Carmen

Opera in three acts and four scenes by Georges Bizet (1838–1875)
Libretto by Henri Meilhac and Ludovic Halévy
after the novella «Carmen» by Prosper Mérimée

From 29. June 2014 until 12. July 2014

  • Duration :
    3 H. 20 Min. Inkl. Pause after 1st part after approx. 1 H. 45 Min.
  • Language:
    In French with German and English surtitles.
  • More information:
    Introduction 45 min before the performance.

Musical Director:
Vasily Petrenko

Vasily Petrenko

Vasily Petrenko, geboren 1976, besuchte die St. Petersburger Capella-Musikschule und studierte später am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg. Es folgten Meisterklassen bei Ilya Musin, Mariss Jansons, Yuri Temirkanov und Esa-Pekka Salonen sowie zahlreiche Auszeichnungen bei russischen und internationalen Wettbewerben. Seine Karriere begann er als Resident Conductor an der Staatsoper St. Petersburg und war von 2004 bis 2007 Chefdirigent des Staatlichen Akademischen Orchesters St. Petersburg. 2006 wurde er Chefdirigent beim Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, 2009 Principal Conductor des National Youth Orchestra of Great Britain. Seit 2012 ist er Principal Guest Conductor am Mikhailovsky Theater und übernahm 2013/14 die Leitung des Philharmonischen Orchesters in Oslo. 2007 wurde er von der Zeitschrift Gramophone zum Young Artist of the Year gewählt und gewann 2010 den Classical Brit Award in der Kategorie Male Artist. Als Gastdirigent trat er mit zahlreichen Orchestern in Europa und Nordamerika auf, darunter das London Symphony Orchestra, Netherlands Radio Philharmonic, London Philharmonic, Orchestre National de France, die Wiener Symphoniker, Accademia di Santa Cecilia, Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, Orchestre de la Suisse Romande, Los Angeles Philharmonic und die Symphonieorchester von San Francisco und Boston. Aufnahmen mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra beinhalten u.a. Tschaikowskys Manfred-Sinfonie und die Einspielung aller Schostakowitsch-Sinfonien. Im Opernbereich war er u.a. mit Macbeth am Glyndebourne Festival, Eugen Onegin an der Opéra de Paris, Puccinis Le Villi, Verdis I due Foscari sowie Boris Godunow mit der Nederlands Reisopera und Tschaikowskys Pique Dame an der Hamburger Staatsoper zu erleben. An der Bayerischen Staatsoper München dirigierte er im April 2016 Boris Godunow. Am Opernhaus Zürich war er 2015 bereits als Dirigent von Bizets Carmen zu erleben. Seit 2016 ist er ausserdem Principal Guest Conductor des Staatlichen Akademischen Orchesters Russlands.

Production:
Matthias Hartmann

Matthias Hartmann

Matthias Hartmann stammt aus Osnabrück und begann seine Karriere als Theaterregisseur am Schillertheater Berlin und am Theater Kiel in den 80er Jahren und arbeitet seither als freier Regisseur vor allem im Sprechtheater. 1990 wurde er künstlerischer Leiter und Hausregisseur am Staatstheater in Hannover, wo seine Inszenierung von Emilia Galotti zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde. Seine zweite Einladung zum Theatertreffen erhielt er für die Inszenierung von Der Kuss des Vergessens von Botho Strauss am Schauspielhaus Zürich. Von 2000 bis 2005 war er Intendant des Schauspielhauses Bochum, dort inszenierte er u.a. Uraufführungen von Botho Strauss und Peter Turrini sowie Warten auf Godot von Samuel Beckett mit Harald Schmidt als Lucky und 1979 nach dem Roman von Christian Kracht. Im September 2005 übernahm er die Intendanz des Schauspielhauses Zürich, welches er bis 2009 leitete. Hier inszenierte er u.a. die Uraufführung von Botho Strauss’ Nach der Liebe beginnt ihre Geschichte, die Uraufführung von Justine del Cortes Sex, die deutschsprachige Erstaufführung von Jon Fosses Ich bin der Wind und Thomas Bernhards Immanuel Kant. Ab 2009/10 war er bis zu seiner fristlosen Entlassung 2014 Intendant des Wiener Burgtheaters. Dort entstanden zahlreiche Inszenierungen, wie etwa Goethes Faust I/II, Racines Phädra in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen, die Uraufführung von Botho Strauss’ Das blinde Geschehen und Krieg und Frieden nach Leo Tolstoi (ausgezeichnet mit dem Nestroy Spezialpreis 2010). In der Oper inszenierte er zuletzt Boris Godunow in Genf und Idomeneo an der Scala in Mailand.

