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Die Entführung aus dem Serail

Singspiel in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto von Libretto von Johann Gottlieb Stephanie d. J.

Musikalische Leitung Maxim Emelyanychev Inszenierung David Hermann Bühnenbild Bettina Meyer Kostüme Esther Geremus Lichtgestaltung Franck Evin Choreinstudierung Jürg Hämmerli Sound-Collagen Malte Preuss Dramaturgie Beate Breidenbach
Bassa Selim
Spencer Lang (09,21 Dez)
Janitscharen
Bettina Siegfried
Georg Kaplan (09,18 Dez / 06,26 Nov)
Jürgen Appel (09,18 Dez / 06,26 Nov)
Katarzyna Rzymska
Marie-Sophie Caspar (09,18 Dez / 06,26 Nov)
Michael Schwendinger
Rosa Maria Hernandez (09,18 Dez / 06,26 Nov)

Gastspielaufführung (konzertant)
am 13 Nov 2016
Théâtre des Champs-Elysées, Paris

In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Spieldauer 2 Std. 35 Min. Pause nach ca. 1 Std. 15 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Vergangene Termine

November 2016

So

06

Nov
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Premiere, Premieren-Abo A

Fr

11

Nov
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Premieren-Abo B

So

20

Nov
20.00

Die Entführung aus dem Serail

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Sonntag-Abo D, Mozart-Abo

Sa

26

Nov
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Samstag-Abo

Dezember 2016

Fr

02

Dez
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Freitag-Abo B

Fr

09

Dez
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Misch-Abo C, Deutsche Oper-Abo, Freunde-Abo

Do

15

Dez
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Donnerstag-Abo B

So

18

Dez
13.00

Die Entführung aus dem Serail

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, AMAG-Volksvorstellung

Mi

21

Dez
19.00

Die Entführung aus dem Serail

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Mittwoch-Abo A, Wahl-Abo

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Die Entführung aus dem Serail

Kurzgefasst

Die Entführung aus dem Serail

Biografien


Christoph Altstaedt, Musikalische Leitung

Christoph Altstaedt

Christoph Altstaedt eröffnete die Spielzeit 2015/16 mit seinem Debüt bei der Glyndebourne Opera, wo er die Neuinszenierung von Mozarts Die Entführung aus dem Serail dirigierte. Ausserdem gab er im Dezember 2015 sein Debüt am Theater Basel als Dirigent einer Neuinszenierung von Mozarts Zauberflöte. Bis Sommer 2014 war Christoph Altstaedt Kapellmeister der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wo er La bohème, Carmen, Così fan tutte, Le nozze di Figaro, Hänsel und Gretel, La traviata, Luisa Miller, Werther u.a. dirigierte. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Martin Schläpfer und dem Ballett am Rhein. Höhepunkte auf dem Konzertpodium waren Debüts mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Oslo Philharmonic, der Deutschen Radiophilharmonie, dem Auckland Philharmonia Orchestra, der Philharmonie Zuidnederlands im Amsterdamer Concertgebouw und dem Royal Scottish National Orchestra. Im Frühling 2015 gab Christoph Altstaedt zudem sein USA-Debüt mit dem Indianapolis Symphony Orchestra. Für die Zukunft geplant ist u.a sein Debüt an der Opera North in Leeds (Hänsel und Gretel) und sein Debüt beim Savonlinna Opera Festival.

 

 

