Orlando paladino

Dramma eroicomico in drei Akten, Libretto von Nunziato Porta
basierend auf dem Epos «Orlando furioso» von Ludovico Ariosto

Musikalische Leitung Riccardo Minasi Inszenierung Jetske Mijnssen Bühnenbild Ben Baur Kostüme Joki Tewes, Jana Findeklee Lichtgestaltung Hans-Rudolf Kunz Dramaturgie Fabio Dietsche

In italienischer Sprache. Dauer 2 Std. 45 Min. inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std. 07 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.

Vergangene Termine

Mai 2017

Di

16

Mai
19.00

Orlando paladino

Oper von Joseph Haydn, Wiederaufnahme, Dienstag-Abo A, Barock-Abo, Wahl-Abo

Do

18

Mai
19.00

Orlando paladino

Oper von Joseph Haydn, Donnerstag-Abo B

So

21

Mai
14.00

Orlando paladino

Oper von Joseph Haydn, Sonntag-Abo A

Do

25

Mai
14.00

Orlando paladino

Oper von Joseph Haydn, AMAG Volksvorstellung

Juni 2017

Sa

03

Jun
19.30

Orlando paladino

Oper von Joseph Haydn, Samstag-Abo

Gut zu wissen

Kurzgefasst

Orlando paladino

Kurzgefasst

Orlando paladino

Biografien


Riccardo Minasi, Musikalische Leitung

Riccardo Minasi

Riccardo Minasi wurde in Rom geboren. Als Solist und Konzertmeister arbeitete er mit Ensembles wie Le Concert des Nations, der Accademia Bizantina und Il Giardino Armonico zusammen. Von 2012 bis 2015 war er Dirigent des Ensembles Il pomo d’oro. Unlängst dirigierte er beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, NDR Radiophilharmonie, Stavanger Symphony Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Portland Baroque Orchestra und Los Angeles Chamber Orchestra sowie Opernprojekte wie Les Pêcheurs de Perles bei den Salzburger Festspielen, Iphigénie en Tauride an der Hamburgischen Staatsoper, Carmen an der Opéra National de Lyon und Rinaldo am Theater an der Wien. Aktuelle Engagements umfassen u.a. Händels Alcina an der Hamburgischen Staatsoper, Projekte mit Werken von Bach und Wagner mit dem Orchestre national de Lyon sowie sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin. Am Opernhaus Zürich dirigierte er bereits Il matrimonio segreto, das Ballett Der Sandmann, Don Giovanni sowie Orlando paladino. Er stand dem Orchestre Symphonique de Montréal als musikhistorischer Berater zur Seite und wirkte gemeinsam mit Maurizio Bondi als Kurator und Herausgeber der kritischen Bärenreiter-Edition 2016 der Oper Norma. 2016 war er an vier mit dem ECHO Klassik ausgezeichneten Alben beteiligt, darunter sein Album mit Haydn-Konzerten sowie Leonardo Vincis Catone in Utica. Als Sologeiger nahm er die Rosenkranz-Sonaten von Biber auf. Seit September 2017 ist er der neue Chefdirigent des Mozarteum-Orchesters Salzburg. In der Saison 2018/19 gestaltet Riccardo Minasi am Opernhaus Zürich in enger Zusammenarbeit mit La-Scintilla eine Reihe von vier Konzerten.

Rossini29 Jan 2017 Don Giovanni15, 17, 26, 31 Mär 2017 Opernball Zürich04 Mär 2017 Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Jetske Mijnssen, Inszenierung

