Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi (1813-1901)
Koproduktion der Oper Zürich mit dem Ballett Zürich
Uraufführung von Christian Spuck

Musikalische Leitung Fabio Luisi, Karina Canellakis (23 Dez / 01, 08 Jan) Choreografie und Inszenierung Christian Spuck Bühnenbild Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild Florian Schaaf Kostüme Emma Ryott Musikalische Assistenz Carmen Santoro Lichtgestaltung Martin Gebhardt Choreinstudierung Marcovalerio Marletta Dramaturgie Michael Küster, Claus Spahn
Mezzosopran
Alisa Kolosova

In italienischer Sprache. Dauer 1 Std. 40 Min. Ohne Pause. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Vergangene Termine

Dezember 2016

Sa

03

Dez
19.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Premiere, Premieren-Abo A

Di

06

Dez
20.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Premieren-Abo B

Do

08

Dez
20.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Donnerstag-Abo A

Di

13

Dez
19.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Dienstag-Abo C

Fr

16

Dez
19.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Freitag-Abo A

Di

20

Dez
20.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Dienstag-Abo D, Verdi-Abo

Fr

23

Dez
20.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Freitag-Abo B

Januar 2017

So

01

Jan
19.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Ballett-Abo Gross, Wahl-Abo

So

08

Jan
14.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Sonntag-Abo B

Fr

13

Jan
20.00

Messa da Requiem

Requiem von Giuseppe Verdi, Ballett-Abo klein, Misch-Abo C

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Messa da Requiem

Kurzgefasst

Messa da Requiem

Biografien


Fabio Luisi, Musikalische Leitung

Fabio Luisi

Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra, Musikdirektor des Maggio Musicale Fiorentino und designierter Music Director des Dallas Symphony Orchestra ab 2020. Von 2011 bis 2017 war Fabio Luisi Principal Conductor der Metropolitan Opera in New York, zuvor Chefdirigent der Wiener Symphoniker (2005-2013), Generalmusikdirektor der Staatskapelle Dresden und der Sächsischen Staatsoper (2007-2010), Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des MDR Sinfonieorchesters Leipzig (1999-2007) und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande (1997-2002), mit dem er zahlreiche CDs aufnahm (Poulenc, Respighi, Mahler, Liszt, eine Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von Arthur Honegger und Verdis Jérusalem und Alzira). Er ist Musikdirektor des «Festival della Valle d’Itria» in Martina Franca (Apulien) und Gastdirigent renommierter Klangkörper, darunter das Philadelphia Orchestra, das Cleveland Orchestra, das NHK Tokio, die Münchener Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Saito Kinen Orchester sowie zahlreiche namhafte Opernorchester. Bei den Salzburger Festspielen trat er mit Richard Strauss’ Die Liebe der Danae und Die Ägyptische Helena hervor. Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u.a. die Neuproduktionen von drei Bellini-Opern sowie Rigoletto, Fidelio, Wozzeck und Verdis Messa da Requiem. Wichtige CD-Aufnahmen sind Verdis Aroldo, Bellinis I puritani und I Capuleti e i Montecchi, sämtliche Sinfonien von Robert Schumann sowie Sinfonien und das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln des vergessenen österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Ausserdem liegen verschiedene sinfonische Dichtungen von Richard Strauss und eine hochgelobte Aufnahme von Bruckners 9. Sinfonie mit der Staatskapelle Dresden vor. Für die Einspielungen von Siegfried und Götterdämmerung mit dem Orchester der Met erhielt er einen Grammy, 2013 wurde ihm der begehrte italienische Kritikerpreis Premio Franco Abbiati und 2014 der Grifo d’Oro der Stadt Genua verliehen. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Kavalier der italienischen Republik. Im 2015 neu gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter seiner Leitung bisher Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie die DVDs zu Rigoletto (Regie: Tatjana Gürbaca), Wozzeck (Regie: Andreas Homoki), I Capuleti e i Montecchi (Regie: Christof Loy) und die Messa da Requiem (Regie/Choreografie: Christian Spuck).

