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Last Call

Musiktheater in drei Akten von Michael Pelzel (*1978)
Libretto von Dominik Riedo
Uraufführung

Komposition Michael Pelzel Musikalische Leitung Jonathan Stockhammer Libretto Dominik Riedo Inszenierung Chris Kondek Bühnenbild Sonja Füsti Lichtgestaltung Dino Strucken Dramaturgie Beate Breidenbach

Kompositionsauftrag vom Opernhaus Zürich finanziert durch die      

Mit freundlicher Unterstützung der LANDIS & GYR STIFTUNG

Termine & Tickets

Juni 2019

Fr

28

Jun
19.00

Last Call

Musiktheater von Michael Pelzel, Premiere
CHF 50
Studiobühne

So

30

Jun
19.00

Last Call

Musiktheater von Michael Pelzel
CHF 50
Studiobühne

Juli 2019

Do

04

Jul
19.00

Last Call

Musiktheater von Michael Pelzel
CHF 50
Studiobühne

Sa

06

Jul
19.00

Last Call

Musiktheater von Michael Pelzel
CHF 50
Modern-Abo, Studiobühne

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Last Call

Kurzgefasst

Last Call

Biografien


Jonathan Stockhammer, Musikalische Leitung

Jonathan Stockhammer

Jonathan Stockhammer stammt aus Los Angeles. Nach dem Studium in Komposition und Dirigieren in seiner Heimatstadt sowie einer Assistenz beim Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic Esa-Pekka Salonen, zog er nach Deutschland um und begann mit Klangkörpern wie dem Ensemble Modern, dem Collegium Novum Zürich und dem Ensemble Resonanz zusammen zu arbeiten. Die Oper spielt eine zentrale Rolle in Jonathan Stockhammers Schaffen. Seit 1998 gastiert er regelmässig an der Opéra de Lyon, wo er u.a. Pascal Dusapins Faustus, The Last Night leitete, dirigierte Damon Albarns Monkey: Journey to the West, Sondheims A Little Night Music im Pariser Théâtre du Châtelet und Thomas Adès‘ Powder her Face an der New York City Opera. 2016 gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper mit einer Neuproduktion von Peter Eötvös‘ Tri Sestri und hob bei den Schwetzinger Festspielen Georg Friedrich Haas‘Oper Koma aus der Taufe. 2017 debütierte er am Theater Basel mit Philip Glass’ Satyagraha in einer Produktion von Sidi Larbi Cherkaoui und bei den Wiener Festwochen mit der Camerata Salzburg. Im symphonischen Bereich hat Jonathan Stockhammer zahlreiche renommierte Klangkörper geleitet, darunter das Oslo Philharmonic Orchestra, das NDR Sinfonieorchester Hamburg und das Sydney Symphony Orchestra, und war bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, Lucerne Festival, Donaueschinger Musiktagen, Biennale Venedig und Wien Modern zu Gast. Die CD Greggery Peccary & Other Persuasions mit Werken von Frank Zappa gespielt vom Ensemble Modern, wurde mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet, die Liveaufnahme The New Crystal Silence mit Chick Corea, Gary Burton und dem Sydney Symphony Orchestra erhielt 2009 einen Grammy. Zu den Höhepunkten der Saison 2017/2018 gehören Jonathan Stockhammers Debüt an der Komischen Oper Berlin mit Philip Glass’ Satyagraha, Musiktheater-Produktionen am Theater Bern (Die Formel) und am Teatro Massimo in Palermo sowie sein Debütkonzert mit dem Mahler Chamber Orchestra.