Jetske Mijnssen

Jetske Mijnssen ist gebürtige Niederländerin. Sie studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und Regie an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Es folgten Engagements als Regieassistentin an der Nederlandse Opera in Amsterdam, am Grand Théâtre de Genève sowie an der Vlaamse Opera in Antwerpen. Ab 2001 entstanden eigene Regiearbeiten, darunter La traviata am Konzert Theater Bern, Die Entführung aus dem Serail am Aalto-Theater Essen, Madama Butterfly am Theater Basel, Jules Massenets Werther am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, Die Dreigroschenoper und Il barbiere di Siviglia an der Opera Zuid in Maastricht, Almira an der Staatsoper Hamburg und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie L'Enfant et les Sortilèges, Don Pasquale, Pinocchio und Benjamin Brittens Der kleine Schornsteinfeger an der Komischen Oper Berlin. Mit Humperdincks Königskinder gab sie 2014 ihr Debüt an der Semperoper Dresden. Ihre Inszenierung von Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine in Nancy wurde mit dem Grand Pix du Syndicat de la Critique 2016 ausgezeichnet. Ihre jüngsten Arbeiten waren Haydns Orlando paladino und Idomeneo für das Opernhaus Zürich und Eugen Onegin an der Oper Graz.

Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Ben Baur, Bühnenbild

Ben Baur

Ben Baur stammt aus dem südhessischen Reinheim. Seine Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner sind an wichtigen Theatern und Opernhäusern Europas zu sehen: u.a. am Maxim Gorki Theater und Deutschen Theater in Berlin, am Volkstheater München, am Staatstheater Karlsruhe und Staatstheater Saarbrücken, an den Schauspielhäusern in Bochum, Zürich und Frankfurt, am Aalto-Musiktheater Essen, an der Staatsoper Stuttgart, am Opernhaus Zürich, an der Welsh National Opera Cardiff, an der Opéra national de Lorraine in Nancy und der Opéra royal du Château de Versailles, an der Niederländischen Oper Amsterdam, der Staatsoper Hamburg und am Burgtheater Wien. Ben Baurs Arbeit für Händels Alcina in der Regie von Jan Philipp Gloger an der Semperoper Dresden wurde in der Kritikerumfrage 2012 der Fachzeitschrift «Opernwelt» mehrfach als Bühnenbild des Jahres nominiert. Ben Baur arbeitet mittlerweile auch als Regisseur und hat Lucia di Lammermoor am Staatstheater Saarbrücken, Hugo von Hofmannsthals Elektra am Deutschen Theater Göttingen, Roméo et Juliette an der Oper Graz, Katja Kabanova in Sarbrücken, Don Giovanni und Dialogue des Carmélites in Gelsenkirchen, Il trovatore an der Oper Graz und Il pirata am Theater St. Gallen inszeniert.

Faust23, 25 Sep; 02, 07 Okt 2016 Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Joki Tewes, Kostüme

Joki Tewes

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Bildnerteam in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Im Bereich Kostüm prägten sie die gemeinsamen Inszenierungen mit Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und zuletzt am Residenztheater München (Kasimir und Karoline). Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Dani Levy, Christian Weise, Christoph Frick und Paul-Georg Dittrich. Mit Sebastian Baumgarten arbeiten sie bereits seit 2012 u.a. für das Staatstheater Stuttgart, das Maxim Gorki Theater Berlin, die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertold Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Ihre letzte Produktion am Opernhaus Zürich war Orlando Paladino in der Regie von Jetske Mijnssen.

Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Jana Findeklee, Kostüme

Jana Findeklee

Jana Findeklee und Joki Tewes sind seit 2007 ein Bildnerteam in den Bereichen Bühne, Kostüm und Video für Schauspiel und Oper. Im Bereich Kostüm prägten sie die gemeinsamen Inszenierungen mit Frank Castorf am Schauspielhaus Zürich, an der Volksbühne Berlin, bei den Wiener Festwochen und zuletzt am Residenztheater München (Kasimir und Karoline). Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Stefan Bachmann, Dani Levy, Christian Weise, Christoph Frick und Paul-Georg Dittrich. Mit Sebastian Baumgarten arbeiten sie bereits seit 2012 u.a. für das Staatstheater Stuttgart, das Maxim Gorki Theater Berlin, die Schauspielhäuser Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertold Brecht wurde zum Theatertreffen 2013 nach Berlin eingeladen. Ihre letzte Produktion am Opernhaus Zürich war Orlando Paladino in der Regie von Jetske Mijnssen.

Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Jane Archibald, Angelica

Jane Archibald

Jane Archibald wurde in Nova Scotia geboren. Ihre Karriere begann im kanadischen Toronto und führte über San Francisco und Chicago nach Europa: So sang sie die Titelrolle in Lucia di Lammermoor und die Konstanze in Zürich, Olympia ebenfalls in Zürich sowie in Paris, Wien und an der Bayerischen Staatsoper in München, Cleopatra in Paris und Marseille, Sophie (Rosenkavalier) an der Mailänder Scala und in Berlin, Zerbinetta in Baden-Baden, am Covent Garden und in München. 2012 kehrte sie für die Rolle der Semele nach Kanada zurück (Canadian Opera Company). An der Wiener Staatsoper war sie als Eudoxie (Halévys La Juive) zu erleben und sang Aminta in der Schweigsamen Frau. Die Zerbinetta sang sie an der Deutschen Oper Berlin, der Bayerischen Staatsoper und der Royal Opera in London, die Königin der Nacht gab sie in Wien, in Paris, am Grand Théâtre de Genève und in Japan, die Konstanze in Paris, Lyon und am Festival d’Aix-en-Provence. Auf CD veröffentlichte sie Koloraturarien von Haydn. Auch Poppea (Agrippina), Susanna, Musetta, Adele, Rosina, Angelica (Orlando Paladino) und Elvira (L’ italiana in Algeri) gehören zu ihrem Repertoire; die Titelrolle in Alcina und als Konstanze sang sie an der Opéra de Lyon. Als Ophélie (Hamlet) sprang sie kurzfristig an der Metropolitan Opera New York ein. Ebenfalls an der Met sang sie die Adele (Die Fledermaus).  Als Donna Anna war sie zuletzt in Toronto sowie im Theater an der Wien zu erleben. Regelmässige Konzertauftritte bestreitet die Künstlerin mit grossen nordamerikanischen Sinfonieorchestern, dem La Scala Orchester unter Lorin Maazel, den Berliner Philharmonikern unter Christian Thielemann und der Camerata Salzburg.

Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Ruben Drole, Rodomonte

Ruben Drole

Ruben Drole stammt aus Winterthur und studierte an der Musikhochschule Zürich bei Jane Thorner Mengedoht. 2004 wurde er ins Internationale Opernstudio und 2005 ins Ensemble des Opernhauses Zürich aufgenommen, wo er u.a. als Lucio Cinna (J.C. Bachs Lucio Silla), Haly (L’italiana in Algeri), Argante (Rinaldo), Wurm (Luisa Miller) und als Papageno in der von Nikolaus Harnoncourt geleiteten Zauberflöte zu erleben war. Als Papageno hat er auch kürzlich sein Debüt an der Semperoper Dresden gegeben. Weitere Projekte mit Harnoncourt waren u.a. Kezal (Die verkaufte Braut) bei der Styriarte Graz, Beethovens Christus am Ölberg in Wien und Luzern, Haydns Schöpfung bei der Styriarte Graz, eine Japan-Tournee (Mozarts Requiem und Händels Messiah) sowie Leporello (Don Giovanni) am Theater an der Wien. Im Zürcher Zyklus der Mozart/Da Ponte-Opern von Sven-Eric Bechtolf und Franz Welser-Möst wirkte er als Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Le nozze di Figaro) und Leporello (Don Giovanni) mit. Dieselben Partien interpretierte er unter Welser-Möst auch beim Cleveland Orchestra. 2006 gastierte er als Haly in Aix-en-Provence. Bei den Salzburger Festspielen 2012 sang er den Achilla (Giulio Cesare) und trat dort 2013 in Haydns Il ritorno di Tobia und in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna auf. Auf dem Konzertpodium ist er u.a. unter Ton Koopman, Nikolaus Harnoncourt und Emmanuelle Haïm aufgetreten. In Zürich war er zuletzt als Graf Robinson (Il matrimonio segreto), Lord Rochefort (Anna Bolena), Papageno, in den Titelrollen von Le nozze di Figaro sowie Das verzauberte Schwein und als Alaskawolfjoe in Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny zu sehen.

Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Michael Spyres, Orlando

Michael Spyres

Michael Spyres stammt aus Mansfield (Missouri). Er absolvierte seine Gesangsausbildung in den USA und am Wiener Konservatorium. Als einer der gefragtesten Tenöre seiner Generation ist er regelmässiger Gast an allen wichtigen Opernhäusern der Welt. So sang er an der Mailänder Scala Belfiore (Il viaggio a Reims) und Rodrigo (La donna del lago), am Londoner Covent Garden ebenfalls Rodrigo sowie die Titelpartie in Mitridate, re di ponto, am Gran Teatre del Liceu Hoffmann (Les Contes d’Hoffmann), an der Semperoper Dresden Gianetto (La gazza ladra), an der Oper von Amsterdam Libenskoff (Il viaggio a Reims), an der Deutschen Oper Berlin Tamino und an der Lyric Opera in Chicago Alfred (Die Fledermaus) sowie Camille de Rosillon (Die lustige Witwe). Ausserdem trat er bei den BBC Proms (Missa Solemnis), den Salzburger Festspielen (Betulia Liberata) sowie beim Festival d’Aix-en-Provence (Tempo in Il trionfo del tempo e del disinganno) auf. In der Spielzeit 2017/18 gab er u.a. sein Debüt an der Pariser Opéra in der Titelrolle von La clemenza di Tito sowie Rollendebüts als Vasco da Gama in einer Neuproduktion von L’Africaine an der Oper Frankfurt und als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) bei den Chorégies d’Orange. In der Saison 2018/19 debütiert Michael Spyres an der Wiener Staatsoper (Don Ramiro in La cenerentola) und an der Philadelphia Opera (Edgardo in Lucia di Lammermoor). Zudem singt er u.a. Florestan in konzertanten Aufführungen von Fidelio mit dem Basler Kammerorchester, Gualtiero (Il pirata) am Grand Théâtre de Genève und in Le Postillon de Lonjumeau an der Opéra Comique in Paris. Am Opernhaus Zürich war Michael Spyres zuletz in der Titelrolle von Haydns Orlando paladino zu erleben.

Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Mauro Peter, Medoro

Mauro Peter

Mauro Peter stammt aus Luzern. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei Fenna Kügel-Seifried. 2012 gewann er den ersten Preis sowie den Publikumspreis beim Internationalen Ro­bert-­Schumann-Wettbewerb in Zwickau. Als Liedsänger debütierte er mit Schuberts Schöner Müllerin, begleitet von Helmut Deutsch, bei der Schubertiade in Schwarzenberg. Seither ist er ständiger Gast in Schwarzenberg/Hohenems sowie auf den führenden internationalen Konzertpodien und Opernbühnen. Liederabende führen ihn regelmässig ins KKL Luzern, die Londoner Wigmore Hall, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, an die Kon­zerthäuser in Berlin und Dortmund, die Kölner Philharmonie, die Oper Frankfurt und das Opernhaus Zürich. Konzertengagements führten ihn in die Philharmonie im Gasteig Mün­chen, in die Royal Festival Hall Lon­don, ins Mozarteum Salzburg und zum Verbier Festi­val. Regelmässiger Gast ist er beim Festival de Pâ­ques in Aix-en-Provence sowie seit 2012 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2018 den Ta­mino in einer Neuproduktion der Zauberflöte gesungen hat. Zu den Dirigenten, mit denen Mauro Peter bislang zusammengearbeitet hat, gehören Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Teo­dor Currentzis, Fabio Luisi, Ivor Bolton, Iván Fischer, Vladimir Jurowski, Riccardo Mi­na­si, Constantinos Carydis und James Gaffigan. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Mauro Peter Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Darüber hinaus sang er u.a. an der Bayerischen Staats­­oper München, an der Mailänder Scala, am Royal Opera House Covent Garden, an der Opéra National de Paris, an der Komischen Oper Berlin, am Theater an der Wien, an der Canadian Opera Toronto sowie an der Opéra de Lyon. Gemeinsam mit Helmut Deutsch hat er Lieder von Schubert und Schumann auf CD ein­gespielt. In dieser Saison singt Mauro Peter die Titelrolle in Webers Oberon am Theater an der Wien. Liederabende führen ihn u.a. nach Wien, Graz, München, Salzburg und Prag.

