0/0

Tosca

Melodramma in three acts by Giacomo Puccini (1858-1924)
Libretto by Giuseppe Giacosa and Luigi Illica
according to the drama «La Tosca» by Victorien Sardou

Musical director Paolo Carignani Producer Robert Carsen Stage and costume design Anthony Ward Assistant set designer Alexander Lowde Lighting designer Davy Cunningham Chorus Master Ernst Raffelsberger

In Italian with German and English surtitles. Duration 2 H. 30 Min. incl. intermission after 1st act after approx. 50 Min. Introduction 45 min before the performance.

Sun, 17. Oct 2021, 20.00, Opera by Giacomo Puccini
Price E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Italian opera subscription, Choice subscription, Opera House Day

Past performances

October 2021

Sun

03

Oct
20.00

Tosca

Opera by Giacomo Puccini, AMAG people's performance subscription

Wed

06

Oct
19.00

Tosca

Opera by Giacomo Puccini, Wednesday subscription B

Sat

09

Oct
19.00

Tosca

Opera by Giacomo Puccini, Saturday subscription

Tue

12

Oct
19.00

Tosca

Opera by Giacomo Puccini, Tuesday subscription B

Good to know

Currently, tickets for performances up until the end of October can be purchased. Further information on the sale of individual tickets can be found here. Information about subscription series in the 21/22 season can be found here.

In order to help protect yourself and others, we kindly ask you to observe the protective measures during your visit to the Opernhaus. Thank you in advance for your support.

Abstract

Tosca

Abstract

Tosca

Gallery

 

Photos «Tosca»

Audio introduction

Programmbuch

Tosca

Tosca

Synopsis

Tosca

Synopsis

Tosca

Biographies


Paolo Carignani, Musical director

Paolo Carignani

Paolo Carignani wurde in Mailand geboren. Er studierte am dortigen Giuseppe Verdi-Konservatorium Komposition, Orgel und Klavier, später Dirigieren bei Alceo Galliera. Seine Engagements haben ihn an zahlreiche italienische Opernhäuser geführt sowie u.a. an die Staatsopern in Wien, Berlin und München, die Deutsche Oper Berlin, die Nederlandse Opera in Amsterdam, das Royal Opera House in London, die Opéra Bastille in Paris, das Teatre del Liceu in Barcelona, die Metropolitan Opera in New York und das Amsterdamer Concertgebouw, ausserdem nach Oslo, Brüssel, Antwerpen, Glyndebourne, Salzburg und Spoleto, zum Schleswig-Holstein und zum Rheingau Musik Festival sowie zum Rossini Opera Festival in Pesaro. Im Konzertbereich dirigierte er u.a. die Münchner Philharmoniker, die Symphonieorchester des NDR, WDR und ORF, die Göteborger Symphoniker, das Detroit Symphony Orchestra und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Von 1999 bis 2008 war Paolo Carignani Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt und künstlerischer Leiter des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. 2018/19 gab er sein Debüt an der Scala in Mailand mit Ali Baba e i 40 ladorni sowie am Bolshoi in Moskau mit Un ballo in maschera. In der Spielzeit 2020/21 dirigierte er am Maggio Musicale in Florenz Nabucco, am Royal Danish Opera House Simon Boccanegra sowie Don Carlo am Bolshoi in Moskau.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Cavalleria Rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022


