in München zeugen von der zunehmenden Beachtung, die das Musikkollegium Winterthur auch international geniesst. Mit Douglas Boyd hat das Musikkollegium Winterthur mittlerweile bereits fünf viel beachtete CD-Einspielungen realisiert, und weitere Aufnahmen sind in Vorbereitung. Diese erfreuliche Präsenz auf dem CD-Markt trägt ebenfalls dazu bei, den Namen des Musikkollegiums Winterthur über die Grenzen seiner Heimatstadt und der Schweiz hinaus bekannt zu machen. Das Musikkollegium Winterthur geht zurück auf eine 1629 gegründete Vereinigung musizierender Bürger. 1875 entstand daraus das Stadtorchester Winterthur. Bedeutende Komponisten wie Richard Strauss, Igor Strawinsky, Othmar Schoeck oder Anton von Webern komponierten für das Musikkollegium Winterthur. Das Orchester gibt heute pro Saison etwa 70 Konzerte, davon rund 40 in Winterthur im Rahmen seiner eigenen Konzertreihen im Stadthaus Winterthur. Solisten wie András Schiff, Fazil Say, Maurice Steger, Christian Tetzlaff und Gastdirigenten wie Michael Sanderling, Reinhard Goebel oder Heinz Holliger sind immer wieder gern in Winterthur zu Gast. Konzerte mit Künstlern wie Rudolf Buchbinder, Thomas Zehetmair oder Daniel Hope, die in Doppelfunktion als Solist und Dirigent auftreten, ergänzen das vielseitige künstlerische Profil.

Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Jul 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 May 2026

Abstract

Joseph Haydn’s operas remain in the shadow of his instrumental works to this day, yet he experimented with especially audacious, surprising and adventurous sounds in musical theatre. His Orlando paladino, a “heroically comical” narration after Ariosto’s chivalric epos Orlando furioso, features the widest variety of figures from a mediaeval fantasy world: the love-crazed Orlando is pursuing Princess Angelica and her lover Medoro; the quarrelsome Rodomonte is determined to fight a duel with Orlando; the shepherdess Eurilla and Orlando’s page Pasquale fall in love; and the sorceress Alcina pulls the strings behind the scenes.
The Dutch director Jetske Mijnssen concentrates entirely on the interpersonal conflicts of this mad bunch, who meet regularly in a nocturnally inebriated state, and shows just how modern the issues raised by Ariosto’s epos are. For the demanding principal roles in our Zurich revival, we were able to engage performers such as Jane Archibald as Angelica, Michael Spyres as Orlando and Mauro Peter as Medoro.

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