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I vespri siciliani

Dramma in cinque atti von Giuseppe Verdi (1813-1901)
Libretto von Eugène Scribe und Charles Duveyrier,
italienische Übersetzung von Arnaldo Fusinato

Musikalische Leitung Fabio Luisi Inszenierung Calixto Bieito Bühnenbild Aida Leonor Guardia Kostüme Ingo Krügler Lichtgestaltung Franck Evin Choreinstudierung Janko Kastelic

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am 7 Jun 2020.

Partner Opernhaus Zürich      

Termine & Tickets

Juni 2020

So

21

Jun
19.00

I vespri siciliani

Oper von Giuseppe Verdi , Premiere
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Premieren-Abo A

Mi

24

Jun
19.00

I vespri siciliani

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Premieren-Abo B

Sa

27

Jun
19.00

I vespri siciliani

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Verdi-Abo, Wahl-Abo

Juli 2020

Mi

01

Jul
19.00

I vespri siciliani

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Mittwoch-Abo B

Sa

04

Jul
19.00

I vespri siciliani

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Samstag-Abo, Misch-Abo A

Di

07

Jul
19.00

I vespri siciliani

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Dienstag-Abo C, Italienische Oper-Abo

Fr

10

Jul
19.00

I vespri siciliani

Oper von Giuseppe Verdi
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Freitag-Abo B

Gut zu wissen

Kurzgefasst

I vespri siciliani

Kurzgefasst

I vespri siciliani

Biografien


Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra, Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino und designierter Music Director des Dallas Symphony Orchestra ab 2020. Von 2011 bis 2017 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Wichtige CD-Aufnahmen sind Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy), die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck) und Das Land des Lächelns (Regie: Andreas Homoki).

Beethoven / Wagner10 Nov 2019 Beethoven / Debussy / Ravel23 Feb 2020 Beethoven / Bruckner12 Jul 2020 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Messa da Requiem22 Dez 2019 Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28 Mär 2020 Operettengala03, 05 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Calixto Bieito, Inszenierung

Calixto Bieito

Calixto Bieito kam in Mirando de Ebro (Burgos) zur Welt. Seine künstlerische Entwicklung gewann stetig an Profil, als er 1999 bis 2009 das Teatre Romea in Barcelona leitete. 2010 bis 2012 organisierte er das Festival Internacional de las Artes de Castilla y León und das Barcelona Internacional Teatre (bit), eine weltweite Plattform für Projekte von Künstlern und Bühnen. Bretóns Zarzuela La verbena de la Paloma am Teatro Tivoli in Barcelona (1996) war seine erste Arbeit für das Musiktheater, gefolgt von Schönbergs Pierrot Lunaire am Teatre Lliure in Barcelona (1998). Shakespeares Macbeth (Salzburger Festspiele 2001) und Mozarts Don Giovanni, einer gemeinsamen Produktion der Oper Hannover, der ENO London und des Liceu Barcelona (2002), folgte eine ebenso heftig diskutierte wie skandalisierte Inszenierung von Mozarts Die Entführung aus dem Serail an der Komischen Oper Berlin (2004). Er inszenierte Zimmermanns Die Soldaten in Zürich (Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin und dem Teatro Real Madrid), Parras Wilde in Schwetzingen, Reimanns Lear in Paris, Purcells The Fairy Queen in Stuttgart, Halevys La Juive in München, Verdis Jerusalem in Freiburg, Prokofjews Der feurige Engel und L’incoronazione di Popppea in Zürich, Berlioz’ Les Troyens in Nürnberg sowie Bartóks Herzog Blaubarts Burg und Schrekers Die Gezeichneten in der Komischen Oper Berlin. Calixto Bieito hat sich immer wieder mit geistlichen Stoffen sowie mit Werken der konzertanten Musikliteratur auseinandergesetzt. Dazu gehörten Brittens Requiem in Basel, Oslo und Bilbao, Verdis Messa da Requiem und Gesualdos Madrigale in Hamburg, Xenakis’ Oresteia in Basel sowie Bachs Johannes-Passion in Bilbao. Im Theater an der Wien folgte 2019 Mendelssohns Elias. Zentrale Werke des Repertoires sind in seinem Arbeitskatalog zahlreich vertreten. Bizets Carmen liess seine theatralische Handschrift in Basel, Oslo, San Francisco, Boston, Paris, Madrid, Palermo und Venedig erkennen, Puccinis Tosca in Oslo, Verdis Otello in Hamburg, Fidelio in München, Wagners Tannhäuser in Flandern, Venedig, Bern und Leipzig. Seine erfolgreiche Produktion von Verdis La forza del destino an der Londoner ENO wird 2021 in Toronto ihre amerikanische Premiere haben. Calixto Bieito ist von der Basler Kulturstiftung Pro Europa 2009 mit dem Europäischen Kulturpreis und 2012 mit dem italienischen Franco Abbiati Preis ausgezeichnet worden. 2014 folgte die spanische Würdigung durch die Premios Líricos Campoamor in Oviedo. Er war „artist in residence“ am Theater Basel von 2014-16. Seit 2017 ist er Künstlerischer Leiter des Teatro Arriaga in Bilbao.

