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Der Sandmann

Nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann
Musik von Robert Schumann, Alfred Schnittke und Martin Donner
Schweizerische Erstaufführung, Uraufführung: 7. April 2006, Stuttgarter Ballett

Choreografie Christian Spuck Musikalische Leitung Riccardo Minasi Bühnenbild Dirk Becker Kostüme Emma Ryott Lichtgestaltung Martin Gebhardt Einstudierung Choreographie Birgit Deharde, Rolando D'Alesio Dramaturgie Jens Schroth, Michael Küster
2. Violine
Viola
Karen Forster
Violoncello
Xavier Pignat
2. Violine
Viola
Karen Forster
Violoncello
Xavier Pignat
1. Violine
Ada Pesch
Viola
Valérie Szlávik
Violoncello
Xavier Pignat
1. Violine
Ada Pesch
Viola
Karen Forster
Klavier
Thomas Schuch
2. Violine
Viola
Karen Forster
Violoncello
Xavier Pignat
1. Violine
Ada Pesch
Viola
Valérie Szlávik
1. Violine
Ada Pesch
Viola
Valérie Szlávik
2. Violine
Viola
Karen Forster
Violoncello
Xavier Pignat

Schweizerische Erstaufführung
Uraufführung 7. April 2006, Stuttgarter Ballett

Dauer 1 Std. 45 Min. inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 50 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Vergangene Termine

Mai 2016

Sa

28

Mai
19.00

Der Sandmann

Ballett von Christian Spuck nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann. Musik von Robert Schumann, Alfred Schnittke und Martin Donner, Premiere, Premieren-Abo A

Juni 2016

Sa

04

Jun
19.00

Der Sandmann

Ballett von Christian Spuck nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann. Musik von Robert Schumann, Alfred Schnittke und Martin Donner, Premieren-Abo B

Do

09

Jun
19.30

Der Sandmann

Ballett von Christian Spuck nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann. Musik von Robert Schumann, Alfred Schnittke und Martin Donner, Donnerstag-Abo A

Sa

11

Jun
19.00

Der Sandmann

Ballett von Christian Spuck nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann. Musik von Robert Schumann, Alfred Schnittke und Martin Donner, Ballett-Abo Klein

So

12

Jun
20.30

Der Sandmann

Ballett von Christian Spuck nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann. Musik von Robert Schumann, Alfred Schnittke und Martin Donner, Wahl-Abo

So

26

Jun
14.00

Der Sandmann

Ballett von Christian Spuck nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann. Musik von Robert Schumann, Alfred Schnittke und Martin Donner, Sonntag-Abo A

19.30

Der Sandmann

Ballett von Christian Spuck nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann. Musik von Robert Schumann, Alfred Schnittke und Martin Donner, AMAG Volksvorstellung

Do

30

Jun
19.00

Der Sandmann

Ballett von Christian Spuck nach der gleichnamigen Erzählung von E.T.A. Hoffmann. Musik von Robert Schumann, Alfred Schnittke und Martin Donner, Ballett-Abo Gross

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Der Sandmann

Kurzgefasst

Der Sandmann

Biografien


Christian Spuck, Choreografie

Christian Spuck

Christian Spuck stammt aus Marburg und wurde an der John Cranko Schule in Stuttgart ausgebildet. Seine tänzerische Laufbahn begann er in Jan Lauwers’ Needcompany und Anne Teresa de Keersmaekers Ensemble «Rosas». 1995 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts und war von 2001 bis 2012 Hauschoreograf der Compagnie. In Stuttgart kreierte er fünfzehn Uraufführungen, darunter die Handlungsballette Lulu. Eine Monstretragödie nach Frank Wedekind, Der Sandmann und Das Fräulein von S. nach E.T.A. Hoffmann. Darüber hinaus hat Christian Spuck mit zahlreichen namhaften Ballettcompagnien in Europa und den USA gearbeitet. Für das Royal Ballet of Flanders entstand The Return of Ulysses (Gastspiel beim Edinburgh Festival), beim Norwegischen Nationalballett Oslo wurde Woyzeck nach Georg Büchner uraufgeführt. Das Ballett Die Kinder beim Aalto Ballett Theater Essen wurde für den «Prix Benois de la Danse» nominiert, das ebenfalls in Essen uraufgeführte Ballett Leonce und Lena nach Georg Büchner wurde von den Grands Ballets Canadiens de Montreal und vom Stuttgarter Ballett übernommen. Die Uraufführung von Poppea//Poppea für Gauthier Dance am Theaterhaus Stuttgart wurde 2010 von der Zeitschrift Dance Europe zu den zehn erfolgreichsten Tanzproduktionen weltweit gewählt sowie mit dem deutschen Theaterpreis «Der Faust 2011» und dem italienischen «Danza/Danza-Award» ausgezeichnet. Immer häufiger ist Christian Spuck im Bereich Oper tätig. Auf Glucks Orphée et Euridice an der Staatsoper Stuttgart folgten Verdis Falstaff am Staatstheater Wiesbaden sowie Berlioz’ La Damnation de Faust und Wagners Fliegender Holländer an der Deutschen Oper Berlin. Seit der Saison 2012/13 ist Christian Spuck Direktor des Balletts Zürich. Hier waren bislang seine Choreografien Romeo und Julia, Leonce und Lena, Woyzeck, Der Sandmann,  Messa da Requiem (als Koproduktion von Oper und Ballett Zürich) sowie Nussknacker und Mausekönig zu sehen. Das 2014 in Zürich uraufgeführte Ballett Anna Karenina nach Lew Tolstoi wurde 2016 in Oslo und am Moskauer Stanislawski-Theater sowie 2017 vom Koreanischen Nationalballett in Seoul und vom Bayerischen Staatsballett ins Repertoire übernommen. 2018 hatte in Zürich Christian Spucks Ballett Winterreise Premiere, für das er mit dem «Prix Benois de la Danse 2019» ausgezeichnet wurde. Im Herbst 2019 inszeniert er mit dem Ballett Zürich Helmut Lachenmanns Musiktheater Das Mädchen mit den Schwefelhölzern.

