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Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Opernstudio

Konzert mit Thomas Hampson und Nachwuchskünstler*innen aus dem Internationalen Opernstudio
mit Szenen und Arien aus Mozarts Così fan tutte, wie auch ausgewählte Lieder von Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert.

Tickets à CHF 60 für die Konzerte können ab Mittwoch, 9. Dezember 2020, 11.00 Uhr, ausschliesslich telefonisch unter +41 44 268 66 66 bezogen werden. Die Billettkasse ist telefonisch erreichbar von Montag bis Freitag, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr.  Gemäss Schutzkonzept des Opernhauses und Vorgaben des Bundes werden maximal 50 Tickets verkauft.

Vergangene Termine

Dezember 2020

Fr

18

Dez
19.00

Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio

Konzert mit Thomas Hampson und Nachwuchskünstler*innen aus dem Internationalen Opernstudio

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Curtain Call mit Thomas Hampson

Kurzgefasst

Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio

Ticketbezug Konzerte

Tickets à CHF 60 für die Konzerte können ab Mittwoch, 9. Dezember 2020, 11.00 Uhr, ausschliesslich telefonisch unter +41 44 268 66 66 bezogen werden. Die Billettkasse ist telefonisch erreichbar von Montag bis Freitag, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr. 

Gemäss Schutzkonzept des Opernhauses und Vorgaben des Bundes werden maximal 50 Tickets verkauft.


Sag mal Erica...


Erica Petrocelli

«Wenn ich auf der Bühne stehe, liebe ich es, die Energie des Publikums zu spüren. Jedes Publikum ist wie ein eigenes, einzigartiges Wesen und macht jede Aufführung anders und aufregend. Opernsängerin zu werden erfordert ein unglaubliches Mass an Disziplin, Arbeitsethik, ein wenig Wahnsinn... aber es nährt die Seele.»

Wann und weshalb hast Du dich entschieden, Opernsängerin zu werden?
Ich habe mich in meinem letzten Jahr an der High-School entschieden, Opernsängerin zu werden. Ich trat damals in einem Recital für mein Gesangsstudio auf und da merkte ich, dass ich ohne nicht mehr leben könnte.

Wenn ich nicht Opernsängerin geworden wäre, wäre ich…
… entweder eine Interpretin oder eine bildende Künstlerin.

Was war Deine bisher wertvollste Erfahrung auf der Bühne?
Die Musetta in Barrie Kosky’s «La Bohème» zu singen. Wunderbare Kostüme, die Inszenierung machte Spass, und das Concertato im zweiten Akt ist einfach das Beste. 

… der peinlichste Moment?
Bei einem Auftritt mit dem Chor in «Candide» habe ich den schnellen Wechsel vor El Dorado nicht ganz geschafft… und dann versucht, trotz Glatzkopf (ohne Perücke) und einem kaum geschnürten Korsett Haltung zu bewahren.

… die grösste Herausforderung?
Meine grösste Herausforderung war, bei der Generalprobe von Matt Aucoins «Eurydice» an der Oper von LA einzuspringen, mit kaum einer Probe und vor sehr wichtigen Menschen.

Was wäre karrieremässig Dein grösster Traum?
Mein grösster Traum wäre es aufzutreten, während mein Verlobter dirigiert.

Hast Du einen Glücksbringer oder ein Ritual, bevor Du auf die Bühne gehst?
Ich liebe Yoga und schaue immer, dass ich 30-60 Sekunden wie dort üblich tief durchatme um mich zu beruhigen, bevor ich auf die Bühne gehe.

Meine Geheimwaffe, um Heiserkeit zu verhindern:
Ein Geheimnis von einem lieben Lehrer von mir – heisses Wasser, Olivenöl, Essig und Salz gurgeln. Definitiv widerlich, aber es funktioniert immer!

Mein Idol:
Mirella Freni

Mit welcher Opernrolle identifizierst Du dich am meisten und warum?
Das ist schwierig, da die meisten grossen Operncharaktere sterben, sich selbst das Leben nehmen oder jemand anderen töten… Aber ich würde Der Komponist aus «Ariadne auf Naxos» wählen – auf der Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens und die erhabene Musik.