Robert Carsen, Lighting designer

Robert Carsen

Robert Carsen, geboren in Kanada, absolvierte eine Ausbildung als Schauspieler an der York University in Toronto und an der Bristol Old Vic Theatre School. Erste Erfolge als Regisseur hatte er Mitte der achtziger Jahre an den Opernhäusern in Genf und anschliessend Paris, wo Intendant Hugues Gall ihn förderte. International Furore machten Anfang der neunziger Jahre seine Puccini- und Janáček-Zyklen in Antwerpen. Es folgten Arbeiten an allen grossen Bühnen der Welt. Seine Opernproduktionen umfassen Dialogues des Carmélites (Amsterdam, La Scala, Royal Opera, Wien, Madrid u.a.), A Midsummer Night’s Dream (Aix), Rusalka, Capriccio, Tannhäuser u. a. (Paris), Don Giovanni (Mailand), Falstaff, Der Rosenkavalier (Royal Opera, Metropolitan Opera u.a.), The Turn of the Screw, Platée, Agrippina, Wozzeck (Theater an der Wien), Rinaldo, L’incoronazione di Poppea (Glyndebourne), La traviata (Venedig), Der Ring des Nibelungen (Köln, Shanghai, Barcelona, Madrid u. a.). Zudem inszeniert er Theater und Musicals: My Fair Lady, Singin’ in the Rain (Théâtre du Châtelet, Mariinsky Theatre, Chicago u.a.) und wirkte als Kurator und Szenograph für Ausstellungen u.a. im Grand Palais und im Musée d’Orsay (Paris), an der Royal Academy of Arts (London) sowie am Art Institute of Chicago. 2017/18 gab er mit Shakepeares Der Sturm sein Debüt an der Comédie Française. Seine für Les Bouffes du Nord (Paris) entstandene The Beggar’s Opera war auch im Rahmen einer internationalen Tournée zu sehen. Zu seinen jüngsten Arbeiten gehören u.a. Siegfried in Madrid, Il trionfo del Tempo e del Disinganno bei den Salzburger Festspielen, Die tote Stadt an der Komischen Oper Berlin, Idomeneo in Madrid und Oceane von Detlef Glanert an der Deutschen Oper Berlin. Am Opernhaus Zürich inszenierte er Lucia di Lammermoor, Tosca, Semele, Pique Dame, Hänsel und Gretel und zuletzt Arabella.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022


Ernst Raffelsberger, Chorus Master

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Macbeth09, 18, 20, 23, 26, 29 Mar; 01 Apr 2022 Così fan tutte14, 19, 27 Nov; 02, 07, 11 Dec 2021 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Cavalleria Rusticana / Pagliacci18, 21, 23, 26, 30 Jan 2022 Il turco in Italia20, 24, 27 Feb; 04 Mar 2022 L'Italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022 Arabella08, 13, 15, 20 May 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022 Tristan und Isolde26, 29 Jun; 02, 06, 09 Jul 2022


Sonya Yoncheva, Floria Tosca

Sonya Yoncheva

Sonya Yoncheva stammt aus Bulgarien und studierte Klavier und Gesang in ihrer Heimatstadt Plovdiv sowie am Genfer Konservatorium. Zu ihren zahlreichen internationalen Auszeichnungen gehört der erste Preis von Placido Domingos Operalia-Wettbewerb, den sie 2010 gewann. Ihr breit gefächertes Repertoire umfasst Partien des Barock ebenso wie Opern von Mozart, Verdi und Puccini. In kurzer Zeit eroberte sich Sonya Yoncheva einen festen Platz auf den wichtigsten Bühnen der Welt wie der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House London, der Bayerischen Staatsoper München, den Staatsopern in Berlin und Wien sowie der Opéra de Paris. Sie sang Gilda (Rigoletto), Tosca, Luisa Miller und Mimì (La bohème) an der Metropolitan Opera, Violetta (La traviata) an der Staatsoper Berlin, dem Palau de les Arts in Valencia, in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper München, Mimí an der Mailänder Scala, Marguerite (Faust) an der Staatsoper Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden und am Royal Opera House Covent Garden sowie Norma und Antonia (Les Contes d’Hoffmann) ebenfalls am ROH London. Höhepunkte der jüngeren Zeit waren u.a Poppea in L'incoronazione di Poppea bei den Salzburger Festspielen, die Titelpartie von Médée und Tosca an der Staatsoper Berlin, Desdemona (Otello) und Iolanta an der Met in New York und Imogene (Il pirata) am Teatro Real de Madrid. 2020 sang sie beim Konzert A riverder le stelle an der Mailänder Scala zusammen mit zahlreichen namhaften Künstlerinnen. In der Spielzeit 2020/21 gab sie Galakonzerte und Rezitale in New York, Valencia, Madrid, Paris, Baden-Baden, München und Salzburg und sang im Sommer 2021 in der Arena von Verona Violetta.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021