Set Design:
Volker Hintermeier

Volker Hintermeier

Volker Hintermeier studierte Kostüm und Bühnenbild am Mozarteum Salzburg. 1995 entwarf er den Mozarteumsbeitrag zur 8. Prager Bühnenbild-Quadrinale mit Mozarts «Entführung aus dem Serail». Es folgten Ausstattungen in München, Salzburg und Essen. Freie Ausstellungen und Installationen in Deutschland, Österreich, Slowenien und Zypern.  Als Ausstattungsleiter am Schauspielhaus Bochum begann er seit 2002, kontinuierlich mit Matthias Hartmann und Jürgen Kruse zu arbeiten. Es entstanden u.a. Bühnenbilder zu Besses «Die Direktoren» (Regie: M. Hartmann), Ostermaiers «Es ist Zeit – Abriss», «Deutschland, deine Lieder» (Eröffnungsproduktion der Ruhr-Triennale 2002), Shepards «True Dylan» (Regie: Jürgen Kruse), «1979» nach Christian Kracht und Helge Schneiders «Mendy – Das Wusical». Am Opernhaus Zürich schuf er die Bühnenbilder für «Die verkaufte Braut» und «Tiefland». Weitere Bühnenbilder entstanden u.a. für das Staatstheater Stuttgart und das Schauspiel Köln (Uraufführung von Kerouacs «beat generation», Regie: Jürgen Kruse). Seit 2005 ist Volker Hintermeier Ausstattungsleiter am Schauspielhaus Zürich und zeichnete hier u.a. für die Bühnenbilder zu «Romeo und Julia», «Kabale und Liebe», «Motortown» und «Der Streit» verantwortlich. Mit Matthias Hartmann erarbeitete er u.a. «Iwanow». «Amphitryon» und «Tartuffe».

Costumes:
Su Bühler

Su Bühler

Su Bühler stammt aus Stuttgart. Nach ersten Arbeiten mit Matthias Hartmann in München und Hamburg war sie von 2000 bis 2005 Leitende Kostümbildnerin am Schauspielhaus Bochum. Seit 2005 ist sie in gleicher Funktion am Schauspielhaus Zürich tätig. Wichtige Inszenierungen mit Matthias Hartmann waren die Botho-Strauss-Uraufführungen «Der Kuss des Vergessens», «Der Narr und seine Frau heute Abend in Pancomedia» und «Nach der Liebe beginnt ihre Geschichte», «Deutschland, deine Lieder» bei der Ruhr Triennale 2002 und «1979» von Christian Kracht. Ferner arbeitete sie mit Andreas Kriegenburg, Konstanze Lauterbach, Helge Schneider («Mendy – Das Wusical»), David Bösch («Romeo und Julia») und  Samir («Motortown») zusammen. Für das Opernhaus Zürich entstanden Kostüme für «Die verkaufte Braut» und «Tiefland». Bei den Salzburger Festspielen schuf Su Bühler die Kostüme für Shakespeares «Ein Sommernachtstraum» (Regie: Christian Weise). Seit 2009 arbeitet sie mit Matthias Hartmann am Wiener Burgtheater.

Lighting Design:
Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt was lighting designer and Head of Lighting for John Neumeier’s Hamburg Ballet. From 2002 onward he collaborated with Heinz Spoerli and the Ballett Zürich. Ballet productions of both companies took him to renowned theatres across Europe, Asia, and the Americas. At Zurich Opera House he created the lighting design for productions by Jürgen Flimm, David Alden, Jan Philipp Gloger, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto, and Achim Freyer. At the Salzburg Festival he designed the lighting for "La bohème" and for a new version of Spoerli’s "Der Tod und das Mädchen". Since the 2012/13 season Martin Gebhardt has been Head of Lighting at Zurich Opera House. He maintains a close collaboration with choreographer Christian Spuck (including "Winterreise", "Nussknacker und Mausekönig", "Messa da Requiem", "Anna Karenina", "Woyzeck", "Der Sandmann", "Leonce und Lena", "Das Mädchen mit den Schwefelhölzern"). He has also worked as lighting designer for choreographers Edward Clug (including "Strings", "Le Sacre du printemps" and "Faust" in Zurich), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, and Douglas Lee. He collaborated with Christoph Marthaler and Anna Viebrock on Handel’s "Sale" and Rossini’s "Il viaggio a Reims" in Zurich as well as on "Lulu" at the Hamburg State Opera, and with Jossi Wieler and Sergio Morabito at the Grand Théâtre de Genève for "Les Huguenots". In 2023 he designed the lighting for Spuck’s ballet "Bovary" at the Staatsballett Berlin and in 2024 for Rossini’s "Tancredi" at the Bregenz Festival. He was also the lighting designer for Cathy Marston’s "Atonement" at Zurich Opera House.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Jun / 2 / 5 / 8 / 11 Jul / 26 Sept / 4 / 9 / 13 Oct 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 May 2027 Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Oct / 1 / 9 / 13 Nov / 2 / 5 / 6 / 9 Dec 2025 / 11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dec 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan / 29 Sept / 8 / 17 / 23 / 25 Oct 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dec 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr 2026 Timeframed17 / 18 / 22 / 25 / 30 Jan / 1 / 4 / 6 / 8 / 11 / 12 Feb 2026 / 27 Feb / 6 / 24 Mar / 1 / 3 / 9 / 18 / 22 / 28 / 30 Apr / 1 May 2027 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 Mar / 2 / 6 / 30 Apr / 2 May 2026 The Butterfly Effect4 / 13 / 23 Apr 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb / 1 / 5 / 7 Mar / 6 Apr 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 May / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Jun / 20 / 27 / 29 Nov / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dec 2026 Nachtträume20 / 25 / 28 / 30 Jun / 4 Jul 2026 Ein Sommernachtstraum26 Sept / 11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Oct / 12 / 13 / 14 Nov 2026 / 19 / 22 / 29 Jun / 3 Jul 2027 Slow Rush16 / 17 / 22 / 28 / 30 Jan / 5 / 10 / 13 / 17 / 21 Feb / 29 / 30 May / 3 Jun 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Jun / 2 / 9 Jul 2027
Chorus Master:
Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger is from Gmunden, Upper Austria. He studied music education and church music at the University of Music and Performing Arts in Vienna as well as choral conducting at the Mozarteum in Salzburg. From 1983 to 1986, he was Kapellmeister of the Vienna Boys’ Choir. During this time, he led the ensemble in Vienna and on tours throughout Europe, South Africa, Canada, and the USA. From 1986, Ernst Raffelsberger served as choral director and Kapellmeister at the Landestheater Salzburg (participating in the Salzburg Mozart Week and the Salzburg Festival). In 1989, he moved as choral director and Kapellmeister to the Theater in Freiburg/Breisgau. Since autumn 1993, Ernst Raffelsberger has been engaged as choral director at the Zurich Opera House. Here he has overseen approximately 150 premieres and countless revivals, collaborating with renowned conductors such as Marco Armiliato, Riccardo Chailly, Teodor Currentzis, Christoph von Dohnányi, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Gianandrea Noseda, and Franz Welser-Möst. Guest performances with the Zurich Opera House have taken him to Vienna, London, Paris, and Tokyo. Beginning in the summer of 2012, he additionally undertook a ten-year role as choral director of the Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor at the Salzburg Festival, collaborating successfully with Riccardo Muti, Mariss Jansons, and Sir Simon Rattle. After concluding this work with the 2021 festival season, he has been responsible since 2025, at Maestro Muti’s request, for choral preparation for his festival concerts in Salzburg. Numerous CD and DVD recordings document his work both in Zurich and Salzburg.