Die Entführung aus dem Serail26 Nov; 02, 09, 15 Dez 2016


Maxim Emelyanychev, Musikalische Leitung

Maxim Emelyanychev

Maxim Emelyanychev wurde 1988 im russischen Nizhny Novgorod in eine Musikerfamilie geboren. Er studierte zunächst an der Musikschule in Nizhny Novgorod und setzte seine Ausbildung anschliessend in der Dirigentenklasse von Gennady Rozhdestvensky sowie in der Cambalo-Klasse von Maria Uspenskaya am Moskauer Tschaikowski Konservatorium fort. Er gewann verschiedene internationale Wettbewerbe, darunter Hans von Bülow Klavierwettbewerb (Meiningen, 2012), Musica Antica Harpsichord Competition (Brügge, 2010), Volkonsky Harpsichord Competition (Moscow, 2010). Als Dirigent debütierte er bereits im Alter von 12 Jahren und hat seitdem sowohl Barockorchester als auch Sinfonieorchester geleitet. Er arbeitete u.a. mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie Riccardo Minasi, Max Emanuel Cencic, Xavier Sabata, Julia Lezhneva, Sophie Karthäuser, Franco Fagioli, Dmitry Sinkovsky, Alexei Lubimov, Theodor Currentzis und Joyce Di Donato. Zurzeit ist er Chefdirigent des Orchesters Il Pomo d’Oro und hat Projekte wie Händels Tamerlano (Versailles, Hamburg, Vienna, Köln, Amsterdam, London), Arie Napoletane mit Max Emanuel Cencic (New York, München, Paris, Lyon, Rouen, Bern, Sevilla), Händels Partenope (Paris, Amsterdam, Madrid), War & Peace, ein Arien-Programm mit Joyce Di Donato (Versailles 2016), ein Haydn-Mozart Programm am Pariser Théatre des Champs-Elysées mit Katia und Marielle Labèque und Mozart-Konzerten mit zwei Klavieren im Mai 2016 geleitet. Seine Karriere als Dirigent von Sinfonieorchestern begann mit verschiedenen russischen Orchestern, unter anderem dem National Philharmonic, den Solisten von Nizhny Novgorod und der Nizhny Novgorod Philharmonie. Im November 2014 dirigierte er eine Neuproduktion von Don Giovanni mit dem Real Orquesta Sinfonica de Sevilla. In der Spielzeit 2015/16 dirigierte er ausserdem das Orquesta Nacional de Espana, das Real Filarmonica de Galicia und das Real Orquesta Sinfonica de Sevilla.

Maxim Emelyanychev erhielt die höchste russische Theaterauszeichnung, die Goldene Maske, als Cembalist der Produktion Le nozze di Figaro an der Oper Perm, die auch auf CD erschienen ist. Im Oktober 2015 erschien seine CD mit Pomo d’Oro (neapolitanische Arien mit Max-Emanuel Cencic), gefolgt von einem Haydn-Doppelalbum mit Riccardo Minasi, auf dem Emelyanychev sowohl als Cembalist als auch als Dirigent zu hören ist; dieses Album wurde im Oktober 2016 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20 Nov; 18, 21 Dez 2016


David Hermann, Inszenierung

David Hermann

David Hermann studierte Regie an der Hochschule für Musik «Hanns Eisler» in Berlin und war Assistent von Hans Neuenfels. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis des 2. Internationalen Regiewettbewerbs in Graz. Er inszenierte an der Oper Bonn, am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, Staats­theater Nürnberg, Luzerner Theater, Oldenburgischen Staatstheater, Theater Basel, am Teatro Real in Madrid, an der Nationale Opera in Amsterdam, an der Vlaamse Opera Antwerpen, an der Opéra de Lausanne, am Aalto Theater Essen und der Opéra national de Lorraine. Mit seiner Inszenierung von Mozarts Ascanio in Alba, einer Produktion des Nationaltheaters Mannheim, gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen, mit Sing für mich, Tod! bei der Ruhrtriennale 2009. 2007 schloss David Hermann an der Oper Frankfurt mit Il ritorno d’Ulisse in patria einen dreiteiligen Monteverdi-­Zyklus ab. Dort brachte er auch L’heure espag­nol /La vida breve sowie Charpentiers Médée auf die Bühne. Zuletzt inszenierte er Helmut La­chen­manns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern, Iannis Xenakis’ Oresteia und Leoš Ja­ná­čeks Věc Makropulos an der Deutschen Oper Berlin, Chaya Czernowins Pnima am Lucerne Festival und Armide in Nancy, Mussorgskis Boris Godunow sowie Das Rheingold am Staats­theater Karlsruhe. Geplant sind u.a. Simon Bocca­negra in Antwerpen, Montpellier und Luxemburg sowie eine Křenek-Trilogie an der Oper Frankfurt. Am Opernhaus Zürich inszenierte er 2014/15 Verdis La traviata.

