0/0

Iphigénie en Tauride

Tragédie en quatre actes von Christoph Willibald Gluck (1714-1787)
Libretto von Nicolas-François Guillard
nach der gleichnamigen Tragödie von Claude Guimond de La Touche

Musikalische Leitung Gianluca Capuano Inszenierung Andreas Homoki Gesamtausstattung Michael Levine Lichtgestaltung Franck Evin Choreinstudierung Janko Kastelic Dramaturgie Beate Breidenbach
Birgitte Christensen (16, 20, 23, 28 Feb)
Oreste, Iphigénies Bruder
Stéphane Degout
Pylade, Orestes Freund
Thoas, König von Tauris
Justyna Bluj (16, 20, 23, 28 Feb)
Femme Grecque

In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am 12 Jan 2020.

Mit freundlicher Unterstützung der Kühne-Stiftung

Termine & Tickets

Februar 2020

So

02

Feb
19.00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck , Premiere
Galapreise: CHF 380 / 320 / 280 / 120 / 45 / 34
Premieren-Abo A

Di

04

Feb
19.00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Premieren-Abo B

Do

06

Feb
19.00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Donnerstag-Abo B

Sa

08

Feb
19.00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Samstag-Abo, Barock-Abo, Französische Oper-Abo

Di

11

Feb
19.00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck
Preise G: CHF 320 / 250 / 220 / 98 / 38 / 29
Dienstag-Abo A, Belcanto-Abo

So

16

Feb
20.00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck
Preise H
AMAG Volksvorstellung, La Scintilla-Abo

Do

20

Feb
19.00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Donnerstag-Abo A

So

23

Feb
18.00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Sonntag-Abo D, Misch-Abo C, Wahl-Abo

Fr

28

Feb
19.00

Iphigénie en Tauride

Oper von Christoph Willibald Gluck
Preise F: CHF 270 / 216 / 184 / 98 / 38 / 29
Freitag-Abo B

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Iphigénie en Tauride

Kurzgefasst

Iphigénie en Tauride

Biografien


Gianluca Capuano, Musikalische Leitung

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano studierte Orgel, Komposition und Orchesterleitung am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand sowie historische Aufführungspraxis an der Civica Scuola di Musica ebenfalls in Mailand. Als Dirigent, Organist und Continuo-Spieler tritt er in ganz Europa, den USA, Russland und Japan auf. Er ist regelmässig bei renommierten Festivals für Alte Musik zu Gast und arbeitet mit Künstlern wie Michael Chance, Emma Kirkby, Cecilia Bartoli, Max Emanuel Cencic, Philippe Jaroussky, Diego Fasolis sowie Lorenzo und Vittorio Ghielmi zusammen. 2006 gründete er das Vokal- und Instrumentalensemble «Il canto di Orfeo», mit dem er Hauptwerke der europäischen Barockmusik in historisch informierten Interpretationen zur Aufführung bringt. Im Opernbereich war er u.a. mit seinem Vokalensemble an der Produktion von Alexander Raskatows Oper A Dog’s Heart an der Mailänder Scala beteiligt, die 2014 auch in Lyon zu sehen war, sowie in Zimmermanns Die Soldaten, ebenfalls an der Scala. 2015 debütierte er an der Semperoper Dresden mit Händels Orlando, im Mai 2016 am Opernhaus Zürich mit Haydns Orlando paladino. Im Sommer 2016 dirigierte er Norma mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle zur Eröffnung des Edinburgh Festival, gefolgt von Aufführungen in Paris und Baden-Baden. In jüngster Zeit dirigierte er u.a. Ariodante, La donna del lago und Alcina bei den Salzburger Festspielen, Spontinis Le metamorfosi di Pasquale am Teatro La Fenice in Venedig, Gassmanns Gli uccellatori und Il matrimonio segreto an der Oper Köln und in Amsterdam, La cenerentola in Barcelona, Orfeo ed Euridice in Rom und La finta giardiniera in Zürich. Als Forscher widmet sich Gianluca Capuano, der auch ein Studium der Theoretischen Philosophie absolviert hat, hauptsächlich der Musikästhetik.

Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 La cenerentola02, 05, 12 Jan 2020


Andreas Homoki, Inszenierung

Andreas Homoki

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie 1960 in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin (West). 1987 ging Andreas Homoki als Regieassistent und Abendspielleiter an die Kölner Oper, wo er bis 1993 engagiert war. In den Jahren 1988 bis 1992 war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln. Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. 1992 führte ihn seine erste Gastinszenierung nach Genf, wo seine Deutung der Frau ohne Schatten internationale Beachtung fand. Die Inszenierung, die später auch am Pariser Théâtre du Châtelet gezeigt wurde, erhielt den französischen Kritikerpreis des Jahres 1994. Von 1993 bis 2002 war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.a. in Köln, Hamburg, Genf, Lyon, Leipzig, Basel, Berlin, Amsterdam und München. Bereits 1996 debütierte er an der Komischen Oper Berlin mit Falstaff, es folgten Die Liebe zu drei Orangen (1998) sowie im Jahre 2000 Die lustige Witwe. 2002 wurde Andreas Homoki als Nachfolger von Harry Kupfer zum Chefregisseur der Komischen Oper Berlin berufen, deren Intendant er 2004 wurde. Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u.a. am Théâtre du Châtelet in Paris, an der Bayerischen Staatsoper München, am New National Theatre Tokyo, an der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Hamburgischen Staatsoper. Im Juli 2012 inszenierte er unter der musikalischen Leitung von William Christie David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier für das Festival in Aix-en-Provence – eine Produktion, die später auch u.a. in Edinburgh, Paris und New York gezeigt wurde. Seit Beginn der Spielzeit 2012/13 ist Andreas Homoki Intendant des Zürcher Opernhauses und inszenierte seither Der fliegende Holländer (Koproduktion mit der Mailänder Scala und der Norwegischen Staatsoper Oslo), Lady Macbeth von Mzensk, Fidelio, Juliette, Lohengrin (Koproduktion mit der Wiener Staatsoper), Luisa Miller (Hamburgische Staatsoper), Wozzeck, My Fair Lady (Komische Oper Berlin), I puritani, Medée, Das Land des Lächelns, Lunea, welche von der Zeitschrift „Opernwelt“ zur Uraufführung des Jahres 2017/18 gekürt wurde, sowie zuletzt Sweeney Todd von Stephen Sondheim. Andreas Homoki ist seit 1999 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020


Michael Levine, Gesamtausstattung

Michael Levine

Michael Levine stammt aus Kanada. Er studierte an der Central School of Art and Design in London und ist seit 35 Jahren international als Bühnen- und Kostümbildner tätig. Zu seinen neusten Arbeiten zählen u.a. Wings am Londoner Young Vic Theatre (Regie: Natalie Abrahami), The Rakes Progress beim Festival d’Aix-en-Provence (Regie: Simon McBurney), Billy Budd in Madrid und Rom (Regie: Deborah Warner), Le Petit Prince mit dem National Ballet of Canada (Choreografie: Guillaume Cote), Benjamin Dèrniere Nuit an der Opéra de Lyon (Regie: John Fulljames), Hänsel und Gretel an der Oper Amsterdam, The Encounter und A Disappearing Number für die Complicité, Between Worlds an der English National Opera, Madama Butterfly an der ENO und der Met New York (Regie: Anthony Minghella), Die Zauberflöte (Regie: Simon McBurney) an der Nederlandse Opera, der ENO und beim Festival d’Aix-en-Provence, Die Zauberflöte (Regie: Robert Carsen) in Baden-Baden und Paris, The Rape of Lucretia am Glyndebourne Festival, Parsifal in Lyon, an der Met und der Canadian Opera Company, Don Giovanni und Les Contes d’Hoffmann an der Scala Milano, Rigoletto für die COC, Tannhäuser am Royal Opera House London, A Dog’s Heart an der Oper Amsterdam, der Scala und in Lyon, The Showgirl Must go on für Bette Midler in Las Vegas, Der fliegende Holländer am ROH, Der Ring für die COC und Capriccio in Paris. In der aktuellen Spielzeit entwarf er das Bühnenbild für Die tote Stadt an der Komischen Oper Berlin. Am Opernhaus Zürich arbeitete er zuletzt mit Andreas Homoki für Wozzeck und mit Robert Carsen für Pique Dame. 1981 wurde Michael Levine zum Chevalier des Arts et Lettres ernannt.

Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020


Franck Evin, Lichtgestaltung

Franck Evin

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Nachts begleitete er Sänger im Café Théâtre Le Connetable und begann sich auch für Beleuchtung zu interessieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik. Dank eines Stipendiums des französischen Kulturministeriums wurde er 1983 Assistent des Beleuchtungschefs an der Opéra de Lyon. Hier arbeitete er u.a. mit Ken Russel und Robert Wilson zusammen. Am Düsseldorfer Schauspielhaus begann er 1986 als selbstständiger Lichtdesigner zu arbeiten und legte 1993 die Beleuchtungsmeisterprüfung ab. Besonders eng war in dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Werner Schröter und mit dem Dirigenten Eberhard Kloke. Es folgten Produktionen u.a. in Nantes, Strassburg, Paris, Lyon, Wien, Bonn, Brüssel und Los Angeles. Von 1995 bis 2012 war er Künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung der Komischen Oper Berlin und dort verantwortlich für alle Neuproduktionen. Hier wurden besonders Andreas Homoki, Barrie Kosky, Calixto Bieto und Hans Neuenfels wichtige Partner für ihn. Im März 2006 wurde Franck Evin mit dem «OPUS» in der Kategorie Lichtdesign ausgezeichnet. Seit Sommer 2012 arbeitet er als künstlerischer Leiter der Beleuchtungsabteilung an der Oper Zürich. Franck Evin wirkt neben seiner Tätigkeit in Zürich weiterhin als Gast in internationalen Produktionen mit, etwa an den Opernhäusern von Oslo, Stockholm, Tokio, Amsterdam, München, Graz sowie der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice, der Vlaamse Opera und bei den Bayreuther Festspielen.

Girl with a Pearl Earring28 Mai; 01, 07, 14, 17, 19 Jun 2020 La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Così fan tutte26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019 Coraline24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dez 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Don Pasquale12, 15, 21, 26, 29 Dez 2019; 01, 04, 09 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 La bohème12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Faust14, 17, 20, 23 Mai 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 Mai 2020 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 Mai 2020 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019 Hänsel und Gretel20, 26 Dez 2019; 05, 10, 19 Jan 2020 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Otello21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020 Carmen09, 12 Jul 2020


Cecilia Bartoli, Iphigénie

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli gehört zu den Topstars im klassischen Musikbereich. Ihre neuen Bühnenrollen, Konzertpro­gram­me und CD-­Projekte werden jeweils mit grosser Spannung erwartet. Über 10 Millionen verkaufte Tonträger, über 100 Wochen in internationalen Popcharts, zahlreiche Goldene Schallplatten, Grammys, Echos und ein Bambi bezeugen den immensen Erfolg ihrer Entdeckerprojekte Vivaldi, Gluck, Salieri, Opera proibita, Maria, Sacrificium, Mission und Sankt Petersburg. Weit wichtiger jedoch als der kommerzielle Erfolg ist für Cecilia Bartoli, dass sie die klassische Musik einem Millionenpublikum näher bringt. Als besonders genugtuend empfindet sie zudem die dadurch ausgelöste breite Wiederbelebung des jeweiligen Repertoires. Mit dem Orchestra La Scintilla nahm sie das Album Maria (Grammy-Nomination 2009), La son­nam­­bu­­­la, die DVDs The Barcelona Concert und Cla­ri auf; alle sind der legendären Sängerin Maria Malibran gewidmet. Ebenfalls mit La Scin­­tilla entstand die CD-Einspielung Norma, mit der Cecilia Bartoli einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere und in der Auf­führungstradition dieser Oper gesetzt hat. Ihr Bühnen­debüt mit dieser Rolle gab sie bei den Salzburger Pfingstfestspielen 2013 und sang sie später auch beim Edinburgh Festival, am Théâtre des Champs-Élysées und in Baden-Baden. Cecilia Bartoli tritt in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Nordamerikas, Asiens und Australiens mit den Spitzenensembles der historischen Aufführungspraxis auf. Auf der Bühne war sie ausserdem an der New Yorker Met, Londoner Covent Garden, Mailänder Scala, Bayerischen Staatsoper sowie am Zürcher Opernhaus zu erleben. In Letz­te­rem hat sie viele ihrer Opernrollen zum ersten Mal präsentiert. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Léonnie-Sonning-Musikpreis (2010), der Herbert-von-Karajan-Preis (2012), der SwissAward für Kultur (2013) und der Polar Music Prize (2016). Vom Fürstentum Monaco wurde sie zum Chevalier de l’Ordre du Mérite Culturel erklärt. 2012 wurde Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele; ihr Vertrag wurde kürzlich bis 2021 verlängert. Im Sommer 2016 ist sie zudem zum ersten Mal mit dem von ihr ins Leben gerufenen und in Monaco beheimateten Orchester Les Musiciens du Prince aufgetreten.

