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La finta giardiniera

Dramma giocoso in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto von Giuseppe Petrosellini

Musikalische Leitung Gianluca Capuano Inszenierung Tatjana Gürbaca Bühnenbild Henrik Ahr Kostüme Barbara Drosihn Kostümmitarbeit Carl-Christian Andresen Lichtgestaltung Elfried Roller Dramaturgie Fabio Dietsche, Claus Spahn

In italienischer Sprache.

Mit freundlicher Unterstützung der Freunde der Oper Zürich

Termine & Tickets

Mai 2018

Sa

05

Mai
19.30

La finta giardiniera

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Premiere, Preise Winterthur, Theater Winterthur

Di

08

Mai
19.30

La finta giardiniera

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Preise Winterthur, Theater Winterthur

So

13

Mai
14.30

La finta giardiniera

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Preise Winterthur, Theater Winterthur

Mi

16

Mai
19.30

La finta giardiniera

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Preise Winterthur, Theater Winterthur

Fr

18

Mai
19.30

La finta giardiniera

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Preise Winterthur, Theater Winterthur

Gut zu wissen

Kurzgefasst

La finta giardiniera

Kurzgefasst

La finta giardiniera

Biografien


Gianluca Capuano, Musikalische Leitung

Gianluca Capuano

Gianluca Capuano studierte Orgel, Kompo­si­tion und Orchesterleitung am Konservatorium seiner Heimatstadt Mailand. Seine Kenntnisse in historischer Aufführungspraxis und Quellenstudium vertiefte er u.a. an der Civica Scuola di Musica in Mailand. Als Dirigent, Organist und Continuo-Spieler tritt er in ganz Europa, den USA, Russland und Japan auf. Er ist regelmässig bei renommierten Festivals für Alte Musik zu Gast und arbeitet mit Künstlern wie Michael Chance, Emma Kirkby, Cecilia Bartoli, Max Emanuel Cencic, Philippe Jaroussky, Diego Fasolis sowie Lorenzo und Vittorio Ghielmi zusammen. Ausserdem ist er Organist der Basilika San Simpliciano in Mailand. 2006 gründete er das Vokal- und Instrumentalensemble Il canto di Orfeo, mit dem er Hauptwerke der europäischen Barockmusik in historisch informierten Interpretationen zur Aufführung bringt. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Komitees für das Werk von Giacomo Carissimi am Istituto Italiano per la Storia della Musica und Musikverantwortlicher der Associazione Giacomo Carissimi Archivio G.M. Manusardi in Mailand. Gianluca Capuano arbeitet regelmässig mit dem Ensemble I Barocchisti und Concerto Köln zusammen und hat an verschiedenen Einspielungen für bedeutende Labels mitgewirkt. 2012 dirigierte er an der Oper Köln eine viel beachtete Produktion von Leonardo Vincis Artaserse. 2013 feierten er und Il canto di Orfeo einen grossen Erfolg mit der Produktion von Alexander Raskatows Oper A Dog’s Heart an der Mailänder Scala, die 2014 auch in Lyon zu sehen war. 2014 dirigierte er das Concerto Köln in Hasses Leucippo an der Oper Köln. Im März 2015 gab er mit Händels Orlando sein Debüt an der Dresdner Semperoper und kehrte anschliessend für die Choreinstudierung in Iphigénie en Tauride nach Salzburg zurück. Im Mai 2016 debütiert er mit Haydns Orlando paladino am Opernhaus Zürich. Als Forscher widmet sich Gianluca Capuano, der auch ein Studium der Theoretischen Philosophie absolviert hat, hauptsächlich der Musikästhetik.