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016


Bettina Meyer, Bühnenbild

Bettina Meyer

Bettina Meyer wurde in Hamburg geboren. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule der Künste Berlin (heute Universität der Künste Berlin). Seit 1995 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Im Sprechtheater sowie im Musiktheater arbeitet sie an Häusern wie Schaubühne am Lehniner Platz, Deutsches Theater Berlin, Bayerische Staatsoper, Bayerisches Staatsschauspiel, am Wiener Burgtheater, Salzburger Festspiele, Badisches Staatstheater Karlsruhe, Schauspielhaus Zürich, Theater/Oper Basel, Zürcher Festspiele, Vlaamse Opera, Wagnerfestival Genf, und 2017 am Teatro Real Madrid. Seit 2009 ist sie Ausstattungsleiterin am Schauspielhaus Zürich. Sie arbeitet/arbeitete mit Regisseuren/Regisseurinnen wie Barbara Frey (feste Zusammenarbeit seit 1996), Stefan Bachmann, Ruedi Häusermann, Christoph Marthaler, Alexander Schulin, Heike M. Goetze, Guy Joosten und Matthias Rebstock. Die Entführung aus dem Serail ist ihre erste Zusammenarbeit mit David Hermann.

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016


Esther Geremus, Kostüme

Esther Geremus

Die Kostümbildnerin Esther Geremus wurde in München geboren und lebt in Wien. In den Jahren 1984 bis 1999 entstanden erste eigene Arbeiten am Schauspielhaus Wien unter der Intendanz von Hans Gratzer. Seitdem entwirft sie Kostüme für Regisseure wie Stefan Bachmann, Markus Bothe, Barbara Frey, Thomas Jonigk, Tina Lanik, Stephan Rottkamp und Rafael Sanchez an Opernhäusern und Theatern wie dem Burgtheater Wien, der Semperoper Dresden, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, dem Schauspiel Hannover, dem Schauspiel und der Oper Köln, dem Residenztheater München, dem Staatstheater Stuttgart, dem Thalia Theater Hamburg sowie dem Schauspielhaus Zürich. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören die Kostümbilder zu Luigi Dallapiccolas Il prigioniero, Bernd Alois Zimmermanns Ich wandte mich und sah an alles Unrecht, das geschah unter der Sonne an der Oper Köln und Eugen Onegin in Dresden, beide mit Markus Bothe, sowie Shakespeares Der Sturm am Schauspiel Graz mit Stephan Rottkamp.

 

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016 Der feurige Engel07, 11, 14, 25, 28, 31 Mai; 02, 05 Jun 2017 Lohengrin04, 08, 12, 16 Jul 2017 Médée22, 26, 28, 31 Jan; 03, 05, 08, 12, 18 Feb 2017 Orest26 Feb; 02, 07, 10, 12, 19, 24 Mär 2017 Der Zauberer von Oz19, 27 Nov; 02, 04, 06, 10, 13, 26, 31 Dez 2016; 02, 15, 21, 27, 29 Jan; 05 Feb 2017 Faust20, 23, 25 Sep; 02, 07 Okt 2016 I Capuleti e i Montecchi30 Okt; 02, 04, 09, 13 Nov 2016 I puritani11, 14, 17, 22, 26 Dez 2016 Lady Macbeth von Mzensk27, 30 Dez 2016; 07, 14 Jan 2017 Das Land des Lächelns18, 21, 25, 29 Jun; 02, 06, 09, 13 Jul 2017 Don Giovanni11, 15, 17, 26, 31 Mär 2017