Dieses Lied spricht mir aus dem Herzen:
Das letzte Lied der «Liebesbriefchen» von Korngold – «Fern von dir denk ich dein»

Welcher ist Dein Lieblingsort in Zürich und wieso?
Einfach am See zu sitzen, gleich beim Opernhaus. Schöner kann’s nicht sein.

Welches ist Dein Lieblingswort in Schweizerdeutsch?
«Chuchichästli»

Erica Petrocelli, Sopran, stammt aus den USA. 
Die Achtundzwanzigjährige ist seit der Spielzeit 2O/21 beim IOS.



Sag mal Luis...


Luis Magallanes

«Für mich ist die Oper die grösste darstellende Kunst, die aufregendste und die schönste. Opernsänger zu werden, ist eines der schönsten Geschenke, die mir das Leben gemacht hat. Wenn ich auf der Bühne stehe, bin ich der glücklichste Mensch der Welt.»

Wann und weshalb hast Du dich entschieden, Opernsänger zu werden?
Vor 10 Jahren, als ich ein Video eines Konzertes von Juan Diego Florez geschaut habe, das war die Inspiration.

Wenn ich nicht Opernsänger geworden wäre, wäre ich…
… wahrscheinlich Lehrer. Oder ein Fútbol Journalist (hahaha).

Was war Deine bisher wertvollste Erfahrung auf der Bühne?
Die Letzte, bei einem Vorsingen auf der Hauptbühne des Opernhauses Zürich zu singen.

… der peinlichste Moment?
Oh Gott, meine Hose ist runtergerutscht bei einer Probe von «Così fan Tutte» in Venezuela.

… die grösste Herausforderung?
Die letzte Rossini Coloratura

Was wäre Dein grösster Traum?
Eine schöne Karriere zu haben, beginnend mit einem Debüt am Opernhaus Zürich.

Hast Du einen Glücksbringer oder ein Ritual, bevor du auf die Bühne gehst?
Wasser trinken, lächeln und los!

Meine Geheimwaffe, um Heiserkeit zu verhindern:
Es ist kein Geheimnis mehr, wenn ich’s verrate (nur Spass): Gut schlafen und genügend Wasser trinken.

Mein Idol:
Meine Mutter.

Mit welcher Opernrolle identifizierst Du dich am meisten und warum?
In Anbetracht der wenigen Rollen, die ich kenne, denke ich, es könnte Nemorino sein.

Dieses Lied spricht mir aus dem Herzen:
Ein Venezuelisches Lied namens: «Tonada del cabestrero»

Welcher ist Dein Lieblingsort in Zürich und wieso?
Das Opernhaus Zürich, weil da magische Dinge passieren.

Welches ist Dein Lieblingswort in Schweizerdeutsch?
Oh Gott! Ich kenne nicht viele, vielleicht «En Guete».

Luis Magallanes, Tenor, stammt aus Venezuela. 
Der Dreissigjährige ist seit der Spielzeit 2O/21 beim IOS.



Sag mal Andrew...


Andrew Moore

«Für mich ist die Oper ein Ort, an dem ich für eine Nacht jemand anderes sein kann. Eine Möglichkeit für mich, die Geschichte eines anderen zu singen.»

Wann und weshalb hast Du dich entschieden, Opernsänger zu werden?
Ich begann meine Laufbahn in der Musik, indem ich Musikpädagogik studierte, um Musiklehrer zu werden. Die Idee, Musik weiterzugeben und Musik zu unterrichten, gefiel mir sehr gut, denn für mich war Musik etwas, das ich als Heranwachsender sehr schätzte. Erst in meinem letzten College-Jahr beschloss ich nach mehreren überzeugenden Gesprächen mit meinem Gesangslehrer, es mit Auftritten zu versuchen. Es war nach meinem ersten Auftritt in meiner ersten Oper (Guglielmo in «Così fan Tutte»), als ich mir dachte: «Daran könnte ich mich gewöhnen...» Es war so ein bereicherndes Gefühl. In der Lage zu sein, mit meiner Stimme dem Publikum eine Geschichte zu erzählen. Ich habe es geliebt. Seitdem habe ich im Laufe der Jahre viel öfter Auftritte gemacht und bin jetzt in Zürich beim IOS aufgenommen worden.

