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La Cenerentola

Melodramma giocoso in zwei Akten von Gioachino Rossini (1792-1868)
Libretto von Giacopo Ferretti

Musikalische Leitung Gianluca Capuano Inszenierung Cesare Lievi Ausstattung Luigi Perego Lichtgestaltung Gigi Saccomandi Choreinstudierung Ernst Raffelsberger
Angelina, genannt Cenerentola
Don Ramiro, Prinz von Salerno
Dandini, sein Diener
Don Magnifico, Vater von Clorinda und Tisbe
Alidoro, Philosoph, Don Ramiros Lehrer

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 3 Std. 15 Min. inkl. Pause nach dem 1. Akt nach ca. 1 Std. 40 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Vergangene Termine

März 2023

Mi

08

Mär
19.30

La Cenerentola

Oper von Gioachino Rossini, Belcanto-Abo

Fr

10

Mär
19.30

La Cenerentola

Oper von Gioachino Rossini, Freitag-Abo A

So

12

Mär
19.30

La Cenerentola

Oper von Gioachino Rossini, Sonntag-Abo C, Barock-Abo

Mi

15

Mär
19.00

La Cenerentola

Oper von Gioachino Rossini, Mittwoch-Abo B, Gute Laune-Abo

So

19

Mär
20.00

La Cenerentola

Oper von Gioachino Rossini

Di

21

Mär
20.00

La Cenerentola

Oper von Gioachino Rossini, Dienstag-Abo C, Italienische Oper-Abo

Fr

24

Mär
19.00

La Cenerentola

Oper von Gioachino Rossini, Misch-Abo C

Gut zu wissen

Kurzgefasst

La Cenerentola

Kurzgefasst

La Cenerentola

Fotogalerie

 

Szenenbilder «La Cenerentola»


Fragebogen


Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov singt in der Wiederaufnahme von «La Cenerentola» den Alidoro. Er war zunächst Mitglied des Internationalen Opernstudios, bevor er 2018 ins Ensemble des Opernhauses engagiert wurde. Zuletzt stand er hier als Dr. Grenvil in «La traviata» und als Colline in «La bohème» auf der Bühne.

Aus welcher Welt kommen Sie gerade?
Aus der Welt Verdis: Gerade eben ging die Traviata-Serie zu Ende, in der ich den Dr. Grenvil gesungen habe. Und nun geht es direkt weiter mit der Welt von Richard Strauss und Salome.

Sie singen auch Alidoro in der Wiederaufnahme von La Cenerentola. Auf was freuen Sie sich in dieser Produktion? Das ist eine meiner Lieblingsproduktionen hier am Haus! Ich freue mich sehr darauf, meine fantastischen Kolleginnen und Kollegen, darunter natürlich Cecilia Bartoli, wiederzusehen und mich erneut von dieser Inszenierung und Rossinis Musik verzaubern zu lassen.

Welches Bildungserlebnis hat Sie besonders geprägt?
Zum einen die Stimme von Dmitri Hvorostovsky: Als ich ihn zum ersten Mal hörte (da war ich noch ein Kind), habe ich zu meiner Mutter gesagt: So wie dieser Onkel will ich auch singen! Die Kunst Hvorostovskys hat mich und viele meiner Kollegen, die in Russland Gesang studiert haben, sehr geprägt. Zum andern hat mich die Begegnung mit dem Dirigenten Vladimir Fedosejew sehr beeindruckt. Als ich noch Student am Moskauer Konservatorium war, durfte ich unter seiner Leitung als Gremin in einer konzertanten Aufführung von Jewgeni Onegin auftreten. Das war sehr aufregend für mich. Nach der Vorstellung drückte er ganz fest meine Hand und sagte: Junger Mann, Sie haben eine grosse Zukunft. Passen Sie gut auf Ihre Stimme auf!

Welche CD hören Sie immer wieder?
Der Klang von Schallplatten gefällt mir besser... die Aufnahme von Verdis Requiem mit Leontine Price, Renata Scotto, Luciano Pavarotti und Nicolai Ghiaurov unter der Leitung von Herbert von Karajan.

