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Manon

Opera in five acts and six scenes by Jules Massenet (1842-1912)
Libretto by Henri Meilhac and Philippe Gille
based on the novel by Abbé Prévost

Musical director Marco Armiliato Producer Floris Visser Stage and costume design Dieuweke van Reij Choreography Pim Veulings Lighting designer Alex Brok Choir director Ernst Raffelsberger Dramaturgy Kathrin Brunner
Manon Lescaut
Le Chevalier des Grieux
Le Comte des Grieux
Guillot de Morfontaine
Eric Huchet
De Brétigny
Marc Scoffoni
Poussette
Yulia Zasimova
Rosette
L'Hôtelier
Deux Gardes
Jamez McCorkle (07, 10, 13, 18, 22, 26 Apr / 04, 12, 15 May)
Omer Kobiljak (07, 10, 13, 18, 22, 26 Apr / 04, 12, 15 May)

In French with German and English surtitles. Introduction 45 min before the performance.
Introductory matinee on 24 Mär 2019.

Partner Opernhaus Zürich      

Dates & Tickets

April 2019

Sun

07

Apr
19.00

Manon

Opera by Jules Massenet , Premiere
Price G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Premiere subscription

Wed

10

Apr
19.30

Manon

Opera by Jules Massenet
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Premiere subscription B

Sat

13

Apr
19.30

Manon

Opera by Jules Massenet
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Saturday subscription, Choice subscription

Thu

18

Apr
19.00

Manon

Opera by Jules Massenet
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Thursday subscription A

Mon

22

Apr
20.00

Manon

Opera by Jules Massenet
Price H
AMAG people's performance subscription

Fri

26

Apr
19.00

Manon

Opera by Jules Massenet
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Friday subscription B

May 2019

Sat

04

May
19.00

Manon

Opera by Jules Massenet
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Mixed subscription B, French opera subscription

Sun

12

May
14.00

Manon

Opera by Jules Massenet
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Sunday subscription A

Wed

15

May
19.00

Manon

Opera by Jules Massenet
Price F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Wednesday subscription B

Good to know

Abstract

Manon

Abstract

Manon

Biographies


Marco Armiliato, Musikalische Leitung

Marco Armiliato

Marco Armiliato studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. Seit seinem Debüt mit La bohème an der San Francisco Opera und seiner Zusammenarbeit mit Luciano Pavarotti ist er ständiger Gast an den namhaften Opernhäusern der Welt. 1995 gab er seine Debüts am Teatro La Fenice in Venedig (Il barbiere di Siviglia) und an der Wiener Staatsoper (Andrea Chénier). Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Metropolitan Opera in New York, wo er seit seinem Debüt 1998 schon über 360 Aufführungen geleitet hat, darunter Il trovatore, La bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, Rigoletto, Cyrano de Bergerac, La Fille du Régiment, La rondine und Lucia di Lammermoor. In San Francisco dirigierte er La bohème, Madama Butterfly, Turandot, La traviata, Tosca, Aida, La favorita, Il trovatore und Cavalleria rusticana. Ausserdem dirigierte er an der Wiener Staatsoper, in Covent Garden, an der Bayerischen Staatsoper, in der Arena di Verona, an der Pariser Opéra, am Liceu in Barcelona, an der Deutschen Oper Berlin und leitete Sinfoniekonzerte in Europa, den USA und Japan. Am Opernhaus Zürich dirigierte er in der Saison 2012/13 Tosca sowie 2013/14 die Neuproduktion La fanciulla del West. Zuletzt leitete er hier in der Spielzeit 2014/15 die Neuproduktion von La traviata. In der Spielzeit 2015/16 dirigierte er u.a. Anna Bolena und Il trovatore an der Metropolitan Opera; eine Neuproduktion von Faust an der Deutschen Oper in Berlin; Tosca, Andrea ChénierL’elisir d'amoreDon Carlo, I puritani, La traviataLa bohèmeRoméo et JulietteIl barbiere di Siviglia, Simon Boccanegra, Manon Lescaut, Don Pasquale, Turandot und Aida an der Wiener Staatsoper; Lucia di Lammermoor am Liceu in Barcelona; La traviata beim Münchner Opernfestival. Marco Armiliato dirigierte ein Galakonzert mit Angela Gheorghiu und Juan Diego Flórez  2016 beim Salzburg Whitsun Festival. An den Salzburger Festspielen 2016 dirigierte er Manon Lescaut mit Anna Netrebko in der Hauptrolle. Kürzlich kehrte er mit Aida, Manon Lescaut und La bohème an die Metropolitan Opera zurück.