Woyzeck24 Mär; 05, 08, 20 Apr 2016 Romeo und Julia22, 24, 29 Apr; 05, 16, 17 Jun 2016 Der Sandmann04, 09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Riccardo Minasi, Musikalische Leitung

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Als Solist und Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina und Il Giardino Armonico zusammen. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Unlängst dirigierte er beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, NDR Radiophilharmonie, Stavanger Symphony Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Portland Baroque Orchestra und Los Angeles Chamber Orchestra sowie Opernprojekte wie Les Pêcheurs de Perles bei den Salzburger Festspielen, Iphigénie en Tauride an der Hamburgischen Staatsoper, Carmen an der Opéra National de Lyon und Rinaldo am Theater an der Wien. Jüngste Engagements umfassen u.a. Händels Alcina an der Hamburgischen Staatsoper, Projekte mit Werken von Bach und Wagner mit dem Orchestre national de Lyon sowie sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Il matrimonio segreto, das Ballett Der Sandmann, Don Giovanni, Orlando paladino sowie Die Entführung aus dem Serail. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter sein Album mit Haydn-Konzerten sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Seit September 2017 ist er Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg. In der Saison 2018/19 gestaltete Riccardo Minasi am Opernhaus Zürich in enger Zusammenarbeit mit La-Scintilla eine Reihe von vier Konzerten.

Haydn / Mozart / Beethoven20 Dez 2015 Der Sandmann04, 09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Dirk Becker, Bühnenbild

Dirk Becker

Dirk Becker studierte am Mozarteum in Salzburg Bühnenbild und ist seitdem als freier Bühnenbildner für Oper, Schauspiel, Ballett und Musical tätig. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Regisseuren wie Christof Loy, Michael Schulz, Peter Hailer, Christian Spuck, David Bösch, Avishai Milstein, Markus Lobbes und Erich Sidler. Mit Christof Loy erarbeitete er 2007 die Eröffnung der Salzburger Festspiele mit Haydns Armida. 2008 wurde Der Ring des Nibelungen am Nationaltheater Weimar in der Regie von Michael Schulz fertiggestellt, für Alfonso Romero Mora entstand 2009 die Bühne von Don Carlo in Darmstadt. Es folgten Arbeiten für das Theater an der Wien (Der Prinz von Homburg) sowie 2010 u.a. Vivaldis Orlando furioso in Frankfurt und Glucks Alceste für das Musikfestival in Aix-en-Provence, Kopenhagen und die Wiener Staatsoper. 2011 stattete er Schrekers Der ferne Klang am Staatstheater Nürnberg und Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk am Staatstheater Kassel aus. Das Wagner-Jahr 2013 beschäftigte ihn mit Tristan und Isolde für Nürnberg, Die Meistersinger von Nürnberg für Budapest und Parsifal für Stockholm. Am Musiktheater im Revier schuf er u.a. die Bühnen für Die Dreigroschenoper, Mefistofele und La traviata.

Der Sandmann04, 09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Emma Ryott, Kostüme

Emma Ryott

Emma Ryott studierte Theatre Design in Nottingham. Bereits seit 2003 arbeitet sie mit Christian Spuck in den Bereichen Ballett und Oper zusammen, u.a. bei Lulu. Eine Monstre­tragödie in Stuttgart,  Anna Karenina in Zürich, Oslo und Moskau, Romeo und Julia in Zürich, Woyzeck in Oslo und Zürich, Das Fräulein von S. in Stuttgart, Leonce und Lena in Montréal, Stuttgart und Zürich, Der Sandmann in Stuttgart und Zürich, Poppea / Poppea und Don Q. für Gauthier Dance, The Return of Ulysses für das Royal Ballet of Flanders, La Damnation de Faust an der Deutschen Oper Berlin, Falstaff in Wiesbaden und Orfeo ed Euridice in Stuttgart. Ebenfalls eng verbunden ist sie dem Regisseur Keith Warner,  u.a. bei Mathis der Maler am Theater an der Wien, Manon Lescaut an der English National Opera sowie La Damnation de Faust und Harbisons The Great Gastsby an der Semperoper Dresden. Weitere Höhepunkte waren Sunset Boulevard und Manon Lescaut in Göteborg, Otello bei den Salzburger Festspielen, The Heart of Robin Hood bei der Royal Shakespeare Company, in Bos­ton und Toronto (Auszeichnung mit dem Elliot Norton Award) und Tom Stoppards Rock’n Roll im Londoner West End und am Broadway. Für das welt­weit vom ORF übertragene Neujahrskonzert 2016 der Wiener Philharmoniker gestaltete sie die Kostüme für das Ballett. Zur Zeit widmet sie sich einer Tschechow-Trilogie (Regie: Jonathan Kent) am National Theatre in London. 