Wenn ich nicht Opernsänger geworden wäre, wäre ich…
… ein Aromachemiker. Chemie war mein Lieblingsfach in der Schule, und ich wollte in einem lebensmittelwissenschaftlichen Labor arbeiten und neue Wege zur Herstellung von Lebensmitteln und Aromen mit natürlichen und künstlichen Zutaten finden.

Was war Deine bisher wertvollste Erfahrung auf der Bühne?
Ich denke, mein wertvollster Moment war die Chance, einen Teil der Rolle des Papageno auf der Opernbühne von San Francisco zu singen, und das vor einem vollen Haus im Publikum. Es war ein Gefühl wie kein anderes, und ich werde es nie mehr vergessen, denn es war das erste Mal, dass ich auf der Bühne eines grossen Hauses sang.

… der peinlichste Moment?
Einmal war ich in einer Produktion von «Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat». Es gab eine Tanzpause, und in der Vorstellung hatte ich die verrückteste Perücke auf. Während der Tanzpause packte mich eine der Tänzerinnen in ihrer Choreografie am Hals, und als sie sich drehte, nahm sie meine Perücke mit! Und da stand ich nun: mit einem Glatzkopf auf der Bühne. Das ganze Publikum brach in Gelächter aus. Es war trotzdem sehr lustig, ich habe es gut überspielt. Etwas, das ich nie vergessen werde.

… die grösste Herausforderung?
Sprachen. Sprachen waren für mich immer ein Kampf. Ich arbeite besonders hart, um sicherzustellen, dass ich meinen Text wirklich verstehe und dass die Dinge so gut ausgesprochen werden, wie es ein Muttersprachler tun würde. Mir wurde einmal der beste Rat von einem Kollegen gegeben, der sagte «Lerne jeden Tag ein neues Wort in einer anderen Sprache. Auf diese Weise hast du in einem Jahr 365 neue Wörter gelernt». Als er es so formulierte, wurde mein Kampf mit Sprachen zu etwas, das mich herausfordert, mich aber auch motiviert, hart zu arbeiten und mich zu verbessern.

Was wäre Dein grösster Traum?
Ich bin mir nicht ganz sicher, was mein grösster Traum wäre, um ehrlich zu sein. An einem so wunderbaren Ort wie Zürich zu sein, ist etwas, das ich mir vor einem Jahr für mich selbst nie hätte vorstellen können. Ich habe keine Ahnung, was die Zukunft für mich bereithält, aber ich freue mich auf die Reise, die vor mir liegt.

Hast Du einen Glücksbringer oder ein Ritual, bevor du auf die Bühne gehst?
Jeden Abend vor einer grossen Aufführung nutze ich den kleinen Platz in meinem Schlafzimmer und mache einen mini «Spaziergang» mit Gespräch, bei dem ich die Bewegungen und den Text der Aufführung durchgehe. Es klingt verrückt, aber mit einem guten Gefühl des Selbstvertrauens ins Bett zu gehen, ist der Schlüssel und hilft mir, gut zu schlafen und ausgeschlafen zu sein für den nächsten Tag.

Meine Geheimwaffe, um Heiserkeit zu verhindern:
Viel Schlaf und Schweigen.

Mein Idol:
Sam Ramey

Mit welcher Opernrolle identifizierst du dich am meisten und warum?
Alfredo in «La Traviata». Obwohl ich kein Tenor bin, bin ich zu 100% ein hoffnungsloser Romantiker. Jemand, der nicht aus Heldenmut, sondern aus echter Liebe und Zuneigung handelt. Er liebt tief.

Dieses Lied spricht mir aus dem Herzen:
«An die Musik» (Schubert)

Welcher ist Dein Lieblingsort in Zürich und wieso?
Auf dem Gipfel des Sonnenbergs, hinter dem Dolder, befindet sich ein kleiner Bauernhof namens Adlisberg. Es ist der süsseste Ort und hat ein wirklich gutes Restaurant mit tollem Essen. Ich liebe es hier.

Welches ist Dein Lieblingswort in Schweizerdeutsch?
«Öpfuchüechli»

Andrew Moore, Bassbariton, stammt aus den USA. 
Der Fünfundzwanzigjährige ist seit der Spielzeit 2O/21 beim IOS.