Jürg Hämmerli, Choreinstudierung

Jürg Hämmerli

Jürg Hämmerli studierte am Konservatorium Winterthur Musiktheorie und Klavier. 1984 er­warb er das Klavierlehrdiplom. Darauf folgten Dirigierstudien an der Mu­sik­­hochschule in Zürich. Sei­­­­ne Gesangsausbildung an der Akademie für Schul- und Kirchen­mu­sik in Luzern schloss er 1989 ab. 1985 wur­de er zum Leiter einer Ju­gend­musikschule gewählt und 1987 als Assistent des Chordirektors ans Opernhaus Zürich berufen. Von 1990 bis 1993 war er Stellvertreter des Chor­di­rek­tors mit eige­­nen Einstudierungen. Seit der Spielzeit 1993/ 94 ist Jürg Hämmerli Chordirektor des Opern­hau­ses Zürich. In dieser Zeit zeichnete er ver­ant­wortlich für Chorein­stu­dierungen von un­ge­fähr 100 Opern­pro­duk­­tio­nen und vielen Konzerten. Seine Arbeit ist in CD- und DVD-­Auf­nah­men sowie TV-Pro­duk­tionen dokumentiert, darunter Tra­via­­ta im Haupt­­­bahn­hof von 2008. In London, Paris, Moskau, Prag, Peking und anderen Städten hat Jürg Hämmerli Gastspiele gegeben oder Ein­stu­die­rungen betreut. Für den Fest­akt zum Jubi­läum «50 Jahre Diplomatische Bezie­hun­gen Schweiz – Volksrepublik China» in Shanghai im Jahr 2000 hat er mit dem Chinesischen Natio­nal­­chor Die Zauberflö­te einstudiert, und er bereitete den Opernchor Zürich auf die 500-Jahr-Feier der Päpstlichen Schweizergarde 2006 in Rom vor. Neben seiner Arbeit mit dem Chor des Opernhauses Zürich und anderen pro­fessionellen Chören wie dem Chor der Na­tional­oper Sofia, dem Prager Rund­funk­chor, dem Kammerchor Moskau, dem ehemaligen Schweizer Kam­mer­chor oder dem Ensemble der am Opern­­­­haus tätigen Zuzüger ist ihm die musikalische Betreuung des Zu­satz­chors so­wie des Kinder- und Jugendchors der Zürcher Oper ein besonderes An­liegen.

I Capuleti e i Montecchi30 Okt; 02, 04, 09, 13 Nov 2016 Cavalleria Rusticana / Pagliacci24, 28 Sep; 04, 09, 12 Okt 2016 L'elisir d'amore07, 09, 12, 17, 21 Apr 2017 Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016 Der feurige Engel07, 11, 14, 25, 28, 31 Mai; 02, 05 Jun 2017 Der Freischütz18, 21, 25 Sep; 02, 05, 09, 13, 16, 19, 22 Okt 2016 Don Giovanni11, 15, 17, 26, 31 Mär 2017 Konzert Matti Salminen12 Nov 2016 Lucia di Lammermoor04, 07, 10, 12, 15, 19 Feb 2017 Médée22, 26, 28, 31 Jan; 03, 05, 08, 12, 18 Feb 2017 Der Zauberer von Oz19, 27 Nov; 02, 04, 06, 10, 13, 26, 31 Dez 2016; 02, 15, 21, 27, 29 Jan; 05 Feb 2017 Otello05, 08, 12, 16, 19, 23 Mär 2017


Malte Preuss, Sound-Collagen

Malte Preuss

Malte Preuss stammt aus Bremen und studierte angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim. Seit 1990 macht er Theatermusik (Gitarre, Computer, Gesang, Livemusiker, Komponist, musikalischer Leiter). Er war Mitglied des Theater Aspik (u.a. mit Julia Lochte, Matthias Günther, Uli Jäckle, Ingo Günther). 1999-2007 war er fest als Theatermusiker, Schauspieler, Regisseur am Luzerner Theater engagiert (u.a. Die Pest, Das Totenhaus, Jakob von Gunten, Käthchen von Heilbronn, Murakamis Unter­grundkrieg, Mädchenband, Kafkas Käfer, Thomas Bernhards Frost). Er war Gast am Theater Basel (Taking care of baby, Pornografie, Berlin Alexanderplatz, Kabale und Liebe etc.) und machte die Musik zu Lulu am Schauspielhaus Bochum, Die Methode am Schauspielhaus Zürich, Chronik eines angekündigten Todes, Fegefeuer, Wilhelm Meister, Bei den wilden Kerlen am Schauspiel Hannover, Der Besuch der alten Dame, Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Kasimir und Karoline, Der Prozess, Die Jungfrau von Orleans, Drüberleben am Theater Freiburg, Jugend ohne Gott, Urfaust, Hamlet am Hans-Otto-Theater/Potsdam, Die Räuber, Das fliegende Kind, Hamlet am Theater Münster, Lupus in Fabula, Kasimir und Karoline am The­ater Heidelberg. Auch für Radiohörspiele machte er Musik, u.a. beim SWR und SRF (u.a. Sum Sum, Frau Hegnauer kommt, Moi non plus, Schatten, Ivan und die Hunde, Drei Ida, Paul und die...-Hörspiele, Fred und Franz). Filmmusiken entstanden zu Kein Zurück – Studers neuester Fall und The Breeder. Diverse CD-Veröffentlichungen (Kriminalmuseum, One before closing, Zooming Kalliroi, Schauspielmusik – Trilogie auf Vinyl, Granulatsexrom und die aktuelle CD Malte Preuss 21:30).