Schubert / Martin18 Dez 2016 Bruch / Brahms14 Mai 2017 Paganini / Strauss15 Jul 2017 Un ballo in maschera11, 14, 17, 20, 24 Jun 2017 Don Carlo01, 04, 07, 10 Dez 2016 Das Land des Lächelns21, 25, 29 Jun; 02, 06, 09, 13 Jul 2017 Lohengrin08, 12, 16 Jul 2017 Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20 Dez 2016; 13 Jan 2017


Karina Canellakis, Musikalische Leitung

Karina Canellakis

Karina Canellakis stammt aus New York. Sie studierte Violine am Curtis Institute in Philadelphia und Dirigieren an der Juilliard School in New York. Sie war Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker, spielte mit dem Chicago Symphony Orchestra und war Gastkonzertmeisterin beim Bergen Philharmonic Orchestra. Als Solistin trat sie mit renommierten nordamerikanischen Orchestern und als Kammermusikerin beim Marlboro Music Festival auf. Simon Rattle ermutigte sie zum Dirigieren, ausserdem gehören Fabio Luisi und Alan Gilbert zu ihren Mentoren. Sie war Assistant Conductor beim Dallas Symphony Orchestra. Ihr Europa-Debüt gab sie 2015 als Einspringerin für Nikolaus Harnoncourt bei der Styriarte mit dem Chamber Orchestra of Europe und kehrte 2016 für einen Beethoven-Zyklus mit dem Concentus Musicus Wien dorthin zurück. 2015/16 debütierte sie u.a. beim Danish National Orchestra, der Hong Kong Philharmonic, Cincinnati Chamber Orchestra, Los Angeles Philharmonic und dirigierte Mozarts Le nozze di Figaro am Curtis Opera Theatre in Philadelphia. Ausserdem war sie beim Mostly Mozart Festival in New York und dem Festival della Valle d’Itria in Martina Franca zu Gast. 2016/17 dirigierte sie u.a. das Schwedische Radio-Sinfonieorchester, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Royal Scottish National Orchestra und das Orchestre National de Lyon. Weitere Höhepunkte waren The Loser von David Lang an der Brooklyn Academy of Music, Peter Maxwell Davies’ Oper The Hogboon mit der Luxembourg Philharmonie sowie Verdis Requiem am Opernhaus Zürich. 2016 wurde sie mit dem Sir Georg Solti Conducting Award ausgezeichnet.

Messa da Requiem23 Dez 2016; 01, 08 Jan 2017


Christian Spuck, Choreografie und Inszenierung

Christian Spuck

Christian Spuck stammt aus Marburg und wurde an der John Cranko Schule in Stuttgart ausgebildet. Seine tänzerische Laufbahn begann er in Jan Lauwers’ Need­­company und Anne Teresa de Keersmaekers Ensemble «Rosas». 1995 wurde er Mitglied des Stuttgarter Balletts und war von 2001 bis 2012 Hauschoreograf der Com­pagnie. In Stutt­gart kreierte er fünfzehn Urauffüh­rungen, darunter die Handlungsballette Lulu. Eine Monstre­tragödie nach Frank Wedekind, Der Sandmann und Das Fräulein von S. nach E.T.A. Hoffmann. Da­rü­ber hinaus hat Christian Spuck mit zahlreichen namhaf­ten Ballettcompagnien in Europa und den USA ge­ar­bei­tet. Für das Königliche Ballett Flandern entstand The Return of Ulysses (Gastspiel beim Edinburgh Festival), beim Norwegischen Nationalballett Oslo wurde Woyzeck nach Georg Büchner uraufgeführt. Das Ballett Die Kinder beim Aalto Ballett Theater Essen wurde für den «Prix Benois de la Danse» nominiert, das ebenfalls in Essen uraufgeführte Ballett Leonce und Lena nach Georg Büchner wurde von den Grands Ballets Cana­diens de Montreal und vom Stuttgarter Ballett über­nom­men. Die Uraufführung von Poppea//Poppea für Gauthier Dance am The­ater­haus Stuttgart wurde 2010 von der Zeitschrift Dance Europe zu den zehn erfolgreichsten Tanzproduktionen weltweit gewählt sowie mit dem deutschen Theaterpreis Der Faust 2011 und dem ita­lienischen Danza/Danza-Award ausgezeichnet. Immer häufiger ist Christian Spuck in jüngster Zeit im Bereich Oper tätig. Auf Glucks Orphée et Euridice an der Staatsoper Stuttgart (2009) folgten Verdis Falstaff am Staats­theater Wies­­baden (2010) sowie Berlioz’ La Damnation de Faust (2014) und Wagners Der fliegende Holländer (2017) an der Deutschen Oper Berlin. Seit der Saison 2012/13 ist Christian Spuck Di­rektor des Balletts Zürich. Hier waren bislang seine Choreografien Romeo und Julia, Leonce und Lena, Woyzeck und Der Sandmann zu sehen. Das 2014 in Zürich ur­auf­geführte Ballett Anna Kare­ni­na nach Lew Tolstoi wurde vom Norwegischen Nationalballett Oslo, am Moskauer Stanislawski-Theater, vom Koreanischen Nationalballett in Seoul und vom Bayerischen Staatsballett ins Repertoire übernommen. Jüngste Projekte in Zürich waren Verdis Messa da Requiem als Ko­pro­duktion von Oper und Ballett Zürich sowie das Ballett Nussknacker und Mausekönig. Im Oktober 2018 gelangt sein neuestes Ballett, Winterreise, zur Uraufführung.