La cenerentola02, 05, 12 Jan 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11 Feb 2020


Birgitte Christensen, Iphigénie / Diane

Birgitte Christensen

Birgitte Christensen stammt aus Norwegen, wo sie an der Academy of Music in Oslo Gesang studierte. Ihre Karriere begann sie als Ensemblemitglied an der Oper in Innsbruck. Engagements führten sie seither u.a. an die Staatsoper Unter den Linden, die Komische Oper Berlin, die Semperoper Dresden, die Staatsoper Stuttgart, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Nationaltheater Mannheim, das Theater an der Wien, das Teatro Municipal de Chile, das Bolschoi Theater Moskau sowie die Norwegian National Opera. Zu ihren wichtigsten Rollen zählen Donna Anna (Don Giovanni), Vitellia (La clemenza di Tito), Violetta (La traviata), Liù (Turandot), Nedda (Pagliacci), Micaëla (Carmen), Elisabetta (Don Carlo), Amelia (Un ballo in maschera) sowie die Titelrollen in Alcina, Alceste, Armina und Aida. Als Konzertsängerin ist sie an den grossen europäischen Häusern und Festivals aktiv. Brigitte Christensen singt ein breites Repertoire, das vom frühen 17. Jahrhundert bis in die Moderne reicht. Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u.a. die Partie der Rosalinde in Die Fledermaus am Moskauer Bolschoi, Glucks Alceste unter René Jacobs 2016 bei der Ruhrtriennale und Donna Anna 2017 an der Komischen Oper und 2018 in Oslo. 2019 war sie als Eva in Scarlattis Il primo omicidio an der Opéra National in Paris und im Concertgebouw Amsterdam zu erleben, sie sang Aida an der Oscarsborg Opera, in Bruckners Te deum und in Haydns Harmoniemesse mit dem Norwegian Radio Orchestra sowie in Telemanns Brockes Passion in Hamburg.

Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020


Frédéric Antoun, Pylade, Orestes Freund

Frédéric Antoun

Frédéric Antoun stammt aus Québec und studierte Gesang am Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2008 erregte er Aufsehen als Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) in einer Produktion des Opera Atelier Toronto; seither ist er Gast auf den grossen Opernbühnen in Amerika und Europa. Frédéric Antoun war u.a. als Belmonte, Thespis (Platée) und Ferrando (Così fan tutte) an der Opéra de Paris, als Tonio (La Fille du Régiment) am Londoner Covent Garden sowie in Lausanne und Toulon, in den Uraufführungen von Marc-André Dalbavies Charlotte Salmon (Amadeus Daberloh) und Thomas Adès’ The Exterminating Angel (Raúl) bei den Salzburger Festspielen, als Nadir (Les Pêcheurs de perles) am Opernhaus Zürich, Laërte (Hamlet) am Theater an der Wien und in Cendrillon am Théâtre de la Monnaie in Brüssel zu erleben. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen u.a. Marc Minkowski, Emmanuelle Haïm, Michel Plasson, Alain Altinoglu und Ivor Bolton. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke wie Mozarts Requiem, Händels Messiah, Schumanns Das Paradies und die Peri, Berlioz’ L’enfance du Christ und das Requiem, Beethovens Neunte Sinfonie, Orffs Carmina burana sowie Bachs Magnificat, die Johannes- und die Matthäuspassion. In der Spielzeit 2017/18 debütierte er als Ferrande (Così fan tutte) an der Staatsoper München. In der gleichen Spielzeit war er u.a. als Raúl (The Exterminating Angel) an der Met in New York, als Gonzalve (L’Heure espagnole) in Zürich und als Fenton (Falstaff) am Royal Opera House in London zu erleben.

Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020


Jean-François Lapointe, Thoas, König von Tauris

Jean-François Lapointe

Der kanadische Bariton Jean-François Lapointe hat seit seinem Debüt im Jahr 1983 auf zahlreichen grossen Bühnen Europas gesungen, darunter die Opernhäuser von Paris, Straßburg, Bordeaux, Wien, Zürich, Barcelona, Madrid, Lissabon, Hamburg, Frankfurt, Berlin, Liège und Toulouse. Ausserdem gastierte er in den USA und Japan. Zu seinen wichtigsten Rollen gehört die Titelpartie in Debussys Pelléas et Mélisande, die er in Peter Brooks berühmter Inszenierung interpretierte wie auch in Toronto, Bonn, Cincinnati, Bordeaux, Marseille, Toulouse, Toulon, an der Mailänder Scala, im Théâtre des Champs-Elysées und im Concertgebouw Amsterdam unter Bernhard Haitink. Die Entwicklung seiner Stimme führte zu seinem gefeierten Debüt als Golaud in demselben Werk in Nantes und Helsinki im Jahr 2014. In jüngster Zeit sang Jean-François Lapointe Albert (Werther) und Valentin (Faust) an der Pariser Oper, die Titelrolle in Guillaume Tell sowie Valentin am Grand Théâtre de Genève, Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) an der Opéra de Monte-Carlo, Marquis de la Force (Dialogues des Carmélites) an De Nationale Opera in Amsterdam, Zurga (Les pêcheurs de perles) und Enrico Ashton (Lucia di Lammermoor) an der Opéra National de Lorraine in Nancy sowie Ford (Falstaff), die Titelrolle in Ambroise Thomas’ Hamlet, Rodrigo (Don Carlo) und Hérode (Massenets Hérodiade) an der Opéra de Marseille. Zukünftige Engagements umfassen Golaud an der Opéra National du Rhin in Straßburg, Ford in Monte-Carlo und Thésée (Hippolyte et Aricie) am Opernhaus Zürich sowie im Théâtre des Champs-Elysées in Paris.

Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020


Justyna Bluj, Diane

Justyna Bluj

Justyna Bluj wurde in Polen geboren und studierte an der Academy of Music in Krakau bei Olga Popwicz Gesang. Sie besuchte zudem Meisterklassen bei Neil Shicoff, Piotr Beczala, Helmut Deutsch, Marek Rzepka, Paola Larini u.a. Ab der Spielzeit 2016/17 war sie Mitglied der Opera Academy an der Polish National Opera in Warschau und 2017 zudem Stipendiatin der Eugenia Jütting Stiftung. Sie war in verschiedenen Produktionen der Polish National Opera zu erleben, u.a. in About the Kingdom of Day and Night and Magic Instruments, als Nonne in Der feurige Engel, eine Produktion, mit der sie auch am Festival d’Aix-en-Provence gastierte sowie in einem Liederabend mit Helmut Deutsch. Zu ihrem Repertoire gehören ausserdem Erste Dame (Die Zauberflöte) und die zweite Frau in Dido und Aeneas. Seit 2018/19 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier bisher in Macbeth, Rigoletto und Sweeney Todd zu erleben sowie als Berta in der IOS-Produktion von Il barbiere di Siviglia am Theater Winterthur. In dieser Spielzeit singt sie u.a. in Belshazzar, Iphigénie en Tauride und Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse.

La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Iphigénie en Tauride16, 20, 23, 28 Feb 2020 Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse02 Okt; 06, 09, 10 Nov 2019; 08, 15 Jan; 18, 19, 25, 29 Apr 2020 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019


Katia Ledoux, Femme Grecque

Katia Ledoux

Katia Ledoux (Mezzosopran) wurde in Paris geboren und wuchs in Österreich auf. Mit sechs Jahren begann sie bei den Schubert Sängerknaben in Wien zu singen und gewann 2008 den ersten Preis beim Jugendgesangswettbewerb „Prima la Musica“. Seit 2016 studiert sie bei Prof. Ulf Bästlein an der Kunstuniversität Graz. 2017 war sie Preisträgerin des «Feruccio Tagliavini» Gesangswettbewerbs, 2018 war sie Stipendiatin in Bayreuth und im selben Jahr gewann sie den Pressepreis bei der «International Vocal Competition» in ‘s-Hertogenbosch. 2019 war sie Preisträgerin der «Belvedere Competition» und gewann den ersten Preis beim «Nordfriesischen Liedpreis». Auf der Bühne war sie bisher als Maddalena in Rigoletto beim Passion Opera Festival zu erleben sowie als Marcellina in Le nozze di Figaro u.a. am Stadttheater Schaffhausen, der Kammeroper Schönbrunn, der Sommerserenade Graz und am Stadttheater Wels und als Zita in Gianni Schicchi am Schlosstheater Schönbrunn. Zudem gehören Rollen wie Nerone (L’incoronazione di Poppea), Ganymed (Die schöne Galathée), Sulpice (La fille du régiment), Dorabella (Così fan tutte) und Mme de Croissy (Les Dialogues des Carmélites) zu ihrem Repertoire. Im Frühjahr 2014 trat sie bei einer Gedenkveranstaltung im österreichischen Parlament in der Oper Brundibár von Hans Krása auf, 2017 debütierte sie an der Oper Graz als Mutter in Amahl and the night visitors von Gian Carlo Menotti. Beim Festival Steirischer Herbst sang sie im selben Jahr in der Uraufführung Electric Dreams von Matthew Shlomowitz. Im Juni 2019 gab sie ihr Debüt als Geneviève in Pelléas et Mélisande an De Nationale Opera Amsterdam mit dem Concertgebouw Orchester. Ab der Spielzeit 2019/20 gehört sie zum Internationalen Opernstudio des Opernhauses Zürich.

Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Die Zauberflöte16, 18, 24, 26 Jan 2020 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019 Coraline29 Nov; 10, 13 Dez 2019; 02 Jan 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 Mai 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020