La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018


Tatjana Gürbaca, Inszenierung

Tatjana Gürbaca

Tatjana Gürbaca studierte Regie an der Hoch­schule für Musik Hanns Eisler in ihrer Heimatstadt Berlin und wurde 2000 beim Internationalen Regiewettbewerb für Musiktheater in Graz mit dem Ring Award ausgezeichnet. Das Spektrum ihrer Produktionen reicht von Opern des Barock (Purcells Dido and Aeneas am Festspielhaus Baden-Baden) bis zu zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Dallapiccolas Il prigioniero (Volksoper Wien) oder Philippe Hersants Le moine noir (Uraufführung an der Oper Leipzig). Sie inszenierte ausserdem einen Tschaikowsky-Zyklus an der Vlaamse Opera Antwerpen (Mazeppa, Eugen Onegin und Tsjarodejka) und an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Salome von Strauss. Weitere Engagements führten sie u.a. an die Staatsoper Unter den Linden sowie die Deutsche Oper in Berlin, die Deutsche Oper am Rhein, die Oper Graz, das Prinzregententheater München, die Oper Köln, das Luzerner Theater, das Stadttheater Bern, die Oper Novosibirsk, die Oper Oslo, das Theater an der Wien und ans Lucerne Festival. Von 2011 bis 2014 war Tatjana Gürbaca Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. Smetanas Die verkaufte Braut, Salvatore Sciarrinos Macbeth, Un ballo in maschera und Alessandro Scarlattis Il primo omicidio overo Cain inszenierte. In der Saison 2012/13 inszenierte sie Parsifal an der Vlaamse Opera, Macbeth am Staatstheater Mainz sowie Rigoletto am Opernhaus Zürich und wur­de von der Zeitschrift «Opernwelt» zur Regisseurin des Jahres gewählt. Ihre jüngsten Regiearbeiten am Opernhaus Zürich waren Aida (2013/14), Die Zauberflöte (2014/15) und Werther (2016/17).

Werther10, 13, 18, 21, 24, 29 Mai 2018 Die Zauberflöte26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017 La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018


Henrik Ahr, Bühnenbild

Henrik Ahr

Henrik Ahr, in Bensberg geboren, war nach einer Ausbildung zum Koch als freier Künstler tätig und studierte von 1995 bis 2001 Archi­tek­tur in Leipzig. Erste Büh­nen­bilder entwarf er 2000 für die Neue Szene in Leipzig und 2001 am Theaterhaus Jena für Palahniuks Fight Club. Seit 2005 lebt und arbeitet er als Bühnenbildner und Maler in Wien. Seit dem Herbst 2010 hält er zudem die Professur für Bühnengestaltung am Salzburger Mozarteum. Liebelei von Arthur Schnitzler 2002 am Thalia Theater Hamburg mit Regisseur Michael Thalheimer wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Mit Thalheimer realisierte er weitere Projekte u.a. Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti in Hamburg, Schuberts Winterreise am Deutschen Theater Berlin und Rigoletto am Theater Basel. Mit Christof Loy arbeitete er 2008 erstmals am Theater an der Wien (Richard Strauss’ Intermezzo), es folgten – ebenfalls mit Loy – an der Bayerischen Staatsoper Lucrezia Borgia sowie Der Tausch von Paul Claudel am Schauspielhaus Zürich. Am Deutschen Theater Berlin ent­­warf er die Bühnenbilder für Hauptmanns Einsa­me Menschen und Schnitzlers Der einsame Weg. Arabella ist nach Wagners Parsifal an der Vlaamse Oper Antwerpen, Hasses Leucippo bei den Schwetzinger Festspielen und an der Oper Köln sowie La traviata an der Oper Oslo die vierte Zusammenarbeit Henrik Ahrs mit der Regisseurin Tatjana Gürbaca. In der Spielzeit 2015/16 folgt u.a. das Bühnenbild zu Strauss’ Capriccio am Theater an der Wien mit Tatjana Gürbaca.