Manon24 / 27 Sept / 3 / 7 / 10 Oct 2025 Tosca28 Sept / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Oct 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 May 2026 Madama Butterfly30 Dec 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dec 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb / 1 / 5 / 7 Mar / 6 Apr 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr 2026
Choreography and assistant direction:
Teresa Rotemberg

Teresa Rotemberg

Teresa Rotemberg stammt aus Buenos Aires und erhielt ihre Ballettausbildung am Teatro Colón in ihrer Heimatstadt und an der École de Danse Classique in Monte Carlo bei Marika Besobrasova. Erste Engagements führten sie nach Ulm, Stuttgart, an die MOVERS Dance Company unter der Leitung von Bruno Steiner in Zürich, ans Stadttheater Giessen unter Thomas Langkau und ans Deutsche Nationaltheater Weimar unter Ismael Ivo. 1999 gründete sie ihre eigene Compagnie Mafalda, mit der sie bis heute verschiedene Tanztheaterstücke realisiert. Als Gastchoreografin für Ballettcompagnien erarbeitete sie u. a. Sprunghaft und launisch (2011) am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken und Irreversibel (2010) im Rahmen von b.05 für das Ballett der Deutschen Oper am Rhein. Die Produktion SoundMoves, die in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Musikerduo «stimmhorn» des Cathy Sharp Dance Ensemble entstand, war unter anderem am Holland Dance Festival (2007) und im Jahr darauf im Rahmen von STEPS, dem grössten Tanzfestival der Schweiz, zu sehen. Seit 2005 ist Teresa Rotemberg auch als Regisseurin für Schauspiel tätig und inszenierte u.a. Verbrennungen von Wajdi Mouawad (2008) sowie Calamari Union nach dem gleichnamigen Film von Aki Kaurismäki (2010) am Theater Münster, Gegen den Fortschritt von Esteve Soler am Theater Aachen (2011) und Aschenputtel am Theater Biel/Solothurn (2014). Teresa Rotemberg leitete ausserdem diverse Projekte mit Laien, Jugendlichen und Kindern unter anderem am JES-Theater in Stuttgart, am Theater Freiburg und im Rahmen der kantonalen Kulturförderung in Basel-Land. Zuletzt entstand München – da bin ich am Jungen Resi München, mit dem sie den ersten Preis beim Münchner Stadtwettbewerb zur Stadtentwicklung «mitdenken-mitreden-mitplanen» gewann.

Dramaturgy:
Michael Küster

Michael Küster

Michael Küster is from Germany. After studying German studies, art, and speech science at the University of Halle, he worked as a presenter, author, and speaker at various broadcasting stations in Germany. There, he hosted numerous classical music programs and live broadcasts of major concert events, including those from the Metropolitan Opera New York, the Semperoper Dresden, and the Leipzig Gewandhaus.
Since 2002, he has been a dramaturg at the Zurich Opera House, working with directors such as Matthias Hartmann, David Alden, Robert Carsen, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto, David Pountney, Johannes Schaaf, and Graham Vick.
As dramaturg of Ballett Zürich, Michael Küster has collaborated since 2012 with Cathy Marston, Marco Goecke, Marcos Morau, Kim Brandstrup, Edward Clug, Alexei Ratmansky, William Forsythe, Jiří Kylián, and Hans van Manen. Together with Christian Spuck, he worked on productions including «Winterreise» («Prix Benois de la Danse»), «Romeo and Juliet», «Messa da Requiem», and «The Sleeping Beauty».
At La Scala in Milan, Michael Küster was dramaturg for Matthias Hartmann’s opera productions of «Der Freischütz», «Idomeneo», and «The Queen of Spades».

Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Oct / 1 / 9 / 13 Nov / 2 / 5 / 6 / 9 Dec 2025 / 11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dec 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr 2026 Countertime5 / 7 / 14 Sept 2025 The Butterfly Effect4 / 13 / 23 Apr 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb / 1 / 5 / 7 Mar / 6 Apr 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 May / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Jun / 20 / 27 / 29 Nov / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dec 2026 Nachtträume20 / 25 / 28 / 30 Jun / 4 Jul 2026 Timeframed17 / 18 / 22 / 25 / 30 Jan / 1 / 4 / 6 / 8 / 11 / 12 Feb 2026 / 27 Feb / 6 / 24 Mar / 1 / 3 / 9 / 18 / 22 / 28 / 30 Apr / 1 May 2027 Ein Sommernachtstraum26 Sept / 11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Oct / 12 / 13 / 14 Nov 2026 / 19 / 22 / 29 Jun / 3 Jul 2027 Slow Rush16 / 17 / 22 / 28 / 30 Jan / 5 / 10 / 13 / 17 / 21 Feb / 29 / 30 May / 3 Jun 2027 Art Matters19 / 20 / 23 / 25 Feb / 29 Mar / 4 / 11 Apr 2027 See the music, hear the dance22 / 28 May / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Jun 2027
Fighting coach:
Werner Hug

Cast


Carmen Kate Aldrich


Micaëla Rachel Harnisch


Mercédès Irène Friedli


Frasquita Sen Guo


Don José Brandon Jovanovich


Escamillo Alexander Vinogradov


Le Remendado Roberto Ortiz


Dancaïro Alex Lawrence


Moralès Yuriy Tsiple


Zuniga Anatoli Sivko

Kate Aldrich

Kate Aldrich, geboren in Maine/USA, gab 2000 ihr Operndebüt als Preziosilla (La forza del destino) in Verona. Nachdem sie 2002 als Amneris in Zeffirellis Aida-Inszenierung zu sehen war, führten sie Engage­ments u.a. an die Opernhäuser von New York, San Francisco, Los Angeles, Washington, Montreal, Barce­lo­­na, Bo­log­­na, Turin, Mailand, Buenos Aires, Mont­pellier, Hamburg, Berlin, München sowie zu den Salzburger Festspielen und zum Rossini Festival in Pesaro. Neben Händel-Par­tien wie Ariodante, Ruggiero (Alcina) und Cesare/Sesto (Giulio Cesare) war sie u.a. als Romeo (I Capuleti e i Montecchi), Fenena (Na­­­­bucco), Marguerite (La damnation de Faust), Elisabetta (Maria Stuarda), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Charlotte (Werther), Ne­ro­ne/Otta­via (L’incoronazione di Poppea), Idamante (Idomeneo), Octavian (Der Rosen­ka­va­lier), La Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoff­­mann), Asca­nio (Benvenuto Cellini), Didon (Les Troyens), in den Titelrollen von La ceneren­tola und Zelmira sowie als Adriano (Rienzi) zu hören. Zentrale Rollen in ihrem Repertoire sind Carmen, die sie seit ihrem Debüt 2006 an der San Francisco Opera u.a. in New York (mit Jonas Kaufmann), München, Berlin, Moskau und Verona gesungen hat sowie Adalgisa (Norma), die sie in Montréal, Miami, Vancouver und Bologna verkörperte. Im Konzert sang sie Mah­lers Das Lied von der Erde und Zemlinskys Eine florentinische Tragödie mit James Conlon, Stra­win­skys Pulcinella und Debussys Le martyre de Saint Sebastian mit Daniele Gatti, La petite messe solenelle am Rossini Festival in Pesaro und in Washington sowie Ravels Shéhérazade. Geplant sind u.a. Anna Bolena (Giovanna) in Moskau und Toulon, Idomeneo (Idamante) in Lyon sowie Carmen in Vancouver und Lyon.

Rachel Harnisch

Rachel Harnisch, aus dem Wallis stammende Sopranistin, war zunächst vor allem als Mozart-Interpretin bekannt und feierte später als Rachel in La Juive in Lyon und Strasbourg sowie als Emilia Marty in Die Sache Makropulos in Antwerpen und beim Janáček-Festival in Brno Erfolge. Nachdem sie 2017 in der Uraufführung von Aribert Reimanns L’Invisible an der Deutschen Oper brilliert hatte, begeisterte sie 2019 Publikum und Presse in der Uraufführung von Hèctor Parras Les Bienveillants in der Regie von Calixto Bieito in Antwerpen. 2020 gab sie ihr sehr erfolgreiches Debüt in der Titelparte von Janáčeks Jenufa an der Deutschen Oper Berlin. Zu ihren Plänen zählen u.a. Die Sache Makropulos in Genf, ihr Debüt als Christine in Intermezzo in Basel und ihr Rollendebüt als Eva in Die Meistersinger von Nürnberg unter Donlad Runnicles an der Deutschen Oper Berlin. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Antonio Pappano, Eliahu Inbal, Kent Nagano, oder Zubin Mehta. Eine enge künstlerische Partnerschaft verband sie mit Claudio Abbado. Als Konzert- und Liedsängerin gastiert sie in fast allen grossen Musikzentren Europas. Es liegen mehrere CD-Einspielungen vor, darunter Mozart-Arien und Pergolesis Stabat Mater unter Claudio Abbado, Schoecks Besuch in Urach, Gustav Mahlers IV. Sinfonie sowie DVD-Mitschnitte von Les Contes d’Hoffmann vom Grand Théâtre de Genève und von Fidelio vom Lucerne Festival 2010 unter Claudio Abbado.