Woyzeck24 Mär; 05, 08, 20 Apr 2016 Romeo und Julia22, 24, 29 Apr; 05, 16, 17 Jun 2016 Der Sandmann04, 09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Martin Gebhardt, Lichtgestaltung

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der bei­den Compagnien führten ihn an re­nom­mierte Theater in Eu­ro­pa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenie­run­gen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Da­miano Mi­chie­letto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Mit Christoph Mar­tha­ler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims zusammen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zu­sam­men­arbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (Anna Karenina, Woyzeck, Der Sandmann, Sonett, Leonce und Lena, Paysage obscure). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, Douglas Lee und Edward Clug.

Giselle02, 05, 17 Dez 2015; 02, 10, 16, 22 Jan 2016 Il viaggio a Reims11, 13, 16, 18, 23, 27 Dez 2015; 01, 03, 05, 07, 09 Jan 2016 Schwanensee07, 21, 26, 28 Feb; 02, 28 Mär; 30 Apr; 01, 04, 05, 06, 16, 22 Mai 2016 Le Comte Ory09, 12, 17, 19 Mär 2016 Carmen31 Mär; 02, 07, 10, 14 Apr 2016 Der Sandmann04, 09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Matthew Knight, Nathanael

Matthew Knight

Matthew Knight ist Brite. Seine Ausbildung absol­vier­­­te er an der Elmhurst School und an der Royal Ballet School in London. Nach einer Spielzeit im Junior Ballett ist er seit der Saison 2013/14 Mitglied des Balletts Zürich. In der Reihe «Junge Cho­­reo­­grafen» prä­sen­tierte er die Cho­reo­­grafien Jane Doe und Mocambo. Er tanzte in Choreografien von Mats Ek (Kavalier in Dornröschen), William Forsythe, Marco Goecke (Mohr in Petruschka), Jiří Kylián, Douglas Lee, Sol León/Paul Lightfoot, Hans van Manen, Wayne McGregor, Ohad Naharin, Crystal Pite und Filipe Portugal. Er war Leonce in Christian Spucks Leonce und Lena, als Nathanael in Spucks Sandmann und als Clown in Spucks Nussknacker und Mausekönig zu erleben. Ausserdem war er 2018 als Faust im gleichnamigen Ballett von Edward Clug zu sehen. 2016 wurde er mit dem «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich» ausgezeichnet.

Giselle02, 05, 17 Dez 2015; 02, 10, 16, 22 Jan 2016 Woyzeck24 Mär; 20 Apr 2016 Der Sandmann09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Alexander Jones, Nathanael

Alexander Jones

Alexander Jones stammt aus Grossbritannien. Seine Tanzausbildung erhielt er an der Royal Ballet School in London. 2004 gewann er die Goldmedaille beim Ade­li­ne-Genée-Wettbewerb; aus­ser­dem erhielt er den Dame Ninette de Valois-Preis. In der Spielzeit 2005/06 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts, wo er 2011/12 zum Ersten Solisten ernannt wurde. In Stuttgart war er u. a. als Armand Duval in Neumeiers Kameliendame, Romeo in Crankos Romeo und Julia, in den Titelrollen von Crankos Onegin und Kevin O’Days Hamlet, als Basilio in Maximiliano Guerras Don Qui­xote sowie in MacMillans Lied von der Erde zu erleben. Ausserdem tanz­­te er in Choreografien von Balanchine, Robbins, Ashton, Schaufuss, Tetley, Béjart, Haydée, van Manen, Forsythe, Lee, McGregor, Clug und Spuck. Seit 2015/16 ist Alexander Jones Solist des Balletts Zürich. U. a. tanzte er Prinz Siegfried in Alexei Ratmanskys Schwa­nen­see-­Rekonstruktion, Albrecht in Patrice Barts Giselle sowie Romeo in Romeo und Julia, Nathanael in Der Sandmann und Wronski in Anna Karenina (alle von Christian Spuck).

Giselle05 Dez 2015; 22 Jan 2016 Schwanensee21, 26, 28 Feb; 28 Mär; 30 Apr; 01, 05, 16 Mai 2016 Romeo und Julia24 Apr; 16 Jun 2016 Der Sandmann04, 26 Jun 2016


Katja Wünsche, Clara

Katja Wünsche

Katja Wünsche stammt aus Dresden und wurde an der Staatlichen Ballett­schule Berlin aus­ge­bildet. Sie war Preisträgerin zahlreicher Ballettwettbewerbe. Von 1999 bis 2012 tanzte sie im Stutt­­garter Ballett, seit 2006 als Erste Solistin. Sie tanzte in Hauptrollen in Choreogra­fien von John Cran­ko (Romeo und Julia, Der Wider­spens­tigen Zähmung, Onegin), John Neu­meier (Endstation Sehnsucht, Die Ka­me­lien­dame), Marcia Haydée (Dorn­rös­chen, La Sylphide, La Fille mal gardée) und Christian Spuck (Lulu, Der Sand­­mann, Leonce und Lena, Das Fräulein von S.) sowie in Balletten von For­sythe, Kylián, León/Lightfoot und Goecke. 2007 wurden ihr der Deutsche Tanzpreis Zukunft und der Deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen. Seit 2012/13 ist Katja Wünsche Solistin beim Ballett Zürich. Hier tanzte sie u. a. die Julia in Spucks Romeo und Julia, Lena in Leonce und Lena, Marie in Woyzeck, Anna Karenina und Kitty in Anna Karenina sowie Clara in Der Sandmann. Ausserdem trat sie in Zürich in Choreografien von Sol León/Paul Lightfoot, Douglas Lee, Martin Schläpfer, Wayne McGregor und Marco Goecke auf. 2014 wurde sie mit dem «Tanzpreis der Freun­de des Balletts Zürich» ausgezeichnet.