Biografien


Erica Petrocelli, Sopran

Erica Petrocelli

Erica Petrocelli war bis Ende der Spielzeit 2019/20 Mitglied des Domingo-Colburn-Stein Young Artist Programms der Los Angeles Opera. Sie gab ihr Debüt in Los Angeles 2018/19 in der Rolle von Mrs. Naidoo in Philip Glass’ Satyagraha. In Los Angeles folgten seither Annina (La traviata), Musetta (La bohème) und die Erste Dame in der Zauberflöte. Sie sang ausserdem die Titelrolle in einer Vorstellung der Uraufführung Eurydice von Matthew Aucoins. Mit dem Boston Youth Symphony Orchestra war sie als Pamina in der Zauberflöte zu hören und beim Bard Music Festival 2019 sang sie Zwei Lyrische Gesänge von Schreker und das Sopran-Solo in Zemlinskys Lyrischer Symphonie. Frühere Engagements umfassen an der Bostoner Jordan Hall Angès Sorel in Tschaikowskis Die Jungfrau von Orléans, La Vierge in Honeggers Jeanne d’arc au bûcher und die Erste Zofe in Zemlinskys Der Zwerg. An der Santa Fe Opera sang sie Szenen aus Floyds Wuthering Heights und aus Eugen Onegin mit dem Nachwuchsprogramm des Hauses. 2018 war sie Halbfinalistin beim Metropolitan Opera National Council, Preisträgerin des Sullivan Foundation Award und Teilnehmerin des Opera Theatre of St. Louis’ Gerdine Young Artist Programms. Seit der Spielzeit 2020/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 L’elisir d’amore18, 23, 25, 30 Okt; 08 Nov 2020 Das tapfere Schneiderlein20 Sep; 07, 28, 29 Nov; 03, 06 Dez 2020; 24, 31 Jan 2021 Madama Butterfly06, 09, 12, 19, 22, 25 Jun 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021 Curtain Call mit Anna Bonitatibus und dem Internationalen Opernstudio15 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Siena Licht Miller, Mezzosopran

Siena Licht Miller

Siena Licht Miller, deutsch-amerikanische Mezzosopranistin, studierte am Curtis Institute of Music und am Oberlin Conservatory of Music Gesang. Sie vervollständigte ihre Ausbildung mit Kursen an der Opera Philadelphia, der Santa Fe Opera, dem Opera Theatre of St. Louis und beim Aspen Music Festival. Sie ist Stipendiatin der Bagby Foundation, Preisträgerin der Metropolitan Opera National Council Auditions, der Marilyn Horne Rubin Foundation und der Gerda Lissner Foundation. Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere waren die Rollendebüts der Hermia in A Midsummer Night’s Dream, Zweite Dame in Die Zauberflöte und eine der vier Solopartien in der Uraufführung von Denis and Katya von Philip Venables an der Opera Philadelphia. Am Aspen Opera Center sang sie zudem die Titelrolle in Ravels L’Enfant et les sortilèges unter der Leitung von Robert Spano. Regelmässig widmet sie sich zudem dem Liedgesang; so sang sie bei der Reihe The Song Continues in der Carnegie Hall zur Feier ihrer Mentorin Marilyn Horne und war mit einem Rezital zusammen mit dem Pianisten Kevin Murphy auf einer Tour durch die USA. Seit der Spielzeit 20/21 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.

Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 I puritani27 Feb; 02, 06, 09, 17 Mär 2021 Maria Stuarda27 Sep; 07, 11, 15 Okt 2020 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Viva la mamma08, 12, 14, 16, 19 Mai 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Savelii Andreev, Tenor

Savelii Andreev

Savelii Andreev wurde in Sankt Petersburg geboren und studierte am Glinka Choral College Gesang, Dirigat und Klavier. 2015 schloss er sein Studium in Chorleitung ab und studierte anschliessend in Sankt Petersburg am Rimski-Korsakov Konservatorium Gesang. In der Music Hall in Sankt Petersburg war er seit 2017 regelmässig als Solist zu hören. 2017 war er Teilnehmer des Festivals «14th German Week» in St. Petersburg und sang dort eine Solopartie in der Bach-Kantate Lasst uns sorgen, lasst uns wachen. 2018 gewann er den ersten Preis in der Tenor-Kategorie bei dem Wettbewerb «Great Opera. Voices of the Future». 2019 war er Teilnehmer eines Studienprogramms des Teatro del Maggio Musicale in Florenz. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Boris Godunow20, 23, 26 Sep; 09, 16, 20 Okt 2020 Simon Boccanegra06, 10, 13, 16, 19, 22 Dez 2020; 03, 08, 12 Jan 2021 Werther28 Mär; 05, 08, 16, 24 Apr 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Luca Bernard, Tenor