Welches Buch würden Sie niemals aus der Hand geben?
Homers Ilias. Zum ersten Mal habe ich dieses Epos in der Schule gelesen und seither immer wieder hervorgeholt.

Was bringt Sie zum Lachen?
Mein vierjähriger Sohn Artjom. Vor einer Woche habe ich ihm einige Ausschnitte aus dem Video einer Aufführung gezeigt, in dem ich zu sehen bin. Nun kommt er dauernd zu mir und sagt: «Papa, sing noch mal! Wie machst du das?» Dann singe ich etwas, und er sagt: «Papa, stop! Du singst nicht richtig! Du musst so singen...» Und dann läuft er mit ernstem Gesicht in der Wohnung herum und versucht, laut auf dem Vokal O Töne zu produzieren.

Welches künstlerische Projekt in der Zukunft, das Ihnen viel bedeutet, bereiten Sie gerade vor?
Ich habe viele Projekte, alle sind wichtig für mich, egal ob es eine kleine Rolle ist oder eine Hauptrolle. Momentan bereite ich die Basspartie in Verdis Requiem vor, ausserdem den Polizeikommissar in Richard Strauss’ Rosenkavalier, den ich im November an der Oper Genf singen werde.

Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?
Ich möchte sehr gerne daran glauben, dass die Welt in 100 Jahren noch schöner und geheimnisvoller sein wird als jetzt; aber vor allem wünsche ich mir, dass unsere Nachfahren in Frieden, Liebe und Einigkeit leben werden. Und natürlich, dass auch in 100 Jahren noch Musik erklingen wird!

Dieser Artikel ist erschienen in MAG 98, Februar 2023.
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Audio-Einführung zu «La Cenerentola»

  1. Audio-Einführung zu «La Cenerentola»
    Unser Dramaturg Michael Küster gibt einen Einblick in die Oper «La Cenerentola». Live-Einführungen finden jeweils 45 Minuten vor der Vorstellung im Opernhaus statt.

Programmbuch

La Cenerentola

La Cenerentola

Synopsis

La Cenerentola

Synopsis

La Cenerentola

Biografien


Gianluca Capuano, Musikalische Leitung

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano studierte Orgel, Komposition und Orchesterleitung am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand sowie historische Aufführungspraxis an der Civica Scuola di Musica ebenfalls in Mailand. 2015 debütierte er an der Semperoper Dresden mit Händels Orlando, 2016 am Opernhaus Zürich mit Haydns Orlando paladino. Ebenfalls 2016 dirigierte er Norma mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle zur Eröffnung des Edinburgh Festival, gefolgt von Aufführungen in Paris und Baden-Baden. 2017 erfolgte eine Europatournee von La Cenerentola mit Cecilia Bartoli. In jüngerer Zeit dirigierte er u.a. Ariodante, La donna del lago, Il barbiere di Siviglia und Alcina bei den Salzburger Festspielen, Händels Il trionfo del tempo e del disinganno an der Oper Köln, das Weihnachtsoratorium an der Staatsoper Hamburg, Orfeo ed Euridice am Teatro dell’Opera in Rom, Il matrimonio segreto in Amsterdam, Mozarts Requiem in Bari, L’elisir d’amore am Teatro Real in Madrid sowie La finta giardiniera, La Cenerentola und Iphigénie en Tauride in Zürich. In der Spielzeit 2021/22 dirigierte er Le nozze di Figaro am Bolschoi-Theater in Moskau, Il turco in Italia an der Bayerischen Staatsoper, L’italiana in Algeri in Zürich und L’elisir d’amore in Hamburg, 2022/23 u.a. Alceste in Rom und Florenz sowie L’elisir d’amore an der Wiener Staatsoper. Seit 2019 ist er Chefdirigent von Les Musiciens du Prince – Monaco, mit denen er ein Manuel García gewidmetes Album mit Javier Camarena aufnahm sowie eine CD mit Varduhi Abrahamyan. Als Forscher widmet sich Gianluca Capuano, der auch ein Studium der Theoretischen Philosophie absolviert hat, hauptsächlich der Musikästhetik.