Fidelio26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018


Barbara Drosihn, Kostüme

Barbara Drosihn

Barbara Drosihn wurde in Hamburg geboren. Dort wurde sie zur Kostümschneiderin aus­­­gebildet und studierte Kostümdesign an der Hoch­schule für Angewandte Wissenschaften. Im Anschluss arbeitete sie als Ko­stüm­assistentin am Thalia Theater in Hamburg. In den ver­gan­ge­nen Spielzeiten ent­­warf sie Kostüme für In­sze­nierungen u.a. von Michael Thalheimer, Stephan Kimmig (u.a. 2006 für Torquato Tasso am Wiener Burgtheater), Nicolas Stemann, Jorinde Dröse, Andreas Krie­­gen­burg und Stefan Bachmann. Als freie Ko­stüm­­bildnerin ist sie deutsch­landweit an Theatern tätig, u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Deut­schen Theater Berlin, am Münchner Volkstheater und am Schauspiel Dresden. Wagners Parsifal stattete sie in Antwerpen (Regie: Tatjana Gürbaca) und Stockholm (Regie: Christof Loy) aus, Beethovens Fidelio in Zürich (Regie: Andreas Homoki). Mit Tatjana Gürbaca hat sie bereits mehrmals zusammen gearbeitet, etwa bei Verdis La traviata an der Den Norske Opera in Oslo. Für die Oper entwarf sie zuletzt Kostüme zu Christof Loys Lucrezia Borgia an der Bayerischen Staatsoper München sowie zu Ta­tja­na Gürbacas Parsifal an der Vlaamse Opera Antwerpen und Christof Loys Parsifal an der Kungliga Operan Stockholm.

Fidelio26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018


Elfried Roller, Lichtgestaltung

Elfried Roller

Elfried Roller wurde 1968 in Stuttgart geboren. Während seines Studiums der Elektrotechnik arbeitete er nebenher in einem privaten Theater in Karlsruhe. Es folgte die Meisterausbildung während fünf Jahren am Opernhaus Stuttgart. Von dort wechselte er ans Staatstheater Kassel und entwarf das Lichtdesign u.a. für Armin Petras, Volker Schmalör, Schirin Khodadadian und Hans Henning Paar. Ausserdem entstand Die Entführung aus dem Serail mit Roman Hovenbitzer in Salvatore di Bahia, Brasilien. Seit 2008 ist er am Opernhaus Zürich tätig. Seither entstand u.a. das Licht für Adrian Marthalers Inszenierungen Die Entführung aus dem Serail und Guillaume Tell, ausserdem La Sylphide mit Johan Kobborg und die Uraufführungen von Teatro Minimo mit der daraus entstandenen Arbeit zu Stadt der Blinden von Anno Schreier unter der Regie von Stephan Müller. Gastspiele führten ihn u.a. nach Bogota, Marbella, Minsk, Tel Aviv, Tokio, Tscheljabinsk und Wien.

 

 

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 La scala di seta09, 11, 17, 24 Feb 2018 La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018


Jonathan Abernethy, Don Anchise, Podestà von Lagonero

Jonathan Abernethy

Jonathan Abernethy stammt aus Neuseeland. 2015 war er Preisträger bei der Festivalakademie in Aix-en-Provence sowie bei den Australian Opera Awards. Seit 2012 ist er regelmässig am Sydney Opera House zu erleben, wo er sich mit Partien wie  Tamino (Die Zauberflöte), Ferrando (Così fan tutte), Normanno (Lucia di Lammermoor), Don Ottavio (Don Giovanni), Ruiz (Il trovatore), Fenton (Falstaff), Remendado (Carmen), Lerma (Don Carlos) und Lensky (Jewgeni Onegin) ein breites Repertoire aneignen konnte. 2015 begab er sich auf eine sechsmonatige Studienreise ins Ausland und nahm an verschiedenen Festivals und Opernprogrammen wie der Festival d’Aix-en-Provence Residency, der Solti-Akademie in Italien und dem Ravinia Festival Steans Music in Chicago teil. Während dieser Zeit hatte er die Gelegenheit, mit bedeutenden Künstlern wie Sir Richard Bonynge, James Conlon und Leo Nucci zu arbeiten. 2016/17 sang Jonathan Abernethy u.a. Nadir (Les pêcheurs de perles) an der West Australian Opera in Perth, Diarte (Cavallis Erismena) in Aix-en-Provence und Nanki-Poo (The Mikado) an der New Zealand Opera in Auckland. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied im IOS, wo er u.a. in Salome, Fidelio, La fanciulla del West und in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny zu sehen ist.