Don Giovanni17, 26, 31 Mär 2017 Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Martin Zysset, Licone

Martin Zysset

Martin Zysset ist in Solothurn geboren und aufgewachsen. Er liess sich im Fach Klarinette ausbilden und absolvierte gleichzeitig ein Gesangsstudium, das er mit Meisterklassen bei Ernst Haefliger und Edith Mathis abrundete. 1990/91 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios und im gleichen Jahr Stipendiat des Migros-Genossenschaftsbundes sowie Preisträger des Pro Arte Lyrica-Wettbewerbs in Lausanne. Seit 1992 ist er ständiger Gast der Sommerspiele in Selzach. Am Opernhaus Zürich ist er seit 1991/92 engagiert. Hier konnte er sich ein breites Repertoire von buffonesken wie dramatischen Rollen erarbeiten, u.a. Pedrillo, Monostatos, Spoletta, Incredibile (Andrea Chénier), Jaquino, Kudrjasch (Katja Kabanowa), Cassio, Peppe, Alfred (Die Fledermaus), Spalanzani, Tamino, Tybalt, Dancaïro, Arturo, Knusperhexe, Brighella sowie die männliche Hauptrolle in Udo Zimmermanns Weisse Rose. Mit grossem Erfolg verkörperte er die Titelrolle Simplicius in der wiederentdeckten Operette von Johann Strauss, die auch auf CD und DVD veröffentlicht wurde. Gastspiele führten ihn durch ganz Europa, nach Shanghai sowie mit der Zauberflöte, Le nozze di Figaro, Fidelio und Tannhäuser (Walter) nach San Diego (USA). Für den Bayerischen Rundfunk hat er die Lehár-Operette Paganini aufgenommen. Am Opernhaus Zürich sang er zuletzt u.a. Prince John (Robin Hood), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Tschekalinski (Pique Dame), Licone (Orlando paladino), Triquet (Jewgeni Onegin), den Obereunuchen (Land des Lächelns), Goro (Madama Butterfly), Spoletta (Tosca) und Dormont (La scala di seta).

Le nozze di Figaro20, 23, 27, 29 Okt 2016 Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017 Werther05, 08, 11, 17, 20, 23, 27, 30 Apr 2017 Das Land des Lächelns21, 25, 29 Jun; 02, 06, 09, 13 Jul 2017


Mélissa Petit, Eurilla

Mélissa Petit

Mélissa Petit wurde in Saint-Raphaël (Südfrankreich) geboren. 2004 begann sie ihr Gesangsstudium am Konservatorium in Saint-Raphaël. 2009 gewann sie den 2. Preis des «Concorso Musica Sacra di Roma», später den 1. Preis beim Nationalen Wettbewerb in Béziers. 2013 gewann sie den 3. Preis der «Queen Sonja Competition» in Oslo. 2010-2013 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios in Hamburg. 2014 sang sie die Edilia in Händels Almira in einer Koproduktion der Hamburgischen Staatsoper mit dem Festival für Alte Musik in Innsbruck. Während der Spielzeit 2014/15 war sie u.a. an der Hamburgischen Staatsoper als Schwester Constance in Dialogues des Carmélites von Poulenc zu sehen und zu hören. Ausserdem sang sie dort die Barbarina in Le nozze di Figaro, Papagena in der Zauberflöte, Najade in Ariadne auf Naxos, Clorinda in La Cenerentola und die Titelrolle in Die unglückselige Cleopatra von Mattheson. Seit der Spielzeit 2015/16 gehört Mélissa Petit zum Ensemble des Zürcher Opernhauses und war hier u.a. als Madame Silberklang (Mozarts Der Schauspieldirektor), als Philidel (King Arthur) sowie als Servilia in La clemenza di Tito zu erleben und sang Ännchen in Der Freischütz, Sophie in Massenets Werther, Créuse (Medée), Eurilla (Haydns Orlando paladino) und Marzelline (Fidelio). In der Saison 2015/16 debütierte sie ausserdem an der Opéra Bastille in Paris als Giannetta (L’elisir d’amore), im Sommer 2017 als Micaëla (Carmen) bei den Bregenzer Festspielen und im Sommer 2018 als Juliette in Roméo et Juliette am National Center of Performing Arts in Peking.