I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Ingo Krügler, Kostüme

Ingo Krügler

Ingo Krügler studierte Kostüm- und Modedesign in Berlin und London. Danach arbeitete er bei Jean-Paul Gaultier und John Galliano in Paris und assistierte u.a. in Wien, Paris (Bastille) sowie bei den Festspielen in München und Salzburg bei Regisseuren und Ausstattern wie Michael Haneke, David Alden, David Pountney, Gottfried Pilz, Thomas Langhoff, Christine Mielitz, Harry Kupfer und Stefan Herheim. Seitdem ist er als freischaffender Kostümbildner im Theater- und Opernbereich tätig und zeichnete u.a. für die Kostüme von Le nozze di Figaro (Oper Nowosibirsk, Regie: Tatjana Gürbaca), Gounods Faust und Massenets Werther in Oldenburg (Regie: Elisabeth Stöpler) und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Regie: Tobias Kratzer) verantwortlich. Seit Jenůfa an der Staatsoper Stuttgart verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Calixto Bieito, für den Ingo Krügler u.a. die Kostüme zu Ibsens Brand in Oslo, Lulu, Aus einem Totenhaus, Aida, War Requiem und Oresteïa am Theater Basel, Glucks Armida, Der Freischütz und Die Gespräche der Karmelitinnen an der Komischen Oper Berlin, Voices – a modern passion in Kopenhagen und Bergen, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny an der Vlaamse Opera, Fidelio, Boris Godunow und La Juive an der Bayerischen Staatsoper sowie La forza del destino an der ENO London und Reimanns Lear an der Pariser Opéra entwarf. Zu ihren jüngsten Zusammenarbeiten gehören Der feurige Engel in Zürich, Tannhäuser und Don Giovanni am Konzert Theater Bern, Les Troyens am Staatstheater Nürnberg, Die Gezeichneten an der Komischen Oper Berlin und Bachs Johannes-Passion am Teatro Arriaga in Bilbao.

I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Girl with a Pearl Earring28 Mai; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Così fan tutte26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019 Coraline24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dez 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Faust14, 17, 20, 23 Mai 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 Mai 2020 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 Mai 2020 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019 Hänsel und Gretel20, 26 Dez 2019; 05, 10, 19 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Otello21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020 Carmen09, 12 Jul 2020


Maria Agresta, La duchessa Elena

Maria Agresta

Maria Agresta studierte Gesang am Konservatorium von Salerno und wurde u.a. 2014 mit dem Premio Franco Abbiati als beste Sopranistin ausgezeichnet. Ihre internationale Karriere begann 2011 am Teatro Regio in Turin mit I vespri siciliani unter der Leitung von Gianandrea Noseda. Es folgten Norma in Tel Aviv, La bohème in der Arena di Verona, München, Turin und beim Puccini-Festival in Torre del Lago, Gemma di Vergy in Bergamo und Don Giovanni an der Mailänder Scala. 2012 war Maria Agresta an der Mailänder Scala als Mimì zu hören, 2013 als Leonora (Verdis Oberto), 2014 als Leonora in Il trovatore und 2015 als Liù in Turandot. Konzerte führten sie nach Graz, Dresden, Rom, Venedig, Neapel, Berlin und Valencia unter Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta und Nicola Luisotti. In jüngster Zeit sang Maria Agresta u.a. Norma und Desdemona in Zürich, Turandot an der Lyric Opera of Chicago, Norma in Turin, am Théâtre des Champs-Elysées sowie in Madrid und Violetta Valéry in London, Paris, München, Palermo und an der Deutschen Oper Berlin. Sie gab ihr Debüt an der Metropolitan Opera mit La bohème und kehrte mit Turandot und Carmen dorthin zurück. Nach ihrem Debüt am Royal Opera House Covent Garden 2014 (I due foscari) gastierte sie dort erneut als Violetta Valéry, Leonora, Desdemona und Mimì. Bei den Salzburger Festspielen 2016 sang sie Marguerite in Faust, 2017 sang sie ebendort Lucrezia Contarini in I due foscari. 2018/19 war sie als Mimì an der Lyric Opera of Chicago, als Maria Boccanegra an der Opéra National de Paris, als Anna Bolena am Teatro dell’Opera in Rom und als Desdemona in Monte-Carlo zu hören.