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016


Sam Louwyck, Bassa Selim

Sam Louwyck

Sam Louwyck wurde 1966 in Bruges (Belgien) geboren und ist als Tänzer, Choreograf und Schauspieler tätig sowie als Sänger der Rockband Falling Man. Seit 1993 arbeitet er mit Les Ballet C de la B zusammen; mit dieser Tanzcompagnie ist er auf der ganzen Welt aufgetreten. Sam Louwycks Filmografie umfasst neben Kurzfilmen und Fernsehserien für das Belgische Fernsehen auch Filme wie Cargo (2016) unter der Regie von Gilles Coulier, Belgica (2015, Regie Felix Van Groeningen) oder The Fifth Season (2013, Regie Peter Brosens & Jessica Woodworth, im Wettbewerb des Filmfestivals in Venedig), für den Sam Louwyck als bester Schauspieler für den Magritte Award nominiert war, Lost Persons Area (2009, Regie Caroline Strubbe, beim Cannes Festival in der Semaine de la critique als bestes Drehbuch ausgezeichnet). 2011 war er in dem Film Bullhead von Michael Roskam zu sehen, der 2013 als bester fremdsprachiger Film für einen Oscar nominiert war. Im Oktober 2015 wurde Sam Louwyck beim Ghent Film Festival mit dem Flemish Culture Prize ausgezeichnet. Der Film Le meraviglie mit Monica Bellucci, eine italienisch-deutsch-schweizerische Koproduktion, in dem Sam Louwyck den Vater spielt, erhielt 2014 in Cannes den Grossen Preis der Jury. 2016 war er in The Emperor (Regie Lee Tamahori) an der Seite von Oscar-Gewinner Adrien Brody zu sehen. Sam Louwyck spielte auch in holländischen und französischen Filmen (u.a. Les garcons sauvages, Regie Bertrand Mandico, erscheint 2017, und Malgré la nuit, Regie Philippe Grandrieux, 2015). Keeper, eine französisch-belgisch-schweizerische Koproduktion (Regie: Guillaume Senez, 2016), ist nominiert für den Preis als bester frankophoner Film beim Filmfestival in Beirut und wird am Festival in Locarno zu sehen sein. Der belgische Film D’Ardennen (Regie: Robin Pront) steht im Wettbewerb um den besten ausländischen Film bei der Oscarverleihung.