Der Schauspieldirektor25 Nov 2016 Der Freischütz21, 25 Sep; 02, 05, 09, 13, 16, 19, 22 Okt 2016 Médée26, 28 Jan; 03, 05, 08, 12, 18 Feb 2017 Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017 Werther05, 08, 11, 17, 20, 23, 27, 30 Apr 2017


Juan Sancho, Pasquale

Juan Sancho

Juan Sancho stammt aus Sevilla. Nach seinem Abschluss im Fach Klavier setzte er seine Studien an der Musikhochschule von Katalonien in der Abeilung für Alte Musik fort. Seine ursprüngliche Spezialisierung auf die Alte Musik ermöglichte ihm die Zusammenarbeit mit einigen der bedeutendsten Künstler auf diesem Gebiet, wie z.B. William Christie, Gustav Leonhardt, Jordi Savall, Marc Minkowski, Alan Curtis, Riccardo Minasi und Diego Fasolis. Schliesslich wandte er sich jedoch auch dem Opernrepertoire Mozarts und dem Belcanto-Gesang zu. Er sang u.a. Partien wie Don Carlos (Rameaus Les Indes galantes) am Nationaltheater Prag, Catone (Vincis Catone in Utica) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, beim Festival in Bergen, an der Opéra Royal in Versaille und am Theater an der Wien, Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia) am Theater Kiel und am Staatstheater Darmstadt und Varo (Händels Arminio) am Badischen Staatstheater Karlsruhe. In der Spielzeit 2016/17 war er u.a. bereits als Cosroe (Händels Siroe) an der Opéra de Lausanne, als Osroe (Pergolesis Adriano in Siria) am Theater an der Wien, als Grimoaldo (Händels Rodelinda) am Théâtre des Champs-Elysées und zuletzt als Segeste (Porporas Germanico in Germania) wiederum am Theater an der Wien zu erleben.

Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Anna Goryachova, Alcina

Anna Goryachova

Anna Goryachova stammt aus St. Petersburg, wo sie 2008 ihre Ausbildung bei Galina Kiseleva abschloss. Im selben Jahr war sie Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Galina Wischnewskaja in Moskau und trat als Solistin in der Chamber Opera in St. Petersburg auf. Sie studierte ausserdem an der Accademia di Santa Cecilia in Rom bei Renata Scotto. 2009 war sie als Carmen beim Classic Open Air in Berlin zu hören und trat in einer Neuproduktion von Philip Glass’ Witches of Venice in Rom auf. 2011 sang sie Melibea (Il viaggio a Reims) an der Vlaamse Opera Antwerpen unter Alberto Zedda, wohin sie 2012 als Carmen unter Dmitri Jurowski zurückkehrte. Beim Rossini Festival in Pesaro debütierte sie als Edoardo in Matilde di Shabran, sang dort 2013 ihre erste Isabella in L’italiana in Algeri und war 2015 in Rossinis Stabat mater zu hören. Ihr Debüt an der Pariser Oper gab sie 2014 als Ruggiero in Händels Alcina. 2015 war sie als Melibea an der Amsterdamer Oper zu erleben. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört Anna Goryachova zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo sie bisher u.a. in Rinaldo (Eustazio), Drei Schwestern (Mascha), Don Giovanni (Zerlina), Pique Dame (Polina), Il barbiere di Siviglia (Rosina), Die Meistersinger von Nürnberg (Magdalena), Rote Laterne (Yen-Er), Il viaggio a Reims (Marchesa Melibea), Orlando Paladino (Alcina) und La verità in cimento (Zelim) zu hören war. In der Spielzeit 2017/18 sang sie Carmen am Teatro de Real de Madrid, am Covent Garden in London sowie in der Arena von Verona und war als Sesto (La clemenza di Tito) an der Opera Vlaanderen und als Rosina beim Musikfest Bremen zu erleben.

