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Händel

3. La Scintilla-Konzert

Georg Friedrich Händel
Arien und Duette


Riccardo Minasi dirigiert unbekannte und zum Teil unveröffentlichte Arien von Georg Friedrich Händel, u.a. aus «Ezio», «Lotario» und «Il duello amoroso». Zudem erklingt das «Concerto a Quattro», rekonstruiert von Riccardo Minasi.

Mo, 13. Mai 2019, 19.00, 3. La Scintilla-Konzert
CHF 60
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Biografien


Riccardo Minasi, Musikalische Leitung und Violine

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Als Solist und Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina und Il Giardino Armonico zusammen. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Unlängst dirigierte er beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, NDR Radiophilharmonie, Stavanger Symphony Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Portland Baroque Orchestra und Los Angeles Chamber Orchestra sowie Opernprojekte wie Les Pêcheurs de Perles bei den Salzburger Festspielen, Iphigénie en Tauride an der Hamburgischen Staatsoper, Carmen an der Opéra National de Lyon und Rinaldo am Theater an der Wien. Aktuelle Engagements umfassen u.a. Händels Alcina an der Hamburgischen Staatsoper, Projekte mit Werken von Bach und Wagner mit dem Orchestre national de Lyon sowie sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Il matrimonio segreto, das Ballett Der Sandmann, Don Giovanni sowie Orlando paladino. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter sein Album mit Haydn-Konzerten sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Seit September 2017 ist er der neue Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg. In der Saison 2018/19 gestaltet Riccardo Minasi am Opernhaus Zürich in enger Zusammenarbeit mit La-Scintilla eine Reihe von vier Konzerten.

Die Entführung aus dem Serail26, 28 Okt; 03 Nov 2018 Corelli / Pergolesi / Vivaldi01 Jul 2019 Händel13 Mai 2019 Vivaldi / Verdi14 Apr 2019 Bach07 Mär 2019


Julie Fuchs, Sopran

Julie Fuchs

Julie Fuchs studierte Violine und Schauspiel in Avignon sowie Gesang am CNSM in Paris. Sie ist Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe und wurde 2012 und 2014 bei «Les Victoires de la Musique Classique», dem bedeutendsten Wettbewerb für klassische Musik in Frankreich, als beste Opernsängerin ausgezeichnet. Von 2013/14 bis 2014/15 gehörte sie zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Morgana (Alcina), Marzelline (Fidelio), Susanna (Le nozze di Figaro), Rosane (La verità in cimento), Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) und Angelica (Orlando) zu hören war. Auf der Konzertbühne war sie u.a. mit den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, dem Orchestra La Scintilla unter Teodor Currentzis, dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem BBC Symphony Orchestra, dem Deutschen Sinfonieorchester und dem Orchestre National de France für das Konzert beim Eiffelturm zu hören, gab zahlreiche Liederabende und musizierte mit den Jazzmusikern Giovanni Mirabassi und Paco Séry. 2015 gab Julie Fuchs ihr Debüt an der Pariser Oper als La Folie (Platée) unter Mark Minkowski und kehrte für die Uraufführung von Luca Francesconis Trompe-la-mort dorthin zurück. Unlängst sang sie Musetta (La bohème) an der Bayerischen Staatsoper, Leïla in Les Pêcheurs de perles am Théâtre des Champs-Elysées sowie die Titelrolle von Donizettis La Fille du régiment an der Opéra de Lausanne und bei ihrem Hausdebüt an der Wiener Staatsoper. 2017 gastierte sie in Aix-en-Provence als Zerlina (Don Giovanni). 2017/18 gab sie u.a. ihr Debüt am Teatro Real in Madrid als Giunia in Lucio Silla, sang Nannetta an der Opéra de Paris sowie Comtesse Adèle an der Opéra Comique. Julie Fuchs ist Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon; 2015 erschien ihre erste Solo-CD Yes. Auf Social Media: @juliefuchssoprano.

Il turco in italia02, 05, 10, 14, 18, 23, 26, 29 Mai 2019 Händel13 Mai 2019


Delphine Galou, Alt

Delphine Galou

Delphine Galou stammt aus Paris und studierte Philosophie an der Sorbonne wie auch Gesang und Klavier. Nach dem Beginn ihrer Karriere als Ensemblemitglied der «Jeunes Voix du Rhin» an der Opéra National du Rhin in Strasbourg spezialisierte sie sich auf Barockmusik. Seither arbeitet sie regelmässig mit DirigentInnen wie Thomas Hengelbrock, Ottavio Dantone, Andrea Marcon, Alan Curtis, Jordi Savall, Christophe Rousset, Jean-Christophe Spinosi, Marc Minkowski und Emmanuelle Haïm zusammen. 2004 wurde sie von der Französischen Vereinigung zur Förderung junger Künstler als «Entdeckung des Jahres» ausgezeichnet. In den letzten Jahren trat Delphine Galou u.a. in Vivaldis Orlando furioso am Théâtre des Champs-Elysées, an der Oper Frankfurt sowie am Theater Basel auf, interpretierte Disinganno (Händels Il trionfo del tempo e del disinganno) an der Staatsoper Berlin sowie Bradamante (Alcina) in Basel, Lausanne, Bremen, Monte-Carlo und Versaille. Sie sang Penelope (Il ritorno d’Ulisse in patria) am Theater an der Wien, die Titelpartie in Rinaldo in Reggio Emilia und Ferrara, Berenice in Vivaldis Il farnace am Maggio Musicale in Florenz, Speranza/Proserpina (Moneverdis L’Orfeo) an der Opéra de Lausanne, Andronico (Tamerlano) am Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel sowie an De Nationale Opera in Amsterdam und Argene in Vivaldis L’incoronazione di Dario am Teatro Regio in Turin. Im Konzertfach ist sie regelmässig zu Gast beim Festival de Beaune und sang u.a. im Lincoln Center in New York und in Pergolesis Stabat Mater mit dem Orchestra Filarmonica della Scala in Mailand. Am Opernhaus Zürich war sie 2015 als Damira in La verità in cimento und im Juni/Juli 2018 als Ottone in L’incoronazione di Poppea zu erleben. 2017 erschien ihr erstes Solo-Album Agitata mit der Accademia Bizzantina unter Ottavio Dantone.

La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 Händel13 Mai 2019