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016


Olga Peretyatko, Konstanze

Olga Peretyatko

Olga Peretyatko, geboren in St. Petersburg, studierte Gesang an der Hanns-Eisler-Hochschule für Musik in Berlin und gehörte danach dem Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper an. 2007 war sie Preisträgerin bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb. Es folgten Engagements an der Komischen Oper, der Deutschen Oper und der Staatsoper in Berlin, den Staatsopern in München und Dresden, der Opéra de Lyon, dem Théâtre des Champs-Élysées in Paris, dem Palau de les Arts in Valencia und dem Teatro La Fenice in Venedig. Seit 2006 gastiert sie beim Rossini Opera Festival in Pesaro. Internationale Aufmerksamkeit erregte sie 2009 als Nachtigall in Robert Lepages gefeierter Inszenierung von Strawinskys Le Rossignol, die in Toronto sowie beim Festival d’Aix-en-Provence, an der New York City Opera und in Amsterdam zu sehen war. 2011 feierte sie grosse Erfolge bei ihren Rollendebüts als Giulietta (I Capuleti e i Montecchi) in Lyon und Paris und als Lucia di Lammermoor in Palermo. 2012 folgten umjubelte Debüts als Fiorilla (Il turco in Italia) in Amsterdam, als Alcina in Lausanne, als Matilde di Shabran beim Rossini Opera Festival und als Elvira (I puritani) in Lyon und Paris, 2013 dann als Giunia (Lucio Silla) bei der Salzburger Mozartwoche und als Gilda (Rigoletto) an der Wiener Staatsoper. Im Mai 2013 gastierte sie als Adina (L’elisir d’amore) an der Hamburgischen Staatsoper. Nach ihrem Salzburger Festspieldebüt im Sommer 2013 als Giunia sang Olga Peretyatko Marfa in Die Zarenbraut an der Berliner Staatsoper und der Mailänder Scala, Elvira und Gilda an der Metropolitan Opera in New York und Fiorilla beim Rossini-Festival in Pesaro. 2015 sang sie die Partie der Violetta (La traviata) erstmals in Lausanne und danach auch in einer Produktion des Festspielhauses Baden-Baden. Zuletzt debütierte sie als Donna Anna an der Berliner Staatsoper. In nächster Zukunft folgen Adina an der Wiener Staatsoper und erneut an der Met in New York. Die Konstanze wird sie im Dezember auch an der Deutschen Oper Berlin singen.

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016


Claire de Sévigné, Blonde

Claire de Sévigné

Claire de Sévigné, Sopranistin aus Kanada, wurde kürzlich für ihr Album mit Vivaldi-Kantaten (mit dem Aradia-Ensemble unter Kevin Mallon) für einen JUNO award 2016 in der Kategorie «Classical Album of the Year» nominiert. Sie studierte an der McGill University in Montreal und an der University of Toronto. Danach bildete sie sich weiter im «Ensemble Studio» der Canadian Opera Company. Bisher war sie auf internationalen Bühnen wie dem Opera Theatre of St. Louis, bei den Salzburger Festspielen sowie mit der Canadian Opera Company zu hören, wo sie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Servilia (La clemenza di Tito), Despina (Così fan tutte) und First Niece in Peter Grimes sang. Zu ihrem Repertoire gehören zudem die Partien der Constance (Dialogues des Carmélites), Cleopatra (Giulio Cesare in Egitto), Cunégonde (Candide), Tytania (A Midsummer Night’s Dream) und die Titelrolle in Lucia di Lammermoor. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Claire de Sévigné Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. in Die Gänsemagd, Die Hamletmaschine, Le Comte Ory und als Angelica in Haydns Orlando paladino zu erleben. In der Spielzeit 2016/17 war sie am Opernhaus Zürich als Blonde (Die Entführung aus dem Serail) zu erleben und wird Le feu, La princesse und Le rossignol in Ravels L’Enfant et les sortilèges singen. Beim Savonlinna Festival im Sommer 2017 wird sie als Blonde zu erleben sein. In der darauffolgenden Spielzeit wird sie an der Canadian Opera Company Fiakermilli in Arabella  und Blonde singen.

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016 Orest26 Feb; 02, 07, 10, 12, 19, 24 Mär 2017 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges04, 06, 10, 12, 14 Mai 2017