Für die Einspielung Verismo Arias mit Renée Fleming, Jonas Kaufmann und dem Orchestra Sinfonica di Milano «Giuseppe Verdi» wurde Marco Armiliato mit dem Grammy Award ausgezeichnet. In der Spielzeit 2016/17 leitete er bereits die Aufführungen von La bohème, Aida und Manon Lescaut an der Metropolitan Opera sowie Turandot, Aida, La fanciulla del West, L’elisir d’amore, Il trovatore und Otello an der Wiener Staatsoper. Auch in den kommenden Spielzeiten wird er regelmässig für grosse Produktionen an die Metropolitan Opera New York zurückkehren.

Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019


Floris Visser, Inszenierung

Floris Visser

Floris Visser, geboren in Amsterdam, gehört zu den international gefragten Opern-Regisseuren der jüngeren Generation. Seit 2013 hat er zudem die Leitung der Operncompagnie Opera Trionfo aus Amsterdam inne. Er studierte Regie und Schauspiel an der Akademie der Darstellenden Künste Maastricht sowie Klassischen Gesang am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Nach seinem Abschluss assistierte er Willy Decker an De Nederlandse Opera und führte Regie bei Poulencs La Voix humaine für das International Theatre Festival Amsterdam. Es folgten u.a. Händels Agrippina (Königliches Theater Den Haag und Teatro Communale Modena), La clemenza di Tito (Lucent Danstheater und Anghiari Festival), Rossinis Il signor Bruschino (Concertgebouw Amsterdam und Konzerthaus Berlin) und Bizets Carmen (Delft). 2011 adaptierte Floris Visser Viktor Jerofejevs Erzählung und Alfred Schnittkes Oper Leben mit einem Idioten anlässlich des 25jährigen Bühnenjubiläums der niederländischen Oper. Zu Floris Vissers jüngsten Inszenierungen gehören Mozarts Così fan tutte am Bolschoi-Theatre in Moskau, Brittens Owen Wingrave mit Opera Trionfo und am Stadttheater Osnabrück, Glucks Orphée et Eurydice (Nationale Reisopera), Traettas Antigona (Opera Trionfo), Janácĕks Jenůfa (Staatsoper Hannover), Händels Semele bei den Internationalen Händel-Festspielen in Karlsruhe und Fortress Europe mit Opera Trionfo. 2013 erhielt Floris Visser den Charlotte Köhler Preis. Seine Inszenierung von Così fan tutte für das Bolschoi Theater erhielt fünf Nominierungen für die Goldene Maske, darunter Beste Regie und Beste Produktion. Seine Inszenierung von Orphée et Eurydice wurde vom «Opernmagazin» zur Oper des Jahres 2015 ernannt. Floris Visser ist Professor für Kulturwissenschaft an der Delft University of Technology.

Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019


Dieuweke van Reij, Bühnenbild und Kostüme

Dieuweke van Reij

Dieuweke van Reij stammt aus den Niederlanden. Sie arbeitet als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Tanz und Theater. Im Ballett zeichnete sie verantwortlich für die Ausstattung von Annabelle Lopez Ochoas Choreografien von Liaisons Dangereux (Ballett Augsburg), Celeste (Nationalballett Kuba), Mammatus (Joffrey Ballett Chicago) und Broken Wings (Nationalballett London). In der Oper arbeitete sie wiederholt mit dem Regisseur Floris Visser zusammen. So entwarf sie für seine Inszenierungen von Il signor Bruschino in den Niederlanden und Deutschland, Carmen in Delft, La bohème in Osnabrück, Orphée et Eurydice an der Reisopera in Enschede sowie Jenůfa Bühnenbild und Kostüme. Für Così fan tutte am Bolschoi-Theater Moskau entwarf sie die Kostüme, ebenfalls in einer Inszenierung von Floris Visser. Für diese Arbeit wurde sie für die «Goldene Maske» nominiert. Für ihre Ausstattung von The return of Hansel and Gretel für die freie holländische Musiktheatergruppe Orkater erhielt sie 2016 den Niederländischen Theaterpreis. Zuletzt zeichnete sie für die Kostüme von Eugen Onegin in der Inszenierung von Jetske Mijnssen an der Oper Graz sowie für Bühnenbild und Kostüme von Traettas Antigona am Stadttheater Osnabrück sowie an der Opera Trionfo Amsterdam (Regie: Floris Visser) verantwortlich.

Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 May 2019 Così fan tutte08, 11, 13, 16, 21, 24, 28 Nov; 01 Dec 2018 Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Nussknacker und Mausekönig15, 26, 29 Dec 2018; 01 Jan 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mar 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mar 2019 Tannhäuser27, 31 Mar; 05 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019 La sonnambula05, 09, 12 May 2019 Norma05, 08, 12, 15, 20 Jun 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 May 2019


Elsa Dreisig, Manon Lescaut

Elsa Dreisig

Elsa Dreisig hat französisch-dänische Wurzeln. Ihr Gesangsstudium absolvierte die Sopranistin am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und an der Musikhochschule Leipzig. Sie ist Preisträgerin bei zahlreichen internationalen Gesangswettbewerben. Zuletzt erhielt sie den ersten Preis als beste Sängerin beim „Operalia“-Wettbewerb. 2016 wurde sie von der Zeitschrift „Opernwelt“ als Nachwuchskünstlerin des Jahres ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2015/16 ist sie Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Berlin unter der künstlerischen Leitung von Daniel Barenboim. Dort sang sie bereits Hauptrollen wie Pamina (Die Zauberflöte) und Euridice (Orfeo ed Euridice) neben Bejun Mehta als Orfeo. Ebenfalls an der Staatsoper war sie an der Neuproduktion von Martinús Juliette beteiligt, wo sie neben Rolando Villazón und Magdalena Kozená auf der Bühne zu erleben war. An der Opéra de Clermont-Ferrand sang sie die Rolle der Rosina (Il barbiere di Siviglia). Im Konzert war die Elsa Dreisig u.a. bereits unter Donald Runnicles und David Zinman zu hören. Zuletzt konnte man sie sowohl als Papagena als auch als Pamina an der Staatsoper unter den Linden und als Pamina an der Opéra National de Paris sehen. Ab der Spielzeit 2017/18 wird sie Ensemblemitglied der Staatsoper Berlin sein.

Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019


Piotr Beczala, Le Chevalier des Grieux

Piotr Beczala

Piotr Beczała zählt zu den gefragtesten Tenören unserer Zeit. 2016/17 war er u.a. als Rodolfo (La bohème) an der Met, an der Staatsoper Unter den Linden und an der Deutschen Oper Berlin, als Edgardo (Lucia di Lammermoor) in Chicago und als Werther in Barcelona zu erleben. 2017/18 sang er u.a. Riccardo (Un ballo in maschera) in Barcelona, Edgardo in München, Don José in Wien und Rodolfo (Luisa Miller) an der Met; ausserdem gab er an der Wiener Staatsoper sein Rollendebüt als Maurizio (Adriana Lecouvreur). Seit seinem Debüt an der Met als Duca 2006 sang er dort Lenski (Jewgeni Onegin), Prinz (Rusalka), Edgardo, Rodolfo, Vaudémont (Iolanta), Riccardo, Gounods Roméo und Faust sowie 2012 seinen ersten Des Grieux (Manon). Seine Interpretation des Duca brachte ihm 2014 den Echo Klassik als Sänger des Jahres ein. An der Scala sang er Duca, Rodolfo und Alfredo (La traviata). Bei den Salzburger Festspielen, wo er 1997 als Tamino debütierte, feierte er als Roméo, Prinz, Rodolfo und als Faust sowie in konzertanten Aufführungen von Iolanta und Werther Erfolge. Auch als Konzert- und Liedsänger ist er weltweit gefragt. Piotr Beczała, der aus Polen stammt und seit 2012 Schweizer ist, studierte an der Musikakademie in Katowice. Er war langjähriges Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Neben einer Reihe von DVDs u.a. aus dem Opernhaus Zürich umfasst seine Diskographie Soloalben wie Mein ganzes Herz, The French Collection, Salut, Verdi und Slavic. Unlängst wurde er bei den International Opera Awards 2018 zum Sänger des Jahres ausgezeichnet. In Zürich war er zuletzt als Prinz Sou-Chong in Das Land des Lächelns und mit einem Liederabend zu erleben.

Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019


Yuriy Yurchuk, Lescaut

Yuriy Yurchuk

Yuriy Yurchuck, Bariton, stammt aus der Ukraine und studierte Gesang an der DePaul University in Chicago. Er wurde bei zahlreichen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet, darunter die Queen Sonja International Music Competition in Oslo (2015), die Montserrat Caballé International Singing Competition in Spanien (2015) und die Jensen Foundation Vocal Competition in den USA (2014.) Als Mitglied des Jette Parker Young Artists Programme in London war er auf der Bühne des Royal Opera House Covent Garden u.a. als Blazes in Peter Maxwell Davies’ The Lighthouse, als Angelotti in Tosca, als Steuermann in Tristan und Isolde sowie als Germano in Rossinis La scala di seta zu erleben. Bis vor kurzem war Yuriy Yurchuck Ensemblemitglied in Covent Garden, wo er Schlémil in Les Contes d’Hoffmann und Baron Douphol in La traviata sang und als Prinz Yamadori (Madama Butterfly), Mandarin in Turandot sowie in Die Nase zu erleben war. In der Spielzeit 2017/18 sang er Conte Rodolpho in Jacopo Foronis Melodramma semiserio Margherita beim Wexford Opera Festival, die Titelrolle in Jewgeni Onegin an der Ukrainischen Nationaloper in Kiew und Ping in Turandot am Opernhaus Zürich.

La bohème05, 07, 11, 14 Oct 2018 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019


Alastair Miles, Le Comte des Grieux

Alastair Miles

Der britische Bass Alastair Miles studierte an der Londoner Guildhall School of Music und im National Opera Studio. Seine internationale Karriere begann, als er 1986 den Decca Kathleen Ferrier Prize in der Londoner Wigmore Hall gewann. Engagements führten ihn seither u.a. an die Metropolitan Opera in New York (I puritani, Lucia di Lammermoor), an die Wiener Staatsoper (La Juive, La forza del destino, Linda di Chamounix, Nabucco, Don Carlo), an die Mailänder Scala (Il viaggio a Reims), an die Bayerische Staatsoper (Saul, Pelléas et Mélisande, Turandot, Orlando und erst kürzlich Die Gezeichneten), an die Vlaamse Opera (Don Giovanni), De Nederlandse Opera in Amsterdam (Le nozze di Figaro, La Juive, Les Troyens), nach Glyndebourne (Die Meistersinger von Nürnberg, Don Giovanni, Simon Boccanegra, Die Zauberflöte) und immer wieder ans Royal Opera House Covent Garden, wo er etwa als Colline (La bohème), Rodolfo (La sonnambula), Elmiro (Rossinis Otello), Banquo (Macbeth) und als Comte Des Grieux (Manon) zu erleben war. Im Konzertbereich arbeitet Alastair Miles mit Klangkörpern wie dem London Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra und dem Leipziger Gewandhausorchester. Unter seinen zahlreichen Aufzeichnungen findet sich das Rezital-Album Lieder by Wolf and Brahms, preisgekrönte Aufnahmen von Beethovens Missa Solemnis und Verdis Requiem mit John Eliot Gardiner, Berlioz’ Roméo et Juliette mit Robin Ticciati und dem Swedish Radio Symphony Orchestra u.v.m. Zukünftige Pläne umfassen u.a. Paulin in der Uraufführung von Michael Jarrells Bérénice an der Pariser Bastille und Melisso (Alcina) bei den Salzburger Festspielen.

Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019


Natalia Tanasii, Javotte

Natalia Tanasii

Natalia Tanasii stammt aus Moldawien. Mit 21 Jahren gab sie ihr Debüt als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Moldawischen Nationaloper in Chișinău, wohin sie seither u. a. als Nedda (I pagliacci), Tatjana (Eugen Onegin) und in der Titelrolle von Iolanta zurückkehrte. 2014 wurde sie Mitglied im Jungen Ensemble der Oper Oslo, wo sie Micaëla in
Calixto Bieitos Carmen sang, und trat im Southbank Centre London in Brittens War Requiem unter Marin Alsop auf. In der Spielzeit 2015/ 16 nahm Natalia Tanasii als Jerwood Young Artist am Glyndebourne Festival teil und war dort als Füchslein und Chocholka in Janáčeks Schlauem Füchslein zu erleben. 2016/17 sang sie in Calixto Bieitos War Requiem an der Oper Oslo und am Teatro Arriaga in Bilbao, gab ihr Debüt als Fiordiligi (Così fan tutte) und sang erneut Micaëla, beides in Oslo. In ihrer Heimat tritt sie regelmässig in Konzerten und Rezitalen auf und wurde mit einem National Award for Outstanding Achievement in Arts ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört sie zum Internationalen Opernstudio in Zürich und singt hier u. a. Sklave (Salome), Undis/Wilddrude (Ronja Räubertochter) und Arminda (La finta giardiniera).

Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dec 2018 Hänsel und Gretel12, 13, 15, 26 Dec 2018; 18, 20 Jan; 25 Apr 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Deniz Uzun, Rosette

Deniz Uzun

Deniz Uzun stammt aus Mannheim. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie an der Jacobs School of Music der Indiana University in Bloomington/USA. Sie war u.a. Stipendiatin der Georgina Joshi Graduate Fellowship und der Liedakademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling. 2013 gastierte sie bei den Osterfestspielen Baden-Baden mit der Partie der Armelinde (Cendrillon), zudem sang sie Isabella (L’italiana in Algeri) und Ruggiero (Alcina) an der Indiana-University Opera sowie Annina (La traviata) im Festspielhaus Baden-Baden (Regie: Rolando Villazón). In der Spielzeit 2015/16 war Deniz Uzun Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. als Kammerzofe Emilias (Die Sache Makropulos), Junge Nonne (Der feurige Engel), Sandmännchen/Echo II (Hänsel und Gretel) und Florence Pike (Albert Herring) zu erleben war. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Deniz Uzun Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lammermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von Jörn Arneckes Ronja Räubertochter und Ravels L’Enfant et les sortilèges, als Lucilla in La scala di seta sowie mit russischen und georgischen Liedern in dem Ballett Anna Karenina zu hören. Gastengagements führten sie u.a. zurück nach Baden-Baden, wo sie Isabella in einer Kinderfassung von L’italiana in Algeri sang, und zu den Münchner Opernfestspielen als Alisa.