L'italiana in Algeri31 Dez 2023; 02, 04, 06, 09 Jan 2024 Benefizkonzert für das Internationale Opernstudio unter Mitwirkung von Cecilia Bartoli15 Jun 2025


Cesare Lievi, Inszenierung

Cesare Lievi

Cesare Lievi kommt aus Gargnano am Gardasee und ist als Regisseur, Dramaturg und Autor tätig. Er inszenierte zahlreiche Schauspiele, u.a. von Hofmannsthal, Pirandello, Beckett, Goethe, Hölderlin und Strindberg, an Häusern wie der Schaubühne Berlin, dem Burgtheater Wien, dem Thalia Theater Hamburg und dem Theater Basel. Mehrfach wurden seine Arbeiten zum Theatertreffen Berlin eingeladen.  Als Opernregisseur inszenierte er u.a. La Cenerentola an der Met in New York, die Uraufführung von Schlafes Bruder sowie Le Villi, Pagliacci, Nina, Il turco in Italia, La Cenerentola und Guilio Cesare am Opernhaus Zürich, Manon in Berlin, The Rake’s Progress in Modena, Der Ring des Nibelungen in Catania und Il barbiere di Siviglia in Bonn. Sein Theaterstück Die Sommergeschwister wurde in seiner Regie an der Schaubühne Berlin uraufgeführt. Ausserdem wurde er für seine Inszenierung von Kleists Der zerbrochene Krug in Brescia mit dem italienischen Kritikerpreis für «Beste Regie» ausgezeichnet. 2022 entstanden Il trovatore am Teatro del Maggio Musicale in Florenz und Die Fledermaus am Teatro Carlo Felice in Genua.



Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

Ernst Raffelsberger

Ernst Raffelsberger stammt aus Gmunden, Oberösterreich. Er studierte Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Chorleitung bei Prof. Erwin Ortner) und anschliessend Chordirigieren am Salzburger Mozarteum bei Prof. Walter Hagen-Groll. Von 1983 bis 1986 war er Kapellmeister der Wiener Sängerknaben. In dieser Zeit leitete er das Ensemble in Wien und auf Tourneen durch Europa, Südafrika, Kanada und die USA. Ab 1986 war Ernst Raffelsberger Chordirektor und Kapellmeister am Landestheater Salzburg (Mitwirkung bei der Salzburger Mozartwoche und den Salzburger Festspielen). 1989 wurde er von Donald Runnicles als Chordirektor und Kapellmeister an das Theater in Freiburg/Breisgau berufen. Seit Herbst 1993 ist Ernst Raffelsberger am Opernhaus Zürich als Chordirektor engagiert. Hier hat er inzwischen über 100 Premieren betreut und mit vielen namhaften Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Vladimir Fedoseyev, Sir John Eliot Gardiner, Daniele Gatti, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta und Franz Welser-Möst zusammengearbeitet. Gastspiele mit dem Opernhaus Zürich führten ihn nach Wien, London, Paris und Tokio. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren diese Arbeit. Im Sommer 2012 begann zusätzlich seine Tätigkeit als Chordirektor der Salzburger Festspiele. Er ist dort für die Produktionen der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor verantwortlich. In seiner ersten Festspielsaison kam es u. a. zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riccardo Muti und Sir Simon Rattle.

