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Le nozze di Figaro

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto von Lorenzo da Ponte
nach der Komödie «La folle Journée ou Le Mariage de Figaro»
von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Musikalische Leitung Ottavio Dantone Inszenierung Sven-Eric Bechtolf Bühnenbild Rolf Glittenberg Kostüme Marianne Glittenberg Lichtgestaltung Jürgen Hoffmann Choreinstudierung Janko Kastelic

In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer 3 Std. 30 Min. inkl. Pause nach dem 2. Akt nach ca. 1 Std. 40 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Termine & Tickets

Juni 2019

Fr

28

Jun
19.00

Le nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Misch-Abo A, Mozart-Abo

Juli 2019

Mi

03

Jul
19.00

Le nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Mittwoch-Abo A

Sa

06

Jul
19.30

Le nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Preise E: CHF 230 / 192 / 168 / 95 / 35 / 29
Gute Laune-Abo

Vergangene Termine

Juni 2019

Mo

10

Jun
13.00

Le nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Wiederaufnahme, AMAG Volksvorstellung

So

16

Jun
19.30

Le nozze di Figaro

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, Sonntag-Abo D, Wahl-Abo

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Le nozze di Figaro

Kurzgefasst

Le nozze di Figaro

Fotogalerie

 

Szenenbilder «Le nozze di Figaro»


Die geniale Stelle


Augenblicke der Wahrheit

Ein Takt in Wolfgang Amadeus Mozarts «Le nozze di Figaro»

Oft sind es Kleinigkeiten, die verraten, was in einem Menschen vorgeht: ein etwas zu schneller Wimpernschlag, ein kaum wahrnehmbares Zucken im Gesicht, ein winziges Zittern der Stimme. Das sind Ereignisse, die einen Blick in die Tiefe der Seele er öffnen. Jeder Mensch kann solch kleine Abweichungen vom Erwarteten, solche Augenblicke der Wahrheit spüren, aber nur wenige können solche Vorgänge beschreiben. Mozart konnte es, wie man in seinen Opernpartituren sehen kann.

Ein besonders schönes Beispiel findet sich im zweiten Finale Le nozze di Figaro. Es ist eine peinliche Situation für den Grafen. Aus dem Ankleidezimmer der Gräfin, das er in blinder Eifersucht hatte aufbrechen wollen, trat zu seiner Überraschung nicht Cherubino, sondern Susanna. Die (nicht weniger überraschte) Gräfin kann für den Augenblick aufatmen. Der Graf bittet sie um Verzeihung für seinen Wutausbruch, was sie strikt verweigert. Dreimal fleht er: «Schau mich an!» Sie aber bleibt bei ihrer Weigerung und antwortet nur: «Undankbarer!». Musikalisch ist dieser kurze Wortwechsel ein Pendeln zwischen dem Dominantseptakkord, der dem Grafen zugeordnet ist und der Tonika B-Dur, zu der die Gräfin hinführt, womit ihre rigorose Ablehnung plastisch zum Ausdruck gebracht ist. Wäre dieses Wechselspiel konsequent durchgeführt, würde also die Gräfin dreimal auf dieselbe Weise auf dieselbe Bitte antworten, wäre zu dieser Stelle nichts weiter zu sagen. Aber es gibt zwei Unstimmigkeiten, die diese kurze Passage zu einem Meisterwerk subtiler Menschendarstellung machen.

Wenn die Gräfin ihrem Mann zum zweiten Mal antwortet, verdunkelt sich der Klang für einen Augenblick auf drastische Weise: Es ist, als würde die Terz des B-Dur-Dreiklangs, den der Hörer erwartet, minimal – um nur einen Halbton – verfehlt, so dass die Harmonie abrupt nach b-Moll wechselt. Auch der Orchesterklang wird um eine Nuance dunkler, indem das Motiv, das die Antworten der Gräfin begleitet, nun nicht mehr von Violinen und Flöte, sondern von Violinen und Fagott gespielt wird. Es ist nur ein einziger Takt, ein winziger Moment der Verunsicherung, danach scheint es weiterzugehen wie bisher, allerdings kommt gleich die zweite Unstimmigkeit: Auf die dritte Bitte des Grafen antwortet die Gräfin nicht mehr, als würde ihr nun die Kraft fehlen, das Spiel fortzusetzen. Dabei schien es doch gerade, als sei die Situation gerettet und die Gräfin würde über ihren cholerischen Mann triumphieren.

Doch die Lage ist erheblich komplizierter, darauf verweist der eine Takt in b-Moll: Dass der Graf sie in seiner Wut der Untreue bezichtigte, hat die Gräfin tiefer getroffen, als sie selbst gedacht hätte. Jeder kennt die Überraschung, wenn eine kleine Veränderung der eigenen Stimme einem selbst verrät, dass man von einem Geschehen stärker in Mitleidenschaft gezogen ist, als man wusste. Und jeder kennt die Hoffnung, dass die anderen das nicht gemerkt haben, weshalb man es dann vorzieht, zunächst zu schweigen. Genau das widerfährt der Gräfin, und Mozart hat diesen Vorgang so präzise in Musik gesetzt, dass wir tief in ihre verwundete Seele blicken können. Auch sie sieht den Abgrund und erkennt wohl, dass hier Irreversibles geschehen ist. Das verschlägt ihr die Sprache.

Für den Bruchteil einer Sekunde enthüllt sich der dunkle Hintergrund, auf dem sich das so unwiderstehlich komische Geschehen zuträgt. Die Komödie, das wusste Mozart sehr genau, ist eine Tragödie, die gerade noch einmal gut ausgeht. So werden Mozarts Komödien zu einem Spiegel des menschlichen Lebens, das eine Folge solcher gerade noch abgewendeten Tragödien ist, die allerdings unauslöschliche Spuren in uns hinterlassen.


Text von Werner Hintze.
Dieser Artikel ist erschienen in MAG 70, Juni 2019.
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Audio-Einführung zu «Le nozze di Figaro»

  1. Audio-Einführung zu «Le nozze di Figaro»
    Serge Honegger gibt einen Einblick in die Oper «Le nozze di Figaro» (gesprochen von Michael Küster). Live-Einführungen finden jeweils 45 Minuten vor der Vorstellung im Opernhaus statt.

Programmbuch

Le nozze di Figaro

Le nozze di Figaro

Synopsis

Le nozze di Figaro

Synopsis

Le nozze di Figaro

Biografien


Ottavio Dantone, Musikalische Leitung

Ottavio Dantone

Ottavio Dantone studierte Orgel und Cembalo am Konservatorium «Giuseppe Verdi» in Mailand. In seiner Konzertkarriere widmete er sich von Anfang an der Alten Musik, womit er schnell das Interesse des Publikums und der Kritik erregte. Seit 1996 leitet Ottavio Dantone die Accademia Bizantina, der er bereits seit 1989 als Cembalist angehört. Er hat den Weg des Ensembles an die heutige Spitzenposition entscheidend geprägt und ist mit diesem in Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten. 2014 wurden Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit dem Musikfestpreis des Musikfests Bremen ausgezeichnet. Sein Debüt als Operndirigent gab er 1999 mit der Weltpremiere von Giuseppe Sartis Giulio Sabino am Teatro Alighieri in Ravenna. 2005 feierte er einen grossen Erfolg als Dirigent von Händels Rinaldo an der Mailänder Scala. Weitere Opernengagements führten ihn u. a. an die Salzburger Festspiele (Così fan tutte), an die Staatsoper in Berlin (L’italiana in Algeri), das Teatro Real Madrid (Martín y Solers L’arbore di Diana), das Teatro La Fenice in Venedig (Juditha Triumphans, La clemenza di Tito), das Teatro alla Scala (Il viaggio a Reims, Così fan tutte, Rinaldo), die Opéra de Lausanne (Giulio Cesare, Tancredi, L’orfeo), das Festival für Barockmusik in Beaune (Orlando, Rinaldo, Belshazzar, Tancredi), das Glyndebourne Festival (Rinaldo), die Staatsoper Hamburg (Le nozze di Figaro) und die Opéra National de Paris (La cenerentola). In Zürich war er bisher am Pult von Vivaldis La verità in cimento, Händels Messiah, Mozarts La clemenza di Tito und Rossinis La scala di seta zu erleben.

La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Così fan tutte26, 30 Okt; 02, 08 Nov 2019


Sven-Eric Bechtolf, Inszenierung

Sven-Eric Bechtolf

Sven-Eric Bechtolf stammt aus Darmstadt. Nach seiner Ausbildung am Salzburger Mozarteum führten ihn Engagements als Schauspieler u.a. an das Zürcher Schauspielhaus, das Schauspielhaus Bochum, das Hamburger Thalia Theater, das Wiener Burgtheater, die Salzburger Festspiele und das Almeida Theatre, London. Als Regisseur hat er u.a. am Hamburger Thalia Theater und am Wiener Burgtheater gearbeitet. Am Opernhaus Zürich inszenierte er Lulu, Otello, Die tote Stadt, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Don Giovanni, Le Nozze di Figaro, Così fan tutte und Salome. An der Wiener Staatsoper führte er bei Arabella, dem Ring des Nibelungen und Cardillac Regie. 2001 und 2002 erhielt er den Nestroy-Preis für die beste darstellerische Leistung des Jahres für den Hubert in Dreimal Leben (Regie: L. Bondy) und für seinen Hofreiter im Weiten Land (Regie: A. Breth) bei den Salzburger Festspielen. Seit 2011 leitet er das Schauspiel bei den Salzburger Festspielen.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Rolf Glittenberg, Bühnenbild