La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Oct 2018 Hänsel und Gretel12, 13, 15 Dec 2018; 18, 20 Jan; 25 Apr 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Cheyne Davidson, L'Hôtelier

Cheyne Davidson

Cheyne Davidson erhielt seine musikalische Ausbildung an der Case Western Reserve University, dem Cleveland Institute of Music und der Manhattan School of Music. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er eingeladen, als Escamillo mit Peter Brooks Tragédie de Carmen auf Europa-, Japan- und Israel-Tournee zu gehen. Nach Auftritten in den USA und Europa war er ein Jahr lang Mitglied des Internationalen Opernstudios. Seit 1992/93 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u.a. als Marcello und Schaunard (La bohème), Escamillo (Carmen), Silvio (Pagliacci), Amfortas (Parsifal), Paolo Albiani (Simon Boccanegra), Donner und Gunther (Der Ring des Nibelungen), Alfio (Cavalleria rusticana), Cecil (Maria Stuarda), Faninal (Rosenkavalier), Lescaut (Manon Lescaut), Marco (Gianni Schicchi), Barone Douphol (La traviata), Enrico (Lucia di Lammermoor), Werschinski (Drei Schwestern), Eisenhardt (Die Soldaten) und erst kürzlich als Chang in Das Land des Lächelns, als Le Bailli in Massenets Werther und als Bill (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) auftrat. Gastverträge führten ihn u.a. an die Opernhäuser Stuttgart, Köln und Hamburg, nach Basel und Luzern, an das Théâtre du Châtelet in Paris, die Oper Nancy, zur Hamburger Opernwoche, Belgrad, Budapest, zu den Bregenzer Festspielen und zum Classic Open Air Solothurn. Bei der ZKO Opera Box war er in Die schöne Galathée, in Il campanello di notte sowie in Il signor Bruschino zu erleben. Sein Salzburger Festspieldebüt gab er zu Pfingsten 2016 als Doc in der West Side Story; im Sommer 2016 war er ebenfalls in Salzburg in der Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel zu erleben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Oct 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019


Jamez McCorkle, Deux Gardes

Jamez McCorkle

Jamez McCorkle stammt aus New Orleans. Er studierte am Curtis Institute of Music in Philadephia und gewann zahlreiche Wettbewerbspreise, darunter 2013 den George London Award bei der George London Foundation Awards Competition, den Betty Allen Award der Sullivan-Stiftung und den ersten Platz bei der Brava! Opera Vocal Competition sowie 2011 den zweiten Platz beim Regionalwettbewerb (Gulf Coast Region) der Metropolitan Opera National Council Auditions. In der Spielzeit 2016/17 war er an der New Yorker Metropolitan Opera als Cover für Benvolio (Roméo et Juliette) engagiert, debütierte als Lenski (Eugen Onegin) beim Spoleto Festival in South Carolina und war am Curtis Opera Theatre als Ruggero (La rondine), James Nolan (John Adams’ Doctor Atomic) und Male Chorus (The Rape of Lucretia) zu erleben. Im Sommer 2017 sang er bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des Young Singers Project in Verdis I due Foscari. Vor seinem Studium am Curtis Institute nahm Jamez McCorkle an verschiedenen Sommerprogrammen teil, u.a. an der Internationalen Meistersinger Akademie in Nürnberg, der Akademie des Festival d’Aix-en-Provence, dem iSING! International Young Artists Festival in Beijing, der Young Artists Vocal Academy an der Houston Grand Opera und dem International Vocal Arts Institute in New York. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Jamez McCorkle Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und singt hier neben dem 1. Geharnischten (Die Zauberflöte) Nick (La fanciulla del west), 4. Knappe (Parsifal), Mastro Trabuco (La forza del destino) und Remendado (Carmen).

Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mar 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019 Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dec 2018; 02, 05, 11 Jan 2019


Omer Kobiljak, Deux Gardes

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak, geboren 1994, wurde von 2008 bis 2013 von Davide Thorner am Konservatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in der Sendung Die Grössten Schweizer Hits. Seit 2010 besucht er regelmässig  Meisterkurse von Jane Thorner-Mengedoht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bereits bei den Salzburger Festspielen einen Lehrbuben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti in der Inszenierung von Stefan Herheim. Seit 2014 studiert er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er in der Rolle des Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon und im Frühjahr 2017 sang er an der Mailänder Scala in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied im IOS, wo er u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Le Comte Ory sowie in L’incoronazione di Poppea zu erleben ist.

Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mar 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 May 2019