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Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren

Regie und Ausstattung Anja Horst Lichtgestaltung Dino Strucken Musikalische Leitung Andrea Mele

Die kleine Hexe Hillary gewinnt im Radio zwei Karten für die Oper. Mächtig stolz ist sie auf ihren Gewinn – bis ihr klar wird, dass sie genau genommen gar keine Ahnung hat, was das ist: Oper. Und als dann der Gewinn mit der Post eintrifft, ist die Enttäuschung perfekt: Zwei langweilige Papierschnipsel hält sie in der Hand. Aber so leicht lässt sie sich nicht abspeisen! Da sie die unscheinbaren Papierschnipsel nun einmal gewonnen hat, will sie auch wissen, was es damit auf sich hat. Das Lexikon Die kleine Hexe von A bis Z gibt Auskunft: «Oper ist Theater, wo alle nur singen.» Das kann nur ein Fluch sein, denkt Hillary – wer singt schon freiwillig? Natürlich kann sie es nicht lassen, den Hexenspruch, den sie für den Singfluch hält, auch gleich auszuprobieren. Doch offensichtlich geht etwas schief: Wie aus dem Boden gezaubert taucht Maria Bellacanta auf, eidgenössisch diplomierte Hexe und Opernsängerin. Mit ihr zusammen entdeckt Hillary nicht nur die Welt der Oper, sondern erfährt vor allem, dass man Gefühle mit Musik oft viel genauer ausdrücken kann als mit noch so vielen Worten.

Vergangene Termine

September 2012

Sa

22

Sep
11.00

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Premiere, Studiobühne

12.30

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Studiobühne

Januar 2013

So

27

Jan
11.00

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Studiobühne

14.00

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Studiobühne

Februar 2013

So

03

Feb
11.00

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Studiobühne

14.00

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Studiobühne

So

17

Feb
11.00

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Studiobühne

14.00

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Studiobühne

So

24

Feb
11.00

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Studiobühne

14.00

Hexe Hillary geht in die Oper

Für Kinder ab 6 Jahren, Studiobühne

Biografien


Anja Horst, Regie und Ausstattung

Anja Horst

Anja Horst wurde 1966 in Solingen geboren und studierte Theaterwissenschaft, Psychologie und Geschichte in Erlangen. 1995 wurde sie als Regieassistentin ans Schauspiel des Theater St. Gallen engagiert. Bereits zwei Jahre später übernahm sie dort die Leitung des Kinder- und Jugendtheaters und die künstlerische Leitung des internationalen Kinder- und Jungendtheaterfestivals Triangel. Neben ihrer Leitungsfunktion am Theater St. Gallen inszenierte Anja Horst als Gastregisseurin in Berlin und Bern. Für das Theater Basel bearbeitete sie die Opern Der Freischütz und Zaide und schuf mit diesen Bearbeitungen Musiktheaterformen, die ein junges Publikum erreichten. 2005 gründete sie am Landestheater Eisenach mit dem Jungen Theater eine neue Sparte und baute ein eigenes Ensemble auf. Auf besonders grosses Echo bei Presse und Publikum in Eisenach stiessen ihre ungewöhnlichen Theaterprojekte, in denen Schauspieler und Menschen mit Behinderung gemeinsam auf der Bühne standen.

2008 ging Anja Horst nach Berlin und war als freischaffende Regisseurin und Dramaturgin tätig; zudem arbeitete sie als Gastdozentin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Im September 2009 inszenierte sie La bohème im Hochhaus, ein innovatives Opernereignis, das live im Schweizer Fernsehen und auf Arte, TSR und RSI zu sehen war. 2010 schrieb und inszenierte sie gemeinsam mit dem Regisseur Jonas Knecht ein musikalisches Programm für den schmaz, den schwulen Männerchor Zürich. 2011 folgte die Uraufführung von Elke Heidenreichs Roman Alte Liebe in einer eigenen Theaterfassung am Theater Baden-Baden und das Shakespeare-Projekt 1611. Der Sturm am Theater Visp. Seit der Spielzeit 2016/17 arbeitet Anja Horst als Chefdramaturgin und Regisseurin der Schauspielsparte am Theater St. Gallen.



Andrea Mele, Musikalische Leitung

Andrea Mele

Andrea Mele, Korrepetitor, stammt aus Italien. Er studierte Klavier in Frosinone und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Am Teatro Lirico Sperimentale A. Belli in Spoleto erhielt er wichtige künstlerische Impulse von Marco Boemi, Enza Ferrari und Carlo Ventura und arbeitete mit Künstlern wie Renato Bruson, Raina Kabaivanska, Luis Alva, Elizabeth Norberg-Schulz, Sonia Ganassi und Norma Fantini. Als Korrepetitor begleite­te er Produktionen u.a. von La bohème, Madama Butterfly, Il trovatore, Rigoletto, L’elisir d’amore und Il matrimonio segreto. Er arbeitete mit Dirigenten wie Carlo Palleschi, Giuliano Betta und Daniel Martinez. Als Solist, Kammermusiker und Begleiter trat er in über 150 Konzerten auf.



Nicole Tobler, Hexe Hillary

Nicole Tobler

Nicole Tobler ist Schauspielerin. Sie studierte an der renommierten Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg und erhielt ihr Diplom mit Auszeichnung im Jahr 2000. Festengagements führten sie ans Theater St. Gallen und an das Theater Aachen, Gastenegagements an die Theater Basel, Konstanz und das Opernhaus Zürich. Seit 2008 ist sie freischaffend als Schauspielerin, Sprecherin und Regisseurin tätig. Sie lebt in Zürich.



Rebeca Olvera, Maria Bellacanta

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war 2005-2007 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Anschliessend wurde sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le Comte Ory) und Adalgisa (Norma) sang. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. Sie sang u.a. im Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst sowie mehrfach bei den Salzburger Festspielen. 2016 sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Elysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich war sie in letzter Zeit als Despina, Frasquita (Carmen) und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims)– eine Rolle, die sie auch in der Royal Danish Opera sang – sowie als Dorothy in Der Zauberer von Oz, als Mi in Das Land des Lächelns, als Iris in Semele und als Zaida in Il turco in Italia zu hören. Zudem war sie 2017/18 in Monte Carlo und an der Bayerischen Staatsoper als Clorinde (La cenerentola) und in Salzburg als Elvira (L’Italiana in Algeri) zu sehen.

Die Csárdásfürstin25 Sep; 04, 08, 11 Okt 2020 Manon22, 25, 28 Nov; 03, 05 Dez 2020


Susanne Grosssteiner, Maria Bellacanta

Susanne Grosssteiner

Susanne Grosssteiner, Sopran, stammt aus Österreich. Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, war Fina­lis­tin beim internationalen Gesangswettbewerb Klassik-Mania, Stipendiatin des Ri­chard-Wag­ner-­­Verbands sowie Preisträgerin beim österreichischen Musikwettbewerb Prima La Musica. Aus­serdem gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Nico-Dostal­ Ope­­­ret­­ten­wettbewerb. Am Landestheater Vorarlberg sang sie Giannetta (L’elisir d’amore) und Brautjungfer (Der Freischütz), bei den Schlossfestspielen Stadl Julia (Der Vetter aus Dingsda) sowie am Stadttheater Wels in Dido and Aeneas. Als Mitglied des IOS war sie auf der Bühne des Opernhauses Zürich u.a. als Armande in Mar­ti­nůs Zweimal Alexander, Jana (Jenůfa) und Virginia (Das Gespenst von Canterville) zu hören.