Rolf Glittenberg

Rolf Glittenberg hat an wichtigen Opernhäusern, Theatern und Festivals wie z.B. dem Thalia Theater Hamburg, dem Zürcher Schauspielhaus, dem Wiener Burgtheater, der Wiener Staatsoper, dem Edinburgh Festival, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart und den Salzburger Festspielen gearbeitet. Er hat für Regisseure wie George Tabori, Johannes Schaaf, Dieter Giesing, Claus Peymann, Götz Friedrich, Luc Bondy und Peter Mussbach Bühnenbilder entworfen. Am Opernhaus Zürich entstanden die Bühnenräume für Martin Kusejs Inszenierungen der Opern Elektra, Die Zauberflöte und Genoveva sowie für Sven-Eric Bechtolfs Inszenierungen von Lulu, Otello, Die tote Stadt, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Don Giovanni, Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Salome, Falstaff und Don Carlo. Er zeichnet sich zudem verantwortlich für die Bühne des Ring des Nibelungen und Cardillac mit Franz Welser-Möst und Sven-Eric Bechtolf an der Wiener Staatsoper, Idomeneo mit Nikolaus Harnoncourt als Dirigent und Regisseur bei der Styriarte in Graz und in Zürich, Ariadne auf Naxos mit Daniel Harding und Sven-Eric Bechtolf bei den Salzburger Festspielen sowie Der Stein der Weisen mit Felix Breisach in Winterthur.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Elektra11, 14 Jul 2019


Marianne Glittenberg, Kostüme

Marianne Glittenberg

Nach Anfängen gleichermassen im Sprech- und Musiktheater konzentrierte Marianne Glittenberg ihre Arbeit ausschliesslich auf die Oper. Die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Luc Bondy, Jürgen Flimm, George Tabori, Johannes Schaaf, Luca Ronconi und Hans Neuenfels war ihr besonders wichtig. In letzter Zeit ist die intensive Arbeit mit Sven-Eric Bechtolf prägend, mit dem mehrere Arbeiten am Thalia Theater Hamburg, am Burgtheater Wien und an der Deutschen Oper Berlin (Les Contes d’Hoffmann) entstanden. Für die Salzburger Festspiele schuf Marianne Glittenberg für folgende Produktionen die Kostüme: Der Bauer als Millionär, Das Mädel aus der Vorstadt, Die Zauberflöte, Die Frau ohne Schatten, L’incoronazione di Poppea und Don Giovanni. Weitere Opernarbeiten entstanden für die Hamburgische Staatsoper, die Wiener Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich (Fidelio, Lulu, Otello, Die tote Stadt, Der Rosenkavalier, Pelléas et Mélisande, Don Giovanni, Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Salome), die Nederlandse Opera Amsterdam und das Théâtre de la Monnaie, Brüssel, in Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Lorin Maazel, Gerd Albrecht, Sylvain Cambreling, Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst. Zudem entwarf sie die Kostüme für Arabella in Wien und Hamburg sowie für Der Ring des Nibelungen und Cardillac in der Regie von Sven-Eric Bechtolf an der Wiener Staatsoper.

Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Jürgen Hoffmann, Lichtgestaltung

Jürgen Hoffmann

Jürgen Hoffmann arbeitete nach seiner Ausbildung zunächst an der Deutschen Oper in Berlin. 1971 wechselte er ans Opernhaus Zürich. Er wurde dort 1992 zum Leiter der Beleuchtung ernannt und war bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2012 für die Lichtgestaltung von etwa 8 Neuproduktionen und bis zu 20 Wiederaufnahmen pro Jahr verantwortlich. Neben seiner Arbeit am Opernhaus Zürich war er weltweit als Lichtgestalter an zahlreichen führenden Opernhäusern tätig. Er arbeitete mit vielen namhaften Regisseuren und Bühnenbildnern zusammen. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Regisseuren Harry Kupfer, Sven-Eric Bechtolf und Claus Guth sowie den Bühnenbildnern Rolf Glittenberg und Christian Schmidt. Seit seiner Pensionierung ist er als freier Lichtgestalter tätig. Seine letzten Arbeiten waren u.a. Rusalka an der Staatsoper Wien, Ariadne auf Naxos und Der Rosenkavalier an den Salzburger Festspielen, Parsifal am New National Theatre Tokyo und Lady Macbeth von Mzensk an der Bayerischen Staatsoper, ausserdem Die Meistersinger von Nürnberg am Teatro alla Scala in Mailand sowie Lucio Silla am Teatro Real in Madrid. Im März 2019 wird er das Licht für die Händel Oper Poros an der Komischen Oper in Berlin gestalten bei der Harry Kupfer Regie führen wird.