Giselle05, 17 Dez 2015; 02 Jan 2016 Woyzeck05, 08 Apr 2016 Romeo und Julia29 Apr; 17 Jun 2016 Der Sandmann09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Elizabeth Wisenberg, Clara

Elizabeth Wisenberg

Elizabeth Wisenberg stammt aus den USA. Sie studierte an der Washington School of Ballet und an der National Ballet School of Canada in Toronto. Ihr erstes Engagement führte sie von 2004 bis 2006 zum Boston Ballet. 2001 gewann sie beim Youth America Grand Prix eine Bronzemedaille bei den Junioren, 2003 bei der National Youth Ballet Competition eine Silbermedaille. In der Spielzeit 2006/07 wurde sie Mitglied des Stutt­gar­ter Balletts, wo sie seit 2013 als Halbsolistin tanzte. Dort trat sie in Choreo­gra­fien von John Cranko (Olga in Onegin), Christian Spuck (Lena und Hof­meis­ter in Leonce und Lena), Demis Volpi (Kantorka in Krabat), John Neumeier, George Balanchine, Peter Schaufuss, Kenneth McMillan, Jiří Kylián, Marcia Haydée und Marco Goecke auf. Seit der Saison 2015/16 ist sie Mitglied des Balletts Zürich. U. a. war sie als Julia in Romeo und Julia, als Clara in Der Sandmann sowie als Kitty und Dolly in Anna Karenina (alle von Christian Spuck) zu erleben.

Romeo und Julia24 Apr; 16 Jun 2016 Der Sandmann04, 26 Jun 2016


Viktorina Kapitonova, Olimpia

Viktorina Kapitonova

Die Russin Viktorina Kapitonova studierte an der Ballettschule Kasan und an der Moskauer Bolshoi Theater Akademie. Sie war Gewinnerin des Wettbewerbs «The Young Ballet of Russia» und des Arabesque-Wettbewerbes. Am Dzhalilja-Opernhaus Kasan tanzte sie Solopartien in Schwanensee, Dornröschen, Don Quixote, La Bayadère, Coppélia und Der Nussknacker. 2008/09 war sie Mitglied des Stanislawski-Balletts. Seit 2010 ist sie Mitglied des Balletts Zürich. Hier tanzte sie u.a. Odette/Odile in Heinz Spoerlis Schwanensee, Soloparts in Spoerlis Ein Sommernachtstraum, ...und mied den Wind und Goldberg-Variationen, Rosetta in Christian Spucks Leonce und Lena, die Amme in Spucks Romeo und Julia und die Titelrolle in Spucks Anna Karenina. Ausserdem war sie in Choreografien von Balanchine, Ek, Forsythe, Kylián, Lee, McGregor und Schläpfer zu sehen. In der Reihe «Junge Choreografen» präsentierte sie ihre Choreografie Two Bodies – One Soul. Als Giselle/Myrtha (Giselle) war sie an der Seite von Roberto Bolle und Friedemann Vogel zu sehen. 2015 wurde sie mit dem «Tanzpreis der Freunde des Balletts Zürich» ausgezeichnet. Sie tanzte Odette/Odile in Ratmanskys Schwanensee-Rekonstruktion und Olimpia in Christian Spucks Sandmann.

Giselle02, 05, 17 Dez 2015; 02, 22 Jan 2016 Schwanensee21, 26, 28 Feb; 02, 28 Mär; 30 Apr; 01, 05, 16 Mai 2016 Romeo und Julia29 Apr; 17 Jun 2016 Der Sandmann09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Anna Khamzina, Olimpia

Anna Khamzina

Anna Khamzina stammt aus Russland und erhielt ihre Tanzausbildung an der Natalia Trishina and Yuly Med­ve­dev School of Classic Dance. Sie war Solistin am Sta­nis­lawski-und-Nemi­ro­witsch-Dantschenko-Theater in Mos­­­­­kau und war dort u.a. als Giselle, in der Titelpartie von John Neumeiers Die kleine Meerjungfrau (Aus­zeich­nung mit dem Theaterpreis Goldene Maske) so­wie in Vladimir Burmeisters Schwanensee und La Es­me­ralda, Dmitry Bryantsevs Illusive Ball und Pierre Lacot­tes La Sylphide zu erleben. Darüber hinaus arbei­te­te sie mit Cho­reografen wie Jiří Kylián, Jorma Elo und Nacho Duato. Von 2013 bis 2015 tanzte sie beim Aalto Ballett Theater Essen. Dort war sie u.a. als Gute Fee (Cin­derella), Titania (Ein Sommernachtstraum) und Giselle (David Dawson) zu sehen. Seit 2015/16 ist sie Mit­glied des Balletts Zürich. U. a. war sie als Odette/Odile in Alexei Ratmanskys Schwanensee-Re­kons­truk­­tion, als Olimpia in Christian Spucks Sand­mann, in Forsythes Quintett und Godanis rituals from another when sowie in der Titelrolle von Christian Spucks Anna Karenina zu sehen. 

Giselle05 Dez 2015 Schwanensee07 Feb; 01, 04, 06, 22 Mai 2016 Der Sandmann04, 26 Jun 2016


Wei Chen, Coppelius / Siegmund

Wei Chen

Wei Chen stammt aus den USA und erhielt seine Aus­bil­­­dung an der Boston Ballet School, der Margo Mar­shall’s School of Ballet, der Walnut Hill School sowie der Houston Ballet’s Ben Stevenson Academy. Im Royal Ballet of Flanders tanzte er in Marcia Haydées Schwa­nen­see (Siegfried) und Dornröschen (Prince Desiré) sowie in Crankos Onegin (Lenski). Ausser­dem war er in Choreografien von Balanchine, Bournonville, Dawson, For­sythe, Godani, McGregor, Nureyev, Pite, Stevenson und Wheeldon zu sehen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist er Mitglied des Balletts Zürich und war hier u.a. in Choreografien von Douglas Lee, Jiří Kylián, Marco Goecke, Edward Clug und Crystal Pite zu erleben. Ausserdem tanzte er den Romeo in Spucks Romeo und Julia, Benno in Ratmanskys Schwanensee und Coppelius in Spucks Sandmann.