La fanciulla del West21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 Fidelio26, 30 Nov; 03, 08, 13 Dez 2017 La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny05, 09, 12, 14, 17, 19, 22, 24 Nov 2017 Salome28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017


Alina Adamski, Sandrina

Alina Adamski

Alina Adamski entstammt einer polnisch-deutschen Familie und wurde in Leschnitz geboren. Derzeit studiert sie postgradual an der Musikakademie Łódź, wo sie bereits einen Masterabschluss machte. Sie ist Mitglied der Opernakademie der Nationaloper Warschau. 2014 gewann sie den Wettbewerb „Bernsteinsaite“ in Włocławek und 2015 den Kammermusik- sowie den Paderewski-Wettbewerb in Bydgoszcz. Ausserdem wurde sie mit dem NobleArt-Preis für den besten musikalischen Studienabschluss in Polen und dem Preis Primus in artibus für den besten Studienabschluss an der Musikakademie Łódź ausgezeichnet und erhielt 2016 beim Grand Prix de l’Opéra in Bukarest den Exzellenzpreis „Germania“ und einen Vertrag am Teatro Real in Madrid. Am Opernhaus in Łódź debütierte sie 2013 als Rosina (Il barbiere di Siviglia) und sang im folgenden Jahr Arsena (Der Zigeunerbaron). Als Teilnehmerin des Young Singers Project singt sie bei den Salzburger Festspielen 2017 Frau Silberklang in Der Schauspieldirektor für Kinder. In der Spielzeit 2017/18 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und wird u.a. als Atala in Häuptling Abendwind zu hören sein. 

La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Hexe Hillary geht in die Oper17, 17, 19, 20, 30, 31 Dez 2017; 10, 17 Jan; 10, 10 Feb 2018 Ronja Räubertochter18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018


Thobela Ntshanyana, Contino Belfiore

Thobela Ntshanyana

Thobela Ntshanyana stammt aus Capetown (Südafrika) und studierte in seiner Heimatstadt sowie am Royal College of Music in London. Zu seinem Opernrepertoire gehören Partien wie Alfredo (La traviata), Rinuccio (Gianni Schicchi), Mr. Owen (Dominick Argentos Postcard from Morocco), Chevalier (Dialogues des Carmélites), Parpignol (La bohème), Un ufficiale (Il barbiere di Siviglia) und Zefirino (Il viaggio a Reims). Er gewann u.a. erste Preise beim Schock Foundaton Prize for Singing 2014 in Capetown und beim Clonter Opera Prize 2016 in Cheshire. Im Konzertfach sang Thobela Ntshanyana bisher Dvořáks Stabat mater, Mendelssohns Elias, Haydns Schöpfung, Gounods Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile sowie verschiedene Mozart-Messen. Seit der Spielzeit 2017/18 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und singt hier neben dem 1. Priester in der Zauberflöte, Harry (La fanciulla del West), Belfiore (La finta giardiniera) sowie in Le Comte Ory, Parsifal, L’incoronazione di Poppea und La traviata.