Joseph Calleja, Mario Cavaradossi

Joseph Calleja

Joseph Calleja wurde auf Malta geboren, wo er auch seine Gesangsausbildung absolvierte. Sein Debüt gab er 1997 am dortigen Astra Theatre als Macduff (Macbeth) und sang im selben Jahr Leicester (Maria Stuarda) an der Nationalen Reisopera in Holland. Ebenfalls 1997 war er Preisträger des Belvedere-Gesangswettbewerbs, ein Jahr später gewann er den Caruso-Wettbewerb und danach Placido Domingos Operalia. Mittlerweile gilt er als einer der wichtigsten Tenöre seiner Generation. Gastengagements führten ihn u.a. ans Royal Opera House Covent Garden in London, an die Staatsopern in Wien, München, Hamburg und Dresden, an die Lyric Opera Chicago, zu den Salzburger Festspielen und an die Festivals in Spoleto und Pesaro. An der Met, wo er regelmässig gastiert, war er zuletzt in der Titelpartie von Faust, als Mario Cavaradossi (Tosca) und Rodolfo (La bohème) sowie in einem Konzert zusammen mit Diana Damrau zu erleben. Jüngst sang er ausserdem an der Staatsoper Hamburg Rodolfo (Luisa Miller), an der Deutschen Oper Berlin Sir Edgardo di Ravenswood (Lucia di Lammermoor), an der Bayerischen Staatsoper Don José (Carmen), an der Wiener Staatsoper den Herzog von Mantua (Rigoletto) und Cavaradossi, eine Partie mit der er zudem beim Festival d’Aix en Provence und in Gran Teatre del Liceu Barcelona gastierte. Liederabende und Konzerte führten ihn 2020/21 an die Opera Australia in Sydney, ans Opera Naples Festival in Florida und an die Deutsche Oper Berlin.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021


Thomas Johannes Mayer, Baron Scarpia

Thomas Johannes Mayer

Thomas Johannes Mayer absolvierte seine Gesangsausbildung an der Kölner Musikhochschule bei Liselotte Hammes und Kurt Moll. Nach einem vielbeachteten Don Giovanni am Theater Basel sang er 2004 seinen ersten Wotan (Der Ring des Nibelungen) in Karlsruhe – eine Partie, die er seither an den grossen internationalen Opernhäusern verkörperte: De Nederlands Opera Amsterdam, Deutsche Oper Berlin, Berliner Staatsoper unter den Linden, Bayerische Staatsoper München, Opéra National de Paris, Wiener Staatsoper, Bayreuther Festspiele und in Tokio. Zu seinem Repertoire gehören nicht nur die grossen Wagner- und Strausspartien wie Barak (Die Frau ohne Schatten), Jochanaan, Mandryka (Arabella), Amfortas (Parsifal), Telramund (Lohengrin), und die Titelrolle in Der fliegende Holländer, sondern auch Partien des italienischen Fachs sowie Moses in Schönbergs Moses und Aron, Thoas in Glucks Iphigénie en Tauride, Mizguir in Rimski-Korsakows Schneeflöckchen und die Titelpartie in Alban Bergs Wozzeck. In der Spielzeit 2020/21 sang er Kurwenal (Tristan und Isolde) bei den Weinviertler Festspielen in Tschechien, Don Pizarro (Fidelio) an der Oper Kopenhagen, Telramund und den Holländer an der Deutschen Oper Berlin sowie Jochanaan (Salome) am Bolschoi Theater in Moskau.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021


Stanislav Vorobyov, Cesare Angelotti

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Colline und Benoît (La bohème), Spinelloccio (Gianni Schicchi), Galitsky (Prinz Igor) sowie Gremin und Zaretsky (Jewgeni Onegin). 2014 gewann er den ersten Preis bei der «Theatre Assemblies International Festival Competition» in Moskau sowie den Grand Prix beim Internationalen Wettbewerb «Open Europe – Open Planet» und 2015 den dritten Preis beim 7. Internationalen Wettbewerb für Operngesang Sankt Petersburg. Von 2016-2018 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war in der Zeit als Gualtiero Valton (I puritani), Araldo (Otello), Faust (Der feurige Engel) sowie in Lohengrin, Jewgeni Onegin und Madama Butterfly zu hören. Seit der Spielzeit 2018/19 gehört er zum Ensemble des Zürcher Opernhauses, wo er als Colline (La bohème), als kaiserlicher Kommissar (Madama Butterfly), als Notar (Der Rosenkavalier), als Reinmar von Zweter (Tannhäuser), als Oberpriester (Nabucco) und als Alidoro (La Cenerentola) zu erleben war. Im Sommer 2018 gastierte er bei den Bregenzer Festspielen als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), im Herbst 2018 als Nourabad (Les Pêcheurs de perles) an der Oper Vlaandern und im Februar 2020 sang er den L’ombra di Nino in einer konzertanten Aufführung von Semiramide im Concertgebouw in Amsterdam.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021 Anna Bolena05, 09, 14, 18, 23, 29 Dec 2021; 02, 05, 09, 13 Jan 2022 Il pirata01, 06, 10 Jun 2022