Giselle10, 16 Jan 2016 Der Sandmann04, 09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Dominik Slavkovský, Coppelius

Dominik Slavkovský

Dominik Slavkovský ist Slowake. Ausgebildet am Tanz­konservatorium Bratislava, tanzte er fünf Jahre im Ballett des Slowakischen Nationaltheaters in Bratislava, zu­letzt als Halbsolist. Seit der Saison 2014/15 ist er Mitglied des Balletts Zürich. In Choreografien von Christian Spuck war er in der Titelrolle von Woyzeck, als Drosselmeier in Nussknacker und Mausekönig, Cop­pelius in Der Sandmann und Paris in Romeo und Julia zu erleben. Ausserdem tanzte er in Choreografien von George Balanchine, Uwe Scholz, Alexei Ratmansky, Jiří Kylián, William Forsythe, Hans van Manen, Nacho Duato, Marco Goecke, Edward Clug, James Kudelka, Vladimir Malakhov und vielen anderen. In der Reihe «Junge Choreografen» zeigte er seine Choreografien How to save the world und Conspiracy.

Woyzeck24 Mär; 20 Apr 2016 Romeo und Julia22 Apr; 05 Jun 2016 Der Sandmann09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Manuel Renard, Coppola

Manuel Renard

Manuel Renard wurde auf Guadeloupe (Frankreich) geboren. Er studierte an der Académie Internationale de Danse des Antilles, am Alvin Ailey Dance Center in New York sowie am Atelier Rudra-Béjart in Lausanne. 1998 und 1999 gewann er den 1. Preis beim Wettbewerb der Confédération Nationale Française de Danse. Bei Engagements in Béjarts Compagnie M, den Ballets de Monte-Carlo und beim Ballett Basel tanzte er in Choreografien von Béjart, Bigonzetti, Brumachon, Cherkaoui, Duato, Inger, Preljocai und Wherlock. Seit der Saison 2012/13 gehört er zum Ballett Zürich und tanzte hier u. a. Pater Lorenzo in Christian Spucks Romeo und Julia, Rotbart in Spoerlis Schwanensee, den Doktor in Spucks Woyzeck und Karenin in Anna Karenina. Ferner trat er in Choreografien von Forsythe, León/Lightfoot, Ek und McGregor auf. In der Reihe «Junge Choreografen» präsentierte Manuel Renard seine Stücke La Part des Anges und Indignons-nous. In Alexei Ratmanskys Schwanensee-Rekonstruktion tanzte er Rotbart, ausserdem war er als Coppola in Christian Spucks Sandmann zu erleben.

Giselle02 Dez 2015; 16 Jan 2016 Schwanensee28 Mär; 30 Apr; 01, 05, 16 Mai 2016 Woyzeck05, 08 Apr 2016 Romeo und Julia22, 24, 29 Apr; 05, 16, 17 Jun 2016 Der Sandmann04, 26, 30 Jun 2016


William Moore, Coppola

William Moore

William Moore ist Brite und erhielt seine Ausbildung an der Royal Ballet School in London. Er war Preis­träger internationaler Ballettwettbewerbe. Seit 2005 gehörte er zum Stuttgarter Ballett, wo er 2010 zum Ersten Solisten ernannt wurde. Wichtige Rollen waren Siegfried in Schwanensee, Lenski in Onegin und Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (alle von John Cranko), Armand in Neumeiers Kameliendame, Leon­ce in Christian Spucks Leonce und Lena, die Titel­rolle in Marco Goeckes Orlando, Albrecht in Giselle von Anderson/Savina, Colas in Ashtons La fille mal gardée. 2012 wurde William Moore mit dem deutschen FAUST-Preis ausgezeichnet. Seit der Saison 2012/13 ist er 1. Solist beim Ballett Zürich. Wichtige Rollen waren Romeo in Spucks Romeo und Julia, Wronski in Anna Karenina, der Nussknacker in Spucks Nussknacker und Mausekönig, Mephisto in Faust von Edward Clug sowie Petruschka in der Choreografie von Marco Goecke. Ausserdem trat er in Stücken von Wayne McGregor, Sol León/Paul Lightfoot, Douglas Lee und Jiří Kylián auf. 2018 erhielt er den «Tanzpreis der Freun­de des Balletts Zürich».