La rondine17, 20, 24 Sep; 01, 08, 13, 18, 21, 28 Okt 2023 Die lustige Witwe11, 14, 16, 18, 20, 25 Feb; 01, 05, 07, 10, 12, 14 Mär 2024; 04, 08, 16, 21, 26 Mär 2025 Il turco in Italia19, 22, 26, 30 Sep; 03 Okt 2023 Götterdämmerung05, 09, 12, 18, 24 Nov; 03 Dez 2023; 09, 26 Mai 2024 Macbeth17, 21, 25, 28 Nov; 01 Dez 2023 Barkouf16, 20, 23, 26 Dez 2023 L'italiana in Algeri31 Dez 2023; 02, 04, 06, 09 Jan 2024 Werther19, 23, 27, 31 Jan; 04 Feb 2024 Andrea Chénier07, 11, 14 Jul 2024 Messa da Requiem24, 28 Feb; 02, 08, 22, 24, 28 Mär; 01 Apr 2024 Das Land des Lächelns21 Jun 2024 Don Pasquale18, 22, 24, 31 Mai; 03 Jun 2025 Die tote Stadt21, 25 Apr; 02, 06, 09, 17, 21, 29 Mai; 01 Jun 2025 Madama Butterfly22, 26, 29 Dez 2024; 01, 04 Jan 2025 Roméo et Juliette31 Dez 2024; 03, 08, 11, 17, 26 Jan 2025 Manon Lescaut09, 13, 16, 19, 23 Feb; 01, 06, 13, 16, 22 Mär 2025 Elias09, 13, 17, 19, 21, 24, 26, 29 Jun; 02, 06 Jul 2025 Benefizkonzert für das Internationale Opernstudio unter Mitwirkung von Cecilia Bartoli15 Jun 2025 Le nozze di Figaro15, 18, 20, 22 Dez 2024; 02 Jan 2025 Fidelio21, 25 Jan; 02, 08, 15 Feb 2025


Cecilia Bartoli, Angelina, genannt Cenerentola

Cecilia Bartoli

Cecilia Bartoli hat sich mit einer grandiosen, seit über 30 Jahren andauernden Bühnenkarriere als eine der weltweit führenden klassischen Musikerinnen etabliert. In Rom geboren und ausgebildet von ihrer Mutter, der Gesangslehrerin Silvana Bazzoni, wurde Cecilia Bartoli von Daniel Barenboim, Herbert von Karajan und Nikolaus Harnoncourt entdeckt. Bald trat sie mit weiteren führenden Dirigenten und bedeutenden Orchestern in allen grossen Opernhäusern und Konzertsälen Nordamerikas, Europas, des Fernen Ostens und Australiens sowie bei renommierten Festivals auf. Zum Markenzeichen ihrer Tätigkeit sind innovative Projekte geworden, die vernachlässigter Musik gewidmet sind und aus denen ausgedehnte Konzerttourneen, Bestseller-Aufnahmen, spektakuläre Bühnenproduktionen, innovative Filmformate und Multimedia-Events hervorgegangen sind. Seit 2012 ist Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Festspiele Pfingsten; seit Beginn des Jahres 2023 zudem Direktorin der Opéra de Monte-Carlo – als erste Frau in der Geschichte dieses Hauses. Ebenfalls in Monte-Carlo wurden 2016 unter dem Patronat von SD Prinz Albert II. und IKH Prinzessin Caroline von Hannover Les Musiciens du Prince – Monaco gegründet: Mit ihrem auf historischen Instrumenten spielenden Orchester tritt Cecilia Bartoli sowohl am Heimatsitz Monte-Carlo als auch auf grossen Tourneen in ganz Europa auf. Meilensteine ihrer Karriere bildeten u. a. 1997 die allererste Inszenierung von Rossinis Cenerentola an der New Yorker Met, das legendäre, seit 1999 millionenfach verkaufte Vivaldi Album, 2008 der Pariser Konzertmarathon zu Maria Malibrans 200. Geburtstag, 2013 ihr radikal neuer Zugang zu Bellinis Norma, dessen Ergebnis auch eine wissenschaftliche Edition der rekonstruierten Originalpartitur war, sowie 2022 eine umjubelte Rossini-Woche an der Wiener Staatsoper. Die Cecilia Bartoli – Musikstiftung wurde im Rahmen von Cecilia Bartolis philanthropischer Arbeit gegründet. Unter anderem schuf die Stiftung gemeinsam mit Decca ein neues Label, mentored by Bartoli. Dank dieser Initiative wurde es Künstlerinnen und Künstlern wie Javier Camarena oder Varduhi Abrahamyan erstmals möglich, ein Studioalbum aufzunehmen. Zahlreiche Orden und Ehrendoktorate, fünf Grammys, mehr als ein Dutzend ECHO-Klassik und BRIT Awards, der Polar Music Prize, der Léonie-Sonning-Musikpreis, der Herbert-von Karajan-Musikpreis und viele andere Ehrungen unterstreichen ihrerseits Cecilia Bartolis Bedeutung für die Welt von Kultur und Musik. In diesem Zusammenhang wählte Europa Nostra Cecilia Bartoli zur Präsidentin, eine Position, welche sie 2022 für ein erstes Mandat von fünf Jahren antrat.