Irène Friedli

Irène Friedli grew up in Räuchlisberg, Switzerland, and completed her studies at the Basel Music Academy with a soloist diploma. The alto furthered her training in the interpretation class of Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, attended masterclasses with Brigitte Fassbaender, and studied with Helen Keller. She has won numerous awards at international song competitions. Since 1994, she has been a member of the ensemble at the Zurich Opera House. Here, she has sung roles including Second and Third Lady ("The Magic Flute"), Mercédès ("Carmen"), the title role in Ravel’s "L’Enfant et les sortilèges," Elsbeth ("Schlafes Bruder"), Lily ("Harley"), Annina and Flora ("La traviata"), Flosshilde ("Das Rheingold," "Götterdämmerung"), Marcellina ("Le nozze di Figaro"), Emilia ("Otello"), Lucia ("Cavalleria rusticana"), Olga in Peter Eötvös’ "Drei Schwestern," Marthe (Gounod’s "Faust"), Margret ("Wozzeck"), Lovis in Jörn Arnecke’s "Ronja Räubertochter," Flower Maiden and Voice from Above ("Parsifal"), Gertrud/Crone ("Hänsel und Gretel"), Clotilde ("Norma"), Mother/Other Mother ("Coraline"), Card Dealer ("Arabella"), and Nurse ("Boris Godunow"). In the world premiere of the family opera "Odyssee," she portrayed Eurycleia/Mother, and in "Girl with a Pearl Earring" she sang Tanneke. In 2012, she appeared at the Opéra Bastille in Paris. Most recently in Zurich, she has performed roles including the Queen of Hearts ("Alice in Wonderland"), Filipjewna ("Eugene Onegin"), Tisbe ("La Cenerentola"), Miss Bentson ("Lakmé"), Frau Waas/Frau Mahlzahn ("Jim Knopf"), Head Cook ("Amerika"), Ninetta ("I vespri siciliani"), Annina ("Der Rosenkavalier"), and Gertrud/Crone ("Hänsel und Gretel").

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Oct 2025 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov / 2 / 4 / 16 / 18 Dec 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 28 Nov / 6 Dec 2026 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb / 2 / 5 Mar 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 May 2027 Herr der Diebe27 Feb / 7 / 9 / 11 Mar 2027 Elektra22 / 26 Nov / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dec 2026

Sen Guo

Sen Guo wurde in Shanxi/China geboren. Ihre Ausbildung erhielt sie am Konservatorium in Shanghai und am Zhou Xiao Yan Opera Center. Sie war Preisträgerin der China Vocal Competition, des Shanghai International Master Class Institute und der Hong Kong Competition for Young Asian Musicians. An der Oper Shanghai war sie als Violetta in La traviata zu hören. In der Spielzeit 2001/02 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie in der Studioproduktion Die Pilger von Mekka die Dardané verkörperte. Die Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sang sie an der Semperoper Dresden, an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper, am Theater St. Gallen und am Theater an der Wien, Olympia (Les Contes d’Hoffmann) in der Tonhalle Zürich, Gilda am Grand Theatre in Shanghai. Als festes Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich seit der Spielzeit 2002/03 war Sen Guo u.a. als Königin der Nacht, Frasquita (Carmen), Blumenmädchen (Parsifal), Voce dal cielo (Don Carlo), Cecilio (Lucio Silla) von Johann Christian Bach), Musetta (La bohème), Fiakermilli (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Amaltea (Mosè in Egitto), Giulia (La scala di seta) und Gilda (Rigoletto) zu erleben. 2014/15 war sie am Opernhaus Zürich u.a. als Königin der Nacht und Clorinda in La cenerentola zu sehen.