Luca Bernard

Luca Bernard war Mitglied der Zürcher Sängerknaben und sang den 2. Knaben in Mozarts Die Zauberflöte am Opernhaus Zürich.
Von 2009 bis 2014 erhielt er Gesangsunterricht bei Samuel Zünd am Konservatorium Zürich. Ab 2013 studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste, zunächst Klavier bei Eckart Heiligers und ab 2014 Gesang bei Scot Weir. 2018 schloss er sein Studium ab. Er war Finalist des Internationalen Othmar Schoeck Wettbewerbs 2016. Bei der Operettenbühne Hombrechtikon sang er Ottokar (Der Zigeunerbaron) sowie Stanislaus (Der Vogelhändler). Luca Bernard ist Studienpreisträger der Prof. Armin Weltner Stiftung und von Migros Kulturprozent. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und sang hier bisher in La traviata, Zauberflöte, Iphigénie en Tauride und Arabella.

Das tapfere Schneiderlein26, 27 Sep; 07, 29 Nov; 01, 02, 06, 08 Dez 2020; 24, 30 Jan 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Johannes-Passion08 Mär 2021 Viva la mamma08, 12, 14, 16, 19 Mai 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021 Curtain Call mit Anna Bonitatibus und dem Internationalen Opernstudio15 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Luis Magallanes, Tenor

Luis Magallanes

Luis Magallanes, Tenor, stammt aus Venezuela. Als Mitglied des Simon Bolivar National Symphonic Choir sang er u.a. unter Leitung von Sir Simon Rattle und Gustavo Dudamel, 2013 auch im Rahmen eines Gastspiels bei den Salzburger Festspielen. Als Solist stellte er sich 2013 in Baldassare Galuppis Il filosofo di campagna und 2015 als Ferrando (Così fan tutte) in Caracas vor. Ab 2018 studierte er an der Royal Irish Academy of Music in Dublin und sang im Chor der Irish National Opera. 2019 war er Semifinalist bei der Veronica Dunne International Singing Competition. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 La donna del lago25, 29 Apr; 02 Mai 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Thomas Hampson, Bariton

Thomas Hampson

Die Karriere des amerikanischen Baritons Thomas Hampson ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Als einer der bedeutendsten und gefragtesten Opern-, Konzert- und Liedsänger der Gegenwart ist er regelmässig auf den führenden internationalen Opern- und Konzertbühnen zu Gast. Seine aussergewöhnliche stilistische Spannweite spiegelt sich in knapp 200 Aufnahmen wider, von denen zahlreiche mit renommierten Preisen wie dem Grammy, dem Grand Prix du Disque oder dem Gramophone Award, dem Edison Prize und dem Echo Klassik ausgezeichnet wurden. Breite Anerkennung geniesst er darüber hinaus für seine sorgfältig erforschten und aussergewöhnlich zusammengestellten Programme sowie für seine aktive Lehrtätigkeit und die Erkundung des schier unendlichen Liedrepertoires. Thomas Hampson gehört zu den wichtigsten Interpreten des deutschen romantischen Liedes, insbesondere der Werke von Schumann, Mahler und Wolf, und des amerikanischen Liedes, das er mit seinem Projekt «Song of America» und der im Jahr 2003 gegründeten Hampsong Foundation aktiv fördert. Der in Spokane, Washington, aufgewachsene Thomas Hampson ist Distinguished Visiting Artist an der Manhattan School of Music, Träger eines Ehrendoktortitels des Whitworth College, Washington, des San Francisco Conservatory sowie der Manhattan School of Music und Ehrenmitglied der Londoner Royal Academy of Music. Er trägt den Titel «Kammersänger» der Wiener Staatsoper und «Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres» der Republik Frankreich. 2004 wurde ihm das österreichische Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft verliehen, 2005 erhielt er den «Edison Life Achievement Award». Seit 2008 ist Thomas Hampson «Special Advisor to the Study and Performance of Music in America» der Library of Congress, 2009 wurde ihm der «Distinguished Artistic Leadership Award» des Atlantic Council verliehen, seit 2010 ist er Mitglied der American Society of Arts and Sciences und 2011 wurde er zum dritten Mal als «Sänger des Jahres» ausgezeichnet. 2017 wurde ihm gemeinsam mit Wolfram Rieger die Hugo-Wolf-Medaille verliehen, 2019 gewann er den Heidelberger Frühling Musik Preis. Am Opernhaus Zürich war Hampson in zahlreichen Produktionen, u.a. als Jago in Verdis Otello, als Wolfram in Tannhäuser, in der Titelpartie von Hindemiths Mathis der Maler sowie zuletzt im Sommer 2019 bei einem Liederabend zusammen mit Wolfram Rieger zu erleben.

Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Yannick Debus, Bariton

Yannick Debus

Yannick Debus studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck bei Michael Gehrke, später an der Hochschule für Musik Basel bei Marcel Boone und an der Schola Cantorum Basiliensis bei Rosa Dominguez. Privat erhält er seit vielen Jahren Gesangsunterricht bei Margreet Honig. Parallel zu seiner Gesangsausbildung studierte der junge Bariton in Lübeck Musiktheorie und Gehörbildung bei Oliver Korte. Seine erste Bühnenerfahrung sammelte er in der Lübecker Hochschulproduktion von Mozarts Le nozze di Figaro, wo er in der Hauptrolle des Figaros zu sehen war. Später folgten die anderen Mozart-Bariton-Partien wie Don Giovanni und Conte Almaviva. Während des Studiums sang er an den Theatern Kiel und Lübeck u. a. die Hauptrolle des Dichters in L’impresario in angustie (Cimarosa). Im Rahmen der Jungen Oper Schloss Weikersheim war er im Sommer 2017 in der Rolle des Vaters in Humperdincks Märchenoper Hänsel und Gre­tel zu erleben. Im Sommer 2018 sang er bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg die Rolle des Guglielmo in Così fan tutte. Zuletzt war er am Theater Basel in der Rolle des Kaisers Overall in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis und als Figaro in Milhauds La mère coupable, bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik als Emireno in Händels Ottone, re di Germania und am Opernhaus Zürich als Kilian in Der Freischütz, als Sprecher und 2. Priester in Die Zauberflöte sowie als Ratgeber / Riese / Einhorn in Das tapfere Schneiderlein zu erleben. Durch eine rege Konzerttätigkeit arbeitete er mit Dirigenten wie Ton Koopman, Christoph Eschenbach und Semyon Bychkov zusammen. In der Liedgestaltung, die neben der Alten Musik und dem Operngesang einen weiteren künstlerischen Schwerpunkt darstellt, arbeitete er u. a. mit Burkhard Kehring, Thomas Seyboldt, Karola Theill, Jan Philip Schulze und Jan Schultsz zusammen.

Les Contes d’Hoffmann11, 14, 18, 22, 25, 28 Apr; 04, 08, 13, 16 Mai 2021 Das tapfere Schneiderlein20 Sep; 07, 28, 29 Nov; 03 Dez 2020; 24, 30, 31 Jan 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Andrew Moore, Bassbariton

Andrew Moore

Andrew Moore, Bass-Bariton, studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia. Er war 2017 Finalist beim New Jersey State Opera Alfredo Silipigni Wettbewerb und sang im gleichen Jahr mit den New Jersey Chamber Singers die Baritonpartie im Requiem von Fauré. 2018 nahm er am Merola Opera Program in San Francisco teil, wo er u.a. beim Schwabacher Summer Concert und in The Rake’s Progress sang. 2019 war er Teilnehmer der Metropolitan Opera National Council Auditions und erreichte das New England Region Finale, wo er mit dem Susan Eastman Encouragement Award ausgezeichnet wurde. Im gleichen Jahr sang er an der Santa Fe Opera in den Produktionen La bohème, Così fan tutte und Jenůfa. Seit der Spielzeit 2020/21 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios.