L'italiana in Algeri31 Dez 2023; 02, 04, 06 Jan 2024 Benefizkonzert für das Internationale Opernstudio unter Mitwirkung von Cecilia Bartoli15 Jun 2025


Levy Sekgapane, Don Ramiro, Prinz von Salerno

Levy Sekgapane

Levy Sekgapane, geboren in Kroonstad/Südafrika, studierte Gesang am South African College of Music der Universität Kapstadt. Während des Studiums wirkte er an verschiedenen Opernaufführungen in Südafrika mit, u. a. in La bohème, The Rake’s Progress und Les Contes d’Hoffmann. In der Spielzeit 2015/16 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Semperoper Dresden. Nachdem er 2017 den Operalia-Gesangswettbewerb gewann, führten ihn Gastengagements an die Staatsoper Hamburg, die Deutsche Oper Berlin, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Opéra national de Paris, zum Rossini Opera Festival in Pesaro, zum Donizetti Festival Bergamo und zu den Salzburger Festspielen. In der Spielzeit 2021/22 sang er u.a. in der Uraufführung The Time of Our Singing von Defoort am La Monnai in Brüssel, Il Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia) an der Wiener Staatsoper und in Malmö, Don Ramiro (La Cenerentola) in Los Angeles, Lindoro (L’italiana in Algeri) in Zürich, Ernesto (Don Pasquale) an der Staatsoper Hamburg, ein Liederabend gemeinsam mit Lawrence Brownlee, sowie als Solist in einer Rossini-Gala an der Wiener Staatsoper. 2019 erschien sein Solodebüt-Album mit Rossini-Arien mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Giacomo Sagripanti.



Nicola Alaimo, Dandini, sein Diener

Nicola Alaimo

Nicola Alaimo, in Palermo geboren, war bereits an zahlreichen Opernhäusern und auf vielen Festivals zu hören, so zum Beispiel an der Met in New York, der Scala in Mailand, der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper, dem Teatro di San Carlo und dem Rossini Opera Festival. Als Pharaon (Moïse et Pharaon) ist er in Rom aufgetreten, als Guillaume Tell u. a. in der Dutch National Opera, an der Opéra Monte-Carlo sowie am Théâtre des Champs-Elysées, und als Falstaff an der Met, an der Scala in Mailand, am La Fenice in Venedig, in Marseille und Tokyo. Seit seinem Debüt als Dandini (La Cenerentola) beim Rossini Opera Festival ist er dem Festival eng verbunden und war dort u. a. auch als Bartolo, Guillaume Tell sowie in Matilde di Shabran, La gazzetta, Il turco in Italia und Torvaldo e Dorliska zu erleben. In den vergangenen Spielzeiten sang er u. a. Don Magnifico (La Cenerentola) am Teatro Real in Madrid, Michonnet (Adriana Lecouvreur) an der Wiener Staatsoper, Dandini in Bologna, Geronio (Il turco in Italia) in Monte Carlo, Taddeo (L’italiana in Algeri) und Dandini in Zürich, Figaro am Teatro del Maggio Musicale in Florenz sowie Fra Melitone (La forza del destino) an der Opéra in Paris. Nach seinem Auftritt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) bei den Salzburger Pfingstfestspielen war er ausserdem als Geronio und in einer Rossini Gala an der Wiener Staatsoper zu erleben.