Last Call30 Jun; 04, 06 Jul 2019


Chris Kondek, Inszenierung

Chris Kondek

Chris Kondek, geboren in Boston und aufgewachsen in New York, produziert seit 20 Jahren Videos für Theater und Performances. 1990 begann seine Arbeit mit The Wooster Group in New York. 1995 arbeitete er mit Laurie Anderson an ihrem Multimedia-Konzert The Nerve Bible und 1998 an ihrer Oper Songs and Stories from Moby Dick. 1999 zog er nach Berlin, wo er mit der Choreografin Meg Stuart zu arbeiten begann. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Regisseur Stefan Pucher. Ausserdem gestaltet Chris Kondek Videos für Produktionen von Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Hans-Werner Kroesinger, René Pollesch, Michael Nyman, Rimini Protokoll, Jossi Wieler und Falk Richter. In letzter Zeit erarbeitete er u.a. Videodesigns für Tannhäuser in Bayreuth, Schuld und Sühne am Schauspielhaus Zürich, Don Giovanni am Opernhaus Zürich, Ariodante am Theater Basel, Situation Rooms an der Ruhrtriennale und Elektra am Deutsche Theater Berlin. Seit 2004 entwickelt Chris Kondek eigene Theaterarbeiten, zumeist gemeinsam mit Christiane Kühl. Das erste Projekt, Dead Cat Bounce, wurde beim Festival Politik im Freien Theater 2005 vom Goethe-Institut und ZDF-theaterkanal ausgezeichnet. Es folgten u.a. Loan Shark am Hebbel am Ufer Berlin, Stuff am Theater Neumarkt in Zürich, Übermorgen ist zweifelhaft // 2012 an den Münchner Kammerspielen, Money: It Came From Outer Space am HAU, das ebenfalls vom Goethe-Institut ausgezeichnet wurde, sowie Anonymous P. (2014) in der Gessnerallee Zürich. 2012 erhielt Chris Kondek gemeinsam mit der Bühnenbildnerin Barbara Ehnes den Theaterpreis «Der Faust» für die Arbeit an Stefan Puchers Produktion Don Quixote am Thalia-Theater Hamburg.

Last Call30 Jun; 04, 06 Jul 2019


Sonja Füsti, Bühnenbild

Sonja Füsti

Sonja Füsti studierte Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und Medienkunst sowie Szenografie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsru­he. Währenddessen arbeitete sie als künstlerische Mitarbeiterin von Christoph Schlingensief bei der Biennale di Venezia und am Burgtheater Wien. Nach Abschluss ihres Studiums mit der medialen Inszenierung Lenz-Oberlin (nach Georg Büchner) folgten Ausstattungsassistenzen an der Oper Göteborg, dem Schauspielhaus Bochum und den Münchner Kammerspielen. Dort assistierte sie u.a. Barbara Ehnes, Muriel Gerst­ner und Andrea Schraad. Neben freien Projekten entwarf sie die Kostüme für Invasion (Regie: Jorinde Dröse) und das Münchner Stadtprojekt Hauptschule der Freiheit (Regie: Christine Umpfenbach/Peter Kastenmüller). Mit Übermorgen ist zweifelhaft / 2012 an den Münchner Kammerspielen entwickelte sie die erste Ausstattung in Zusammenarbeit mit Chris Kondek. Seitdem entstanden mehrere gemeinsame Arbeiten am HAU Berlin, am Mounsonturm Frankfurt, bei den Zürcher Festspie­len und den Wiener Festwochen, u.a. Money – it came from outerspace, das beim Festival Politik im Freien Theater mit dem Preis des Goethe-Instituts ausgezeichnet wurde. Am Opernhaus Zürich entwarf Sonja Füsti das Bühnenbild für Zweimal Alexander (Bohuslav Martinů) und setzte dort in der Spielzeit 2014/15 ihre Zusammenarbeit mit Jan Eßinger bei der Schweizer Erstaufführung von Oscar Strasnoys Fälle fort. Sonja Füsti war 2009 und 2011 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude.

Last Call30 Jun; 04, 06 Jul 2019


Deniz Uzun, Frau Hahnemann /Sulamit

Deniz Uzun

Deniz Uzun stammt aus Mannheim. Sie studierte Gesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in ihrer Heimatstadt sowie an der Jacobs School of Music der Indiana University in Bloomington/USA. Sie war u.a. Stipendiatin der Georgina Joshi Graduate Fellowship und der Liedakademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling. 2013 gastierte sie bei den Osterfestspielen Baden-Baden mit der Partie der Armelinde (Cendrillon), zudem sang sie Isabella (L’italiana in Algeri) und Ruggiero (Alcina) an der Indiana-University Opera sowie Annina (La traviata) im Festspielhaus Baden-Baden (Regie: Rolando Villazón). In der Spielzeit 2015/16 war Deniz Uzun Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo sie u.a. als Kammerzofe Emilias (Die Sache Makropulos), Junge Nonne (Der feurige Engel), Sandmännchen/Echo II (Hänsel und Gretel) und Florence Pike (Albert Herring) zu erleben war. Seit Beginn der Spielzeit 2016/17 ist Deniz Uzun Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Hier war sie bisher als Jacob in der Kinderoper Gold!, als Sonetka (Lady Macbeth von Mzensk), Alisa (Lucia di Lammermoor), Page (Salome), in den Titelpartien von Jörn Arneckes Ronja Räubertochter und Ravels L’Enfant et les sortilèges, als Lucilla in La scala di seta sowie mit russischen und georgischen Liedern in dem Ballett Anna Karenina zu hören. Gastengagements führten sie u.a. zurück nach Baden-Baden, wo sie Isabella in einer Kinderfassung von L’italiana in Algeri sang, und zu den Münchner Opernfestspielen als Alisa.

