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Gedenkkonzert Nello Santi Messa da Requiem - Giuseppe Verdi

Das Opernhaus Zürich trauert um Nello Santi, der am 6. Februar 2020 im Alter von 88 Jahren gestorben ist. Maestro Santi war dem Opernhaus seit über 60 Jahren verbunden, so lange wie kein anderer Künstler in der Geschichte des Hauses. Seit seinem Hausdebüt, 1958 mit Giuseppe Verdis La forza del destino, stand der charismatische, humorvolle und leidenschaftliche Dirigent immer wieder am Pult unseres Orchesters und schenkte dem Publikum unvergessliche Opernabende.

Zum Gedenken an Maestro Santi dirigiert Generalmusikdirektor Fabio Luisi am 28. März 2020 die Messa da Requiem von Giuseppe Verdi. Die Solopartien singen Hibla Gerzmava, Yulia Matochkina, Benjamin Bernheim und Georg Zeppenfeld.

Tickets sind ab Montag, 17. Februar 2020, 11.00 Uhr erhältlich.

Vergangene Termine

März 2020

Sa

28

Mär
19.00

Gedenkkonzert Nello Santi Messa da Requiem - Giuseppe Verdi

Abgesagt

Biografien


Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Music Director des Dallas Symphony Orchestra und Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra. Von 2011 bis 2017 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Wichtige CD-Aufnahmen sind Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie die Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Cavaliere und Commendatore der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Schubert, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy), die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck) und Das Land des Lächelns (Regie: Andreas Homoki).

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Brahms / Schmidt13 Dez 2020 Beethoven / Brahms10 Jan 2021 Mahler29 Mai 2021 Verdi-Gala22, 27, 29 Sep; 02 Okt 2020 Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020


Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger, Chorleitung, stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Mu­sikpädagogik und Kirchenmusik an der Hoch­schule für Musik und dar­stel­lende Kunst in Wien (Chor­leitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschlies­send Chor­dirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In die­ser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breis­gau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Pre­mieren betreut und mit vielen nam­haften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Teodor Currentzis zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirek­tor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertver­einigung Wiener Staats­opernchor verant­wort­lich. Dort kam es u.a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti, Sir Simon Rattle und Mariss Jansons.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Alice im Wunderland14, 22 Nov; 05, 10, 26, 27 Dez 2020; 02, 10, 15, 22, 23 Jan; 07 Feb 2021 I puritani27 Feb 2021 Il barbiere di Siviglia24, 28 Jan; 02, 06, 12 Feb 2021 Brahms07 Feb 2021 Orphée et Euridice14, 18, 21, 26, 28 Feb; 05, 14, 19, 23 Mär 2021 Don Pasquale16, 20, 26 Mär; 03, 10, 18 Apr 2021 Jewgeni Onegin23 Apr 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 Mai 2021 Madama Butterfly06 Jun 2021 Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020 Maria Stuarda27 Sep; 07, 11, 15 Okt 2020


Hibla Gerzmava, Sopran

Hibla Gerzmava

Hibla Gerzmava studierte Gesang am staatlichen Konservatorium in Moskau und gewann 1994 beim Tschaikowski-Wettbewerb den Grand Prix. Seit 1995 tritt sie als Solistin für das Moskauer Stanislawski- und das Nemirowitsch-Dantschenko-Theater auf. Für ihre Interpretationen der Titelpartie in Médée sowie als Lucia di Lammermoor am selben Haus wurde sie jeweils mit einer «Goldene Maske» ausgezeichnet. Heute gastiert die Sopranistin an den grossen Opernhäusern Europas: Am Royal Opera House in London sang sie u.a. Donna Anna, Mimì, Amelia (Simon Boccanegra), Tatjana (Eugen Onegin) und Liù (Turandot), an der Opéra Bastille war sie als Elisabeth (Don Carlos) und im Palais Garnier als Vitellia (La clemenza di Tito) zu erleben, an der Wiener Staatsoper gastierte sie ebenfalls als Vitellia sowie als Donna Anna, an der Metropolitan Opera in New York verkörperte sie Donna Anna, Liù, Mimì, Desdemona (Otello) sowie Antonia und Stella (Les Contes d’Hoffmann). Ebenfalls als Mimì gab sie ihr Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper. 2016/17 debütierte sie an der Semperoper Dresden als Desdemona, am Bolschoi-Theater in Moskau als Violetta und an der Scala di Milano in der Titelpartie von Anna Bolena. In der aktuellen Spielzeit war die Sopranistin bisher u.a. als Elisabeth an der Bastille und am Bolschoi-Theater in Moskau zu erleben, sang Mimì und Lucia di Lammermoor am Moskauer Stanislawski-Theater und kehrte als Desdemona nach Dresden zurück. Konzertengagements führten sie u.a. in die Carnegie Hall, an die BBC Proms, zu den Olympischen Winterspielen in Sotschi und ans Edinburgh International Festival.