La fanciulla del West21, 26, 30 Dez 2017; 07, 12 Jan 2018 La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Le Comte Ory31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 L’incoronazione di Poppea24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018 La traviata06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Die Zauberflöte26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017


Natalia Tanasii, Arminda

Natalia Tanasii

Natalia Tanasii stammt aus Moldawien. Mit 21 Jahren gab sie ihr Debüt als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Moldawischen Nationaloper in Chișinău, wohin sie seither u. a. als Nedda (I pagliacci), Tatjana (Eugen Onegin) und in der Titelrolle von Iolanta zurückkehrte. 2014 wurde sie Mitglied im Jungen Ensemble der Oper Oslo, wo sie Micaëla in
Calixto Bieitos Carmen sang, und trat im Southbank Centre London in Brittens War Requiem unter Marin Alsop auf. In der Spielzeit 2015/ 16 nahm Natalia Tanasii als Jerwood Young Artist am Glyndebourne Festival teil und war dort als Füchslein und Chocholka in Janáčeks Schlauem Füchslein zu erleben. 2016/17 sang sie in Calixto Bieitos War Requiem an der Oper Oslo und am Teatro Arriaga in Bilbao, gab ihr Debüt als Fiordiligi (Così fan tutte) und sang erneut Micaëla, beides in Oslo. In ihrer Heimat tritt sie regelmässig in Konzerten und Rezitalen auf und wurde mit einem National Award for Outstanding Achievement in Arts ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört sie zum Internationalen Opernstudio in Zürich und singt hier u. a. Sklave (Salome), Undis/Wilddrude (Ronja Räubertochter) und Arminda (La finta giardiniera).

Madama Butterfly10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Ronja Räubertochter18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018 Salome28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017


Gemma Ni Bhriain, Cavaliere Ramiro

Gemma Ni Bhriain

Gemma Ní Bhriain wurde in Dublin geboren. Sie studierte bei Veronica Dunne an der Royal Irish Academy of Music. 2013 gewann sie den vierten Platz beim Interationalen Veronica Dunne-Gesangswettbewerb sowie den «Wil Keune Prize for a Young Singer of Real Potential» beim renommierten Gabor Belvedere Gesangswettbewerb. 2014–16 war sie Mitglied des Opernstudios «Atelier Lyrique» an der Opéra National de Paris, wo sie im Rahmen von Opernstudio-Produktionen Partien wie Dorabella (Così fan tutte), Diane (Glucks Iphigénie en Tauride), Proserpina (Orfeo) sowie in den Uraufführungen von Maudit les Innocents und Vol retour sang. Auf der Hauptbühne der Opéra Bastille debütierte sie als Lehrbube (Die Meistersinger von Nürnberg). Ausserdem hat sie bisher Partien wie Mercédès (Carmen) in der National Concert Hall von Dublin, ein Mädchen (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) mit der Irish Opera Theater Company sowie Fuchs (Das schlaue Füchslein), Florence Pike (Albert Herring) und Sally (Barbers A Hand of Bridge) im Rahmen von Produktionen der Royal Irish Academy of Music gesungen. Seit der Spielzeit 2016/17 ist sie Mit­glied des Internationalen Opernstudios und singt hier u.a. im Ravel-Doppelabend L’Heure espagnole /L’Enfant et les sortilèges und in Häuptling Abendwind.

La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Häuptling Abendwind12 Okt 2017; 26 Mär 2018 Die Zauberflöte26, 29 Sep; 05, 10, 15 Okt 2017 L’Heure espagnole / L’Enfant et les sortilèges19, 21, 26, 28 Jan; 01 Feb 2018 L’incoronazione di Poppea24, 27, 30 Jun; 03, 05, 08, 12 Jul 2018