L'italiana in Algeri31 Dez 2023; 02, 04, 06, 09 Jan 2024


Alessandro Corbelli, Don Magnifico, Vater von Clorinda und Tisbe

Alessandro Corbelli

Alessandro Corbelli wurde in Turin geboren und studierte bei Giuseppe Valdengo und Claude Thiolas. Er gab sein Bühnendebüt im Alter von 22 Jahren als Marcello (La bohème) in Bergamo und machte sich rasch als Interpret der Baritonrollen des Belcanto- und Mozartrepertoires einen Namen. Seither gastierte er an allen bedeutenden internationalen Opernhäusern in Städten wie Mailand, London, Paris, Wien, Neapel, New York, San Francisco und Los Angeles sowie bei den Festivals von Salzburg, Pesaro, Verona, Aix-en-Provence, Glyndebourne und Edinburgh. Sein umfangreiches Repertoire umfasst Rollen wie Ford (Falstaff), Michonnet (Adriana Lecouvreur), Belcore und Dulcamara (L’elisir d’amore), Leporello (Don Giovanni), Dandini und Don Magnifico (La cenerentola), Taddeo (L’italiana in Algeri) sowie die Titelpartien in Falstaff, Gianni Schicchi und Don Pasquale. In der Saison 2021/22 sang er Don Alfonso (Così fan tutte) beim Glyndebourne Festival, Don Magnifico am New National Theatre Tokyo und an der LA Opera, Michonnet (Adriana Lecouvreur) an der Scala in Mailand, Don Bartolo (Il barbiere de Siviglia) bei den Salzburger Festspielen sowie in einer Rossini-Gala an der Wiener Staatsoper. Alessandro Corbelli wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Premio Abbiati für seinen Leporello (Don Giovanni) an der Scala und dem Rossini d’Oro für seinen Geronio (Il turco in Italia) in Pesaro.



Irène Friedli, Tisbe

Irène Friedli

Irène Friedli ist in Räuchlisberg, Schweiz, aufgewachsen und schloss an der Musik-Akademie Basel mit dem Solistendiplom ab. Die Altistin ergänzte ihre Studien in der Interpretationsklasse von Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin, nahm an Meisterkursen von Brigitte Fassbaender teil und bildete sich bei Helen Keller weiter. Sie gewann zahlreiche Preise bei internationalen Liedwettbewerben. Seit 1994/95 ist sie Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich, wo sie u.a. als Suzuki, 2. und 3. Dame (Die Zauberflöte), Mercédès, Titelheldin in Ravels L’Enfant et les sortilèges, Elsbeth in Schlafes Bruder (UA), Lily in Harley (UA), Tisbe (La Cenerentola), Annina und Flora (La traviata), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Polina, Hänsel, Marcellina (Le nozze di Figaro), Emilia (Otello) und Lucia (Cavalleria rusticana) zu hören war. 2012 gastierte Irène Friedli an der Opéra Bastille in Paris. Am Opernhaus Zürich war sie u.a. als Olga in Peter Eötvös’ Drei Schwestern, als Marthe in Gounods Faust, als Margret (Wozzeck), als Lovis in Ronja Räubertochter von Jörn Arnecke, als 6. Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe in Parsifal, als Gertrud/Knusperhexe in Hänsel und Gretel, als Clotilde in Norma, als Mutter/Andermutter in Coraline, als Kartenaufschlägerin in Arabella und als Amme in Boris Godunow zu hören. In der Uraufführung der Familienoper Odyssee sang sie Eurykleia/Mutter und in Girl with a Pearl Earring Tanneke. Zuletzt trat sie hier u.a. als Herzkönigin in Alice im Wunderland, Annina in La traviata, Filippyevna in Jewgeni Onegin, Tisbe in La Cenerentola und Miss Bentson in Lakmé auf.

Amerika03, 06, 09, 15, 24 Mär; 06, 13 Apr 2024 I vespri siciliani09, 13, 20, 23, 28 Jun; 04, 07, 10, 13 Jul 2024 Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer19 Nov; 13, 17, 31 Dez 2023; 09, 21, 28 Jan 2024 Andrea Chénier07, 11, 14 Jul 2024 Wir pfeifen auf den Gurkenkönig21, 24, 28 Sep; 01 Okt 2024; 19, 23, 28, 31 Jan; 05 Feb 2025 In 80 Tagen um die Welt17, 24 Nov; 26, 29 Dez 2024; 05, 12, 14 Jan 2025 Le nozze di Figaro15, 18, 20, 22 Dez 2024; 02 Jan 2025 Roméo et Juliette31 Dez 2024; 03, 08, 11, 17, 26 Jan 2025 Die lustige Witwe04, 08, 16, 21, 26 Mär 2025