Anna Karenina30 Sep 2016; 15, 18, 20, 21 Jan; 22, 25 Feb; 01 Mär; 28 Jun; 01 Jul 2017 Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20, 23 Dez 2016; 01, 08, 13 Jan 2017


Christian Schmidt, Bühnenbild

Christian Schmidt

Christian Schmidt, geboren in Coburg, studierte an der Akademie der Bildenden Küns­­te in Wien bei Erich Wonder. Eine enge Zu­sam­men­ar­beit verbindet ihn mit dem Regisseur Claus Guth. Neben einem Mozart/Da Ponte-Zyklus und Fidelio für die Salzburger Festspiele sowie Der fliegende Holländer bei den Bayreuther Festspielen entstanden Inszenierungen für die Mailänder Scala (Die Frau ohne Schatten und Lohengrin), die Opéra de Paris (Rigoletto), das Liceu Barcelona (Parsifal), das Opernhaus Zürich (u.a. Tristan und Isolde, Ariane e Barbe-Bleu und Ariadne auf Naxos), die Berliner Staatsoper (The Turn of the Screw), die Oper Frankfurt (u.a. Der Rosenkavalier, Daphne) und das Theater an der Wien (u.a. Messiah, Lazarus, L’incoronazione di Poppea). 2017 sind Rodelinda am Teatro Real Madrid und La clemenza di Tito beim Glyndebourne Festival geplant. Ausserdem arbeitet Christian Schmidt mit Hans Neuenfels, Christof Loy (u.a. I Capuleti e i Montecchi in Zürich) und Andreas Homoki (Das schlaue Füchslein an der Komischen Oper, Juliette in Zürich) zusammen. Für das Ballett Zürich schuf er das Bühnenbild zu Christian Spucks Romeo und Julia.

I Capuleti e i Montecchi02, 04, 09, 13 Nov 2016 Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20, 23 Dez 2016; 01, 08, 13 Jan 2017


Emma Ryott, Kostüme

Emma Ryott

Emma Ryott studierte Theatre Design in Nottingham. Bereits seit 2003 arbeitet sie mit Christian Spuck in den Bereichen Ballett und Oper zusammen, u.a. bei Lulu. Eine Monstre­tragödie in Stuttgart,  Anna Karenina in Zürich, Oslo und Moskau, Romeo und Julia in Zürich, Woyzeck in Oslo und Zürich, Das Fräulein von S. in Stuttgart, Leonce und Lena in Montréal, Stuttgart und Zürich, Der Sandmann in Stuttgart und Zürich, Poppea / Poppea und Don Q. für Gauthier Dance, The Return of Ulysses für das Royal Ballet of Flanders, La Damnation de Faust an der Deutschen Oper Berlin, Falstaff in Wiesbaden und Orfeo ed Euridice in Stuttgart. Ebenfalls eng verbunden ist sie dem Regisseur Keith Warner,  u.a. bei Mathis der Maler am Theater an der Wien, Manon Lescaut an der English National Opera sowie La Damnation de Faust und Harbisons The Great Gastsby an der Semperoper Dresden. Weitere Höhepunkte waren Sunset Boulevard und Manon Lescaut in Göteborg, Otello bei den Salzburger Festspielen, The Heart of Robin Hood bei der Royal Shakespeare Company, in Bos­ton und Toronto (Auszeichnung mit dem Elliot Norton Award) und Tom Stoppards Rock’n Roll im Londoner West End und am Broadway. Für das welt­weit vom ORF übertragene Neujahrskonzert 2016 der Wiener Philharmoniker gestaltete sie die Kostüme für das Ballett. Zur Zeit widmet sie sich einer Tschechow-Trilogie (Regie: Jonathan Kent) am National Theatre in London. 