Brandon Jovanovich

Brandon Jovanovich studierte an der Northern Arizona University sowie an der Manhattan School of Music. Sein Sieg beim Richard-Tucker-Gesangswettbewerb 2007 war der Auftakt zu einer internationalen Karriere, die ihn seither an die bedeutendsten Opernbühnen geführt hat. So gab er in der Saison 2009/10 sein Debüt an der New Yorker Met als Don José (Carmen). Die gleiche Rolle hat er an der Deutschen Oper Berlin, an der Bayerischen Staatsoper in München, am Opernhaus Zürich, in der Arena di Verona, an der Lyric Opera of Chicago, dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona und am Glyndebourne Festival gesungen, sowie unlängst in Dallas, Houston, Los Angeles (unter Plàcido Domingo), Australien und an der Wiener Staatsoper. Sein Repertoire umfasst Partien wie Cavaradossi (u.a. Köln, Seattle, Nizza, Bregenz, Vlaamse Opera), Pinkerton (u.a. New York, San Francisco, Los Angeles, Stuttgart), Macduff, Alfredo (La traviata) oder Pollione (Norma). Er war u.a. in Les Contes d’Hoffmann an der Mailänder Scala zu hören, in der Titelrolle von Peter Grimes am Teatro di San Carlo in Neapel, sang Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg) in Paris und San Francisco, Des Grieux (Manon Lescaut) am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und an der Bayerischen Staatsoper wie auch Bacchus (Ariadne auf Naxos) in München und Chicago. 2016/17 sang er u.a. Enée (Les troyens) und Don José in Chicago, Prinz (Rusalka) an der Met, Siegmund (Die Walküre) an der Deutschen Oper Berlin sowie Sergej (Lady Macbeth von Mzensk) an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen. In Zürich war er zuletzt als Florestan (Fidelio), Sergej, Tambourmajor (Wozzeck) sowie als Lohengrin zu erleben.

Alexander Vinogradov

Alexander Vinogradov gab noch als Student des Moskauer Konservatoriums sein Debüt am Bolschoitheater in der Rolle des Oroveso (Norma). Seitdem ist er regelmässig auf den wichtigsten Bühnen der Welt zu Gast, u. a. an der Staatsoper Berlin, der Opéra National de Paris, dem Teatro alla Scala, der Metropolitan Opera, dem Teatro Real Madrid, dem Royal Opera House Covent Garden, der Staatsoper Hamburg, der Bayerischen Staatsoper, dem Opernhaus Zürich, der Wiener Staatsoper und bei interna­tionalen Musikfestivals. Auf dem Konzertpodium trat er u. a. mit der Staatskapelle Berlin, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Deutschen Symphonie Orchester, dem LA Symphony, dem Chicago Symphony und dem Radio Philharmo­nic Orchestra in Amsterdam auf. Zu seinem Repertoire gehören Escamillo (Carmen), Filippo II (Don Carlo), Procida (I vespri siciliani), Silva (Ernani), Zaccaria (Nabucco), Pimen (Boris Godunow), Sarastro (Die Zauberflöte), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Daland (Der fliegen­de Holländer), Banquo (Macbeth), Leporello (Don Giovanni), Timur (Turandot), Mephistopheles (Faustund La Damnation de Faust), Enrico VIII (Anna Bolena) und Titelrollen in Le nozze di Figaro, Attila und Aleko.

Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»29 / 31 Mar 2026

Roberto Ortiz

Roberto Ortiz, Tenor, wurde in Mexico City geboren und studierte Gesang in seiner Heimatstadt sowie an der Royal Academy of Music in Lon­don. Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Kiri Te Kanawa, Catherine Malfitano, José Carreras, Dennis O’Neill und Francisco Araiza und war Stipendiat der Solti Foundation. Aufgetreten ist er bisher als Ferrando (Così fan tutte), Alfredo (La traviata), Jupiter (Semele) und Damon (Acis und Galatea). Seit 2012/13 gehört er zum IOS und ist in dieser Saison am Opernhaus Zürich u.a. in Das Gespenst von Canterville, Salome und Carmen zu erleben.

Alex Lawrence

Alex Lawrence stammt aus den USA. 2011 schloss er sein Gesangsstudium an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia ab; zu seinen Lehrern gehörten Sherrill Milnes und Bill Schu­man. Er sang bereits Partien wie Ger­mont (La traviata), Enrico (Lucia di Lammer­moor), Malatesta (Don Pasquale), Guglielmo (Così fan tutte), Ford (Falstaff), Graf (Ca­pric­cio), Marcello (La bo­hè­me), Don Giovanni und Mandryka (Arabella). Am Theater Basel war er als Zweiter Handwerksbursch (Woz­zeck), Moralès (Car­men), Jäger (Rusalka) und Onkel Sarvaor (La vida breve) zu hören. Er war Don Giovanni (Cover) unter Gustavo Dudamel, sang Konzerte in Tanglewood unter James Levine und nahm beim Glim­merglass Festival teil. Er ist Ensemblemitglied am Opern­­haus Zürich, wo er u.a. als Sam in Trouble in Tahiti und in der Titelpartie von Das Gespenst von Canterville zu hören war.

 