Woyzeck05, 08 Apr 2016 Romeo und Julia29 Apr; 05, 17 Jun 2016 Der Sandmann09, 11, 12, 26 Jun 2016


Filipe Portugal, Spalanzani

Filipe Portugal

Filipe Portugal studierte in Lissabon und wurde nach einem ersten Engagement beim Portugiesischen Na­tio­­­nal­­ballett 2002 ans Ballett Zürich engagiert. Hier tanzte er Solopartien in vielen Choreografien von Heinz Spoerli (u. a. Cinderella, Der Nussknacker, Schwa­nensee, Don Quixote, Coppélia, Giselle und Ein Sommernachtstraum). Von 2009 bis 2011 war er Principal Dancer beim Portugiesischen Na­tio­­nal­­ballett. Seit 2011 ist er wieder Mitglied des Balletts Zürich und war hier in Hauptrollen zahlreicher Ballette von Christian Spuck zu sehen, so als Pater Loren­zo in Romeo und Julia, König Peter in Leonce und Lena, als Doktor in Woyzeck, Karenin in Anna Karenina und Spalanzani in Der Sand­mann. Aus­serdem trat er in Choreografien von Mats Ek, Jiří Kylián, Hans van Manen, William Forsythe, Douglas Lee und Martin Schläpfer auf. Paral­lel zu seiner Tän­zer­karriere arbeitet Filipe Portugal erfolgreich als Choreograf. Zu seinen jüngsten Arbeiten für das Ballett Zürich gehören Dialogos zur Musik des Schweizer Jazzmusikers Nik Bärtsch und disTANZ. Ausserdem choreografiert er für das Charlotte Ballet (USA) und die Stuttgarter Noverre-Gesellschaft. 2014 wurde Filipe Por­tu­gal mit dem «Tanzpreis der Freun­de des Balletts Zürich» ausgezeichnet.

Giselle02, 05, 17 Dez 2015; 02, 10, 16, 22 Jan 2016 Woyzeck24 Mär; 05, 08 Apr 2016 Romeo und Julia24, 29 Apr; 05, 16, 17 Jun 2016 Der Sandmann09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Dmitry Khamzin, Spalanzani

Dmitry Khamzin

Dmitry Khamzin stammt aus Russland. Ausgebildet an der Ballettschule in Perm, war er Solist am Stanislawski­und-Nemirowitsch-Dantschenko-Theater in Moskau. Dort tanzte er Hauptrollen in Choreografien von John Neumeier (Die Möwe, Die kleine Meerjungfrau), Coralli/Petipa (Albrecht in Giselle), Pierre Lacotte (James in La Sylphide), August Bournonville (Gennaro in Napoli), Vasily Vainonen (Prinz in Der Nussknacker) und Vladimir Burmeister (Schwanensee). Ausserdem trat er in Choreografien von Jiří Kylián, Nacho Duato und Jorma Elo auf. Zweimal wurde er für den Theaterpreis «Goldene Maske» nominiert. Nach einem Engagement am Aalto Ballett Theater Essen (2013 bis 2015) ist er seit voriger Saison Mitglied des Balletts Zürich. U. a. war er als Spalanzani in Christian Spucks Sandmann zu erleben. In der Reihe «Junge Choreografen» zeigte er seine Choreografie Work Space.

Giselle10 Jan 2016 Woyzeck24 Mär; 20 Apr 2016 Der Sandmann04, 26 Jun 2016


Francesca Dell'Aria, Mutter

Francesca Dell'Aria

Francesca Dell’Aria stammt aus Italien. Ihre Ausbildung erhielt sie an der Elmhurst School und beim Birmingham Royal Ballet. Nach einem Engagement beim Slo­wa­­kischen Nationalballett war sie von 2010 bis 2014 Mit­­glied des Bayerischen Staatsballetts. Seit der Spielzeit 2014/15 gehört sie zum Ballett Zürich und war u.a. in Choreografien von William Forsythe (New Sleep; workwithinwork; In the middle), Jiří Kylián (Gods and Dogs; Falling Angels), George Balanchine und Hans van Manen (Kammerballett) zu sehen. Sie war in der Titelrolle von Christian Spucks Anna Karenina zu erleben und tanzte in Choreografien von Jacopo Godanis, Douglas Lee, Edward Clug, Marco Goecke und Crystal Pite.

Der Sandmann09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Irmina Kopaczynska, Mutter

Irmina Kopaczynska

Irmina Kopaczynska wurde in Polen geboren. Sie stu­dier­te an der Nationalen Polnischen Ballettschule in Poznan. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Nationalen Polnischen Ballettwett­bewerbs. Ausserdem nahm sie 2008 am «Premio Roma» und am «Prix de Lausanne» teil. Nach zwei Spielzeiten beim Junior Ballett ist sie seit der Saison 2011/12 Mitglied des Balletts Zürich. Sie tanzte die Silberfee in Mats Eks Sleeping Beauty, die Betsy in Christian Spucks Anna Karenina und die Am­me in Spucks Romeo und Julia. Ausserden war sie in Cho­reo­grafien von William Forsythe (In the middle; New Sleep), Hans van Manen (Kammerballett), Jiří Kylián (Gods and Dogs), Iacopo Godani, Edward Clug, Marco Goecke, Douglas Lee und Crystal Pite zu sehen.

Romeo und Julia24 Apr; 16 Jun 2016 Der Sandmann04, 26 Jun 2016


Tars Vandebeek, Vater

Tars Vandebeek

Tars Vandebeek wurde in Belgien geboren. Seine Ausbildung absolvierte er an der Royal Ballet School of Antwerp. Bei der «International Competition of Dance» in Biarritz gewann er eine Goldmedaille sowie den «Biarritz City Award». Engagements hatte er beim Cannes Jeune Ballet und bei Gauthier Dance. Nach einer Spielzeit im Junior Ballett ist er seit der Saison 2014/15 Mitglied des Balletts Zürich. Er tanzte u. a. in Marco Goeckes Deer Vision und war als Lewin in Anna Karenina sowie in der Titelrolle von Christian Spucks Woyzeck sowie in Quintett von William Forsythe zu erleben.