La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 Hänsel und Gretel12 Dez 2018; 18, 20 Jan; 25 Apr 2019 Semele02, 04, 06, 08 Jan 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 Elektra11, 14 Jul 2019 Last Call30 Jun; 04, 06 Jul 2019


Alina Adamski, Tussy

Alina Adamski

Alina Adamski wurde in Leschnitz geboren und studierte an der Musikakademie Łódź. Sie war Mitglied der Opernakademie der Nationaloper Warschau. 2014 gewann sie den Wettbewerb «Bernsteinsaite» in Włocławek und 2015 den Kammermusik-
so­wie den Paderewski-Wettbewerb in Bydgoszcz. Ausserdem wurde sie mit dem NobleArt-Preis für den besten musikalischen Studienabschluss in Polen und dem Preis Primus in artibus für den besten Studienabschluss an der Musikakademie Łódź ausgezeichnet und erhielt 2016 beim Grand Prix de l’Opéra in Bukarest den Exzellenzpreis «Germania» und einen Vertrag am Teatro Real in Madrid. Am Opernhaus in Łódź debütierte sie 2013 als Rosina
(Il barbiere di Siviglia) und sang im folgenden Jahr Arsena (Der Zigeunerbaron). Als Teilnehmerin des Young Singers Project sang sie bei den Salzburger Festspielen 2017 Frau Silberklang in Der Schauspieldirektor für Kinder. Seit 2017/18 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und war u.a. als Atala in Häuptling Abendwind, Sandrina (La finta giardiniera) und in Ronja Räuber­tochter zu hören.

Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Häuptling Abendwind03 Mär 2019 Last Call30 Jun; 04, 06 Jul 2019


Thomas Erlank, Conferencier

Thomas Erlank

Thomas Erlank stammt aus Südafrika. Er studierte Musik an der Universität von Stellenbosch (Südafrika) und Gesang am Royal College of Music in London bei Patricia Bardon. 2011 gab er sein Debüt als Solist in Steve van der Merwes Eleven – A Requiem for a Parent in der St. George’s Cathedral in Kapstadt. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Rollen wie Aeneas (Dido und Aeneas), Dr. Blind (Die Fledermaus), Acis (Acis und Galatea) und Il Podesta (La finta giardiniera). Beim Händel Festival in London sang er Lurcanio in Händels Ariodan­te. 2015 wirkte er in David Morins Dokumentarfilm Finding Messiah mit. Mit Werken von Mozart, Haydn und Händel war er u.a. in St. Martin-in-the-Fields, in der Cadogan Hall, und beim Brighton Fringe Festival zu erleben. Seit Beginn dieser Saison ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und sang den Tenorpart in der Winterreise.

Winterreise02 Nov; 02, 18 Dez 2018 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 Mai 2019 Last Call30 Jun; 04, 06 Jul 2019


Dean Murphy, Prahler

Dean Murphy

Dean Murphy, Bariton, absolvierte seine Gesangsausbildung an der Hartt School of Music und an der Yale School of Music. Er war Stipendiat der Bel Canto Vocal Scholarship Foundation und der Opera Foundation, in deren Zusammenhang er Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper Berlin war. Zudem war er Preisträger beim Lynne Strow Piccolo Award, bei der Amici Vocal Competition, der Peter Elvins Vocal Competition und der Classical Singer Competition. 2013/14 war er Ensemblemitglied an der Opera Connecticut, wo er in Gianni Schicchi, in Pasatieris Signor Deluso und in Salieris Kleine Harlekinade zu erleben war. Zudem sang er Melisso in Alcina, Yamadori in Madama Butterfly an der Connecticut Lyric Opera und Peter in Hänsel und Gretel. Auf der Konzertbühne sang er u.a. in Brahms’ Ein deutsches Requiem, in Händels Messiah, in Faurés Requiem, in Charpentiers Magnificat und in Händels Esther. An der Deutschen Oper Berlin war er 2017/18 u.a. als Fiorello (Il barbiere di Siviglia), als Dancaïre (Carmen), als zweiter Richter (Das Wunder der Heliane), als Polizist (Lady Macbeth von Mzensk), Silvano (Un ballo in maschera), als Schaunard (La bohème) sowie als Wagner in Faust zu erleben. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich und sang hier bereits in Schrekers Die Gezeichneten.

Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 Mai 2019 Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Last Call30 Jun; 04, 06 Jul 2019