Anna Karenina30 Sep 2016; 15, 18, 20, 21 Jan; 22, 25 Feb; 01 Mär; 28 Jun; 01 Jul 2017 Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20, 23 Dez 2016; 01, 08, 13 Jan 2017


Martin Gebhardt, Lichtgestaltung

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der bei­den Compagnien führten ihn an re­nom­mierte Theater in Eu­ro­pa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenie­run­gen von Jürgen Flimm, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Da­miano Mi­chie­letto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für La bohème und eine Neufassung von Spoerlis Der Tod und das Mädchen. Mit Christoph Mar­tha­ler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend Sale und Rossinis Il viaggio a Reims zusammen. Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zu­sam­men­arbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (Anna Karenina, Woyzeck, Der Sandmann, Sonett, Leonce und Lena, Paysage obscure). In jüngster Zeit war er ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke, Douglas Lee und Edward Clug.

Anna Karenina30 Sep 2016; 15, 18, 20, 21 Jan; 22, 25 Feb; 01 Mär; 28 Jun; 01 Jul 2017 Schwanensee25, 26, 29, 30 Mär; 01, 04, 06, 09, 13, 28 Apr 2017 Petruschka / Sacre11, 14, 21, 28, 30 Okt; 05, 18, 20 Nov; 11 Dez 2016 Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20, 23 Dez 2016; 01, 08, 13 Jan 2017 Lucia di Lammermoor07, 10, 12, 15, 19 Feb 2017 Un Ballo31 Mär; 02 Apr; 22, 23 Jun 2017 Corpus28 Mai; 05, 10, 11, 16, 25 Jun; 02 Jul 2017


Marcovalerio Marletta, Choreinstudierung

Marcovalerio Marletta

Marcovalerio Marletta stammt aus Rom. Er studierte Komposition und Dirigieren am Pontifical Institute of Music in Vatikanstadt, ausserdem absolvierte er Studien am National College of Music and Arts in London. Er war Leiter des Orchestra Barocca Italiana und des Centro Italiano di Musica Antica. Als Gastdirigent arbeitet er regelmässig mit Orchestern in Russland, Bosnien, Bulgarien und Rumänien. Er übernahm die Choreinstudierung für Aufführungen so namhafter Dirigenten wie Claudio Abbado, Semyon Bychkov, Daniele Gatti, Valery Gergiev, Carlo Maria Giulini, Fabio Luisi, Lorin Maazel, Kurt Masur, Zubin Mehta, Antonio Pappano, Wolfgang Sawallisch und Giuseppe Sinopoli. Immer wieder tritt Marcovalerio Marletta auch als Komponist in Erscheinung. Er war Chordirektor an der Accademia di Santa Cecilia in Rom und am Teatr Wielki in Warschau. Für Verdis Messa da Requiem arbeitet er erstmals mit dem Chor der Oper Zürich zusammen.

Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20, 23 Dez 2016; 01, 08, 13 Jan 2017