Yuriy Tsiple

Yuriy Tsiple wurde in der Ukraine geboren und studierte Gesang an der Universität für Musik in Bukarest bei Ionel Voineag. Bereits während seines Studiums wurde er vom Staatlichen Rumänischen Rundfunk und Fernsehen für Aufnahmen und Konzerte mit dem Rundfunkorchester und dem Kammerorchester des Staatlichen Rundfunks engagiert. Er gewann erste Preise bei renommierten rumänischen Wettbewerben wie 2007 beim Ionel-Perlea-Wettbewerb in Slobozia und beim Mihail-Jora-Wettbewerb in Bukarest. 2009/10 debütierte er an der Oper Frankfurt als Mitglied des Opernstudios. Er sang u.a. Roberto/Nardo in Mozarts La finta giardiniera, Alcindoro in La bohème und die Titelpartie in Telemanns Pimpinone. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Opéra National du Rhin in Strassburg, wo er als Ali Baba in Cherubinis Ali Baba und als Malatesta in Donizettis Don Pasquale zu erleben war. 2011/12 sang er an der Opéra National du Rhin Schaunard in La bohème, Le Roi in Le Chat botté und debütierte als Don Parmenione in Rossinis L’occasione fa il ladro. Gastspiele führten ihn als Ali Baba an das Théâtre de l’Athénée in Paris, als Ramiro (L’Heure espagnole) zum Rumänischen Rundfunk nach Bukarest und als Conte (Le nozze di Figaro) an die Nationaloper Bukarest. Unlängst sang er Don Parmenione mit dem Orchestre National de l’Île de France. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied der Oper Zürich, wo er u.a. als Moralès (Carmen), Schaunard, Gespenst von Canterville, Jake Wallace (La fanciulla del West), Il Barone di Trombonok (Il viaggio a Reims), Sheriff von Nottingham (Robin Hood), Kilian (Der Freischütz) und Cristiano (Un ballo in maschera) zu erleben war.

Anatoli Sivko

Anatoli Sivko studierte in Weissrussland Gesang. Noch während seines Studiums war er in Verdis La traviata und Rachmaninows Aleko zu hören und absolvierte Meisterkurse bei Teresa Zylis-Gara sowie bei Yevgeny Nesterenko. Er ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbe, unter anderem des internationalen Stanisław Moniuszko Gesangswettbewerbs in Warschau 2013. Er sang Konzerte in Antwerpen und Gent, beim Young Euro Classic Festival im Konzerthaus Berlin und war 2011 Teilnehmer des Young Singers Project bei den Salz­burger Festspielen. In der Spielzeit 2010/11 war er Gast des niederländischen Opern­studios. Weitere Engagements waren die Titelpartie in Verdis Attila in Tallinn, Gaspar in Donizettis Rita in Graz, Farfarello in L’amour des trois Oranges in Riga sowie Konzerte mit Vladimir Spivakov in Minsk, mit Valery Gergiev beim Mikkeli Music Festival in Finnland, wo er 2013 auch mit einem Solorezital auftrat. Zu seinen jüngsten und zukünftigen Engagements gehören Stra­win­skys Le rossignol (NTR Zaterdagmatinee, Amsterdam), erneut Farfarello in L’amour des trois Oranges in Riga, Sparafucile in Rennes, Zaretsky in einer konzertanten Aufführung von Eugen Onegin in Luxembourg sowie sein Debüt an der ROH Covent Garden London als Samuel in Un ballo in maschera.

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Philharmonia Zürich

1985 entstand in Folge der Trennung des traditionsreichen Tonhalle- und Theaterorchesters das Orchester der Oper Zürich. 2012, mit Beginn der Intendanz von Andreas Homoki und dem Amtsantritt des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi, wird das Orchester der Oper Zürich zur Philharmonia Zürich. Pro Saison ist das Orchester in rund 250 Opern- und Ballettvorstellungen des Opernhauses Zürich zu hören. Als Podium für das Konzertrepertoire werden zusätzlich die Philharmonischen Konzerte veranstaltet. Soiréen und Kammermusikmatinéen ergänzen das künstlerische Spektrum des Orchesters. Bevor Fabio Luisi mit der Saison 2012/13 als Generalmusikdirektor die künstlerische Leitung des Orchesters übernommen hat, haben u. a. Franz Welser-Möst (1995-2008, ab 2005 als Generalmusikdirektor) und zuletzt Daniele Gatti als Chefdirigent (2009-2012) das Orchester geleitet. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum «Orchester des Jahres» in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weit verbreitete internationale Anerkennung.

Mehr Informationen zur Philharmonia Zürich finden Sie hier

La traviata20 / 23 / 29 Dec 2026 / 1 / 3 / 6 / 9 / 12 / 15 / 19 / 23 Jan 2027 Die lustige Witwe27 / 31 Dec 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan 2027

Kinderchor der Oper Zürich

Der Kinderchor der Oper Zürich wurde 1985 für Jean-Pierre Ponnelles Neuproduktion von  Bizets Carmen gegründet und gastierte mit dieser erfolgreichen Inszenierung schon bald darauf in Dresden und Athen. Mit der Zeit entwickelte sich ein festes Ensemble, welches in den verschiedensten Produktionen im Opernhaus, aber auch im Zürcher Hallenstadion bei Puccinis Turandot und Mussorgskis Boris Godunow (in russischer Sprache) auftrat.
Inzwischen wirken ca. 50 Kinder regelmässig in diesem Ensemble mit. Einzelne von ihnen übernehmen in einigen Opern sogar kleinere Solopartien. Die Zahl der Auftritte in immer aufwendigeren Inszenierungen am Opernhaus beträgt gegenwärtig 10 bis 15 verschiedene Werke pro Jahr.
Ausserhalb des Opernhauses ist der Kinderchor in den letzten Jahren immer wieder mit eigenen Kirchenkonzerten unter seinen Leitern Jürg Hämmerli und Ernst Raffelsberger aufgetreten, darüber hinaus aber auch in Anna Jenatsch von Martin Derungs unter Räto Tschupp, in Berlioz’ Te Deum unter Alex Hug in der Zürcher Tonhalle sowie im Rahmen eines Konzertes von Céline Dion im Letzigrundstadion.
Gastspielreisen führten den Kinderchor nach Deutschland (Krefeld), Italien (Verona) und Grossbritannien (London).