I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Judith Schmid, Ninetta

Judith Schmid

Judith Schmid begann ihre musikalische Laufbahn als Instrumentalistin mit Klavier und Querflöte. Nach dem abgeschlossenen Rhythmikstudium an der Hochschule der Künste Bern wandte sie sich ganz dem Gesang zu. Zahlreiche Wettbewerbspreise und Stipendien ermöglichten es ihr, sich an der Guildhall School of Music and Drama auf die Vervollkommnung ihrer Gesangsausbildung zu konzentrieren. Nach der Rückkehr in die Schweiz und ihrem Engagement am Opernhaus Zürich (1998/99), arbeitete sie mit Francine Beuret, Christa Ludwig und Heidi Wölnerhanssen an ihrer stimmlichen Weiterentwicklung. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Smeton (Anna Bolena), Sesto (Giulio Cesare), Silla (Palestrina), Polina (Pique Dame), Federica (Luisa Miller), Maddalena (Rigoletto) und Bersi (Andrea Chénier) zu erleben. Im Konzert trat sie u. a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Nello Santi, Franz Welser-Möst, Carlo Rizzi und Adam Fischer auf. Opern und Konzert sind ihre Schwerpunkte, daneben nehmen Lied und Oratorium einen wichtigen Platz in ihrem Schaffen ein. Zahlreiche Radio- und Fernsehaufzeichnungen sowie DVD-Produktionen dokumentieren ihre Arbeit. 2007 erschien ihr Album Rosenblätter mit Werken von Grieg, Hefti und Ravel. Neben ihrer Tätigkeit am Opernhaus Zürich debütierte Judith Schmid 2016/17 am Staatstheater Nürnberg als Erda (Rheingold, Siegfried), Waltraute (Walküre) und Erste Norn/Flosshilde (Götterdämmerung). Seit 2017 ist sie Dozentin für Gesang an der Hochschule Luzern.

Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28, 31 Mär 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Quinn Kelsey, Guido de Monforte

Quinn Kelsey

Quinn Kelsey stammt aus Hawaii. 2005 vertrat er die USA bei der «BBC Singer of the World Competition» in Cardiff und ist inzwischen ein gefragter Gast an Häusern wie der Metropolitan Opera, San Francisco Opera, Lyric Opera of Chicago, am Royal Opera House Covent Garden, ENO London, am Opernhaus Zürich und an der Pariser Opéra. 2015 wurde er mit dem Beverly Sills Award der Metropolitan Opera ausgezeichnet. In vergangenen Spielzeiten gab Quinn Kelsey u.a. Rollendebüts als Conte di Luna in Verdis Il trovatore in San Francisco und in Dresden, in Das schlaue Füchslein unter Seiji Ozawa am Teatro Comunale in Florenz, als Sharpless in Madama Butterfly an der New York City Opera, als Amonasro in Aida bei den Bregenzer Festspielen, als Ezio in Verdis Attila in San Francisco sowie als Paolo in Simon Boccanegra im Teatro dell’ Opera in Rom. In der Titelrolle von Verdis Rigoletto war Quinn Kelsey in Zürich, London (ENO), Frankfurt, San Francisco und an der Opéra National de Paris zu erleben, als Giorgio Germont gastierte er in Seoul, Chicago, San Francisco, an der Met, in Covent Garden und in Zürich. 2017 gab Quinn Kelsey sein Debüt bei den Chorégies d’Orange als Amonasro (Aida) und sein Australien-Debüt als Athanaël (Massenets Thaïs) mit der Melbourne Symphony unter Sir Andrew Davis. 2017/18 war er u.a. als Peter (Hänsel und Gretel), als Enrico (Lucia di Lammermoor) und als Conte di Luna an der Metropolitan Opera sowie bei seinem Rollendebüt als Posa (Don Carlo) an der Washington National Opera zu erleben. Zukünftige Projekte führen ihn u.a. an die Dallas Opera (Ford in Falstaff) und an die Bayerische Staatsoper (Lucia di Lammermoor).

I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Alexander Vinogradov, Giovanni di Procida

Alexander Vinogradov

Alexander Vinogradov, geboren in Moskau, wurde noch während seines Studiums am Konservatorium seiner Heimatstadt als festes Ensemblemitglied an das Moskauer Bolschoi-Theater engagiert und gab dort 21-jährig sein Operndebüt als Oroveso in Bellinis Norma. Seither hat er sich zum international gefragten Bass entwickelt, gastiert regelmässig an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und war zudem in Covent Garden, an der Mailänder Scala, am Teatro La Fenice, der Semperoper Dresden, der Pariser Opéra, im Palau de les Arts in Valencia, am Teatro Real in Madrid, dem New National Opera in Tokio, den Opernhäusern von Washington, San Diego und Dallas wie auch am Ravinia Festival zu erleben. 2015/16 debütierte er als Filippo II (Don Carlo) am Teatro Colón in Buenos Aires, sang Escamillo (Carmen) in Covent Garden und Banco (Macbeth) in Valencia. Aktuelle und zukünftige Engagements umfassen Luisa Miller, Macbeth und Guillaume Tell in Hamburg, Simon Boccanegra in Bordeaux, Faust am Aalto-Musiktheater in Essen und Ernani in Marseille. Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u.a. Carmen an der Fenice, Rigoletto (Sparafucile) und Die Zauberflöte (Sarastro) am Teatro Regio in Turin, Faust (Mefistofele) in Atlanta, La bohème (Colline) in Dallas, Guillaume Tell (Walter) in Covent Garden, Iolanta (René) an der Oper Köln und die Titelrolle in Attila bei den St. Galler Festspielen. Auch im Konzertbereich hat er sich einen Namen gemacht und arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Mariss Jansons, Helmuth Rilling, Kent Nagano und Vladimir Jurowski.

I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Oleg Davydov, Il sire di Bethune

Oleg Davydov

Oleg Davydov studierte Gesang in Moskau und St. Petersburg. Am Konservatorium in St. Petersburg debütierte er 2016 als Fürst Gremin in Eugen Onegin. Er gewann diverse Preise und Auszeichnungen, darunter den zweiten Platz bei der 7. International Opera Competition in St. Petersburg 2015 und den Sonderpreis beim Galina-Wischnewskaja-Gesangswettbewerb in Moskau 2016. In den Spielzeiten 2017/18 und 2018/19 war er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo er u.a. die Rollen Usciere in Rigoletto, einen Hauptmann in Eugen Onegin, den 2. Gefangenen in Fidelio, Billy Jackrabbit in La fanciulla del West, Bertrand in Iolanta und Yakusidé in Madama Butterfly interpretierte. Ab der Spielzeit 2019/20 ist Oleg Davydov Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.

Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Ruben Drole, Il conte Vaudemont

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er 2015 auch sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) und Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch mit dem Cleveland Orchestra. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt u.a. als Figaro, Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, Leporello, Alaskawolfjoe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), in Die Gezeichneten, als Peter in Hänsel und Gretel, als Biterolf in Tannhäuser und als Guru in der Uraufführung Last Call zu sehen.

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 Hänsel und Gretel26 Dez 2019; 05 Jan 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Leonardo Sánchez, Danieli