Yulia Matochkina, Mezzosopran

Yulia Matochkina

Yulia Matochkina ist eine der führenden Solistinnen des Mariinski-Theaters in St. Petersburg und hat sich als eine der eindrucksvollsten Mezzosopranistinnen Russlands einen Namen gemacht. Am Mariinski-Theater war sie u.a. als Amneris (Aida), Eboli (Don Carlo), Principessa di  Bouillon (Adriana Lecouvreur), Didon  (Les Troyens), Dalila (Samson et Dalila), Venus (Tannhäuser) und Kundry (Parsifal) zu erleben. Jüngste Engagements umfassen Federica (Luisa Miller) bei den Salzburger Festspielen, Roméo et Juliette beim Berlioz-Festival in La Côte-Saint-André sowie Carmen und Polina (Pique Dame) am Moskauer Bolschoitheater. In dieser Saison singt sie die Titelrolle in Carmen an der Deutschen Oper Berlin, Marguerite (La Damnation de Faust) in Rotterdam, Kundry (Parsifal) in der Philharmonie de Paris, Polina (Pique Dame) und Dalila (Samson et Dalila) in Tokio, Brangäne (Tristan und Isolde) in München, Hamburg und Baden-Baden, Olga (Jewgeni Onegin) in Rom und das Verdi-Requiem in Barcelona.



Benjamin Bernheim, Tenor

Benjamin Bernheim

Der französische Tenor Benjamin Bernheim studierte bei Gary Magby am Konservatorium in Lausanne, nahm an Meisterklassen bei Giacomo Aragall und an Carlo Bergonzis Accademia Verdiana in Busseto teil und war Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. In den vergangenen Spielzeiten war er regelmässiger Gast an den renommiertesten Bühnen Europas, u.a. an der Pariser Opéra, der Wiener und der Berliner Staatsoper, der Opéra national de Bordeaux und dem Royal Opera House Covent Garden mit den grossen Tenorpartien des romantischen Repertoires. 2020 wurde er bei den Victoires de la Musique classique als Opernsänger des Jahres, vom französischen Kritikerverband als Musikerpersönlichkeit des Jahres und vom Opus Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres ausgezeichnet. Bisherige Höhepunkte waren Rodolfo an der Pariser Opéra, in Zürich, an Covent Garden sowie an der Berliner und der Wiener Staatsoper, Des Grieux an der Pariser Opéra und in Bordeaux, Duca (Rigoletto) an der Bayerischen Staatsoper, Lenski (Eugen Onegin) an der Deutschen Oper Berlin, Alfredo an der Mailänder Scala, an Covent Garden, in Zürich, an der Semperoper Dresden sowie an der Deutschen Oper und der Staatsoper in Berlin, Faust in Chicago, dem Théâtre des Champs-Élysées sowie Nemorino (L’elisir d’amore) an der Wiener Staatsoper. Auf der Konzertbühne war er in Rezitals u.a. bei den Salzburger Festspielen, der Opéra national de Bordeaux, am Opernhaus Zürich und im Rahmen der Reihe L’Instant lyrique in Paris zu hören. 2019 erschien sein erstes Solo-Album.

Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020


Georg Zeppenfeld, Bass

Georg Zeppenfeld

Georg Zeppenfeld stammt aus Westfalen und studierte in Köln. Seit 2001 ist die Sächsische Staatsoper Dresden seine künstlerische Heimat. Darüber hinaus gastiert er an den grossen Opernhäusern Europas und der USA. Im Zentrum seines Schaffens stehen Partien wie Kaspar (Freischütz), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Banco (Macbeth), Padre Guardiano (La forza del destino), Filippo II (Don Carlo), Daland (Der fliegende Holländer), König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde), Veit Pogner (Meistersinger) und Gurnemanz (Parsifal), aber auch Figaro und Bartolo (Le nozze di Figaro), Don Alfonso (Così fan tutte), Rocco (Fidelio), Wassermann (Rusalka) und Pimen (Boris Godunow). Eine Schlüsselrolle ist Sarastro (Die Zauberflöte), den er unter Claudio Abbado in Baden-Baden sowie in San Francisco, an der New Yorker Met, der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen (unter Harnoncourt) und am Royal Opera House in London gesungen hat. Seit 2010 ist er u.a. als Gurnemanz, Marke, Landgraf und König Heinrich regelmässig bei den Bayreuther Festspielen zu Gast. Mit besonderer Vorliebe widmet er sich dem Konzert- und Liedgesang. Er arbeitete mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Nikolaus Harnoncourt, Marek Janowski, Lorin Maazel, Marc Minkowski, Antonio Pappano, Christian Thielemann u.a. 2015 wurde ihm von der Semperoper Dresden der Kammersängertitel verliehen. Bei den Osterfestspielen Salzburg 2019 debütierte er als Hans Sachs (Meistersinger). In dieser Saison ist er an seinem Dresdner Stammhaus als Lord Sydney (Il viaggio a Reims), Raimondo, Graf Hermann und Hans Sachs zu erleben. In Zürich war er zuletzt als Zaccaria in Nabucco hören. Geplant sind Rocco am Royal Opera House Covent Garden, Gurnemanz in München und Veit Pogner in Bayreuth.