Les Pêcheurs de perles22 Dez 2018; 26, 29 Jan; 01 Feb 2019 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Elektra11, 14 Jul 2019 Otello21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020


Janko Kastelic, Choreinstudierung

Janko Kastelic

Janko Kastelic ist seit Mai 2017 als Nachfolger von Jürg Hämmerli Chordirektor am Opernhaus Zürich. Der slowenisch-kanadische Pianist, Organist und Dirigent, studierte Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der University of Toronto, Faculty of Music. Nach seinem Studium zog es Janko Kastelic nach Europa, wo er unter anderem an der Pariser Opéra National als Korrepetitor und an der Wiener Staatsoper als Korrepetitor, zweiter Chordirektor und stellvertretender Leiter der Opernschule tätig war. Von 2008 bis 2011 war er Generalmusikdirektor und Operndirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor. 2011 kehrte er nach Wien zurück, wo er an der Wiener Staatsoper die musikalische Leitung der Kinderopern Aladdin und die Wunderlampe und Die Feen übernahm. Von 2012 bis 2013 war er Gastchordirektor an der Staatsoper Hamburg und seit 2013 ist er künstlerischer Leiter des von ihm mitbegründeten CULTUREpoint Piran. 2015-17 war er an der Kammeroper des Theaters an der Wien als Studienleiter tätig. Ebenfalls seit 2015 ist er Kapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle. Janko Kastelic hat sich als freischaffender Dirigent, Korrepetitor und Komponist neben der barocken Musik ebenfalls der modernen Musik gewidmet. Sein vielseitiges musikalisches Schaffen umfasst neben zahlreichen Arrangements auch Kompositionen von Pop- und Filmmusik sowie Solo- und Kammermusik. Es ist ihm ein Anliegen, junges Publikum für Musik zu begeistern und die Liebe zur Musik an die nächste Generation weiterzugeben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Die Gezeichneten26 Sep; 02, 09, 12, 17, 20, 23 Okt 2018 Die Entführung aus dem Serail26, 28 Okt; 03 Nov 2018 Hänsel und GretelVorstellung am 22, 25 Nov; 12, 13, 15, 23, 26, 30 Dez 2018; 18, 20, 27 Jan; 17 Feb; 24 Mär; 20, 22, 25 Apr; 20, 26 Dez 2019; 05, 10, 19 Jan 2020 Les Pêcheurs de perles22 Dez 2018; 26, 29 Jan; 01 Feb 2019 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Lucia di Lammermoor26, 28 Feb; 05, 10, 14, 19 Mär 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 La forza del destino04, 07, 10, 13 Jul 2019 Elektra11, 14 Jul 2019 Nabucco26, 29 Jun; 02, 05, 09, 12 Jul; 27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 Mai 2020 La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019 Belshazzar06, 09, 15, 17, 21, 23, 30 Nov; 06 Dez 2019 Fidelio25, 29 Jan; 09 Feb 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020 Otello21, 27 Mär; 01, 04, 07 Apr 2020 Don Giovanni06, 10, 13 Jun 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Lohengrin02, 05, 08, 11 Jul 2020 Carmen09, 12 Jul 2020


John Chest, Il Conte di Almaviva

John Chest

John Chest wuchs in Greenville/South Carolina auf und studierte an der dortigen Bob Jones University sowie in Chicago. Er war Teilnehmer beim Apprentice Singer Program der Santa Fé Opera und beim Merola Opera Program der San Francisco Opera. Von 2009 bis 2011 war er Mitglied im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in München und von 2013 bis 2017 Ensemblemitglied an der Deutschen Oper Berlin. Dort sang er Partien wie Il Conte di Almaviva, Belcore (L’elisir d’amore), Papageno, Ford (Falstaff), Marquis D’Obigny (La traviata), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Guglielmo (Così fan tutte), den Engel in der Uraufführung von Scartazzinis Edward II und die Titelpartie in Billy Budd. Gastengagements führten ihn an zahlreiche renommierte Häuser weltweit. Valentin in Faust sang er in Toulouse und am Teatro Real de Madrid, in Nantes war er als Don Giovanni zu hören, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris als Albert in Werther, an der Semperoper in Dresden als Nick Carraway in The Great Gatsby und am Glyndebourne Festival als Pelléas in Pelléas et Mélisande. Beim Festival d’Aix-en-Provence sang er Nardo (La finta giardiniera), Demetrius (A Midsummer Night’s Dream) und Brahms’ Liedzyklus Die schöne Magelone, mit dem er auch in der Pariser Philharmonie gastierte. In der Carnegie Hall in New York debütierte er im Deutschen Requiem von Brahms.

Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Golda Schultz, La Contessa

Golda Schultz

Golda Schultz, geboren in Südafrika, studierte Gesang an der University of Cape Town und an der Juilliard School in New York. Nach ihrer Zeit im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper  (von 2011 bis 2013) feierte sie bei den Münchner Opernfestspielen 2014 als Sophie (Der Rosenkavalier) einen grossen Erfolg. Als Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper war sie danach u. a. als Fiordiligi (Così fan tutte), Liù (Turandot), Musetta (La bohème), Micaëla (Carmen), Pamina und Freia (Das Rheingold) zu erleben. 2015 debütierte sie in Salzburg als Sophie, 2016 sang sie in München ihre erste Pamina, und im September 2017 gab sie in dieser Rolle ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York unter James Levine. Weitere wichtige Hausdebüts der jüngeren Zeit gab sie in Glyndebourne (Figaro­Gräfin), an der Wiener Staatsoper in der Uraufführung von Beat Furrers La bianca notte unter Simone Young und an der Mailänder Scala als Susanna (Le nozze di Figaro) unter Franz Welser-Möst. Als Konzertsängerin debütierte Golda Schultz in jüngerer Zeit u.a. beim Gewandhausorchester Leipzig unter Stefan Asbury und beim Rheingau MusikFestival unter Paavo Järvi, trat unter Welser-Möst erstmals mit dem Cleveland Orchestra auf und debütierte im Wiener Konzerthaus in einem Galakonzert mit Erwin Schrott. Mit ihrem Rezitalpartner, dem Pianisten Jonathan Ware, war sie 2018 erstmals in der Londoner Wigmore Hall sowie in einer Live-Übertragung auf BBC 3 zu erleben. 2018/19 war sie u.a. als Clara (It’s a Wonderful Life) an der San Francisco Opera und als Nannetta (Falstaff) in New York zu hören. Am Opernhaus Zürich sang sie zuletzt die Gräfin in Le nozze di Figaro.

Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Regula Mühlemann, Susanna

Regula Mühlemann

Regula Mühlemann wurde in Adligenswil bei Luzern geboren und studierte an der Hochschule Luzern bei Prof. Barbara Locher. Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte sie schon früh am Luzerner Theater. Danach führten sie Engagements u.a. als Despina (Così fan tutte) ans Teatro La Fenice nach Venedig, ans Opernhaus Zürich und ans Festspielhaus Baden-Baden, wo sie als Giannetta in Donizettis L’elisir d’amore zu erleben war. Im Sommer 2012 gab sie ihr Debüt als Junge Papagena in der Oper Das Labyrinth von P. v. Winter bei den Salzburger Festspielen. In der Spielzeit 2017/18 gab sie ihr Debüt als Susanna (Le nozze di Figaro) am Grand Théâtre de Genève, gefolgt von Blondchen (Die Entführung aus dem Serail) am Teatro San Carlo in Neapel. Ausserdem war sie als Rosina in Mozarts La finta semplice in Birmingham und in der Queen Elizabeth Hall zu hören. Auf der Konzertbühne sang sie u.a. Haydns Jahreszeiten unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin in Philadelphia, Mozarts Die Schuldigkeit des ersten Gebots mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Alessandro de Marchi im Münchner Prinzregententheater und Mozarts c-Moll Messe in Winterthur, Fribourg und dem KKL Luzern. Mit der Staatskapelle Dresden war sie unter der Leitung von Daniel Harding in Mahlers Vierter Sinfonie zu hören. 2017 erschien ihr zweites Solo-Album Cleopatra. Jüngst sang Regula Mühlemann Marzelline in konzertanten Vorstellungen von Fidelio u.a. am Theater an der Wien und am Théâtre des Champs-Elysées, Papagena im Mozart-Zyklus in Baden-Baden, Juliette (Gounods Roméo et Juliette) am Luzerner Theater sowie Zerlina (Don Giovanni) in Paris und Echo (Ariadne auf Naxos) an der Scala in Mailand.

Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Alexander Miminoshvili, Figaro

Alexander Miminoshvili

Alexander Miminoshvili studierte an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau. Bereits während der Ausbildung wirkte er in einer Produktion von Pagliacci im Staatlichen Kremlpalast mit. 2009 wurde er Ensemblemitglied der Moskauer Helikon-Oper, wo er als Nikititsch (Boris Godunow) debütierte. Zu seinen weiteren Partien an der Helikon-Oper zählen Orlik (Mazeppa), Dancaïro (Carmen), Angelo (Das Liebesverbot), Figaro (Le nozze di Figaro), Papageno (Die Zauberflöte), Polizeichef (Lady Macbeth von Mzensk) und Pantalone (Die Liebe zu den drei Orangen). Seit 2012 ist Alexander Miminoshvili Gastsolist am Bolschoi-Theater. Er debütierte dort als Papageno und sang Partien wie Figaro, Schaunard (La bohème), Dancaïro (Carmen), Don Carlos (Der steinere Gast), Donald (Billy Budd) und Guglielmo (Così fan tutte). 2014 nahm er an der «Mozart Residency» der Académie du Féstival d’Aix-en-Provence teil und sang dort 2017 Erimante in Erismena. Neben dem Bolshoi-Theater ist Alexander Miminoshvili in der Spielzeit 2018/19 als Ebro/Giove in La morte d’Orfeo an De Nationale Opera Amsterdam und als Erimante am Théâtre de la Ville de Luxembourg zu hören. Am Zürcher Opernhaus sang er bereits in der Saison 2016/17 den Figaro.

Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Samantha Hankey, Cherubino

Samantha Hankey

Samantha Hankey stammt aus den USA und studierte an der Juilliard School in New York. Während ihrer Studienzeit sang sie u.a. Diana in La Calisto, Varvara in Katja Kabanova und die Titelrolle in Agrippina. In dieser Zeit wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet; u.a. mit dem «Peter Mennin Preis» und dem «Juilliard Kovner Stipendium». 2017 wurde sie als Grand Finals Winner des Metropolitan Opera National Council ausgezeichnet und erhielt den 1. Preis beim Dallas Opera Guild Gesangswettbewerb. 2018 gewann sie den 1. Preis beim Inaugural Glyndebourne Cup, den 2. Preis beim Operalia Wettbewerb und den «Birgit Nilsson Preis». 2017 schloss sie ihr Studium an der Juilliard School ab und gab kurz darauf ihr Debüt an der Norske Opera in Oslo als Rosina in Il barbiere di Siviglia. Im Februar 2018 debütierte sie am Grand-Théâtre de Genève als Siebel (Faust). In der aktuellen Spielzeit ist sie an der Metropolitan Opera in New York als Mercédès (Carmen), Panthalis (Mefistofele), Dangeville (Adriana Lecouvreur), La Contessa di Ceprano (Rigoletto) und Wellgunde (Rheingold und Götterdämmerung) zu erleben. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten David Hertzberg. Sie sang die Titelpartie seiner Oper The Rose Elf, welche 2018 in New York uraufgeführt wurde. Samantha Hankey ist zudem regelmässig auf verschiedenen Konzertbühnen zu Gast. So sang sie 2017 in ihrem Carnegie Hall Debüt in Händels Messiah und in Rossinis Stabat Mater in North Carolina.

Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019


Liliana Nikiteanu, Marcellina

Liliana Nikiteanu

Liliana Nikiteanu begann ihre Gesangsausbildung 1977 im Musikgymnasium, dann im Konservatorium in Bukarest. Ihr erstes Festengagement erhielt sie 1986 im Musiktheater Galati. Sie gewann zahlreiche Preise: 1984 Francesco Viñas, 1986 Belgrad, 1989 Wien Belvedere und 1991 Genf. Ihr Repertoire beinhaltet über 80 Rollen, die sie in Zürich, wo sie seit 1991 Ensemblemitglied ist, oder in anderen Opernhäusern gesungen hat, u.a. Octavian (Der Rosenkavalier) an der Bastille, der Wiener und Hamburger Staatsoper, Ježibaba (Rusalka) in Montreal, Sesto (La clemenza di Tito) in Dresden, Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Wien und München; Dorabella (Così fan tutte) in Dresden, München, Salzburg, Aix-en-Provence, Fjodor (Boris Godunow) in Salzburg, Orfeo (Gluck) in der Cité de la Musique Paris, Margarethe (Damnation de Faust) in Brüssel und Dulcinée (Don Quichotte) im Theater an der Wien. In Zürich verkörperte sie alle Mozartpartien ihres Faches sowie Partien im dramatischeren Fach wie Ljubascha (Die Zarenbraut), Amme (Dukas’ Blaubart) und Fricka (Das Rheingold). Als Konzertsängerin hat sie ein Repertoire von Bach bis Berio. In Bamberg sang sie Berenice von Haydn unter Adam Fischer, in Paris Berlioz’ Les Nuits d’Eté unter Holliger, in Kopenhagen Verdis Requiem und in Tel Aviv und Haifa Bruckners Te Deum unter Mehta. 2005 trat sie im Petersdom zur 500-Jahr-Feier der Schweizergarde des Papstes auf. Zu den Dirigenten, die sie geprägt haben, gehören Nikolaus Harnoncourt, Claudio Abbado, Fabio Luisi, Franz Welser-Möst und Philippe Jordan. In letzter Zeit war sie in Zürich u.a. als Beggar Woman (Sweeney Todd) und als Teresa (La sonnambula) zu erleben.

Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 La verità in cimento28, 30 Sep; 04 Okt 2018 La sonnambula Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 La cenerentola31 Dez 2019; 02, 05, 12 Jan 2020 Coraline24, 29 Nov; 01, 14 Dez 2019; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020 Faust14, 17, 20, 23 Mai 2020


Michael Hauenstein, Bartolo

Michael Hauenstein

Michael Hauenstein ist in Möriken im Kanton Aargau aufgewachsen. Seine Gesangsausbildung begann er 2006 bei Ivan Konsulov in Zürich. 2017 erhielt er für seine Verkörperung des Timur (Turandot) den österreichischen Musiktheaterpreis als bester Nachwuchskünstler. Im Mai 2011 debütierte er als Tom (Un ballo in maschera) am Pfalztheater Kaiserslautern. 2012 folgte im gleichen Theater sein Debüt als Warlaam in der Neuproduktion von Boris Godunov. 2013 sang er Zacharias (Nabucco) in Kaiserslautern und am Theater Halle. Ebenfalls in Kaiserslautern sang er Glucks Iphigénie en Aulide sowie Sparafucile in einer Neuproduktion des Rigoletto. Am Tiroler Landestheater Innsbruck war er in jüngster Zeit als Rocco (Fidelio), Timur (Turandot), Wassermann (Rusalka) sowie als La Roche (Capriccio) zu erleben. 2016 folgte im Theater Basel sein erster Auftritt als Komtur (Don Giovanni). Im Konzert debütierte er 2015 mit der Basspartie in Verdis Requiem. 2014 entstand seine erste CD mit dem Radio Sinfonieorchester Sofia mit Arien u.a. aus Faust, Eugen Onegin, Don Carlo, Nabucco und Il barbiere di Siviglia. Ab der Spielzeit 2017/18 ist Michael Hauenstein Mitglied im Ensemble der Oper Zürich und war hier u.a. als Don Basilio (Il barbiere di Siviglia), Mattis (Ronja Räubertochter), Don Inigo Gomez (L’Heure espagnole) sowie in L’incoronazione di Poppea zu hören.

Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Der Freischütz04, 16, 19, 27 Okt 2019 Arabella04, 07, 11, 15, 19, 22, 28, 31 Mär 2020


Martin Zysset, Basilio

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. Prince John (Robin Hood), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Tschekalinski (Pique Dame), Licone (Orlando paladino), Triquet (Jewgeni Onegin), den Obereunuchen (Land des Lächelns), Goro (Madama Butterfly), Spoletta (Tosca), Dormont (La scala di seta) und den weissen Minister (Le Grand Macabre).

Madama Butterfly30 Nov; 02, 08, 14 Dez 2018 Le Grand Macabre07, 10, 13, 16, 21, 24 Feb; 02 Mär 2019 Tannhäuser27, 31 Mär; 05 Apr 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Die Csárdásfürstin08, 11, 13, 16, 18, 24, 26, 29 Apr; 03 Mai 2020 Die Sache Makropulos25, 28 Sep; 06, 09, 13, 17, 22 Okt 2019 Wozzeck12, 15, 18 Feb 2020


Yuliia Zasimova, Barbarina

Yuliia Zasimova

Yuliia Zasimova wurde in der Ukraine geboren. Sie studierte an der Tschaikovsky National Music Academy in Kiev, wo sie ihr Gesangsstudium 2016 abschloss. Während ihres Studiums war sie Mitglied des Opernstudios der Akademie und war dort als Amor in Orfeo ed Euridi­ce und als Marfa in Rimski-Korsakows Die Zarenbraut zu erleben. 2017 nahm sie am Wettbewerb «Neue Stimmen» teil und war im gleichen Jahr Halbfinalistin beim «Le Grand Prix de L’Opéra» Gesangswettbewerb in Bukarest. 2018 war sie Preisträgerin beim internationalen Byulbyul Wettbewerb in Baku, Aserbaidschan, und debütierte im gleichen Jahr beim LvivMozArt Festival in der Ukraine als Aretea in Dmytro Bortnianskyis Alcide. Seit 2018/19 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich. Hier war sie bisher in Hänsel und Gretel, Rigoletto und Manon zu hören.

Hänsel und GretelVorstellung am 12, 13, 23 Dez 2018; 18, 20 Jan; 20, 26 Dez 2019; 05, 10, 19 Jan 2020 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Manon10, 13, 18, 22, 26 Apr; 04, 12, 15 Mai 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Elektra11, 14 Jul 2019 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 Mai 2020 Iphigénie en Tauride04, 06, 08, 11, 16, 20, 23, 28 Feb 2020 Coraline24, 29 Nov; 01, 10, 13, 14 Dez 2019; 02 Jan; 01, 08, 16, 29 Feb; 17, 26 Apr 2020


Leonardo Sánchez, Don Curzio

Leonardo Sánchez

Leonardo Sánchez stammt aus Mexiko, wo er seinen Bachelor an der Universidad De Las Americas Puebla abschloss. Er gewann als einer der jüngsten Sänger des Landes das Plácido Domingo Stipendium. Zudem war er Preisträger verschiedener Gesangswettbewerbe in Mexiko (u.a. Sinaloa International Singing Competition und Carlo Morelli Gesangswettbewerb). 2016 debütierte er als Arturo in Lucia di Lammermoor im Palacio de Bellas Artes in Mexiko-Stadt. 2017/18 war er als Alfredo (La traviata) am Teatro Bicentenario, als Don Anchise in La finta giar­diniera mit dem National Chamber Orchestra Mexico und als Don Ottavio (Don Giovanni) im Teatro Estatal de Yucatan zu hören. Zu seinem Repertoire gehören ausserdem Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi, Nemorino in Donizettis L’elisir d’amore und Rafael in Serranos La dolorosa. Leonardo Sánchez war zudem als Solist in Beethovens 9. Sinfonie und in Saint-Saëns Weihnachtsoratorium zu hören. Seit 2018/19 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich. Hier sang er in Macbeth, Der Rosenkavalier und Lucia di Lammermoor. In der IOS-Produktion Il barbiere di Siviglia war er zuletzt als Graf Almaviva zu erleben.