Rebeca Olvera, Clorinda

Rebeca Olvera

Rebeca Olvera stammt aus Mexiko. Sie studierte am Conservatorio Nacional de Musica in Mexiko City und war von 2005 bis 2007 Mitglied des IOS am Opernhaus Zürich. Anschliessend wurde sie hier festes Ensemblemitglied und sang u. a. Adina (L’elisir d’amore), Norina (Don Pasquale), Berenice (L’occasione fa il ladro), Giulia (La scala di seta), Rosina (Paisiellos Il barbiere di Siviglia), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Madame Herz (Der Schauspieldirektor), Dorinda (Orlando), Isolier (Le comte Ory) und Adalgisa (Norma). Dabei arbeitete sie mit Dirigent:innen wie Ralf Weikert, Vladimir Fedoseyev, William Christie, Marc Minkowski, Nello Santi, Adam Fischer, Fabio Luisi, Diego Fasolis, Franz Welser-Möst, Emmanuelle Haïm und Alessandro De Marchi. Mit José Carreras gab sie Konzerte in Südamerika und Europa (Carreras-Gala 2007 in der ARD) und mit Plácido Domingo in Mexiko. 2016 sang sie Adalgisa in Norma neben Cecilia Bartoli im Théâtre des Champs-Élysées, beim Edinburgh Festival und im Festspielhaus Baden-Baden. In Zürich war sie als Despina, Musetta, Frasquita (Carmen), Mi in Das Land des Lächelns, Zaida in Il turco in Italia, Komtesse Stasi in Die Csárdásfürstin, Waldvöglein in Siegfried und Contessa di Folleville (Il viaggio a Reims) zu hören – letztere Rolle sang sie auch an der Royal Danish Opera. Sie sang Isolier an der Opéra de Monte-Carlo und Clorinda (La Cenerentola) an der Wiener Staatsoper. Ausserdem trat sie als Berta (Il barbiere di Siviglia) und im Galakonzert Carmencita & Friends bei den Salzburger Festspielen auf.

Das Land des Lächelns21, 25, 29 Jun; 02, 05 Jul 2024 Il turco in Italia19, 22, 26, 30 Sep; 03 Okt 2023 Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer19 Nov; 02, 05, 13, 17 Dez 2023; 21 Jan; 10 Feb 2024 L'italiana in Algeri31 Dez 2023; 02, 04, 06, 09 Jan 2024 Die Csárdásfürstin10, 13, 17, 23, 30 Mär; 01 Apr 2024 Siegfried07, 24 Mai 2024 Die tote Stadt21, 25 Apr; 02, 06, 09, 17, 21, 29 Mai; 01 Jun 2025 Ariadne auf Naxos22, 25, 28 Sep; 03, 06, 10, 13, 18, 22 Okt 2024 In 80 Tagen um die Welt17, 24 Nov; 07, 13, 21, 26, 29 Dez 2024; 05 Jan 2025 Wir pfeifen auf den Gurkenkönig18, 19, 22, 23, 25, 28, 29, 31 Jan; 02, 05 Feb 2025


Liliana Nikiteanu, Tisbe

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu studierte am Konservatorium in Bukarest. 1984 gewann sie beim internationalen Gesangswettbewerbs «Francisco Viñas» in Barcelona den Giulietta Simionato-Preis «für die beste, jüngste Mezzosopran-Finalistin». In Zukunft wird sie diese Tradition weiterführen und den Preis an eine junge Mezzosopranistin weitergeben. Weitere Wettbewerbe gewann sie 1988 in Belgrad, 1989 in Wien und 1991 in Genf. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati in Rumänien. Seit 1991 ist Liliana Nikiteanu Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich. Die Mezzosopranistin hat über 3000 Vorstellungen und Konzerte auf vier Kontinenten gesungen. Ihr Repertoire beinhaltet über 90 Partien in Oper, Operette und Musical, darunter alle grossen Mozart-Partien ihres Fachs, Octavian (Der Rosenkavalier), Carmen, Margarete in Berlioz’ Damnation de Faust, Ljubascha in Rimski-Korsakows Die Zarenbraut, Fricka (Das Rheingold), Ježibaba (Rusalka), Fidalma in Cimarosas Il matrimonio segreto, La Nourrice in Dukas’ Ariane et Barbe-Bleue und die Hexe in Humperdincks Die Königskinder. Sie sang unter den bedeutendsten Dirigenten ihrer Zeit wie Claudio Abbado, Zubin Mehta, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Jordan, Christoph von Dohnányi und arbeitete mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Ruth Berghaus, Peter Stein, Peter Konwitschny, Barrie Kosky, Andreas Homoki und Herbert Wernicke. 2005 sang sie im Petersdom in Rom anlässlich der Zeremonie «500 Jahre Schweizer Garde», die von Papst Benedikt zelebriert wurde. Zuletzt sang sie u.a. Larina (Eugen Onegin) am Liceu Barcelona und die Beggar Woman (Sweeney Todd) am Opernhaus Zürich.