Valeriy Murga, Mesner

Valeriy Murga

Valeriy Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997–1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard in La bohème verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. in Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pique Dame (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo und Monterone) und L’italiana in Algeri (Ali) zu hören. In Tiefland gastierte er am Liceu Barcelona und in L’italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt war er in Zürich in Tosca (Angelotti), in Faust (Wagner), in Lady Macbeth von Mzensk als Polizeichef, als Sid (Fanciulla del West) und als Marchese d’Obigny in La Traviata zu erleben. Ebenso sang er in den Familienopern Das Gespenst von Canterville (Dr. Bürkli), Robin Hood (Little John) und Das verzauberte Schwein (Schwein).

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021 Die Odyssee13, 28 Nov; 07, 15, 26 Dec 2021; 16 Jan 2022 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022


Martin Zysset, Spoletta

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. Prince John (Robin Hood), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Tschekalinski (Pique Dame), Licone (Orlando paladino), Triquet (Jewgeni Onegin), den Obereunuchen (Land des Lächelns), Goro (Madama Butterfly), Spoletta (Tosca), Dormont (La scala di seta), den weissen Minister (Le Grand Macabre) und den Teufel / Erzähler (Die Geschichte vom Soldaten).

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022 Le nozze di Figaro19, 22, 25, 28 Jun; 01, 03, 07, 10 Jul 2022 Salome12, 15, 18, 24, 30 Sep; 03, 07, 10, 17 Oct 2021


Ilya Altukhov, Sciarrone

Ilya Altukhov

Ilya Altukhov, Bassbariton, stammt aus Russland und war vor seinem Studium am Khabarovsk College of Art als Popsänger tätig. 2007 vertrat er Russland beim Junior Eurovision Song Contest. Nach seinem Studium sang er 2017 beim Dinara Alieva Festival Rambaldo in Puccinis La Rondine und 2019 Gubetta in Donizettis Lucrezia Borgia. Im gleichen Jahr schloss er seinen Master an der Academy of Choral Art in Moskau ab und begann als Solist für ein barockes Musik-Ensemble unter Andrei Spiridonov zu singen. Dabei sang er Rollen wie Miller in der Oper Magician, Fortune-teller and Match-maker des russischen Komponisten Yevstigney Fomin und Colas in Mozarts Bastien und Bastienne. 2021 sang er Polyphemus in einer konzertanten Vorstellung von Acis and Galatea in der Philharmonie Moskau. Seit der Spielzeit 2020/21 ist Ilya Altukhov Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich und war hier in der IOS-Produktion Viva la mamma zu erleben.

Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 L'Italiana in Algeri06, 08, 10, 13, 15, 17, 20, 25, 31 Mar; 05 Apr 2022 Il mondo della luna05, 07, 11, 13, 15 May 2022


Benjamin Molonfalean, Un carceriere

Benjamin Molonfalean

Benjamin Avram Molonfalean, Bassbariton, wurde in Rumänien geboren. Sein Musikstudium schloss er an der Königlich Dänischen Musikakademie in Kopenhagen ab. Während seines Studiums sang er u.a. den Förster in Janáčeks Das schlaue Füchslein und die Titelpartie in Le nozze di Figaro. 2015 nahm Benjamin Molonfalean an Meisterkursen von Constance Fee und Gabor Bretz am Crescendo Summer Institute in Tokaj (Ungarn) teil. 2017 debütierte er an der Århus Sommeropera in der Oper Darwin von Niels Marthinsen. 2018 sang er in Rossinis Petite Messe solennelle in der Domkirche in Maribo (Dänemark) sowie 2019 die Titelrolle in Don Pasquale an der Opera Prima in Wien. Seit der Spielzeit 2021/22 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.

Rigoletto10, 13, 18, 22, 27 Apr 2022 Le Comte Ory31 Dec 2021; 07, 09, 14, 16, 20 Jan 2022 Tosca03, 06, 09, 12, 17 Oct 2021 Dialogues des Carmélites13, 17, 19, 25, 27 Feb; 03, 05 Mar 2022