Il barbiere di Siviglia09, 11, 14 Jul 2017 Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017


Ildo Song, Charon

Ildo Song

Ildo Song, Bass, stammt aus Südkorea. Er absolvierte seine Gesangsausbildung an der Universität von Seoul und ist Preisträger zahlreicher südkoreanischer Wettbewerbe. In Europa wurde er 2014 mit dem 3. Preis beim Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb in Düsseldorf ausgezeichnet. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Sarastro (Die Zauberflöte), Sparafucile (Rigoletto), die Titelpartie in Le nozze di Figaro und Don Alfonso (Così fan tutte), die er auf verschiedenen Bühnen in Seoul, darunter das Seoul Art Center, verkörperte. Von Herbst 2015 bis Sommer 2017 gehörte er zum Internationalen Opernstudio in Zürich und war hier u.a. in Il viaggio a Reims, La traviata, Orlando paladino, Don Carlo, Un ballo in maschera und L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Zuletzt sang er den Onkel Bonze in Madama Butterfly, L’arbre in der Wiederaufnahme von L’Heure espagnole/L’Enfant et les sortilèges und La Voce in Idomeneo.

Alcina02, 04, 06, 08, 10 Jan 2017 Un ballo in maschera11, 14, 17, 20, 24 Jun 2017 Il barbiere di Siviglia09, 11, 14 Jul 2017 Don Carlo01, 04, 07, 10 Dez 2016 Galakonzert Internationales Opernstudio10 Jul 2017 Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017 L'Heure espagnole / L'Enfant et les sortilèges06, 10, 12, 14 Mai 2017


Meret Bodamer, Angelica (Schauspiel)

Meret Bodamer

Meret Bodamer, genoren 1988, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste Bern. Bereits vor dem Studium war sie in Welcome Home am Theater Neumarkt (Regie Rainer Hoffmann) und Meet Medea am Fabriktheater Zürich (Regie Heike M. Götze) zu sehen. Mit der Hochschulproduktion Natural Born Killers wurde sie 2010 zum SKENA-UP-Festival nach Pristina und 2011 zum Berner Theaterfestival «AUA -Wir leben» eingeladen. Am Luzerner Theater war sie in der Spielzeit 2011/12 für Die Geschichte vom blauen Planeten in der Regie von Moritz Sostmann engagiert. 2013 spielte sie am Spiegeltheater Zürich in der Produktion Für Solol von Gomorrah unter der Regie von Julia Burger. Ausserdem spielte sie in der Schweizer Fernsehserie Der Bestatter die Rolle der Emily Loser in der Folge «Gespenster». 2014 spielte sie Sonja in Verbrechen und Strafe im Theater Roxy Basel unter der Regie von Kaspar Geiger, Lucette in Das Spiel ist aus von Jean-Paul Sartre am Theater Konstanz und PIA im Stück Die Liste der letzten Dinge von Theresia Walser im Theater ONO in Bern. 2015 folgte die Produktion Publikumsbeschimpfung (Regie Matthias Peter) in der Kellerbühne St. Gallen, die dreisprachige Produktion So viel Meer zwischen uns in der Roten Fabrik Zürich und im Théâtre du Pommier, Neuchâtel. Im selben Jahr spielte sie die schöne Frau in Werner Schwabs ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM am Schauspielhaus Zürich und eine Waldrappe in Sybille Bergs Uraufführung How to sell a murders house im Theater Neumarkt Zürich. Zuletzt war sie als Medea im Goldenen Vliess von Franz Grillparzer unter der Regie von Nikolaus Matthes in Oberwil BL zu erleben.

Orlando paladino18, 21, 25 Mai; 03 Jun 2017