Macbeth30 Sep; 07, 14, 19 Okt 2018 Der Rosenkavalier23, 27 Feb; 03 Mär 2019 Lucia di Lammermoor26 Feb 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Il barbiere di Siviglia17, 19, 22, 25 Mai 2019 Sweeney Todd13, 16, 21, 23, 28, 30 Dez 2018; 02, 05, 11 Jan 2019 Nabucco27 Sep; 03, 10, 13 Okt 2019 Il turco in Italia13, 19, 28 Dez 2019; 03 Jan 2020 I vespri siciliani24, 27 Jun; 01, 04, 07, 10 Jul 2020 Il mondo della luna02, 06, 08, 10 Mai 2020


Valeriy Murga, Antonio

Valeriy Murga

Valeriy Murga studierte an der Ukrainischen Nationalen Musikakademie Kiew. Sowohl beim 41. Concours International de Chant in Toulouse 1996 als auch beim 7. Julian-Gayarre-Wettbewerb in Pamplona 1998 gehörte er zu den Finalisten. 1997 gewann er den zweiten Preis beim Maria Callas Grand Prix in Athen und konnte am 1999 Cardiff Singer of the World-Wettbewerb (BBC) teilnehmen. 1997–1999 war er Solist der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er neben vielen anderen Rollen Figaro und Don Giovanni, Germont, Escamillo, Onegin, den Fürsten Igor und Schaunard in La bohème verkörperte. In seinem Repertoire befinden sich ausserdem Partien wie der Marchese di Posa (Don Carlo) und Schaklowity (Chowanschtschina). Am Opernhaus Zürich sang Valeriy Murga noch als Mitglied des IOS u.a. in Tosca (Sciarrone, Schliesser) und Rigoletto (Monterone); seit Beginn der Spielzeit 2000/01 ist er hier fest engagiert und war u.a. in Pique Dame (Jelezki), Carmen (Moralès), Salome (2. Soldat), Il barbiere di Siviglia (Fiorello/Ufficiale), La sonnambula (Alessio), Rigoletto (Marullo und Monterone) und L’italiana in Algeri (Ali) zu hören. In Tiefland gastierte er am Liceu Barcelona und in L’italiana in Algeri an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt war er in Zürich in Tosca (Angelotti), in Faust (Wagner), in Lady Macbeth von Mzensk als Polizeichef, als Sid (Fanciulla del West) und als Marchese d’Obigny in La Traviata zu erleben. Ebenso sang er in den Familienopern Das Gespenst von Canterville (Dr. Bürkli), Robin Hood (Little John) und Das verzauberte Schwein (Schwein).

La bohème05, 07, 11, 14 Okt 2018; 12, 18, 22, 25, 29 Mär 2020 Rigoletto20, 23, 30 Jan; 06, 09 Feb 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Konrad oder Das Kind aus der KonservenbüchseVorstellung am 23 Sep; 03 Okt; 02, 05, 12, 16, 18, 22, 23 Dez 2018; 13 Jan; 02 Okt; 06, 09, 10 Nov 2019; 08, 15 Jan; 18, 19, 25, 29 Apr 2020 La traviata29 Sep; 06, 11 Okt 2019


Claudius Herrmann, Continuo - Cello

Claudius Herrmann

Claudius Herrmann erhielt seine musikalische Ausbildung bei Hans Adomeit in Mannheim und an der Musikhochschule Lübeck bei David Geringas. Seit 1992 ist er Solocellist der Philharmonia Zürich und arbeitete dort mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Bernhard Haitink und Franz Welser-Möst. 2013 wurde er als Solocellist zu den Bayreuther Festpielen eingeladen. Bevor Claudius Herrmann in das Gringolts Quartett eintrat, war er 15 Jahre lang Mitglied des Amati Quartetts Zürich, mit dem er in den wichtigsten Konzertsälen wie der Carnegie Hall, dem Concertgebouw, der Wigmore Hall, dem Theatre Champs Elysées, dem Wiener Musikverein und der Berliner Philharmonie aufgetreten ist. Als Solist war er u.a. mit den Hamburger Symphonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Tschaikowsky Sinfonieorchester Moskau sowie dem Orchester der Oper Zürich (Don Quixote) zu erleben. Neben über 20 Kammermusik CD-Aufnahmen hat er auch mehrere CDs mit Cello-Sonaten von Brahms, Reinecke und Herzogenberg veröffentlicht. Er spielt ein Instrument von Giovanni Paolo Maggini (um 1600), das ihm von der Maggini Stiftung Langenthal zur Verfügung gestellt wird.

Semele08 Jan 2019 Le nozze di Figaro16, 28 Jun; 03, 06 Jul 2019 Hippolyte et Aricie22, 24, 30 Mai; 02, 07, 14 Jun 2019