Woyzeck05, 08 Apr 2016 Romeo und Julia29 Apr; 17 Jun 2016 Der Sandmann09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Jesse Fraser, Vater

Jesse Fraser

Jesse Fraser wurde im kanadischen Saskatoon geboren. Ausgebildet an der Royal Winnipeg Ballet School, wurde er 2010/11 Mitglied des Stuttgarter Balletts. Dort tanzte er in Choreografien von Cranko, MacMillan, Spuck, Haydée, Neumeier, Béjart, Forsythe, Cherkaoui, Goecke, Clug, Volpi und Stiens. In der Reihe «Junge Choreografen» der Noverre-Gesellschaft schuf er die Choreografien Back and Forth und Second Self(ie). Seit der Saison 2015/16 ist er Mitglied des Balletts Zürich. U. a. war er als Paris in Christian Spucks Romeo und Julia, als Lewin in Spucks Anna Karenina, in Marco Goeckes Petruschka sowie in Choreografien von Jacopo Godani und Hans van Manen zu sehen.

Romeo und Julia24 Apr; 16 Jun 2016 Der Sandmann04, 26 Jun 2016


Christopher Parker, Lothar

Christopher Parker

Christopher Parker stammt aus Grossbritannien und ab­solvierte die Royal Ballet School in London. Nach einem ersten Engagement beim Scottish Ballet war er von 2007 bis 2010 Mitglied des Balletts Zürich. Anschliessend tanzte er im Aalto Ballett Essen und im Ballett Dortmund. Seit 2012/13 ist er wieder Mitglied des Balletts Zürich. Er war als Benvolio/Valerio in Christian Spucks Leonce und Lena, in Martin Schläp­fers Forellenquintett und als Zauberer in Marco Goeckes Petruschka zu erleben. Ausserdem hatte er solistische Aufgaben in Spucks Sonett, in Balanchines The Four Temperaments, New Sleep und In the middle von William Forsythe sowie in Faust – Das Ballett von Edward Clug. Als Kostümbildner von Filipe Portugal war er für das Charlotte Ballet, das Stuttgarter Ballett und das Junior Ballet tätig.

Romeo und Julia24, 29 Apr; 16, 17 Jun 2016 Der Sandmann04, 09, 11, 12, 26, 30 Jun 2016


Daniel Mulligan, Siegmund

Daniel Mulligan

Daniel Mulligan stammt aus Grossbritannien und studierte an der Royal Ballet School in London. Nach zwei Spiel­zeiten im Junior Ballett ist er seit 2009/10 Mitglied des Balletts Zürich. Solistisch war er in vielen Cho­reografien von Heinz Spoerli zu erleben. Er tanzte Mercutio/Benvolio in Christian Spucks Romeo und Julia sowie in Balletten von Mats Ek (Sleeping Beau­ty), Hans van Manen (Solo, Kammerballett), Edward Clug (Chamber Minds, Le Sacre du printemps), Sol León/Paul Lightfoot (Skew-Whiff, Speak for Yourself), William Forsythe (Quin­tett), Jiří Kylián (Gods and Dogs), Ohad Naharin (Minus 16), Marco Goecke (Petruschka), Filipe Portugal (Corpus), Douglas Lee und Crystal Pite. Hauptrollen in jüngster Zeit waren Mephisto in Faust – Das Ballett von Edward Clug, Fritz in Christian Spucks Nuss­­knacker und Mausekönig und Stiwa in Spucks Anna Karenina.

Romeo und Julia24, 29 Apr; 16, 17 Jun 2016 Woyzeck20 Apr 2016 Der Sandmann04, 26 Jun 2016


Bartlomiej Niziol, 1. Violine

Bartlomiej Niziol

Der 1974 in Stettin geborene Violinist Bartlomiej Niziol und Erster Konzertmeister der Philharmonia Zürich studierte bei Jadwiga Kliszewska in Poznan und bei Pierre Amoyal in Lausanne. Er besuchte Kurse bei Zachar Bron, Ruggiero Ricci, Mauricio Fuks und Michael Frischenschlager. 1991 gewann er den Int. Henryk-Wieniawski-Wettbewerb in Poznan und den Violinwettbewerb in Adelaide. Die Folgejahre waren geprägt von diversen Erfolgen bei Prestige-Wettbewerben: So wurde er beim Int. Musikwettbewerb in Pretoria, beim Eurovision-Wettbewerb in Brüssel sowie beim Marguerite Long-Jacques Thibaud-Wettbewerb in Paris mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. Diese Erfolge ermöglichten ihm Auftritte als Solist mit bedeutenden Orchestern, u.a. dem English Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchester des Norddeutschen Rundfunks, dem New Japan Philharmonic Orchestra sowie dem Tonhalle Orchester Zürich, wo er unter Dirigenten wie Yehudi Menuhin, David Zinman, Marek Janowski, Heinrich Schiff, Jacek Kasprzyk oder Krzysztof Penderecki sein Spiel weiterentwickeln konnte. Als Kammermusiker musizierte er mit Pinchas Zuckermann, Elisabeth Leonskaja, Sol Gabetta oder Martha Argerich. Er spielt die erste Violine im Valentin Berlinski Quartet. Seine Aufnahmen von Wieniawski, Bacewicz und den sechs Solo-Sonaten Ysayes wurden mit dem «Fryderyk Preis» der polnischen Musikkritik ausgezeichnet. Seit September 2008 ist er Dozent an der Hochschule der Künste in Bern. Zudem engagiert er sich für die Förderung junger Talente, insbesondere im Rahmen seines eigenen Projektes «Festival & Masterclass» in Polen. Bartlomiej Niziol spielt auf einer Giuseppe Guarnerius del Gesù aus dem Jahre 1727.