Krassimira Stoyanova, Sopran

Krassimira Stoyanova

Krassimira Stoyanova debütierte 1995 an der Nationaloper Sofia und begann ihre Karriere an der Wiener Staatsoper, wo sie 2009 zur Kammersängerin ernannt wurde. Regelmässig tritt sie an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt auf, u.a. in München, Mailand, London, Paris und New York. Zu ihren vielbeachteten Rollendebüts zählen Antonia (Les contes d’Hoffmann) bei den Salzburger Festspielen 2003, Leonora (Il trovatore) in Washington, Tatjana (Eugen Onegin) in Amsterdam, Alice (Falstaff), Anna (Le villi), Elisabetta (Don Carlo) und Desdemona (Otello) in Wien sowie die Titelrollen in Luisa Miller in München, Rusalka in Zürich, Iphigénie en Tauride in Hamburg und Giovanna d’Arco in Bilbao. Nach ihrer ersten Ariadne (Ariadne auf Naxos) in Wien (2012) gab sie bei den Salzburger Festspielen 2014 mit der Marschallin (Der Rosenkavalier) ihr Debüt in einer weiteren Strauss-Rolle, mit der sie 2016 auch an der Mailänder Scala gastierte. 2015 sang sie in München ihre erste Mathilde (Guillaume Tell) und ihre erste Aida. Weitere Höhepunkte waren Marguerite (Faust) an der Pariser Opéra und an der Deutschen Oper Berlin, Rusalka, Ariadne und Amelia (Un ballo in maschera) in Wien sowie Amelia (Simon Boccanegra) an der Berliner Staatsoper und in Mailand. Gern nimmt sie sich auch selten gespielter Werke an, u.a. Donizettis Maria di Rohan, Verdis La battaglia di Legnano, Meyerbeers Les Huguenots und Dvořáks Dimitrij. Zu ihren Projekten der Saison 2017/18 zählten ein Liederabend sowie ihr Rollendebüt als Lucrezia Borgia in einer konzertanten Aufführung bei den Salzburger Festspielen 2017, das Verdi-Requiem an der Metropolitan Opera unter James Levine, Rusalka und Rosenkavalier in Wien sowie Amelia (Simon Boccanegra) und Aida in Mailand. Auf CD sind u.a. Puccini-Lieder, Alben mit slawischen und Verdi- und Verismo-Arien, das Verdi-Requiem unter Mariss Jansons und Otello unter Riccardo Muti erschienen.

Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20, 23 Dez 2016; 01 Jan 2017


Serena Farnocchia, Sopran

Serena Farnocchia

Serena Farnocchia stammt aus Italien. Sie war Preisträgerin bei der «Luciano Pavarotti Competition» in Philadelphia und gehörte zum Opernstudio der Mailänder Scala. Unter Riccardo Muti gab sie dort ihr Debüt auf der grossen Bühne als Donna Anna (Don Giovanni). Seither kehrt sie nicht nur regelmässig nach Mailand zurück, sondern ist durch wiederholte Zusammenarbeiten mit Häusern wie der Bayerischen Staatsoper München, dem Opernhaus Zürich, dem Teatro La Fenice, dem New National Theatre Tokyo, der Semperoper Dresden, dem Grand Théâtre de Genève, dem Maggio Musicale in Florenz und der Deutschen Oper am Rhein verbunden. Ausserdem gastierte sie u.a. an der Opera de Lille, dem Teatro San Carlo in Neapel, dem Santa Fe Opera Festival, der Lyric Opera Chicago, der Canadian Opera Company in Toronto, dem Glyndebourne Festival, der San Francisco Opera, der Oper Frankfurt, in Essen, in Israel und an vielen anderen Orten rund um die Welt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Fiordiligi (Così fan tutte), Contessa (Le nozze di Figaro), die Titelpartie in Luisa Miller, Leonora (Il trovatore), Amelia (Simon Boccanegra), Elisabetta (Don Carlo), Desdemona (Otello), Alice Ford (Falstaff), Adalgisa (Norma), Liù (Turandot), Mimì (La bohème) und Micaëla (Carmen). Unlängst sang sie u.a. Elettra (Idomeneo) an der Opera Vlaanderen in Antwerpen, Desdemona am New National Theatre in Tokio, Elisabetta (Don Carlo) am Verdi-Festival in Parma, Amelia in München, Cio-Cio San (Madama Butterfly) in Hamburg und Venedig sowie Mimì in St. Gallen. Am Opernhaus Zürich war sie zuletzt als Alice Ford (Falstaff), Madama Cortese in Rossinis Il viaggio a Reims sowie in Messa da Requiem zu hören.