Pavol Breslik, Belmonte

Pavol Breslik

Pavol Bresliks Karriere begann 2005, als er von der Zeitschrift «Opernwelt» zum Nachwuchssänger des Jahres gekürt wurde. Im Jahr 2000 hatte er den ersten Preis beim Antonín-Dvořák-Wettbewerb in Tschechien gewonnen. 2003-2006 gehörte Pavol Breslik dem Ensemble der Berliner Staatsoper Unter den Linden an. Seit 2006 freischaffend, trat er an der Metropolitan Opera und an den grossen europäischen Opernhäusern und Festspielen auf. An der Wiener Staatsoper sang er Lenski und Nemorino, an der Bayerischen Staatsoper gab er zwei wichtige Rollendebuts: den Gennaro (Lucrezia Borgia) an der Seite von Edita Gruberova und den Edgardo (Lucia di Lammermoor) mit Diana Damrau. Er sang dort auch Tamino, Idamante, Nemorino und Cassio und kehrte für die Opernfestspiele der Spielzeit 2015/16 als Gennaro und Don Ottavio (Don Giovanni) nach München zurück. Am Covent Garden war er als Lenski in der Neuproduktion Eugen Onegin sowie als Ferrando und Tamino zu hören. Er gastierte an der Pariser Oper, am Liceu Barcelona, Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der Berliner Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen und am Genfer Grand Théâtre. Am Opernhaus Zürich, dessen Ensemble er seit der Spielzeit 2012/13 angehört, sang er Števa (Jenůfa), die Titelpartie in Gounods Faust, Don Ottavio, Roberto Devereux, Nadir, Peter Quint, Alfredo Germont, Macduff, Belmonte und Nemorino. Bei den Festspielen von Aix-en-Provence sang er Don Ottavio, an der Oper Sydney gab er sein Australien-Debut als Nadir (Les Pecheurs de Perles). Zuletzt war er an der Bayerischen Staatsoper (Die Zauberflöte, Jenůfa, Falstaff), an der Pariser Opéra (Die Zauberflöte) sowie an der Wiener Staatsoper (Jewgeni Onegin) zu erleben.

 

L'elisir d'amore09, 12, 17, 21 Apr 2017 Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016 Faust23, 25 Sep 2016 Liederabend Pavol Breslik30 Nov 2016


Spencer Lang, Pedrillo

Spencer Lang

Spencer Lang stammt aus Sandy/Oregon und studierte an der Juilliard School in New York sowie am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Am Curtis Opera Theatre interpretierte er u.a. Nemorino (L’elisir d’amore), Goffredo (Rinaldo), Lechmere in Brittens Owen Wingrave und Monostatos (Die Zauberflöte). Zu hören war er ausserdem am Opera Theatre of St. Louis als Liederverkäufer (Puccinis Il tabarro), sang Flute / Thisbe in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Aspen Opera Theatre und trat als Solist mit dem Juilliard Orchestra, Juilliard 415, und der Northwest Sinfonietta auf. 2014 bis 2016 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war hier als Daniel (Robin Hood), Hirt (Tristan und Isolde), Fay-Pu (Rote Laterne) sowie in Lohengrin, Luisa Miller und Fälle von Oscar Strasnoy zu erleben. In der Spielzeit 2015/16 sang er Monsieur Vogelsang (Der Schauspieldirektor), Don Luigino (Il viaggio a Reims) und Medoro (Orlando paladino). 2015 war er Finalist in der Wigmore International Song Competition in London. Seit der Saison 2016/17 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich und war bereits als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Arcas (Médée), Graf Gustav (Das Land des Lächelns) und Jaquino (Fidelio) zu erleben.

Der Schauspieldirektor25 Nov 2016; 21 Mai 2017 Die Entführung aus dem Serail09, 21 Dez 2016 Das Land des Lächelns18, 21, 25, 29 Jun; 02, 06, 09, 13 Jul 2017 Médée22, 26, 28, 31 Jan; 03, 05, 08, 12, 18 Feb 2017


Michael Laurenz, Pedrillo

Michael Laurenz

Michael Laurenz begann seine Gesangskarriere als Tamino bei den Schlossfestspielen Wernigerode. Es folgten Engagements mit den Stuttgarter Philharmonikern und an der Kammeroper München. Als Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich (2008–2010) sang er u.a. die Titelpartie in Offenbachs Barbe-Bleue und Siegfried in Oscar Straus’ Die lustigen Nibelungen. 2010 wurde er ans Opernhaus Zürich engagiert und war hier u.a. als Arbace (Idomeneo), Lindoro (Haydns La fedeltà premiata), Dr. Cajus (Falstaff), Tanzmeister (Ariadne auf Naxos), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Iwan (Die Nase), Abdisu (Palestrina), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Der Schäbige (Lady Macbeth von Mzensk), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Aegisth (Elektra), Monostatos (Die Zauberflöte), Pirzel (Die Soldaten) und in der Titelrolle von Robin Hood zu hören. Michael Laurenz gastiert regelmässig an den grossen Opernhäusern und Festivals Europas, darunter die Bregenzer Festspiele (Mieczysław Weinbergs Das Porträt, Aida, HK Grubers Geschichten aus dem Wienerwald), die Pariser Oper (Brighella in Ariadne auf Naxos, Pedrillo und Monostatos), die Salzburger Festspiele (Scaramuccio in Ariadne, Cauchon in Braunfels’ Jeanne d’Arc), die Bayerische Staatsoper (Pedrillo, Dr. Blind in Die Fledermaus) und das Stuttgarter Musikfest (Ullmanns Der Kaiser von Atlantis). Höhepunkte der letzten Zeit waren Valzacchi (Der Rosenkavalier) in Amsterdam, Andres (Wozzeck) an der Mailänder Scala, Meckie Messer beim Kurt Weill-Fest in Dessau, Aegisth (Elektra) sowie Albert Gregor (Die Sache Makropulos) an der Vlaamse Opera sowie Tanzmeister in Glyndebourne.