Die lustige Witwe11, 14, 16, 18, 20, 25 Feb; 01, 05, 07, 10, 12, 14 Mär 2024 Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer26 Nov; 02, 05 Dez 2023; 01, 05 Jan; 10 Feb 2024 Sweeney Todd22, 29 Dez 2023; 07, 13 Jan 2024 Wir pfeifen auf den Gurkenkönig15, 22, 25, 29 Sep; 02 Okt 2024; 18, 22, 25, 29 Jan; 02 Feb 2025 Der fliegende Holländer21, 24, 30 Nov; 06, 10 Dez 2024 In 80 Tagen um die Welt22 Nov; 01, 07, 13, 14, 21 Dez 2024; 02 Jan 2025 Das grosse Feuer23, 25, 28, 30 Mär; 04, 06, 11 Apr 2025


Stanislav Vorobyov, Alidoro, Philosoph, Don Ramiros Lehrer

Stanislav Vorobyov

Stanislav Vorobyov stammt aus Russland und studierte am Moskauer Konservatorium. Er war Mitglied des Internationalen Opernstudios (IOS) und ist seit der Spielzeit 2018/19 Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Er war u.a. als Colline (La bohème), Alidoro (La Cenerentola), Oberpriester (Nabucco), Notar (Der Rosenkavalier), Reinmar von Zweter (Tannhäuser), Faust (Der feu­rige Engel), Zaretsky (Eugen Onegin), Cesare Angelotti (Tosca), Fünfter Jude und 1. Nazarener (Salome), Lord Rochefort (Anna Bolena), Dottor Grenvil (La traviata), Prospero Salsapariglia (Viva la mamma) und Crébillon (La rondine) sowie zuletzt als Zuniga (Carmen) zu hören; in dieser Spielzeit folgt ausserdem Roucher in Andrea Chénier. Ausserdem sang er Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) bei den Bregenzer Festspielen, Nourabad (Les Pêcheurs de perles) an der Oper Vlaandern und in Luxemburg sowie Ombra di Nino (Semiramide) im Concertgebouw Amsterdam. An den Bregenzer Festspielen 2022 war er als Onkel Bonzo in Madama Butterfly und als Il capitano/L’ispettore in Umberto Giordanos Siberia zu erleben und kehrte 2023 erneut als Onkel Bonzo nach Bregenz zurück.

La rondine17, 20, 24 Sep; 01, 08, 13, 18, 21, 28 Okt 2023 Carmen07, 10, 12, 14, 19, 21, 24 Apr; 04, 11, 15 Mai; 12, 15 Jun 2024 I vespri siciliani09, 13, 20, 23, 28 Jun; 04, 07, 10, 13 Jul 2024 Andrea Chénier07, 11, 14 Jul 2024 Rigoletto26 Apr; 03, 08, 11, 15 Mai 2025 Un ballo in maschera08, 11, 14, 17, 21, 28 Dez 2024; 05, 10, 15, 19 Jan 2025 Madama Butterfly22, 26, 29 Dez 2024; 01, 04 Jan 2025 Salome29 Mai; 01, 07, 12, 15 Jun 2025 Les Contes d’Hoffmann28 Jun; 01, 04, 09, 12 Jul 2025 Wir pfeifen auf den Gurkenkönig18, 22, 23, 25, 29, 31 Jan; 02, 05 Feb 2025