Leonardo Sánchez

Leonardo Sánchez stammt aus Mexiko, wo er seinen Bachelor an der Universidad De Las Americas Puebla abschloss. Er gewann als einer der jüngsten Sänger des Landes das Plácido Domingo Stipendium. Zudem war er Preisträger verschiedener Gesangswettbewerbe in Mexiko (u.a. Sinaloa International Singing Competition und Carlo Morelli Gesangswettbewerb). 2016 debütierte er als Arturo in Lucia di Lammermoor im Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt. 2017/18 war er als Alfredo (La traviata) am Teatro Bicentenario, als Don Anchise in La finta giar­diniera mit dem National Chamber Orchestra Mexico und als Don Ottavio (Don Giovanni) im Teatro Estatal de Yucatan zu hören. Zu seinem Repertoire gehören ausserdem Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi, Nemorino in Donizettis L’elisir d’amore und Rafael in Serranos La dolorosa. Leonardo Sánchez war zudem als Solist in Beethovens 9. Sinfonie und in Saint-Saëns Weihnachtsoratorium zu hören. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich. Hier sang er in Macbeth, Der Rosenkavalier und Lucia di Lammermoor. In der IOS-Produktion Il barbiere di Siviglia war er zuletzt als Graf Almaviva zu erleben.

Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Il turco in Italia13, 19, 28 Dez 2019; 03 Jan 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 Mai 2020


Omer Kobiljak, Tebaldo

Omer Kobiljak

Omer Kobiljak stammt aus Bosnien und wurde von 2008-2013 von David Thorner am Konservatorium Winterthur ausgebildet. 2010 erhielt er u.a. den Kulturpreis des Rotaryclubs Oberthurgau. Im gleichen Jahr folgte ein Gastauftritt im Schweizer Fernsehen in Die Grössten Schweizer Hits. Seit 2010 besucht er Meisterkurse von Jane Thorner-Mengedoht, David Thorner und Jens Fuhr. 2012 erhielt er beim Thurgauer Musikwettbewerb den 1. Preis mit Auszeichnung, im Jahr darauf sang er bei den Salzburger Festspielen einen Lehr­buben (Die Meistersinger von Nürnberg) unter Daniele Gatti. Seit 2014 studiert er an der Kalaidos Fachhochschule Aarau Gesang bei David Thorner. 2016 debütierte er als Baron von Kronthal (Lortzings Der Wildschütz) an der Operettenbühne Hombrechtikon. 2017 sang er an der Mailänder Scala in Die Meistersinger von Nürnberg. Seit 2017/18 ist er Mitglied im IOS und war bisher u.a. in Salome, Ronja Räubertochter, La fanciulla del West, Parsifal, Der fliegende Holländer sowie in La traviata zu erleben. In der Spielzeit 2018/19 sang er einen Gardes in Manon, Lord Arturo Buklaw in Lucia di Lammermoor sowie ein Notar in der konzertanten Aufführung von La sonnambula. Ab dieser Spielzeit gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich.

La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Otello21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020 Aida25, 28 Apr; 03, 06, 10 Mai 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Ildo Song, Roberto

Ildo Song

Ildo Song stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von 2015 bis 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. In letzter Zeit sang er u.a. den Onkel Bonze in Madama Butterfly, Le Fauteuil / L’arbre in L’Enfant et les sortilèges, La Voce in Idomeneo, Mandarin in Turandot, Doktor Grenvil in La traviata, Julian Pinelli in Die Gezeichneten, Il Conte di Ceprano in Rigoletto und Alessio in der konzertanten Aufführung von La sonnambula.

Der Freischütz04, 16, 19, 27 Okt 2019 La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Otello21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020


Thomas Erlank, Manfredo

Thomas Erlank

Thomas Erlank stammt aus Südafrika. Er studierte Musik an der Universität von Stellenbosch (Südafrika) und Gesang am Royal College of Music in London bei Patricia Bardon. 2011 gab er sein Debüt als Solist in Steve van der Merwes Eleven – A Requiem for a Parent in der St. George’s Cathedral in Kapstadt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Aeneas (Dido und Aeneas), Dr. Blind (Die Fledermaus), Acis (Acis und Galatea) und Il Podesta (La finta giardiniera). Beim Händel Festival in London sang er Lurcanio in Händels Ariodan­te. 2015 wirkte er in David Morins Dokumentarfilm Finding Messiah mit. Mit Werken von Mozart, Haydn und Händel war er u.a. in St. Martin-in-the-Fields, in der Cadogan Hall, und beim Brighton Fringe Festival zu erleben. Seit Beginn der Saison 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang hier den Tenorpart in der Ballettproduktion Winterreise von Christian Spuck, Brosa in Rigoletto, Ambrogio in der IOS-Produktion Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur sowie den Conferencier in der Uraufführung Last Call von Michael Pelzel.

Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 Mai 2020