Tosca28 Sept / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Oct 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr / 13 / 17 May 2027 Werther14 / 19 Jun / 1 / 4 / 10 Jul 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov / 6 Dec 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan 2027 La bohème16 / 18 / 23 Jun / 4 / 7 / 10 Jul 2027

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept / 3 / 7 / 10 Oct 2025 La scala di seta25 / 28 Sept / 19 / 24 Oct 2025 Tosca28 Sept / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Oct 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr / 13 / 17 May 2027 Madama Butterfly30 Dec 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dec 2025 / 1 / 4 Jan 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 May 2027 Werther14 / 19 Jun / 1 / 4 / 10 Jul 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Jul 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Oct 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 May 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb / 1 / 6 / 10 Mar 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dec 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan 2026 Un ballo in Maschera22 / 28 / 31 May / 7 / 13 Jun 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dec 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan / 29 Sept / 8 / 17 / 23 / 25 Oct 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 Mar 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 Mar / 2 / 6 / 30 Apr / 2 May 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov / 17 / 21 Dec 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 May 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 Mar / 10 / 12 Apr 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov / 6 Dec 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dec 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dec 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan 2027 Die Walküre24 / 31 Jan / 3 / 6 Feb 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb / 2 / 5 Mar 2027 La bohème16 / 18 / 23 Jun / 4 / 7 / 10 Jul 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Jul 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb / 3 / 7 Mar / 4 / 7 / 10 / 16 Apr 2027 Elektra22 / 26 Nov / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dec 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 Mar 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Jun / 2 / 9 Jul 2027 Tannhäuser26 Sept / 4 / 9 / 13 Oct 2026


Pressestimmen

Pressestimmen

«Wer Carmen schon oft gesehen hat – HINGEHEN, weil es soviel Neues zu entdecken gibt und die Inszenierung von atemberaubender Stringenz ist.
Wer Carmen noch nie gesehen hat – HINGEHEN.
»
Oper aktuell vom 14. September 2019


Good to know

Programmbuch

Synopsis

Act 1
Outside the cigarette factory, a group of policemen led by Moralès watch the passersby as they wait for their guard duty to end. Micaëla, a girl not from these parts, catches the men’s eye. She is looking for Don José, a childhood friend. When she asks the policemen about him, they start to make advances, and she has to struggle to get away.
Don José turns up for duty and gets into an argument with his superior, Lieutenant Zuniga. When the factory bell rings to announce the midday break, the women workers come out to be met by their admirers. Carmen, who is used to a lot of male attention, is intrigued by Don José’s indifference to her and throws him a flower. A bell sounds ordering the women back to work.
Micaëla finds Don José and gives him a letter from his mother. Reading it, he learns that she wants him to marry Micaëla.
Suddenly there is uproar from within the factory. Carmen has quarrelled with a fellow worker and has cut the woman’s face in the ensuing fight. Zuniga has Carmen arrested, and orders Don José to take her to prison.
Left alone with Don José, Carmen persuades him to abandon his sense of duty by offering to meet him again at Lillas Pastia’s tavern. Don José helps Carmen escape.

Act 2
Lillas Pastia’s tavern, Carmen waits for Don José, who has been imprisoned for helping her escape. Carmen rejects Zuniga’s advances, but is more open to the attentions of Escamillo, a bullfighter who is being wildly welcomed by the tavern’s patrons.
Dancaïro and Remendado, two smugglers, ask Carmen and her friends Frasquita and Mercédès to distract the customs officers during their next smuggling operation. Carmen refuses.
Don José arrives. He loves Carmen; but her pull is not strong enough for him to leave the police and join the smugglers’ gang. Suddenly Zuniga appears. An argu­ment develops with Don José and the smugglers, and Zuniga is killed in the scuffle. Don José has no choice now: he must throw in his lot with the smugglers.

Act 3
Scene One
The smugglers are bringing their goods in at night over a dangerous mountain path. Carmen has grown tired of Don José, and advises him to leave the smugglers’ gang.
Frasquita, Mercédès and Carmen ask the cards to tell them their futures. All Carmen can see in hers is death: Don José’s and her own.
The smugglers tell Don José to stay behind at their camp and look after the goods while they check out the lie of the land. Micaëla, who has followed Don José into the mountains, almost runs into him. Concealing herself, she then watches as Escamillo, who is looking for Carmen, arrives and is challenged to a duel by Don José, only to be saved at the last moment by Carmen’s intervention. Escamillo invites everyone to attend his next bullfight. Remendado discovers Micaëla in her hiding place. She persuades Don José to come back with her, telling him his mother is dying. Don José swears to Carmen that he will return.

Scene Two
Carmen and Escamillo are now a couple. Outside the arena, the spectators eagerly await the bullfights and welcome the toreadors as they arrive. Carmen does not follow Escamillo inside: despite her friends’ appeals, she is determined to wait for Don José, to have a final talk with him. Don José arrives and begs Carmen to make a new start with him, but she is unmoved by his entreaties and rejects him. At this Don José kills her just as, inside the bullring, Escamillo celebrates a further triumph.