Adriana Gonzalez, Serpetta

Adriana Gonzalez

Adriana Gonzalez, Sopran, gab ihr Operndebüt als Susanna (Le nozze di Figaro) in ihrer Heimatstadt Guatemala City, gefolgt von Fiordiligi (Così fan tutte), Gretel (Hänsel und Gretel) und Amour (Orphée et Eurydice). Nach ihrem Studium an der Universidad del Valle de Guatemala sang sie am Théâtre Roger Barat in Herblay in Webers Abu Hassan und Mascagnis Zanetto sowie Zerlina (Don Giovanni) am MC93 – Maison de la culture de Seine-Saint-Denis in Bobigny. 2014 bis 2017 war sie Mitglied des Opernstudios «Atelier Lyrique» der Opéra National de Paris , wo sie u.a. als Despina (Così fan tutte) sowie in Glucks Iphigénie en Tauride, Joanna Lees Vol Retour, Rigoletto und Rameaus Les Fêtes d’Hébé zu erleben war und 2017 mit dem Prix Lyrique du Cercle Carpeaux ausgezeichnet wurde. Unter ihren Auszeichnungen finden sich zudem u.a. ein 1. Platz bei der Otto Edelmann Singing Competition in Wien 2016 und ein 2. Preis bei der Francisco Viñas Singing Competition in Barcelona 2017. Im Sommer 2017 sang sie Pamina (Die Zauberflöte) an der Oper Burg Gars in Österreich. Die Spielzeit 2017/18 begann sie mit ihrem Hausdebüt am Liceu in Barcelona als Corinna (Rossinis Il viaggio a Reims). Ab dieser Spielzeit ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und ist hier u.a. als Berta (Il barbiere di Siviglia), Alice (Le Comte Ory), Serpetta (La finta giardiniera), Annina (La traviata) sowie in Ronja Räubertochter und Parsifal zu erleben. Geplant sind zudem Rezitale an der Opéra Bastille, am Théâtre Roger Barat in Paris und am Teatro de la Zarzuela in Madrid sowie ihr Debüt an der Opéra National de Lorraine in Nancy als Lia in Debussys L’Enfant prodigue.

Il barbiere di Siviglia01, 06, 11 Okt 2017 La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Le Comte Ory31 Dez 2017; 02, 04, 06, 09 Jan 2018 Parsifal25 Feb; 03, 07, 11 Mär 2018 La traviata06, 08, 11, 13, 15 Jul 2018 Ronja Räubertochter18, 26, 30 Nov; 03, 08, 09, 12, 31 Dez 2017; 02, 14 Jan; 22, 25 Apr 2018


Huw Montague Rendall, Nardo

Huw Montague Rendall

Huw Montague Rendall ist Engländer. Er studierte bei Russell Smythe am Royal College of Music in London. Mit der British Youth Opera sang er u.a. Figaro (Le nozze di Figaro), Archibald Grosvenor (in Sullivans Patience), Aeneas (Dido und Aeneas) und Dr. Falke (Die Fledermaus). An der Garsington Opera war er in Brittens Death in Venice zu erleben. 2016 sang er als «Jerwood Young Artist» den Fiorello (Il barbiere di Siviglia) beim Glyndebourne Festival sowie bei den BBC Proms und wurde dafür mit dem John Christie Award 2016 ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und war hier u.a. als Ramiro in L’Heure espagnole sowie in Don Carlo, Lady Macbeth von Mzensk und Lohengrin zu hören. Im Sommer 2017 war er zudem als 2. Handwerksbursche (Wozzeck) unter Vladimir Jurowski bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Als Mitglied des IOS wird er in der Spielzeit 2017/18 u.a. Nardo in Mozarts La finta giardiniera singen. Ausserdem wird er als Harlekin (Ariadne auf Naxos) beim Festival d’Aix-en-Provence debütieren und mit dem RTE National Symphony Orchestra mit Duruflé’s Requiem zu hören sein. Weitere Engagements sind am Théâtre des Champs-Élysées, an der Komischen Oper Berlin und an der Garsington Opera geplant.

Madama Butterfly10, 14, 17, 20, 23, 26, 29 Dez 2017; 01, 05, 07, 10 Jan 2018 La finta giardiniera05, 08, 13, 16, 18 Mai 2018 Salome28 Sep; 01, 08, 15 Okt 2017 La Fille du régiment16, 19, 22 Dez 2017