Messa da Requiem08, 13 Jan 2017


Veronica Simeoni, Mezzosopran

Veronica Simeoni

Veronica Simeoni, geboren in Rom, studierte Gesang am Konservatorium in Adria und bei Raina Kabaivanska. Als Gewinnerin zahlreicher Gesangswettbewerbe debü­tier­te sie als Cuniza in Verdis Oberto auf einer Japan-Tour­nee des Teatro Lirico Sperimentale di Spoleto. Seither sang sie an allen grossen ita­lie­ni­schen Opernhäusern un­ter Dirigenten wie Riccar­do Chailly, Asher Fisch, Lorin Maazel u.a. Unter Valery Gergiev verkörperte sie die Dido in Berlioz’ Les Troyens in Valencia in der Regie von La Fura dels Baus. Sie sang Fenena (Nabucco) und Giulietta (Les Contes d’Hoffmann) an der Mailänder Scala, Elisabetta (Maria Stuarda) in Bilbao, Hedwige (Guillaume Tell) beim Rossini Opera Festival in Pesaro, Adalgisa (Norma) in Madrid, Savonlinna und Turin, Azucena (Il trovatore) und Sélika (L’Africaine) in Venedig, Suzuki (Ma­dama Butterfly) in Verona und Verdis Requiem in Valencia unter Riccardo Chailly. Als Carmen war sie in Venedig, Bologna, Turin, Florenz, Rom und in der Arena di Verona zu erleben. 2017 sang sie Charlotte in Werther an der Met in New York und am Teatro Massimo di Palermo und war als Preziosilla (La forza del destino) in Amsterdam zu erleben. Am Opernhaus Zürich sang Veronica Simeoni u.a. Isoletta (Bellinis La straniera), Eboli (Don Carlo), Sara (Roberto Devereux), Amneris (Aida), Giovanna Seymour (Anna Bolena) und zuletzt im Ballett Messa da Requiem. Auf CD ist sie im Verdi-Requiem unter Yuri Temirkanov zu hören.

Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20, 23 Dez 2016; 08, 13 Jan 2017


Francesco Meli, Tenor

Francesco Meli

Francesco Meli stammt aus Genua. Am Konservatorium seiner Heimatstadt studierte er bei Norma Palacios. 2002 debütierte er als Malcolm (Macbeth) beim Festival dei due Mondi in Spoleto. Es folgten Debüts u.a. in Lissabon,      Bologna, Venedig, Genua, Zürich, Verona und Turin. Unter Riccardo Muti war er als Chevalier de la Force (Dia­logues des Carmélites) erstmals an der Mailänder Scala zu Gast, wohin er als Cassio (Otello), Arbace (Ido­­meneo), Don Ottavio (Don Giovanni), Leicester (Maria Stuarda) und Italienischer Sänger (Der Rosenkavalier) zurückkehrte. 2005 sang er Falliero (Bianca e Falliero) beim Rossini Opera Festival in Pesaro, gefolgt von Auftritten als Don Ottavio in Genua sowie Debüts als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) in Zürich, Don Ottavio am Théâtre des Champs-Élysées, Elvino (La son­nam­bula) in Lyon, Ferrando (Così fan tutte) unter Riccardo Muti an der Wiener Staats­­oper, Erisso (Maometto II) in Tokio und Herzog von Mantua (Rigoletto) am Royal Opera House, Covent Garden. Ab 2009 wandte sich Francesco Meli zunehmend dramatische­ren Rollen zu. Er sang Werther (Werther) in Parma, Rom und Washington, Gabriele Adorno (Simon Boccanegra) in Parma, Venedig, Rom und Wien, Riccardo (Un ballo in maschera) in Parma und Rom, Don José (Carmen) an der Mailänder Scala und in Genua, Cavaradossi (Tosca) in Covent Garden, Manrico (Il trovatore) in Venedig, bei den Salzburger Festspielen, in Amsterdam und Lon­don, Alfredo (La traviata) in Paris und Orange, Ernani (Ernani) in Rom und an der Met sowie Jacopo Foscari (I due Foscari) in London und an der Mailänder Scala. Verdis Requiem interpretierte er unter der Leitung so renommierter Dirigenten wie Riccardo Chailly, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Lorin Maazel, Riccardo Muti, Gianandrea Noseda und Yuri Temirkanov. Geplant sind Rada­mes (Aida) bei den Salzburger Festspielen 2017 sowie Neu­produktionen an der Mailänder Scala, London, Madrid, München und Wien. Auf DVD ist Francesco Meli u.a. in Anna Bolena, Giovanna d‘Arco und I Lombardi zu sehen.

Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20, 23 Dez 2016; 01 Jan 2017


Otar Jorjikia, Tenor

Otar Jorjikia

Otar Jorjikia stammt aus Georgien. Er studierte Gesang am Konservatorium in Tiflis und be­suchte Meisterkurse von Renato Bruson und Edda Moser. An der Oper Tiflis sang er Partien wie Don Alvaro (La forza del destino) und Don José (Carmen), im Konzertsaal von Tiflis war er als Duca (Rigoletto) und Lenski (Eugen Onegin) zu hören. 2014 debütierte er als Alfredo (La traviata) am Teatro G. Verdi in Busseto und am Teatro Regio di Parma. Ein Höhepunkt seiner bisherigen Karriere war das Debüt am Mariinski-Theater, wo er 2016 an der Seite von Plácido Domingo die Partie des Gabriele Adorno in Verdis Simon Boccanegra sang. Als Foresto in Verdis Attila kehrt er in dieser Spielzeit ans Mariinski-Theater zurück. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios und ist hier u.a. als Conte di Lerma (Don Carlo), Bruno Robertson (I puritani), Malcolm (Macbeth) und Giudice (Un ballo in maschera) zu hören.

Un ballo in maschera11, 14, 17, 20, 24 Jun 2017 Don Carlo01, 04, 07, 10 Dez 2016 Galakonzert Internationales Opernstudio10 Jul 2017 Konzert Matti Salminen12 Nov 2016 Macbeth05, 09, 13, 24, 26 Mai 2017 Messa da Requiem08, 13 Jan 2017 I puritani14, 17, 22, 26 Dez 2016


Georg Zeppenfeld, Bass

Georg Zeppenfeld

Georg Zeppenfeld stammt aus Westfalen. Der Bassist studierte an der Hochschule für Musik Köln. Nach ersten Engagements in Münster und Bonn wurde er 2001 von der Sächsischen Staatsoper Dresden verpflichtet, die bis heute seine künstlerische Heimat ist. Darüber hinaus gastiert er an nahezu allen grossen Opernhäusern Europas und der USA. Im Zentrum seines Schaffens stehen Partien wie Kaspar (Freischütz), König Karl (Fierrabras), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Zaccaria (Nabucco), Banco (Macbeth), Padre Guardiano (La forza del destino), Filippo II (Don Carlo), Daland (Der fliegende Holländer), Landgraf Herrmann (Tannhäuser), König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde), Veit Pogner (Meistersinger), Gurnemanz (Parsifal) und Peneios (Daphne), aber auch Figaro und Bartolo (Le nozze di Figaro), Don Alfonso (Così fan tutte), Rocco (Fidelio), Wassermann (Rusalka), La Roche (Capriccio) und Pimen (Boris Godunow). Eine Schlüsselrolle ist Sarastro (Die Zauberflöte), den er unter Claudio Abbado in Baden-Baden und ausserdem in San Francisco, an der New Yorker Met, der Wiener Staatsoper, bei den Salzburger Festspielen (unter Harnoncourt) und am Royal Opera House in London gesungen hat. Seit 2010 ist er regelmässig bei den Bayreuther Festspielen zu Gast. 2016 war er dort als König Marke (Tristan und Isolde) und Gurnemanz (Parsifal) zu erleben. In Dresden gab er sein Rollendebüt als Baculus (Der Wildschütz) und gastierte als Lodovico (Otello) bei den Osterfestspielen Salzburg. Mit besonderer Vorliebe widmet sich Georg Zep­pen­feld dem Konzert- und Liedgesang. Oratorien von Barock bis Spätromantik gaben ihm be­reits Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Sir Colin Davis, Daniele Gatti, Nikolaus Harnoncourt, Marek Janowski, Lorin Maazel, Andris Nelsons, Marc Minkowski, Antonio Pappano, Gustavo Dudamel, Christian Thielemann u.a. 2015 wurde ihm von der Semperoper Dresden der Kammersängertitel verliehen. In der Saison 2018/19 ist er an seinem Dresdner Stammhaus als Sarastro, Raimondo, Arkel (Pelléas et Mélisande), Graf Hermann und Daland zu erleben. Zudem sang er kürzlich König Heinrich in London und König Marke in Bayreuth und an der Deutschen Oper Berlin. In Zürich war er zuletzt im Ballett Messa da Requiem als Solist zu hören.

Messa da Requiem06, 08, 13, 16, 20, 23 Dez 2016; 01, 08, 13 Jan 2017