Schwanensee21 Feb; 02 Mär; 04, 05, 06, 16, 22 Mai 2016 Der Sandmann04, 12, 30 Jun 2016 Rimski-Korsakow / Adolphe10 Jul 2016


Xiaoming Wang, 2. Violine

Xiaoming Wang

Xiaoming Wang wurde 1982 in China geboren und begann schon als Vierjähriger mit dem Violinspiel. Er studierte am Zentralkonserva­to­rium Peking und war Erster Preisträger beim Leopold-Mo­zart-Wettbewerb. Als Kon­­zertmeister spielte er im UBS Verbier Orchestra und im UBS Chamber Orchestra. Seit 2008 ist er Zweiter Kon­­zertmeister der Philharmonia Zürich. Er ist Primarius des Stradivari-Quartetts, mit dem er u.a. in der London Wigmore Hall, im Wiener Konzerthaus und im National Central Performance Art Center gastier­te. Als Solist konzertierte er u.a. mit der Belgrader Philharmonie, der Philharmonie Poz­nan und dem China Symphony Orchestra. Er spielt auf einer Stradivari von 1715, einem In­stru­ment der Stradivari-Stiftung Habisreutinger.

Der Sandmann04, 12, 30 Jun 2016


Keisuke Okazaki, 2. Violine

Keisuke Okazaki

Keisuke Okazaki wurde 1979 in Japan geboren. Er studierte Violine bei Takaya Urakawa, Zakhar Bron und Igor Ozim sowie an der Ka­rajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. 2005 gewann er den ARD-Musikwettbewerb in München und war Erster Preisträger beim Wieniawski-Wettbewerb und beim Rodolfo-Lipizer-Wettbewerb. Als Solist trat er u.a. beim Rheingau Musikfestival und beim Festival in Česky Krumlov auf und musizierte mit dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, der St. Petersburger Philharmonie und den grossen japanischen Orchestern. 2006 spielte er die Uraufführung des Violinkonzets von Morgan Hayes. Er ist Mitglied des Aurata Quintetts Berlin und spielt Kammermusik von Barock bis zur Moderne. Seit 2010/11 ist er Konzertmeister der Philharmonia Zürich.

Der Sandmann09, 11, 26 Jun 2016


Claudius Herrmann, Violoncello

Claudius Herrmann

Claudius Herrmann erhielt seine musikalische Ausbildung bei Hans Adomeit in Mannheim und an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas. Seit 1992 ist er Solocellist der Philharmonia Zürich und arbeitete dort mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Bernhard Haitink und Franz Welser-Möst. 2013 wurde er als Solocellist zu den Bayreuther Festpielen eingeladen. Bevor Claudius Herrmann in das Gringolts Quartett eintrat, war er 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich, mit dem er in den wichtigsten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Concertgebouw, der Wigmore Hall, dem Theatre Champs Elysées, dem Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten ist. Als Solist war er u.a. mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Don Quixote) zu erleben. Neben über 20 Kammermusik CD-Aufnahmen hat er auch mehrere CDs mit Cello-Sonaten von Brahms, Reinecke und Herzogenberg veröffentlicht. Er spielt ein Instrument von Giovanni Paolo Maggini (um 1600), das ihm von der Maggini Stiftung Langenthal zur Verfügung gestellt wird.

King Arthur01, 03, 11, 16, 18, 20, 28 Mär; 01 Apr 2016 Orlando16, 20, 22, 24 Mai 2016 Così fan tutte01, 03, 05, 10 Jun 2016 Der Sandmann11, 26 Jun 2016


Adrian Oetiker, Klavier

Adrian Oetiker

Der Schweizer Pianist Adrian Oetiker verfolgt seit vielen Jahren eine weltweite Karriere. Er stu­dierte er in der Meisterklasse von Homero Francesch an der Zürcher Hochschule der Küns­te und bei Bella Davidovich an der Juilliard School in New York. Auch Lazar Berman zählte zu seinen Lehrern. 1995 gewann er den ARD-Wettbewerb in Mün­chen. Konzerte in Europa, Amerika und Australien führten ihn mit vielen Orchestern zu­sam­men, darunter das Tonhalle-Orchester Zürich, das Sym­phonie-Orchester des Bayerischen Rund­funks, die Staatskapelle Dresden, das Irish National Symphony Or­ches­­tra und das Melbourne Symphony Orchestra. Bei wiederholten Einladungen nach Australien trat er mit den meisten Or­chestern des Kontinents auf. Mit dem Or­ches­tre Symphonique de Mulhouse unter Daniel Klajner spielte er von 2006 bis 2008 alle Klavierkon­zerte von Béla Bartók. Rezitals und Kam­mer­musik-­Programme spielte er u.a. in der Ber­liner Philharmonie, im Ge­wand­­haus Leipzig, im Fest­­spiel­haus Salzburg, im KKL und im Teatro La Fenice in Venedig. Er musiziert regel­mässig im Klavierduo Paola & Adrian Oetiker und ist Pianist im Feininger Trio der Berliner Philharmoni­ker. Mehrere Ballettproduktionen am Opernhaus Zürich, an der Semperoper Dres­den und an der Bayerischen Staatsoper, u.a. mit Christian Spuck, runden seine vielfältigen Tätigkeiten ab. Adrian Oetiker ist Künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie Ettal und seit 1996 Professor für Klavier an der Hochschule für Musik Basel. 2011 wurde er als Professor an die Hochschule für Musik und Theater in Mün­chen berufen.

Der Sandmann04, 09, 12, 26, 30 Jun 2016