Sweeney Todd17, 19, 21, 23, 26, 31 Jan 2021 Don Carlo27, 30 Jun; 03, 06, 09 Jul 2021 Viva la mamma08, 12, 14, 16, 19 Mai 2021 Galakonzert Internationales Opernstudio05 Jul 2021 Curtain Call mit Anna Bonitatibus und dem Internationalen Opernstudio15 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


William Green, Klavier

William Green

William Green stammt aus Grossbritannien. Er studierte in Oxford Musik und schloss 2013 sein Studium mit Auszeichnung ab. Im Anschluss doktorierte er in Liverpool in Musikanalyse zu Richard Wagners Der Ring des Nibelungen. Er ist Preisträger des «Clifford Smith Prize» und erhielt 2013 das Duncan Norman Stipendium. Während seines Studiums dirigierte er sowohl das Oxford University String Ensemble als auch das Christ Church Orchestra in Oxford. Als Pianist war er u.a. mit Klavierkonzerten von Beethoven, Brahms, Mozart, Ravel, Rachmaninoff und Tschaikowsky zu erleben. Von 2018-2019 war er als Korrepetitor Mitglied des National Opera Studios in London. 2018 arbeitete er als Assistent der Musikalischen Leitung an der Hampstead Garden Opera in London für La traviata, als Korrepetitor an der British Youth Opera für The Rake’s Progress, für The Turn of the Screw am Barnes Music Festival und 2019 beim Monteverdi Chor mit dem Orchester Révolutionnaire et Romantique unter John Eliot Gardiner für Benvenuto Cellini von Berlioz. Im April 2019 gewann er den «Help Musicians UK Accompanist’s Prize» bei den Kathleen Ferrier Awards, und im Juli 2019 übernahm der die Musikalische Leitung für Violetta (einer reduzierten Version von La traviata) beim Grimeborn Festival. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich.

Curtain Call mit Anna Bonitatibus und dem Internationalen Opernstudio15 Dez 2020 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Adam Rogala, Klavier

Adam Rogala

Adam Rogala ist Pianist, Korrepetitor und Vocal Coach und seit der Spielzeit 2019/20 Mitglied des Internationalen Opernstudios in Zürich. Er stammt aus Polen, wo er Musik und Korrepetition an der Feliks Nowowiejski Akademie in Bydgoszcz studierte. Er besuchte Meisterkurse in Klavier und Kammermusik u.a. bei Kevin Kenner, Andrzej Jasiński und Helmut Deutsch, in Gesang und Oper bei Neil Schicoff, Hedwig Fassbender und Fausto Nardi. Von 2016 bis 2019 war er Mitglied des «Opera Academy – Young Talents Development Programme» an der Nationaloper in Warschau in der Klasse von Eytan Pessen. Dort spielte er u.a. in About the Kingdom of Day and Night and Magic Instruments, einer Adaption von Mozarts Zauberflöte. 2018 erschien sein Album mit Liedern von Feliks Nowowiejski zusammen mit der Sopranistin Beata Gramza.

Curtain Call mit Anna Bonitatibus und dem Internationalen Opernstudio15 Dez 2020 Curtain Call mit Benjamin Bernheim und dem Internationalen Opernstudio16 Dez 2020 Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020


Enrico Maria Cacciari, Hammerklavier

Enrico Maria Cacciari

Enrico Maria Cacciari studierte Klavier an den Konservatorien von Bologna und Milano sowie Kammermusik in Fiesole bei Dario De Rosa und Maureen Jones. Als Pianist, Cembalist und Organist ist er in zahlreichen Kammermusikformationen und Orchestern aufgetreten, darunter das Mahler Chamber Orchestra, das Orchestra Mozart und das Lucerne Festival Orchestra. 1997 wurde er am Teatro alla Scala in Mailand als Korrepetitor engagiert, seit 2000 ist er in derselben Funktion am Opernhaus Zürich tätig. Als Gast arbeitete er an so renommierten musikalischen Institutionen wie dem Rossini Festival Pesaro, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Teatro Real Madrid, dem Edinburgh Festival, dem Cleveland Orchestra, den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Daniel Harding, Franz Welser-Möst, Nello Santi und Marcello Viotti zusammen. Rezitals gab er mit Sängerinnen und Sängern wie Elena Moşuc, Barbara Frittoli, Javier Camarena, Massimo Cavalletti, Carlo Colombara und José Cura.

Curtain Call mit Thomas Hampson und dem Internationalen Opernstudio18 Dez 2020