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 15, 18 Dez 2016 Lady Macbeth von Mzensk27, 30 Dez 2016; 07, 14 Jan 2017


Nahuel Di Pierro, Osmin

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort als Masetto (Don Giovanni), Haly (L’italiana in Algeri), Figaro (Le nozze di Figaro), Colline (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte) zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele gastierte er  u.a. an der Deutschen Oper Berlin, der Nederlandse Opera in Amsterdam, in Santiago de Chile und Buenos Aires, am Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra National de Bordeaux, dem Théâtre du Capitole in Toulouse, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune und immer wieder an der Pariser Oper. In jüngster Vergangenheit sang er u.a. Leporello (Don Giovanni) in Salzburg und  Beaune, Assur (Semiramide) in Nancy, Colline und Masetto am Royal Opera House Covent Garden, Osmin am Théâtre des Champs-Elysées, Guglielmo beim Edinburgh International Festival sowie Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) am Grand Théâtre de Genève und am Festspielhaus Baden-Baden. Im Konzertbereich trat er u.a. mit dem Ensemble Matheus, Le Cercle de l’Harmonie und Le Concert d’Astrée auf. Mit dem Orchestre National de Paris war er unter Kurt Masur, James Conlon und Daniele Gatti zu erleben, mit dem Orchestre de Paris unter Louis Langrée, Jérémie Rohrer und Bertrand de Billy. Am Opernhaus Zürich sang er Osmin (Die Entführung aus dem Serail) und Créon (Médée) sowie in Il viaggio a Reims und King Arthur.

Die Entführung aus dem Serail06, 11, 20, 26 Nov; 02, 09, 15, 18, 21 Dez 2016 Médée22, 26, 28, 31 Jan; 03, 05, 08, 12, 18 Feb 2017


William Lombardi, Janitscharen

William Lombardi

William Lombardi, in Brasilien geboren, studierte zunächst Violine, bevor er sich 1991 an der Schola Cantorum Basiliensis bei Richard Levitt, Ulrich Messthaler, sowie Anthony Rooley und Evelyn Tubb dem Gesang zuwandte. Am Opernstudio des Konservatoriums der Musikakademie Basel spezialisierte er sich auf das Opernrepertoire und schloss seine Ausbildung 1996 mit dem Diplom ab. Weiterbildende Studien führten ihn im Jahr 2000 nach Colmar, wo er im Conservatoire National de Musique bei Henrik Siffert mit Auszeichnung abschloss. 1996 debütierte William Lombardi im Stadttheater Biel als Conte Almaviva in Rossinis Il barbiere di Siviglia. Es folgten Engagements als Gast oder Ensemblemitglied am Theater Biel Solothurn, am Stadttheater Basel, am Stadttheater Lübeck und dem Stadttheater Freiburg im Breisgau. Daneben war er auch an diversen freien Produktionen und Musikfestivals zu erleben, so z.B. mit L’Opéra de Chambre de Genève, am Sommerfestival Les Dominicains de Haute-Alsace in Guebwiller oder dem «Flandern-Festival» in Antwerpen. Als Konzertsolist hat William Lombardi mit so illustren Dirigenten wie René Jacobs, Anthony Rooley, Franz Brüggen oder Martin Gester zusammengearbeitet.

Die Entführung aus dem Serail11, 20 Nov; 02, 15, 21 Dez 2016