Aktueller Spielplan

Aufgrund der Coronakrise finden leider vorerst keine Vorstellungen mit Publikum statt. Weitere Informationen finden Sie hier. Ganz verzichten müssen Sie aber nicht. Mit dem untenstehenden Programm wird das Opernhaus weiterhin präsent bleiben.

Souvenirs

Acht Opernproduktionen aus dem Archiv des Opernhauses Zürich im kostenlosen Streaming

Lesen

Acht Opernproduktionen aus dem Archiv des Opernhauses Zürich
im kostenlosen Streaming

Was macht die Geschichte eines Opernhauses aus? Sie setzt sich zusammen aus den Aufführungen, die Abend für Abend und Spielzeit für Spielzeit über die Bühne gehen. Aber Aufführungen existieren immer nur so lange, bis sich der Vorhang über dem letzten Ton gesenkt hat. Danach leben sie lediglich in den Köpfen derer weiter, die dabei waren und sich erinnern – an ­grandiose Gesangsleistungen, stilprägende Dirigentenauftritte, wegweisende Regiearbeiten oder spektakuläre Bühnenbilder. Die Geschichte eines Opernhauses nistet in erster Linie im kollektiven Gedächtnis des Publikums, und zu gerne würde man manchmal die denkwürdigen Momente von einst wieder lebendig werden lassen. Unsere Streamingreihe «Souvenirs», welche wir dank der freundlichen Unterstützung unserer Partner Credit Suisse und UBS realisieren können, gibt dazu die Gelegenheit.

Das Opernhaus Zürich hat für die Zeit des Spielverbots wegen Corona Mitschnitte von Opern aus seinem Archiv geholt, die tief im Gedächtnis des Publikums verankert sind. Es ist eine Auswahl von acht Produktionen, die einem der bedeutendsten Dirigenten des Hauses, Nikolaus Harnoncourt, die Ehre erweist. Sein interpretatorisches Schaffen in Zürich ist voll von überraschenden Repertoire-Erkundungen und weist weit über seine Zeit hinaus. In einer ganzen Reihe von Streaming-Titeln tragen wir diesem künstlerischen Vermächtnis Rechnung. Aber die «Souvenir»-Auswahl bietet auch die Wiederbegegnungen mit grossen Gesangskünstlerinnen und -künstlern, wenn etwa die junge Cecilia Bartoli als Donna Elvira in «Don Giovanni», Vesselina Kasarova als Offenbachs Schöne Helena oder der junge Jonas Kaufmann als Florestan zu erleben sind. Ausserdem lassen sich selten gespielte Werke wie Schumanns «Genoveva» oder Engelbert Humperdincks «Königskinder» erneut entdecken.

Natürlich steht die Opernwelt heute ästhetisch an einem anderen Punkt als vor zwanzig oder dreissig Jahren. Die Mitschnitte sind Dokumente ihrer Zeit. Aber gerade darin liegt der Reiz einer Wiederbegegnung.

Präsentiert von: